Autor:
Joe Casey
Zeichner:
Alè Garza
Preis:
2,95$
Coverdatum:
April 2004
Zusammenfassung:
Coup D’etat Part three: Henhouse confidential:
Sam Dolby kommt in das Büro von Jack Marlow gestürzt und fragt diesen, ob er über die aktuellen Ereignisse Bescheid wisse.
Als Sam später in seinem Büro ist, wird er von Cole Cash angerufen, der ihn fragt wie es mit Jack gelaufen ist. Enttäuscht über dessen Inaktivität will er sich dann mit Sam treffen.
Als sie sich dann treffen erläutert Cash Sam seinen Plan und heuert ihn fürs fahren an.
In Palm Springs trifft sich Cash mit einem ehemaligen Schurken, der jetzt ein Waffenhändler ist. Cash will eine gewisse Waffe von ihm haben. Als der Waffenhändler Cash töten will, ist dieser jedoch schneller und erledigt den seinen Angreifer. Gemeinsam mit Sam besichtigt er das „Warenlager“ des Dealers. Sie finden eine experimentelle Bombe vor, die Jack in den Carrier der Authority teleportieren soll. Cash vertraut dabei Jack.
Doch als er Jack davon berichtet weigert er sich. Er betrachtet die ganze Sache als unter seinem Niveau. Er hat sich weiterentwickelt, weg von den üblichen Handlungen von Superwesen. Er erläutert dies Cash, der es widerwillig einsieht.
Während Sam mit seiner Mutter telefoniert, hat sich Jack Marlowe in den Carrier teleportiert, wo er auf die Authority wartet. Er will mit dem Team reden, doch sie zeigen sich uneinsichtig. Sie beharren auf ihrer Position, auf ihren Aktionen. Etwas enttäuscht zieht sich Jack zurück ins All.
Kommentar:
Storymäßig ist dieses Heft das bislang beste dieses ganzen Crossovers. Joe Casey nutzt diese Ausgabe um wirklich herauszustellen, wie sehr Jack Marlowe sich fortentwickelt hat. Denn darum geht es hier: Fortentwicklung!
Der Waffenhändler hat sich äußerlich fortentwickelt, ist jedoch innerlich immer noch den alten Konventionen verpflichtet, indem er Cash aus Rache töten will.
Cash ist auf dem Weg sich weiter zu entwickeln, auch wenn er immer noch größtenteils der Söldner ist, der er schon früher war.
Die Authority hat sich gar nicht fort entwickelt. Sie hängen immer noch den alten Konventionen an, führen sie halt nur extremer aus. Sie zeigen sich dickschädelig, uneinsichtig. Und das macht sie zu moralischen Verlieren.
Jack hingegen ist hier der Gewinner. Er hat sich fortentwickelt, sowohl innerlich, als auch äußerlich. Er hat eingesehen, dass die alten Regeln nichts mehr bringen. Und dementsprechend ist er auch von der Authority enttäuscht, weil sie sich trotz ihrer Macht nicht weiter bilden können, nicht fortentwickeln wollen.
Ale Garza ist natürlich kein Dusting Nguyen, und das merkt man auch. Die Zeichnungen sind zwar schön anzusehen, aber mehr auch nicht.
Fazit:
Die bislang beste Ausgabe des Crossover.
Götz Piesbergen