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Astro City Special:
Supersonic



Astro City Special: Supersonic
Autor:
Kurt Busiek

Zeichner:
Brent Anderson

Cover:
Ales Ross

Preis:
$3.95

Erscheinungsdatum:
August 2004



Old Times:

Ein älterer Herr arbeitet in seinem Garten, als es an der Tür wie verrückt klingelt. Draußen steht Captain Robbins, der den alten Mann als Supersonic bezeichnet und meint dass die Stadt ihn brauche. Da die meisten anderen Helden nicht zu erreichen sind erklärt er sich widerwillig bereit. Die Polizei soll vorher die Gegend evakuieren.
Und so macht sich Supersonic auf den Weg und erinnert sich an seine Vergangenheit, als er noch ein junger Ingenieur war.

Und dann ist er an Ort und Stelle der Gefahr. Eine alte Kampfmaschine eines schon längst toten Erzfeindes wurde wieder aktiviert und hat eine Spur der Vernichtung hinterlassen. Und während Captain Robbins den Zuschauern sagt, dass sie hier einen Klassiker in Aktion sehen, wird Supersonic bewusst, dass er längst nicht mehr so stark ist wie früher. Und so versucht er es mit roher Gewalt und jeder Menge Schaden an der Umgebung. Doch der Roboter erweist sich als widerspenstig.
Der Android verprügelt ihn nach Strich und Faden. Doch Supersonic rappelt sich wieder auf und es gelingt ihm die Maschine letzten Endes doch noch zu vernichten.

Captain Robbins kommt hinzu und will Supersonic loben, doch der macht ihn nur darauf aufmerksam, was für ein Schaden der Kampf hinterlassen hat. Ärgerlich fährt er Ed Robbins an und verlässt ihn dann. Unterwegs überlegt er, wieso Ed Robbins das getan hat, ehe es ihm auffällt: Captain Robbins ist nicht freiwillig vom Polizeidienst zurückgetreten, sondern er wurde gezwungen. Und die Sache mit Supersonic sollte ihm noch beweisen, dass beide es nach wie vor drauf haben. Und so gehen beide zusammen ein Bier trinken und reden über die alten Zeiten.




Kommentar:

Als Astro City Geschichte ist dieses Heft unglaublich actionreich! Es besteht fast nur aus Kampf. Eigentlich müsste dadurch doch das übliche Astro City Feeling erst gar nicht aufkommen, oder?
Denkste! Durch geschickt eingestreute Rückblenden, und durch die Caption Boxen, verleiht Kurt Busiek dem Kampfspektakel ein nostalgisches Gefühl.

Supersonic ist alt und schon längst nicht mehr in Topform. Das weiß er und dennoch stürzt er sich widerwillig in den Kampf. Und dabei fällt vor allem eines auf:
Supersonic ist ein typischer Silver Age Held, mit typischen Silver Age Abenteuern. Seine Zeit ist vorbei, schon längst. Die damalige Finesse wurde durch striktes Haudrauf ersetzt, um es überspitzt zu sagen. Und so bleibt ihm nur, gemeinsam mit alten Freunden den Erinnerungen nachzuhängen. Dass er den Kampf so halbwegs unüberschadet bestanden hat ist allerdings etwas unrealistisch.
Brent Anderson zeichnet mit der üblichen Qualität.


Fazit:
Kein Knaller, aber dennoch ein weiteres gutes Heft der Reihe.


Götz "comicfreak" Piesbergen


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