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Wonder Woman #172![]() Autoren: Phil Jiminez Zeichner: Phil Jiminez Inks: Andy Lanning Erscheinungsdatum: Juli 2001 Inhalt: Dieses Heft spielt nach den Ereignissen in JLA OWAW. Hippolyta kommt auf dem Lazarettschiff an. Sofort sieht sie, dass das Schiff mit Verletzten der verschiedensten Lebensformen überfüllt ist. Sie trifft Cassandra (Wonder Girl) und wird von ihr zu Diana führt, die Superman gerade reinbringt. Diana ist schwerverletzt und durchlebt die letzten Ereignisse noch einmal. Sie bekommt Krämpfe und macht es den Medizinern dadurch unmöglich, sich um sie zu kümmern. Erst Hippolyta gelingt es, ihre Tochter zu beruhigen und zu versorgen. Später hält sie Krankenwache am Bett von Diana. Sie wird von einer Daxamitin besucht. Sie kann sie leider nicht verstehen, und nach einigen vergeblichen Kommunikationsversuchen verläßt die Daxamitin Hippolyta wieder. Dann wird Paradocs von Imperiexsonden attackiert. Green Lantern, gerade frisch vom Krankenbett aufgestanden, versiegelt die Risse, während Hippolyta Diana sucht, die in dem ganzen Chaos aufgestanden ist. Sie findet Diana, die die Sonden stoppen will. Hippolyta versetzt sie in den Schlaf, und fliegt selber nach draußen, um die Sonden zu bekämpfen. Sie wirft das Lasso von Hestia um eine Sonde. Da es unzerstörbar ist, und Hippolyta es nicht von der Sonde holt, schneidet es durch die Rüstung der Sonde. Sie schleudert die eine Sonde gegen die andere, und vernichtet so die beiden. Die von den Sonden gebaute Apparatur ist jedoch schon unterwegs zur Erde. Unterdessen ist Green Lantern auf Paradocs langsam überfordert. Es kommen immer mehr Risse hinzu. Erst Diana kann ihm helfen, seine Kräfte zu konzentrieren, und den Riß zu schließen. Dann erfährt sie, das ihre Mutter draußen im All aktiv ist. Hippolyta versucht alles, den Apparat davon abzuhalten, auf die Erde zu stürzen. Sie erinnert sich daran, wie sie von Artemis die Sandalen des Hermes und den Kampfhandschuh des Ares bekam, und wie sie von ihrer besten Freundin Phillipus Abschied nahm. Da kommt Diana angeflogen. Sie fordert ihre Mutter auf, sich in Sicherheit zubringen, da sie nicht Wonder Woman ist und somit auch nicht die erforderliche Kraft hat. In diesem Moment wird Diana von einer weiteren Sonde angegriffen. Diana kann sich nur mit Mühe gegen die Sonde behaupten, als Hippolyta zurückkehrt. Sie schleudert Diana in Sicherheit und zerstört mit ihrem Lasso die Sonde, die, ebenso wie die Apparatur, durch die Explosion vernichtet wird. Diana befindet sich in Sicherheit, während Superman den Körper von Hippolyta findet. Diana eilt zu ihrer Mutter und ist bei ihr im Moment ihres Todes. Beste Szene: Ist hier eigentlich nur ein Satz. Als die Daxamitin bei Hippolyta und Diana ist, sagt sie: "...But your daughter spoke of you often. She claimed her Integritey — her Nobility — were traits she learned from you. She ended years of slavery and genocide in the Sangtee empire, she said, because she was inspired by your example. I just came to thanky you. And to tell you your daughter is a legend across half this galaxy because of you." Übersetzung: "...Aber deine Tochter sprach oft von dir. Sie sagte, ihre Aufrichtigkeit – ihre noble Gesinnung – seien Eigenschaften, die sie von dir gelernt habe. Sie habe Jahre der Sklaverei und des Völkermords im Sangtee Imperium beendet, sagte sie, weil sie von deinem Vorbild inspiriert wurde. Ich bin gekommen, um dir zu danken. Und um dir zu sagen, dass wegen dir deine Tochter eine Legende in der halben Galaxis ist." Anmerkungen: Die Sandalen des Hermes und der Kampfhandschuh des Atlas tauchten das erstemal während des DeMatteis Run bei Wonder Woman auf. Sie wurden damals Artemis verliehen. Später trug sie Cassandra, als sie das erste Wonder Girl war. Später erhielt Cassandra ihre eigenen Fähigkeiten, so dass sie die Teile nicht mehr brauchte. Kommentar: Eine geniale Wonder Woman Ausgabe. Und ein Ende, das dem Charakter Hippolyta gerecht wird. Hippolyta dürfte bei vielen einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Bei den älteren Lesern wird die Erinnerung an den Wettkampf frisch sein, bei dem Hippolyta willentlich Artemis opferte, um ihre Tochter zu retten. Diesen Lesern empfehle ich das WW OWAW Special. Es lohnt sich. Hier wird die gesamte Geschichte der Amazonen und Hippolytas noch einmal aufgerollt. Und durch dieses Special ist sie mir wieder sympatisch geworden. Phil Jiminez übertrifft sich wieder in Sachen Details. Man beachte nur die Doppelseite mit der überfüllten Krankenstation. Man sieht tausende von verschiedenen Alienrassen, und wenn man genau hinsieht, sogar Jimmy Olsen. Eigentlich wird in dieser Ausgabe das "sympatisch machen" von Hippolyta fortgesetzt. Man muß sie spätestens ab dem Zeitpunkt mit anderen Augen sehen, wenn die Daxamitin zu ihr gesprochen hat. Und spätestens, wenn sie die Sonden bekämpft, muß man sie als eine eigenständige Heldin sehen. Denn man erkennt, dass sie trotz aller widrigen Umstände ihr eigenes Leben dem Leben anderer unterordnet. Und man ist froh, dass Phil ihr so einen Heldentod schreibt. Übrigens wird dieser Todeskampf von Hippolyta auch in einer Supermanausgabe geschildert, allerdings geht er dort etwas unter. Hier, in dieser Ausgabe, wird ihm der richtige Platz eingeräumt. Und man kann eigentlich nicht anders, als mit Diana trauern. Also, wer immer noch Zweifel an den Qualitäten von Phil Jiminez hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Er liefert Meisterwerke in Fließbandarbeit ab. Noch nie war Wonder Woman so gut wie jetzt! Götz "comicfreak" Piesbergen |
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