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Startseite -> DC Universe -> Besprechung: Lobo Unbound #6 |
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Lobo Unbound #6 (von 6) Autor:Keith Giffen Zeichner: Alex Horley, Andy Kuhn Preis: 2.95/Heft Erscheinungsdatum: März 2004 Lobo Unbound #6: Die Moyl Men haben Hunger, grossen Hunger. Und sie haben, wie bereits erwähnt, einen doch recht speziellen Geschmack. Dieses Mal haben es die kleinwüchsigen Gourmets auf die Vorhaut des Präsi abgesehen. Der Main Man denkt aber nicht dran, sich an seinem besten Stück rumschnippeln zu lassen und er stampft die Moyl Men buchstäblich ein. Mitten in diesem Kampf bekommt auch Lobo Hunger und verspeist Mal einen der Moyl Men und geniesst den Geschmack von rohem Fleisch… ein kapitaler Fehler. Der erste Moyl Man hat es geschafft, in den Schrittbereich des Czarnianers vorzudringen. Trotz heftiger Gegenwehr mit beinah suizidaler Gewalt (wem tut ein Schlag in den Schritt nicht weh?) verliert der Präsi einen Teil seines besten Stücks mit schmerzverzerrtem Gesicht und einem herzzerreissenden Schrei. Doch nach dem Schmerz kommt die Demütigung: Die Moyl Men zeigen stolz ihre Beute vor und bereiten das Festmahl vor. Später sitzen der letzte Czarnianer, der unfähige Ambush Bug und der schleimige Butt Thump Willie D im Thronsaal, als letzterer durch den „königlichen Verlust“ des neuen Nabobs Man den Tod erwartet. Doch Lobo erklärt ihm lediglich, dass das Feeling so viel besser sei. Alles scheint gut, die Moyl Men zufrieden, Bling Blings „perfider“ Plan vereitelt und das Feeling wurde verbessert. Doch da gibt es immer noch die nervige Angelegenheit mit dem Nabob-sein. So toll es auch sein mag, Herrscher über einen Planeten zu sein, es ist einfach nichts für den Präsi. Ein Plan wurde gemacht. Jetzt kommt er zur Durchführung: Lobo fängt seine grosse Rede an, nur um sie nach etwa einem Viertel der halben Begrüssung abzubrechen und zur Gymnastik zu schreiten. Gymnastik, jawohl. Einige Armbeugen und Halsdehnübungen später folgt das Feuerwerk: ein Schlag auf den Kopf. Alle Dhabba Dhuaner explodieren auf der Stelle.
In einem TV-Interview wird erklärt, was aus allen wurde: Lobo hat den Planeten auf Ebuy verhökert, Bling Bling ist nun hässlich und Ambush Bug ist.. Ambush Bug. Allerdings hat der TV-Reporter ein bisschen eine andere Auffassung der Geschehnisse, denn Bling Bling soll, trotz Liveschaltung, tot sein und Ambush Bug geht’s scheinbar ähnlich.
Es ist ein Ende, ja. Ein unbefriedigendes Ende. Ganz Lobo-untypisch stirbt niemand wichtiges, und der grosse Knall war auch nur so mau. So vielversprechend das Cover auch sein mag, auf dem Lobo triumphierend auf einem Felsen steht, der inmitten von Trümmern und brennenden Knochen schwebt. Ich scheine wohl wieder mit zu hohen Erwartungen an die Sache herangegangen zu sein, aber was kann man schon erwarten bei dem Vorhergegangenen. Die Zeichnungen von Horley sind gewohnt gut, doch die Story ist einfach zu schwach als dass man sie ignorieren könnte. Schade, denn, wie schon einmal angetönt, hat die Geschichte mehr Potential als das, was man aus ihr herausgeholt hat. So wird zum Beispiel der Punkt mit dem Comproma 37 einfach weiterhin totgeschwiegen.
Fazit: Es war zwar schön, den Main Man in so hübschen Bildern wieder zu sehen, doch die Vorfreude verging schnell. Je höher die Nummern der Ausgabe, desto tiefer sank die Geschichte. Gegen Ende wird das ganze zwar wieder ein bisschen besser, aber irgendwie hat man bis dahin schon genug gelesen. Aber nichtsdestotrotz finde ich, dass diese Serie in jede Lobo-Sammlung gehört. Es ist einfach zu schön, den Main Man nach so langer Zeit wieder zu sehen.
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