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OWAW: Secret File![]() Autoren: Marv Wolfman (erste Story), Jeph Loeb (erste Story), D. Curtis Johnson (zweite Story), J. H. Williams III (zweite Story), Joe Kelly (dritte Story), Scott Beaty (vierte Story) Zeichner: Yvel Guichet (erste Story), Yanick Paquette (zweite Story), Albertor Saichann (dritte Story), Paul Ryan Inks: Walden Wong(erste Story), Dexter Vines(erste Story), Mick Gray (zweite Story) Erscheinungsdatum: Juni 2001 Inhalt: The eight day Auf einem unbekannten Planeten wird eine Imperiex Sonde attackiert. Diese besiegt die Armee schnell, und vernichtet den Planeten. Dadurch ist auch das Universum zerstört. Doch ein anderes wird geboren, und ein Baby Imperiex schließt sich in einen Kokon ein. Dieser Kokon wird von Liri Lee von den Linear Men entdeckt, die Zeugin wird, wie Imperiex erwacht. Und Imperiex beginnt wieder damit, Planeten zu vernichten. Auf Daxam formt sich eine Armee, die gegen eine Sonde antritt. Doch wie schon zuvor, wird diese Armee vernichtet. Auch auf Karnia, dem neuen Heimatplaneten von Starfire und ihrem Volk ist eine Imperiex Sonde. Starfire geht ein Bündniss mit den Gordanianern ein, deren Armee die Sonde ablenkt. Später muß Starfire aus dem All mitzusehen, wie der Planet vernichtet wird. Auf Almerac, der Heimatwelt von Maxima, ist ebenfalls eine Sonde am Werk. Die Armee von Maxima wird, wie die anderen Armeen auch, vernichtet. Grayven, der angebliche Sohn von Darkseid hält Maxima zurück und bietet ihr eine Allianz an. Auch Rann, die neue Heimatwelt von Adam Strange, tritt der Allianz bei. Es wird schließlich erzählt, wie Superman eine Sonde vernichtet hat und damit meinte, Imperiex vernichtet zu haben. Doch er hat sich geirrt, und jetzt ist die Erde an der Reihe. Liri Lee meint, das dies sein muß, damit ein neues Universum entstehen kann. Und die Wächter des Zeitstromes müssen es erlauben. Resources Mr. Bones erstattet Ministerin Waller Bericht: Mr. Bones hatte seine Leute beauftragt, jede erdenkliche Resource ausfindig zu machen, die gegen Imperiex helfen kann. Sie haben einige Tage Zeit. Agent Chase und Agent Hansen beobachten die neue Suicide Squad. Dabei reflektiert Chase über ihre bittere Erfahrungen mit der Squad, doch wie ihr Major Lane versichert, hat das Militär daraus gelernt. Mit der Hardware sieht es nicht so gut aus. Es gab noch einige Geräte aus der Invasion der Dominator. Doch diese Hardware ist verschwunden und weder bei den S.T.A.R. Labs, noch bei den Herstellern auffindbar. Auch das Metropolis Project ist nicht gerade sehr ergiebig. Wenigstens die militärische Hardware ist erhältlich. Kein Wunder, denn die Herstellerfirma ist Lexcorps. Auch Waisenhäuser und der Bloodlines Virus werden in Erwägung gezogen. Der Report wird fertiggestellt, und Chase kommt total erschlagen nach Hause. Erschlagen vor allem wegen den Ereignisse in Kansas. They call me Zod: General Zod wird von jemanden, der Superman ähnlich ist, angegriffen. In den unteren Panels werden im Verlauf des Comics Briefe eingeblendet, die jemand, der ebenfalls Zod heißt, an seinen Vater schreibt. Der Kampf tobt hin und her. Zwischendruch wird erzählt, wie La Encantadora engagiert wird, um Superman zu küssen, um ihn dadurch mit dem Virus zu infizieren. Der Leser erfährt, wie Ignition von einem Attentäter das Kryptonit erhält, und wie dieser in der Anwesenheit Ignitions umgebracht wird. Sämtliches sind Deals, die der General eingefädelt hat. Beim Kampf wird inzwischen klar, das es sich bei dem Gegner von Zod um einen Bizarro handelt. Zod hat inzwischen aus dem Kryptonitkrebs ein Lebewesen gezüchtet. Zod tötet daraufhin eine Regierung. Zod besiegt Bizarro auf eine sehr brutale Art und Weise. Behind the Lines Ein Bericht über die Superhelden des zweiten Weltkriegs, und wie sie von den Leuten gesehen werden. Kommentar: So richtig vom Stuhl gerissen hat mich dieses Secret Files nicht. Es ist halt nur ein Secret File, nicht mehr und nicht weniger. Die Anfangsstory ist zwar interessant, jedoch ein wenig konfus geschildert. Irgendwie habe ich den Eindruck, als hätten die Autoren versucht, soviel Stoff wie möglich in diese Ausgabe reinzupacken. Da ist zum einen Imperiex, aber auch die Rolle der Zeitwächter um Liri Lee, und die Geschichte der Entstehung der Aliengruppe, die gegen Imperiex ankämpft. Manche Szenen hätten durchaus mehr Beachtung verdient, manche weniger. Es gibt zuviele Handlungspersonen! Die Zeichnungen von Yvel Guichet passen irgendwie zu der ersten Geschichte. Sie sind hochdetailiert, nur merkt man es nicht. Das klingt jetzt widersprüchlich, stellt aber eine Tatsache da. Seine Panels sind hochdetailiert gezeichnet, doch gelingt es Guichet nicht, den Leser auf diese Detailverliebtheit aufmerksam zu machen. Und besonders am Schluß werden seine Zeichnungen geradezu in Tusche ertränkt. Sein Superman wirkt ziemlich dünn und die Panels, in denen Emotionen gezeigt werden, ziemlich übertrieben. Gut ist die Idee mit den Bibelzitaten. Es wird die Schöpfungsgeschichte rückwärts erzählt, was irgendwie zur Handlung paßt. Die Story selbst ist durchaus interessant, abgesehen von dem verwirrenden Erzählstil. Es wird von Szenario zu Szenario gesprungen, ohne es dem Leser zu ermöglichen, sich wieder einzugewöhnen. Die zweite Geschichte ist ebenfalls etwas konfus erzählt. Aber wenigstens stimmen hier die Zeichnungen. Yanick Paquette schafft es, das die Panels, in denen Superwesen vorkommen, fremdartig wirken. Seine Menschen wirken richtig wie Menschen. Die mit Abstand beste Geschichte in diesem Secret File ist die von General Zod. Dies liegt vor allem an den Zeichnungen von Alberto Saichann. Die sind total überdreht, und fangen die Macht von General Zod und seine Brutalität perfekt ein. In gewisser weise könnte man sie sogar mit Tom Mandrake vergleichen, der ja auch am besten für solche Larger-than-life Stories geschaffen ist. Die normalen Menschen wirken zwar leicht cartoonhaft, jedoch stört dies nicht. Die Geschichte an sich dürfte dem regelmäßigem Supermanleser einiges erklären, nämlich, dass General Zod der Auftraggeber von La Encantadora ist, und dass er ein ziemlich gefährlicher Gegner ist. Die Briefe, die man unten am Bildrand lesen kann, werfen ein gewisses Licht auf Zod, wenn er denn der Schreiber dieser Briefe ist. Die letzte Geschichte ist nett zu lesen, mehr aber auch nicht. Paul Ryan zeichnet gut, und mehr kann man dazu nicht sagen. Die üblichen Pin-ups sind diesemal in der Minderzahl. Am einprägsamsten bleibt das Pin-up der Allierten, von Dale Keown gezeichnet. Es sieht super aus. Das schlechteste Pin-up ist das von Ariel Olivettie gezeichnette Pin-up der Erdhelden. Seine Charaktere wirken blaß und leblos. Mich erinnern sie irgendwie an aufgeblasene Säcke. Insgesamt also ein mittelmäßges Secret File. Mehr nicht. Götz "comicfreak" Piesbergen |
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