Superman #12
Autoren:
Joe Kelly, Jeph Loeb
Zeichner:
Kano, Ed McGuiness & Carlo Barberi
Preis:
4,10 Euro
Erscheinungsdatum:
04. 04. 2002
Inhalt:
Action Comics #773 &
Superman #164
Freund und Feind, Teil 2
Nachdem Superman und Talia in der letzten Ausgabe Ra's fliegende Festung entdeckten, gehen sie nun zum Angriff über. Nach einem Geplänkel mit einigen Wachen stehen sie Ra's gegenüber. Dabei wird auch klar, was Batmans Erzgegner vorhat: Ra's will sich nicht länger auf die Lazarus-Grube verlassen, die ihm seine Unsterblichkeit verleiht... und hat deswegen den Tiegel erschaffen. Dieser soll seinen geschwächten und erkrankten Körper heilen... mehr noch, er soll ihn von seinen jetzigem Körper befreien, den er selbst als Kerker bezeichnet, und ihm einen neuen Körper geben, den der Tiegel erschaffen hat. Dabei dient Encantadoras Magie als eine Art Motor; Und sie hat keine andere Wahl, da das Leben ihres Bruders noch immer bedroht wird. Doch Superman lässt 'Dora glauben, dass ihr Bruder schon tot sei. Darauf beendet die Magierin ihr Werk und Superman stürzt sich mit Ra's in den Tiegel. Nach einem Kampf kann er seinen Gegner aus dem Tiegel werfen. Dadurch verbindet sich der vom Tiegel erschaffene Körper mit Supie. Doch dieser wehrt sich dagegen und kann sich letztendlich auch wieder befreien.
Während Superman sich mit Ra's herumärgern muss, befinden sich Lois & Co. noch immer in Afrika. Inzwischen wurden sie von der Liga der Killer gefangen genommen und der Scarlet Scytre verhört Lois. Dabei wird klar, dass die Liga überhaupt nichts über Supermans 'Mördern' weiß. Der Scarlet Scytre weiß nur, dass jemand die Liga infiltriert hat und sich an deren Ressourcen zu schaffen gemacht hatte, um Superman zu töten. Danach lässt er Lois und ihre Freunde laufen.
Zum Schluss sieht man, wie Encantadora entkommt, und wie Lex Luthor Talia die Leitung über Lexcorp überträgt.
Geschichten aus der Bizarro-Welt
Da gibt es nicht viel zu erzählen: Bizarro kehrt zurück, schwafelt wie immer nur Unsinn, und macht natürlich Ärger. Batman taucht auf und quasselt mit Supie und Lois über die Präsidentschaft von Luthor. Supergirl absolviert einen Gastauftritt und rettet Jimmy vor Bizarro. Und letztendlich rettet Superman wieder den Tag. Und dann gibt's noch einen kleinen Cliffhanger, der sich um Luthor und seine Wahl zum Präsidenten dreht.
Kommentar:
Tja, was soll ich zu Superman #12 sagen. Erstmal sollte das wirklich geniale Cover erwähnt werden. Schlicht und einfach, und dabei doch so gut anzusehen. Doch ein geniales Cover macht noch lange kein gutes Heft aus. Das musste ich nach der grottenschlechten Nr. #11, auch bei der Nr. #12 hier, feststellen. Die erste Story war ja sowas von scheiße -sorry, anders kann man es nicht sagen. Die Zeichnungen waren zum kotzen, und alles wirkte so, als ob Autor und Zeichner unter Drogeneinfluss diese Story verzapft bzw. gestaltet hätten. Anders kann ich mir diesen Schwachsinn einfach nicht erklären. Naja, dafür ist La Encantadora endlich in der Versenkung verschwunden. Selten hat man einen Charakter so wenig gebraucht, wie dieses Tittenwunder.
Die zweite Story war da schon etwas besser. Das lag wohl besonders an den Zeichnungen und den Gastauftritten von Batman, Supergirl und dem Martian Manhunter. Die Handlung selbst war eher uninteressant und zusammenhanglos. Außerdem hasse ich Jimmy Olsen und Bizarro. Ansonsten muss ich noch den kurzen aber herrlichen Dialog zwischen Superman und dem Martian Manhunter erwähnen... der war einfach nur göttlich. Doch das täuschte nicht darüber hinweg, dass diese Ausgabe den absoluten Tiefpunkt der laufenden Superman-Serie darstellte... traurig, aber wahr. Und ausgerechnet die Unglückszahl '13' sollte erst eine Besserung in die Superman-Serie bringen. Dazu mehr in der Rezi zur nächsten Ausgabe.
Marco "Red Shadow" Moroni
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