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Startseite -> Kolumnen -> Es ist ein Roß entsprungen |
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Den Anfang macht der kleinste der Big Four. Die Rede ist von: Dark Horse Comics:Geschichte:Dark Horse Comics ist das Kind von Mike Richardson. Richardson war in den Mitt-achzigern Besitzer einer erfolgreichen Kette von Comicläden. Da er fand, dass zu der damaligen Zeit die Comics nicht ihr wahres Potential ausschöpften und kaum Innovationen aufzeigten, beschloss er mit dem Geld, das er von den Comicläden hatte, Dark Horse Comics zu gründen. Das war 1986. Von Anfang an setzte sich Dark Horse Comics von Marvel und DC ab. Es publizierte keine Superheldencomics, sondern Serien von hoher Qualität und von berühmten Künstlern. Die Zielgruppen waren Frauen und ältere Leser. Später folgten Serien, die als Grundlage berühmte TV-Serien oder Kinofilme hatten, wie zum Beispiel Buffy oder Star Wars. Dazu kommen noch amerikanische Adaptionen von Mangas wie zum Beispiel "Lone Wolf and Cub", "Ghost in the Shell II" oder "Cannon God Exaxxion", "Creator owned-Comics" von Persönlichkeiten wie Frank Miller oder P. Craig Russel, und, und, und. Aktuell: Das aktuellste Projekt von Dark Horse lautet: Rocket Comics. Ein Subprint des Verlages, mit sechs Ongoing-Serien. Die Stories selber sollen Abenteuercomics seien, die sich auf starke Charakter in extremen Situationen konzentrieren. Größtenteils weisen die Serien einen starken Mangastil auf, wie er momentan in den USA gerade sehr beliebt ist. Ob Dark Horse es nötig hat, sich diesem aktuellen Trend anzupassen, steht auf einem anderen Blatt. Außerdem ist noch ein Hellboy-Film in Arbeit, dessen Hauptdarsteller Ron Perlman sein wird. Ron Perlman dürfte dem geneigten Kinogänger aus Filmen wie "Der Name der Rose", "Alien IV" oder "Blade II"^bekannt sein. Der Regisseur des letzten Films wird übrigens auch bei "Hellboy" Regie führen. Auf Deutsch: Auf Deutsch ist das Angebot von Dark Horse stark aufgesplittert. So veröffentlicht Dino Comics die Star Wars Comics, während die Manga-adaptionen auf die verschiedene Mangaverlage aufgeteilt sind. So veröffentlicht zum Beispiel Planet Manga "Lone Wolf and Cub", eine Mangaserie, die in den USA sehr erfolgreich war. Früher gab es dann auch noch eine Buffy Heftserie, allerdings ist diese den Weg allen Irdischens gegangen, als der Heftchen Boom abgeflaut war. Und ansonsten meine ich mich noch an Deutsche Adaptionen von Hellboy und Usagi Yojimbo zu erinnern, kann jedoch nichts Spezifisches sagen. Meine Meinung: Dark Horse ist alles andere als ein typischer Comicverlag. Das zeigt schon alleine die Tatsache, dass der Verlag zu den fünf größten Mitspielern im Comic-Geschäft gehört. Und warum? Ich denke, es liegt vor allem an dem breiten Angebot. Dark Horse konzentriert sich sozusagen auf alles, was nicht nach Superheldencomics aussieht. Und genau darin liegt der Reiz des Verlages! Seine Serien sind zwar keine Top 100 Angebote, aber sie haben einen gewissen Anreiz. Sie liegen außerhalb der Norm, und bieten dennoch für jeden etwas an. Dieses Prinzip hat ja auch etwas Crossgen kopiert. Doch dazu mehr, wenn ich über den Verlag berichte. Dazu kommt noch, dass im Laufe der Jahre viele berühmte Namen bei Dark Horse gearbeitet haben, und dabei solche Perlen wie "Sin City", "Groo" oder "Grendel" entstanden sind. Tut man dazu noch die starke Independentpräsenz, durch Sachen wie "American Splendor", "Usagi Yojimbo" oder "Hellboy", ergibt sich dadurch das Bild eines Verlages, der mehr als anders ist. So oder so lohnt es sich, einen Blick nach Dark Horse zu werfen. Man wird es nicht bereuen. And now for something completly different:
So, das wäre der erste Teil der Themenreihe. Als nächstes steht DC auf dem Programm. |
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Wenn auch du dich berufen fühlst, deine Gedanken zum Thema Comic niederzu- |
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