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Superman: Birthright #5


Superman: Birthright #5 Autor:
Mark Waid

Zeichner:
Leinil Francis Yu

Preis: 4,50 Euro
Erscheinungsdatum: 23.09.2004


Inhalt


Superman Birthright #9

Lois ist auf der Suche nach Superman. Sie will mehr über den neuesten Einwohner der Stadt Metropolis wissen. Sie trifft aber erst auf ihn als sie in die Hände einer Mafia-Familie gerät. Der Stählerne macht kurzen Prozess . Jetzt endlich kann Lois auf dem Dach des Daily Planet Gebäudes mit dem Objekt ihrer Begierde ein Schwätzchen halten. Luthor und sein Intrigen – Spiel steht im Mittelpunkt der Unterhaltung.
Wenig später in den Büroräumen das Daily Planet tauscht Clark mit seiner Mutter wieder E-Mails aus und Lois nimmt das Bild unter die Lupe, das Luthor hat veröffentlichen lassen.

Lex hat derweil in einer Abteilung von Lexcorp eine große Militärmaschinerie aufstellen lassen, die allerdings für Superman natürlich kein Hindernis darstellt. Er will Luthor nun endlich zur Rede stellen.
Lex zeigt sich überraschend kooperativ und hat großes Vergnügen bei seinen Ausführungen. Besonders gefällt ihm, dass Superman gar nichts über einen Planeten Krypton weiß. Er kann Superman in einem großen Bildschirm -Raum sogar bewegte Bilder seiner Heimatwelt zeigen. Der letzte Sohn Kryptons zeigt sich sichtbar schockiert. Später stellt Lex vor den Medien Supermans Besuch natürlich wieder als Angriff hin und wertet das dort als weiteres Indiz einer außerirdischen Invasion.

Ein Indiz, das später eine weitere schreckliche Bestätigung erhält. Eine riesige Maschine mit Supermans Symbol greift Metropolis an !


Superman Birthright #10


Chaos bricht in Metropolis aus, überall kommen Berichte von angreifenden Kryptoniern und gelandeten Kriegsschiffen. Aber seltsamerweise kann man die Angreifer nicht immer sehen. So wird Superman als Gefahr anerkannt, weil er sich dem riesigen Ungetüm stellt, das aber von den Passanten und Polizisten nicht gesehen werden kann.
Derweil spinnt Luthor seinen teuflischen Plan weiter, er schwächt Superman mit dem Kryptonit Stück, das in seinem Besitz ist.

Geschwächt und mit den Kräften am Ende, muss Superman jetzt auch noch vor einer Meute von Polizisten fliehen. Er kann aber entkommen, indem er seine Clark Kent - Kleidung anlegt. Beim Daily Planet angekommen, ergeht es dem arg gebeutelten Superhelden nicht besser . Zuerst bekommt er was von Perry White zu hören und danach muss er sich auch noch das herablassende Geschwätz von Mr. Galloway anhören. Das ist zuviel für ihn. In seiner Verzweiflung schreibt er wieder seinen Eltern, die ihm raten, seine Zelte in Metropolis abzubrechen.
So hinterlässt er auf seinen Schreibtisch ein Kündigungsschreiben und trifft im Gang eine wütende Lois Lane, die es nicht fassen kann, dass ihr Kollege so einfach wieder verschwinden will.

Nachdem Clark die aufgebrachte Lois mehr oder minder kommentarlos stehen gelassen hat, meldet sich via Fernsehen Van-Gar. Er gibt vor, ein Kommandant des Planeten Kryptons zu sein, und fordert die Kapitulation der Menschen.
Clark hat sich inzwischen in die Wolken über Metropolis zurückgezogen und dort die Rede von Van - Gar verfolgt. Er beschließt, dass er Metropolis so nicht den Rücken kehren kann und rüstet sich zum letzten entscheidenden Kampf.







Kommentar:

Die Story nimmt immer mehr Fahrt auf und steuert Richtung Finale, genau so muss es sein. Das Highlight des Heftes ist im ersten Teil zu finden. Lex Luthor offenbart dem fassungslosen Superman seine Herkunft vom Planeten Krypton. Ein wirklich verblüffender Einfall von Mark Waid, der aber voll und ganz zu gefallen weiß.
Und das Gesicht, das Francis Yu Superman bei dieser Offenbarung geschenkt hat, ist wirklich göttlich. Kein Wunder, dass Lex diesen Blick fotografieren musste.

Da verzeih ich Mark Waid doch glatt, dass er am Anfang der Story ein absolut ausgelutschtes Lois Lane / Superman Thema wieder aufkochen ließ, das da heißt – Reporterin tut alles, um mit Superman in Kontakt zu treten und kommt dabei in Lebensgefahr- Gähn, ein wenig origineller hätts schon sein können, Herr Waid !
Aber die ersten Seiten sind wohl eher dazu gedacht, eventuellen Neulesern zu helfen, in die Story zu kommen. So gibt’s am Anfang etwas Action und danach besprechen Lois und Superman den Status Quo. Also Schwamm über die ersten Seiten des Heftes, denn wie schon oben erwähnt, das darauf folgende Gespräch zwischen Lex und Supes kann voll entschädigen.

Der Zweite Teil des Heftes ist dann anfangs etwas verwirrend. Zwar kann der Leser sicher selber einen Reim auf diese „Invasion“ machen, aber eine klare Erklärung hätte da geholfen . Was auch für den plötzlichen Schwächeanfall von Superman gilt.
So aber werden unaufmerksame Leser sicher etwas ins Schleudern geraten, da man Erläuterungen leider vergeblich sucht.
Das ist etwas, was man bei Birthright aber immer wieder beobachten kann. Mark Waid erzählt viel in den Heften, ohne es aber zur Sprache zu bringen. Damit fordert er den Leser zwar zum Mitdenken auf, wird aber damit auch Gelegenheitsleser abschrecken, die diese Mini Serie nur am Rande verfolgen. Gut also, dass wir hier in Deutschland zwei US Hefte am Stück präsentiert bekommen.
Damit erkennt man auch, es empfiehlt sich, Birthright lieber am Stück zu lesen !

Ein Lob erntet diesmal auch der von mir zuletzt etwas gescholtene Francis Yu . Er spart zwar weiterhin häufig am Hintergrund und so manche Zeichnung lässt die letzte Sorgfalt vermissen, aber letztendlich sind es auch seine Zeichnungen, die Story und auch Emotionen hervorragend zum Leser transportieren.

Fazit :

Dieses Heft ist rasanter als das letzte und bietet mehr Action! Dazu kommt das Highlight, dass Lex Luthor der jenige ist, der Superman von seiner Heimatwelt erzählt.


Stefan Segle



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