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Superman: Birthright #1
Autor:Mark Waid Zeichner: Leinil Francis Yu Preis: 4,50 Euro Erscheinungsdatum: 22.01.2003 Inhalt:US-Superman Birthright #1-2: Es sind die letzten Stunden auf dem Planeten Krypton. Jor El und seine Frau Lara haben beschlossen, ihren einzigen Sohn Kal-El vor dem unvermeidlichen Ende zu schützen. Eine von Jor-El entworfene Rakete soll den neu geborenen Jungen von Krypton wegschaffen und auf den Planeten Erde bringen.
25 Jahre später in West-Afrika entgeht der Ghuri-Sprecher Kobe Asuru nur knapp einem Attentat. Der Retter in der Not ist ein junger Reporter mit Namen Clark Kent, von der Ghana Dispatch. Er hat den Auftrag eine Kurzbiographie über den Ghuri Sprecher zu schreiben. Die beiden haben schon bald ein fast freundschaftliches Verhältnis, und so erzählt Kobe dem jungen Reporter, dass die Ghuri Untertanen von dem benachbarten Turaaban Stamm sind.
Clark ist noch immer in West-Afrika und schreibt seiner Mutter, Martha Kent, eine Mail. In der berichtet er ihr über seine Erlebnisse und Erfahrungen und erzählt darüber hinaus, dass er sich Gedanken macht, wie er denn seine Kräfte öffentlich zeigen könnte.
Während dieser Rede wird allerdings das Dorf der Ghuri wieder Opfer eines weiteren Angriffes, und Clark eilt auf schnellstem Wege zu Hilfe. Dadurch kann er jedoch nicht verhindern, dass Kobe selbst erschossen wird. Er kommt zu spät, um ihn zu retten. Kommentar:Knapp 18 Jahre ist es her, seit John Byrne eine Neuinterpretation des Superman Mythos erschuf und so Superman neues Leben einhauchte. Dieses mal obliegt es dem Schreiber Mark Waid dem wieder in die Jahre gekommenen Superhelden neuen Glanz zu geben.Nun wird es sicher nicht wenige geben, die darüber nicht gerade glücklich sind, denn schließlich ist die Byrne-Variante für viele „die“ Superman Origin schlechthin. Auch für mich, der eigentlich mehr oder weniger mit der Pre-Crisis Origin groß geworden ist. Daher war das Schaffen von John Byrne damals als echte Meisterleistung zu bewerten!
Mark Waid hat also eine sehr schwere Bürde auf sich genommen, aber in Zeiten einer so erfolgreichen Fernsehserie wie Smallville ist diese Maßnahme wohl notwendig.
Etwas, was mich aber sehr verblüfft hat, war , dass Superman scheinbar eine neue Kraft hinzu gewonnen hat. Er kann die Lebensaura aller Lebewesens sehen. Ich les’ nun schon seit knapp 20 Jahren Superman-Comics, und das war mir neu. Na ja, nicht mal übel, ist mal ne Superkraft der anderen Art.
Dieses Abenteuer erzählt Waid sehr routiniert, ohne groß geniale oder spannende Momente einzubauen. Was wohl auch das einzige ist, was man an diesem Heft negativ bemerken muss.
John Byrnes Superman Origin wird für mich wohl auf ewig die Origin schlicht hin bleiben! Aber es scheint, dass Mark Waid einige nette Ideen auf Lager hat, um den Superman Mythos an die Smallville Serie anzugleichen. Das alleine macht mir diese Serie schon sympathisch, und das muss ja auch nicht gleich heißen, dass die John Byrne Variante für null und nichtig erklärt wird. Also sollte man alle Voreingenommenheit von sich wegschieben und in eine neue Superman Welt eintauchen. Denn es scheint eine mehr als gelungene Mischung aus den verschiedensten Superman-Inkarnationen zu werden. |
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