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Secret Files 3003
Teen Titans/ Legion Special '04


     









Teen Titans/Legion
Special 2004


Teen Titans / Legion Special
Autoren:
Mark Waid, Geoff Johns

Zeichner:
Ivan Reis, Joe Prado

Inks:
Marc Campus

Erscheinungsdatum:
Coverdatum November 2004




Willkommen zur ersten Crossover-Rezension auf der DC-Fanpage. Da Teen Titans #16 die erste Hälfte des Crossovers mit der von Götz’ rezensierten Legion of Superheroes ist, werden wir beide einen Kommentar zur Rezension des jeweils anderen abgeben, da beide Hefte jeweils für die Leser beider Serien interessant sind.


Superboy and the Legion,
Part Two:


Die Teen Titans und die Legion kämpfen einen verzweifelten Kampf die vielen Fatal Fives, von denen die Persuaders immer wieder welche aus Paralleluniversen hervor holen. Da nimmt Saturn Girl Kontakt mit Raven auf, woraufhin alle Helden weg teleportiert werden. Die Emerald Empresses lassen ihre Emerald Eyes nach den verschwundenen Helden suchen. Die Helden sind im alten Legion HQ und lecken ihre Wunden. Dabei ist Superboy sich nicht so sicher, zu welchem Team er letzten Endes gehört, während Brainiac 5 Kid Flash präpariert. Plötzlich greifen die Fatal Five Hundred an, während Kid Flash und XS auf einer kosmischen Tretmühle anfangen zu rennen. Der Kampf zwischen den Helden und den Schurken geht hin und her.
Gleichzeitig nutzt Impulse eine kurze Chance und rennt mit XS los, um seine Mutter zu besuchen. Diese ist auch mächtig stolz auf ihn.

Unterdessen hat sich Superboy endlich für ein Team entschieden. Er ist ein Titan und rettet Wonder Girls Leben, als sie von einem Validus bedroht wird.
Und dann geht Brainiacs Plan auf: Mit Hilfe von XS und Kid Flash und der kosmischen Tretmühle können sie die überzähligen Fatal Fives zurück in ihre Universen schicken. Doch dabei löst sich auch die Zeit der Legion auf, was nicht zu Brainiacs Kalkulationen gehörte. Zusätzlich ist auch die Zeit der Titans bedroht.

Die Wahl, welche Zeit verschont bleibt, liegt in Superboys Händen, da er die Axt von Validus hat. Superboy will die Legion mit in die Vergangenheit nehmen, doch da greift sich Validus seine Axt und die Situation gerät außer Kontrolle. Auf dem Weg durch den Zeitstrom bekommen die Helden einige Eindrücke von zukünftigen Ereignissen, und dann stranden die Titans in einer fremden Zeit, wahrscheinlich die Zukunft. Und im Zeitstrom wird Shikari von der Legion getrennt und muss miterleben, wie diese aufhören zu existieren. Stattdessen existiert eine neue, alternative Zukunft, mit einer neuen Legion.





Michas Kommentar:


Das war’s?! Ein bisschen tumbes Herumgekloppe, dann verschwinden alle? Mehr passiert nicht?
Gut, die Teen Titans landen in der falschen Zeit, und die Legion (außer Shikari) wird generalüberholt, aber wir sprechen hier von einem Oversized-Heft zum stolzen Preis von immerhin $3.50! Und es enthält gerade mal den Hauch einer Story?

Sorry, aber das reicht mir nicht (vor allem, wenn man hinzurechnet, dass bereits in Teen Titans #16 kaum etwas passiert ist). Die Zeichnungen von Ivan Reis (der übrigens neuer regulärer Zeichner der Teen Titans wird) sind nett, nicht überdurchschnittlich, was in Anbetracht der Anzahl an Charaktere allerdings eine mehr als beachtliche Leistung ist. Aber trotzdem – coole Momente (wie Barts Treffen mit seiner Mutter) gibt es viel zu wenige in dem Heft, mit Ausnahme der beiden Cliffhanger. Die neue Legion wirkt interessant, auch wenn ich mich frage, ob eine neue Continuity bei jedem Autorenwechsel nötig ist. Und die Titans zehn Jahre in der Zukunft? Könnte spannend werden. Ich werde aber wohl zu den Paperbacks wechseln – und damit dann auch die Rezis zur Serie einstellen. Man liest sich.


Michael Heide


Götz' Kommentar:


Tja, das war’s. Für mich war dieses Heft ein bißchen mit einem lachenden und einem weinenden Auge verbunden.
Dieses Ende markiert das Ende der Legion, und den Anfang einer neuen Legion of Superheroes, die von Mark Waid und Barry Kitson gemacht wird. Für mich, der ein wirklicher Fan der DnA Legion war, ein Grund, dieses vorliegende Heft mit einem weinenden Auge zu lesen. Zwar ist ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Legion of Superheroes Serie mit im Heft, nur hat mich diese Story nicht gerade dazu gebracht, die neue Serie zu abbonieren.

Das lachende Auge stammt daher, weil die Legion sich mit einem Knall von der Bühne verabschiedet. Noch einmal erleben wir alle in Aktion, mit nahezu allen Figuren, die in der Serie aufgetreten sind. Geoff Johns und Mark Waid lassen noch einmal nahezu jede Figur zu Wort kommen und geben ihr eine Handlung, die sie definiert. Was angesichts der Masse an Figuren kein Selbstverständnis ist.
Der Fokus dieser Ausgabe liegt jedoch mehr auf den Teen Titans, bzw. mehr auf Superboy, der sich entscheiden muss, zu welchem Team er gehört. Natürlich entscheidet er sich für die Teen Titans, aber es macht Spass zu erleben was er durchmacht, ehe er sich dazu durchringt. Die Ankunft der Teen Titans in der Zukunft verspricht einiges. Vor allem Spannung. Und daher werde ich in Zukunft die Titans rezensieren.

Was die neue Legion of Superheroes Serie angeht: Die Generalüberholung spricht mich nicht an, und daher werde ich diese Serie nicht weiter lesen.
Nicht untergehen sollten die Zeichnungen von Ivan Reis, der sich wirklich die Finger wund geackert haben muss, bei manchen Panels. Ein Vergleich mit Phil Jiminez liegt da praktisch auf der Hand, und fällt durchaus positiv aus.
Leider fehlt diese Qualität bei den Zeichnungen von Joe Prado.

Fazit:
Ein nettes Ende für die Legion Serie. Nur hätte man das Crossover auch ruhig in den jeweiligen Heften durchführen können.


Götz Piesbergen


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