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Kurzbiographien:

Teil 1:
Atom Smasher
Black Canary
Dr. Fate (IV)

Teil 2:
Doctor Mid-Nite
Flash
Hawkgirl

Teil 3:
Hourman
Mr. Terrific
Sand

Teil 4:
Sentinel
Starman
Star Spangled Kid

Teil 5:
Wildcat
Wonder Woman


     








JSA #38

Zusammenfassung:

JSA 38 Father's Day:
Power Girl und Mr. Terrific arbeiten gemeinsam an einen neuen Telekommunikationssystem. Alle JSA-Mitglieder sind jetzt erreichbar, bis auf eine Ausnahme.
Dieser eine ist Jakeem, der gerade alles einstöpseln will, als seine Tante in sein Zimmer kommt. Sie verdonnert ihn erst einmal zum Aufräumen, und zwar ohne den Thunderbolt. Doch dann kommt es zu einem Stromausfall im Haus und Jakeem soll sich darum kümmern. Auf dem Weg in den Keller ruft er Johnny Thunder, und erzählt ihm, dass er nicht wisse, wer sein Vater ist. Johnny transportiert ihn daraufhin zu seinem Vater.

Hourman Rick Tyler ist gerade dabei, in seine neue Wohnung zu ziehen, als er auch an seinen Vater denken muss. Er teleportiert sich zu ihm hin um mit ihm zu reden, trotz der ablaufenden "Besuchszeit".
Jakeem ist an dem Ort, wo sein Vater ist, und wird von Johnny dazu gebracht, mit ihm zu reden. Jakeems Vater ist jung und studiert. Er erinnert sich an seine Zeit in Keystone City, und daran, wie eine Frau, die er mal geliebt hat, von ihm wegzog. Er wusste nur, dass sie später an Krebs starb. Die Frau war Jakeems Mutter. Plötzlich werden die beiden von einer Frau mit Kind unterbrochen: Der neuen Familie von Jakeems Vater.

Unterdessen unterhalten sich die beiden Tylers über das Leben, und Rex gesteht, dass er wohl kein guter Vater war. Er überreicht Rick eine alte Taschenuhr, obwohl er nicht weiß, was passieren wird, wenn sie wieder in der Zeit ist.
Jakeems Vater ist glücklich mit seiner Familie, darum will Jakeem gehen. Sein Vater hält ihn auf, und auf Jakeems Frage hin, wie man eine Sicherung repariere, gibt er ihm ein altes Buch und den Rat, hart zu studieren und zu arbeiten. Als Johnny Jakeem fragt, wieso er seinem Vater nicht die Wahrheit über ihn gesagt habe, erwidert Jakeem, er wollte nicht das Familienglück seines Vaters zerstören. Danach weist er Johnny an, ihn nach Hause zu bringen, wo er die Sicherung repariert.

Rick und Rex unterhalten sich über Extant, danach sagt Rex, er sei glücklich, dass Rick die Familientradition weiterleben lasse. Rick verabschiedet sich von seinem Vater und reist zurück.
Wieder in der Zeit, lässt er Jakeem in sein Zimmer, und die beiden wollen ins Kino gehen. Da löst sich die Uhr von Rex auf.


Kommentar:

Zwischendurch wieder eine eher ruhige Ausgabe. Aber eine sehr gelungene ruhige Ausgabe.
Es geht um zwei Personen, die ihren Vater nicht kennen, auf die eine oder andere Weise. Während Jakeem ihn erstmals trifft, lernt Rick seinen Vater neu kennen, da er für ihn immer unerreichbar war.

Der Jakeem-Plot lebt von dem Zwischenspiel zwischen Jakeem und seinem Thunderbolt auf der einen, und Jakeem und seinem Vater auf der anderen Seite. Johnny muss für Jakeem eine Art Ersatz-Bruder sein, eine Person, der er alles anvertrauen kann, was ihn beschäftigt. Johnny hilft ihm dafür, und was Jakeem dabei erfährt, lässt ihn wohl etwas deprimiert zurück. Aber sein Vater hat ihm immerhin etwas mit auf den Weg gegeben, nämlich einen Ratschlag, dem Jakeem wohl in Zukunft folgen wird. Das würde ihn nämlich dann über den Level des Junior-Mitglieds hinwegheben. Okay, dass er durchaus ein vollwertiges Mitglied sein kann, hat Jakeem in Stealing Thunder wirklich bewiesen. Aber etwas fehlt eben noch.

Was Rex und Rick Tyler angeht, so ist das Gespräch dort anders, irgendwie erwachsener. Und auch, wenn das übliche Klischee á la "Ich war nie für dich da." aufgefahren wurde, so schaffen es Geoff und David locker, dem Plot doch eine nötige Tiefe zu geben, um dieses Manko wieder auszugleichen.
Die Zeichnungen von Stephen Sadowski sind anders. Man merkt, dass nicht Michael Bair tuscht (sondern ein gewisser Pepoy). Aber das soll kein Manko sein. Pepoy schafft es locker, dem Vergleich mit Michael Bair standzuhalten. Nur ab und an sehen die Figuren etwas sehr cartoonhaft aus.

Fazit: Eine perfekte ausgabe, und damit der beste Abschluss, den man Sadowski wünschen konnte.


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Götz 'Comicfreak' Piesbergen


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