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Superman Secret Files and Origins 2005
Preis:
4,95 $
Recruits: Autoren:
Devin K. Grayson
Zeichner:
Ariel Olivetti
Zwei Jungen in einer Schule geraten wegen Superman und Batman in einen Streit und prügeln sich miteinander. Der eine meint Superman sei schwach, der andere meint etwas Ähnliches über Batman. Schließlich müssen die beiden zurück zum Unterricht. Es ist Superman Appreciation Day (Superman Würdigungs- Tag) und die Schüler müssen einen Vortrag über ihre Sicht von Superman halten. Der Junge, der ein Fan von Batman ist, erzählt in seinem Vortrag, wieso er Superman nicht mag. Es liegt daran, das Superman halt Super ist. Doch der Junge, der Superman verehrt akzeptiert dies nicht und prügelt sich wieder mit Dennis, dem Batman Fan, bis die Lehrerin die beiden trennt. Daraus entwickelt sich eine Diskussion darüber, wieso Superhelden angeblich sich immer prügeln. Plötzlich wird der Unterricht von Clark Kent gestört, der auf die Frage, was Superhelden tun, sofort antwortet, dass sie Menschen helfen. Danach beteiligt er sich an der Diskussion und macht ein kleines Schauspiel. Er lässt eine Schülerin eine zu rettende Person darstellen und fragt die Schüler was sie jetzt tun würden. Natürlich geraten Dennis und der Superman Freund wieder aneinander und auch ihre Pläne sind nicht gerade berauschend. Nur das Klassengenie hat die richtige Idee, was von den beiden anderen nicht gerade begeisternd aufgenommen wird. Danach tragen weitere Schüler ihre Vorträge vor, die wesentlich besser sind und die Essenz von Superman besser wiedergeben. Eine Schülerin erzählt dass sie Superman mag, weil er fliegen kann. Und dann gehen alle Schüler zum Fenster und sehen, wie Superman, Clark hat sich vorher rausgeschlichen, wirklich an der Schule vorbeifliegt.
Kommentar:
Wie kann man Superman am besten beschreiben? Wie kann man es machen, dass eine Figur, die normalerweise als recht langweilig beschrieben wird, plötzlich interessant ist? Wie schafft man es, eine richtig gute Superman Geschichte zu schreiben?
Antwort: In dem man Superman nicht als Hauptperson auftreten lässt, und dennoch die Geschichte ihn als zentralen Mittelpunkt hat. Dieses Kunststück, was sicherlich nicht einfach zu bewerkstelligen ist, ist Devin Grayson mit Bravour gelungen. Sie schreibt eine Superman Story, aus der Sicht von Personen, die immer am ehrlichsten sind: Kinder!
Und dazu kommt noch, dass sie auch auf die Verehrung von Batman eingeht, die es in den letzten Jahren gibt. Und sie klärt auf, wozu Superhelden eigentlich da sind. Das alles bringt sie perfekt rüber, durch ihre Protagonisten. Da haben wir den absoluten Batman Fan, da den absoluten Superman Fan. Aber auch Zwischentöne kommen vor. Der Auftritt von Clark Kent hilft der Geschichte ebenfalls sehr. Er, der ja in Wahrheit Superman sieht und hört diese unterschiedlichen Ansichten. Und trotz all seiner Macht kann er die Kinder ja nicht davon überzeugen, ihren Standpunkt zu überdenken. Das können sie nur selber. Er liefert nur den Anstoß.
Eine solche ruhige Geschichte ruft praktisch nach einer Person, die die Ruhe gut rüberbringen kann. Das Ariel Olivetti dazu zählt, wusste ich bislang nicht. Denn bislang empfand ich seine Zeichnungen als Hit und Miss. Eher Miss als Hit. Aber mit dieser Story hat sich das grundlegend geändert. Seine Figuren wirken real, und gleichzeitig wirken auch die Superhelden real.
Lois & The Big One Autor:
Jamie Bernard
Zeichner:
Renato Guedes
Lois regt sich darüber auf, das trotz aller ihrer Bemühungen sie es nicht geschafft hat, Superman zu interviewen. Schließlich fragt sie Clark, wie Superman so war. Seine Antworten sind jedoch nicht zufrieden stellend, wie sie meint. Gleichzeitig rettet Superman ein Kind, das aus dem Fenster gefallen ist. Und plötzlich erwartet Superman sie auf dem Dach des Daily Planet.
Kommentar:
So recht kann ich die Story nicht einordnen. Ist sie gut? Dafür wird Lois Lane für meinen Geschmack zu sehr übergezeichnet dargestellt. Ist sie schlecht? Dafür ist sie eigentlich zu interessant. Ist sie mittelmäßig? Auch nicht so ganz. Die Story ist qualitätsmäßig zwischen allen Stühlen. Sie ist ganz nett geschrieben und hat wunderschöne Zeichnungen. Aber sie weiß nicht so recht zu überzeugen. Leider!
Bizzarro: Birthwrong: Autor:
Christine Boylan
Zeichner:
Carlos Ferrera
Inker:
Drew Geraci
Bizzarro erzählt seinen Origin, jedenfalls wie er meint dass dieser abgelaufen ist. Doch Lex Luthor holt Bizarro schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, indem er ihn erzählt, dass er nur ein Labor Geschöpf ist.
Kommentar:
Bizzaro gehört zu den Charakteren wo ich jedes Mal mich innerlich verkrampfe, wenn ich sie sehe. Mir geht die Figur mit ihrem Rückwarts Sprechen gehörig auf den Senkel.
Nichtsdestotrotz ist dies eine gute Geschichte, die einen möglichen Origin für Bizzarro erzählt, bis Lex Luthor Bizzarro wieder in die schnöde Realität zurückholt. Mehr ist da nicht.
Carlos Ferrera sagt mir jetzt absolut nichts als Künstler. Aber seine Zeichnungen sehen gut aus, das muss man ihm lassen.
Fazit:
Ein gutes Secret File
Götz 'comicfreak' Piesbergen
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