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  DC: The new frontier  

Gesamtkommentar: DC: The new Frontier
Einzelausgaben:
DC: The new Frontier #1
DC: The new Frontier #2
DC: The new Frontier #3
DC: The new Frontier #4
DC: The new Frontier #5
DC: The new Frontier #6



DCU Crossover:

DC Deutschland:
Identity Crisis #1
Identity Crisis #2
Identity Crisis #3
Identity Crisis #4
Identity Crisis #5
Identity Crisis #6
Identity Crisis #7
US:
Seven Soldiers #0
Seven Soldiers: Shining Knight #1
Our Worlds at War
DK2 #1
DK2 #2
Adam Strange: Planet Heist
The New Frontier



     








DC: The new Frontier #1


Writer/Artist:
Darwyn Cooke

Farbe:
Dave Stewart


Zusammenfassung:
Chapter one: Analog Heroes
Eine Gruppe von vier Soldaten, genannt "The Losers" sucht 1945 in Pazifik einen wichtigen deutschen Wissenschaftler. Es war ihre letzte Mission.


Die vier werden durch eine Flutwelle an den Strand der Insel gespült, wo der Wissenschaftler sich befinden soll. Am Strand bemerken sie einen riesigen Tyrannosaurus, der sie auch gleich angreift. Sie versuchen sich mit einer Bazooka zu verteidigen, doch richten sie kaum etwas aus. Ein Schuss geht sogar nach hinten los und tötet "Gunner" Wilson, den jüngsten des Teams. Sein Tod geht allen zu Herzen, vor allem "Sarge" Petersen. Nachdem der Dinosaurier vertrieben worden war, begräbt Sarge den Jungen.


Später finden sie eine Höhle, in der jede Menge Munition gelagert ist. Und als es morgen ist, sehen Captain Storm und John Cloud, das der Sarge nicht mehr da ist, und das sie auf einer Insel voller Dinosaurier gelandet sind. Sie suchen den Sarge, als sie von Flugsauriern angegriffen werden. Dabei verliert der Captain sein Holzbein, und wird von den Flugsauriern mitgenommen.


Als John Cloud wieder in der Höhle ist findet er Colonel Flagg vor, den einzigen überlebenden seiner Einheit. John Cloud hilft dem Colonel die Insel zu verlassen. Cloud will mit Pooch, dem Hund der Losers zurückbleiben und den Mörder seiner Seelenbrüder töten. Dabei stolpern sie über eine Sprengfalle die Pooch tötet und Cloud tödlich verletzt. Mit letzter Kraft nimmt Cloud die Handgranaten und stürzt sich ins Maul des Tyrannosaurus. Er tötet sich und den Tyrannosaurus.


Dies ist das Ende der Losers.


Im Frühjahr 1948 auf der Edwards Air Force Base. Ein Junge schleicht sich auf die Basis und will ein Autogramm eines Freundes seines Vaters kriegen. Chuck Yeager, so der Name des Piloten gibt ihm das Autogramm.


Chapter two: State of the Union Suite:
Hourman I wird von einigen Polizisten verfolgt, und stürzt bei der Verfolgung zu Tode. In einer Zeitung wird davon berichtet, wie in der McCarthy Ära maskierte Helden verfolgt werden, und sich entweder demaskieren oder von der Bildfläche verschwinden. Selbst Batman sollte von Superman demaskiert werden, konnte dies jedoch verhindern. Anstelle der Superhelden taucht jetzt ein Team mit dem Namen "Task Force X" auf, das die Nachfolge der "Suicide Squad" bildet.


Chapter three: Heavy traffic in the MIG Alley:
Der Koreakrieg ist gerade frisch vorbei, als die Piloten Hal Jordan und Ace Morgan von drei koreanischen MIGS angegriffen werden. Hal Jordans Jet wird dabei abgeschossen, und Hal Jordan von einem umherfliegenden Trümmerstück getroffen. Ace Morgan gelingt es dennoch Hal Jordans Fallschirm zu öffnen.


100 Kilometer entfernt werden Jimmy Olsen und Lois Lane abgeholt.


Gleichzeitig kommt Hal Jordan wieder zu sich und sieht, wie er kurz vor der Landung ist. Er landet auf einem Nordkoreanischen Soldaten.


Der Flug von Lois und Jimmy macht einen kleinen Umweg, um Hal abzuholen. Der gibt Zeichen, und dann muss er sich plötzlich mit dem koreanischen Soldaten auseinandersetzen, der nichts vom Ende des Krieges gehört hat. Verzweifelt versucht Hal die passenden Worte auf Koreanisch zu finden, doch umsonst. Er erschießt ihn, und wird gerettet. Und auf dem Flug fallen ihm endlich die passenden Worte ein.


Kommentar:
Da eine Zusammenfassung der gesamten Miniserie mit abschließendem Kommentar eindeutig über die Standards der DCFP hinausgehen würde, habe ich mich entschlossen, den anderen Weg zu gehen. Sprich:


Ich werde jede einzelne Ausgabe rezensieren, und einzeln kommentieren, um am Ende einen Gesamtkommentar noch zusätzlich zur Schreiben.


Zur Miniserie: Sie scheint nicht im normalen DC Universum zu spielen, sondern eher eine Homage an das Silver Age zu sein, wenn auch eine ziemlich heftige.


So etwas wie ein Gefühl der Unschuld kommt nämlich nicht auf. Eher im Gegenteil. Besonders das zweite Kapitel weckt Erinnerungen an die McCarthy Ära, und an das Gefühl der unheimlichen Bedrohung, das damals vorherrschte. Und Darwyn Cooke baut dieses Gefühl in die Handlung ein.


Aber eins nach dem anderen:


Es ist irgendwo schon etwas bezeichnend, das die Miniserie mit einem Ende anfängt. Und zwar mit dem Ende der Loser, einem DC Team, das dem normalen DCU Leser eher unbekannt ist. Darwyn Cooke stellt uns die Loser vor, nur um sie dann gleich zu vernichten. Ein Verlust, der dem Leser zu Herzen geht, was deutlich für die Schreiberein von Darwyn Cooke spricht. Und mit Sarge Steel und Hal Jordan wird auch gleichzeitig die Nachfolge dieser ungewöhnlichen Golden Age Helden vorgestellt. Während Sarge Steel eher zynisch daherkommt, und ihm die Verluste scheinbar nichts ausmachen, ist Hal Jordan am Anfang dieser Ausgabe noch voller Hoffnung. Eine Hoffnung, die sich gegen Ende auflöst, als er in Notwehr einen Koreaner tötet, obwohl der Krieg in Korea schon längst vorbei ist. Und als ihm dann die passenden Worte einfallen, ist es zu spät, was wohl das Schuldgefühl von Hal noch vertiefen dürfte.


Kapitel zwei fällt aus dem Rahmen, als das es sich nicht um ein bebildertes Kapitel handelt, sondern um ein Sammelsurium von Zeitungsartikeln, dass das Ende des Golden Ages noch mal deutlich macht. Es stellt auch die scheinbaren Nachfolger vor, die aus lauter normalen Menschen bestehen. Dass dies nicht die Zukunft ist, weiß man als DC Leser natürlich. Aber es verstärkt die Atmosphäre der Bedrücktheit.


Darwyn Cooke hat sich enorm fortentwickelt, seitdem ich ihn das erste Mal in dem Oneshot "Batman: Ego" kennen gelernt habe. Sein Stil ist reiner geworden, was ihn jedoch nicht davon abhält, immer noch herumzuexperimentieren. Er spielt mit Licht und Schatten sowie mit Perspektive. Das ganze wirkt ungewohnt, aber super!


Fazit: Ein grandioser Auftakt zur Miniserie.

Götz Piesbergen

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