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  Mongul  

Größe:
2,36 m
Gewicht:
356 kg
Augenfarbe:
Rot
Haare:
Keine
Besondere Merkmale:
Gelbe Haut
Beruf:
Galaktischer Despot
Familienstand:
Ledig
Geburtsort:
Unbekannt
Einsatzgebiet:
Wechselnd
Gruppen-
zugehörigkeit:

Keine
Superkräfte:
Übermenschliche Körperkraft und Widerstandsfäigkeit
Ursprung der Kräfte:
Angeboren
Besondere Fähigkeiten:
Gnadenloser Tyrann
Waffen und Ausrüstung:
Überlegene außerirdische Technologie
Erster Auftritt:
DC Comics Presents #27 (November 1980) [alte Version]; The Adventures of Superman #454 (Mai 1989) [heutige Version]
     





Schon als kleiner Junge zeigte sich bei dem jungen Mongul eine gewalttätige Ader, die ihn später zu einem der schlimmsten Tyrannen der Galaxis werden ließ. Da er befürchtete, daß sein Bruder eines Tages zu einem Rivalen werden könnte, tötete er ihn eines Tages vor den Augen seiner entsetzten Eltern.

MongulAls er älter wurde, suchte er nach einer Möglichkeit, um mehr Macht zu erlangen. So stieß er eines Tages auf Warworld, eine planetare Zerstörungsmaschine, der vor langer Zeit von einer hochentwickelten außerirdischen Rasse gebaut worden war. Er schloß einen Pakt mit den Bewachern von Warworld: Sie lieferten die Technologie, Mongul die Muskeln. Später mußte sich Mongul einer lebensnotwendigen Operation unterziehen, bei der eine Energiewaffe in seine Brust implantiert wurde. Mit dieser Waffe wurde er noch mächtiger, als er es bereits war.

Mit Hilfe von Warworld unterwarf Mongul ganze Sonnensysteme und schuf so ein ein gewaltiges Imperium, das er mit eiserner Hand beherrschte. Wann immer Mongul auf intelligente Lebewesen traf, forderte er ihre bedingungslose Kapitulation. Welten, die es dennoch wagten, sich ihm zu widersetzen, wurden kurzerhand ausgelöscht. Auf diese Weise hatte er seinen Machtbereich im Laufe der Zeit immer weiter ausgedehnt. Doch irgendwann reichte es ihm nicht mehr, lediglich Planeten zu erobern, und so ließ er seine Sklaven zu seinem Vergnügen grausame Gladiatorenkämpfe ausfechten.

Viele Jahrhunderte lang wagte es niemand, Monguls Autorität und Macht in Frage zu stellen. Doch eines Tages fand eines seiner Sklavenschiffe einen hilflos im All treibenden Humanoiden, bei dem es sich um Superman handelte, der sich zu dieser Zeit in einem selbstgewählten Exil im All befand. Als Monguls Handlanger feststellten, daß sie zufällig über den letzten lebenden Bewohner Kryptons gestolpert waren, brachten sie ihren Gefangenen in eine der Arenen ihres Herrschers, wo Superman zu Monguls Belustigung an dessen Gladiatorenkämpfen teilnehmen mußte.

Doch Superman besiegte alle Gladiatoren, die sich ihm entgegenstellten, sogar Monguls absoluten Champion Draaga. Allerdings weigerte er sich, seine Gegner zu töten, und forderte Mongul statt dessen selbst zu einem Kampf heraus. Schnell stellte Mongul fest, daß er nicht stark genug war, um seinen ungehorsamen "Sklaven" zu bezwingen, und seine Armeen sahen in der Unfähigkeit ihres Herrschers ein Zeichen von Schwäche. Es kam schließlich zu einer Rebellion auf Warworld, und während Superman seine ziellose Reise fortsetzte, sah sich Mongul gezwungen, seinen Thron aufzugeben. Mit einem kleinen Raumschiff floh er vor den Aufständischen.

Mongul flüchtete auf den Planeten Peroton 5, eine einfache Welt mit wenig Technologie, die vom Ackerbau lebte. Er eroberte die Welt mit den wenigen Waffen, die ihm noch geblieben waren, und versklavte ihre Bewohner. Einige Zeit herrschte er über die primitive Welt und überlegte, wie er sein altes Imperium zurückerobern könnte. Doch eines Tages landete ein kleines Objekt auf dem Planeten, das das Bewußtsein des ehemaligen Astronauten Hank Henshaw enthielt.

Das Wesen verschmolz seine technologischen Bestandteile mit einem von Monguls Sklaven und verwandelte ihn in einen Cyborg. Das Wesen forderte Mongul heraus, der seinen Körper vernichten ließ, woraufhin Henshaw die Kontrolle über Monguls Raumschiff übernahm. Er unterwarf Mongul, und gemeinsam arbeiteten sie einen Plan aus, um ihren gemeinsamen Feind Superman zu vernichten und die Erde in eine neue Warworld zu verwandeln.

Mongul gegen Hal JordanAls sie erfuhren, daß Superman mittlerweile im Kampf mit dem Monster Doomsday ums Leben gekommen war, änderte Henshaw seine Pläne. Er schuf sich einen neuen Körper und wurde als Man of Tomorrow zu einem der vier Nachfolger Supermans. Nachdem er das Vertrauen der Menschen gewonnen hatte, zerstörte Mongul die Millionenstadt Coast City und errichtete dort einen gewaltigen Maschinenkomplex, Engine City. Der Cyborg schickte die Mitglieder der Justice League auf eine falsche Spur ins All und nahm Supermans jungen Klon Superboy gefangen, doch dieser konnte bald wieder fliehen. Kurz darauf griffen Steel, Superboy, Supergirl, der Eradicator und der wiederauferstandene Superman Engine City an.

Mongul, der dem Cyborg nicht länger dienen wollte, plante, Engine City zu vernichten, um seinen Herrn zu töten, doch der Cyborg erkannte seine Pläne und ließ zu, daß Green Lantern in die Stadt eindrang. Wahnsinnig vor Wut über die Vernichtung seiner Heimatstadt Coast City, griff Green Lantern Mongul an und konnte ihn nach einem langen, harten Kampf schließlich bezwingen. Anschließend half er Superman und den anderen dabei, den Cyborg zu besiegen.

Mongul wurde daraufhin im einem Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt. Es gelang ihm jedoch zu fliehen, und bald darauf lieferte er der neuen Green Lantern einen erbitterten Kampf, den letzterer nur mit Supermans Hilfe überleben konnte. Nach dieser Niederlage wurde Mongul unter noch schärferen Sicherheitsvorkehrungen wieder in Gewahrsam genommen. Als er jedoch erfuhr, daß in einer Lagerhalle in Keystone City ein außerirdisches Raumschiff aufbewahrt wurde, brach er erneut aus und machte sich auf den Weg nach Keystone City. Dort stellte sich ihm jedoch der Flash in den Weg und besiegte Mongul mit Hilfe seiner neuen Kräfte.

Daraufhin brachte man Mongul in eine Strafanstalt im Mondorbit, wo man ihn "umerziehen" und seine gewalttätigen Triebe beseitigen wollte, doch Mongul, der zunächst vorgab, tatsächlich friedfertiger zu werden, nutzte jedoch die gelockerten Sicherheitsvorkehrungen, um seine Bewacher der Reihe nach abzuschlachten und anschließend mit einem Raumschiff, das zufällig gerade angekommen war, zu fliehen.

Als das Schiff von einem Energiestoß getroffen wurde und in eine rote Sonne zu stürzen drohte, wurde Mongul in letzter Sekunde von einem Schiff gerettet und auf den Planeten Debstam IV gebracht. Mongul bedankte sich bei den friedliebenden Bewohnern des Planeten für seine Rettung, indem er die Führer ihres Volkes tötete und die Macht an sich riß.

Entsprechend seinen alten Gewohnheiten ließ er erneut Gladiatorenspiele veranstalten, doch ohne sein Wissen hatte er einen tödlichen Virus nach Debstam IV gebracht, der die Bevölkerung langsam ausrottete. Mongul beauftragte zwar eine Gruppe von Wissenschaftlern, nach einem Gegenmittel zu suchen, doch diese verübten lieber Selbstmord, als Mongul die Möglichkeit zu geben, über den Zeitpunkt ihres Todes zu entscheiden.

Bald mußte Mongul feststellen, daß alle Raumschiffe, die ihn von Debstam IV hätten fortbringen können, sabotiert worden waren, und nachdem die gesamte Bevölkerung an dem Virus gestorben war, war er schließlich das einzige lebende Wesen auf dem Planeten, ohne jemanden, über den er herrschen konnte. Die einzigen Überlebenden, die er fand, waren ein Junge und ein Mädchen, die dank ihrem Vater Mongul immun gegen die Seuche waren. Mongul, der nicht bereit war, seine Macht mit irgend jemandem zu teilen, tötete die beiden kurzerhand.

Einige Zeit später wurde er von dem Höllenfürsten Neron in sein Reich geholt. Neron versprach den Superschurken der Erde, ihnen im Austausch für ihre Seelen neue Kräfte zu geben. Mongul, der nicht ertragen konnte, daß jemand es wagte, ihn einen Versager zu nennen, griff Neron an, doch dieser konnte Mongul ohne große Mühe besiegen und ihm seine Seele rauben. Seitdem hat nie wieder jemand etwas von Mongul gehört, und es wird angenommen, daß der Despot endgültig tot ist.

Seit kurzem ist bekannt, daß Mongul eine Sohn hat, der kürzlich in Metropolis auftauchte, um Superman im Kampf gegen eine kosmische Bedrohung um Hilfe zu bitten.


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