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Oh ja. Wie lange hatte ich mich schon darauf gefreut... Von Freitag, den 22. bis Samstag, den 23. Juni 2001 war es angesetzt, das DC-Konvent. Angefangen hatte alles hier, im Forum dieser unserer Seite, der DCFP, und auch der Großteil der Planung fand dort statt.Doch so sehr ich diesem magischen Datum auch entgegenfieberte, so wurde die Möglichkeit meiner Teilnahme doch beinahe in letzter Sekunde auf einmal ernsthaft in Frage gestellt. Halsschmerzen vor dem Zubettgehen waren nur die ersten Vorboten einer mittelschweren Weiß-der-Geier-was-ich-mir-da-eingefangen-habe, zu denen sich am Freitagmorgen, nach viel zu wenig Stunden Schlaf, noch Kopfschmerzen, ein nie enden wollender Hustenreiz sowie schier unersättliche Müdigkeit hinzugesellten. Nachdem ich den Großteil des Tages mit dem vergeblichen Versuch verbrachte, doch noch ein wenig Schlaf zu tanken, raffte ich mich dann schweren Herzens doch noch auf, packte alles ein, was ich brauchte, um zwei halbe Tage in der tiefsten Provinz zu überleben, und begab mich schließlich zum vereinbarten Treffpunkt, wo ich recht pünktlich um 16:00 von meinem Quasi-Nachbarn Stefan "Risk" Schröter aufgegabelt wurde. Vier Stunden und drei Staus später erreichten wir dann schließlich einen kleinen Gasthof im verschlafenen Gerchsheim, in der Nähe von Würzburg. Immerhin hatte sich meine körperliche Verfassung im Verlauf dieser vier Stunden merklich gebessert, bloß meine Stimme dürfte einem Außenstehenden nunmehr wie eine drittklassige Darth-Vader-Kopie erschinen sein. Ein Großteil der angekündigten Teilnehmer des Konvents war bereits vor uns eingetroffen, der Rest trudelte im Verlauf der nächsten zwei Stunden auch noch ein.Und so umfaßte der wilde Haufen schließlich so illustre Gestalten wie Toni "bruce" Tarneller, Thomas "Tim Drake" Hollrieder, Lukas "Ruppoman" Wilde, Götz "comicfreak" Piesbergen, Norbert "norbert" Elbers, Marco "barni79" Barnickel, Stefan "Batman28" Kulnik, Andreas "Honkman" Honke, Stephan "Morgan" Kelz, die drei WG-Genossinen Jo "Darkblade" Wiedner, Lilly "Damage" Grotelüschen und Tina "Flare" Albrecht, den oben bereits erwähnten Stefan "Risk" Schröter, dazu noch ein paar mehr oder weniger "prominente" Gestalten wie Lutz "LuG" Göllner und seinen Freund Mike, Thomas Palme, Martin Jurgeit, Bernd Glasstetter, Steve "König" Kups, den Organisator der ganzen unheilvollen Zusammenkunft, den ominösen "Archivar", und last but not least den Verfasser dieser Zeilen, den zurecht immer wieder vergessenen Torsten B. Abel. Der gemeinsame Abend war auf jeden Fall ein Erlebnis. Jeder unterhielt sich irgendwann mal mit jedem, und es war - wie immer bei derartigen Treffen - mehr als interessant, diversen Internet-Nicks ein Gesicht zuordnen zu können bzw. bereits vertraute Gesichter wiederzusehen. Erste Geschenke wurden überreicht, der "Archivar" erhielt als Dank für seine Mühen zur Organisation des Treffens einen Crisis-Hardcover-Band, während meinen spärlichen Besitz ab sofort eine von Steve Kups handsignierte Metallic-Edition von Superman #1 ziert. Zudem verteilte der großzügige König unter seinen treuen Untertanen einen ganzen Batzen höchstpersönlich übersetzter Hefte, die er sogar von seinem eigenen Geld bezahlt hatte. Eure Hoheit, wir danken. Als wahres Highlight kristallisierten sich recht schnell die drei Damen heraus, deren Charme sich nicht einmal die bereits vergebenen männlichen Teilnehmer des Konvents vollends entziehen konnten.Nach einem viel zu kurzen gemeinsamen Abend, an dem ich durch meine krankheitsbedingte Appetitlosigkeit hoffentlich nicht allzusehr auffiel, ging es dann gegen halb Drei (nachts) in Richtung Bett. Die Ausstattung der Zimmer sorgte für so manches Erstaunen, immerhin durften Thomas Palme und ich uns schließlich ein Doppelbett teilen. Ungleich interessanter, da unerwarteter, war jedoch die Kombination Götz Piesbergen/Martin Jurgeit. Ich bin sehr gespannt, was für Gerüchte das noch nach sich ziehen wird (hähähä). Nach einer viel zu kurzen Nacht, in der mir mein Körper trotz Krankheit und genereller Müdigkeit maximal eine Stunde Schlaf gönnte, ging das Konvent dann am Samstagmorgen in seine heiße Phase über. Zur allgemeinen Erheiterung trug das stark verspätete Erscheinen von König Kups am Frühstückstisch bei - für Monarchen gehen die Uhren halt ein wenig anders als für uns gemeines Volk. Auch die königliche Sonnenbrille beeindruckte die Anwesenden ohne Ausnahme. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende wurden vertieft, und generell stellten alle fest, daß sie irgendwie recht gut mit dem Rest des Haufens zurechtkamen. Den krönenden Höhepunkt stellten dann sicher die diversen Gruppenfotos dar, die neben dem Exemplar auf dieser Seite hier zu finden sind.Während die ersten Teilnehmer leider bereits wieder den Heimweg antraten (an dieser Stelle herzliche Grüße in die Schweiz!), wurde der Ruf nach einer Folgeveranstaltung gegen Ende des Jahres immer lauter. Für den Rest des Tages bildeten sich dann kleinere Grüppchen heraus, die "Professionellen" fachsimpelten unter sich, während die "einfachen Fans" ihren üblichen Fanboy-Gesprächen mit sichtlicher Freude einmal ohne den zeitaufwendigen Einsatz einer Tastatur nachkommen konnten. Zu ersterer Gruppe gesellte sich im Laufe des Tages noch Dino-Mastermind Max Müller hinzu, der jedoch genaugenommen eher als "Fan" gekommen war - bekanntlich veröffentlicht Dino ja seit einiger Zeit keine DC-Superheldencomics mehr.Der Rest vom Samstag ging leider viel zu schnell vorbei, so daß es bald auch für die hartnäckigsten Zeitgenossen allmählich Zeit wurde, den Heimweg anzutreten. Einzig "Risk" zögerte noch, hatte er doch sicherheitshalber noch eine zweite Übernachtung gebucht. Doch der Gedanke, noch eine Nacht alleine in einem Gasthof voller gänzlich Fremder zu verbringen, überzeugte ihn schließlich doch, gemeinsam mit mir in den heimischen Ruhrpott zurückzutuckern. Fazit aus diesem mehr als angenehmen Wochenende:1. Comicfans sind entgegen anderslautenden Gerüchten erschreckend normal. Oder bin ich bereits so verrückt, daß ich den Wahnsinn um mich herum schon gar nicht mehr wahrnehme? 2. Alle Comicfans, die die Hoffnung schon längst aufgegeben haben, eine Frau zu finden, die ihre Leidenschaft teilt, können aufatmen: Es gibt sie, die Fangirls. Und sie können sich durchaus sehen lassen. 3. Auch Verlagsmitarbeiter sind im Grunde ihres Herzens nur Fans. Oder sollte ich besser "vor allem Verlagsmitarbeiter" sagen? 4. Memo an mich: Zwei Wochen vor dem nächsten Konvent Grippeinfektion anvisieren. Wahrscheinlichkeit für erneute Erkrankung zur Zeit des Konvents konvergiert gegen Null. 5. Ich liebe euch alle. Ganz besonders Thomas. War eine nette Nacht mit dir (hehehe). Torsten B. Abel Bilder ™, © & ® 2001 by Götz "Comicfreak" Piesbergen Die restlichen Bilder: Mitarbeiter der DCFP: ![]() ![]() Gruppenbild mit Damen: ![]() Sonstige Gruppenbilder: ![]() ![]() |
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