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JSA #28 und 30
Zusammenfassung:
JSA #28:
Atom Smasher und Black Adam finden sich in einer Arena wieder. Das Publikum besteht aus lauter Superschurken, und, wie Black Adam feststellen muss, sind die Fähigkeiten der Helden fort. Gastgeberin ist Roulette, die verkündet, dass den beiden Kämpfer Agressoren imjeziert wurden, durch die sie sich gegenseitig verprügeln.
Roulette macht sich auf dem Weg zum nächsten Szenario. Vorher widmet sie den Kampf ihrem Großvater.
Die nächsten beiden Kämpfer sind Mister Terrific und Dr. Mid-nite. Beide sind auf elektrischen Stühlen gefesselt, und müssen gegeneinander Schach spielen. Sie müssen ihre Bewegung innerhalb von 15 Sekunden ausführen, sonst werden sie geröstet, was dem Verlierer auf jedem Fall blüht.
Roulette bewegt sich weiter durch die Hallen.
Sand und Hawkman finden sich in einem Dschungel-Szenario wieder. Beiden wurde ein Gift injeziert, dessen Gegenmittel um den Hals von Hawkgirl hängt. Leider reicht das Gegenmittel nur für einen.
Der Kampf zwischen Black Adam und Atom-smasher ist anscheinend manipuliert, da Tap, der die Kräfte der Leute unterdrückt, auf Atom-smasher gesetzt hat.
Hawkman tifft unterdessen im Dschungel auf Man-Bat.
JSA #30:
Man-Bat wird von Hawkman schnell besiegt, doch er war nur ein Teil einer ganzen Man-Bat-Armee innerhalb der Simulation.
Atom-smasher und Black Adam bekämpfen sich immer noch gegenseitig, doch es gelingt ihnen schließlich, die Wirkung der Agressions-Drogen zu überstehen. Tap, der immer noch ihre Kräfte unterdrückt, lässt auf die beiden deshalb einen Warhound von Apokolips los.
Auch bei Mr. Terrific und Dr. Mid-nite bahnt sich eine Lösung der Situation an. Beide spielen auf ein Patt, und dadurch gelingt es ihnen, sich zu befreien.
Black Adam und Atom-smasher schaffen es, den Warhound auf die Zuschauertribüne zu werfen, wo dieser Tap frisst. Mit ihren wiedergewonnen Kräften machen sich die beiden auf die Suche nach Roulette.
Der Warhound greift daraufhin selbst Roulette an, die ihn jedoch schnell unter Kontrolle bringen kann.
Sand befreit Hawkgirl, und weißt sie an, Hawkman das Antidot zu geben. Sand meint, dass er in seiner Silikonform vermutlich immun gegen das Gift sei.
Schließlich findet die gesamte Justice Society zueinander. Da greift wieder der Warhound an, der jeodch schnell von Black Adam und Atom-smasher zerlegt wird. Roulette taucht auf und lässt die JSA wieder zurück ins Hauptquartier teleportieren. Dort angekommen wird Sand versorgt, und Hawkman will mit ihm und Hawkgirl reden.
Anderswo ordnet Roulette den Wiederaufbau ihres "Kasinos" an. Und sie schwört ihrem Großvater, dass sie den neuen Mr. Terrific finden und ihn töten wird. Ihr Großvater war der alte Mr. Terrific.
Erläuterungen:
Der Golden Age Mr. Terrific war Terry Sloane. Er hatte keine besonderen Fähigkeiten, außer dass er ein Universalgenie mit sportlicher Begabung war. Er lebte und handelte nach dem Motto "Fair Play". Ich empfehle hier zum Lesen die JLA Sonderbände #15 und #16 des Dino Verlags, in denen der alte Mr. Terrific auftritt. Terry Sloane starb übrigens als einer der wenigen JSA Mitglieder nicht während der Zero Hour, sondern schon ein paar Jahre zuvor in der Justice League of America-Serie.
Kommentar:
Ich bin nicht gerade sehr beeindruckt von dem Ende dieser beiden Ausgaben. Das liegt zum einen daran, dass der Lauf der Story durch die Tie-In Geschichte zu dem unsäglichen Last Laugh-Crossover unterbrochen wurde (Hier geht es zur Besprechung), zum anderen aber auch daran, dass sie Story einfach nur schwach ist.
Der Aufbau der Story in der Nummer 28 war schon gut, doch die Auflösung danach ging einfach zu glatt vonstatten; Viel zu schnell. In der einen Ausgabe werden die Akteure gefährlichen Situationen ausgesetzt, in der nächsten haben sie diese Situationen schon längst gemeistert. Hier hätte etwas mehr Zeit, ein paar zusätzliche Seiten, der Glaubwürdigkeit der Story geholfen.
Trotzdem ist Roulette eine ernstzunehmende Gegnerin. Vor allem mit der Verbindung, die am Schluss enthüllt wurde. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass sie nicht nur hübsch ist, sondern auch hübsch intelligent und gefährlich. Man sieht sie eigentlich kaum die Kontrolle über sich verlieren, was ja schon in der Szene mit dem Warhound beeindruckend rüberkommt. Die Superschurken hauen ab, nur sie bleibt ruhig und gelassen. Genial!
Stephen Sadowski zeichnet wieder perfekt. Zu schade, dass dies wahrscheinlich seine letzten Ausgaben waren. Wie gut er sein kann, zeigen eigentlich die Szenen im Kasino, wo er sehr viele bekannte Gesichter unterbringt, die eigentlich nur Cameoauftritte haben. Top!
Leider werden seine Zeichnungen etwas durch die verschiedenen Inker schlecht gemacht. Hier macht sich deutlich das Fehlen von Michael Bair bemerkbar. Der einzige Inker, der etwas Brillanz zeigt, ist meiner Meinung nach Keith Champagne (der aber auch diverse Szenen hat, wo man sich über den Sinn dieser Tusch-Aktion wundern muss).
Insgesamt zwei mittelmäßige Ausgaben, hoffentlich geht es besser weiter.
Weiter zu Ausgabe #29
Götz 'Comicfreak' Piesbergen
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