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  Just Imagine  

Vorbericht:
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(Einleitung und...)

Seite 2
(...Vorgeschichte)

Seite 3
(Die Kreativen & die Hefte)


Besprechungen:
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Just Imagine #02
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Just Imagine #06
Just Imagine #07
Just Imagine #08
Just Imagine #09
JI: Secret Files
Just Imagine #10
Just Imagine #11
Just Imagine #12


     








Just Imagine Stan Lee's
Robin



Just Imagine... Robin Autor:
Stan Lee, Michael Uslan

Zeichner:
John Byrne, John Severin

Preis: $5.95 US
Erscheinungsdatum: 13.02.2002






Zusammenfassung:

Batman kämpft gegen Robin. Keiner von beiden kann die Oberhand gewinnen, bis Batman irgendwann Schüsse hört und dorthin verschwindet. Robin will ihn verfolgen, und trifft unterwegs auf ein Rotkehlchen (Englisch: Robin). Das ruft in ihm Erinnerungen an seine Kindheit wach. Er wurde vor einem Waisenhaus ausgesetzt, und entwickelte sich schnell zu einem Wunderkind. Er selbst findet jedoch an allen Erinnerungen etwas negatives.
Schließlich dringt er in die Kirche von Revernd Darkk ein, der ihn erwartet, und ihm einen neuen Auftrag gibt. Robin bestiehlt ein altes Ehepaar, und übergibt die Beute Darkk.
Als er sich später ausruht, sieht er wieder ein Rotkehlchen, und erinnert sich weiter an seine Kindheit. Er hat sich immer von den anderen abgesetzt, und wurde nie adoptiert. In der Gegenwart sucht Darkk ihn auf, und kommandiert ihn dazu, eine Bank am hellichtem Tage zu überfallen. Der Überfall klappt relativ reibungslos, bis Robin auf seine alte Bekannte Beth stößt, und das Weite sucht. Sie war die einzige Person, die sich jemals für in interessiert hatte, doch er hat es nie über sich gebracht, mit ihr zu reden. Wayne Williams, der zufällig mit dabei war, redet noch ein bißchen mit Beth, ehe er zu Batman wird, und Robin verfolgt.
Dieser ist unterdessen auf einem Dach und erinnert sich daran, wie er seinen Körper trainiert hat, nur um nicht an Beth zu denken. Anhänger von Revernd Darkk wurden auf ihn aufmerksam, irgendwann war Robin alt genug, um das Waisenhaus zu verlassen. Unterwegs stieß er immer wieder auf Ärger, und wurde Zeuge, wie Batman debütierte.
Dieser reißt ihn vor Darkks Kirche aus seinen Gedanken und spritzt ihm ein Wahrheitsserum. Robin erinnert sich weiter, wie er eine Martial Arts-Schule übernahm, nachdem er den brutalen Vorbesitzer vertrieben hatte. . Schließlich wurde er auf Reverend Darkk aufmerksam, der ihm versprach, seine Eltern zu finden. Robin erkennt, das er manipuliert und hypnotisiert wurde. Darkk gab ihm seine Kräfte und sein Kostüm.
Gemeinsam mit Batman dringt er in die Kirche ein, doch beide werden von Darkk entdeckt und von seinen Anhängern angegriffen. Die haben jedoch keine Chance gegen die beiden, Darkk muss seinen Häschern ein Fluchtportal öffnen. Unterdessen wurde auch die Polizei informiert, so dass Batman und Robin fliehen müssen. Batman schlägt Robin vor, sein Partner zu sein, doch dieser lehnt ab, und macht sich davon.

On the Street: Beth erkundigt sich beim Waisenhaus nach Robin und zwei Kindern, die mit ihm aufgewachsen sind. Sie will das Haus erst dann verlassen, wenn sie mit Tommy Tomorrow und Mark Merlin gesprochen hat. Der Mann, den sich befragt hatte, wendet sich an Madame Xanadu und erklärt ihr die Situation. Die lässt ihre Maske der netten Großmutter fallen und bestraft den Mann, indem sie ihn gegen die beiden Jungen austauscht, die in einer fremden Dimension waren. Sie weiht die beiden ein, und dann gehen sie zu Beth.
Tommy versucht auf die nette Art, Beth abzuwimmeln, doch Mark gibt sich richtig pampig und agressiv. Er macht Beth nur noch mehr misstrauisch, bis Madame Xanadu einschreitet, und Beth freundlich aber bestimmt zur Haustür hinausschiebt. Als Lohn für die Mühen der beiden, gibt sie ihnen die gleichen Kräfte wie Robin. Bevor Xanadu verschwindet, lässt sich die Bemerkung fallen, dass Adam Strange nicht das einzige Kind von Darkk gewesen sei, worauf beide spekulieren, wer von ihnen gemeint sei.




Kommentar:

Just Imagine... Robin Tja, was soll ich nur über diese Story schreiben?
Am besten fange ich mit den Zeichnungen von John Byrne an. Sie sehen, dadurch, dass sie von Terry Austin getuscht wurden, wesentlich besser aus, als wenn es sich um Byrnes eigene Tuscharbeit gehandelt hätte. Ich glaube, die Maxiserie "The Lost Generation" von Marvel war das letzte Mal, dass John Byrnes Arbeiten so gut ausgesehen hat (damals von Al Milgrom getuscht).
Nun zur Story. Es ist ein bißchen unklar, welche Fähigkeiten Darkk Robin nun gegeben hat. Leider!
Ansonsten ist die Figur von Robin einer der Charaktertypen, der meint, dass die Welt es eh nicht gut mit ihm meint. Dieser Typus entwickelt sich generell weder besonders weiter, noch entwickelt der Leser Gefühle für ihn. Eigentlich schlechte Vorraussetzungen für die Story, oder?
Denkste! Stan Lee umgeht das Manko des Charakters geschickt, indem er sich nicht auf dessen "Entwicklung" konzentriert (die war sowieso irgendwie vorhersehbar), sondern indem er einfach nur Robins Geschichte erzählt. Besonders der Bezug zu den Rotkehlchen ist gut gelungen. Die Idee, sie immer dann auftauchen zu lassen, wenn etwas wichtiges passiert, ist super.
Allerdings hat die Story natürlich auch einige Schwächen, selbst abgesehen vom klischeehaften Ende, bei dem sich natürlich beide Helden wieder zusammenraufen, um das böse gemeinsam zu besiegen. Es wird leider nicht mehr auf die Figur Beth eingegangen. Sie hat einen wichtigen Part in Robins Leben gespielt, geht jedoch vollkommen in der Story unter. Bei Beth gibt es eh einige Ungereimtheiten: Erst scheint sie eine Freundin von Robin zu sein, die adoptiert wurde. Davon ist später aber nicht mehr die Rede, plötzlich ist sie eine Außenseiterin, die im Waisenheim arbeitet. Ein weiterer Bruch der Logik ist das Verhalten Darkks: Er behauptet allwissend zu sein, und erkundigt sich im gleichen Atemzug nach dem Erfolg von Robins Mission.
Immerhin ist der Schluss etwas untypisch. Anstatt es zur Partnerschaft der beiden Helden kommen zu lassen, schickt Stan Lee Robin weiter auf seine eigenen Wege.
Kommen wir zur obligatorischen Frage: Wieviel hat dieser Robin mit dem des wirklichen DC-Universums gemeinsam? Antwort: So gut wie nichts! Fazit: Eine nette Story, trotz einiger Schwächen.

Was die BackUp-Geschichte angeht, der wirkliche Star dabei ist John Severin. Er schafft es, die zwei Gestalten von Madame Xanadu super rüberzubringen. Seine Gesichter wirken vollkommen natürlich, und die Emotionen echt.
Die Story selbst... nunja... einen Blumentopf könnte man mit ihr schon gewinnen. Sie wirkt recht nett, vermag jedoch nicht zu überzeugen. Das liegt vor Allem an dem Verhalten von Mark Merlin, das überhaupt kein Misstrauen erregt.
Fazit: Besser als die Secret File-Story auf jeden Fall. Aber dazu gehört auch nicht viel.

Insgesamt ein guter Start in die zweite Hälfte von Just Imagine.
Im übrigen werdet ihr ab sofort nur mit meinen Kommentaren vorlieb nehmen müssen. Ruppoman hat sich leider aus der Miniserie zurückgezogen.



Götz 'Comicfreak' Piesbergen



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