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Startseite -> DC Universe -> Superman -> Besprechung: Adventures o. S. #594 |
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Adventures of Superman #594![]() Autoren: Joe Casey Zeichner: Mike Wieringo Inks: Larry Stucker jr. Erscheinungsdatum: Juli 2001 Inhalt: Das Doomsday Protokoll - hinter diesem Namen verbirgt sich eine Geheimwaffe der Us-Regierung, oder besser gesagt von Lex Luthor. Doomsday, bislang auf dem Mond gefangen gehalten, soll freigelassen und als Waffe gegen Imperiex verwendet werden. Als der Präsident Superman darüber in Kenntnis setzt, ist dieser alles andere als erfreut. Er sieht jedoch die Notwendigkeit, zum JLA-Wachturm zu fliegen und dort die Suicide Squad zu unterstützen. Die Befreiungsaktion lief offenbar nicht ganz einwandfrei ab. Fast alle Mitglieder der Suicide Squad sind tot, eines nach dem anderen ist vor dem Zorn des Monsters gefallen, sogar Mongul hat den Angriff nicht überlebt. Manchester Black erging es besser, er überrascht Superman und meint, diese Rekruten seien eh nur Kanonenfutter gewesen. Anders dagegen steht es um Steel, der auch in den Kampf verwickelt wurde, und im Sterben liegt. Dennoch bittet er Superman, sich nicht um ihn zu kümmern, sondern dafür zu sorgen, dass die Befreiungsaktion nicht umsonst gewesen ist. Manchester Black hat Doomsday mit Hilfe seiner mentalen Kräfte bearbeitet, so dass sich die grenzenlose Wut des Monsters nun gegen die Imperiex-Drohnen richtet. Superman fliegt zum Schlachtfeld und unterstützt Doomsday bei seiner Vernichtungsorgie - eine Drohne nach der anderen fällt. Dabei muss Superman sich fragen, ob alles ganz anders gekommen wäre, wenn er gleich so skrupellos gekämpft hätte. Schließlich zeigt sich Imperiex selbst. Doomsday will ihn bekämpfen, doch mit einem einzigen Energiestrahl aus seiner Hand löst Imperiex das Monster bis auf die Knochen auf. Auch auf Superman richtet sich der tödliche Strahl - zurück bleibt nur ein Fetzen Cape. Doch weit entfernt, über dem Orbit Apokolips‘, öffnet sich eine Schallröhre. Darkseid hatte Superman rechtzeitig heraus teleportiert und lässt den verwundeten Kryptonier zu sich bringen. Kommentar: Der erste Teil dieser Story ist wirklich extrem spannend gestrickt. Superman schreitet durch die demolierten, leeren Korridore des Wachturms und findet nur die verstümmelten Überreste seiner stärksten Gegner vor. Parallel dazu erfährt man in einem Rückblick, was es mit den Plänen um Doomsday auf sich hat. Als Superman sich dann schließlich aufmacht, um der Bestie gegenüberzutreten, hat man als Leser schon einen Heidenrespekt vor dem, was nun kommt. Leider kann der zweite Teil da nicht mehr mithalten, der ganze Mythos und die Ehrfurcht vor diesem Wesen Doomsday, die epische Stimmung, die zuvor mühsam und kunstvoll aufgebaut wurde, zerbricht recht schnell. Vielleicht liegt es daran, dass Doomsday mindestens ein halbseitiges Eröffnungspanel verdient hätte, vielleicht bremsen auch einfach Supermans Gedanken die Dramatik aus, die simultan zur Schlacht ausführlich wiedergegeben werden. Auf jeden Fall ist die Angst vor Doomsday schnell verflogen, übrig bleibt eine chaotische Drohnen-Metzelei, gefolgt vom anschließenden, unvermittelten Tod der vermeintlichen Naturgewalt. Schade, denn damit hätte man sich den ersten Teil auch sparen können. Für Superman dagegen beginnt es nun endlich persönlich zu werden. Langsam aber sicher zermürbt ihn der Krieg, in dieser Ausgabe bekommt der Leser einen ersten Eindruck seiner wachsenden Selbstzweifel (was in durchschnittlichen Actioncomics völlig außen vor gelassen wird). Steels schwere Verletzungen verleihen dem Ganzen zusätzliche Dramatik, es geht also ordentlich zur Sache. Ob man diese, doch ziemlich lange Episode nicht etwas kürzen konnte, ist eine andere Frage (Doomsday wird losgelassen, Doomsday vernichtet einige Drohnen, Doomsday stirbt). Insgesamt aber ein nettes Intermezzo. Lukas "ruppoman" Wilde |
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