Who is Who Kolumnen Specials Besprechungen Batman Superman JLA DCU Home News Forum Besprechungen












Startseite -> DC Universe -> JLA -> JL Animated




  JLA  

JL Animated
JLA/Avengers
League of One
Crisis
Vorschau

DC Deutschland:
JLA #01
JLA #02
Heaven's Ladder
Ein neuer Anfang
JLA/JSA: Tugend und Sünde
DC Archiv: JLA III
JLA:Freiheit und Gerechtigkeit

Dino:
JLA #28
JLA #29
JLA #30
JLA #31
JLA #33
JLA #39
JLA Special #08
JLA Special #09
JLA Sonder #14
JLA Sonder #17
JLA Sonder #18

US:
JLA/Avengers #1
JLA 50
JLA 47-49
JLA 43-46
JLA 42
Black Baptism 1-4
JLA / Planetary
Gatekeeper 1-3
Working Week
JLA Incarnations 1
JLA Incarnations 2
JLA Incarnations 3
JLA Incarnations 4
JLA Incarnations 5
JLA Incarnations 6
JLA Incarnations 7
JLA OWAW #1
Graduation Day
JLA/JSA Secret Files
JLA Secret Files 2004

JLA/Witchblade
JLA/Predator
Ein Akt Gottes
     








JL Animated
Teil2


Die Darsteller:


Batman

Batmans Charakterisierung ist irgendwo zwischen seiner Silver Age-Ausgabe und den Batman Animated angesiedelt. Anders ausgedrückt, der Rächer Gothams ist weder allmächtig wie in Grant Morrisons Liga, noch so düster und unnahbar wie in seiner eigenen Serie. Trotzdem gibt es sie, die starken Szenen, in denen er den Rest der Liga gegen die Wand spielt und uns Schauer über den Rücken jagt: Einmal entlockt er Deadshot durch ein Flüstern ein Geständnis, was zuvor die mächtigsten Metawesen der Erde nicht geschafft hatten. Dennoch, dieser Bruce Wayne ist nur ein Mensch in Kostüm.


Superman

Der Mann aus Stahl ähnelt in weiten Zügen der Version, die wir aus seiner eigenen Serie kennen. Er ist das Kraftpaket des Teams und erledigt die Grobarbeit. Leider übertreiben es die Autoren damit gerne ein wenig, und lassen Supes meistens erst mal sinnlos draufhauen. Oft bleibt von Clarks Rolle als Teamführer nur seine Muskeln übrig, und das ist schade. Wie beim Rest des Teams, wurden aber auch seine Kräfte arg zurückgeschraubt, hier bringt schon Solomon Grundy Superman ins schwitzen.



Wonder Woman

Wir begegnen einer jungen Diana am Beginn ihrer Karriere. Sie durchlebt persönliche Krisen, nachdem sie aus Paradise Island verbannt wurde. Dadurch geht natürlich ihre Rolle als weiblicher Teamführer verloren, und Wonder Woman erscheint mehr menschlich, denn titanisch. Ob die Entscheidung, sie zur ambitionierten Anfängerin zu machen, richtig war, muss sich noch herausstellen.



Green Lantern

Zunächst sieht John Stewart natürlich sofort nach dem Quoten-Schwarzen aus. Tatsächlich ist Green Lantern aber der coolste Charakter der Serie, mit einer einzigartigen Persönlichkeit. John Stewart -er scheint hier keine Geheimidendität zu haben- handelt stoisch beherrscht und verfügt über ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Leider setzt er seinen Ring völlig falsch ein, außer Energiestrahlen und grünen Blasen kann er nicht viel damit erschaffen. Übrigens kommt der Effekt hervorragens rüber, einer aktiven Green Lantern grünes Augen-Leuchten zu verpassen.



The Flash

Der Gegenpol zu Green Lantern. Genau wie früher Kyle, ist Flash in dieser Liga das jüngste Mitglied und der sorgenlose Spaßvogel des Teams. Er denkt erst im Nachhinein über Konsequenzen seiner Aktionen nach, ist immer für eine lockeren Spruch gut, und hält ständig nach weiblich Fans und anderen "Girls" Ausschau. Auch wenn sein echter Name in der Serie bisher nicht genannt wurde, steckt Wally hinter der Maske -zumindest jemand dieses Namens. Und wie bei den Kräften der anderen, wurde auch seine Supergeschwindigkeit erheblich zurückgeschraubt.



Martian Manhunter

Es ist erstaunlich, wie gut J'onn charakterlich dargestellt wurd, während seine Kräfte meist völlig vernachlässigt werden. Von all seinen Fähigkeiten setzt er nur Unsichtbarkeit und Durchlässigkeit regelmäßig ein. Telephatie spielt kaum eine Rolle, und von Superman-ähnlichen Körperkräften ist gar nichts zu entdecken. Wie im DCU ist er sich dagegen ständig seiner Position als letztem einsamen Marsianer bewusst, in beiden Universen ist J'onn eine Art weißer Mentor und kühler Denker.



Hawkgirl

Seltsamerweise wird ausgerechnet ihre Entstehungsgeschichte als bekannt vorausgesetzt. Im Pilotfilm kennen sich Hawkgirl, Superman, Flash, Green Lantern und Batman bereits, und es wird nicht weiter auf sie eingegangen. Leider ist Hawkgirl nur als Frauenverstärkung für weibliche Zuschauer in die Liga gekommen, charakterlich unterscheidet sie sich kaum von Wonder Woman. Allenfalls geht "Badass"-Hawkgirl noch rabiater zur Sache, als die hier unerfahrene Diana.






Kommentar zur ersten Staffel:


Nach den ersten 19 Folgen hat sich die JLA in eine Schiene eingefahren (lustigerweise steht das A hier nicht für America sondern für Animated -Bravo!). DC/Warner gab irgendwann zu verlauten, man wolle von dem düsteren Ton der Vorgängerserien wegkommen und Zeichentrick-Abenteuer für alle Altersklassen entwickeln. Das merkt man auch an jeder Stelle, und sei es nur der Charakterisierung Batmans oder des Martian Manhunters.
Klar, dass niemand bei einer TV-Serie Epen à la Morisson erwartet, doch selbst dem Vergleich mit Batman Animated hält die JLA kaum stand. Um es auf einen Nenner zu bringen: Die Geschichten sind sehr einfach gestrickt.

Dennoch funktioniert das Konzept.
Man muss sich nur damit anfreunden können. Die Darsteller sind größtenteils "Out of Character", ja, aber man muss sie einfach als andere Figuren ansehen. Gerade das Team Green Lantern/ Flash hat überhaupt nichts mit seinem DCU-Vorbild gemein, trotzdem sind die beiden hier ein großartiges Paar, das ständig für unterhaltsame Dialoge sorgt. So ist es auch mit den restlichen Akteuren: Nach einigen Folgen kann man die Darsteller richtig lieb gewinnen, und mit ihnen ein paar nette Abenteuer erleben.
Nostalgische Gefühle sind eh vorprogrammiert, da viele Elemente aus der Pre-Crisis Zeit übernommen wurden. Lex Luthor ist zum Beispiel viel mehr Wissenschaftler im Kampfanzug, als süffisanter Geschäftsmann. Und auch wenn man Gefahr läuft enttäuscht zu werden, macht es einfach Riesenspaß, neu auf bekannte Helden und Schurken zu treffen, seien es nun die Aquaman, Deadshot, Gorilla Grodd und die Manhunters, oder Vandal Savage, Solomon Grundy und Mongul. Und ab und an gibt es auch richtig starke Momente, wie etwa in der wunderbaren Legends-Folge, die auch im Comic-Format großartig zu lesen gewesen wäre.

Um ein persönliches Fazit zu ziehen: Durchschnittliche TV-Zuschauer über einem gewissen Alter mögen sich kaum für die JLAnimated begeistern können, aber wer die Vorbilder kennt, und mit ein wenig Humor an die Serie herangeht, kann viel Spaß damit haben. Abstriche muss man natürlich machen, aber das war nicht anders zu erwarten. Gib der neuen Liga eine Chance!


Zurück zu Teil 1


Lukas 'Ruppoman' Wilde





Black Dog Comics

Specials
JLA/Avengers Special

DC FAQ

Episode Guides

Batman: Hush - Die neuen Abenteuer

Our Worlds At War

Just Imagine: Crisis









© 2003 DC Fan-Page, siehe Impressum


ZurückNach oben