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  Der Toyman  

Richtiger Name:
Winslow Perceival Schott
Doppelidentität:
Öffentlich bekannt
Größe:
1,62 m
Gewicht:
70 kg
Augenfarbe:
Blau
Haare:
Früher rot, heute kahl
Besondere Merkmale:
Brillenträger
Gegenwärtiger Beruf:
Krimineller
Frühere Berufe:
Spielzeugmacher
Familienstand:
Ledig
Geburtsort:
Unbekannt
Einsatzgebiet:
Metropolis, Delaware
Gegenwärtige Gruppen-
zugehörigkeit:

Keine
Frühere Gruppen-
zugehörigkeiten:

Intergang
Superkräfte:
Keine
Besondere Fähigkeiten:
Genialer Erfinder mit überragenden Kenntnissen auf den Gebieten der Mikrolektronik, Automation und Physik
Waffen und Ausrüstung:
Tödliche Waffen, getarnt als Spielzeug
Erster Auftritt:
Action Comics #64 (September 1943) [alte Version]; Superman #13 (zweite Serie; Januar 1988) [moderne Version]
     





Winslow Schott hatte über vierzig Jahre für die John Bull Spielzeugfabrik gearbeitet und Unmengen an Spielzeug entwickelt, doch als Walter Dunhill die Leitung der Firma übernahm, teilte er Schott mit, daß seine Spielsachen mittlerweile veraltet waren und sich nicht mehr verkauften. Also entließ er Schott kurzerhand.

Winslow SchottDer enttäuschte Schott entwickelte daraufhin tödliche Spielsachen, mit denen er in den folgenden Monaten Dunhill und vier Mitglieder des Aufsichtsrates der John Bull Spielzeugfabrik tötete und sich so an seinen "Peinigern" rächte. Als er schließlich herausfand, daß der Industrielle Lex Luthor für die Veränderungen im Vorstand der Firma verantwortlich war, überfiel er mehrere Tochterfirmen von LexCorp, um mit der Beute seine Rache an Luthor finanzieren zu können. Dabei begegnete er auch erstmals Superman und griff ihn mit modifizierten Superhelden-Actionfiguren an.

Morgan Edge, ein hochrangiges Mitglied des mächtigen Verbrechersyndikates Intergang, ließ Schott entführen und traf mit ihm ein Abkommen. Da Edge Kontakt zu einigen Handlangern des außerirdischen Despoten Darkseid hatte, konnte er seiner Organisation Zugang zur Technologie von Apokolips verschaffen. In den folgenden Monaten studierte Schott die hochentwickelten Waffen und baute sie schließlich für die Zwecke von Intergang um.

Nachdem Edge dank Superman und der Reporterin Cat Grant verhaftet worden war, nutzte Schott sein Stellung bei Intergang aus, um seinen persönlichen Rachefeldzug gegen Lex Luthor wieder aufzunehmen. Mit Hilfe seiner Actionfiguren entführte er die Kinder mehrerer hochrangiger Angestellter von LexCorp, um Luthor zu erpressen. Doch Luthor reagierte anders als erwartet und entsandte statt dessen seine Eingreiftruppe "Team Luthor", um Schott unschädlich zu machen. Als Luthors Lakaien die Kinder in Lebensgefahr brachten, griff Superman ein und konnte im letzten Moment eine Katastrophe verhindern.

Schott wurde verhaftet, wegen mehrfacher Entführung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und ins Gefängnis auf Stryker’s Island überstellt. Einige Zeit später erhielt er Besuch von Sam Davis, einem Vertreter einer großen Spielzeugfirma, die die Rechte an den Actionfiguren von Superman und seinen Gegnern besaß und nun auch eine Toyman-Figur herstellen wollte. Schott unterschrieb sämtliche erforderlichen Verträge, doch danach hörte er nie wieder etwas von der Firma.

Er bat die Firma mehrfach, ihm ein Exemplar seiner Actionfigur zuzusenden, erhielt jedoch keine Antwort. Daraufhin entwickelte er in der Gefängniswerkstatt neue Spielsachen, die er der Firma anbieten wollte, wurde jedoch wieder ignoriert. Schließlich nahm er an einem Rehabilitationsprogramm teil und arbeitete als Hausmeister in einem großen Kaufhaus. Dabei entdeckte er auch endlich seine eigene Figur, die jedoch ein Ladenhüter war und zu Ramschpreisen angeboten wurde.

Schott verlor den Verstand, tötete einen Wachmann und stattete Davis einen Besuch ab. Dieser verriet ihm, daß er nach Meinung der Kinder zu "harmlos" aussah und seine Figur deshalb nicht gekauft wurde. Schott tötete auch ihn und rasierte sich den Schädel kahl, um den Kindern ein "gefährlicheres" Erscheinungsbild zu bieten.

Aus dem rachsüchtigen, aber dennoch kinderfreundlichen Schott wurde ein wahnsinniger Psychopath, der ständig Selbstgespräche mit seiner Mutter führt und auch vor der Ermordung unschuldiger Kinder nicht zurückschreckt. Zu seinen Opfern gehörte auch Adam, der kleine Sohn der Fernsehreporterin Cat Grant, den er kaltblütig tötete.

Superman konnte Schott zwar jedesmal aufzuhalten, doch diesem gelang mit Hilfe seiner Erfindungen immer wieder die Flucht. Einmal versuchte er, die Kinder von Metropolis mit explosiven Actionfiguren zu töten, und auch Robin hatte bereits mit ihm zu tun. Kürzlich brach er erneut aus dem Gefängnis aus, verbündete er sich mit dem Cyborg, entführte Lois Lane und versuchte, Superman zu vernichten. Dieser wurde bei diesem Versuch zwar vorübergehend in zwei separate Wesen aufgespalten, doch trotz alledem war er dennoch in der Lage, den Toyman erneut dingfest zu machen.

Winslow Schott ist heute ein rücksichtsloser, geistesgestörter Irrer, dessen einziger Lebensinhalt mittlerweile in der Ermordung unschuldiger Menschen, vor allem der von Kindern, zu bestehen scheint.


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