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Legion Lost #1



Legion Lost #1Die Legionmitglieder dieser Serie sind: Ultra Boy, Kid Quantum, Saturn Girl, Live Wire, Brainiac 5.1, Monstress, Chameleon, Apparation und Umbra.



Zusammenfassung:
Das Heft beginnt damit, dass drei Außerirdische von einer anderen extraterristischen Rasse, den Progeny, verfolgt werden. Zwei von ihnen fallen diesen zum Opfer, die dritte, Shikari, kann in eine Nebelwolke entkommen. In dieser Wolke trifft sie auf die Überreste des Außenpostens der Legion, in dem sie Zuflucht findet. Im Außenposten erscheint ihr ein Hologramm von Element-Lad, der sie über die Vorgeschichte informiert. Ein Riß hat das Universum der Legion bedroht. Es gelang der Legion nicht, diesen zu schließen, so dass sie den Außenposten aufgeben mußten. Jedoch schafften es nicht alle rechtzeitig, den Außenposten zu verlassen, ehe dieser in den Riß stürzte. Element-Lad hat diese Überlebenden in Tiefschlaf versetzt, während er den Außenposten zurück in ihr Universum brachte.

Als die Progeny in das Raumschiff eindringen, verteidigt sich Shikari, ist jedoch letzten Endes unterlegen. Doch plötzlich erwachen die Legionäre und besiegen die Progeny.
Nach der Überwindung von Verständigungsproblemen wird klar, dass sich die Legion nicht mehr im gewohnten Universum befindet. Außerdem fehlen die Mitglieder Apparation und Element-Lad, von denen jedoch erstere später auftaucht, als Ultra Boy, ihr Ehemann, durchzudrehen droht. Das Heft endet mit dem Auftauchen eines riesigen Progeny-Schiffes.



Legion Lost #2



Legion Lost #2Zusammenfassung:
Das Heft wird aus der Sicht von Monstress erzählt. Im Raumschiff der Progeny angekommen, nutzt die Legion die Gelegenheit, um an Informationen und Materialien zu gelangen. Nachdem sie herausgefunden haben, dass ihre Flugringe nicht mehr funktionieren, teilt sich das Team auf.
Saturn Girl und ihre Gruppe kommen schnell zur Brücke, wo sie alles Benötigte einsammeln.
Das Team von Chameleon stellt schließlich fest, dass die Progeny fremde Spezies einsammeln und töten. Monstress und Shikari trennen sich von Chameleons Gruppe, um andere Wesen zu retten. Unterwegs erzählt Monstress Shikari, dass sie einst ein Mitglied von Xanthus Elite war, ehe sie durch eine Genbombe eine Ausgestoßene der Gesellschaft wurde -was sich erst wieder änderte, als sie ein Mitglied von den Uncanny Amazers wurde, der Superheldenguppe Xanthus'.
Chameleon, Umbra und Kid Quantum führen inzwischen eine Sabotage am Schiff durch. Zwischen Umbra und Chameleon kommt es zu einem Streit, der erst von Kid Quantum II unterbrochen wird. Sie weist die beiden darauf hin, dass sie momentan alle mehr denn je aufeinander angewiesen sind.
Als Monstress und Shikari an ihrem Ziel angekommen sind, sind alle Wesen schon von den Progeny vergast worden. Ein Progeny, der in der Nähe hockt, beruft sich auf den Befehl seines Schiffmeisters. Nach diesen Ereignissen verläßt die Legion das Raumschiff. Sie haben neben Vorräten und Informationen auch ein Shuttle gestohlen, das über genügend Energie verfügt, um die Überreste des Außenpostens mitzuschleppen.
Zurück im Shuttle erfährt Saturn Girl von Brainiac 5.1, dass er zwar wüßte, wo sie lokal wären, nicht aber insgesamt. Er vermutet zumindest, dass sie sehr weit von zuhause entfernt sind.
Zum Schluß sprechen Saturn Girl und Monstress miteinander. Während des Gespräches erfährt man von Saturn Girl, dass sie zu den Kwai, Shikaris Volk, unterwegs sind. Sie hegt die Hoffnung, dass die Kwai ihnen helfen könnten zurückzufinden, da sie selbst Nomaden sind.



Erläuterungen:

Ultra Boy und Apparation sind verheiratet. Die beiden mußten jedoch eine Menge durchmachen, es ist also verständlich, dass Ultra Boy sie vermißt. Mehr dazu später.
Flugringe: Flugringe gehören zur Legion einfach dazu. Sie wurden von Invisible Kid (einem anderen Legionär, der sich unsichtbar machen kann) erfunden. Jedes Mitglied der Legion besitzt einen solchen Ring. Sie dienen der Kommunikation und, wie der Name schon sagt, dem Fliegen. (Übrigens verfügt auch Superboy über einen solchen Ring. Er ist nämlich Ehrenmitglied der Legion.)
Außenposten: Die Legion besitzt zwei Hauptquartiere. Eines in Metropolis und einen Außenposten im All. Letzterer ist auch mehr in der Tradition der Legion verwurzelt, da die Prä-Crisis-Legion ihr Hauptquartier gänzlich in einem Raumschiff hatte.


Beste Szene:

Nachdem Shikari den telepathischen Ohrstöpsel erhalten hat, wird ihr von Chameleon aufgeholfen: "They call me Chameleon." Shikari: "Hello Kameelyon." Chameleon: "Close enough."


Biographie:

Monstress:
Monstress, richtiger Name Candi Pyponte-Le Parc III., stammt vom Planeten Xanthu. Dieser Planet ist ein Vorposten der Zivilisation. Er besitzt ein eigenes Superheldenteam, die Uncanny Amazers, aus dem schon viele Mitglieder Legionäre wurden (so auch Kid Quantum II). Monstress ist superstark und nur schwer verwundbar. Ihre Fähigkeiten steigern sich noch, wenn sie einen Adrenalinschub bekommt.
Monstress' Ursprung wurde ja schon in der Zusammenfassung erläutert. Nachdem sie bei den Uncanny Amazers war, trat sie später der Legion bei. Dort fiel sie vor allem durch ihr extravagantes Auftreten auf. Ihre Haut war ursprünglich grün, wurde jedoch vor einiger Zeit durch Element-Lad in Orange geändert. Eine Änderung, mit der sie jetzt zufrieden zu sein scheint.



Kommentar:

Die Serie fängt schon genial an. Der einzige Nachteil, den die ersten beiden Ausgaben haben, ist, dass sie teilweise einiges an Hintergrundwissen verlangen, das ein Neueinsteiger nicht so auf Anhieb parat hat. Die dunkle Atmosphäre der ganzen Story wird durch die Zeichnungen von Olvier Coipel noch deutlich gesteigert. Jedoch hätte ich mir ab und zu ein paar mehr Hintergründe gewünscht.
Mit den Progeny wird auch gleich ein Gegner eingeführt, bei dem es dem Leser kalt über den Rücken läuft. Insbesondere dem deutschen Leser dürften einige Parallelen zur NS-Zeit auffallen. Das Vernichten von Anderen, nur weil sie anders sind. Die Obrigkeitshörigkeit. Das alles ist nicht so einfach zu verdauen, jedoch hilft es, die Situation der Legion nachzuvollziehen.
Jedes Mitglied der Legion kann man eindeutig identifizieren. Da ist zum Beispiel Umbras Arroganz oder Saturn Girls Sorge um den Zusammenhalt des Teams. Und die ganzen Streits helfen mitzufühlen, wie die Situation an den Nerven zehrt.
Und Shikari? Shikari bekommt genügend zu tun, um nicht einfach vergessen zu werden. Und wenn sie erzählt, dass ihre Leute immer wegrennen anstatt zu kämpfen, dann merkt man dass sie anders ist. Sie ist aggressiv und schreckt auch nicht vor Gefahr zurück.
Insgesamt also ein guter Start mit einer vielversprechenden Zukunft.


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