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Startseite -> Wildstorm -> Besprechung: Wildcats Vol.2 #14-19 |
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Wildcats Vol.2 #14-19![]() Autor: Joe Casey Zeichner & Inker: Sean Phillips Cover: J.G. Jones (#14-17), Jim Lee (#18-19) Preis: $2.50 Wildcats Vol.2 #14Black Action Falls:Ein alter Mann geht in ein verstecktes Krankenzimmer. Er redet zu dem Mann, einem ehemaligen Syndikatsboss, mit erstaunlichen Fähigkeiten, und er erinnert sich daran, wie der Boss von Lord Emp besiegt wurde. Der alte Mann erzählt, dass er den Enkel von dem Boss gefunden hat, der die selben Fähigkeiten besitzt wie sein Großvater. Der alte Mann hat ihn auf einen Pfad der Zerstörung geschickt, und befürchtet, dass der Enkel verrückt sei. Am Ende schaltet er die lebensverlängernden Geräte ab, und begeht Selbstmord.
Noir entdeckt im Halo Gebäude eine merkwürdige Energiequelle und findet Void. Diese schickt ihn einfach wieder zu seinem Arbeitsplatz zurück, sehr zur Überraschung von Noir.
In Miami untersucht Jeremy Stone Prisillica, und ist dann schließlich fertig. Danach will Pris einkaufen gehen, und Jeremy sagt ihr, wo sie seine Geldbörse finden kann. Pris entdeckt eine Geldkarte von Halo Corp. Wildcats Vol.2 #15 Stone, Blood, Burn:Der Enkel des Gangsterbosses recherchiert, und findet irgendwann eine Marlowe. Er beobachtet sie, und flirtet dann mit ihr. Er fährt mit ihr in ihr Appartement und verlässt es dann später. Zurück lässt er die Frau, tot und verstümmelt, über ihr an der Wand der Name „Marlowe“ eingebrannt. Jack Marlowe beginnt den Tag mit einer Meditation, ehe er sich über die aktuellen Geschehnisse informiert. Noir kommt hinzu, und wird von einer Mitteilung Voids über Fortschritte im Otherspace überrascht. Noir ist unzufrieden mit seiner Arbeit, er fühlt, dass sein Talent nicht genutzt wird. Jack teilt ihn daraufhin in das Otherspace Projekt ein, wo er gemeinsam mit Void arbeiten soll.
Pris ist gerade von einem Einkauf wieder gekommen. Da kommt Jeremy wieder, und Pris will mit ihm tanzen gehen. Jeremy lehnt jedoch ab, und schließt sich wieder in sein Labor ein.
Pris und Jeremy sind gerade gemeinsam einkaufen gewesen, und Jeremy ist überrascht, wie viel Pris so kauft. Die Diskussion geht schnell über zu dem, was Jeremy im Labor macht. Er lässt nur ein paar Andeutungen los, die anscheinend mit der Daemoniten-DNA von Pris zu tun haben. Pris hat sich damit abgefunden, dass sie eine halbe Daemonitin ist. Zu Hause schließt sich Jeremy wieder im Labor ein. Wildcats Vol.2 #16 Searing Copulation:Der Killer will mit Pris Spaß haben. Während Jeremy wie üblich im Labor arbeitet, unterhalten sich Pris und der Killer später in einem Straßencafe. Pris erzählt einiges über ihr Leben, deutet einiges an, und dann gehen beide tanzen. Agent Wax und Agent Mohr, die beiden National Park Service Agenten, unterhalten sich über den Killer, und versuchen ihn zu analysieren. Der Instinkt von Agent Wax sagt ihm, dass "Marlowe" nicht der Name des Killers ist. Jeremy macht in seinem Labor eine erstaunliche Entdeckung, während Pris und der Killer noch immer tanzen. Beide haben ihren Spaß, und Pris will noch mal kurz nach Hause, um sich frisch zu machen.
Jeremy hat endlich Erfolg bei seinen Forschungen. Es geht um die DNA-Rekonstruktion von Pris. Wildcats Vol.2 #17 Desolation Ward:Jack Marlow unterhält sich mit Captain Pacheco. Letzterer quetscht Jack über seine Vergangenheit aus, und warnt ihn davor, sich besser seine Aktionen zu überlegen. Da bekommt Jack einen Anruf von Jeremy. Noir schickt er los, um nach Pris zu sehen, und dann unterhält er sich mit Jeremy, der immer noch von den Ereignissen geschockt ist. Jeremy wird es wahrscheinlich wieder besser gehen. Jack erfährt von Jeremy alles, was vorgefallen ist, als er über Pris benachrichtigt wird. Jack besucht sie alleine, und zeigt sich schockiert über das, was mit ihr passiert ist. Da wird er plötzlich von den beiden National Park Agenten angesprochen, die sich mit ihm unterhalten wollen.
Unterdessen bringt Noir Jeremy zu Pris, wo Jeremy sich Selbstvorwürfe macht.
Jack und die beiden Agenten sind in dem Appartement von Jeremy und Pris. Am Tatort erfährt er dann von Noir, dass die Beine von Pris nicht wieder angenäht werden können, aufgrund der Natur der Wunden. Außerdem erlangt sie das Bewußtsein wieder. Daher ist Jack bald wieder an ihrer Seite, und sie erzählt ihm von Samuel Smith, unserem Killer, und seiner Verbindung zu Lord Emp. Er erzählt diese Details allen Anwesenden, und verschwindet dann nach L.A., wo Samuel gerade ankommt. Wildcats Vol.2 #18 Wired:Agent Mohr und Agent Wax folgen Jack Marlowe. Dieser hat sich über die Beziehung zwischen Lord Emp und "Slaughterhouse" Smith informiert, während Grifter sich auf seine Art vorbereitet. Beide stimmen überein, dass er Pris umbringen wollte, wäre da nicht Jeremy Stone gewesen. Jack will außerdem, dass Maxine Manchester sich nicht in die ganze Sache einmischt, da Jack das ganze leise erledigen will. Leider hat Maxine die beiden belauscht.
Während Samuel einen Brief an seinen Großvater schreibt, sehen Noir und Jeremy Stone fern. Die beiden unterhalten sich über Jack Marlowe und über den Zustand von Pris, der wohl etwas bedenklich ist. Plötzlich läuft im Fernsehen die Bekanntgabe, dass Jack Marlowe einen Vortrag auf dem Campus von Los Angeles halten will. Auch Samuel bekommt das mit.
Ein Mann will sich mit einer Prostituierten vergnügen, als Maxine einbricht. Wie es sich herausstellt, handelte sie auf den Verdacht hin, dass er der gesuchte sei. Doch dieser Smith hat den Namen nur als Tarnung benutzt. Der echte Samuel Smith ist vor dem Fernseher eingedöst, als er von einem angeblichen Zimmerservice geweckt wird. Es handelt sich jedoch in Wirklichkeit um Maxine, die ihn angreift. Der Kampf zwischen den beiden ist ziemlich heftig. Am Ende verletzt Samuel Maxine an einer Schulter. Öl läuft aus, und Maxine fällt ins Feuer. Wildcats Vol.2 #19 Blowout:Grifter macht sich an einem One Night-Stand mit einer blonden Frau fertig. Unterdessen sind die beiden Agenten Wax und Mohr auf dem Campus. Auch sie haben hinter die Scharade gesehen, und warten auf Smith und Marlowe. Ersterer fährt gerade auf den Campus, reingelassen von einem verkleidetem Grifter.
Mohr erfährt von Wax, dass dessen Eltern gewisse Fähigkeiten hatten, die sie vor der Welt geheim gehalten hatten. Am Ende hatten beide sich gegenseitig getötet. Ihre Diskussion wird von einem Feuer auf dem Campus unterbrochen. Es ist der Name Marlowe, in den Boden gebrannt. Jack sieht das Ganze von oben.
Samuel trifft in der Rednerhalle auf Jack Marlowe, der ihn bereits erwartet hatte. Jack reizt Samuel, der versucht ihn zu erwischen. Als es ihm gelingt, verbrennt er allerdings nur die Hülle von Jack Marlowe. Dem Androiden hat das Feuer nichts getan. Dies treibt Samuel endgültig in den Wahnsinn. Er redet mit sich selbst, und als er Spartan wieder angreifen will, wird er von hinten von Grifter erschossen. Danach gehen beide, sehr zur Verärgerung von Wax, dem nur noch die Überreste des Ganzen bleiben. Am Ende entscheidet sich Jack, in L.A. zu bleiben. Auf ihn wartet die Zukunft.
Kommentar:Dieser Storyarc ist die Krönung der ganzen Serie. Mit Samuel Smith lernen wir einen Schurken kennen, der einem echte Schauer über den Rücken jagt. Er ist verrückt und verdammt skrupellos. Er spielt mit seinen Opfern, ehe er sie tötet. Er hat seinen Spaß dabei.
Ich finde es gut, wie langsam Joe Casey uns an die endgültige Konfrontation heranführt. Er lässt sich Zeit, das ganze Szenario aufzubauen, die verschiedenen Charakter zu entwickeln, sie zu verändern. Der eigentliche Konflikt, auf den wir alle gewartet haben, bricht deshalb auch erst mit der #17 aus. Vorher, in der #16, erleben wir den Schurken auf Höchstform. Wir lernen ihn zu hassen, als er seine sadistische Ader ausspielt. Der Leser wird dabei schonungslos mit den Verletzungen von Pris konfrontiert. Für Ladytron hingegen einfach nur eine Gelegenheit Chaos zu verbreiten. Und damit kommen wir auch zum Kritikpunkt: Die Charakterisierung von Ladytron, die mir nicht gefallen will. Es hat fast den Eindruck, als ob Joe Casey nach der gelungenen #11 nicht mehr gewusst hätte, was er mit Maxine tun sollte. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie nach der #11 kaum noch Handlungsträger war, sondern nur als zweidimensionales Cyberpunkgirl gezeigt wurde. Schade eigentlich.
Was die beiden Agenten Wax und Mohr angeht, so kann ich die nicht ganz einordnen. Zum einen wurden sie gerade mal mit dem Allernötigsten charakterisiert, andererseits dürften sie in diesem 6-teiler nicht umsonst aufgetaucht sein. Zumindest für Wax sollte Joe Casey noch einiges auf Lager haben. Fazit: Ein grandioser Sechsteiler, den man gelesen haben muss. Weiter mit Ausgaben #20-21 Götz "comicfreak" Piesbergen |
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