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Startseite -> DC Universe -> Superman -> Besprechung: Superman #173 |
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Superman #173![]() Autoren: Jeph Loeb Zeichner: Ed McGuiness, Bill Sienkiewicz Inks: Cam Smith, Bill Sienkiewicz Erscheinungsdatum: August 2001 Inhalt: Zu viele Menschen sind schon gestorben. Superman fordert eine endgültige Lösung von Luthor. Der Beraterstab des Präsidenten erläutert die detaillierten Pläne der Allianz. Imperiex bestehe aus purer Energie, man müsse nur seine Rüstung knacken, um ihn zu besiegen. Superman mag nicht die Kraft dazu haben, doch mit der Hilfe von Strange Visitor soll es gelingen. Nach kurzer Überlegung entscheidet er sich dafür, das enorme Risiko einzugehen und Imperiex zu töten. Er verabschiedet sich in aller Kürze von Lois und bricht in einem Militärflugzeug in den Weltraum auf. General Rock, der als Leiter der Operation an Bord des Blackhawks ist, spricht mit dem Mädchen Strange Visitor über Opferbereitschaft, den Wert von Menschenleben und ihre Rollen in diesem Krieg, während Superman sich mit den Piloten unterhält und ihnen Mut macht. Schließlich ist es soweit, Strange Visitor und der Mann aus Stahl werden in einer Energieblase abgesetzt und führen ein letztes Gespräch, denn was Superman nicht wusste: Strange Visitor soll diesen Einsatz nicht überleben, die Transformation wird sie aller Kräfte berauben. Noch bevor ein überraschter Superman es verhindern kann, berührt ihn das Mädchen und ihr Leben zieht in seinem Kopf vorbei. Doch auch General Rock spricht seinen letzten Gruß aus, er will den bombenbestückten Blackhawk persönlich in Imperiex‘ Rüstung rammen. Gleichzeitig entfesselt Darkseid auf Apokalips seinen Omega-Effekt, der sich sicher seinen Weg durch den Raum bahnt und gemeinsam mit einem silbern-glänzenden Superman in Imperiex einschlägt. Es scheint geschafft, die Rüstung ist gebrochen, Imperiex geht in einer gewaltigen Explosion auf, die nur Green Lanterns Kraftring eindämmen kann. Imperiex ist vernichtet, doch auch von Superman fehlt jede Spur. Plötzlich wendet sich das Blatt grundsätzlich, die Tarnvorrichtung des Pluto wird deaktiviert und das neue Warworld materialisiert sich zwischen Erde und Apokalips. Während Darkseid und Luthor noch in Verwunderung erstarren, lässt Brainiac 13 seine modifizierten LexCorp Tower auf der Erde einen gewaltigen Energiestrahl abfeuern- direkt ins Herz Apokalips‘. Darkseid, der dies für einen Angriff der Erde hält, fordert Rache. Kommentar: Boom, nun geht es richtig zur Sache! Nachdem die vorigen Ausgaben noch recht linear verliefen und auf Überraschungen warten ließen, schlägt die Handlung nun wilde Bögen- sehr schön! Doch auch davon abgesehen ist diese Episode an Dramatik und Pathos kaum zu überbieten. Der heldenhafte Tod von General Rock und Strange Visitor, Supermans Verwandlung in ein Überwesen, das Dreispiel zwischen Luthor, Darkseid und Imperiex... Endlich kam mal etwas von diesem "think bigger" herüber, mit dem zuvor für diesen Event geworben wurde. Zudem muss Superman nun endlich beginnen, Kompromisse zu schließen. Er ist gezwungen, Luthor zu vertrauen und sich ganz seinen Plänen zu ergeben; und, ja, er erklärt sich bereit, zu töten. Ob ihm dies nun tatsächlich gelungen ist, soll sich noch zeigen, doch zumindest war er dazu bereit. Dieser Schritt, diese einschneidende Veränderung in der Definition des Charakters, kam nicht abrupt oder diktiert, gerade auch in dieser Ausgabe kann man seine Motive gut nachvollziehen. Er ist sichtlich am Ende und will den Krieg beenden – koste es, was es wolle. Auch wenn General Rock’s Veteranen-Geschichten über den Krieg und dessen Auswirkungen nicht ganz einwandfrei rüberkommen, sein Tod geht besonders zu Herzen (oder sagen wir, sein augenscheinlicher Tod). Er ist eben kein Superwesen, sondern nur ein Mensch in einer komplizierten Welt und er will seinen Teil dazu beitragen, sie zu retten. Man kann damit nicht darüber hinwegtäuschen, dass Action ganz groß im Vordergrund dieser Episode steht, aber das war wohl auch nie beabsichtigt. Lukas "ruppoman" Wilde |
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