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  Kolumnen  

25.12.2005
Comic Action 2005

25.12.2005
In my Opionion #4

16.12.2005
Ron Marz Chat Transkript

26.09.2005
In my Opionion #3

29.04.2005
In my Opionion #2

21.04.2005
I hate it here! #7

07.04.2005
In my Opionion #1

07.04.2005
I hate it here! #6

01.04.2005
I hate it here! #5

20.03.2005
I hate it here! #4

11.03.2005
I hate it here! #3

04.03.2005
I hate it here! #2

25.02.2005
I hate it here!

22.02.2005
70 Jahre DC

09.01.2005
Comic Action 2004

06.12.03
The end of the World...

30.11.03
Jim Lee Interview
30.11.03
Comic Action 2003

27.10.03
Deutsch

27.08.03
It’s the inavoidable Return of the great white dope

26.07.03
Every Day creates your History

25.05.03
Es ist ein Roß entsprungen

17.05.03
Turning Japanese

04.04.03
Leave without a Trace


18.03.03
Panini-Konvent


02.03.03
Über dem Horizont geht's weiter

10.02.03
Only the Good die young

14.01.03
Religion Superheld!

14.01.03
I need a Hero

04.01.03
Bad Boys, Bad Boys

24.11.02
We are Familiy

13.11.02
Huntress

21.10.02
Mature Label

21.10.02
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Wizard

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24.08.02
Previews August 02

12.08.02
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25.07.02
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18.07.02
Tod in Comics

11.07.02
DC Konvent III

30.06.02
Gewalt II

18.06.02
Previews June

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Lex 2000

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Big Times

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19.02.02
Chuck Dixon

07.02.02
Glückliche Zeiten

28.01.02
Websites 1

01.01.02
Gewalt in Comics

16.12.01
Verfilmungen

05.12.01
DK II

21.11.01
DC Konvent II

13.10.01
Zurück zur Erde

16.08.01
Autor oder Zeichner?

25.07.01
DC Konvent

24.07.01
Museums Edition - Batman #1

07.05.01
"Sie sind da" - die neuen DCs unter die Lupe genommen

20.04.01
"Warum DC besser ist als Marvel..." oder andersherum?

26.07.00
"Mythos Superman"

16.07.00
Zur Aussicht der Superhelden in Deutschland

29.05.00
Die Umstellung der JLA

29.10.99
Comic Action '99 - Impressionen

     







Eine kurze Geschichte
des DC UNIVERSUMS

Teil 1





Anmerkung: Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine Übersetzung des Artikels von Mitch Brown von ComiX-Fan. Die DCFP hat die Genehmigung, den Artikel zu übersetzen.

Das Original kann man unter www.comixfan.com finden.
Die DC Fanpage möchte sich bei Mitch Brown und ComiX-Fan bedanken, dass wir den Artikel übersetzen und auf unsere Seite stellen dürfen.
Der Artikel wurde von Götz Piesbergen und Torsten B. Abel übersetzt.

DC Comics ist der wahrscheinlich meistrespektierte und vielfältigste Verleger, der heutzutage in der Comicindustrie tätig ist. DC ist das Zuhause einiger der ikonenhaftesten Aushängeschilder in der Welt der Comics; Batman, der Flash, Wonder Woman und der Ahnherr von ihnen allen, Superman; außerdem ist es die Heimat des fortschrittlichen Superhelden-Imprints Wildstorm, des verehrten “Mature Readers”-Imprints Vertigo und des CMX-Manga-Labels. Kürzlich erst wurde DC Comics der nordamerikanische Vertrieb für die populären europäischen Verleger Humanoids (Die Metabarone, I Am Legion) und Rebellion (2000 A.D., Judge Dredd) und bietet damit neue Nachdrucke und Sammlungen von klassischem Material, das zuvor außerhalb von Europa nicht erhältlich war.

Neben seiner ausgedehnten Auswahl an Charaktern war DC auch die Heimat von einigen der größten Talente, die die Industrie jemals zu bieten hat und hatte - Jerry Siegel, Neal Adams, Bob Kane, Frank Miller, Alan Moore, Gardner Fox, Grant Morrison, Denny O’Neil, Jack Kirby, Julie Schwartz, Jim Lee, Neil Gaiman und viele, viele mehr.

Der Februar 2005 markiert den 70. Geburtstag dieses geschichtsträchtigen und innovativen Verlages. Diverse Currents ist eine vierteilige Untersuchung und Feier der Geschichte und der diversen Geschmäcker des Industriegiganten mit Namen DC Comics. Die erste Ausgabe wird einen Blick auf die ausgedehnte Geschichte des beliebtesten und langlebigsten Aushängeschildes des Verlages werden – das DC-Universum an sich.

Das Golden Age:

Die Geschichte von DC begann eigentlich erst richtig im Februar 1935 mit dem Erscheinen von New Fun Comics #1. Ein Meilenstein der Branche, gilt New Fun Comics als eines der, wenn nicht gar das erste Comicheft überhaupt, das zu 100 Prozent neues Material beinhaltete. New Fun wurde von der National Allied Magazines (später Nicholson Publishing, einer der Verlage, aus denen später DC Comics hervorgehen sollte) herausgegeben und war das geistige Kind des ehemaligen Pulp-Autoren und Unternehmers, Major Malcom Wheeler-Nicholson. Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung, waren Zeitungs-Comicstrips enorm gefragt , mit gebundenen Sammlungen von Mandrake the Magician und Dick Tracy-Strips als heiß begehrter Ware. Wheeler-Nichloson - in dem Wunsch, im aufstrebenden Comic-Markt Fuß zu fassen- versammelte eine buntgemische Truppe von Zeichnern und Autoren aus der Zeit der Depression, die den Stil der erfolgreichen Strips jener Zeit (wie zum Beispiel Flash Gordon) nachahmten. Anstatt zu versuchen die Rechte an bereits veröffentlichtem Material zu erwerben, bestand Wheeler-Nicholsons Strategie darin, auf unbekannte (und kostengünstige) Talente zurückzugreifen, die seine Anthologie-Reihe übernehmen sollten.

New Fun Comics präsentierte die Abenteuer von “Sandra of the Secret Service”, “Don Drake on the Planet Saro” und “Barry O’Neil”, redirigiert von Lloyd Jacequet. Trotz schleppender Verkäufe in der Anfangsphase nahm New Fun Comics langsam Fahrt auf, mit einem kreativem Höhepunkt (im Rückblick) in Form des ersten Auftritts von Siegel und Shusters Dr. Occult in New Fun Comics #6. Aufgrund des Erfolgs von New Fun Comics (später bekannt als More Fun) ging Wheeler-Nicholson dazu über, das kleinerformatige New Adventure und später, 1937, das Krimi-lastige Detective Comics herauszugeben.

Trotz der Anhängerschaft, die Wheeler-Nicholson mit New Fun und New Adventure aufgebaut hatte, war Nicholsons Geschäft in ernsthaften Schwierigkeiten. 1938 mußte Wheeler-Nicholson den Bankrott erklären, wurde jedoch in der Folgezeit durch seine ebenfalls lange Zeit in Mitleidenschaft gezogenen Geschäftspartner Harry Donenfield und Jack Liebowitz von der Independent News Company über Wasser gehalten. Trotz ihrer eigenen Vorbehalte bezüglich Wheeler-Nicholsons Produkt übernahmen Donenfiled und Liebowitz Wheeler-Nicholsons bestehende Titel – Fun, Adventure und Detective – bevor sie sich selbst in den Ring begaben. Unter der Leitung Liebowitz erschien Action Comics #1 im Juni 1938, das mit dem Debüt von Siegel und Shusters Superman die Ankunft des größten Comic-Phänomens einläutete.

Action Comics #1 öffnete die Tore für das Superhelden-Genre. 1939 sollte Adventure Comics Bert Christmans Sandman präsentieren, während in Detective Comics Bob Kane und Bill Finger ihren schattenhaften Vigilanten enthüllten - den dunklen Ritter und Detektiv, Batman. Unterdessen sollte der Mann aus Stahl von den Action Comics in seine eigene Serie überwechseln, mit den schlichten Titel “Superman”. Der Erfolg der Batman- und Superman Figuren führte schnell zu einer Vielzahl von Nachahmern wie zum Beispiel Fox Comics‘ Wonder Man (Gegenstand des ersten Prozesses der Comic-Branche), Fawcetts Captain Marvel und Standards The Black Bat.

In den frühen 1940ern nahm National Periodical/Nicholson Publishing den Namen seines Flaggschiff-Titels an: Detective Comics. Die 1940er boten Ausflüge Supermans ins Radio und in Zeitungs-Strips sowie den fortgesetzte Ausbau der Superhelden-Inhalte, als der Verlag Figuren wie The Flash, Green Lantern, Hawkman, Spectre, Hourman und Dr. Fate einführte, neben dem Ausbau des Superman-Mythos mit der Einführung von Jimmy Olsen und Lex Luthor, während Detective Comics #38 den ersten Auftritt von Batmans allgegenwärtigem Junior-Partner, Robin, bot.

Das Jahr 1941 wartete mit der Einführung des Konzeptes des “Super-Teams“ auf, als sich in All-Star Comics #3 Atom, Dr. Fate, Green Lantern, Hourman, Sandman, der Spectre und der Flash als die Justice Society of America zusammenfanden. Die Erschaffung der JSA markierte außerdem den Beginn des “Superhelden-Universums“, das die Grundlage für die kommenden Jahrzehnte der reichhaltigen DC-Continuty bildete.

Bis zum Debüt der Justice Society hatten die DC-Figuren jeweils unabhängig von einander in ihren eigenen fiktionalen Realitäten agiert. Die Formierung der JSA bedingte die Schöpfung eines gemeinsamen fiktionalen Universums, in dem sämtliche Aushängeschilder DCs beheimated sein sollten - ein Konzept, das bis zum heutigen Tag einen der Stützpfeiler des gesamten Superhelden-Genres bildet. Die JSA sollte später die Geburt der All-Star Squadron sowie die unvermeidliche Paarung zwischen dem Dunklen Ritter und dem Mann aus Stahl in The World’s Best Comics zur Folge haben.



1941 sollte noch ein weitere Meilenstein der Branche erreicht werden - der/die erste weibliche Superheld/in wurde in All-Star Comics #8 eingeführt. Wonder Woman war die Schöpfung des Psychologen und Kulturbeobachters William Moulton Marston. Marston kritisierte die Darstellung der Frauen in den Comics jener Zeit und die Auswirkungen ihrer “überwältigenden Männlichkeit“ auf junge Leser. Marston schlug ein Gegengewicht in Gestalt von Wonder Woman, ausgestattet mit “der Stärke eines Supermans sowie den Reizen einer guten und wunderschönen Frau.“ Wonder Woman sollte ein weiterer Erfolg für DC werden, was im Jahr 1942 zu ihrem Auszug aus All-Star und Sensational in ihre eigene Serie führte, eine Serie, die sich besser als die meisten anderen DC-Titel verkaufen sollte.

More Fun Comics #101 aus dem Jahr 1945 markierte die Ankunft einer der beliebtesten, aber auch berüchtigsten Schöpfungen - Superboy. Superboy war die jugendliche Version des ungemein populären Superman. Superboy war konzipiert worden, um Kapital aus der Jugend der Comic-Leserschaft zu, indem man eine Figur präsentierte, die über Kräfte Supermans verfügte, aber altersmäßig dem Zielpublikum näher war. Während sich Superboys Abenteuer bei den Lesern großer Beliebtheit erfreuten, sollte der Junge aus Stahl dem Verlag in den kommenden Jahren noch große Kopfschmerzen bereiten.

Die Figur, erschaffen ohne das Einverständnis von Siegel und Shuster, sollte zum Mittelpunkt eines erbitterten Rechtsstreits zwischen Supermans Schöpfern und DC werden. Superboys Bestehen innerhalb des DC-Universums widersprach vollkommen Siegel und Shusters ursprünglichen Geschichten. In der etablierten Superman-Geschichtenwelt, wuchs Superman in seiner Fähigkeiten hinein und begann seine heldenhafte Karriere als Erwachsener - eine Tatsache, die durch Superboys Anwesenheit völlig unterminiert wurde. Das Konzept hinter Superboy ging davon aus, dass ein viel jüngerer Superman bereits sein Kostüm übergestreift und in seiner Heimatstadt Smallville für “Wahrheit, Gerechtigkeit und den American Way“gekämpft hatte.

Noch viel schlimmer war die Tatsache, dass viele von Superboys Autoren die Abenteuer des jungen Kal-El in der selben Zeitebene stattfinden ließen wie jene der erwachsenen Version - was zu Problemen mit der Continuity und Paradoxa innerhalb von DCs übergreifender Geschichtenwelt führte. Superboy hatte eine lange andauerndes Zerwürfnis zwischen Siegel, Shuster und DC Comics zur Folge und hatte darüber hinaus lang anhaltende Auswirkungen auf das DC-Universum in seiner Gesamtheit, was Jahrzehnte später in der Crisis on Infinite Earths des Jahres 1985 münden sollte.

In den frühen 1940er und frühen 1950er Jahren spitzte sich die Paranoia in der Folge des zweiten Weltkriegs zu, als die Furcht vor Kommunisten und “unamerikanischen Umtrieben“ die Kontrolle über die amerikanische Kultur übernahm. Moralische und politische Hexenjagden trieben viele der Superhelden aus den 1940er Jahre in den Untergrund, eine der Folgen des Erscheinens von Dr. Frederic Werthams Buch Seduction of the Innocent (Die Verführung der Unschuldigen). Das Buch beschäftigte sich mit dem angeblichen Anstieg von Jugendkriminalität, die Wertham (unter Zuhilfenahme der lückenhaften Logik der Nachkriegs-Zensoren) mit den Comics in Verbindung brachte. Werthams Behauptungen führten zu einer intensiven Beschäftigung mit den Inhalten der Comics von DC von anderen Verlagen, als sich Comicverlage, Autoren und Zeichner einer Untersuchung durch die Regierung bezüglich ihrer Werke ausgesetzt.

Vielen der Superhelden-Comics wurde vorgeworfen, Gewalt, Kommunismus und kriminelle Umtriebe zu fördern. Anstatt sich jedoch dem unvermeidlichen harten Kampf zu stellen, um sich ihre Inhalte zu bewahren und weiteren Untersuchungen vorzubeugen, hielten es die Comicverlage für notwendig, ihre eigene Aufsichtsbehörde einzurichten - die Comics Code Authority. Comicverlage wurden angehalten, ihre Werke der Authority vorzulegen, die daraufhin unter Berücksichtigung den Inhalt betreffender Richtlinien, die sexuelle, gewalttätige oder sonstwie potentiell kontroverse Inhalte einschränken sollten, ihren Wert für eine Veröffentlichung beurteilen sollte.

So einschränkend die Richtlinien der Authority für die Superhelden-Inhalte auch waren, bedeutete der Comics Code tatsächlich den Tod für ganze Genres innerhalb der noch jungen Branche. Viele Horror-, Liebes- und Krimi-Comics wurden von der Authority abgelehnt, was in den Folgejahren zahlreiche Verlage in den Ruin trieb.

Infolge der McCarthy-Ära und der Comics Code Authority, die einen beträchtlichen Teil der kreativen Kräfte der Branche im Keim erstickten, wandelten sich die Comics bald zu seichten, formelhaften Angelegenheiten. Während Superman und Batman überlebten, hatten viele der anderen Figuren weniger Glück. Der Flash, Green Lantern und der Spectre verschwanden bald aus dem Blickfeld, was den Vorhang für DCs “Golden Age“ fallen ließ.

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