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Wildcats Vol.2 #13



Wildcats Vol. 2 #13
Autor:
Joe Casey

Zeichner & Inker:
Sean Phillips

Cover:
J.G. Jones

Preis:
$2.50



Die zwölfjährige Adrianna Tereshkova kommt nach Hause, wo schon ihr Vater und ihre ältere Schwester auf sie warten. Ihr Vater erzählt eine Legende, und danach schläft Adrianna. Ihr Traum verändert sich zur Gegenwart, wo sie als Void durch ein Nichts fällt, und um ihre Menschlichkeit kämpft.

Als sie 17 Jahre alt ist nimmt sie mit einem Freund an einer geheimen privaten Jam-Session teil. Als sie und ihr Freund danach durch die Straßen gehen, begegnen sie Adriannas Vater, der wütend die Gitarre von Adriannas Freund zerstört. Es ist der Jahrestag des Todes von Adriannas Schwester. Plötzlich sieht Adrianna wie ihre Hand sich verändert, und etwas silbriges sie umschließen will.
Wieder im Nichts bricht Adrianna aus Void heraus. Sie ist wütend auf Void, die sich ihr gegenüber sehr emotionslos verhält.

Adrianna ist endlich im Weltall, als sie sich plötzlich einer explodierenden silbernen Kugel gegenüber sieht. Die Bruchstücke der Explosion zerstören ihre Weltraumstation und töten sie danach.
Adrianna bekämpft Void, und meint, dass Void ohne sie nichts sei. Void verneint dies jedoch, und vernichtet Adrianna, bis nur noch ein Skellet übrig bleibt. Doch Adrianna hat dies überlebt, und vernichtet Voids Körper. Doch die Überreste von Voids Körper umschlingen Adrianna, und löschen sie vollends aus. Am Ende kommen Void und Adrianna darin überein, dass Void Adriannas Seele gehen lässt. Wohin, das versteht Void nicht.
Der Körper von Void manifestiert sich in der Realität, wo er von Jack Marlowe gefunden wird. Adrianna ist endlich im Himmel, bei ihrer Familie.




Anmerkungen:

Man beachte den Unterschied zwischen dem ersten Bild auf der ersten Seite, und dem ersten Bild auf der letzten Seite. Mit wenigen Veränderungen gelingt es Sean Phillips hier einen positiven Eindruck hervorzurufen.


Kommentar:

Dies ist die bislang beste Nummer der Serie. Joe Casey schreibt eine Geschichte, die vor Allem von dem psychologischem Duell zwischen Void und Adrianna lebt.

Void war für mich immer die faszinierendste Figur der ersten Serie, und daran hat sich nichts geändert. Joe Casey schafft es sogar, den Charakter noch interessanter zu machen, indem er ihn als emotionsloses Wesen darstellt, das die Seele und den Körper von Adrianna nicht mehr braucht. Diese Erklärung leuchtet ein, und macht den Unterschied zur ersten Serie sehr viel plausibler.
Adrianna ist auch eine sehr interessante Figur. Wir erleben ihre Lebensgeschichte, die von Verlusten gekennzeichnet ist, bis zu dem Moment, in dem sie von Void übernommen wird. Irgendwie ist es ironisch, dass gerade die Verluste Adrianna die Kraft geben, sich von Void zu trennen.

Hier kommen auch endlich die Zeichnungen von Sean Phillips voll zur Geltung. Die Szenen, in denen Void und Adrianna kämpfen, zeugen schon von einer gewissen Vorstellungskraft, die auch dementsprechend umgesetzt werden.

Fazit: Eine psychologische Meisterausgabe von Joe Casey und Sean Phillips. Ein Grund, weiter zur Serie zu halten.

Weiter mit Ausgaben #14-19


Götz "comicfreak" Piesbergen


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