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Teen Titans #6


Teen Titans #6
Autoren:
Geoff Johns

Zeichner:
Mike McKone

Inks:
Marlo Alquiza

Erscheinungsdatum:
Coverdatum Februar 2004




Inhalt:


Teen Titans #6:




War and Peace


Während Robin und Kid Flash versuchen, die ältere Garde davon zu überzeugen, dass das ganze Team im Ernstfall zusammenstehen sollte, erscheint der noch immer mit Lippenstift beschmierte Superboy auf der Bildfläche und berichtet von den jüngsten Ereignissen. Sofort verlässt Starfire den Raum und unterbricht Diana und Cassie in ihrer Diskussion, gerade als Cassie auf Ares zu sprechen kommt. Wonder Woman ist stur. Starfire ist stur. Die beiden provozieren sich gegenseitig so lange, bis es zu einem Kampf kommt. Die restlichen Titans stoßen dazu, werden allerdings abgelenkt... von der restlichen Justice League. Na gut, es ist nicht die gesamte Justice League, aber Superman, Batman, Flash und John Stewart. Auch hier gibt es eine wilde Diskussion, die gleich in Aggression ausartet. Superboy ist sauer, dass Clark sein Versprechen gebrochen hat, die JLA würde sich nicht einmischen. Er aktiviert versehentlich wieder seinen Hitzeblick, der ihn nach wie vor selbst überrascht. Cassie nutzt ihr Lasso, wieder kommen Blitze heraus. Kid Flash besiegt Wally mit angewandter Physik, wird allerdings mitgerissen. Die beiden werden von Superboy und -man gerettet. Robin spielt im Kampf gegen Batman die Jason-Karte. Insgesamt spitzt sich die Lage immer stärker zu. Dann erscheint Nightwing und wechselt ein paar Worte mit Flash und Starfire. Dies überzeugt letztendlich alle, einen kühlen Kopf zu bewahren und über die ganze Sache zu reden.


Doch erneut erhitzen sich die Gemüter, diesmal ausgelöst durch die Erinnerung an Donna. Auf Starfire macht das keinen Eindruck, im Gegenteil - sie gibt Superman die Schuld an ihrem Tod. Immerhin war es einer seiner Androiden, der sie tötete.


Die JLA verschwindet. Wonder Woman bietet den Teen Titans noch an, dass die Liga ihnen helfen wird, wann immer es nötig ist, dann verschwinden die Erwachsenen. Starfire wundert sich darüber, dass Nightwing jetzt die Outsiders leitet. Robin gesteht Superboy, ihm eine Haarsträhne entwendet zu haben. Er hat Tests damit veranstaltet und ist zu dem Schluss gekommen, dass Snapdragon recht hatte. Superboys DNS besteht tatsächlich zu gleichen Teilen aus der Supermans und der von Lex Luthor, was Conner in eine Indentitätskrise stürzt. Wie wird er sich entwickeln - bei den Erbanlagen? Zuhause in Gotham City bekommt Robin erneut Post von "Snapdragon". Er prophezeit, dass Superboy gefährlich ist. Was Robin nicht erfährt, der Leser allerdings schon: Snapdragon ist niemand anderes als Luthor selbst...




BEWERTUNG:


Ausgabe 6 ist noch immer Teil der ersten Storyline, also warum bespreche ich diesen Teil separat von den ersten fünf? Weil er nach den vorangegangenen Ausgaben ein bisschen enttäuschend daherkommt. Sicher, der Cliffhanger ist klasse, aber alles davor ist einfach schon zu oft dagewesen. Zwei Superheldenteams prallen aufeinander, aus einem Missverständnis entsteht ein Kampf, am Ende diskutieren beide Seiten alles aus und die Welt ist wieder in Ordnung. Wobei zumindest die Umsetzung des Plots interessant ist. Robin, der Wonder Girls Lippenstift auf Superboys Gesicht entdeckt, Green Lantern, der Beast Boys grünen Tieren grüne Tiere entgegenschickt, die Interaktion zwischen Flash und Kid Flash, Superboys Hitzeblick, das ist schon alles ganz nett gemacht. Aber halt eben nicht besonders neu. Sorry, aber da habe ich einfach mehr erwartet.


Interessant übrigens, dass McKone sich immer mehr von Howard Porter beeinflussen lässt, vor allem, was die Augen angeht. Man beachte Wonder Woman auf Seite 3 unten, Kid Flash auf Seite 5 oben, Green Lantern auf Seite 6, Batman auf den Seiten 6, 13 und 17, und Robin auf Seite 21, oben in der Mitte.


Fazit:
Nach den vorangegangenen Ausgaben etwas mau. Aber selbst ein nicht-ganz-so-gutes Johns-Heft ist besser als manche guten Ausgaben von schlechteren Autoren. Und im nächsten Heft gibt es ja ein Wiedersehen mit... aber lest selbst.


Michael Heide



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