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The Power Company: Josiah Power



The Power Company: Josiah PowerAutor:
Kurt Busiek

Zeichner:
Keith Giffen

Inks:
Al Milgrom

Cover:
Tom Grummet, Michael Bair

Preis:
$2.50/Heft

Erscheinungsdatum:
Januar 2002



Carrer opportunities:

Vor fünf Jahren in Metropolis. Josiah Power redet mit jemandem, und erzählt ihm seine Geschichte.


Mr. Power hatte ein Geschäftsfrühstück, als das Restaurant angegriffen wurde. Das war zu der Zeit der Invasion. Später, als er etwas entspannte, wurde die Metagenbombe gezündet. Er war ein Opfer davon, doch die Ärzte konnten nichts finden. Es schien alles normal zu sein, bis er sich in einer Gerichtsverhandlung zu verwandeln begann. Danach hatte er seinen Job verloren, bis er eines Tages eine interessante E-Mail bekam, die ihn zu einem Treffen in Metropolis einlud.


Er wurde von Leuten in Schutzanzügen empfangen, und kam bald in eine riesige Menge von Metamenschen. Sie wurden von jemandem mit dem Namen Agent begrüßt, und schon bald wurde klar, dass sie Gefangene waren. Sie wurden getestet und trainiert, bis auf Josiah Power. An ihm wurde andauernd herum experimentiert, um seine Fähigkeiten wieder hervorzubringen.
In der Zwischenzeit wurden einige Metamenschen ins Feld geschickt, dabei jedoch von den Superhelden besiegt. Einige Missionen gingen einigermaßen glatt, bei anderen wurden die Metamenschen umgebracht.


Nur Josiah blieb die ganze Zeit außen vor. Zwar wollte man ihn dazu überreden teilzunehmen, doch lehnte er dies stets ab. Es gelang ihm, heimlich seine Fähigkeiten zu aktivieren, doch er hielt es versteckt.


Bis eines Tages die Justice League das Versteck dieser Leute fand, und angriff. Einige konnten entkommen, und der Agent öffnete einen Fluchttunnel. Doch Josiah Power hielt sie auf, und als er angegriffen wurde, aktivierte er seine Fähigkeiten.
Als die Justice League später die Flüchtlinge fand, kam Josiah Power hinzu, der sich in Schale geworfen hatte. Er stellte sich der Polizei, und wurde später freigelassen.
Die Person, der er die Geschichte erzählte, ist Superman, der ihn ermutigt, sein Leben selber in seine Hand zu nehmen.




Kommentar:

Die Zeichnungen von Keith Giffen sind es vor Allem, die einem als erstes in Erinnerung bleiben. Ich finde, er hält sich im Vergleich zu manchen seiner anderen Arbeiten sehr zurück. Zumindest aber kann ich jetzt erkennen, was auf den Panels stattfindet, was sonst nicht immer so ist. Und dieses Mal sehen seine Zeichnungen enorm gut aus. Sie sind sehr strukturiert, und detailliert, ohne dabei komplett überladen oder fremdartig zu wirken.


Kommen wir zur Story. Die ist gut gelungen. Die Rahmenhandlung dient nur als Aufhänger, und kann getrost ignoriert werden.


Die Person von Josiah Power ist es, die die Handlung trägt, und sie trägt sie gut. Kurt schreibt einen glaubwürdigen Charakter, der sich sehr zurückhält, und nur dann aktiv wird, als es nicht anders geht. Wobei noch offen bleibt, worin nun seine Fähigkeiten bestehen.
Die Geschichte um Josiah Power herum ist mal nicht von "Silver Age"-Flair angehaucht, sondern kann durchaus auf eigenen Füßen stehen.


Übrigens: Ich glaube, dass Josiah schwul ist. Es wird nicht direkt gesagt, aber einige Andeutungen sagen doch genügend aus. Das macht den Charakter irgendwie noch ein bisschen dreidimensionaler.


Fazit: Eine gute Story.

Götz "comicfreak" Piesbergen


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