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Wonder Woman #178-183
Wonder Woman #178:
Doors Wide Open:
Cassie und ihre Freundin lesen und sortieren lauter die Fanbriefe, die sie bekommt, seit ihre Geheimidentität bekannt ist. Unter ihnen befindet sich überraschend auch ein Schreiben von Cassies Vater.
Cassie hat ihn nie getroffen, die Familie des Vaters bittet sie aber nun, ihn zu treffen. Sie will dies jedoch nicht: Sie erzählt ihrer Freundin, dass ihr Vater ihr nie persönlich geschrieben hätte, und dass er ihre Mutter kurz nach ihrer Geburt verlassen habe. Doch Georgia erzählt ihr dann, dass der Brief diesesmal wirklich von ihrem Vater stamme.
In New York wartet Trevor Barnes auf eine verspätete Diana, die beiden wollen Essen gehen. Diana redet dann eigentlich nur über Vanessa, und die verschiedenen Versuche, sie aufzuspüren. Trevor kann sie aber dazu bringen, etwas zu entspannen. Nach einem romantischem Spaziergang und einer Schneeballschlacht küssen sich die beiden in Dianas Wohnung, bis Trevor bemerkt, dass sie nicht alleine sind.
Tempest ist in der Wohnung. Er erzählt Diana, wie er dem Dreizack von Poseidon nachspürte, der von Titans Island gestohlen wurde. Er hatte ihn an einem Ort von ähnlicher mystischer Kraft wie Atlantis aufgespürt, und ehe er die Energiesignatur gegangen war, hat er ein Portal geöffnet. Diana verabschiedet sich von Trevor, der jedoch plötzlich in das Portal geschleudert wird. Aus demselbigen kommt eine Art Saurier heraus, den Diana angreift. Sie folgt Trevor in ihrem Kostüm, und gibt Tempest letzte Anweisungen.
Postcards from the Edge; Part One: Rediscovering Paradise:
Donna spaziert über Themyscira und genießt das neue Paradise Island. Zwischendurch sieht sie Fury, die vom Tod Hyppolytas leicht mitgenommen ist. Danach sieht sie Starfire und Artemis beim Stabkampf zu, schließlich wird sie selbst herausgefordert.
Später ist sie mit der Amazone Anaya in ihrem Atelier. Anaya ist eine gute Fotographin, und Donna verspricht ihr eine Ausstellung. Plötzlich erfährt sie von Chiron, dass Fury Probleme hat. Als sie bei Fury sind, sehen sie, wie sich aus Furys Körper der dunkle Avatar erhebt.
Wonder Woman #179:
Land of the Lost; Part One: They might be Giants:
Diana rettet erst mal Trevor vor akuten Gefahren. Als sie fragt, wie es ihm gehe, reagiert er ungehalten, und weißt Diana auf die Probleme der Welt mit den Superhelden hin. Doch da werden sie plötzlich von Zwergen angegriffen, die Diana jedoch schnell zur Vernunft bringt. Sie erfahren von ihnen, dass sie in Skartaris sind.
Plötzlich fliehen die Zwerge vor "ihr". "Sie" ist Giganta, die gemeinsam mit anderen Riesen die Bewohner von Skartaris jagt, und Exemplare für Dr. Poision sammelt. Diana lenkt Giganta ab, so dass sie mit ihrer Tiara die Gefangenen befreien und retten kann. Sie bringt die anderen zu den Zwergen, und von denen erfährt sie, dass Skartaris von den Schurkinnen übernommen wurde, und dass sie nur noch Shamballah erobern müssten, um die ganze Welt zu beherrschen. Die Gruppe nennt sich Villiany Inc..
Cassie fragt ihre Mutter unterdessen über ihrem Vater aus. Sie will wissen, ob sie ihn nicht vielleicht schon getroffen habe.
Postcards from the Edge; Part Two: Stolen:
Donna versucht verzweifelt, den Fury-Avatar aufzuhalten, ohne Erfolg. Der Avatar prügelt sie mal eben kurz durch die nächste Wand. Danach sieht sie gerade noch rechtzeitig, wie der Avatar von Fury verschwindet.
In Rom fragt ein Mann jemanden mit dem Namen Angelo, mit welchen Winkel er an den nächsten Auftrag rangehen wolle.
Wonder Woman #180:
Villiany Inc?:
Diana und Trevor erfahren von den Bewohnern, dass Villiany Inc. fast ganz Skartaris eingenommen hat, und dass die Verteidiger dieses Landes, der Warlord und seine Familie, ausgeschaltet worden sind.
Dies ist die Geschichte von Cyborgirl. Sie war ein junges Mädchen, das nur auf Vergnügen aus war und Drogen nahm, bis ihr Körper das nicht mehr mitmachte. Sie wurde mit der selben Technik ausgerüstet wie Victor Stone (der Cyborg), doch sie benutzte ihre Fähigkeiten nur für ihre eigenen Zwecke.
Giganta war eine Wissenschaftlerin, die ihr Gehirn in Dianas Körper übertragen wollte, doch stattdessen im Körper einer Gorilladame landetete, die dann von Wonder Girl besiegt wurde. Später stahl sie den komatösen Körper einer starken Zirkusfrau, ihr jetziger Körper.
Jinx ist die einzige Überlebende von Zauberkundigen. Die anderen hat sie getötet. Sie kämpfte gegen die Teen Titans, und sie muss immer mit ihren nackten Füßen auf der Erde stehen.
Weitere Mitglieder des Schurkinnenteams sind Trinitiy (die Frau mit den drei Gesichtern von War, Chaos und Time), und die sadistische Doctor Poison, die Nachfahrin der ersten Doctor Poison.
Während Villiany Inc. in Shamballa eindringt, erklärt Diana Trevor, dass die Schurkinnen in dieser Welt so erfolgreich seien, weil es hier nicht vor Superwesen wimmelte.
Diana erzählt den anderen die Geschichte von Clea, die den Dreizack von Poseidon gestohlen hat. Eine atlantische Königin, war sie einst die Gegnerin der ersten Wonder Woman. Seit Atlantis im Imperiex-Krieg verschwunden war, hatte sie die Stadt gesucht. Und als sie glaubte sie gefunden zu haben, hatte sie das Team von Superschurkinnen um sich geschahrt. Sie wollen an den Computer von Skartaris, und finden ihn.
Postcards from the Edge; Part Three: Sisters:
Donna besucht das Orakel, um Informationen über den Verbleib der Avataren zu bekommen. Sie bespricht das ganze mit Fury. Helena will die Kraft ihres Furien-Avatars bekommen.
In New York telefoniert sie mit Dick Grayson, der ihr weitere Informationen gibt, so dass sie eine Spur hat.
Sie besucht in Venedig ein Museum, wo auch der Mann aus der letzten Ausgabe anwesend ist.
Wonder Woman #181:
Land of the Lost; Part Three: Warrior's heart:
Cassandra fragt Zeus, ob er ihr Vater sei. Dieser verneint.
Diana und Trevor werden Zeugen, wie immer wieder Streitereien unter den Bewohnern von Skartaris ausbrechen. Es gelingt Wonder Woman, die verschiedenen Parteien zur Vernunft zu bringen. Als die Natur plötzlich verrückt zu spielen beginnt, bezieht Diana dies auf Villiany Inc.
Diese Gruppe befindet sich im Computer von Skartaris, den Cyborgirl manipulieren kann. Clea will die Möglichkeiten von Skartaris benutzen, um die Welt zu erobern.
Während Diana ihren Mitstreitern den Schlachtplan erklärt, bekommt Trevor mit, wie zwei Unzufriedene einen Umsturz planen. Trevor wird entdeckt, doch er kann sich seiner Haut erwehren. Der Anführer kann seinen Rebellen klarmachen, dass sie besser zu ihm halten, wenn sie weiter leben wollen. Dann bekommt Trevor ein Schwert überreicht, da er angeblich seinen Kriegergeist gefunden hat.
Postcards from the Edge; Part One: Rediscovering Paradise:
Donna besucht ein Museum in Venedig, wo ein Furien-Fragment ausgestellt ist. Ein Charmeur flirtet mit Donna, ehe er dann das Artefakt stiehlt. Mit seinem geheimnisvollen Dreieck verdreht er jeden Winkel: Donna will ihn zwar aufhalten, doch auch sie wird ein Opfer des Angle Mans.
Wonder Woman #182:
Land of the Lost; Part Five: The Amazon's Brigade:
Clea und ihre Mitstreiterinnen beherrschen jetzt Skartaris und quälen ihre Gefangenen. Plötzlich erfährt Clea, dass Wonder Woman mit einer Armee angreift. Clea weist ihre Mitstreiterinnen an, sich um die Angreifer zu kümmern.
Wonder Woman kann zunächst Gigantas Rießen bezwingen. Die anderen Villiany Inc. Mitglieder können jedoch weiter ihr Unwesen treiben.
Während Diana und ihre Armee draußen kämpft, dringt Trevor mit einer kleinen Gruppe in den Palast ein und befreit die Gefangenen. Diana greift Clea an, während Trevor ansieht, wie Trinity die Energien von Cyborgirl absorbiert.
Postcards from the Edge; Part Five: Canal Grande:
Donna kann den Angle Man fangen, doch der hat sie reingelegt. Er droht zu entkommen, doch Donna fasst ihn ein weiteres Mal. Plötzlich greift Fury ein, und der Angle Man nutzt den Moment der Verwirrung aus, um endgültig zu entwischen.
Wonder Woman #183:
Land of the Lost Finale: The Triumph of Trinity:
Trinity manipuliert Cyborgirl. Sie demaskiert sich als eine anomorphe Struktur, die die Zeit in Skartaris neu starten will.
Wonder Woman hat unterdessen Clea in der Gewalt ihres magischen Lassos, während Giganta mit ihren Männern und den Untoten die Rebellen bekämpfen. Plötzlich beginnt Skartaris sich zurück zu entwickeln, und Diana erfährt von Clea, wo sich Trinity aufhält. Während Diana sich mit dem Dreizack von Poseidon auf den Weg macht, beginnt sich auch Clea zu verwandeln. Unterwegs begegnet Diana Jinx, kann sie jedoch schnell besiegen.
Trevor versucht, mit Cyborgirl zu reden, wird jedoch von Trinity daran gehindert, während sich Skartaris weiter zurück entwickelt. Auch Clea hat sich verwandelt, und Dr. Poison flieht in den Palast.
Diana trifft Trevor und weicht der Chaos-Attacke Trinitys aus. Und Dr. Poison findet heraus, dass Trinity tatsächlich ein Virus ist. Während Trinity sich auflöst, gibt Dr. Poison Diana einen Hinweis. Danach vernichtet Diana den Computer, während Trevor mit Cyborgirl redet. Am Ende bleibt nur noch, die Trümmer des Krieges aufzuräumen.
Cassie trifft unterdessem auf ihren Vater, und die beiden unterhalten sich.
Postcards from the Edge; Part Six: Vengeance claimed:
Der Angle Man überliefert seine Beute seiner Auftragsgeberin, der ersten Cheetah. Sie will Rache an der aktuellen Cheetah nehmen.
Anmerkungen:
Skartaris ist eine Welt innerhalb unserer Welt. In ihr scheint immer die Sonne, und es muss andauernd ums Überleben gekämpft werden. Außerdem gibt es noch diverse Saurier-Arten, und Magie ist alltäglich. Einer ihrer Helden ist Travis Morgan, der Warlord, den deutsche Fans aus JLA #13 -16 (Dino) kennen dürften, in denen die Dan Jurgens-Teen Titans Skartaris besucht hatten.
Der Heiratsantrag war Wirklichkeit! Ein Fan hatte Phil gebeten, doch den Antrag in einem Wonder Woman-Heft unterzubringen. Durch die große Verspätung kam der Antrag jedoch erst nach der Verlobung raus.
Der Angle Man ist ein alter Schurke von Wonder Woman. Zumindest starb während der Crisis ein Angle Man. Ob es sich bei diesen Angle Man um einen neuen Charakter handelt, kann ich nicht sagen.
Kommentar:
Dieser Storybogen fing gut an, wurde aber leider immer schlechter und schlechter. Die Geschichte wurde langweilig und am Schluss sogar recht merkwürdig. Und, nicht zu vergessen, es gab einen leichten Logikfehler.
Aber eins nach dem anderen: Kommen wir zuerst zu Zeichner Roy Allan Martinez.
Am Anfang war ich ja schon recht fasziniert von ihm und seinen, doch recht statischen, Zeichnungen. Doch in #182 hatte ich den Eindruck, als ob er plötzlich unter Druck stand. Seine Bilder wurden immer unansehnlicher und erweckten teilweise den Eindruck, dahingeschludert worden zu sein.
Die "Krönung" der ganzen Story ist jedoch der Gast-Gastzeichner Gabriel Rearte, der so überhaupt kein Talent hat. Von Proportionen hat Rearte anscheinend noch nie etwas gehört. Er wirkt wie ein typischer Image-Zeichner.
Nochmal zur Story. Sie fing gut an, mit dem Treffen zwischen Trevor und Diana. Solche ruhigen Geschichten gehören zu meinen Favoriten, und das war dieses Mal nicht anders. Das Ende war vielversprechend, nur kam dann die Story recht langsam voran. Klar, uns wurden Biographien von den Schurkinnen geliefert, nur erweckten die den Eindruck von Lückenfüllern.
Was das Ende angeht, so war dies geradezu einschläfernd. Das lag unter anderem an den Zeichnungen von Martinez, denen eine gewisse Dynamik fehlte, aber auch daran, das diese "De-Evolutions-Welle" nicht so recht funktionierte, wie es scheint. Denn, nicht alle Bewohner Skartaris wurden zurückentwickelt, obwohl sie eindeutig im Wirkungsbereich der Welle standen. Außerdem: Wenn Clea sich zurückentwickelt hat, wieso dann nicht Diana, oder Trevor, oder Dr. Poison, und so weiter...
Den Subplot, um die Suche nach Cassies Vater, fand ich hingegen gut gelungen. Es baute den Charakter etwas aus, ohne dass sie gleich klischeehaft wurde. Hier wirkten die Zeichnungen von Martinez am besten.
Vielleicht wäre die Geschichte besser gewesen, wenn sie nicht mit Postcards from the Edge gelaufen wäre. Hier zeigte Phil Jiminez wieder, wieso seine Wonder Woman so gut geworden ist. Es ist die Verknüpfung von Vergangenheit, mit einer gewissen Portion Neuinterpretation. So ist der Angle Man ein ziemlich charmanter Schurke, ohne lächerlich zu wirken. Und die Verzweifelung von Donna ist schon fast greifbar. Das Ende der Story verspricht einiges. Wollen wir hoffen, dass es gehalten wird.
Fazit: Eine jämmerliche Storyline, kombiniert mit einer guten Nebenhandlung.
Götz "comicfreak" Piesbergen
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