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Wonder Woman #184



Wonder Woman #184
Autor:
Phil Jiminez
Zeichner:
Phil Jiminez
Inks:
Andy Lanning

Preis:
2.25 $/Heft
Erscheinungsdatum:
August/September 2002


U-Boats & Dinosaurs:
Wonder Woman und Trevor materialisieren sich in einem Wald, gemeinsam mit einer wahren Herde an unterschiedlichen Dinosauriern. Diana nimmt den Dinosauriern das Versprechen ab, nichts und niemanden zu essen, bis sie wieder zuhause sind. Trevor erinnert sich an die vergangen Ereignisse, und wie sie zurück zu Erde geschickt wurden. Doch dann bemerkt Diana, dass einiges merkwürdig ist. Sie will sich ein bisschen umsehen, und lässt die geschrumpften und harmlosen Mitglieder von Villiany Inc. und die Dinosaurier in der Obhut von Trevor.

Als sie sich umsieht, entdeckt sie Nazis und Clea. Clea übergibt den Nazis die Trompete von Neptun, die jede Sprache und jeden Code magisch übersetzt. Plötzlich wird die Versammlung von Hippolyta unterbrochen, die angreift. Diana und Trevor sind in der Vergangenheit! Und während Hippolyta die Nazis allesamt fertig macht, muss Diana mit ansehen, wie Clea sich von hinten anschleicht, und Hippolyta niederschlägt. Um den Zeitstrom nicht zu verletzen, und um dennoch Hippolyta zu helfen, verwandelt sich Diana in Miss America, und greift in den Kampf ein. Und Clea wird hinterrücks k.o. geschlagen, während ein paar Nazis mit der Trompete in den Wald verschwinden.

Trevor bemerkt, wie der Dreizack von Neptun zu summen beginnt, und sieht sich dann den Nazis gegenüber. Einen der Nazis kann Trevor schlagen, der andere flieht mit der Trompete und dem Dreizack weiter. Diana kann von dem anderen Nazi die Wahrheit erfahren, und kann Trevor und die Dinosaurier gerade noch in Sicherheit bringen, ehe ihre Mutter zu ihr kommt. Gemeinsam mit ihrer Mutter macht sie sich auf den Weg nach Washington, während Trevor feststellen muss, dass Villiany Inc. freigekommen ist!

Wonder Woman #185


Wonder Woman #185

Her Daughter’s Mother:
Villiany Inc. bereitet sich darauf vor, Trevor anzugreifen, was sich als etwas schwierig herausstellt, da die Gruppe Liliputaner-Format hat. Nachdem Trevor die Situation geklärt hat, steht er einem weiteren Nazi gegenüber.
Unterdessen fliegt Diana, verkleidet als Miss America, gemeinsam mit Hippolyta Washington D.C. an. Dort angekommen, macht Hippolyta eine kleine Stadtführung. Unterwegs treffen sie lauter Bekannte von Hippolyta und sind dann in ihrer Unterkunft, wo sie Diana Prince begegnen.
Und in einem kleinen Versteck wird der Supernazi Herr Armageddon mit den beiden Artefakten ausgerüstet. Er lobt die Person, die ihm die Gegenstände geliefert hat.

Unterdessen suchen Diana und ihre Mutter nach Unterlagen über den Schurken. Sie finden nichts, doch Hippolyta telephoniert mit Ted Grant, Wildcat. Die beiden flirten ein bisschen miteinander, und dann brechen Diana und Hippolyta auf, dem Tipp von Wildcat folgend. Unterwegs unterhalten sich beide über die Vergangenheit und die Zukunft.
Unterdessen probiert Herr Armageddon den Dreizack aus. Er will die Gegenstände nach Berlin schicken, sie dort überprüfen lassen, und dann den Krieg gewinnen. Doch dann greifen Hippolyta und Diana an. Hippolyta knöpft sich Armageddon vor, während Diana sich um die übrigen Soldaten kümmert. Der Soldat, der den Dreizack gebracht hat, wird schnell erledigt, während Hippolyta sich um Armageddon kümmert. Als Hippolyta Diana den Sieg verkünden will, ist diese weg.

Trevor macht gerade den Nazi fertig, als sich das Blatt zu wenden scheint. Doch Cyborgirl rettet ihn, und dann kommt Diana. Gemeinsam treten sie die Heimreise an, erwartet von Tempest und Phillipus.
Und in der Vergangenheit erkennt Hippolyta, dass Miss America ihre Tochter war. Doch während sie sich an Ted Grant kuschelt, erkennt sie, dass sie vor ihrer Tochter nichts zu befürchten hat.




Kommentar:
Kaum übernimmt Phil Jiminez wieder das ganze Heft, ist wieder alles in bester Butter. Nach der doch etwas langweiligen und missratenen letzten Storyline ist dieser kleine Abstecher das reinste Lesevergnügen.
Man hat ja auch in den vorherigen Heften Jiminez' Liebe für Hippolyta mitbekommen. Und diese Liebe schimmert auch in diesen beiden Heften durch. Mit einem kleinen Trick sehen wir, vielleicht zum letzten Mal, eine lebendige Hippolyta. Eine Hippolyta, die sich sichtlich in der Vergangenheit wohlfühlt. Eine Hippolyta, die scheinbar eine Liebe in Ted Grant gefunden hat. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob diese Idee neu ist, oder schon von John Byrne eingeführt wurde. Auf jeden Fall ist es ein netter Abschied von Dianas Mutter.

Die Sache mit dem Dreizack und der Trompete ist da nur Mittel zum Zweck, um ein ungewöhnliches Team-Up durchzuführen. Aber das schadet der Story nicht.
Aber auch Trevor Scott kommt nicht zu kurz. Und Phil Jiminez hat wirklich einiges dafür getan, dass er nicht nur wie ein Anhängsel wirkt, sondern wie ein eigenständiger Charakter. Dass seine Szenen eigentlich eher "Comedy Relief"-Charakter haben, stört nicht. Es macht den Charakter einfach nur sympatisch.
Zeichnerisch gesehen hat Phil anscheinend ein paar Gänge zurückgeschaltet. Es gibt weniger Hintergründe, aber das kann ich mir auch nur einbilden.

Fazit: eine gute, gelungen Hommage an Hippolyta.

Götz "comicfreak" Piesbergen



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