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  Legion  

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Legion Lost #5



Zusammenfassung:Legion Lost #5

Diese Ausgabe wird von Brainiac 5.1 erzählt bzw. kommentiert.
Brainiac betritt die Brücke des Außenpostens. Da er sehr beschäftigt ist, will er zunächst den Wunsch Saturn Girls, sich etwas anzusehen, ignorieren. Dann jedoch sieht er eine Pyramide, die ohne erkennbaren Antrieb im Weltall schwebt. Shikari hat die Legion dorthin geführt, und Brainiac soll mit einem Team diese Pyramiden überprüfen. Brainiac mißtraut Shikaris Fähigkeiten, nimmt sie aber mit ins Außenteam. Die Gruppe besteht aus Wildfire, Chameleon, Umbra, Shikari und Brainiac selbst als Anführer.
Das Team findet unter dem Schrott auch Überreste eines Progeny-Raumschiffes. Die Pyramide ist von mehreren Tunneln durchzogen.
Schließlich finden sie einen Eingang. Dabei entdecken sie, dass die Pyramide aus Hartlicht besteht, das im Laufe der Jahre von Weltraumstaub überzogen wurde.
Plötzlich wird die Legion von einem Progeny angegriffen, der jedoch schnell entwaffnet werden kann. Er warnt die Legion vor dem Omniphagos, einem uralten Wesen, das die Progeny versehentlich freigelassen hat.
Bald darauf stoßen sie auf den Ort, an dem der Omniphagos gefangen gehalten wurde. Sie finden eine interdimensionale Tür, die Shikaris Sinn als Weg erkannt hat. Dann taucht der Omniphagos auf. Ein lautloses Wesen, das jede Form von Energie und Materie aufnimmt und verdaut, wie der Progeny zu seinem Leidwesen erfahren muß. Die Legion hat keine Chance gegen das Wesen, bis eine nervöse Umbra dem Omniphagus den Mund mit einem Dunkelfeld verschließt. Lange hält das nicht vor, und erst als Wildfire mit Brainiac 5.1 und dessen aktiviertem Kraftfeld das Wesen rammt, gelingt es ihnen, den Omniphagos wieder ins Portal zurück zu werfen, in sein Gefängnis.
Zurück auf dem Schiff, resümiert Brainiac über das Wesen. Er nennt es das ultimative Raubtier, das durch ein paar Progeny und den Weltraumstaub, den es "gefressen" hat, fast schon zu stark wurde. Was hätte passieren können, wenn es beispielsweise eine Sonne verschlungen hätte. Wer oder was hätte dann noch gegen es bestehen können? Brainiac wird nun klar, das alles von ihm abhängt, da sich selbst Shikaris Pfadfindersinn als unzureichend erwiesen hat.




Erläuterungen:

Der Omnicom ist ein häufg verwendeter Gegenstand in der Zukunft. Obwohl eine Art Taschencomputer, wird er hauptsächlich als eine Art mentales Tagebuch benutzt.


Biographie:

Braniac 5Braniac 5:
Brainiac 5, richtiger Name Querl Dox, stammt vom Planeten Colu. Die Coluaner sind Wissenschaftler und hungrig nach Informationen. Brainiac 5 hat einen Gürtel erfunden, der ein Kraftfeld erzeugt, jedoch kann nur er diesen Gürtel bedienen. Außerdem kann er, wenn er nicht abgelenkt wird, zwölf Gedankenpfade gleichzeitig beschreiten. Er verfügt über eine Level 12-Intelligenz, das doppelte des universalen Durchschnitts.
Er trat der Legion anfangs nur bei, um dort Zugang zu experimentellem (und schwer erhältlichem) Laborzubehör zu erhalten. Er wird von seinen Mitlegionären "Brainy" genannt, ein Spitzname, den er selbst ablehnt. Als es die Legion ins 20. Jahrhundert verschlug, freundete er sich mit Sparks an und nahm später einen Laboraffen namens Koko mit ins 30. Jahrhundert. Er fühlt sich dem Affen sehr verbunden. Jedoch hat Koko Brainiac vor einiger Zeit verlassen, um sich einer Horde Weltraumaffen anzuschließen.
Vor einiger Zeit entstand eine Anomalie in der Galaxis, die Brainiac 5 und einige andere Legionäre untersuchten. Dabei wurden sie jedoch von einer unbekannten Macht gefangen genommen, und einige von ihnen wurden verändert. Zu ihnen zählt auch Brainiac, der einen kompletten Wandel durchmachte. War er früher arrogant und humorlos, so war er nun freundlich und zuvorkommend. Er trug fortan den Namen Brainiac 5.1, da er ein "Upgrade" erhalten hatte.
Brainiac kann sich sehr leicht in starke blonde Frauen verlieben, was daran liegen mag, dass er von seiner Mutter am Tag seiner Geburt verlassen worden war. Brainiac traf später seine Mutter wieder, als die ominöse Organisation "Dark Circle" ein Komplott gegen die U.P. schmiedete. Seine Mutter war die Anführerin der Organisation, verriet sie jedoch später. Sie konnte nichts fühlen, bis zu dem Moment, als die Schiffe ihrer Organisation vernichtet wurden. Danach traf sie sich mit ihrem Sohn, nur um zu versuchen, ihn zu töten, damit sie wieder etwas fühlt.



Kommentar:

Wow! Was für eine Ausgabe!
Mit dem Omniphagos wurde ein Gegner eingeführt, mit dem sich nicht reden läßt. Wie Brainiac richtig gesagt hat, ist es das ultimative Raubtier, ein Wesen, das wirklich einzigartig ist. Irgendwie hat mich die Darstellung des Wesens an die ersten Alien-Filme erinnert. Man sieht die Kreatur die ganze Zeit über nur teilweise oder sie ist von Schatten bedeckt, nur ihre rotglühenden Augen und der Mund sind zu erkennen. Wirklich sehr beeindruckend.
Ebenfalls gelungen ist die Charakterisierung Brainiacs anhand seines Omnicoms. Und es passt wirklich alles! Der Wunsch bzw. die Notwendigkeit, alles selbst zu lösen, das Mißtrauen gegenüber allem, was sich nicht erklären läßt, das ganze Drumherum. Der einzige Kritikpunkt ist Oliver Coipel, der diese Ausgabe wieder gezeichnet hat. Irgendwie hat er ein Problem mit Gesichtern, vor allem mit Nasen. Zu oft sehen die Charaktere aus, als seien sie keine Humanoiden, sondern Affen. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn er das mal geregelt bekommen könnte.
Im großen und Ganzen ist diese Ausgabe die bislang beste. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit einer guten Charakterisierung der Personen und genügend Action, um alle Action-Fans zufriedenzustellen.


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