Who is Who Kolumnen Specials Besprechungen Batman Superman JLA DCU Home News Forum Besprechungen












Startseite -> DC Universe -> Legion -> Besprechung: Legion Lost #06, #07, #08




  Legion  

Einführung

US:
Legion Lost #1-2
Legion Lost #3
Legion Lost #4
Legion Lost #5
Legion Lost #6-8
Legion Lost #9
Legion Lost #10-12

Legion Worlds #1
Legion Worlds #2
Legion Worlds #3
Legion Worlds #4
Legion Worlds #5
Legion Worlds #6

Legion #01-02
Legion #03
Legion #04
Legion #05
Legion #06-08
Legion #09
Legion #10-14
Legion #15-16
Legion #17-18
Legion #19-23
Legion #24
Secret Files 3003
Teen Titans/ Legion Special '04


     









Legion Lost #6



Zusammenfassung:Legion Lost #6
Es ist "Nacht" an Bord des Außenpostens, und Umbra, die diesmal auch als Erzählerin der Geschichte auftritt, kann nicht schlafen. Durch die Dunkelheit versuchen ihre Vorfahren mit ihr zu kommunizieren, jedoch versteht Umbra nichts. Und da sie selbst die Dunkelheit ist, kann sie nicht fliehen.
Live Wire bringt unterdessen Saturn Girl etwas zu essen. Als die beiden miteinander sprechen, bemerkt Live Wire, dass Saturn Girl sich verändert hat. Sie dringt jetzt ohne Erlaubnis in die Gedanken anderer Leute ein und hat keine Zeit mehr für ihr Privatleben mit Live Wire. Sie spürt die Furcht Umbras und versucht, ihr zu helfen. Dies schlägt jedoch fehl, da sie ihre Verbindung zu Umbra nicht mehr unterbrechen kann. Saturn Girl bricht zusammen und löst eine gewaltige Psi-Schockwelle aus, die das ganze Raumschiff erfasst.
Kid Quantum und Wildfire haben die Schockwelle bemerkt und suchen Umbras Quartier auf, in dem sich das Epizentrum befand. Doch etwas Dunkles überfällt die beiden, und Umbra flieht in einer Rettungskapsel. Als Live Wire wieder zu sich kommt, wird er von Brainiac zum Anführer ernannt. Die Situation auf dem Außenposten hat sich drastisch verändert, da Saturn Girl in einem psychischem Koma liegt, Umbra und Apparation vermißt werden, Kid Quantum und Wildfire eine Gehirnerschütterung erlitten haben und sich offensichtlich ein Monster an Bord befindet. Und Saturn Girl träumt.
Shikari und Chameleon finden bald darauf das Monster und greifen es an. Ultra Boy und Monstress begeben sich unterdessen auf den nächstgelegenen Planeten. Ultra Boy versucht, eine klare Signatur der Fluchtkapsel zu erhalten, jedoch meint Monstress, dass sie genaueren Sensoranzeigen erst vertrauen könnten, wenn sie der Oberfläche des Planeten näher gekommen sind. Unter einer Wolkenschichten finden sie eine riesige Stadt, die sich bis zum Horizont erstreckt. Auf dem Außenposten findet Brainiac derweil heraus, dass das Monster eine psychische Projektion Saturn Girls ist, die auch sterben wird, sollte das Monster sterben.
Auf dem Planeten wird Umbra derweil vom Beschützer dieser Welt angegriffen.



Legion Lost #7



Zusammenfassung:Legion Lost #7
Erzähler dieser Ausgabe ist Ultra Boy.
Er nähert sich gerade gemeinsam mit Monstress der Oberfläche des Planeten und versucht den Legionären an Bord des Außenpostens zu beschreiben, was sie, entgegen den Scanneranzeigen, sehen. Sie treffen bald auf Umbra, die sich mit dem Beschützer der Welt, einem Wesen namens Singularity, prügelt. Umbra ist arroganter und hochnäsiger denn je, und auch Singularity ist nicht daran interessiert, den Kampf abzubrechen, wie Monstress zu ihrem Leidwesen erfahren muß. Auf dem Außenposten versuchen derweil die verbliebenen Legionäre, Saturn Girls Psyche zu retten.
Auf dem Planeten versucht Ultra Boy vergeblich, die beiden Kämpfenden zu trennen. Als er, geschützt durch seine Unverwundbarkeit, durch die Atmosphäre des Planeten fliegt, erkennt er, dass die Oberfläche des Planeten kahl und leer ist.
Auf dem Außenposten wird Chameleon derweil von Apparation zur Seite gestoßen. Auf die Frage, wo sie gewesen war, entgegnet sie, dass sie von Umbra umgehauen wurde und die letzten Stunden über in einem Schattenball lag. In diesem Moment kommen Brainiac und Live Wire hinzu, die das Wesen einfangen.
In der Medistation findet Brainiac heraus, dass es sich bei dem Wesen um Saturn Girls Bewußtsein handelt, umgeben von Umbras Ängsten und Zweifeln. Es entstand, als Saturn Girl Umbra ihre Ängste und Nöte nehmen wollte, woraufhin Saturn Girl ins Koma fiel, während Umbra noch arroganter und schwieriger wurde.
Monstress und Ultra Boy haben derweil noch immer keine Fortschritte bei dem Versuch erzielt, Umbra und Singularity zu trennen und zu beruhigen. Statt dessen handeln sie sich nur selbst Schläge ein. Nach einer kurzen Phase der Bewußtlosigkeit kommt Ultra Boy wieder zu sich. Er will die beiden Streithähne endgültig trennen und weist Monstress an, sich diesmal um Umbra zu kümmern. Als Ultra Boy sich erneut unverwundbar macht, sieht er wieder den wüsten Planeten. Er stellt die Funkverbindung zum Außenposten wieder her und erklärt seine Situation. Er hat herausgefunden, dass er jedes Mal, wenn er unverwundbar wird, den leeren Planeten sieht. Wenn er jedoch eine andere Fähigkeit benutzt, sieht er die Stadt.
Die verbliebenen Legionäre wollen gerade auf dem Planeten landen, als ein Raumschiff aus dem Nichts auftaucht. Es dockt am Außenposten an, und heraus treten weitere Legionäre: Spark, die Schwester von Live Wire und "Geliebte" von Chameleon, Leviathan, die ehemalige Anführerin der Legion, Cosmic Boy, Gründungsmitglied und erster Anführer der Legion sowie Element Lad, den alle verloren glaubten.



Legion Lost #8



Zusammenfassung:Legion Lost #8
Chameleon ist der Erzähler dieser Ausgabe.
Er manövriert den Außenposten in die Atmosphäre des Planeten. Unterdessen reden die "verlorenen" Legionäre mit ihren "Rettern". Sie erfahren, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Nur Brainiac ist mißtrauisch, er will Details erfahren und wird deshalb von den anderen belächelt.
Als Ultra Boy und Monstress sich erneut bereitmachen, Umbra und Singularity zu trennen, treffen die anderen ein. Sie liefern sich einen erbitterten Kampf mit Singularity, während Umbra bewußtlos am Boden liegt.
Als Ultra Boy Brainiac von seinen Erkenntnissen über den Planeten berichtet, machen sich Chameleon, Brainiac und er auf den Weg, um den Ursprung der Illusionen zu finden. Sie finden ein Gerät, das Ultra Boy kurzerhand mit Superstärke vernichtet. Daraufhin verschwindet die Stadt, und der Planet wird wieder so, wie er wirklich ist, öde und kahl.
Als sie zu Singularity zurückkehren, erklärt Brainiac, was passiert ist. Singularity war einst der Held von Lorcus Prime, der seine Kultur so lange verteidigte, bis keine Gefahren mehr existierten. Lorcus Prime hatte einen utopiaähnlichen Zustand erreicht, und es gab somit keine Aufgabe mehr für ihren Verteidiger. Daher wurde er auf diesen Planeten ausgesetzt, und die Illusion wurde geschaffen, um ihm wieder eine "Aufgabe" zu geben, während er seine verlängerte Lebensspanne durchlebte. Singularity will dies jedoch nicht akzeptieren und fliegt davon, um die Wahrheit herauszufinden. Die Legion kehrt unterdessen zum Außenposten zurück.
Bald darauf gelingt es Brainiac, Umbra wieder zu normalisieren. Nur bei Saturn Girl gibt es Schwierigkeiten, so dass Brainiac ihre psionischen Fähigkeiten für kurze Zeit ausschalten muß. Doch als Folge davon lösen sich die vermeintlichen "Retter" in Luft auf. Sie waren allesamt psionische Illusionen, die von Saturn Girl unter dem Einfluß der Maschine auf dem Planeten herbeigeträumt worden waren. Doch damit nicht genug: Es stellt sich heraus, dass auch Apparation lediglich eine Illusion war.
Die ganze Besatzung ist geschockt, und Chameleon sieht ein, dass sie nun - wieder - verloren sind. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Saturn Girl erwacht und fragt, was passiert sei. Verzweifelt bittet sie um Informationen. Doch ihre Kameraden antworten nicht. Sie haben sich allesamt von ihr abgewandt.



Erläuterungen:

Die Biographien von Cosmic Boy, Leviathan und Spark werde ich nachliefern, wenn ich die Miniserie "Legion Worlds" bespreche.
Leland McCauley ist ein Snob und Technokrat der höchsten Kategorie. Sein größter Wunsch ist es, ein zweiter R. J. Brande zu werden, weshalb er ihm auch nacheifert: Brande hat die Legion, McCauley hat sein eigenes Team, die Workforce, die schon einige Mitglieder an die Legion "verloren" hat.
McCauley ist skrupellos und nebenbei auch noch ein Waffenhändler. Für einige Zeit sah es so aus, als ob er sich in eine Khund (eine kriegerische Rasse) verliebt hat, ich weiß jedoch nicht, wie es momentan mit ihrer "Beziehung" aussieht. Ich weiß nur, dass er kurz vor "Legion Lost" seine Workforce umstrukturiert hat. Er entließ alle jugendlichen Mitglieder und ersetzte sie durch Erwachsene.


Beste Szene:

Es gibt zahlreiche gute Szenen in den Heften, doch mein Favorit bleibt die Szene, in der Brainiac 5 nach näheren Informationen fragt. Brainiac, nach einer Erklärung von Cosmic Boy: "How?" Chameleon: "So much for keeping this short!"


Biographien:

UmbraUmbra:
Tasmia Mallor stammt von Talok VIII. Sie wuchs in der Annahme auf, dass sie automatisch der Beschützer von Talok VIII werden würde, da dies seit Generationen die Rolle ihrer Familie war. Zu ihrer Überraschung wurde sie jedoch nach einem mysteriösen Skandal von der Bevölkerung abgelehnt. Mit Abscheu verließ sie ihre Heimat und begab sich zur Erde, um der Legion beizutreten, die gerade auf der Suche nach neuen Mitgliedern war. Sie glaubte, durch ihren Beitritt ihrem Volk beweisen zu können, dass sie es wirklich verdient, der Champion ihrer Heimat zu werden.
Als Legionärin ist sie für gewöhnlich auf ihre Arbeit konzentriert und hat daher nicht viel Zeit zum Herumalbern, Ausruhen oder für Freundschaften. Da sie meistens für sich allein bleibt, wird sie von den anderen Legionären als arrogant angesehen. Sie kann Felder absoluter Dunkelheit erzeugen, in die kein Licht eindringen kann. Sie selbst kann in ihren Dunkelfeldern und anderen Gebieten absoluter Dunkelheit sehen.


Chameleon:
Reep Daggle stammt vom Planeten Durla. Die Bewohner dieses Planeten sind allesamt Gestaltswandler und werden daher von anderen Rassen gefürchtet und mit Mißtrauen beäugt. Reep hat eine hohe Position in Durlas politisch-religiöser Kaste aufgegeben, um der Legion beizutreten. Er hat eine menschenähnliche Gestalt angenommen, um den üblichen Vorurteilen seiner Rasse gegenüber zu entgehen.
Seine Verwandlungsfähigkeit ist selbst für seine Rasse außergewöhnlich hoch. Durch die Fühler auf seinem Kopf kann er das Aussehen einer jeden Lebensform analysieren und "speichern". Er ist in Spark, die Schwester von Live Wire, verliebt. Doch selbst der Wandlungsfähigste hat Probleme, mit den vielen Veränderungen der letzten Zeit klarzukommen.


UmbraUltra Boy:

Jo Nah stammt vom Planeten Rimbor. Er kann zwischen verschiedenen Fähigkeiten mit Gedankengeschwindigkeit wechseln. Bislang verfügt er über Superstärke, -geschwindigkeit, Flugfähigkeit, Unverwundbarkeit, eine Art Röntgen- und Hitzeblick sowie verstärkte Reflexe.
Rimbor ist berühmt dafür, seine Kinder zu vernachlässigen. Jo erlangte seine Fähigkeiten, als er dem Bauch eines Weltraumwals einen unvorhergesehen Besuch abstattete. In der Hoffnung, die Straßen seines Heimatplaneten hinter sich zu lassen, trat er McCauleys Workforce bei. Jedoch verließ er sie später wieder, um der Legion beizutreten, innerhalb der er -dank seiner Fähigkeiten und Erfahrung- eines der mächtigsten und erwachsensten Mitglieder ist. Als Jo Apparation kennenlernte, war es Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Schwierigkeiten, darunter der "Tod" von Tinya und ihre übervorsichtige Mutter, haben die beiden schließlich geheiratet. Jo war einer der drei Legionäre, die einst von den Blight übernommen wurden.



Kommentar:

Rumms! Damit lassen sich meine Gefühle nach dem Ende von Heft 8 am besten beschreiben. Es zieht einem den Boden unter den Füssen weg.
Die Enthüllung, dass Saturn Girl für das Erscheinen der Legionäre, die zur "Rettung" gekommen sind, verantwortlich ist, ist schockierend. Doch die Krönung des Ganzen ist die Tatsache, dass Apparation auch nur eine Illusion war. Diese Auflösung ist ungefähr auf der gleichen Stufe anzusiedeln wie die Enthüllung, dass Wolverine stirbt (X-Men-Leser werden wissen, wovon ich rede), nur dass es hier um einiges besser gelungen ist als bei Marvel. Es gibt zwar eine Ungereimtheit, aber die wird im nächsten Heft bereinigt. Ich werde also später darauf eingehen.
Gut gelungen ist die Geschichte um Singularity. Auch wenn er anfangs eigentlich recht zweidimensional bleibt, wird er am Ende um eine tragische Note bereichert, die einen nachdenklich macht. Was würde passieren, wenn es auf der Erde keine Schurken mehr gäbe und die Superhelden überflüssig würden? Ich denke, dass dies ein interessanter Gedanke ist. Ich glaube, dass im Film "Mystery Men" teilweise auf diese Frage eingegangen wird. Es wäre sicherlich interessant gewesen, wenn sich Singularity der Legion angeschlossen hätte.

Zur vermeintlichen "Rettung" muß ich sagen, dass ich enttäuscht gewesen wäre, wäre es eine wirkliche Rettung gewesen. Denn dann wäre das Grundkonzept der Serie, das Gefühl der Verlorenheit und der Einfluß, den dieses Gefühl auf die Gruppe mit ihren Idealen hat, gänzlich hinüber. Gottseidank haben DnA damit die Legion nur noch verlorener gemacht. Ich kann (aus dramaturgischen Gründen, versteht sich) nur hoffen, dass die Legion noch ein Weilchen einsam bleibt.
Ebenfalls gut ist die Szene, in der die zur Rettung gekommenen "Legionäre" erzählen, wie sie die anderen gefunden haben. Rückblickend sieht man, wie die anderen die Freude über ihre Rettung genießen und die Löcher in ihrer Erklärung, die Brainiac aufzeigt, unbewußt ignorieren wollen. Damit wird schön aufgezeigt, wie verzweifelt die Gruppe tatsächlich ist.
Der Aspekt, dass durch die Dunkelheit Umbras Vorfahren zu ihr sprechen, um sie zu beraten, ist neu für mich. Dies und die Tatsache, dass sie seit der Begegnung mit den Blight die Dunkelheit fürchtet, ihr jedoch nicht entkommen kann, da sie selbst die Dunkelheit ist, macht sie fast sympathisch. Man bemitleidet sie, und wenn man ihre Angst nachvollzieht, bekommt man selbst eine Gänsehaut. Dies ist auch die Erklärung dafür, weshalb sie in letzter Zeit so gereizt war.
Zu guter Letzt noch ein paar Kommentare zu den Zeichnungen: Während Heft 6 von Pascal Alixe gezeichnet wurde, läuft Oliver Coipel in den Heften 7 und 8 zur Höchstform auf. Die Kritikpunkte vom letzten Mal (Stichwort "Nasen") kann man nun getrost vergessen. Insbesondere Heft 7 zeigt, was er alles kann. Besonders schön umgesetzt ist die Szene, in der Apparation das Mikrofon ergreift. Zart, aber dennoch entschlossen.
Noch eine kleine Anmerkung: In Heft 8 wurden bei Brainiac zwei Wörter falsch gesetzt. Es heißt dort wörtlich: "... and return to Umbra the and Fears Inhibitions..."


Weiter zu Ausgabe #9



Black Dog Comics

Specials
JLA/Avengers Special

DC FAQ

Episode Guides

Batman: Hush - Die neuen Abenteuer

Our Worlds At War

Just Imagine: Crisis









© 2003 DC Fan-Page, siehe Impressum


ZurückNach oben