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Übersicht Staffel Eins
     








Deutscher Serientitel: SMALLVILLE
Original Titel: SMALLVILLE


Episode: 17
Deutscher Titel: NUR DIE ASCHE BLEIBT ZURÜCK
Original Titel: REAPER
Regie: Terence O'Hara
Buch: Cameron Litvack
Darsteller: Reynaldo Rosales (Tyler Randall), John Glover (Lionel Luthor), Jason Connery (Dominic Sanatori), Sheila Moore (Mrs. Randall)
Erstaustrahlung: [23.04.02] (26.04.03)


In einem Krankenhaus in Metropolis besucht Tyler seine Mutter an ihrem Krankenbett. Sie bittet ihn darum, sie zu töten, weil sie nicht mehr leiden will. Nach dem ersten Schrecken tut er es aus Liebe zu seiner Mutter. Er versucht sie mit einem Kissen zu ersticken, als eine Krankenschwester herein kommt und die Sicherheit ruft. Bei dem darauffolgenden Kampf stürzt Tyler aus einem Fenster und stirbt an dem Aufprall, bei dem sich ein Teil des Kryptonits aus dem Armreif den er trägt in seinen Arm bohrt.


Der Leichenbeschauer will Tyler gerade untersuchen, als dieser von den Toten aufersteht. Als Tyler ihn mit der Hand berührt, zerfällt dieser zu Asche.


Jonathan freut sich darauf, zusammen mit Clark zu ihren jährlichen Fischfangwochenende fahren. Zuvor hilft Clark aber noch seiner Mutter, bei einem Wohltätigkeitsprojekt "Mobile Meals", welches ältere Menschen die nicht mehr aus dem Haus können, mit Essen beliefert. Clark gesteht seiner Mutter gegenüber, das er keine Lust mehr auf die Fischwochenenden habe, worauf sein Mutter ihm erklärt, das sein Vater sich immer sehr darauf freue. Als sie beim Lebensmittelager von Mobile Meals ankommen, begegnen sie dort Tyler. Er trägt Arbeitshandschuhe an seinen tödlichen Händen. Er begleitet sie auf ihre Runde zu Mrs. Sykes, einer alten und kranken Frau und ihrem Hund Pepper. Pepper bellt Tyler an, welcher sich sehr um das Wohlergehen von Mrs. Sykes sorgt.


Lex kriegt Besuch von Dominic Sanatori, einem Schnüffler seines Vaters. Er soll die Ausgaben von Lex überprüfen. Dieser warnt ihn und begibt sich danach ins Talon wo er Clark und Lana begegnet. Clark und Lex unterhalten sich übers Fischen, und Lex bietet an, das Clark und sein Vater sich ein Spiel der Metropolis Sharks in seiner Privaten Loge ansehen können. Clark ist begeistert von der Idee, da er so aus der Gewohnheit rauskommt, ohne seinen Vater wehtun zu müssen.


Als Lex geht, bemerkt Clark das Lana weint. Es hat sie sehr mitgenommen, dass Whitneys Vater (Mr. Fordman) wieder einen Herzanfall hatte. Clark und Lana besuchen Mr. Fordman, der sich wundert, dass sein Sohn ihn noch nicht besucht hat.


Als Clark nach Hause kommt, findet er heraus dass Dominic mit seinem Vater über die Untersuchung von Lex geredet hat. Schon etwas ärgerlich darüber das Clark ihm dieses verschwiegen hat, hört er von seinem Sohn den Vorschlag, ob sie nicht anstelle Fischen zu gehen lieber zu einem Spiel gehen sollten.


In der Nacht kommt Tyler mit einer Rose zurück ins Haus von Mrs. Sykes. Eiskalt tötet er den Hund und anschließend erlöst er Mrs. Sykes von ihren Qualen.


Am nächsten Morgen versucht Martha zwischen ihren beiden Streithähne zu vermitteln. Sie will nicht, dass es zwischen Clark und Jonathan genauso wird, wie zwischen Jonathan und seinem Vater. Als Clark in der Schule ankommt, hört er von Chloe darüber das sich Mrs. Sykes zu Asche zerfallen ist. Sie schließt daraus messerscharf, dass es sich möglicherweise um Vampir handeln könnte.


Auf dem Basketballplatz begegnet Clark Whitney und erfährt von ihm, warum er noch nicht am Bett seines Vaters war.


Chloes hat inzwischen einen Artikel im Daily Planet gefunden, in dem darüber berichtet wird, dass ein Leichenbeschauer ebenfalls zu Staub zerfallen ist und sie erfahren auch, das Tyler eigentlich tot sein müsste.


Martha liefert inzwischen ein paar Lebensmittel an Mobile Meals, wo sie Tyler begegnet der vergessen hat seine Handschuhe anzuziehen und dadurch ihr Gemüse zu Staub zerfallen lässt. Clark kommt gerade rechtzeitig um sie zu retten, wird aber selbst von Tyler berührt, wodurch auch seine Haut die ersten Anzeichen für den Zerfall zeigen. Anscheinend dauert es bei Clark länger. Zuhause erzählt er, dass, als er Tylers geröntgt hat, er festgestellt hat, das Tylers Herz nicht mehr schlägt.


Nachdem Tyler auf dem Friedhof mitgekriegt hat, wie Lana und Whitney sich über Whitneys Vater unterhalten haben, teilt er Lana mit, das er den Vater von seinen Qualen erlösen will.


Lex bietet Dominic einen Drink an. Dieser Whiskey ist allerdings mit einem Betäubungsmittel versetzt. Dominic wird etwas später von Lex an seinen Vater übergeben. Als Lex schon zu weit weg ist, um ihn zu hören sagt Lionel das Lex es gut gemacht habe.


Als Clark von Chloe erfährt das Tylers Mutter noch lebt, kommt Lana hereingerannt und berichtet von ihrem Gespräch mit Tyler. Clark kann gerade noch rechtzeitig verhindern das Tyler Mr. Fordman tötet. Er erzählt Tyler, das seine Mutter den Versuch mit den Kopfkissen überlebt hat. Clark überzeugt Tyler davon, dass er nicht das Recht dazu hat und dieser stimmt zu und tötet sich auf spektakuläre Weise selbst.


Whitney erhält dank einer Bitte von Clark an Lex die Chance mit den Metropolis Sharks vor den Augen seines Vaters zu spielen. Von Lana erhält er zur Belohnung einen Kuss.




Tyler hat schon etwas gemein mit Gevatter Tod.
Warum löst sich das Leder der Handschuhe eigentlich nicht auf? Ist doch auch ein organisches Material, genau wie die Kleidung, die er trägt. Irgendwie mal wieder nicht so gut durchdacht. Zwar faszinierend aber komplett unlogisch.
Die Charakterisierung von Tyler wirkte auch mehr zusammengeschustert. Manchmal wirkt er total sensibel, wie als Mrs. Sykes zu ewiger Ruhe verhilft, den Hund dagegen tötet er so als, wenn er nichts bedeuten würde. Er muss wohl ein bisschen verrückt sein.
Indirekt ging es in dieser Folge um Sterbehilfe. Anscheinend war aber jemand der Meinung, das Thema soweit verwässern zu müssen. Ich fand die Intention von Tyler gar nicht so schlecht und kann durchaus seine Mutter verstehen.
Irgendwie könnte man meinen, Clark wirkt wie ein Magnet auf Ärger, denn andauernd gerät seine Familie ganz passender Weise in genau die richtige Situation. Die Autoren strapazieren ein bisschen die Anzahl der Zufälle in dieser Serie. Es ist normalerweise nicht schlecht, einige Sachen schon etwas früher einzuführen, um später, wenn nötig, auf diesen Aspekt zurückgreifen zu können. Was ich meine ist, dass die Autoren etwas für eine Folge einführen und lassen es bei der nächsten unberücksichtigt, anstatt einen Charakter schon ein paar Folgen früher einzuführen. Das lässt alles etwas unglaubwürdig wirken. Besonders da er in der Lage ist, seine Mutter am Skelett zu erkennen.
Das ist so, als wenn zum Beispiel in Stargate jede Woche die Goa'uld die Erde angreifen würden. Selbst in den Superman-Comicheften sind die Situationen nicht so an den Haaren herbeigezogen. Heutzutage jedenfalls nicht mehr.
Ich fände es echt mal als eine Abwechselung, wenn es eine Folge gibt, in der Clark seine Kräfte total vergessen würde.
Wieder mal wurde am Rande, Nietzsches Übermensch erwähnt (engl.: Über = Super und Mensch = Man bzw. Übermensch = Superman).
Die Weiterentwicklung des Charakters von Lex Luthor finde ich gut. Die ganze Folge stand im Prinzip unter dem Motto Vater und Sohn und ihre Verhältnisse zueinander.
Lexs Vater hat anscheinend gemerkt, dass sein Sohn Geld für Projekte wie den Kauf der Cadmus Labs und ähnlichem ausgibt. Andererseits könnte es auch einfach die Rache für das Ablehnen des Angebots seines Vaters sein oder war es gar nur eine Prüfung.
Warum hatten wir bisher eigentlich noch keine richtigen Vampire? Clark the Vampire Slayer wäre doch wohl ganz lustig.




Ulrich 'PARADOXON' Scharfenort



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