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Na ja, wirklich "anders" sind sie ja nun nicht, immerhin knüpft vor allem Superman ja unmittelbar an die letzten Dino-Hefte an. Und die Qualität der Geschichten und der Zeichnungen wird auf jeden Fall gehalten. Nun gut, ich war noch nie ein großer Fan von McGuiness, aber dafür bleiben die Geschichten weiterhin auf hohem Niveau. Zudem beginnen in diesem Heft zwei wichtige Storylines: Zum einen gibt Lex Luthor hier erstmals seine Kandidatur zum Amt des US-Präsidenten bekannt, zum anderen werden hier die ersten Anzeichen des Mega-Events "Our Worlds at War" ersichtlich. "JLA/Witchblade", das erste Heft der Crossover-Reihe, ist dagegen inhaltlich eher als bescheiden zu bezeichnen. Die JLA-Mitglieder sind hier eindeutig die Hauptakteure, während sich Sara Pezzini mit der Rolle des "Gaststars" zufriedengeben muß. Die Geschichte hätte mit Sicherheit auch problemlos innerhalb der JLA-Serie mit einer anderen, neu erfundenen Figur funktioniert. Und der im Hintergrund ablaufende Pakt zwischen Lex Luthor und Kenneth Irons, der später zum Bruch zwischen den beiden Oberschurken führt, ist furchtbar öde und für den Fortgang der Handlung leidlich uninteressant. Drittes Heft im Bunde wäre dann noch der Prestige-Band "Batman: Dark Victory" #1. Die Geschichte knüpft inhaltlich und zeichnerisch unmittelbar an "The Long Halloween" (deutsch bei Ehapa) an und ist genau wie letzteres eine erstklassige Batman-Geschichte, die ich jedem Fan bedenkenlos ans Herz legen kann. Besonders einfallsreich ist hier der Auftritt von Chief O'Hara, den sicher noch so mancher aus der alten Batman-Serie aus den 60ern kennen dürfte. Allerdings ist sein Auftritt hier etwas... kurz (hähähä). Mit der Szene im Wayne'schen Speisesaal und dem "Riddler-Signal" spielen Loeb und Sale zudem auf den ersten und dritten Film der Batman-Kinoreihe an. Zur deutschen Umsetzung: Superman und DC Crossover erscheinen in bekannter Panini-Aufmachung mit Einleitungsseite (die bei Superman übrigens mal wieder von Signore Verdini persönlich verfaßt wurde) und leider nur einer Anmerkungen-Seite, auf der zudem noch die ersten Leserbriefe (fix sind die Jungs, das muß man ihnen lassen) abgedruckt wurden. Abwarten, wie viel Platz den Infos zum Inhalt in Zukunft eingeräumt wird. "Dark Victory" verzichtet, da Prestige, komplett auf Anmerkungen, die bei der Geschichte aber auch nicht wirklich nötig sind. Die Übersetzung bedient sich, wie man es von Steve Kups und Christian Heiß erwartet, einer soliden, nicht zu hochgestochenen, aber auch nicht zu flapsigen Sprache. Und da ich sonst nichts wirklich zu kritisieren habe, fange ich gleich mit dem Erbsenzählen an (man möge es mir verzeihen): In "Dark Victory" wurde im letzten Panel auf Seite 36 und im ersten Panel auf der folgenden Seite vergessen, in den Sprechblasen von Solomon Grundy den Originaltext durch die deutsche Fassung zu ersetzen. Und Julian Days Alter Ego heißt verdammt noch mal "Calendar Man", nicht "Kalender-Mann". Das wäre aber auch schon alles. Torsten B. Abel |
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