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Astro City/ Arrowsmith Flip Book

Arrowsmith: The Sound of distant guns, a prelude
Autor:
Kurt Busiek
Zeichner:
Carlos Pacheco
Preis:
$2.95
Erscheinungsdatum:
April 2004
September 1914 in Paris, Gallien. Die Stadt ist nicht sehr weit von der Front entfernt und eine junge Frau macht sich deswegen Sorgen. Doch ein Mann beruhigt sie, da die Gargoyles die Stadt noch nicht verlassen hätten. Hätten sie dies gemacht, dann hätte man sich Sorgen gemacht.
Gleichzeitig nähert sich ein Airman der Militär Akademie, wo der Leiter der experimentellen Zauberei sich von einem Untergebenen die aktuellen Berichte der Waffenerforschung bringen lässt. Die lassen nicht gerade zu hoffen, da es trotz aller Fortschritte immer noch massive Probleme gibt. Dann erhält der Chefzauberer eine Nachricht, die ihn erzürnt. Per Magie verlangt er noch mal seine Verlegung zur Front, doch die wird wieder abgewiesen. Der Zauberer ist nicht gerade erfreut darüber und fragt was passieren wird, wenn die Jugend der Gallier tot im Staub liege.
Gleichzeitig in Connecticut fischt ein junger Fletcher Arrowsmith mit seinem Freund.
Kommentar:
Dieser Prolog erschien ursprünglich auf der Webseite von Wildstorm. Daher ist es auch nicht verwunderlich wenn er erst jetzt gedruckt erscheint, wo die Hauptserie schon fast vorbei ist. Es handelt sich dabei sowohl um eine Geste für die Fans der Serie, als auch als ein Appetithappen für die Neugierigen.
Und der Appetithappen ist gelungen. Es wird exakt das wiedergegeben, was die Serie ausmacht. Die Mischung als Magie und Geschichte, sowie der mahnende Finger der vor den Schrecken eines Kriegs warnt.
Zur Hauptserie trägt die Geschichte nicht viel bei, außer dem Cameoauftritt von Fletcher am Ende. Sie hämmert nur den Rahmen fest. Das Bild ergibt sich erst aus der Hauptserie.
Die Zeichnungen von Carlos Pacheco sind mal wieder gut gelungen. Elegant fängt er die fremdartige Bekanntheit der Welt ein, ebenso wie den Schrecken des Krieges, seine Menschenverachtung

Astro City: On Mullberry Street
Autor:
Kurt Busiek
Zeichner:
Brent Anderson
1959 in Bakerville. Zwei schwarze Jungen stehlen Äpfel, als sie Zeugen von dem Kampf der gerade frisch gegründeten Honor Guard mit den Kriegern von Pyramid werden. Die Honor Guard macht kurzen Prozess mit Pyramid, was von fast allen bejubelt wird. Nur ein paar grummeln darüber, dass die Honor Guard nur aus Weißen besteht.
Den Jungen ist das egal. Als sie gehen wollen treffen sie auf den schwarzen Superhelden „Black Badge“, der sie um ihre Hilfe bittet, um ein paar Pyramid Soldaten bei der Polizei abzuliefern. Gleichzeitig redet er ihnen sanft zu, nicht auf den falschen Pfad zu geraten.
Später zu Hause berichten sie von ihren Erlebnissen. Ihr Vater hört ihnen stolz zu und redet von einem neuen Wind, der bläst. Und während sie noch miteinander reden landen auf dem Dach bewaffnete Pyramid Truppen.
Kommentar:
„To be continued in Astro City: The Dark Age“. Und das warten fällt schwer, da diese Miniserie immer noch auf sich warten lässt.
„On Mullberry Street“ steht mal wieder für das, was Astro City ausmacht: Der Blick der einfachen Leute auf die Wunderwelt der Superhelden. Dieses mal sogar mit etwas „sozialer Brisanz“ vermischt, da hier die einfachen Leute schwarz sind!
Ansonsten lässt sich nicht viel sagen, da die Story viele Anspielungen auf „The Dark Age“ enthält. Und da die Miniserie wie gesagt immer noch auf sich warten lässt...!
Brent Andersons Zeichnungen wirken wesentlich weniger skizzenhaft, als z. B. bei „Local Heroes“. Es mag an Wendy Broome liegen, dass dem so ist. Aber stören tut dieser Unterschied nicht.
Fazit: Eine super Ausgabe, abgerundet durch ein Interview mit Kurt Busiek und einer Karte der Welt von Arrowsmith.
Götz "comicfreak" Piesbergen
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