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  Power Company  

Einführung
Abschluss

Besprechungen:
US:
PC: JLA #61 Zweitstory
PC: Striker Z
PC: Josiah Power
PC: Bork
PC: Witchfire
PC: Manhunter
PC: Skyrocket
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The Power Company #1-3



The Power Company #1
Autoren:
Kurt Busiek

Zeichner:
Tom Grummet

Inker:
Wade von Grawbadger,Christian Alamy, Prentiss Rollins

Cover:
Tom Grummet, Michael Bair

Preis:
$2.50/Heft

Erscheinungsdatum:
Februar-April 2002




The Power Company #1

Executive Search:


In San Francisco nimmt Dr. Cyber Kontakt mit einer Gruppe von Söldnern auf, die für sie etwas aus einem Museum stehlen soll. Sie erfährt, dass das Museum eine private Sicherheitsfirma engagiert hat.

In St. Louis verfolgt Skyrocket zwei Schurken mit dem Namen Fastball und Starshrike. Sie hat zuerst leichtes Spiel mit den beiden, bis plötzlich ihre techniche Ausrüstung den Geist aufgibt, und die beiden fliehen können. Frustriert repariert Celia zuhause den Harnisch. Diese Ausfälle passieren immer öfters, außerdem hat Celia auch noch finanzielle Probleme. Als sie zur Arbeit geht, wird sie von Josiah Power und Mahunter angesprochen, die mit ihr reden wollen.


In San Francisco, in der Basis der Power Company kümmern sich Striker Z, Bork und Witchfire um eine Gruppe von High-Tech Gangstern, die eine Familie als Geisel halten.

Unterwegs versuchen Manhunter und Josiah Power Skyrocket davon zu überzeugen, für sie zu arbeiten. Sie brauchen sie als ein Aushängeschild, und als den Erfahrungsfaktor, der das Team leitet.


Die Situation, um die sich die drei anderen kümmern, scheint zu ihrer Zufriedenheit zu laufen. Plötzlich schnappt sich Bork eine Geisel und benutzt sie als Knüppel, während sich Striker Z und Witchfire um das Baby zanken. Da entpuppt sich das ganze als Illusion. Die Menschen waren alles Puppen. Josiah Power will alle im Konferenzraum haben. Dort stellt er Skyrocket die anderen vor, und sie erfährt, dass noch Platz für einen Sozius sei, die Firma jedoch noch nicht den richtigen gefunden habe.


In der vorherigen Nacht versteckt sich Sapphire vor der Polizei.


Dr. Cyber präsentiert Ariadne das Ziel der ganzen Aktion, die sie angeleiert hat: Den Godstone, ein Artefakt, das ungeheuere Kräfte verspricht. Dann werden die Söldner aktiv.


Skyrocket und Josiah unterhalten sich über das Angebot. Sie hat Bedenken, und will es ausschlagen. Plötzlich ertönt der Alarm. Die Söldner sind so gut wie am Ziel, als die Power Company eingreift. Sie machen mit der Strike-force kurzen Prozess, als plötzlich ein ausgelöster Schuss aus einem Energieblaster den Godstone trifft. Etwas kommt aus dem Steinkreis, auf dem der Godstone sitzt. Es ist ein Drachenreiter.






The Power Company #2

The Power Company #2

Here there Be Dragons:


Der Drachenreiter nennt sich selber Imperial Dragoneer, redet von einem "Dread Master", dem er dieses Reich, unsere Erde, untertan machen will. Als er sieht, dass er sich keinen Anhängern gegenübersieht, greift er die Power Company an. Die Strike Force macht sich währenddessen auf und davon. Die Power Company knöpft sich den Dragoneer vor, doch ihr Angriff ist unkontrolliert, und ohne Rücksicht auf den jeweils anderen. Erst als Skyrocket die Befehle gibt, gelingt es der Power Company, dem Dragoneer gefährlich zu werden. Da greift die Strike Force an, die Skyrocket ausschaltet. Sofort ist das Team wieder ein loser Haufen von Individuen, sie werden dementsprechend von der Strike Force und dem Dragoneer ausgeschaltet. Skyrocket fällt sogar in einen Fluss. Der Dragoneer schnappt sich noch den Godstone, ehe er sich auf und davon macht. Zu guter Letzt leckt die Power Company ihre Wunden. Leider werden sie von einem Nachrichtenteam gefilmt, und Manhunter ist auch noch verschwunden.


Dr. Cyber ist mit der Strike Force nicht zufrieden. Sie will den Godstone, ansonsten lässt sie die Strike Force im kalten zurück.


Witchfire sieht sich nach Alternativen zur Power Company um, während die Presse Fragen zu dem katastrophalen ersten Fall hat. Celia interessiert das nicht, sie will den Dragoneer jagen. Bork kommt hinzu und bittet darum, nicht gefeuert zu werden. Celia verweist ihn auf Josiah, und will danach zurück in ihr altes Leben. Als sie jedoch in ihr Zimmer geht, erwarten sie Striker Z und sein Freund Charlie Lau, der sich am Argo Harnisch zu schaffen macht. Celia ist sauer, doch Charlie beruhigt sie, indem er ihr sagt, dass er den Harnisch repariert und verbessert habe. Celia ist den Beiden letzten Endes doch dankbar. Plötzlich werden sie in den Konferenzraum gerufen, wo Josiah Power einen Anruf von Manhunter durchstellt. Der hat den Dragoneer auf Alcatraz gefunden.


Dort baut dieser den Godstone auf und beginnt mit einer Beschwörung. Er aktiviert den Godstone. Unterdessen nähert sich die Power Company getarnt Alcatraz. Skyrocket weist noch einmal das Team ein, während sich die Strike Force ebenfalls vorbereitet.


Bilder von dem Angriff Manhunters auf den Dragoneer gehen um die Welt und erregen in Gotham das Interesse einer Frau. Währenddessen hört Sapphire in einem Flughafen auch von der Power Company hört.






The Power Company #3

The Power Company #3

Something wicked this Way comes:


Die Power Company greift den Dragoneer an. Das ganze wird von der Strike Force beobachtet, die nochmals von der ungeduldigen Dr. Cyber angetrieben wird.
Der Kampf zwischen der Power Company, und dem Dragoneer und seinem Drachen geht hin und her. Für jede Maßnahme der Power Company hat der Dragoneer eine Gegenmaßnahme. Als Skyrocket dann auch noch Nachrichten-Helikopter ausmacht, fasst sie einen Plan. Witchfire ist mit ihrer Rolle dabei nicht einverstanden, doch Manhunter sagt ihr klar und deutlich, dass sie zu parieren habe. Und so wird der Plan ausgeführt. Der Dragoneer wird von Striker Z abgelenkt, dennoch widersetzt er sich den Angriffen und schaltet auch noch Witchfire aus. Dadurch abgelenkt, wird die Power Company schnell ausgeschaltet.


Josiah Power hört die neusten Nachrichten, und fasst den Entschluß, selbst einzugreifen.


Die Power Company findet sich gefangen in einem magischen Kraftfeld wieder. Skyrocket erfährt, dass Striker Z sich ein paar Rippen gebrochen hat. Der Dragoneer erzählt Sykrocket, was gleich passieren würde, und dann öffnet sich eine Art Portal. Während der Dragoneer seine Herren anruft, wird er plötzlich von der Strike Force angegriffen und ausgeschaltet. Unterdessen kann sich die Power Company befreien. Das Portal beginnt sich zu öffnen, als das Team angreift. Und während sie den Dragoneer beschäftigen, krabbelt der verletzte Striker Z zum Godstone und zerstört ihn. Das Portal bricht zusammen, und der Godstone ist vernichtet.


Dr. Cyber ist über den Ausgang der Ereignisse enttäuscht. Sie bricht alle Kontakte mit der Strike-Force ab, während Sapphire vor dem Gebäude der Power Company ankommt.


Später wird der Dragoneer abgeführt, und Striker Z wird ins Krankenhaus geliefert. Skyrocket entscheidet sich, dem Team beizutreten, während an einem Strand ein mysteriöses Objekt liegt.




Kommentar:

Dies ist also die neue Serie von Kurt Busiek. Wie finde ich jetzt die Power Company? Gut? Nein. Schlecht? Nein.


Die ersten drei Ausgaben sind zwar gut gelungen, aber auch irgendwie noch nicht das gelbe vom Ei.
Woran liegt das?


Die Gegner: Strike Force und Dragoneer sind zwar gute Gegner, doch sie können irgendwie nicht überzeugen. Jedenfalls geht einem der Dragoneer mit seinem Geschwafel bald auf die Nerven. Dass er eine große Bedrohung ist, und dem Team gar überlegen, wird immer wieder deutlich gemacht. Zwar gelingt es dem Team, ihn ab und an für kurze Zeit auszubremsen, aber so richtig geschwächt erscheint mir ihr Gegner nie. Aber dennoch empfinde ich ihn nicht als Gefahr. Er ist ein, wenn ich es so sagen kann, netter Spinner, aber keine ernstzunehmende Bedrohung.

Eher ernstzunehmen ist die Strike-Force. Und die kommt wesentlich besser weg, als der Dragoneer. Sie wird auch mehr ausgebaut. Der Dragoneer ist praktisch nur der große, böse Magier, während die Strike Force eher die hinterhältige Mücke ist, die erst dann zusticht, wenn das Opfer es gerade nicht braucht. So etwas, und die dazugehörigen Caption-Boxen charakterisieren das Team.
Was mit Dr. Cyber ist, kann ich nicht sagen. Sie steckt zwar hinter der Strike Force, aber ansonsten trägt sie kaum zur Handlung bei. Mal sehen, ob und wann wir sie wiedersehen werden. Aus dem Preview aus JLA #61 kann man ersehen, dass sie wieder auftauchen wird, anscheinend mit einem gewissem Interesse für Skyrocket.


Und das bringt mich zu den Hauptcharakteren:
Hier herrscht eine gewissen Diskrepanz zwischen den verschiedenen Figuren.Während Charaktere wie Skyrocket, Josiah Power und Bork im Laufe der drei Ausgaben gut charakterisiert und ausgebaut werden, bleiben Manhunter und Witchfire blass. Witchfire erscheint die ganze Zeit hindurch nur arrogant und auf ihren Status pochend, was wohl zu ihrem Charakter gehört. Manhunter ist eben das große Geheimnis des Teams. Er ist ein Eigenbrödler, der anscheinend seine eigenen Methoden hat. Im Vergleich zu Witchfire sehe ich jedoch bei Manhunter größeres Potential. Das zeigt schon der Subplot mit der Frau, die über das Auftauchen von Manhunter so überrascht ist.


Zur Geschichte im allgemeinen:
Die ist gut geschrieben. Wir erfahren einiges über die Charaktere, und bekommen jede Menge Action zu sehen. Vor allem wird klar gemacht, dass die Power Company wirklich eine Company, also eine Firma, ist, in der zwischen den verschiedenen Leuten unterschieden wird. Aber das ist auch dann das einzig neue im Laufe der Story. Ansonsten gibt es, wie gesagt, viel Action, die gut geschrieben ist, mehr aber auch nicht.


Die Zeichnungen von Tom Grummet sind auf jeden Fall ein Anziehungspunkt für die Serie. Seine Panelführung ist alles andere als konventionell, aber auch nicht zu gewagt. Seine Charaktere kann man gut auseinanderhalten. Das einzige, was er jetzt noch braucht, ist ein guter Tuscher. Da macht sich das Fehlen von Wade von Grawbadger deutlich bemerkbar. Dessen Arbeiten der ersten Ausgaben haben den Zeichnungen Tom Grummets gut getan. Die Nachfolger Christian Alamy und Prentiss Rollins sind zwar auch ganz passabel, nur schaffen sie es irgendwie nicht, die Tuschesättigung von Grawbadger zu erreichen. Die Zeichnungen wirken dadurch nicht so ganz überzeugend, wie sie es eigentlich hätten tun sollen.


Fazit: Eine passable, erste Storyline. Aber es muss noch etwas getan werden, und das in vielen Bereichen.

Götz "comicfreak" Piesbergen


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