![]() |
|
![]() |
Startseite -> DC Universe -> Superman -> Besprechung: Birthright #3 |
|||
|
|
Superman: Birthright #3
Autor:Mark Waid Zeichner: Leinil Francis Yu Preis: 4,50 Euro Erscheinungsdatum: 19.05.2003 Inhalt:US-Superman Birthright #5-6:
Beim Militär ist man in heller Aufregung wegen den außer Kontrolle geratenen automatischen Kampfhubschraubern. Zu dieser Hilflosigkeit kommt auch noch Verwunderung über einen fliegenden Mann mit rotem Cape. Superman hat indessen natürlich den Angriff aus dem letzten Heft ohne einen einzigen Kratzer überstanden und geht jetzt entschlossener denn je gegen die amokfliegenden Hubschrauber zu Werke. Kommentar:Sei es in der Pre-Crisis-, Post-Crisis Ära oder in irgendeiner Elseworld Story, auch in den Kinofilmen , der Lois und Clark Serie und in der erfolgreichen Smallville Serie (hier ganz besonders) ist es so gewesen : Lex Luthor ist DER Farbtupfer im Supieversum.Schon verblüffend wie es dieses glatzköpfige Genie doch immer wieder schafft, so eine Aura auszustrahlen. Oder ist es wirklich so, dass Lex Luthor die einzige Person aus Metropolis ist, mit der man als Autor was anfangen kann ? Vielleicht ! Was allerdings feststeht ist, dass er der beste Gegner ist, den Superman je hatte und wohl auch je haben wird. Das erkennt man schon in den typischen Gesprächen die, die beiden immer wieder führen. Der Held auf der einen Seite, der den Ankläger gibt und der Schurke auf der anderen Seite, der unnahbar und bei aller Unterlegenheit doch überlegen scheint. (in diesem Heft die Seiten 8-10 erste Story) Schon unzählige Male von den Autoren so dargestellt, aber immer noch nicht an Faszination verloren ! Dazu ist es noch sehr interessant, wie sich denn die Wege von Clark und Lex aus Smallville trennten. Und warum kann Luthor Superman nicht als Clark erkennen, obwohl er ihn doch ohne Brille kennt ? Das wird uns hoffentlich das nächste Heft gut und glaubhaft berichten können . Ein weiterer Punkt, der dieses Heft auszeichnet, ist der Umstand, dass Superman nicht gleich der superbeliebte Held ist. Die Leute von Metropolis wissen noch nicht, wie sie dem Neuankömmling begegnen sollen und reagieren teilweise sogar mit Angst und Abscheu. Okay, das ist zwar etwas von den Kollegen von Marvel abgekupfert, aber es wirkt doch angesichts dessen, dass Superman ja ein Außerirdischer ist um ein vielfaches glaubwürdiger. Aber apropos glaubwürdiger. Dies trifft auch auf Clark Kent zu . Er ist weder der Tollpatsch aus der Pre- Crisis Zeit, noch John Byrnes selbstbewusster Modellathlet. Bisher tendiert Mark Waid wohl tatsächlich zu einer Zwischenlösung. Nicht groß verändert haben sich aber leider Lois Lane, die immer noch die Nervkuh schlechthin gibt, und Jimmy Olsen, der Perry White immer noch nicht Chef nennen darf. Das finde ich ziemlich enttäuschend, denn auch diese beiden Figuren hätten einen kleinen Neuanstrich ziemlich benötigt ! Ein Lob mit Abstrichen erntet diesmal der Zeichner Francis Yu. Seine Zeichnungen sind stellenweise immer noch richtig klasse, aber leider merkt man ihnen an, dass er wohl Probleme hat, die Abgabetermine einzuhalten. So wirken viele Panels einfach so dahin gezeichnet, und für meinem Geschmack werden die Figuren viel zu oft in Schatten gehüllt. Fazit : Abgesehen von den kleinen Kritikpunkten ist dies ein richtig gutes Heft. Ich würde sogar von einem der besten Superman Heften der letzten Jahre reden. Stefan Segle |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
|
|
© 2003 DC Fan-Page, siehe Impressum |