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JSA: All Stars #6
Autoren:Geoff Johns, David Goyer Zeichner: Stephen Sadowski Cover: John Cassady Erscheinungsdatum: Oktober 2003 Preis: $2.50 US An hour at time: Der Spectre erzählt die Geschichte von Pieter Cross, dem aktuellen Doc Mid-nite. Ein Zugunfall, und die Retter können nicht zum letzten Wagon vordringen, da es durch den Rauch pechschwarz ist. So schwarz, dass man die Hand vor Augen nicht sehen kann. Doc Mid-nite kann jedoch perfekt sehen, und er findet den letzten Wagen. Darin ist eine schwangere Frau, deren Fruchtblase eben geplatzt ist. Doc Mid-nite hilft dem Kind auf die Welt, und erzählt der Mutter seine Geschichte. Am Ende darf er für das Mädchen den Namen auswählen.
Kommentar:Es ist eine Schande! Stephen Sadowski, der Zeichner der die ersten Ausgaben der JSA geprägt hat, darf wieder die JSA gestalten, und was ist?Er bekommt eine Geschichte vorgesetzt, die so was von langweilig ist, dass man es nicht glauben mag! Es ist das selbe Problem wie auch bei der vorherigen Ausgabe. Die Geschichte ist breitgewalzt, und ist eigentlich gar keine Geschichte. Die Idee hätte gut in einen größeren Kontext gepasst, in eine klassische Heldengeschichte, aber alleine ist sie nicht fähig Spannung aufzubauen und zu tragen. Es ist wirklich eine Schande, dass die Zeichnungen von Sadowski an einen solch langweiligen Plot verschwendet werden.
Autor: Brian Azzarello Zeichner: Eduardo Risso Blind Spot Der Golden Age Mid-nite bekommt von einer jungen Frau einen Tipp, dass ihr Freund hinter einem Juwelendiebstahl steckten würde. Nachdem Doc Mid-nite den Freund ausgeschaltet hat, wird ihm klar, dass er von der Frau ausgetrickst wurde, die sich schon längst mit der Beute in Sicherheit gebracht hat.
Kommentar:Die Geschichte hat etwas von einem Film Noir. Die Story ist zwar kurz geraten, jedoch eigentlich auch recht gut. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte anders ausgeht, als vermutet. Doc Mid-nite, der blinde Sehende, wurde von der Frau geblendet. Ich finde, das hat etwas für sich.Ebenso etwas für sich haben die Zeichnungen von Eduardo Risso, dessen düsterer Zeichenstil perfekt zur Story passt.
Fazit:Miserable Erststory, wie üblich, gute Zweitstory, auch wie üblich. Wenn das so weitergeht, ist die Serie eine einzige Enttäuschung. |
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