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The Legion #9



Zusammenfassung:

Legion #9 Apparation hat die verrücktesten Träume von sich, ihrem Baby und Ultra Boy.
Schließlich wacht sie auf. Brin kommt besorgt zu ihr, doch sie kann ihn beruhigen. Die beiden befinden sich an Bord eines Footstep-Schiffes, das sich nicht mehr bewegen kann, seitdem es von einer mysteriösen Energiewelle getroffen wurde.

Am nächsten Tag geht Tinya zum Arzt, um mit ihm über die große Wachstumsgeschwindigkeit ihres Kindes zu reden. Das Baby lässt sie in der Obhut von Brin, der jedoch sehr schnell feststellen muss, dass es sich selbstständig gemacht hat.
Tinya geht durch das Schiff, als sie plötzlich vom selben Schrei, den sie im Alptraum gehört hatte, zusammenbricht. Plötzlich findet sie sich im Maschinenraum wieder. Brin verfolgt unterdessen das Kind und muss sehr schnell feststellen, das es die Fähigkeiten von Vater und Mutter geerbt hat.
Tinya erfährt unterdessen wieso das Schiff antriebslos im All schwebt, und will, dass der versiegelte Antrieb des Footstep-Motors geöffnet wird, da sie etwas lebendiges darin vermutet.

Das Baby bringt Brin derweil in allerlei peinliche Situationen und bringt ihn mit seinen Kräften zur Verzweiflung. Schließlich gerät es in den Maschinenraum, phast sich in den Antrieb und öffnet so die Verriegelung. Im Antrieb sehen dann alle mutierte Vyrganer. Die Teleporter werden als Motor der Footstep-Schiffe missbraucht, wodurch sie unvorstellbar leiden. Tinya veranlasst, dass sie endlich sterben dürfen. Dabei zeigen sie Tinya dankbar, dass die Energiewelle Robotica war, auf direktem Kurs zur Erde.




Kommentar:

Dass DeStefano eigentlich ein Zeichner der Looney Toons-Comicserien ist, zeigt sich in den ersten zwei Seiten ganz deutlich. Aber ansonsten liefert er eine überzeugende Arbeit ab, nur an ein paar Stellen blitzt sein eigentlicher Stil durch. Besonders das Alien-Design finde ich gelungen.
Was die Story angeht, so ist die auch nicht übel. Der Plot von der Suche nach dem Baby ist Slapstick pur und bringt einen gehörig zum Schmunzeln. Man kann Brin echt nicht beneiden bei den verzweifelten Versuchen, das Tinyas Kind endlich zu erwischen. Was er dabei so ertragen muss, ist wirklich hart.

Der Plot um Tinya und diese mysteriösen Schreie gerät dem gegenüber leicht ins Hintertreffen. Er ist zwar gut geschrieben, aber irgendwie zu ernst für dieses Heft. Da wäre es echt besser gewesen, wenn man diesem Plot einen anderen, seriöseren Partner-Plot gegeben hätte.
Fazit: Ein gut gelungenes Heft, wenn sich auch die beiden Storyteile beißen.


Götz 'Comicfreak' Piesbergen


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