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In My OpinionWarum ich Comics lese Schon seit meiner Kindheit mochte ich Geschichten. Schon in dieser Phase meines Lebens kam ich mit Comics in Berührung, während meine Schwester Micky Maus lass, lass ich Fix und Foxi. Später kamen noch andere Cartoon Comics hinzu wie Busy Bär etc. Mit dem wachsenden Alter wuchs dann auch der Anspruch an der Qualität der Geschichten. So wichen Fix und Foxi & Co. den Masters of the Universe, Transformers, Mask und hinterher, mein erster Superhelden Comic, Spider-Man. Während ich von den ersten drei zum Glück noch alle Hefte habe, gingen meine Spider-Man Hefte irgendwann verloren. Ich weiß nicht mehr warum, aber irgendwann hörte ich auf Comics zu lesen, dennoch blieb meine Gier nach Geschichten. Statt Comics waren es hinterher die Zeichentrick Serien, auf dem legendären Sender Tele 5, also Saber Rider and the Star Sheriffs und die bewegten Versionen von Masters of the Universe Transformers und Mask. Doch irgendwann stellte Tele 5 den Betrieb ein, glücklicherweise habe ich ungefähr zum selben Zeit ein neues Hobby entdeckt, was zu meinem liebsten und längsten Hobby wurde: Spiele, erst nur auf Konsolen und dann später auf dem PC. Auch hier war mir immer eine gute und spannende Geschichte am wichtigsten, weswegen ich (auch heute noch) Spiele mit epischen Geschichten am liebsten zocke. Trotz meiner neuen Leidenschaft kam ich irgendwann zu den Comics zurück, genau genommen waren es die Micky Maus Hefte. Heute weiß ich nicht mehr was zu dem Zeitpunkt in mich gefahren war, irgendwie war es der Einfluss eines Kumpels von mir, der die Dinger lass. Doch schnell machte sich mir beim Lesen Langeweile auf. Zu simpel waren die Geschichten, zwar größtenteils witzig, aber mir fehlte eine gewisse Spannung bei den Heften (kein Wunder die Hefte sind ja auch für Kids). Somit war nach ca. 1 Jahr wieder schluss und Comics waren wieder passé. Bis zu dem Tag als ich mir aus, für mich heute unerklärlichen, Gründen Batman Nr. 2 von dem Dino Verlag kaufte. Zum Glück waren in dem Heft die Nullnummer von Batman und der "Batman - die letzten zehn Jahre" Artikel, die mir den Einstieg erleichterten. Es waren weniger die beiden Geschichten (neben der Nullnummer war noch der erste Teil einer Black Mask Geschichte enthalten) sondern der Artikel, der mich fesselte. Die komplexe Vorgeschichte, die Batman hatte, faszinierte mich. Ebenfalls die Ankündigung des Jokers Auftritt in Superman Nr. 19 und Batmans wichtige Rolle in JLA Nr. 4 hatten den selben Effekt, was dazu führte dass ich mir auch diese beiden Hefte kaufte und alles was danach folgte. Hinterher kamen noch andere Serien, von Marvel und Co., hinzu. Leider ging das ganze so weit, dass ich mein ganzes Geld für Comics ausgab und ich mein Haupthobby, Games, vernachlässigte. Weswegen ich mich entschloss mich nur auf DC zu konzentrieren, denn für alles fehlte mir auf langer Sicht das Geld und da es mit DC anfing, blieb ich auch da. Natürlich würden viele sagen, dass es sinnvoller gewesen wäre, nur die Sahnestücke von jedem Verlag zu lesen, statt nur einen Verlag komplett zu lesen. Doch dies ging und geht bei mir einfach nicht. Da ich irgendwie immer alles von einem Verlag lesen muss, da irgendwo doch alles zusammenhängt und somit ein großes Ganzes ergibt. So sind es also die komplexen Zusammenhänge und die fortlaufende Kontinuität der Geschichten, die mich an Comics reizen. Aber warum gerade Comics? Viele TV Serien, z.B. Star Trek, können dies schließlich ebenfalls aufweisen. Aber sie haben einen entschiedenen Nachteil gegenüber dem gezeichneten Medien. Reale Figuren altern, was z.B. Rückblenden fast unmöglich macht. Man kann dies zwar durch andere Schauspieler ausgleichen, doch dieser Kniff macht das Ganze meistens unglaubwürdig, da die verschiedenen Zeitversionen meistens dadurch sich nicht ähnlich sehen. Oder Verwandte die ebenfalls keine äußerlichen Ähnlichkeiten aufweisen. (Mal ehrlich findet einer wirklich das die drei Schwestern in Charmed wirklich wie Schwestern aussehen?) Hinzu kommt noch das bei TV Serien Schauspieler schon mal des öfteren aufhören, weswegen wichtige Charaktere auf einmal fehlen. Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass sich in realen Serien gewisse Dinge nur schwer realisieren lassen. So kann man, meistens aus Kostengründen, in TV Serien nur schwer eine komplette Stadt zerstören. Als Beispiel könnte ich hier den grauenhaften John Sinclair Film von RTL nehmen. In ihm gab es eine gute Szene (leider auch die Einzige), in der der Kölner Dome explodierte. Das Ganze wurde ziemlich effektvoll inszeniert, musste aber im Film dann als Illusion dargestellt werden, da es einfach nicht machbar war die Handlung in einem zerstörten Dome weiterzuführen. In Comics, und auch Animations-Serien, hat man dieses Problem nicht. Hier kann man in Zeiten hin und her springen. Jüngere Versionen sehen ihren älteren Ichs ähnlich und auch Verwandte, sehen wirklich wie Verwandte aus. Eine komplette Stadt auszulöschen ist ebenfalls kein Problem. Leider musste ich relativ schnell lernen, dass diese Vorteile auch leicht zu Nachteilen werden können (Stichwort: Widergeburt). Aber dies wird in einer späteren Kolumne besprochen, fürs erste war es das. In diesem Sinne Sven "FantasyDream" Peddinghaus |
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