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Startseite -> Vertigo -> Besprechung: Sandman presents: Bast |
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Bast![]() Autor: Caitlin R. Kiernan Zeichner: Joe Bennet Preis: $2.95/Heft Erscheinungsdatum: Januar - März 2003 Räudiges Fell, stumpfer Blick, in Lumpen gehüllt. Seit die Menschen aufgehört haben an die alten Götter zu glauben, verschwinden diese vom Angesicht der Erde und auch die Katzengöttin Bastet spürt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch sie ist noch nicht bereit dies zu akzeptieren und zu gehen, sie will kämpfen und zu alter Stärke zurückfinden. Als Helfer hat sie die Außenseiterin und Halbwaise Lucy erkoren, die von ihrem Vater misshandelt wird und bereit ist der Göttin zu folgen, an sie zu glauben. Doch Bastets Plan schlägt fehl als Lucy sich nach einem erneuten Ausraster ihres Vaters, während dessen er ihr kleines Kätzchen zerschmettert, in den Tod stürzt. ![]() Da es ihr unmöglich ist Menschen wieder zu beleben, muss Bastet anders vorgehen. Sie nimmt sich des Geistes des toten Kätzchens und gibt ihm die Möglichkeit in Lucys Körper weiterzuleben, um das Wissen um die Göttin wieder zu verbreiten. Und so erschreckt sich Lucys Freund Joshua fast zu Tode als seine totgeglaubte Freundin plötzlich wieder zu sich kommt - noch dazu verändert. Auch die Katzen in der Umgebung haben die Veränderung des Mädchens bemerkt und versammeln sich auf ihren Befehl hin. Gemeinsam dringen sie in die Stadt ein. ![]() Kommentar:Die von Caitlin R. Kiernan erdachte und Joe Bennet illustrierte Geschichte fängt verheißungsvoll an. Mit beeindruckenden, beängstigenden Bildern der Gedankenwelt der schwindenden Katzengöttin beschreiben die beiden ihr Dilemma und ihr verzweifeltes Aufbäumen gegen das scheinbar unvermeidliche Schicksal, dass allen vergessenen Gottheiten droht. Auch Lucys Schicksal und Joshuas angedeutete Probleme mit seinem streng gläubigen, christlichen Vater versprechen anfangs viel. Doch lange kann die in Heft 1 aufgebaute Spannung, die im Selbstmord des jungen Mädchens gipfelt, nicht aufrechterhalten werden. Schon das nachfolgende Heft kann nicht mehr ganz so sehr fesseln, obwohl die von Bastet erzählte Geschichte der Katzen und ihrer Beziehung zum Menschen recht interessant ist und die Zeichnungen die Magie der alten Zeit wunderbar darstellen.Der Tiefpunkt wird schließlich mit Heft 3 erreicht. Recht schnell wird klar, was die neugeborene Tashenubaste (das Kätzchen) plant und welche Konsequenz daraus folgen muss. Das Ende an sich ist dann nur noch der unbefriedigende Abschluss einer Geschichte, die hätte gut sein können, aber nicht konsequent zu Ende gedacht wurde. Vielleicht hätte man mehr daraus machen können, wenn man nur mehr Zeit zur Verfügung gehabt hätte. 3 Ausgaben für eine derart komplexe Story sind einfach zu wenig und bieten nicht genug Spielraum. Stefanie "Schwarze Katze" Urbig |
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