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Rezension Heft 2
Anmerkungen Heft 2
Rezension Heft 3
Anmerkungen Heft 3 (Cover)
Anmerkungen Heft 3 (Inhalt)
Rezension Heft 4
Anmerkungen Heft 4
Rezension Hardcover
Bericht Teil 1: 1941 - 1972
Bericht Teil 2: 1972 - 1985
Bericht Teil 3: 1984 - 1997
Bericht Teil 4: 1996 - 2003
Bericht Deutschland
Original-Crossover
Kurt Busiek
George Pérez
Tom Smith

     







JLA/Avengers

JLA/Avengers #3: Die Anmerkungen zum Heft


Hinweis: Figuren, Gegenstände und Orte aus dem Marvel-Universum werden im Folgenden zur besseren Unterscheidung rot gekennzeichnet, Figuren, Gegenstände und Orte aus dem DC-Universum dagegen blau.

Bei den Übersetzungen von Eigennamen, Gegenständen und Orten wurde nach Möglichkeit versucht, bereits etablierte Übersetzungen, soweit verfügbar, zu berücksichtigen, im Zweifelsfall wurde dabei der in der Übersetzung von JLA/Die Rächer selbst zum Einsatz kommenden Version der Vorzug gewährt.

Figuren, Gegenstände und Orte, die in den Anmerkungen zu diesem Heft nicht näher erläutert werden, wurden bereits in den Anmerkungen zum vorangegangenen Heft besprochen.

Seitenzahlen in (Klammern) beziehen sich im Folgenden auf die Numerierung in der US-Hardcoverausgabe.


[ Seite 1 (119) | Seite 2 (120) | Seite 3 (121) | Seite 4 (122) | Seite 5 (123) | Seite 6 (124) | Seite 7 (125) | Seite 8 (126) | Seite 9 (127) | Seite 10 (128) | Seite 11 (129) | Seite 12 (130) | Seite 13 (131) | Seite 16 (134) | Seite 17 (135) | Seite 19 (137) | Seite 20 (138) | Seite 21 (139) | Seite 22 (140) | Seite 23 (141) | Seite 24 (142) | Seite 25 (143) | Seite 26 (144) | Seite 27 (145) | Seite 29 (147) | Seiten 30-31 (148-149) | Seite 34 (152) | Seite 35 (153) | Seite 36 (154) | Seite 37 (155) | Seiten 38-39 (156-157) | Seite 40 (158) | Seiten 42-43 (160-161) | Seite 44 (162) | Seite 45 (163) | Seite 46 (164) | Seite 47 (165) | Seite 48 (166) ]


Seite 1 (119), Panels 1-2: Der Wall der Quelle (Source Wall) war erstmals in New Gods (vol. 1) #5 (November 1971) zu sehen. Gelegen am Ende des Universums, ist er das letzte übriggebliebene Artefakt aus der Welt der alten Götter (Old Gods) und trennt das gewohnte Universum von der mystischen „Quelle“, der die New Gods ihr Macht verdanken. Gefangen im Wall sind die Prometheischen Giganten (Promethean Giants), sämtliche Wesen, die je versucht haben, den Wall zu erstürmen und die Geheimnisse der dahinterliegenden Quelle zu lüften. Im Verlauf des Crossovers Genesis wurde der Wall zerstört, jedoch am Ende wieder hergestellt, während Darkseid, der grausame Herrscher des Planeten Apokolips, der griechische Kriegsgott Ares sowie die beiden letzten verbliebenen Alten Götter, Arzaz und der Namenlose (Nameless One), Teil des Walls wurden, allerdings konnten sich Darkseid und Ares mittlerweile wieder befreien.

Dr. Doom, der Erzfeind der Fantastischen Vier, der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 besprochen wurde, ist in der Tat der ideale Kandidat aus dem Marvel-Universum, um zu versuchen, den Wall zu erstürmen und dabei schlußendlich zu scheitern.

Seite 2 (120), Panels 1-3: Diese Szene ist in der Geschichtenwelt der frühen 80er Jahre angesiedelt, der Zeit, in der das ursprüngliche, nie fertiggestellte JLA/Avengers-Crossover hätte erscheinen sollen.

Die Idee, Hawkeye könne das Universum wechseln und eine Beziehung mit Black Canary eingehen, spielt darauf an, daß Black Canary im Prä-Crisis-DC-Universum in Justice League of America #74 (September 1969) von der Erde-2 der Justice Society auf die Erde-1 der Justice League wechselte, und ebenso auf die Ähnlichkeit zwischen dem Paar Green Arrow/Black Canary und Hawkeye und seiner späteren Frau Mockingbird.

Wonder Womans Mitgliedschaft in der Justice League ist genaugenommen ein Anachronismus. Zwar wäre diese Szene im Prä-Crisis-DC-Universum tatsächlich ohne Weiteres möglich gewesen, im Post-Crisis-DC-Universum gilt dagegen als gesichert, daß Diana erst nach den Ereignissen der Crisis in die „Welt der Männer“ kam und darüber hinaus erst in Justice League America #71 (Februar 1993) erstmals der Liga beitrat. Da dies jedoch bei Weitem nicht der einzige Anachronismus bleiben wird, darf davon ausgegangen werden, daß es sich dabei um Absicht und keinen Fehler Kurt Busieks handelt.

Wonder Womans Kostüm stellt einen weiteren Anachronismus dar, da es in der Form erst in Wonder Woman (vol. 1) #288 (Februar 1982) eingeführt wurde. Die runden Ohrringe sind dagegen ein eindeutiges Prä-Crisis-Element - die Post-Crisis-Wonder Woman trug seit jeher sternförmige Ohrringe.

Batman trägt hier sein „New Look“-Kostüm mit dem gelben Oval auf der Brust, das erstmals in Detective Comics #327 (Mai 1964) zum Einsatz kam.

Man beachte, daß der Martian Manhunter in dieser Szene zu fehlen scheint. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, daß er im Prä-Crisis-DC-Universum die Liga in Justice League of America #71 (Mai 1969) verließ und erst im Zuge der Ereignisse aus Justice League of America #228-230 (Juli - September 1984) ins Team zurückkehrte. Im Post-Crisis-DC-Universum dagegen hat diese lange Abwesenheit offiziell nie stattgefunden.

Panel 8: Von „Hawkeye“ zum „Hawkman“ - ein naheliegender Übergang, zumal den überzeugten Liberalen Green Arrow und den überaus konservativen Hawkman aufgrund ihrer unterschiedlichen politischen Ansichten seit Justice League of America #104 (Februar 1973) tatsächlich eine erbitterte Rivalität verband.

Seite 3 (121), Panels 3-4: Der Flash II hat Hawkeyes Platz eingenommen, und es war nunmehr Green Arrow und nicht Hawkeye, der Dr. Doom mit einem Meisterschuß in letzter Sekunde aufhalten konnte.

Seite 4 (122): Der Aufbau der Seite führt die Tradition der letzten beiden Hefte fort. Waren dort Eternity (Heft 1) und Kismet (Heft 2) noch einzeln zu sehen, befinden sie sich hier nunmehr in inniger Umarmung - ein erster Hinweis auf den Zustand, in dem sich die beiden Universen, die von Eternity und Kismet repräsentiert werden, derzeit befinden.

Der Titel der Geschichte, „Strange Adventures“ („Seltsame Abenteuer“), stellt eine Anspielung auf die gleichnamige DC-Traditionsserie dar, in der von August/September 1950 bis November 1973 244 Hefte erschienen, zu deren Hauptfiguren unter anderem Captain Comet, Adam Strange und der Animal Man zählten. 1999 erschien darüber hinaus eine zweite, vierteilige Miniserie mit dem Titel Strange Adventures beim DC-Sublabel Vertigo.

Seite 5 (123), Panel 1: Bei dem Metallschädel im Wasser handelt es sich um das Raumschiff von Brainiac, das erstmals in Action Comics #544 (Juni 1983) auftrat. Brainiac, der sein Debüt in Action Comics #242 (Juli 1958) gab, war ursprünglich ein außerirdischer Android, der von den Computerregenten des Planeten Colu ins All geschickt worden war, um für sie neue Welten zu erobern. Schon bald entwickelte er sich dank seines überragenden Intellekts und seiner hochentwickelten Technologien zu einem der gefährlichsten Gegner Supermans, und nachdem sein Körper infolge eines Kampfes mit Superman zerstört worden war, erschuf er sich einen neuen, noch mächtigeren Körper in Form eines riesigen, wie ein Roboter-Schädel geformten Raumschiffes, das hier zu sehen ist.
Damit stellt allerdings auch diese Szene einen Anachronismus dar, denn im Post-Crisis-DC-Universum war der „Brainiac“, der in The Adventures of Superman #438 (März 1988) eingeführt wurde, ein Zirkus„telepath“ namens Milton Fine, dessen Körper vom Geist des wegen Hochverrats zum Tode verurteilten Wissenschaftlers Vril Dox in Besitz genommen wurde. Mit Hilfe seiner mächtigen telepathischen Kräfte wurde auch dieser Brainiac zu einem gefährlichen Gegner Supermans, doch erst in Action Comics #649 (Januar 1990) sollte auch der Post-Crisis-Brainiac ein Raumschiff erhalten, das dem seines Prä-Crisis-Gegenstücks nachempfunden war.
Nachdem der ursprügliche Körper des Post-Crisis-Brainiacs zerstört worden war, erschuf er sich einen neuen Robot-Körper, in dem er sich fortan „Brainiac 2.5“ nannte, im Zuge der Storyline Superman: Y2K (Februar 2000) holte er gar in eine zukünftige Version seiner selbst, Brainiac 13, in die Gegenwart, der mit Hilfe seiner fortschrittlichen Technologien Metropolis im wahrsten Sinne des Wortes in eine Stadt der Zukunft verwandelte.

Die Hydrobase (später auch bekannt als „Rächer-Insel“/„Avengers Island“), eine künstliche, schwimmende Insel im Atlantik, war erstmals in Prince Namor, the Sub-Mariner (vol. 1) #61 (Mai 1973) zu sehen und gehörte ursprünglich dem Schurken Dr. Herman Frayne alias Dr. Hydro, an ihrer Konstruktion war allem Anschein nach der Inhuman/Deviant-Mischling Maelstrom beteiligt. Nach Fraynes Tod übernahm der Ozeanograph Dr. Walter Newell, auch bekannt als der Superheld Stingray, dessen Labor und vermietete in The Avengers (vol. 1) #262 (Dezember 1985) einen Teil der Insel an die Rächer, die sie zunächst als Start- und Landeplatz für ihre Quinjets nutzten.
Nach der Verwüstung ihres Anwesens durch die Herren des Bösen bezogen die Rächer dann in The Avengers (vol. 1) #278 (April 1987) auf der Hydrobase ihr neues Hauptquartier und brachten in The Avengers (vol. 1) #288 (Februar 1988) dann auch ihr wiederhergestelltes Anwesen dorthin, in The Avengers (vol. 1) #301 (November 1988) verlegten sie die Insel wiederum in den Hafen von New York City.
In Avengers (vol. 1) #311 (Dezember 1989) wurde die Hydrobase schließlich im Zuge des Crossovers Acts of Vengeance von Dr. Dooms Robotern versenkt und im Anschluß von den Rächern aufgegeben.

Panel 2: Die Anwesenheit des Beasts macht diese Szene endgültig zu einem Anachronismus, denn Hank McCoy trat während der gesamten Zeit, in der die Rächer die Hydrobase als Hauptquartier nutzten, überhaupt nur in zwei Heften als Mitglied des Teams auf, das zudem in beiden Fällen in einer völlig anderen Formation zum Einsatz kam.

Excedrin ist ein bekanntes Mittel gegen Kopfschmerzen. In der deutschen Fassung wurde daraus das hierzulande ungleich bekanntere Aspirin.

„Googolplex“ (nur in der Originalfassung genannt) ist die Bezeichnung für eine geradezu unvorstellbar hohe Zahl, die mit der Formel 1010100 ausgedrückt wird (eine 1 mit Googol, also 10100, vielen Nullen).

Ein weiterer Hinweis auf die Surrealität der Szene ist die Tatsache, daß Iron Man in seiner klassischen Rüstung auftritt, die erstmals in Tales of Suspense #54 (Juni 1964) zum Einsatz kam (die Gesichtsplatte erhielt dagegen erst in Tales of Suspense #66 [Juni 1965] ihr - vorerst - endgültiges Aussehen). Allerdings kam diese Rüstung bereits in Iron Man (vol. 1) #199 (Oktober 1985), also mehr als ein Jahr, bevor die Rächer ihr Hauptquartier auf die Hydrobase verlegten, das letzte Mal als primäre Rüstung zum Einsatz, darüber hinaus war Iron Man während jener Zeit eigentlich Mitglied der in Kalifornien beheimateten Westküstenrächer.

Auch die Scarlet Witch und Vision waren während der Zeit, in der die Rächer die Hydrobase als Hauptquartier nutzten, keine Mitglieder des New Yorker Teams, sondern hatten sich ins Privatleben zurückgezogen und traten später den Westküstenrächern bei.

Das Kostüm, das die Wasp hier trägt, kam erstmals in The Avengers (vol. 1) #30 (Juli 1966) zum Einsatz.

Seine erste Identität als Ant-Man I nahm Hank Pym während der 80er Jahre kein einziges Mal an, zudem war er zu dem Zeitpunkt, als die Rächer die Hydrobase als Hauptquartier bezogen, längst nicht mehr Mitglied des Teams.

Panel 4: Captain America is der Erste, der merkt, daß etwas mit der Realität nicht stimmt.

Panel 6: In dieser verzerrten Realität sind die Rächer und die Justice League augenscheinlich alte Bekannte, die sich regelmäßig treffen und einander zur Seite stehen.

Seite 6 (124), Panels 1-2:Erde-Eins“ (Earth-One) und „Erde-Zwei“ (Earth-Two) waren seit den 60er Jahren die Bezeichnungen für die beiden primären Welten des Prä-Crisis-DC-Multiversums. Während die Justice League auf Erde-1 beheimatet war, war Erde-2 die Welt der „Golden Age“-Helden der Justice Society of America. Einmal im Jahr gab es das obligatorische Erde-1/Erde-2-Crossover, zumeist verbunden mit einem Team-Up der beiden Teams, allerdings gab es zu jener Zeit keinen Zweifel daran, welche Erde die „Nummer 1“ war. Im Laufe der Zeit kamen noch weitere Parallelerden hinzu, die jedoch schließlich im Zuge des Crossovers Crisis on Infinite Earths alle zu einer einzigen Erde, der Post-Crisis-DC-Erde, verschmolzen. Immerhin wurde in der Sonderausgabe JLA: Earth 2 (2000) eine neue Parallelerde (die Heimatwelt des Crime Syndicate of Amerika) eingeführt, die sich selbst kurzerhand als „Erde 1“ deklarierte und die Welt der JLA als „Erde 2“ abspeiste. Die hier eingeführten (fiktiven) JLA/Rächer-Team-Ups dagegen stellen gewissermaßen eine moderne Neuauflage der Justice League/Justice Society-Crossover dar.

Der Handschlag zwischen Iron Man und Green Lantern ist von symbolischer Bedeutung, immerhin betrachtet Autor Kurt Busiek die beiden bis zu einem gewissen Grad als Gegenstücke - Busiek war es auch, der seinerzeit das „Amalgam“-Heft Iron Lantern # 1 (June 1997) geschrieben hatte, bei dessen Hauptfigur „Hal Stark“ es sich um eine Verschmelzung aus Tony Stark und Hal Jordan handelte.

Die Idee, aus Ralph „Elastoman“ Dibny und seiner Frau Sue sowie Hank und Janet Pym zwei befreundete Ehepaare zu machen, liegt auf der Hand, zumal Autor Kurt Busiek laut eigener Aussage sowohl Ralph und Sue als auch Hank und Janet als eine Art Comic-Version des Abenteurer-Ehepaares Nick und Nora Charles aus Dashiell Hammets Thin Man-Romanreihe bzw. den darauf basierenden Filmen (dt. Der dünne Mann) betrachtet - allerdings waren Hank und Jan zu dem Zeitpunkt, als die Rächer die Hydrobase als Hauptquartier bezogen, längst wieder geschieden.

Panel 4: Da der Flash II (Barry Allen) von Beruf Wissenschaftler ist, liegt nahe, daß ihn ein neuer Partikelbeschleuniger (bzw. Partikelgenerator, wie es in der deutschen Fassung heißt) interessieren dürfte. Auch eine Freundschaft mit dem offenherzigen Beast, das ja ebenfalls Wissenschaftler ist, wäre alles andere als unwahrscheinlich. Auf der anderen Seite ist Barrys Spezialgebiet die Forensik, während Hank McBoy Biochemiker ist - beide Gebiete sind nicht wirklich für ihren Bedarf an Partikelbeschleunigern bekannt.

Die beiden Paare Green Arrow und Black Canary sowie Vision und die Scarlet Witch scheinen sich zu unterhalten - außer ihrem Liebesleben dürften sie aber nicht sonderlich viele gemeinsame Themen haben.

Als edler Krieger ist Thor mit Sicherheit der erste, der einer gutaussehenden Frau wie Wonder Woman auf altmodische Weise Komplimente machen würde.

Superman und Captain America werfen einander giftige Blicke zu - eine bislang scheinbar unerklärliche Feindseligkeit, die bereits in Heft 1 ihren Anfang nahm.

Panel 5: Nach Captain America bemerkt nun auch Superman, daß etwas mit der Realität nicht in Ordnung ist.

Edwin Jarvis debütierte in Tales of Suspense #59 (November 1964) als sympathischer Butler der Rächer, sein erster Auftritt in der Rächer-Serie selbst erfolgte dann in The Avengers (vol. 1) #16 (Mai 1965). Ursprünglich war Jarvis der Butler von Howard und Maria Stark und später ihres Sohnes Tony alias Iron Man gewesen, mit der Nutzung von dessen Anwesen als Hauptquartier der Rächer war er dann, wie spätere Hefte rückwirkend festlegten, bereits im Anschluß an The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) zu deren Butler „befördert“ worden.
Zwischenzeitlich wurde Jarvis, der verzweifelt Geld für die Behandlung seiner schwerkranken Mutter benötigte, von Crimson Cowl I (in Wahrheit der Android Ultron) hypnotisiert, um sich selbst als Crimson Cowl auszugeben und die Rächer zu verraten, doch diesen gelang es, Jarvis wieder von Ultrons Kontrolle zu befreien und seine Mutter zu heilen. Jarvis wohnt noch immer bei seiner Mutter und hat eine Freundin namens Glory Garsen.
Im Laufe der Zeit stand Jarvis den Rächern wiederholt hilfreich zur Seite und wurde beim Angriff der Masters of Evil auf das Rächer-Hauptquartier schwer verletzt, woraufhin er kurzzeitig Abschied von seiner Stellung als Butler des Teams nahm, später mußte er noch für einige Zeit eine Augenklappe tragen. Zwischenzeitlich war er Mitglied der Rächer-Crew, die jedoch mittlerweile mit Ausnahme von Jarvis selbst nicht mehr im Dienst der Rächer stehen.
Jarvis ist der Patenonkel von Maria de Guadalupe Santiago, die als Silverclaw zwischenzeitlich ebenfalls Mitglied der Rächern war, und ist bis heute ein zuverlässiger Freund und Verbündeter der Rächer, er selbst sieht sich längst nicht mehr als bloßer „Angestellter“ und ist stolz, ein Teil des größten Heldenteams seiner Welt sein zu dürfen.

Panel 7: Als lautstarker Liberaler und selbsterklärter Gegner aller korrupten „Bonzen“ ist es nur naheliegend, daß Green Arrow Iron Man - der ja offiziell nur „Angestellter“ seines Alter Ego Tony Stark ist - nicht leiden kann. Aus dem Rüstungsgeschäft begann sich Tony wiederum bereits in The Invincible Iron Man (vol. 1) #39 (Juli 1971) zurückzuziehen.

Seite 7 (125), Panels 1-2: Waren es im zweiten Heft noch Quicksilver und der Flash III, die eine fortwährende Rivalität an den Tag legten, so fällt diese Rolle in diesem Heft nunmehr den von ihren Fähigkeiten ebenfalls sehr ähnlich angelegten Großmäulern Hawkeye und Green Arrow zu.

Panel 3: Wonder Woman kennt Captain Americas Geheimidentität und spricht ihn mit seinem Vornamen an. Ein Beweis für das Vertrauen, das die beiden Teams einander gegenüber in dieser Version der Realität an den Tag legen.

Die beiden Bilder an der Wand sind tatsächlich Promo-Bilder, die George Pérez im Vorfeld von JLA/Avengers angefertigt hat. Das erste der beiden, das in voller Größe hier zu sehen ist, wurde ursprünglich für eine Auktion zugunsten von ACTOR („A Commitment to Our Roots“, einer Wohltätigkeitsorganisation, in deren Finanzausschuß Pérez einer der beiden Vorsitzenden ist und die es sich zum Ziel gesetzt hat, ehemaligen Comicschaffenden, die in finanzielle Not geraten sind, zu helfen) angefertigt und zeigt ausschließlich weibliche Justice League- und Rächer-Mitglieder, und zwar Hawkgirl II, Warbird, Firestar, die Wasp, Fire, Wonder Woman, Dr. Light III, Photon, Black Canary, She-Hulk, Big Barda, die Black Widow, die Scarlet Witch und Zatanna.

Bei dem zweiten Bild wiederum handelt es sich um das ursprüngliche Promo-Bild, das zur offiziellen Ankündigung von JLA/Avengers am 2. März 2001 angefertigt wurde, genauer gesagt um die ursprüngliche Kolorierung des Bildes von Tom Smith. Zu finden ist das Bild hier, und abgebildet sind der Martian Manhunter, Hank Pym in seiner früheren Identität als Giant-Man I, Thor, die Scarlet Witch, Aquaman, Hawkeye, der Flash III (Wally West), Batman, Vision, Green Lantern V (Kyle Rayner) in seinem früheren Kostüm, Wonder Woman, Captain America, Atom II, Superman, die Wasp und Iron Man.

Panel 4: Auch bei diesem Bild handelt es sich eine Zeichnung, die George Pérez im Jahr 2002 zugunsten von ACTOR angefertigt hat und die für sage und schreibe 1.900 US-Dollar verkauft wurde. Das Bild in seiner vollen Größe findet sich hier und zeigt den Martian Manhunter, Superman, Hank Pym in seiner Identität als Goliath I (im selben Kostüm, das auch auf dem Cover dieses Heftes [Seiten 116-117] zum Einsatz kommt), Green Arrow in seinem Originalkostüm, das er das letzte Mal regulär in Justice League of America #74 (September 1969) trug, ferner Wonder Woman, Hawkman I (Carter Hall), den Flash II (Barry Allen), Green Lantern II (Hal Jordan) in seinem ursprünglichen Kostüm (man beachte die fehlenden Schulterkappen), das er in Green Lantern (vol. 2) #35 (März 1965) gegen sein bekannteres, „klassisches“ Kostüm inklusive der Schulterklappen eingetauscht hatte, Aquaman in seinem Originalkostüm und mit seinem klassischen Kurzhaarschnitt, Batman, Atom, die Scarlet Witch, Vision, Iron Man, Quicksilver in seinem grünen Originalkostüm, das zuletzt in The Amazing Spider-Man (vol. 1) #71 (April 1969) zum Einsatz kam, sowie Hawkeye, die Wasp in einem Kostüm, das sie erstmals in Marvel Feature #6 (November 1972) trug, Captain America und Thor.
Das Motiv mit der Kristallkugel ist im Übrigen eine Anspielung auf das von Mike Sekowsky gezeichnete Cover von Justice League of America #21 (August 1963), dem ersten Crossover zwischen der Justice League und der Justice Society of America. Damals war es die Justice League, die um die Kugel herumsaß und der aus dem Nebel die Justice Society erschien. Black Canary ist hier somit die einzige Figur, die in beiden Versionen dieselbe Position einnimmt.

Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers zählt George Pérez die auf den Bildern an der Wand abgebildeten Figuren nicht in seiner inoffiziellen Statistik der Figuren, die er für in JLA/Avengers gezeichnet hat, mit, da er die Zeichnungen ursprünglich nicht für das Crossover selbst angefertigt hat.

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung von Kolorist Tom Smith sind die drei Bilder leider nicht in der kolorierten Fassung und in voller Größe im Bonusmaterial der Sammlerausgabe von JLA/Avengers enthalten, statt dessen sind sie nur an verschiedenen Stellen in verkleinerter Form zu sehen, die beiden „ACTOR“-Zeichnungen sogar nur in Schwarzweiß.

Panel 5: Die JSA (Justice Society of America) wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 erläutert, Wonder Woman bezieht sich hier auf das Originalteam aus dem Zweiten Weltkrieg, dem auch ihre Mutter Hippolyta angehörte.

Die Invaders wiederum wurden in Giant-Size Invaders #1 (Juni 1975) eingeführt und setzten sich aus Marvels größten Helden des Zweiten Weltkrieges - Captain America, seinem Juniorpartner Bucky Barnes, der ersten menschlichen Fackel, dessen Juniorpartner Toro sowie Namor, dem Sub-Mariner - zusammen. Nach Kriegsende wurden die Invaders dann durch das neue Team namens All-Winners Squad abgelöst.

Ein Team-Up zwischen der Justice Society und den Invaders wäre in der Tat das Pendant zu einem JLA/Rächer-Crossover zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, und tatsächlich spekuliert Autor Kurt Busiek bereits seit geraumer Zeit über ein entsprechendes Nachfolgewerk zu JLA/Avengers.

Seite 8 (126), Panel 2: Ihr Satelliten-Hauptquartier erbaute die Justice League trotz massiver Einwände Green Arrows und bezog es in Justice League of America #78 (Februar 1970). Der Satellit befand sich in einem geostationären Orbit 22.300 Meilen über der Erdoberfläche und war über Transporterröhren wie denen, die auch heute noch im Wachturm zum Einsatz kommen, zu erreichen.
In Justice League of America #228 (Juli - September 1984) wurde der Satellit dann von einer Invasion von Marsianern schwer beschädigt, in der aktuell gültigen Version, die in JLA: Incarnations #4 (September 2001) erschien, waren es dagegen die außerirdischen Debris gewesen, die den Satelliten zerstört hatten.
Daraufhin wurde das Satellitenhauptquartier aufgegeben, dennoch wurde der Satellit später offenbar wieder repariert und diente der Liga während der Crisis on Infinite Earths als Übergangshauptquartier, wurde jedoch von einem explodierenden Read Tornado einmal mehr schwer beschädigt und schließlich in Justice League of America #251 (Juni 1986) von Despero endgültig zerstört.

Auch dieses Kostüm der Wasp ist wieder eine Kreation von George Pérez und kam in der Form zuvor in keinem anderen Heft vor.

Sein violett-weißes Kostüm trug der Elastoman von Justice League of America #252 (Juli 1986) bis Justice League Spectacular #1 (1992) und neuerdings wieder seit JLA/The Titans: The Technis Imperative #2 (Januar 1999). Somit stellt auch dies einmal mehr einen Anachronismus dar, denn zu jener Zeit hatte die Justice League ihr Satellitenhauptquartier eigentlich längst aufgegeben.

Zatanna (im Gespräch mit Batman und Yellowjacket) trug das Kostüm ihrer verstorbenen Mutter als Andenken an diese ab Justice League of America #161 (Dezember 1978) und ersetzte es in Justice League of America #187 (Februar 1981) schließlich durch ein konventionelleres „Superhelden“-Kostüm.

Als der Blue Beetle erstmals der Justice League beitrat, war das Satellitenhauptquartier längst zerstört - ein weiterer Anachronismus also.

Hawkeye trägt hier das zweite Kostüm, das zu seiner Zeit als Anführer der Westküstenrächer zum Einsatz kam, genauer gesagt von The West Coast Avengers (vol. 2) #14 (November 1986) bis Hawkeye (vol. 2) #2 (Februar 1994).

Man beachte, daß die beiden Androiden Vision und Red Tornado zusammensitzen und sich augenscheinlich über ihre Versuche, „menschlicher“ zu werden, austauschen.

Man beachte zudem, daß zwischen Quicksilver und dem Flash II (Barry Allen) offenbar keinerlei Rivalität besteht, im Gegesatz zu Heft 2, in dem Pietro durchweg neidisch auf Barrys Nachfolger Wally West war.

Man beachte ferner die Aufschrift auf Sue Dibnys T-Shirt - „Ich mag’s elastisch“ („I love it elongated“), augenscheinlich ein doppeldeutiger Hinweis auf die besonderen Eigenschaften ihres Mannes.

Man beachte weiterhin das „JLA“-Logo auf dem Kuchen hinter Iron Man, das das etablierte DC-„JLA“-Logo mit dem markanten Avengers-„A“ verbindet.

Man beachte schließlich, daß Obermacho Guy Gardner (Green Lantern IV) Moondragon Avancen macht, diese sein Interesse jedoch augenscheinlich nicht erwidert.

Der Black Panther trägt hier sein klassisches Kostüm, das zuletzt in Cable (vol. 2) #54 (Mai 1998) zum Einsatz kam.

Iron Mans rotweiße „Mark VI“-Rüstung kam von Iron Man (vol. 1) #200 (November 1985) bis Iron Man (vol. 1) #230 (Mai 1988) regulär zum Einsatz und hat unter Fans auch den Spitznamen „Silver Centurion“. Während dieser Zeit war Tony erst Mitglied der Westküstenrächer und wurde später gänzlich aus dem Team gefeuert.

Das Kostüm, das Black Canary (im Gespräch mit Iron Man) hier trägt, kam von Detective Comics #554 (September 1985) bis Justice League International (vol. 1) #13 (Mai 1988) zum Einsatz - ebenfalls erst nach der „Satelliten-Ära“ der Justice League.

Ein „Team-Up“ zwischen Rick Jones und Snapper Carr war wohl unvermeidlich.

Ein Armdrücken zwischen Wonder Man und Wonder Woman lag ebenso geradezu auf der Hand.

Wonder Man trägt hier sein drittes Kostüm, das von The Avengers (vol. 1) #167 (Januar 1978) bis The Mighty Avenegrs (vol. 1) #250 (Dezember 1984) zum Einsatz kam.

Und auch Wonder Womans Anwesenheit auf dem JLA-Satelliten stellt - zumindest im Post-Crisis-DC-Universum - einmal mehr einen Anachronismus dar.

Die Hawaiihemden, die auf dieser Seite zu sehen sind und von Herkules, Rick Jones, Snapper Carr und dem Beast getragen werden, wurden allesamt von George Pérez’ Frau Carol entworfen und von George selbst (der für seine Vorliebe für Hawaiihemden bekannt ist) getragen. Kolorist Tom Smith hat die Farbmuster der Hemden laut eigener Aussage direkt von Fotos, die George darin zeigten, kopiert und ins Bild eingefügt.

Auch in dieser Szene scheint der Martian Manhunter wieder bzw. immer noch zu fehlen.

Seite 9 (127), Panel 2: Wonder Man und das Beast sind seit ihrer gemeinsamen Zeit bei den Rächern befreundet - ein alljährliches Tischtennis-Turnier zwischen den beiden sollte also nicht weiter verwundern.

Panel 3: Man beachte, daß Aquamans Blumenkette, die er auf der vorangegangenen Seite noch getragen hat, plötzlich verschwunden ist, genau wie die Blume in Wonder Womans Haaren.

Panel 4: Traya Sutton hatte ihren ersten Auftritt in Justice League of America #152 (März 1978) und war ein Waisenmädchen aus dem fiktiven Nahoststaat Bialya, die vom Red Tornado aus ihrer kriegserschütterten Heimat gerettet und anschließend von ihm und seiner Lebensgefährtin Kathy Sutton adoptiert wurde. In jüngerer Vergangenheit griff Traya unter dem geisten Einfluß des Kali-Kultes ihre Adoptivmutter an und verletzte sie schwer. Derzeit lebt sie in einem Internat und teilt sich das Zimmer mit Cissie King-Jones, der früheren Heldin namens Arrowette.

Der außerhalb von Metropolis gelegene Vergnügungspark Happyland hat seinen Namen vom Titel einer sechsteiligen Geschichte aus der Superman-Radioshow aus den 40er Jahren und war das erste Mal in Forever People (vol. 1) #4 (September 1971) zu sehen. In Wahrheit war der Park jedoch lediglich die Tarnung für ein Geheimlabor, das von Darkseids Folterknecht Desaad geleitet wurde, der dort unter anderem die Forever People sowie Superman und Lois Lane in eine Falle lockte. Am Ende wurde Happyland von den Forever People zerstört.
Im PostCrisis-DC-Universum wiederum diente der verlassene Vergnügungspark zwischenzeitlich dem Toyman als Versteck, bevor die Verbrecherorganisation Intergang Happyland in The Adventures of Superman #475 (Februar 1991) nach den Plänen des Wissenschaftlers Thaddeus Killgrave und des Toyman wieder aufbaute. In der Folgezeit unterstand Happyland dann einem Intergang-Mitglied namens Gillespie, während Sleez, einer von Darkseids Schergen, den Park nutzte, um Menschen zu entführen, darunter auch Jimmy Olsen und Lois Lanes Schwester Lucy, woraufhin der Toyman Sleez augenscheinlich tötete.

Der Vorschlag der Scarlet Witch, sie und Vision könnten ebenfalls Kinder adoptieren, bezieht sich auf den unter Autor Steve Englehart aufgekommenen Kinderwunsch Wandas, der schließlich zur Folge hatte, daß sie im Verlauf der Miniserie The Vision and the Scarlet Witch (vol. 2; Oktober 1985 - September 1986) auf magische Weise schwanger wurde Zwillinge zur Welt brachte, die sie auf die Namen William und Thomas taufte, doch sollte sich später herausstellen, daß die beiden in Wahrheit lediglich Fragmente der Seele des Dämonenfürsten Mephisto waren, der sie mit Hilfe seines Lakaien Master Pandemonium zurückholte und auf diese Weise „tötete“, was bei Wanda ein enormes emotionales Trauma auslöste.

Panel 6: Atoms „Dschungel“-Kostüm kam von Sword of the Atom (September 1983) bis zum Sword of the Atom Special #3 (1988) zum Einsatz.

Panel 8: Moondragon, die erstmals in The Avengers #176 (Oktober 1978) den Geist anderer, deren Gedanken ihr nicht gefielen, beeinflußte, wäre es zweifellos zuzutrauen, jemanden wie Guy Gardner, der spätestens seit Justice League #1 (Mai 1987) als notorischer Schürzenjäger bekannt ist, telepathisch zu manipulieren, damit er sie nicht länger belästigt.

Seite 10 (128), Panel 4: Das große Zimmer, in dem Justice League und Rächer zusammensitzen, befindet sich im Rächer-Hauptquartier der frühen 90er Jahre, das nach dem Untergang der Hydrobase beginnend mit Avengers (vol. 1) #314 (Februar 1990) über den Kellergeschossen des alten Anwesens in der Fifth Avenue 890 in Manhattan erbaut und in Avengers (vol. 1) #332 (Mai 1991) schließlich offiziell eingeweiht wurde. In Avengers (vol. 1) #373 (April 1994) wurde das Hauptquartier dann von Proctor zerstört.

Das Bild ganz oben links an der Wand zeigt den jungen Tony Stark (Iron Man) mit seinen verstorbenen Eltern, Howard und Maria Stark.
    Der Industrielle Howard Anthony Stark war erstmals in einer Rückblende in The Invincible Iron Man (vol. 1) #28 (August 1970) zu sehen und war der Gründer der Firma Stark Industries, die viele Jahre lang einer der wichtigsten Rüstungslieferanten der US-Regierung war. Als einer der reichsten Männer der USA war Howard Mitglied des Hellfire Clubs, kam jedoch schließlich gemeinsam mit seiner Frau bei einem Autounfall ums Leben und wurde von seinem Sohn Tony beerbt, der später zu Iron Man wurde. Wie Iron Man: The Iron Age #1 (August 1998) enthüllte, handelte es sich bei dem „Unfall“ in Wahrheit um um einen Mordanschlag, den ein Mann namens Simon Krieger im Auftrag der Firma Republic Oil and Natural Gas (später Roxxon Oil) durchgeführt hatte, in der Hoffnung, Republic Oil könne auf diese Weise die Kontrolle über Stark Industries zu erlangen.
    Maria Collins Carbonell war ebenfalls das erste Mal in einer Rückblende in The Invincible Iron Man (vol. 1) #28 (August 1970) zu sehen, ihren Namen erhielt sie allerdings erst in Iron Man (vol. 1) #104 (November 1977). Genau wie ihr Mann kam auch sie durch den Mordanschlag durch Simon Krieger im Auftrag von Republic Oil ums Leben, allerdings lebt ihr Vermächtnis in Form der Maria Stark-Stiftung, die unter anderem auch die Rächer finanziell unterstützt, fort.
Das Bild hinter der ersten Säule von links zeigt die Gründungsmitglieder der Rächer aus The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963), eindeutig zu erkennen sind Iron Man in seiner zweiten, goldenen Rüstung, die er von Tales of Suspense (vol. 1) #40 (April 1963) bis #47 (November 1963) trug, der Hulk und Thor, während Ant-Man I und die Wasp von der Sprechblase des Martian Manhunter verdeckt werden (zu sehen hier in der Originalversion der Seite ohne Sprechblasen).

Hronmeer, eigentlich „H’ronmeer“ geschrieben, wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 erläutert.

Man beachte, daß die beiden Mystiker Dr. Fate und Dr. Druid augenscheinlich gerade in ein Gespräch vertieft sind. Ein weiterer Anachronismus - Druid war zum Zeitpunkt, als das „neue“ Rächer-Hauptquartier debütierte, längst aus dem Team gefeuert worden.

Man beachte zudem, daß Captain Marvel direkt hinter Ms. Marvel I (Carol Danvers, heute bekannt als Warbird) steht. Carol trägt hier ihr ursprüngliches Ms. Marvel-Kostüm, das von Ms. Marvel #1 (Januar 1977) bis Ms. Marvel #19 (September 1978) zum Einsatz kam, lange vor dem Debüt des „neuen“ Rächer-Hauptquartieres und somit ein weiterer Anachronismus.

Carol unterhält sich darüber hinaus mit Ice, die mit ihrer sanften, oftmals geradezu naiven Art einen deutlichen Kontrast zur selbstweußten, in ihrer Anfangszeit geradezu militanten Carol darstellt.

Man beachte ferner, daß Spider-Man anwesend ist - zwar war er in der Tat für einige Zeit Reservemitglied der Rächer, doch nahm er eher selten an derartigen Versammlungen teil.

Man beachte weiterhin, daß Atom auf einer von Ant-Mans Ameisen reitet.

Man beachte schließlich, daß Booster Gold und Hellcat auf dem Boden zusammensitzen. Neben ihren verblüffend ähnlichen Kostümen teilen sie auch den Wunsch nach Ruhm und flirten für ihr Leben gerne.

Herkules trägt hier sein 80er-Jahre-Kostüm.

Das Kostüm, das Hawkeye hier trägt, kam in der Form kurioserweise lediglich im unvollendeten, nie veröffentlichten JLA/Avengers-Crossover von 1983 zum Einsatz.

Der Elastoman trägt hier dasselbe Kostüm wie auf dem Cover dieses Heftes (Seiten 116-117).

Die Gestalt mit der synthetischen weißen Haut erhielt Vision in The West Coast Avengers (vol. 2) #45 (Juni 1989), nachdem er von Regierungsagenten in seine Einzelteiler zerlegt und anschließend von Hank Pym wieder zusammengebaut worden war. In Avengers (vol. 1) #360 (März 1993) tauschte er dann schließlich seinen Körper mit dem eines bösen Vision aus einem Paralleluniversum, der wieder mehr seinem ursprünglichen Körper ähnelte.
Daß er hier dennoch mit der Scarlet Witch zusammen zu sehen ist, ergibt dagegen überhaupt keinen Sinn - der „weiße“ Vision hatte für lange Zeit jegliche Emotionen verloren und sich sogar von Wanda scheiden lassen.

Rechts neben Vision befindet sich Hank Pym in seiner Identität als Dr. Pym im selben Overall, der auch auf dem Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) zu sehen ist.

Die weißen Schläfen besitzt Green Lantern II (Hal Jordan) seit Green Lantern (vol. 3) #1 (Juni 1990).

Die Sprechblase Captain Americas verdeckt ein Bild von Moira Brandon, das jedoch dafür auf der nächsten Seite um so deutlicher zu sehen ist (zu erkennen hier in der Originalversion der Seite ohne Sprechblasen).

Ganz hinten rechts zwischen Fire und Green Arrow befindet sich der verräterrische Rocket Red #7, der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) näher erläutert wurde.

Green Arrow trägt hier das Kostüm, das erstmals in Green Arrow: The Longbow Hunters #1 (1987) zum Einsatz kam. iIm selben Zusdammenhang ist zu beachten, daß Black Canary in dieser Szene nicht zu sehen ist - in Green Arrow: The Longbow Hunters #3 (1987) geriet sie in die Gewalt eines Kriminellen, der sie sowohl physisch als auch psychisch schwer mißhandelte (Dinah verlor darahin sogar ihre Kräfte), weshalb sie seither nicht mehr als Mitglied der Liga auftrat.

Man beachte, daß sich Green Arrow während der gesamten Szene in unmittelbarer Nähe der Black Widow aufhält, der früheren Geliebten Hawkeyes.

Die Black Widow trägt hier ihr klassisches Kostüm, das von The Amazing Spider-Man (vol. 1) #86 (Juli 1969) bis Contest of Champions #1 (Juni 1982) zum Einsatz kam - ein weiterer Anachronismus also.

Wonder Man, der einmal mehr zusammen mit Wonder Woman zu sehen ist, trägt hier sein viertes Kostüm, das von The Avengers (vol. 1) #253 (März 1985) bis The West Coast Avengers (vol. 2) #10 (Juli 1986) und später noch einmal von The West Coast Avengers (vol. 2) #25 (Oktober 1987) bis #41 (Februar 1989) zum Einsatz kam, in letzterem Fall allerdings ohne Brille und mit langen, schwarzgefärbten Haaren.

Panels 6-7: Die Tatsache, daß es sich bei dem Flash in dieser Szene weiterhin um Barry Allen handeln soll (zu erkennen am kurzzeitigen Auftauchen Wally Wests), stellt einen weiteren eindeutigen Anachronismus dar, denn Barry war zum Zeitpunkt der Mitgliedschaft von Fire, Booster Gold, Captain Marvel, Dr. Fate und dem ergrauten Hal Jordan längst tot.

Seite 11 (129), Panel 1: Das Bild zwischen Superman und dem Martian Manhunter zeigt das Rächer-Hauptquartier, in dem sich die Helden gerade befinden.

Das Bild hinter Hellcat zeigt Marvels Meistermagier Dr. Strange, der bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft näher erläutert wurde.

Panel 2: Der Kopf zwischen Vision und der Scarlet Witch gehört Aquaman, der hier sein Kostüm aus der vierteiligen Miniserie Aquaman (vol. 2) von 1986 trägt.

Das Kostüm, das die Wasp hier trägt, war erstmals in The Avengers (vol. 1) #183 (Mai 1979) - mit Cover von George Pérez - zu sehen und kam in der Folgezeit noch in einer ganzen Reihe weiterer Hefte zum Einsatz, unter anderem auch in der ersten Contest of Champions-Miniserie.

Das Bild hinter der Wasp zeigt Moira Brandon, die frühere Besitzerin des Anwesens der Westküstenrächer (Avengers Compound) und Ehrenmitglied der Rächer, die bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) näher besprochen wurde.

Zwischen dem Flash und Fire befindet sich Vibe, der in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) bereits näher besprochen wurde. Sein Auftritt in einer gemeinsamen Szene mit Fire, Booster Gold, Ice und Rocket Red #7 stellt einen weiteren Anachronismus dar, denn zum Zeitpunkt ihres Beitrittes war er eigentlich längst tot.

Das Kostüm, das Fire hier trägt, kam von Justice League America #31 (Oktober 1989) bis Justice League America #62 (Mai 1992) zum Einsatz, zumeist inklusive der dazugehörigen Jacke.

Panel 4: Der Android Amazo wurde in The Brave and the Bold (vol. 1) #30 (Juli 1960) vom schurkischen Professor Ivo erschaffen, um für ihn die Zutaten für ein Serum zu beschaffen, das seinem Schöpfer Unsterblichkeit verleihen sollte. Zu diesem Zweck stattete Ivo Amazo mit mächtigen Absorptionszellen aus, die ihm die Fähigkeit gaben, die Kräfte aller Superwesen, mit denen er in Kontakt kam, nachzuahmen. Bei seiner ersten Begegnung mit der Justice League war es für ihn somit kein Problem, die Superhelden zu besiegen. Doch Ivo hatte Amazo so konstruiert, daß dieser auch die Schwächen der Justice League-Mitglieder übernahm, so daß sie ihn schließlich doch besiegen konnten.
Amazo wurde daraufhin in eine Art elektronischen „Schlaf“ versetzt, aus dem er jedoch im Laufe der Zeit immer wieder erwachte, um gemäß seiner ursprünglichen Programmierung die Justice League zu vernichten. In jüngerer Vergangenheit war er von Ivo sogar soweit verbessert worden, daß er über die Fähigkeiten sämtlicher aktiver JLA-Mitglieder gleichzeitig verfügen konnte, jedoch keine von ihren Schwächen besaß - am Ende konnten die Mitglieder der JLA den Kampf nur dadurch gewinnen, indem sie die Liga kurzerhand für aufgelöst erklärten. Wiederum später wurde Amazo dann kurzzeitig zum Erzfeind des zeitreisenden Androiden Hourman, seines „Nachfahren“ aus dem 853. Jahrhundert, doch mittlerweile hat Hourman Amazo als seinen Schüler angenommen, um ihn seinerseits „Menschlichkeit“ zu lehren.
Bei dem Amazo, der hier zu sehen ist, handelt es sich dagegen augenscheinlich noch um ein frühes Modell, zu beachten ist allerdings, daß der vertikale „Gurt“ um Amazos Brust erst in Justice League of America #112 (August 1974) erstmals zum Einsatz kam, zuvor hatte er einen horizontalen „Gürtel“ getragen - gemeinsam mit meinem frühen Ultron offenbar wieder einmal ein Anachronismus.

Ultron trat erstmals in The Avengers (vol. 1) #54 (Juli 1968) auf, zunächst noch in der Identität des ominösen Schurken „Crimson Cowl“, erst am Ende des Heftes gab er sich dann als Ultron - besser gesagt: als Ultron 5 - zu erkennen. Ursprünglich war Ultron von Hank Pym erbaut und mit einer Persönlichkeit ausgestattet worden, die auf Hanks Gehirnwellenmuster basierte, doch hatte Ultron bald ein eigenes Bewußtsein entwickelt und sich gegen seinen Schöpfer gewandt. Unter einem enormen „Vaterkomplex“ leidend, verbesserte er sich selbst (Ultron-5 war, wie der Name nahelegt, bereits das fünfte Modell) und wurde mit dem Ziel, seine Überlegenheit zu beweisen, zum Gegner der Rächer. Später ließ er aus dem Körper der ersten Menschlichen Fackel aus dem Zweiten Weltkrieg den Androiden Vision erschaffen, der jedoch seinerseits die Seiten wechselte und den Rächern beitrat.
Einige Zeit darauf debütierte dann das neue Modell Ultron-6 (zum damaligen Zeitpunkt auch bekannt als der „ultimative“ Ultron), der erstmals aus dem nahezu unzerstörbaren Metall Adamantium bestand. Weitere Inkarnationen folgten im Laufe der Zeit, der bis dahin gefährlichsten Version, Ultron-12, gelang es schließlich sogar, seinen irrationalen Haß auf seinen „Vater“ zu überwinden, woraufhin er sich am Ende für diesen opferte, um ihn vor seinem Vorgängermodell Ultron-11, der sich nach seiner Zerstörung selbst wieder hatte zusammensetzen können, zu retten. Wiederum später aktivierte Dr. Doom dann im Körper eines neu erbauten Ultrons die Persönlichkeiten aller bisherigen Modelle, was zu einer enormen Persönlichkeitsstörung führte, bis Ultron von Daredevil besiegt werden konnte.
In der Folgezeit machten noch zahllose weitere Modelle den Rächern und anderen Superhelden das Leben schwer, zudem war Ultron für die Erschaffung der beiden weiblichen Androiden Jocasta (die ebenfalls den Rächern beitrat) und Alkhema (die ihren „Vater“ in Sachen Grausamkeit noch übertreffen sollte) verantwortlich.
Zu beachten ist, daß der erste Ultron, mit dem es die Rächer zu tun bekamen, bereits das Modell mit der Nummer 5 war - es ist nicht einmal sicher, ob Ultron-4 überhaupt schon über das bekannte humanoide Aussehen verfügte. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um einen weiteren Anachronismus.

Iron Man trägt hier eine frühe Version seiner klassischen Rüstung, die in der Form in Tales of Suspense #54 (Juni 1964) debütierte. Zu beachten sind die Nieten am Rand der Gesichtsplatte, die in Tales of Suspense #66 (Juni 1965) wieder verschwanden.

Batman trägt hier sein - nach aktuell gültiger Continuity - ursprüngliches Kostüm, das er in Detective Comics #327 (Mai 1964) durch ein neues, heute weithin bekanntes Kostüm mit einem charakteristischen gelben Oval um das Fledermaus-Symbol auf seiner Brust - seinerzeit bekannt unter dem Begriff „New Look“ - ersetzte und das er seit einiger Zeit wieder trägt.

Das Kostüm der Wasp ist aufgrund ihrer Größe nicht genau zu erkennen, es scheint sich jedoch um dasselbe Kostüm zu handeln, das sie auch auf dem Bild auf Seite 7 (125), Panel 4 trug, gleiches gilt auch für Quicksilver, Goliath I und Green Arrow I.

Die Scarlet Witch dagegen trägt hier ihr ursprüngliches Kostüm, das von The X-Men (vol. 1) #4 (März 1964) bis The Avengers (vol. 1) #32 (September 1966) zum Einsatz kam.

Die Szene spielt außerhalb der Höhle der Justice League bei Happy Harbor, die bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft besprochen wurde.

Insgesamt soll diese Szene augenscheinlich eine „typische“ 60er-Jahre-Szene darstellen.

Seite 12 (130), Panel 1: Eine „typische“ 70er-Jahre-Szene.

Der Grimme Schnitter (Grim Reaper) wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft besprochen. Man beachte, daß seine Sense ein „Schlüsselloch“-Design aufweist, ein Zeichen seiner Zusammenarbeit mit dem Key.

Der Key hatte seinen ersten Auftritt in Justice League of America #41 (Dezember 1965), damals noch unter dem Namen „Schlüsselmeister“ (Key-Master). Ursprünglich ein hochintelligenter Techniker, der für die kriminelle Intergang arbeitete, nutzte er selbstentwickelte Psychopharmaka, um seine geistigen Fähigkeiten zu steigern. Als Folge besaß er bald zehn hochentwickelte Sinne, und sein extrem leistungsfähiges Gehirn entwickelte ständig neue, komplexe Pläne und verrückte Ideen.
Bei dem Versuch, die Erde zu erobern, bekam er es erstmals mit der Justice League zu tun, deren Mitglieder er unter Drogen setzte und dazu brachte, das Team aufzulösen, doch konnte er am Ende mit Hilfe von Hawkgirl besieht werden. Einige Zeit später benutzte er seine mentalen Kräfte, um mit Hilfe der kosmischen Energie, die in einer seiner Waffen im Trophäenraum der Justice League gespeichert war, die Mitglieder des Teams dazu zu bringen, sich gegenseitig zu töten, doch dank des Eingreifens von Superman konnte dieser Plan ebenfalls vereitelt werden. Auch sein späterer Versuch, die Liga mit Hilfe von Snapper Carr, den er zum Schurken Star-Tsar machte, zu vernichten, war nicht von Erfolg gekrönt.
Nach mehreren weiteren Niederlagen ertrug sein Gehirn die ständige Stimulation durch die Psychopharmaka schließlich nicht mehr, und er fiel ins Koma. Während der langen Zeit, die er im Koma lag, erweiterten die Drogen sowohl seinen Körper, der nun dürr und kreidebleich war, als auch seinen Geist weiter, und als er in JLA #7 (Juli 1997) schließlich wieder erwachte, beabsichtigte er, in den von ihm entdeckten „Negativraum“ einzudringen und von dort aus die Kontrolle über das gesamte Universum zu erlangen. Er nahm die Mitglieder der JLA gefangen und versetzte sie mit Hilfe seiner Drogen in verschiedene, ihre eigenen Ängste und Wünsche widerspiegelnde Traumwelten, konnte jedoch am Ende dank des Eingreifens von Green Arrow II einmal mehr besiegt werden und mit Hilfe des Martian Manhunters einmal mehr ins Koma versetzt werden. Zuletzt brachte er die Irrenanstalt Arkham unter seine Kontrolle und versuchte, Batman dazu zu bringen, ihn zu töten, so daß er von den Toten zurükkehren konnte, wurde jedoch am Ende einmal mehr besiegt.
Durch die jahrelange Einnahme seiner Psychopharmaka ist der Key in der Lage, seine gesamte Gehirnkapazität auszunutzen, ferner verfügt er über elf Sinne und ist in der Lage, jedes Schloß nach Belieben zu öffnen oder zu verschließen. Zudem bedient er sich diverser Roboter-Helfer, die er „Key-Men“ nennt. Der hier gezeigte Key ist allerdings noch die alte, menschlichere Version aus den 70er Jahren.

Die Schlangenkrone (Serpent Crown) debütierte in Tales to Astonish #101 (März 1968) als Helm der Macht (Helmet of Power), in Prince Namor, the Sub-Mariner #9 (Januar 1969) enthüllte sie dann ihre wahre Gestalt und war fortan als Schlangenkrone bekannt. Erschaffen wurde die Krone lange vor der Entstehung der Menschheit von den Serpent-Men, Anhängern des urzeitlichen Schlangendämonen Set, und den Alchemisten von Lemuria, damit Set durch sie und ihren Träger direkt auf der Erde wirksam werden konnte. Im Laufe der Zeit ging die Krone durch viele Hände und wurde schließlich in einer unbekannten Substanz eingeschlossen, die ihre Fähigkeit, Menschen unter Sets Kontrolle zu bringen, einschränken sollte, und in der Antarktis versteckt.
Im 20. Jahrhundert wurde der „Helm der Macht“ dann von einem latenten Telepathen namens Paul Destine entdeckt, der mit ihrer Hilfe zum Superschurken Destiny I wurde. Als solcher verwüstete er Atlantis und verursachte bei Namor, dem Sub-Mariner, der sich ihm entgegenstellte, eine längere Amnesie. Einige Zeit später kandidierte er unter seinem richtigen Namen für das Amt des Präsidenten der USA, kam jedoch schließlich im Kampf gegen Namor ums Leben.
Als Namor den Helm nach Atlantis brachte, zerstörte die Krone ihre Umhüllung, zeigte ihre wahre Gestalt und brachte die Atlanterin Lady Dorma unter ihre Kontrolle, bis es Namor gelang, ihren Einfluß zu brechen. Über Umwege gelangte die Krone kurz darauf in die Hände der Schurkin Madame Hydra (alias Viper II), die auf den Wunsch der Krone hin Hugh Jones, den Leiter der Roxxon Oil Company, entführte, den die Krone sogleich unter ihre Kontrolle brachte. Im Kampf gegen Captain America ging die Krone schließlich einmal mehr verloren.
Auf einer Parallelerde, der Erde-S, auf der die Squadron Supreme beheimatet war, existierte derweil eine weitere Schlangenkrone, die vom dortigen US-Präsidenten Nelson Rockefeller getragen wurde und mit deren Hilfe dieser schließlich Kontakt mit Hugh Jones, der immer noch unter dem Einfluß von Set stand, aufnahm, bis die Rächer die zweite Krone auf ihre Erde brachten, wo sie dem Living Laser in die Hände fiel. Schließlich begruben die Rächer die Krone auf dem Grund des Pazifiks.
Die Krone, die Hugh Jones zuvor getragen hatte, informierte diesen jedoch derweil über ihren Aufenthaltsort, der sie daraufhin bergen ließ. Anschließend brachte er dann auch noch die zweite Krone in seinen Besitz, und die beiden Kronen verschmolzen zu einer einzigen, noch mächtigeren Krone. Mit deren Hilfe brachte Jones die gesamte Bevölkerung von Washington, D.C. unter seine Kontrolle und somit auch den Kongress der USA, wurde jedoch schließlich von der Scarlet Witch, dem Ding und Stingray besiegt.
Die Krone wurde daraufhin von Projekt PEGASUS in Gewahrsam genommen, brachte jedoch schon bald sämtliche Mitarbeiter unter ihre Kontrolle, darunter auch den noch unerfahrenen Superhelden Quasar. Mit Hilfe interdimensionaler Portale holten die Mitarbeiter Kronen aus anderen Dimensionen in die ihre, die daraufhin mit der ursprünglichen Krone zu einer gigantischen Krone verschmolzen. Daraufhin nahm Set selbst auf der Erde Gestalt an, wurde jedoch schließlich im Marvel Team-Up Annual #5 (1982) von Dr. Strange, Spider-Man, dem Ding, und der Scarlet Witch mit Hilfe des zweiten Kosmischen Würfels besiegt und die Krone vernichtet. Im Anschluß verbannte Dr. Strange Sets Bewußtsein von der Realitätsebene der Erde. Später tauchten jedoch weitere Gegenstücke der Schlangenkrone aus anderen Dimensionen auf, und es ist nicht ausgeschlossen, daß es noch mehr davon gibt.
Die Krone verleiht ihrem Träger die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu lesen, sich und andere Personen und Objekte schweben zu lassen, Illusionen zu erschaffen, mystische Energiestöße abzufeuern, Materie und Energie durch Gedankenkraft zu manipulieren sowie übermenschliche Stärke.

Die Rüstung, die Iron Man hier trägt, war bereits auf Seite 5 (123) zu sehen.

Zatannas Kostüm war bereits auf Seite 8 (126) zu sehen.

Mantis wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) ausführlich besprochen.

Hellcats Auftritt in dieser Szene ist ausnahmsweise kein Anachronismus, in der Tat war sie in der Zeit zwischen The Avengers (vol. 1) #139 (September 1975) bis #151 (September 1976) regelmäßiger Gaststar in der Serie und trat schließlich sogar dem Team bei.

Im Kostüm von Green Lantern steckt hier John Stewart, der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) ausführlich besprochen wurde. Zwar war er tatsächlich erst in jüngster Vergangenheit formell der Liga beigetreten, doch hatte er immerhin in Justice League of America #110 (April 1974) vorübergehend den Platz des kurzfristig verhinderten Hal Jordan in der Justice League eingenommen. Interessanterweise war der Key tatsächlich der erste Gegner, mit dem es John in Justice League of America #110 an der Seite der Liga zu tun bekommen hatte.
John trägt hier noch seine erste Green Lantern-Uniform, seltsamerweise sogar mitsamt der zugehörigen Maske. Diese hatte er tatsächlich während seiner Zeit als Hals Ersatzmann nie getragen und auch nach seiner Ernennung zu vollwertigen Green Lantern bereits in Green Lantern (vol. 2) #188 (Mai 1985) wieder abgelegt, da er seine wahre Identität nicht länger geheimhalten wollte.

Die Bemerkung der Wasp, der Grim Reaper und der Key hätten versucht, Zatanna und Mantis als Schlüssel zu verwenden, um „himmlische Macht“ (celestial power) zu erlangen, spielt auf die Rächer-Storyline „Celestial Madonna“ aus den 70er Jahren an, die damit endete, daß Mantis zur titelgebenden Celestial Madonna aufstieg.

Panel 2: Eine „typische“ 80er-Jahre-Szene und darüber hinaus bis hin zu den Gesichtsausdrücken der einzelnen Figuren eine Rekonstruktion des wohl berühmtesten, von George Pérez im Zusammenhang mit dem unvollendeten Crossover Justice League of America & The Avengers von 1983 gezeichneten Bildes, bei dem es sich jedoch nicht, wie oftmals irrtümlich angenommen wird, um das Cover jenes unveröffentlichten Crossovers handelt, sondern vielmehr um das tatsächlich verwendete Cover von David Anthony Kraft’s Comics Interview #6 (August 1983), das jenes Crossover zum Thema hatte. Das Motiv wurde im Laufe der Zeit häufig kopiert, unter anderem von Phil Jimenez in JLA/The Titans: The Technis Imperative #2 (Januar 1999). Das Original befindet sich heute im Besitz von Kirk Philbrick, der ja in Heft 1 bereits einen kuzen Gastauftritt hatte, und seiner Seite JLA/Avengers Crossover Port.
Nicht auf dem Originalbild zu sehen waren Kang, der Lord of Time und das Chronale Ei, die jedoch alle im Original-Crossover eine Rolle spielten.

Kang, der Eroberer: Der Mann, dessen wahrer Name bis heute unbekannt ist (Vermutungen zufolge ist er entweder ein Nachfahre von Nathaniel Richards, dem Vater von Mr. Fantastic, oder aber von Dr. Doom), wurde im 30. Jahrhundert einer alternativen Zukunft geboren, in einer Welt, in der es kein Verbrechen und keine Gewalt mehr gibt. Der Langeweile überdrüssig, erbaute er eine Zeitmaschine in Form einer riesigen Sphinx und reiste zurück ins Ägypten des Jahres 2950 v. Chr., wo er als Pharao Rama-Tut bekannt wurde und als solcher erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #19 (Oktober 1963) auf die Fantastischen Vier traf.
Nachdem er während einer Zeitreise Dr. Doom begegnet war, wurde er zunächst zum Schurken Scarlet Centurion I, der erstmals im The Avengers Annual (vol. 1) #2 (September 1968) auftrat, nach einer Niederlage gegen die Rächer fand er sich dann auf einer vom Krieg verwüsteten Erde des Jahres 4000 wieder (in einer alternativen Realität blieb er der Scarlet Centurion und wurde zum Gegner der Squadron Supreme) und wurde dort zu Kang, dem zeitreisenden Eroberer, der mit seinen Armeen und Waffen aus den verschiedensten Zeiten und Welten ganze Jahrhunderte und sogar andere Dimensionen unterwarf und dabei wieder und wieder mit den Rächern aneinandergeriet, das erste Mal in The Avengers (vol. 1) #8 (September 1964).
Im Laufe der Zeit begegnete er verschiedenen Versionen seiner selbst aus verschiedenen Realitäten, von denen einer einst alle Frauen entführt hatte, die als Kandidaten für die Wahl zur Celestial Madonna in Frage kamen, und deren technologische Errungenschaften sich der „wahre“ Kang kurzerhand zu Eigen machte, ferner gab es einen ganzen „Rat der zeitlosen Kangs“ (Council of Cross-Time Kangs), der sich aus Wesen von anderen Welten zusammensetzte, die Kangs Identität angenommen hatten und schließlich vom „wahren“ Kang getötet wurden. Kang - der „wahre“ Kang - ist bislang mindestens einmal gestorben, wurde jedoch von seiner Geliebten Ravonna, einer Prinzessin aus dem 41. Jahrhundert, wieder zum Leben erweckt.
Als „Victor Timely“ war er in den 1930er Jahren verantwortlich für zahlreiche technologische Neuerungen, die dem Fortschritt des heutigen Marvel-Universums zugrundeliegen, später kehrte er noch einmal als Rama-Tut ins alte Ägypten zurück, diesmal allerdings als gütiger Herrscher.
Schließlich war er bereit, seinem Schicksal zu folgen und zu Immortus zu werden (Immortus, der Herr des Limbo, war erstmals in The Avengers [vol. 1] #10 [November 1964] aufgetreten und war, wie sich später herausgestellt hatte, eine - mögliche - zukünftige Version von Kang, der von den „Zeitwächtern“ damit beauftragt worden war, 80 Jahrtausende der Existenz zu überwachen, die Existenz der Zeitwächter selbst zu gewährleisten und zu diesem Zweck die Expansion der Rächer einzudämmen, während des Crossovers The Crossing [1996] hatte er sich sogar einmal für Kang ausgegeben), doch überlegte er es sich noch einmal anders und wurde statt dessen erneut zu Kang und darüber hinaus zum erbittertsten Gegner des in seinen Augen „schwachen“ Immortus.
Im Verlauf der Miniserie Avengers Forever (1998-1999) stellte er dann endgültig sicher, daß nicht er selbst, sondern lediglich eine alternative Version seiner selbst zu Immortus wurde, kurz darauf eroberte er gemeinsam mit seinem Sohn Marcus alias Scarlet Centurion II (eine alternative Version von Marcus war bereits zuvor als Sohn von Immortus aufgetreten) die Erde des frühen 21. Jahrhunderts und konnte von den Rächern erst nach einem langen, verlustreichen Krieg besiegt und vertrieben werden.
Kang verfügt über keinerlei Superkräfte, besitzt dafür aber überlegene Waffen- und Rüstungsttechnologie der aus Zukunft, die sogar Thor standhält.

Der Lord of Time (manchmal auch „Time Lord“ genannt) hatte seinen ersten Auftritt in Justice League of America #10 (März 1962). Über den selbsternannten Herrn der Zeit ist nicht viel bekannt, fest steht nur, daß er ursprünglich aus dem Jahr 3786 stammt. Sein Ziel ist es, die Erde zu erobern, und zu diesem Zweck bedient er sich, ähnlich wie Kang, Waffen und Truppen aus zukünftigen Zeitepochen. Bislang konnte er jedoch jedesmal von der Justice League aufgehalten werden, und auch Superboy, Karate Kid (ein Mitglied der Legion der Superhelden) und Kamandi gelang es bereits mit vereinten Kräften, seine Pläne zu vereiteln, allerdings ist letztere Geschichte nach der Crisis vermutlich nicht länger Teil der gültigen Continuity.
Schließlich wurde der Lord of Time ehrlich, ließ sich im Jahr 1.000.000.000 nieder und gründete eine Familie, indem er aus seiner DNA sechs Söhne und eine Tochter klonte. Die Söhne begannen daraufhin selbst eine kriminelle Karriere, konnten jedoch von der Justice League aufgehalten werden.
In JLA/WildC.AT.s (1997) kehrte der Lord of Time dann unter dem neuen Namen Epoch in einer Rüstung aus dem 41. Jahrhundert zurück. Noch im selben Heft verband er sich mit einer Superwaffe aus dem 68. Jahundert, einem „Omega-Attraktor“, mit dessen Hilfe es ihm tatsächlich kurzzeitig gelang, die Erde des 20. Jahrhunderts zu erobern, doch wurde er schließlich von der JLA und den WildC.A.T.s in einer Zeitschleife gefangengesetzt, so daß er rückwärts durch die Zeit stürzte. Mit einer früheren Inkarnation von Epoch bekam es kurz darauf zudem der zeitreisende Superheld Hourman zu tun, der diesen am Ende nur mit Hilfe seines eigenen zukünftigen Ichs besiegen konnte.
Der Lord of Time ist ein brillianter Wissenschaftler und Erfinder und verfügt über einen Zeitwürfel (Chrono-Cube), mit dessen Hilfe er durch die Zeit reisen kann, eine Antimaterie-Kugel (Antimatter Sphere), mit der er große Zerstörung anrichten kann, sowie das „Gehirn der Ewigkeit“ (Eternity Brain), ein computerähnliches Gerät, das den Fluß der Zeit anhalten kann.

Die „Chronalen Eier“ (Chronal Eggs), eigentlich „Eier der Zeit“ (Eggs of Time), hätten eine zentrale Rolle im unvollendeten JLA/Avengers-Crossover spielen sollen. Laut Gerry Conways ursprünglichem Script handelte es sich bei den Eiern um kleine Zeitelemente oder temporale Verzerrungen, die quer über das Raum-Zeit-Kontinuum verteilt worden waren und nun an verschiedenen Punkten der Geschichte aufgespürt werden mußten.

Bei dem Rächer oben links handelt es sich um Starfox, der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) ausführlich besprochen wurde.

Die Wasp trägt hier ein anderes Kostüm als auf dem Cover von obengenanntem Comics Interview #6 (August 1983), genauer gesagt jenes Kostüm, das sie tatsächlich in George Pérez’ Originalzeichnungen des ursprünglichen Crossovers trug, die in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers abgedruckt sind.

Zatanna ist hier in ihrem von George Pérez entworfenen, „konventionelleren“ Superhelden-Kostüm zu sehen, das erstmals in Justice League of America #187 (Februar 1981) zum Einsatz kam und das sie in der vierteiligen Zatanna-Miniserie (Juli - Oktober 1995) wieder ablegte und kurz darauf schließlich wieder gegen ihr Bühnenoutfit eintauschte.

Bei Ant-Man handelt es sich um den zweiten Ant-Man, Scott Edward Lang, in seinem ursprünglichen Kostüm.

Seite 13 (131), Panel 1: Das Bild stellt eine Anspielung auf das Ende von Justice League of America #30 (September 1964) dar, das die Mitglieder des schurkischen Crime Syndicate in exakt derselben Pose und ebenfalls in einem interdimenionalen Gefängnis zeigte. Selbst die Aufschrift auf dem Warnschild ist nahezu identisch.

Der unterirdische Comm-Raum (Comm-Room) der Rächer befindet sich in den Kellergeschossen unter dem Anwesen bzw. Hauptquartier der Rächer. Nach dem Untergang der Hydrobase und des zu jener Zeit darauf gelegenen Anwesens wurden die Kellergeschosse in Captain America (vol. 1) #365 (Dezember 1989) im Zuge des Crossovers Acts of Vengerance vorübergehend als Übergangshauptquartier bezogen und bis zur Fertigstellung des neuen überirdischen Hauptquartieres genutzt.

Die Herren des Bösen (Masters of Evil) wurden ursprünglich in The Avengers (vol. 1) #6 (Juli 1964) von Baron Heinrich Zemo ins Leben gerufen und setzten sich anfangs aus Zemo selbst, dem Black Knight III, dem Radioaktiven Mann und dem Melter zusammen, ein Heft später rekrutierte Zemo dann die Enchantress und den Executioner I. Seit jeher waren die Herren die erklärten Erzfeinde der Rächer und versuchten im Laufe der Zeit immer wieder erfolglos, diese zu vernichten, so waren sie beispielsweise auch für die Entstehung Wonder Mans verantwortlich.
Bislang gab es sage und schreibe sechs Inkarnationen der Herren, die zweite wurde angeführt von Ultron (in der Tarnung von Crimson Cowl I), die dritte von Egghead, die vierte von Zemos Sohn Helmut, die fünfte von Dr. Octopus I und die sechste von Crimson Cowl II. Helmut Zemos viertes Team ist das wohl berühmteste von ihnen und hatte die Rächer vor Jahren in der Storyline „The Mansion Siege“ um ein Haar tatsächlich bezwungen und zudem Herkules und Jarvis schwer verletzt. In jüngerer Vergangenheit rief Helmut sein Team dann erneut ins Leben, diesmal jedoch in der Tarnung der heldenhaften „Thunderbolts“ - ironischerweise war es dieses Team, das die Pläne der sechsten Inkarnation der Herren durchkreuzte.

Bei den in der grünen Blase gefangenen Herren handelt es sich um die erste Inkarnation des Teams, bestehend aus (von links nach rechts) dem Executioner I, dem Radioaktive Mann, dem Black Knight III, dem Melter, Baron Zemo I sowie - im Vordergrund sitzend - der Enchantress.
    Der Executioner I trat erstmals in Journey into Mystery (vol. 1) #103 (April 1964) auf. Skurge war einst einer der größten Krieger Asgards gewesen, der seinen Spitznamen „Henker“ (Executioner) der Tatsache verdankte, daß er während eines Krieges zwischen Asgard und Jotunheim zahllose Sturmriesen erschlagen hatte. Dennoch fühlte er sich seit jeher als Außenseiter, was ihn zu einem leichten Opfer für die Enchantress machte, die seine Liebe ausnutzte, um ihn als Werkzeug gegen Thor einzuspannen.
    Nachdem ihr Plan mißlungen war, wurden die beiden auf die Erde verbannt, wo sie sich Baron Zemos Herren des Bösen anschlossen. Im Laufe der Zeit vesuchten die beiden immer wieder, Asgard und die Erde zu erobern, doch als der Flammendämon Surtur und seine Legionen Muspelheims Asgard bedrohten, kämpften sie wieder auf der Seite Asgards und verdienten sich auf diese Weise wieder das Recht, dort zu verweilen. Nachdem Skurge erkannt hatte, daß die Enchantress seine Liebe nur ausgenutzt hatte, verließ er sie und opferte in The Mighty Thor (vol. 1) #362 (Dezember 1985) schließlich sein Leben, um Thor und die übrigen Helden Asgards zu retten, und verdiente sich auf diese Weise seinen rechtmäßigen Platz in Valhalla, dem Reich der gefallenen Helden Asgards.
    Skurge besaß übermenschliche Kräfte, Ausdauer und enorn scharfe Augen und war darüber hinaus ein erfahrener Krieger. Seine bevorzugte Waffe war eine doppelklingige Axt, die sogar dimensionale Barrieren durchbrechen und magische Illusionen zerstören konnte.
    Der Radioaktive Mann wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft näher erläutert.
    Der Black Knight III debütierte in Tales to Astonish (vol. 1) #52 (Februar 1964). Nathan Garrett war ursprünglich ein britischer Wissenschaftler, der unter dem Anwesen seiner Familie das Grab seines Vorfahren Sir Percy of Scandia, des ersten Black Knight aus dem Mittelalter, entdeckte. Daraufhin nutzte er seine Kenntnisse als Wissenschaftler, um ein Pferd mutieren und ihm Flügel wachsen zu lassen und erschuf sich zudem eine High-Tech-Lanze. Unter dem Namen Black Knight wurde er zum Superschurken, um seine Forschungen finanzieren zu können, doch konnte er wiederholt von Giant-Man I besiegt werden. Einige Zeit darauf trat er Baron Zemos Herren des Bösen bei, wurde jedoch schließlich in Tales of Suspense #73 (Januar 1966) im Kampf gegen Iron Man tödlich verwundet. In The Avengers #48 (Januar 1968) bereute er dann auf dem Sterbebett seine Taten und nahm seinem Neffen Dane Whitman das Versprechen ab, seine Erfindungen besser zu nutzen als er, woraufhin Dane zum neuen, nunmehr heldenhaften Black Knight wurde und schließlich den Rächern beitrat.
    Daß Nathan hier quicklebendig auftritt, obwohl noch drei Seiten zuvor - in einer Szene, die zur selben Zeit spielen soll - sein Neffe zu sehen war, der eigentlich erst nach Nathans Tod zum neuen Black Knight geworden war, ist augenscheinlich ein weiterer Anachronismus.
    Der Melter hatte seinen ersten Auftritt in Tales of Suspense (vol. 1) #47 (November 1963). Bruno Horgan war ursprünglich ein Industrieller, der sich auf die Herstellung von Waffen und Munition für die US-Regierung spezialisiert hatte. Nachdem seine Firma infolge einer Sicherheitsinspektion, bei der die mangelnde Qualität seiner Fabrikationsmethoden aufgedeckt wurde, in den Ruin getrieben worden und seine Rüstungsaufträge statt dessen an seinen Konkurrenten Tony Stark gegangen waren, entdeckte er bei der Demontage einer seiner Fabriken durch Zufall, daß eines seiner experimentellen Radargeräte Strahlen aussendete, die in der Lage waren, Eisen zu schmelzen. Kurzerhand modifizierte er das Gerät so, daß er es auf seiner Brust befestigen konnte, und wurde unter dem Namen Melter zum Superschurken, der jedoch wieder und wieder von Iron Man besiegt werden konnte.
    Später trat er Baron Zemos Herren des Bösen bei und baute sein Gerät schließlich noch einmal um, so daß er es nunmehr als Handwaffe verwenden konnte. Schließlich entführte er sogar Tony Stark und zwang ihn, eine noch bessere Waffe für ihn zu konstrulieren, die nicht länger nur Eisen, sondern jegliche festen Materialien, sogar menschliches Gewebe, schmelzen konnte.
    Wiederum später war er dann auch Mitglied von Ultrons Herren des Bösen sowie des kurzlebigen Teams namens Death Squad, modifizierte seine Waffe einmal mehr, so daß er sie nunmehr an seinem Gürtel tragen konnte, und wurde in The Avengers (vol. 1) #263 (Januar 1986) schließlich vom selbsternannten Schurkenkiller Scourge getötet.
    Der Melter ist hier in seinem letzten Kostüm mit dem im Gürtel eingebauten Schmelzgerät zu sehen, das erstmals in The Invincible Iron Man (vol. 1) #92 (November 1976) zum Einsatz kam - zusammen mit dem Black Knight und dem ersten Baron Zemo also ein weiterer Anachronismus.
    Baron Zemo I war erstmals in The Avengers (vol. 1) #4 (März 1964) als Gestalt im Schatten zu sehen, sein eigentliches Debüt gab er dann in The Avengers (vol. 1) #6 (Juli 1964). Heinrich Zemo war einst einer der genialsten Wissenschaftler des Dritten Reiches und bekennender Nazi. Nachdem der US-Soldat Nick Fury (heute der Leiter des Geheimdienstes S.H.I.E.L.D.) in Zemos Schloß eingedrungen war und seinen „Todesstrahler“ (death ray) zerstört hatte, führte diese Niederlage dazu, daß Heinrich fortan selbst in Deutschland als Ausgestoßener betrachtet wurde und mit seiner Frau und seinem Sohn Helmut fliehen mußte. In der Folgezeit begann er, eine Kapuze zu tragen, um sein Gesicht zu verbergen.
    Eines Tages, Zemo arbeitete gerade an seiner neuesten Erfindung, einem Super-Kleber namens „Kleber X“ (Adhesive X), drang Captain America in sein Labor ein. Während des daraus resultierenden Kampfes geriet der Kleber auf Zemos Kapuze, die seither an seinem Kopf festklebte.
    Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wollte Zemo dann eine Flugbombe starten, doch Captain America und seinem jugendlicher Partner Bucky Barnes gelang es, sie zu stoppen - mit dem Ergebnis, daß Bucky starb und Captain America Jahrzehnte im ewigen Eis der Antarktis im Kälteschlaf verbrachte. Kurze Zeit darauf verließ Zemo Deutschland und seine Familie und versteckte sich die nächsten Jahrzehnte über in einer geheimen Basis im südamerikanischen Dschungel.
    Nachdem Captain America wieder zum Leben erwacht und den Rächern beigetreten war, kam auch Zemo wieder aus seinem Versteck heraus und rief die Herren des Bösen ins Leben, die jedoch im Laufe der Zeit immer wieder von den Rächern besiegt wurden. In The Avengers (vol. 1) #15 (April 1965) kam er dann schließlich im Kampf gegen Captain America ums Leben und wurde später von seinem Sohn Helmut beerbt, der zum neuen Baron Zemo wurde.
    Die Enchantress trat erstmals in Journey into Mystery (vol. 1) #103 (April 1964) auf. Amora stammt aus Asgard und lief als kleines Kind von ihrer Familie fort, woraufhin sie von der Nornenkönigin Karnilla gefunden wurde. Zwar erlernte Amora unter Karnillas Leitung viele magische Fähigkeiten, doch wurde sie aufgrund ihrer Disziplinlosigkeit schließlich von dieser verstoßen. In der Folgezeit lernte sie von anderen Meistern der Magie, indem sie diese verführte, was ihr den Spitznamen „Zauberin“ (Enchantress) einbrachte.
    Einst verbannte sie die Walküre Brunhilde auf die Erde, wo diese zur Superheldin Valkyrie wurde, später begann sie dann, ein Interesse für den Donnergott Thor zu entwickeln und versuchte, sein Herz zu gewinnen. Als er sie jedoch zurückwies, verführte Amora den Executioner, um gemeinsam mit ihm Rache an Thor zu nehmen, doch im Laufe der Zeit scheiterten die beiden wieder und wieder und wurden schließlich auf die Erde verbannt, wo sie Baron Zemos Herren des Bösen beitraten.
    Wiederum später war Amora an der Entstehung des Schurken Power Man I (heute bekannt als Atlas) beteiligt und durfte schließlich gemeinsam mit dem Executioner wieder nach Asgard zurückkehren, nachdem die beiden geholfen hatten, die Stadt vor Surtur und seinen Dämonen Muspelheims zu verteidigen. Nachdem der Executioner sie verlassen hatte und kurz darauf im Kampf an der Seite von Thor gefallen war, ging Amora eine kurze Beziehung mit Thor ein und geriet kurz darauf in die Gewalt der Frostriesen, konnte sich jedoch schließlich wieder befreien und zur Erde zurückkehren, wo Thor mittlerweile augenscheinlich im Kampf gegen das Wesen namens Onslaught ums Leben gekommen war. Schließlich half sie beim Wiederaufbau des zerstörten Asgard, wo sie heute wieder lebt.
Die Schriftart auf dem Warnschild oben links, das teilweisevon Iron Mans Sprechblase verdeckt wird, ist einmal mehr „Enelsianisch“, ein „außerirdischer“ Schriftsatz, der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 näher besprochen wurde.

Links neben dem Hauptmonitor zeigen zahlreiche kleinere Bildschirme bekannte Schurken aus dem Marvel- und dem DC-Universum, im Einzelnen (von oben nach unten) Mr. Mxyzptlk, Loki, Kanjar Ro, Ares, den Grey Gargoyle, Apocalypse (auf dem separaten Monitor ganz links) und Umar.
    Mr. Mxyzptlk, ursprünglich noch „Mr. Mxyztplk“ geschrieben, debütierte in Superman (vol. 1) #30 (September 1944), im Post-Crisis-DC-Universum dann in Superman (vol. 2) #11 (November 1987). In beiden Versionen ist Mxyzptlk ein Kobold aus der fünften Dimension, der über nahezu unbegrenzte magische Kräfte verfügt und Superman mit wandelnden Häusern und ähnlichen „Scherzen“ regelmäßig auf die Nerven geht. Die einzige Möglichkeit, ihn für 90 Tage in seine Dimension zurückzuschicken, besteht darin, ihn dazu zu bringen, seinen Namen rückwärts aussprechen zu lassen. Wirklich gefährlich wurde es im Zusammenhang mit Mxyzptlk bislang nur ein einziges Mal, als er im Zuge der Storyline „The Reign of Emperor Joker“ seine Macht „versehentlich“ auf Batmans Erzfeind, den Joker, übertrug, der damit kurzerhand das gesamte Universum auf den Kopf stellte.
    Loki ist der Sage nach der nordische Gott der Lügen und darüber hinaus entweder der Halb- oder der Adoptivbruder Thors und soll während des Ragnaröks, der Götterdämmerung, die Mächte des Bösen gegen Asgard führen.
    Im Marvel-Universum hatte Loki Laufeyson seinen ersten Auftritt in Journey into Mystery (vol. 1) #85 (Oktober 1962) und ist der Sohn von Laufey, dem König der Frostriesen (frost giants) Jotunheims, einer der neuen Welten des Dimensionssystems Asgards. Nachdem Odin Laufey im Kampf getötet hatte, adoptierte er dessen Sohn und zog ihn gemeinsam mit seinem leiblichen Sohn Thor groß, doch Loki begann schon sehr früh, Thor zu beneiden, und entwickelte sich bald zu einem hinterlistigen Intriganten, der sich in Eigenregie Kenntnisse der Magie aneignete.
    Als Erwachsener verdiente er sich den Spitznamen „Gott der Lügen“ (God of Mischief) und versuchte über Jahrhunderte hinweg immer wieder, Odin zu stürzen und selbst dessen Thron in Besitz zu nehmen, woraufhin Odin ihn schließlich für lange Zeit im Inneren eines Baumes einsperrte. Als Thor jedoch auf der Erde des 20. Jahrhunderts zu einem „Superhelden“ wurde, gelang es Loki, sich zu befreien, und machte Thor in der Folgezeit einmal mehr regelmäßig das Leben schwer - einer seiner fehlegschlagenen Pläne führte sogar zur Gründung der Rächer, was Loki bis heute zutiefst bereut.
    Loki war es auch, der „Crusher“ Creel in den Absorbing Man verwandelte und dem die Wrecking Crew ihre Macht verdankt. Zwischenzeitlich gelang es ihm sogar, die Macht über Asgard an sich zu reißen, doch konnte er am Ende einmal mehr von Odin in seine Schranken gewiesen werden.
    Kanjar Ro gab sein Debüt in Justice League of America #3 (März 1961) und ist der Diktator des Planeten Dhor im Antares-System. Mit Hilfe seines Gamma-Gongs, der in der Lage ist, jedes Lebewesen in einen Zustand der Bewegungslosigkeit zu versetzen, seinem Kraftstab (power rod) und seiner kosmischen Sklavengaleere durchquerte er das All und versuchte einst, die Justice League dazu zu zwingen, für ihn seine Rivalen Hyathis, Kromm und Sayyar zu bezwingen, damit er die uneingeschränkte Herrschaft über sein Sonnensystem erlangen konnte, doch gelang es der Liga am Ende, seine Pläne zu durchkreuzen und Kanjar zu entmachten.
    Im Laufe der Zeit entwickelte sich Kanjar zu einem erbitterten Feind Adam Stranges und versuchte unter anderem, dessen Wahlheimat Rann und Thanagar, die Heimatwelt von Hawkman II, zu erobern. In jüngster Vergangenheit trat er dann als Verteidigunsgminister des Planeten Kylaq auf, doch gelang es der JLA am Ende einmal mehr, seine skrupellosen Methoden öffentlich bloßzustellen.
    Der Kanjar, der hier zu sehen ist, ist noch die „alte“ Version aus der Zeit vor JLA #78 (April 2003).
    Ares, der griechische Gott des Krieges, trat im Marvel-Universum erstmals in The Mighty Thor (vol. 1) #129 (June 1966) auf und ist der Sohn von Göttervater Zeus und seiner Frau Hera. Als sich das Christentum im Römischen Imperium ausbreitete, unternahm Zeus nichts gegen die nachlassende Verehrung der olympischen Göter, was dazu führte, daß Ares zunehmend unzufriedener mit Zeus’ Herrschaft wurde. Als Folge versuchte er mehrfach, die Macht über den Olymp an sich zu reißen, einige Male sogar mit Hilfe seines Onkels Pluto, konnte jedoch bislang jedesmal von seinem Halbbruder Herkules und dessen irdischen Verbündeten aufgehalten werden.
    In einer Geschichte aus den 70er Jahren wurde zudem angedeutet, daß Ares einst mit für den Vietnamkrieg verantwortlich gewesen sei und seine Schwester Venus den Krieg schließlich beendet habe, indem sie Ares von der Erde verbannte, doch ist nicht sicher, ob diese Geschichte in der Form nach wie vor Teil der gültigen Continuity ist. Genau wie in der Legende hat Ares auch in der Marvel-Version zwei Söhne, Phobos und Deimos.
    Auch im DC-Universum ist Ares übrigens eine etablierte Figur und einer der Erzfeinde Wonder Womans. Die DC-Version von Ares wird in den Anmerkungen zu Seite 44 (162) besprochen.
    Der Grey Gargoyle debütierte in Journey into Mystery (vol. 1) #107 (August 1964). Paul Pierre Duval war einst ein Chemiker, der für ein französisches Pharmazeutik-Unternehmen arbeitete und eines Tages versehentlich mit einer unbekannten organische Substanz in Kontakt kam. Seither verfügte er über die Fähigkeit, sich selbst in ein Wesen aus lebendem Stein zu verwandeln und andere Personen und Objekte völlig versteinern zu lassen. Unter dem Namen Grey Gargoyle wurde er zum Superschurken, konnte jedoch im Laufe der Zeit immer wieder von Superhelden wie Thor, Captain America, Iron Man und sogar dem Hulk aufgehalten werden. Zwischenzeitlich arbeitete er für die Untergrundorganisation A.I.M., war Mitglied einer Formation der Herren des Bösen und sogar für kurze Zeit Kapitän des außerirdischen Raumschiffes Bird of Prey. In jüngerer Vergangenheit griff Duval dann im Auftrag des Gideon Trust die Fantastischen Vier an, wurde jedoch am Ende einmal mehr besiegt.
    Apocalypse hatte seinen ersten Auftritt in X-Factor (vol. 1) #5 (Juni 1986) bzw. #6 (Juli 1986). Der Mutant En Sabah Nur wurde vor tausenden von Jahren im alten Ägypten zur Zeit des Pharaos Rama-Tut (ein Zeitreisender, der später zu Kang, dem Eroberer werden sollte) geboren und ist laut eigener Aussage der erste Mutant der Welt. Von Nomaden aufgezogen, fand er recht bald Gefallen am Konzept des „Überlebens des Stärksten“, was bis heute seine Lebensdoktrin geblieben ist. Als Erwachsener wurde er versklavt und zur Arbeit unter dem Großwesir Ozymandias gezwungen, doch als En Sabah als Strafe für seine Rebellion getötet wurde, erwachte er dank seiner Mutantenkräfte sofort wieder zum Leben, und nach dem Sturz Rama-Tuts (durch die zeitreisenden Fantastischen Vier) versklavte er seinerseits Ozymandias und nutzte in der Folgezeit Rama-Tuts Technologien, um über Jahrhunderte hinweg am Leben zu bleiben und seinen eigenen Körper immer weiter zu verbessern.
    Im 12. Jahrhundert verwandelte er einen weiteren Mutanten in den späteren Superschurken Exodus, ebenso verwandelte er im England des späten 19. Jahrhunderts den Wissenschaftler Nathaniel Essex in seinen Getreuen Mr. Sinister.
    Im 20. Jahrhundert wurde er dann zum Gegner verschiedener Mutantenteams wie X-Factor und den X-Men, sein mit Abstand erbittertster Gegner war darunter der Zeitreisende Cable, der in einer alternativen Zukunft aufgewachsen war, in der Apocalypse die Welt beherrschte, und der einst von Apocalypse mit einem Techno-Virus infiziert worden war, das Cables Kräfte schwächte. Im Laufe der Zeit verwandelte Apocalypse immer wieder willige Gefolgsmänner ebenso wie erbitterte Gegner in seine vier Reiter (Horsemen), darunter auch die X-Men Angel und Wolverine oder auch den Hulk.
    Apocalypse ist mittlerweile bereits mehrfach gestorben, jedoch bislang noch jedesmal ins Leben zurtückgekehrt. Im Verlauf der Storyline „Apocalypse: The Twelve“ versuchte er schließlich, die Kräfte von zwölf Mutanten auf sich zu übertragen und auf diese Weise gottähnliche Kräfte zu erlangen, konnte jedoch am Ende aufgehalten werden, mit der Folge, daß er vorübergehend mit dem X-Man Cyclops zu einem Wesen verschmolz. Am Ende von X-Men: The Search for Cyclops #4 (März 2001) konnten die beiden dann schließlich wieder getrennt und Apocalypses Geist augenscheinlich endgültig ausgelöscht werden.
    Umar die Unerbittliche (Umar the Unrelenting) gab ihr Debüt in Strange Tales (vol. 1) #150 (November 1966). Umar ist die Schwester von Dormammu und wuchs gemeinsam mit ihm in der Dimension Faltine auf. Nachdem die beiden von dort verbannt worden waren, suchten sie Zuflucht in der Dunklen Dimension (Dark Dimension) und verbündeten sich mit deren Herrscher Olnar. Nachdem dieser von den Geistlosen (Mindless Ones), die die drei gemeinsam heraufbeschworen hatten, getötet worden war, sollte Dormammu seine Nachfolge antreten, doch aus Furcht vor der Machtgier seiner Schwester drängte er Umar zunehmend in den Hintergrund.
    Später hatte Umar mit Olnars Sohn Orini eine Tochter namens Clea, die sie jedoch gänzlich Orinis Obhut überließ. Schließlich verbannte Dormammu seine Schwester in einer Taschendimension, doch als er von Eternity besiegt wurde, konnte sie sich daraus wieder befreien und ergriff ihrerseits die Macht in der Dunklen Dimension, wurde jedoch schließlich von ihrer mittlerweile erwachsenen Tochter vom Thron verdrängt. Im Laufe der Zeit legte sich Umar wiederholt mit Dr. Strange an, verbündete sich jedoch später mit ihm und ihrer Tochter, um Dormammu, der einmal mehr die Macht in der Dunklen Dimension an sich gerissen hatte, abermals vom Thron zu vertreiben. Dennoch gelang es ihm am Ende einmal mehr, seine Schwester erneut gefangenzunehmen und in eine andere Dimension zu verbannen.
Auch auf der rechten Seite neben dem Hauptmonitor zeigen diverse kleinere Bildschirme bekannte Marvel- und DC-Schurken, im Einzelnen (von oben nach unten) den Taskmaster, Killer Frost, Korvac, Dr. Forklift, den Ultra-Humanite und Bizarro. Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers verdeckt Batmans Sprechblase darüber hinaus den Red Skull, der bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert wurde und der somit nach Seite 31 (97) aus Heft 2 schon das zweite Mal um einen Auftritt in diesem Crossover gebracht wurde.
    Der Taskmaster trat erstmals in The Avengers (vol. 1) #195 (Mai 1980) auf. Der Mann, dessen wahrer Name nicht bekannt ist, entdeckte bereits in jungen Jahren, daß er über „fotografische Reflexe“ verfügte, die es ihm ermöglichten, jegliche Bewegungen anderer Menschen auf den ersten Blick nachzuahmen, selbst die kompliziertesten Kampftechniken. Als Erwachsener nutzte er seine Fähigkeiten, um die Bewegungen der besten Kämpfer, darunter auch zahlreiche Superhelden, zu kopieren und mit Hilfe der auf diese Weise erworbenen Kenntnissen andere Kriminelle zu trainieren, so bot er sich unter dem Namen Taskmaster als Trainer für die Mitarbeiter verschiedener Verbrecherorganisationen an.
    Zwar gelang es den Rächern schließlich, die ursprüngliche Akademie des Taskmasters auffliegen zu lassen, doch gelang ihm selbst die Flucht, und in der Folgezeit bekam er es noch mehrfach mit Superhelden wie Spider-Man, Ant-Man, Hawkeye oder dem Ding zu tun. Nachdem er schließlich doch hatte dingfest gemacht werden können, wurde er dazu gebracht, John Walker zu trainieren, so daß dieser die Rolle Captain Americas übernehmen konnte. Nach seiner geglückten Flucht nahm er seine früheren Aktivitäten jedoch einmal mehr auf und arbeitete im Laufe der Zeit unter anderem für den Red Skull und die Sekte der Brüder des Geistes (Triune Understanding). In jüngerer Vergangenheit schließlich stellte der Taskmaster seine Dienste nunmehr selbst als Söldner zur Verfügung und bildete gemeinsam mit dem geheimnisvollen Agent X die „Agency X“.
    Der Taskmaster trägt hier sein klassisches Kostüm, das zuletzt in Captain America (vol. 3) #44 (August 2001) zum Einsatz kam.
    Killer Frost I debütierte in Firestorm, the Nuclear Man #3 (Mai 1978). Dr. Crystal Frost war ursprünglich eine Wissenschaftlerin, die sich auf Kryogenik spezialisiert hatte und bei einem Laborunfall versehentlich in eine Kältekammer gesperrt wurde, die ihr ihre gesamte Körperwärme entzog. Crystal starb jedoch nicht, sondern erhielt vielmehr Superkräfte, die es ihr ermöglichten, Kälte und Eis zu erzeugen (vergleichbar mit Iceman von den X-Men). Als Killer Frost wurde sie zur Superschurkin und zur Gegnerin von Firestorm, kam jedoch schließlich in The Fury of Firestorm, the Nuclear Man #21 (März 1984) an den Spätfolgen des Unfalls, dem sie ihre Kräfte verdankte, ums Leben.
    Im selben Heft debütierte auch Crystals Kollegin, Dr. Louise Lincoln, die deren Haß auf Firestorm teilte und der es in The Fury of Firestorm, the Nuclear Man #34 (April 1985) schließlich gelang, die Umstände, die Crystal in Killer Frost verwandelt hatten, unter kontrollierten Bedingungen zu wiederholen und auf diese Weise zu Killer Frost II zu werden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Lousie zu einer im wahrsten Sinne des Wortes kaltblütigen Killerin, die zwischenzeitlich Mitglied der Legion of Doom, der Secret Society of Super-Villains und - unter behördlichem Zwang - sogar der Suicide Squad war.
    Aufgrund der Ähnlichkeit der beiden ist unmöglich zu sagen, welche der beiden Killer Frosts hier zu sehen ist, angesichts der kurzen „Karriere“ von Crystal Frost ist allerdings davon auszugehen, das es sich hierbei wohl eher um Louise Lincoln handeln dürfte.
    Korvac trat erstmals in Giant-Size Defenders #3 (Januar 1975) auf. Michael Korvac stammte ursprünglich aus dem 31. Jahrhundert einer alternativen Zukunft, in der auch die Wächter der Galaxis (Guardians of the Galaxy) beheimatet sind, und war dort ursprünglich ein Computertechniker, bis die außerirdischen Badoon die Erde angriffen. Anstatt sich zur Wehr zu setzen, bot Michael seine Dienste den Angreifern an und erhielt so bald die Erlaubnis, den Hauptcomputer zu überwachen, der die Heimatwelt der Badoon kontrollierte. Als er jedoch eines Tages vor Überanstrengung zsammenbrach, verflanzten sie seinen Oberkörper zur Strafe auf eine mobiles Computermodul, doch Michael nutzte seine neugewonnenen Fähigkeiten als Cyborg, um seine Aufseher zu töten.
    Anschließend versuchte er, sich vollständig mit dem Badoon-Computer zu verbinden und auf diese Weise selbst die Kontrolle über das Imperium der Aliens zu übernehmen. Bevor ihm dies gelang, wurde er jedoch vom Grandmaster aus seiner Zeit gerissen und ins 20. Jahrhundert gebracht, wo er für ihn gegen die Defenders kämpfen sollte. Statt dessen raubte er dem Grandmaster einen Teil von dessen Macht und kehrte anschließend in seine eigene Zeit zurück, mächtiger denn je. Dort rekrutierte er Wesen aus anderen Welten als Handlanger, um die gesamte Galaxis zu erobern, konnte jedoch von den Wächtern der Galaxis und einem zeitreisenden Thor aufgehalten werden. Daraufhin reiste er einmal mehr ins 20. Jahrhundert, wo er Galaktus aufspürte und auch diesem einen Teil seiner Macht raubte, wodurch er nahezu gottgleiche Macht erlangte.
    Mit der Absicht, Ungerechtigkeit und Chaos auszulöschen, wollte er die Herrschaft über das gesamte Universum an sich reißen, verliebte sich jedoch zwischenzeitlich in eine Frau namens Carina Walters, die in Wahrheit die Tochter des Collectors, wie der Grandmaster einer der Alten des Universums, war, die von ihrem Vater geschickt wurde, um Michael auszuspionieren, allerdings verliebte sie sich überraschenderweise tatsächlich in ihn. In der Zwischenzeit waren auch die Wächter der Galaxis ins 20. Jahrhundert gekommen und verbündeten sich mit den Rächern, um Michael aufzuhalten. Nachdem er die Angreifer kurzerhand ausgelöscht hatte, erkannte er angesichts seiner Zurückweisung durch Carina jedoch die Sinnlosigkeit seines Vorhabens und beging am Ende von The Avengers (vol. 1) #177 (November 1978) schließlich Selbstmord, nachdem er Rächer und Wächter wieder ins Leben zurückgeholt hatte.
    Im Verlauf des Crossovers The Korvac Quest (1991) stellte sich dann heraus, daß Michael vor seinem Tod seinen Geist in die Vergangenheit geschickt hatte, wo dieser in den Körpern seiner Vorfahren Erfahrungen sammeln sollte, bis er in der Zukunft wieder in seinen eigenen Körper gelangen und erneut gottgleiche Macht erlangen würde. Am Ende gelang es den Wächtern zwar, Michaels Auferstehung noch einmal abzuwenden, allerdings kehrte er in Captain America (vol. 3) #17 (Mai 1999) unter bislang nicht geklärten Umständen dennoch einmal mehr zurück und brachte kurzzeitig einen Kosmischen Würfel in seinen Besitz, mit dessen Macht er das 30. Jahrhundert eroberte, allerdings konnte er am Ende einmal mehr von Captain America aufgehalten werden und wurde schließlich augenscheinlich vom Red Skull vernichtet.
    Dr. Forklift hatte seinen ersten und bislang zugleich auch letzten Auftritt in Plastic Man (vol. 2) #11 (März 1976) und setzte Plastic Man mit seinen „Hamstern des Schreckens“ („Hamsters of Doom“) zu, denen er den Verstand von Menschen verliehen hatte, während im Gegenzug einige Menschen nunmehr über den Verstand von Hamstern verfügten. Am Ende gelang es dem Plastic Man jedoch, seine Pläne zu durchkreuzen, und seither wurde Dr. Forklift nie wieder gesehen.
    Der Ultra-Humanite gab sein Debüt in Action Comics #13 (Juni 1939) und war ursprünglich ein genialer, an den Rollstuhl gefesselter Wissenschaftler, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Experimente mit seinem eigenen Gehirn mächtige telepathische Kräfte erlangt hatte. Mit Hilfe dieser Kräfte plante er, die Erde zu erobern, konnte jedoch immer wieder von Superhelden wie der Justice Society of America oder der All-Star Squadron aufgehalten werden. Im Laufe der Jahre überlebte er den Tod seines ursprünglichen Körpers, indem er sein überlegenes Gehirn in andere Körper wie den der entführten Schauspielerin Dolores Winters, eines Tyrannosaurus Rex und schließlich, in Justice League of America #195 (Oktober 1981), in den eines genetisch verbesserten Albino-Gorillas verpflanzen ließ.
    Zwischenzeitlich war der Humanite Anführer der Secret Society of Super-Villains und des Injustice Syndicate und gab später den Affenkörper wieder auf, um in wechselnden menschlichen Körpern die Firma Ultra-Gen aufzubauen, die anschließend einen neuen Körper für ihn erschuf. In jüngerer Vergangenheit trat er dann als Leiter einer Untergrundorganisation namens Council auf und übernahm schließlich sogar die Kontrolle über den Körper von Johnny Thunder, konnte jedoch am Ende einmal mehr von der JSA besiegt werden.
    Der Humanite ist hier in seiner Albino-Affen-Gestalt zu sehen.
    Der erste Bizarro trat erstmals in Superboy (vol. 1) #68 (Oktober 1958) als fehlerhaftes Duplikat Superboys (des jungen Post-Crisis-Superman) auf, das erste Bizarro-Duplikat des erwachsenen Superman trat dann in Action Comics #254 (Juli 1959) auf, und im Post-Crisis-DC-Universum schließlich wurde der erste Bizarro in Man of Steel #5 (September 1986) von einem Wissenschaftler namens Dr. Teng bei dem Versuch, im Auftrag Lex Luthors Superman zu klonen, erschaffen. Bereits am Ende des Heftes zerfiel der fehlerhafte Klon wieder zu Staub, doch traten im Laufe der Zeit noch zwei weitere Bizarros-Klone auf, der erste der beiden richtete sich sogar eine eigene Welt, seine „Bizarro’s World“, ein (eine Anspielung auf den gleichnamigen Planeten, den der Prä-Crisis-Bizarro gemeinsam mit anderen Klonwesen bewohnte). Im Zuge der Storyline „The Reign of Emperor Joker“ wurde dann wiederum ein neuer Bizarro eingeführt, der ursprünglich aus einer Parallelwelt stammte, die der Joker mit der unfreiwilligen Hilfe von Mr. Mxyzptlk erschaffen hatte. Bei dem hier abgebildeten Bizarro handelt es sich dagegen augenscheinlich um eine der Klon-Versionen.
Iron Man trägt hier seine „Mark VIII“-Rüstung, die von Iron Man (vol. 1) #231 (Juni 1988) bis Iron Man (vol. 1) #277 (Februar 1992) zum Einsatz kam.

Batman trägt hier sein Kostüm der späteren 90er Jahre, ganz in schwarz und mit gelbem Brustemblem, jedoch ohne „Unterhose“ über der Hose, das in der Form - mit schlichtem Gürtel, wie in Panel 5 zu sehen - von Batman #515 (Februar 1995) bis Batman #561 (Dezember 1998) zum Einsatz kam.

Panel 5: Bei der Figur ganz links handelt es sich um Gilgamesh, der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) ausführlich besprochen wurde. Das Kostüm inklusive Helm, das hier zu sehen ist, trug er von The Avengers (vol. 1) #299 (Januar 1989) bis Avengers (vol. 1) #303 (Mai 1989). Die übrigen Figuren im Bild sind (neben Jarvis, Iron Man und Batman) Vixen, Namor, der Sub-Mariner, Dr. Light III und Gypsy, die allesamt ebenfalls bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen wurden.

Panel 8: Hawkeyes Satz, „Can’t we all just get along?“ (in der deutschen Fassung: „Müßt ihr immer streiten?“) ist ein Zitat von Rodney King, der im März 1991 von der Polizei von Los Angeles wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten und bei seiner Festnahme brutal mißhandelt wurde. Ein Augenzeuge nahm den Vorfall auf Video auf und schickte das Band an einen Fernsehsender, und schon bald war der neueste Fall von Polizeigewalt gegen Minderheiten (King war Schwarzer) weltweit im Fernsehen zu sehen. Als die vier Polizisten ein Jahr später von einem Geschworenengericht freigesprochen wurden, löste dies die schlimmsten Rassenunruhen aus, die die USA seit Jahren erlebt hatten, und in der Hoffnung, den Aufständen, für die er sich mitverantwortlich fühlte, auf diese Weise ein Ende zu bereiten, sprach King schließlich vor laufenden Fernsehkameras die verzweifelte Bitte „Why can’t we all just get along?“ („Warum können wir uns nicht einfach alle vertragen?“) aus.

Seite 16 (134), Panels 2-3: Der bislang auffälligste Anachronismus - das Kostüm, in dem Aquaman hier zu sehen ist, trägt er seit Aquaman (vol. 5) #5 (Januar 1995), seine linke Hand verlor er allerdings bereits in Aquaman (vol. 5) #2 (September 1994).

Panel 8: Dies ist das Metropolis aus der Zeit vor der „Superman: Y2K“-Storyline (Februar 2000), bevor es vom „B13“-Virus im wahrsten Sinne des Wortes in eine „Stadt der Zukunft“ verwandelt wurde - man beachte die Überreste des nicht-holograhischen Globus des Daily Planet-Redaktionsgebäudes. Metropolis wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 näher erläutert, der Daily Planet in den Anmerkungen zu Heft 2.

Hinter Vision und Aquaman befindet sich eine Kunstgalerie namens „Mankuta Galleries“, benannt nach dem Sammler Jonathan Mankuta, der die Originalzeichnungen sämtlicher von George Pérez gezeichneter Cover zur Serie The Avengers (vol. 1) von Pérez’ Agenten gekauft hat.

Seite 17 (135), Panel 2: Bei den versammelten DC-Superschurken handelt es sich um (von links nach rechts) Silver Swan I, Killer Croc, Shrapnel, Mammoth, Bloodsport I, Sonar I, die Silver Banshee und Poison Ivy.
    Silver Swan I debütierte in Wonder Woman (vol. 2) #15 (April 1988). Valerie Beaudry war die Tochter eines Ehepaares, das einst der Strahlung eines Atombombentests ausgesetzt worden war, und kam mit entsetzlichen Entstellungen zur Welt. Im Alter von 17 Jahren wurde sie von der Firma Armbruster International Experimenten unterzogen, die ihr Superkräfte und Schönheit verliehen. Sogleich nutzte Valerie ihre Kräfte, um den Wissenschaftler, der für ihre Verwandlung verantwortlich war, zu töten.
    Der Leiter von Armbruster International unterzog Valerie daraufhin einer Gehirnwäsche und hetzte sie auf Wonder Woman, doch nach einem Kampf, der beide Frauen beinahe das Leben gekostet hätte, gelang es Valerie schließlich, ihre Gehirnwäsche zu überwinden, woraufhin sie sich von Armbruster lossagte. Im Anschluß war sie kurzzeitig Mitglied der Suicide Squad und gab ihre Identität als Silver Swan schließlich auf, wurde allerdings in jüngerer Vergangenheit von Vanessa Kapetalis beerbt, die ihrerseits zur neuen Silver Swan wurde.
    Im Prär-Crisis-DC-Universum hatte es übrigens bereits eine andere, „erste“ Silver Swan namens Helen Alexandros gegeben, allerdings hat diese im Post-Crisis-DC-Universum nie existiert.
    Killer Croc hatte seinen ersten Auftritt in Detective Comics #523 (Februar 1983) hinter den Kulissen, erstmals wirklich zu sehen war er dann in Detective Comics #524 (März 1983). Waylon Jones war ein Afro-Amerikaner, der in einem Slum in Florida aufwuchs und seit seiner Geburt an einer seltenen Hautkrankheit litt, die seine Haut mit zunehmendem Alter immer schuppiger werden ließ. Schon als Jugendlicher bekam es „Croc“, wie ihn alle aufgrund seines Aussehens nannten, immer wieder mit dem Gesetz zu tun, nach einer längeren Haftstrafe verdingte er sich dann als Alligator-Ringer.
    Schließlich kam er nach Gotham City, mit der Absicht, in der dortigen Unterwelt Fuß zu fassen, konnte jedoch schließlich von Batman dingefest gemacht werden. Im Laufe der Zeit schien sein Geist zunehmend zu verkümmern und Croc immer primitiver zu werden, tatsächlich stellte sich jedoch später heraus, daß er das „geistlose Monster“ lediglich vorgetäuscht hatte. Dennoch überkam ihn schließlich das Verlangen, in die Sümpfe zurückzukehren, wo ihn Batman in die Obhut des Swamp Thing übergab, allerdings kehrte Croc schon bald darauf abermals nach Gotham City zurück und bekam es dort erneut mit Batman zu tun. Im Zuge der „Hush“-Storyline wurde er schließlich noch weiter mutiert, allerdings konnte diese künstlich erzeugt Mutation mittlerweile wieder rückgängig gemacht werden.
    Shrapnel gab sein Debüt in Doom Patrol (vol. 2) #7 (April 1988). Mark Scheffer, dessen Vergangenheit nach wie vor im Dunkeln liegt, wurde auf bislang ungeklärte Weise in ein Wesen aus scharfen Metalsplittern verwandelt, die er nach Belieben als Waffen einsetzen und im Anschluß wieder in seinen Körper integrieren konnte. Daraufhin beschloß er, sich mit Hilfe seiner neugewonnenen Fähigkeiten als Attentäter zu verdingen. Sein erster Auftrag bestand darin, einen Mann namens Walter Williamson zu töten, doch als er sich entschloß, jegliche Zeugen ebenfalls zu töten, wurde die Doom Patrol auf ihn aufmerksam, allerdings war es auch diesen nicht möglich, ihn daran zu hindern, seinen Auftrag auszuführen.
    Im Zuge des Crossovers Our Worlds at War wurde er dann im Auftrag von Präsident Lex Luthor für eine neue Suicide Squad rekrutiert und in The Adventures of Superman #594 (September 2001) schließlich von der Kreatur namens Doomsday augenscheinlich getötet.
    Mammoth trat erstmals in The New Teen Titans (vol. 1) #3 (Januar 1981) auf. Baran Flinders und seine Schwester Selinda entdeckten bereits in jungen Jahren, daß sie Mutanten waren und über Superkräfte verfügten. Von ihren Mitschülern ausgegrenzt, setzten sie ihre Kräfte gegen diese ein und wurden daraufhin von ihren Eltern zu einer berühmten Wissenschaftlerin namens Dr. Helga Jace gebracht, die ihnen dabei half, ihre Kräfte besser zu kontrollieren.
    Trotz Jaces Versuchen, den beiden ein besseres Moralempfinden näherzubringen, wurden Baran und Selinda später kriminell und traten als Mammoth und Shimmer schließlich den Fearsome Five bei, die im Laufe der Jahre wieder und wieder gegen die Teen Titans antraten. Zwischenzeitlich fanden die beiden ihren Frieden in einem tibetanischen Kloster, wurden jedoch einige Zeit darauf von ihren ehemaligen Teamkameraden Psimon angegriffen, der Selinda tötete und Baran schwer verwundete, doch ist Baran mittlerweile wieder genesen und hat sich erneut dem Verbrechen zugewandt.
    Bloodsport I debütierte in Superman (vol. 2) #4 (April 1987). Robert „Bobby“ DuBois erlitt einen Nervenzusammenbruch, nachdem sein jüngerer Bruder, der an seiner Stelle im Vietnamkrieg gekämpft hatte, beide Arme und Beine verloren hatte. Nach mehreren Jahren in diversen Nervenkliniken wurde er im Auftrag Lex Luthors davon überzeugt, Superman sei sein Feind. Mit einem Teleporter und Waffen, die Kryptonitgeschosse enthielten, ausgestattet, lief er unter dem Namen Bloodsport in Metropolis Amok und tötete unbeteiligte Passanten, bis ihn sein Bruder bat, dem sinnlosen Töten ein Ende zu bereiten.
    Während Bobby im Gefängnis saß, erschien in Metropolis ein neuer Bloodsport, der Nazi Alex Trent, der jedoch ebenfalls von Superman besiegt werden konnte. Auf der Gefängnisinsel Stryker’s Island kam es dann in The Adventures of Superman #526 (August 1995) zu einem Zweikampf zwischen den beiden Bloodsports mit Superman als Ringrichter, doch am Ende wurde Bobby bei einem Fluchtversuch augenscheinlich erschossen. Dennoch trat er später in Batman & Superman: World’s Finest #10 (Februar 2000) ohne jegliche Erklärung quicklebendig wieder auf, und um das Ganze noch mysteriöser zu machen, stammten beide Geschichten vom selben Autoren. Es ist daher anzunehmen, daß Bobby auf wundersame Weise den Kugelhagel überlebt hat und sich derzeit wieder in Haft befindet.
    Sonar I hatte seinen ersten Auftritt in Green Lantern (vol. 2) #14 (Juli 1962). Bito Wladon war einst der Assistent eines Uhrmachers aus dem fiktiven Balkanstaat Modora, der es sich zum Ziel setzte, seinem Land zu internationalem Ansehen zu verhelfen. Um dies zu erreichen, wollte er eine „Nukleo-Schallbombe“ (Nucleo-Sonic Bomb) entwickeln, und um die dafür benötigeten Teile zu bekommen, wurde er mit Hilfe von selbstentwickelten Schallwaffen in den USA zum Superschurken namens Sonar. Nachdem er von Green Lantern (Hal Jordan) besiegt worden war, wurde er in die Obhut der Behörden seines Landes übergeben, konnte jedoch im Laufe der Zeit immer wieder entkommen und legte sich wieder und wieder mit Green Lantern an, selbst nachdem er ins Exil geschickt wurde.
    Zwischenzeitlich gelang es ihm tatsächlich, die Macht in Modora an sich zu reißen, und schließlich versuchte er sogar mit Hilfe einer Gruppe Superschurken, die er unter seine Kontrolle brachte, Rußland und Europa zu unterwerfen, konnte jedoch am Ende von der Justice League Europe aufgehalten werden. Einige Zeit später trat dann ein neuer Sonar auf, von dem bislang nicht bekannt ist, ob zwischen ihm und Bito eine Verbindung besteht.
    Die Silver Banshee gab ihr Debüt in Action Comics #595 (Dezember 1987). Siobhan McDougal war die erstgeborene Tochter des Oberhauptes eines alten gälischen Clans, der auf einer Insel zwischen Irland und Schottland lebte. Eine jahrhundertealte Tradition verlangte, daß die erstgeborenen Kinder des McDougal-Clans ein magisches Ritual vollziehen mußen, das ihr Geburtsrecht als Führer des Clans bestätigen sollte. Als Siobhan dieses Recht jedoch in Anspruch nehmen wollte, wurde sie von ihrem Bruder Bevan gestört, woraufhin sie von den mystischen Mächten, die sie beschworen hatte, in die Unterwelt verbannt wurde. Ein Wesen namens Crone verwandelte sie schließlich in die Silver Banshee und schickte sie zur Erde zurück, wo sie einen mörderischen Rachefeldzug startete.
    Auf der Suche nach einem magischen Buch, das ihr Onkel verkauft hatte, gelangte sie nach Metropolis, wie sie erstmals auf Superman traf. Einige Zeit darauf gelang es Batman, das Buch wiederzubeschaffen, woraufhin Crone die Silver Banshee augenscheinlich tötete, doch wurde sie später noch mehrfach von anderen Dämonen gegen Superman eingesetzt.
    Poison Ivy trat erstmals in Batman #181 (Juni 1966) auf. Pamela Lillian Isley war einst eine Botanik-Studentin, die von einem Wissenschaftler namens Dr. Jason Woodrue (der später zum Superschurken namens Plant-Master alias Floronic Man werden sollte) verführt und dazu überredet wurde, an einem seiner Experimente teilzunehmen. Dabei flößte er der unwissenden Pamela verschiedene Pflanzengifte ein, die sie in ein Wesen verwandelten, das mehr Pflanze als Mensch war. Immun gegen jegliche Art von Gift, aber auch mit einem tödlichen Kuß ausgestattet, wurde sie zur Öko-Terroristin Poison Ivy und bekam es als solche wiederholt mit Batman zu tun.
    Zwischenzeitlich war sie Mitglied der Injustice Gang of the World und der Secret Society of Super-Villains und zog sich schließlich auf eine einsame Insel zurück, auf der sie ihr eigenes kleines Paradies erschuf, doch nachdem die Insel durch Waffentests zerstört worden war, kehrte sie nach Gotham City zurück, um die Schuldigen zu bestrafen.
    Im Zuge der „No Man’s Land“-Storyline trat sie dann als noch weiter mutiertes, blaßgrünes Mensch/Pflanze-Mischwesen auf und war später sogar Mitglied von Batmans kurzlebiger Justice League of Arkham.
Seite 19 (137), Panel 2: Thors Bart ist alles andere als ein ungewöhnlicher Anblick - erstmals ließ er sich in The Mighty Thor (vol. 1) #367 (Mai 1986) einen Bart wachsen, um Narben zu überdecken, die er sich im Kampf zugezogen hatte, und in der Folgezeit trat er immer wieder mal mit Bart auf.

Iron Man trägt hier dieselbe Rüstung wie auf dem Cover dieses Heftes (Seiten 116-117).

Panel 5: Aquamans Verwirrung über das Wiedersehen mit Hal Jordan als Green Lantern ist darauf zurückzuführen, daß dieser im regulären DC-Universum verstorben und zum neuen Spectre geworden ist, als der er in Heft 1 bereits auftrat.

Wonder Woman ist hier in ihrem Prä-Crisis-Kostüm zu sehen, das sie in der Form erstmals in Wonder Woman (vol. 1) #204 (Februar 1973) und das letzte Mal - regulär - in Wonder Woman (vol. 1) #287 (Januar 1982) trug. Ironischerweise war es ausgerechnet George Pérez selbst, der im Zuge seines Reboots beginnend mit Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987) das alte Kostüm rückwirkend für „nicht existent“ erklärte.

Panel 8: Mjolnir (auch „Mjöllnir“, „Mjölner“ oder „Mjølnir“) ist der Name von Thors magischem Hammer, der aus „Uru-Metall“ besteht.

Seite 20 (138), Panel 2: Die Verwunderung des Flash II (Barry Allen) über seine schwindenden Geschwindigkeitskräfte - was in den beiden vorangegangenen Heften damit erklärt wurde, daß es im Marvel-Universum keine „Speedforce“ gibt - ist darauf zurückzuführen, daß Barry zu Lebzeiten keinerlei Kenntnisse über die wahre Natur seiner Kräfte oder deren Ursprung hatte - die Existenz der Speedforce wurde von seinem Nachfolger als Flash, Wally West, erst lange nach Barrys Tod entdeckt.

Panel 4: Goliath I (Hank Pym) trägt hier eine Variation seines Goliath-Kostüms, die in der Form von The Avengers (vol. 1) #46 (November 1967) bis #50 (März 1968) zum Einsatz kam.

Seite 21 (139), Panel 2: Bei dem linken Gebäde handelt es sich um das Redaktionsgebäude des Daily Bugle, eine fiktive New Yorker Boulevardzeitung des Marvel-Universums, die ihren ersten „Auftritt’ in The Amazing Spider-Man (vol. 1) #1 (März 1963) hatte. Gegründet im Jahr 1897, erscheint die Zeitung heute, genau wie der größte Konkurrent, der Daily Globe, mehrmals täglich und wird seit mittlerweile über zehn Jahren von J. Jonah Jameson herausgegeben, der sie nicht selten als Vehikel nutzt, um seinem Haß auf Spider-Man, den er als „Bedrohung“ betrachtet, Ausdruck zu verleihen. Chefredakteur des Bugle wiederum ist Joe „Robbie“ Robertson, der Jamesons Gefühle für Spider-Man nicht teilt und statt dessen mehr Wert auf fundierte Berichterstattung legt, und auch Spider-Man selbst arbeitet in seiner Geheimidentität als Peter Parker als freier Fotograf für den Bugle.
Zwischenzeitlich wurde der Bugle von Thomas Fireheart alias Puma aufgekauft, der auf diese Weise eine „Ehrenschuld“ an Spider-Man zurückzahlen wollte, befindet sich jedoch mittlerweile wieder in Jamesons Besitz.
Die Redaktionsräume des Bugle befinden sich im ehemaligen Goodman Building, gelegen an der Ecke 39. Straße und Second Avenue in Manhattan, das nach seinem Erwerb durch Jameson in „Daily Bugle Building“ umbenannt wurde. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit zweimal zerstört, das erste Mal von Graviton und das zweite Mal vom Grünen Kobold, wurde jedoch beide Male wieder neu aufgebaut.
Von Dezember 1996 bis Februar 1997 erschien bei Marvel sogar eine dreiteilige Miniserie mit dem Titel Daily Bugle, die die Redaktionsmitarbeiter in den Mittelpunkt rückte.

Panel 3: Das Kostüm, das die Wasp hier trägt, kam erstmals in The Avengers (vol. 1) #45 (Oktober 1967) zum Einsatz, die gelben Handschuhe wiederum kamen in The Avengers (vol. 1) #55 (August 1968) hinzu.

Panel 5: Supermans Verwirrung angesichts der Tatsache, daß Barry Allen immer noch der Flash ist, ist darauf zurückzuführen, daß Barry im regulären DC-Universum seit Jahren tot ist.

Panel 7: Qurac (oftmals auch „Quarac“ geschrieben) ist ein fiktiver Nahost-Staat des DC-Universums, der erstmals in Tales of the Teen Titans #51 (März 1985) eine Rolle spielte. Gelegen am Persischen Golf südlich des Irak und angrenzend an Saudi-Arabien, war und ist das einst vom skrupellosen Diktator Präsident Marlo regierte Land die Heimat zahlreicher, von ihrer Regierung unterstützter terroristischer Organisationen, darunter auch ein Team von Meta-Terroristen namens Jihad. Schließlich wurde Marlo von einem israelischen Sondereinsatzkommando namens Hayoth gefangengenommen und in den USA für seine Verbrechen vor Gericht gestellt. Kurz darauf ließ die Terroristin Cheshire eine gestohlene russische Atomrakete über Qurac explodieren und verwandelte das Land auf diese Weise in ein Katastrophengebiet.

Seite 22 (140), Panels 6-7: Bei dem „Geist“ handelt es sich tatsächlich um Rubén Proncipio, einen Freund von George Pérez.

Seite 23 (141), Panel 1: Bei dem Jungen, der als „Geist“ am unteren Bildrand rechts neben der linken Hand des Martian Manhunter zu sehen ist, handelt es sich um Kenny Merk, den Stiefsohn von Erik Merk, einem weiteren guten Freund und Fan von George Pérez, der darüber hinaus zahlreiche der Originalseiten des unveröffentlichten Crossovers von 1983 für die Sammlerausgabe von JLA/Avengers zur Verfügung stellte, und bei dem Jungen über J’Onns rechter Hand um Erik Merks leiblichen Sohn Robert. Die beiden wurden auf Eriks ausdrücklichen Wunsch in die Geschichte eingebaut.

Panel 4: Das Straßenschild identifiziert die Straße als die Yancy Street, eine fiktive Straße im New York des Marvel-Universums, die erstmals in The Fantastic Four (vol. 1) # 6 (Juli 1962) namentlich erwähnt wurde und in der Ben Grimm vor seiner Verwandlung in das Ding aufgewachsen war. Die Yancy Street ist auch die Heimat der Yancy Street Gang, die Ben jahrelang alberne Streiche spielte - zumindest glaubte Ben dies, bis er herausfand, daß in Wahrheit sein Teamkamerad Johnny Storm, die Menschliche Fackel, der Urheber dieser Streiche war.

Seite 24 (142), Panel 1: Ein Straßenschild am oberen linken Bildrand identifiziert die Straße als „Beck Avenue“, benannt nach George Pérez’ Agenten Spencer Beck.

Panel 2: Bei dem „L“-förmigen Gebäude am linken Bildrand handelt es sich um den alten LexCorp-Tower, das erstmals in Superman (vol. 2) #1 (Januar 1987) zu sehen war. Die Firma LexCorp International wurde ursprünglich von Lex Luthor als Unternehmen für Raumfahrttechnik gegründet, entwickelte sich jedoch innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten multinationalen Konzerne des DC-Universums und besitzt zahlreiche Tochterfirmen wie LexOil, den Fernsehsender WLEX sowie die Supermarktkette Lex-Mart. LexCorp ist der Hauptarbeitgeber in Metropolis und besitzt zudem Niederlassungen und Fabriken in allen wichtigen Städten der USA sowie zahlreichen anderen Ländern der Welt.
Nachdem Lex Luthor zwischenzeitlich ins Koma gefallen war, übernahm die Contessa Erica Alexandra del Portenza die Leitung von LexCorp, doch nach Luthors Rückkehr heiratete sie diesen, wodurch er nach ihrem augenscheinlichen Tod die Kontrolle über seine Firma zurückerlangte. Nachdem Luthor dann zum Präsidenten der USA gewählt worden war, ernannte er Talia Head, die Tochter von Batmans Widersacher Ra’s al Ghul, zur neuen Leiterin von LexCorp.
Der Hauptsitz von LexCorp, der 96stöckige, „L“-förmige Lex-Tower, gelegen an der Südspitze des Stadtteils New Troy, ist das höchste Gebäude der Stadt, im Zuge der „Y2k“-Storyline wurde er dann vom „B13“-Virus in einen nunmehr 307stöckigen Doppelturm verwandelt, der jedoch kürzlich in Superman/Batman #6 (März 2004) zerstört wurde.

Das Gebäude am unteren Bildrand trägt die Aufschrift „Merk“, benannt nach Erik Merk, der bereits in den Anmerkungen zur vorigen Seite näher erläutert wurde.

Seite 25 (143), Panel 6: Bei dem Gebäude auf der Marvel-Seite des Risses handelt es sich um das ursprüngliche Baxter Building, das bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 besprochen wurde.

Der „Riß“, der Metropolis und New York City verbindet, macht auf den ersten Blick keinen rechten Sinn - Metropolis ist nicht das DC-„Gegenstück“ zu New York, denn auch im DC-Universum gibt es ein New York City, das unter anderem die Heimatstadt von Green Lantern V (Kyle Rayner) ist. Superman wird diese Problematik auf Seite 29 (147) jedoch selbst ansprechen.

Panel 7: Der Daily Planet wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 ausführlich erläutert.

Der Schlagzeile auf der Sportseite zufolge haben die New York Smashers die Metropolis Meteors mit 21:8 besiegt.
    Die New York Smashers debütierten in Kickers Inc. #1 (November 1986) und sind eine Football-Mannschaft aus dem „New Universe“, einem Paralleluniversum des Marvel-Universums, das einst von dem kosmischen Wesen namens Beyonder erschaffen wurde. Nachdem infolge des „Weißen Ereignisses“ (White Event) tausende von Menschen Superkräfte erlangt hatten, versammelte Jack Magniconte, der Quarterback der New York Smashers, drei seiner Mitspieler um sich, und gemeinsam bildeten sie das kurzlebige Team Kickers Inc..
    Auch im regulären Marvel-Universum gibt es eine Version der New York Smashers, die erstmals in The Mighty Thor (vol. 1) #438 (November 1991) auftraten, wobei deren Spieler über keinerlei Superkräfte verfügen.
    Die Metropolis Meteors wurden erstmals in Superman’s Girl Friend Lois Lane #49 (Mai 1964) namentlich genannt und sind neben den Metropolis Metros eines der beiden Oberliga-Football-Mannschaften der Stadt. Im 25. Jahrhundert einer möglichen Zukunft war Michael Jon Carter Quarterback der Meteors seiner Ära, bevor er im Zuge einer Zeitreise im 20. Jahrhundert zum Superhelden Booster Gold wurde. Darüber hinaus gibt es in Metropolis auch noch einen Baseball-Verein namens „Metropolis Meteors“.
Die Bezeichnung „A Great Metropolitan Newspaper“ für den Daily Planet kam ab 1940 im Vorspann der Superman-Radioshow zum Einsatz.

Das Titelthema das Daily Planet spielt auf die Tatsache an, daß Spider-Man im Marvel-Universum vom Daily Bugle seit jeher als „Bedrohung“ dargestellt wurde und macht deutlich, daß ihn der Planet im DC-Universum (der im Regelfall ja auch positiv über Superman berichtet) ungleich fairer behandeln würde.

Der Reporter Clark Kent ist selbstverständlich die Geheimidentität Supermans - kein Wunder, daß ihm die Schlagzeile über dieses Interview seltsam vorkommt. Ein anderer Grund für seine Verwunderung könnte die Tatsache sein, daß der Reporter selbst auf dem Foto zu sehen ist - für gewöhnlich ein großes Tabu in der Journalismus-Branche.

Superman und Spider-Man sind sich tatsächlich schon mehrfach begegnet, erstmals in The Battle of The Century: Superman vs. The Amazing Spider-Man (1975), dem ersten offiziellen Marvel/DC-Crossover überhaupt, später dann noch einmal in Marvel Treasury Edition #28 (1981), DC versus Marvel #1-4 (Februar - Mai 1996) - in diesem Fall steckte allerdings nicht Peter Parker im Kostüm von Spider-Man, sondern sein Klon Ben Reilly - sowie in DC/Marvel: All Access #1 (Dezember 1996), allerdings ist keine dieser Geschichten Teil der COntinuity von JLA/Avengers.

Seite 26 (144), Panel 2: Das Gebäude rechts neben dem Flash trägt die Aufschrift „Gaugler“, benannt nach Fred Gaugler, einem Freund und zugleich Eigentümer von Galaxy Comics aus Norwalk, Connecticut und Comichändler von George Pérez’ Agenten Spencer Beck, der vor der Fertigstellung von JLA/Avengers starb. Sein Name wurde auf Wunsch seines Sohnes in die Geschichte eingebaut.

Seite 27 (145), Panel 2: Green Lanterns Bemerkung, Krona sei schon seit Jahren „tot“, bezieht sich darauf, daß Krona im Laufe der Zeit schon mehrfach augenscheinlich ums Leben kam.

Panels 4-5: Superman erinnert sich an die Ereignisse aus dem letzten Heft. Bei dem „Dschungel“ handelt es sich um das Wilde Land.

Seite 29 (147), Panel 2: Ein Tippfehler - in der ersten Sprechblase sollte es „locally“ heißen, nicht „loaclly“. Der Fehler wurde für die Hardcover-Sammlerausgabe von JLA/Avengers nachträglich korrigiert.

Superman stellt selbst fest, daß die Welten einander nicht einfach „überlappen“, wie in den Anmerkungen zu Seite 25 (143) bereits festegestellt wurde.

Batmans Heimatstadt wurde in Detective Comics #48 (Februar 1941) erstmals als „Gotham City“ (einen real existierendne Spitznamen für New York City, der erstmals 1807 von Washington Irving in einer Satirezeitschrift namens Salmagundi Papers verwendet wurde) bezeichnet. Laut offizieller DC-Continuity liegt die Stadt an der Ostküste der USA in der Nähe von Metropolis, New York City und Blüdhaven, laut dem nicht ganz „offiziellen“ Atlas of the DC Universe, der 1990 bei Mayfair Games erschien, im Bundesstaat New Jersey, an der Stelle, an der sich in der realen Welt die Stadt Atlantic City befindet.
Die Post-Crisis-Version von Gotham City, die ihren ersten „Auftritt“ in Batman #404 (Februar 1987) hatte, wurde laut offizieller DC-Historie Anfang des 18. Jahrhunderts von schwedischen Söldnern nahe der Gotham Bay im Nordosten der USA als kleine Siedlung gegründet, die während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges von britischen Truppen übernommen wurde und beim Kampf um die Unabhängigkeit von der britischen Krone eine entscheidende Rolle spielte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Gotham zu einem wichtigen Handelszentrum, das infolge des Kohle- und Stahlbooms zum Ende des 19. Jarhunderts sogar noch weiter expandieren konnte. Für die unverwechselbare Skyline der Stadt war ein Richter namens Solomone Zebediah Wayne verantwortlich, der nach dem amerikanischen Bürgerkrieg einen Architekten namens Cyrus Pinkney beauftragte, das Stadtbild der stagnierenden Metropole zu erneuern. Mit dem Aufstieg der Stadt stieg jedoch auch die Kriminalitätsrate explosionsartig an, was durch die lange Zeit hochgradig korrupte Polizeibehörde noch verstärkt wurde. Erst dem früheren Commissioner James Gordon gelang es mit Hilfe Batmans, den Polizeiapparat wieder in den Griff zu bekommen, doch im Gegenzug schossen neben den Kriminellen auch die Geisteskranken wie Pilze aus dem Boden. Hauptarbeitgeber der Stadt war lange Zeit Wayne Enterprises, wobei Bruce Wayne auch ein Großteil der Immobilien in Gotham gehörte.
In den letzten Jahren brachen über Gotham gleich mehrere Katastrophen in Folge herein, zuerst eine tödliche Ebola-Seuche und anschließend ein schweres Erdbeben, das die Stadt so schwer verwüstete, daß sie von der Regierung der USA vorübergehend zum Niemandland erklärt wurde, bis sie unter der Leitung Lex Luthors wieder neu aufgebaut wurde.

Bei einem der Gebäude aus Gotham, das mit Mount Rushmore verschmilzt, handelt es sich um den Von Gruenwald-Tower, gelegen im Finanzdistrikt von Gotham, der in Batman Secret Files and Origins #1 (Oktober 1997) erstmals als solcher identifiziert und nach dem verstorbenen Marvel-Autoren und Redakteur Mark Gruenwald benannt wurde, der zugleich auch einer der zuständigen Redakteure für das unvollendete ursprüngliche JLA/Avengers-Crossover von 1983 gewesen war.

Panel 3: Der Felsendom in Jerusalem überlappt mit dem Taj Mahal in Indien.

Der fiktive Balkanstaat Vlatavien (Vlatava) spielte erstmals in World’s Finest Comics #251 (Juli 1978) eine Rolle, wurde jedoch erst in World’s Finest Comics #270 (August 1981) beim Namen genannt und grenzt laut offizieller DC-Geographie an Rumänien, Bulgarien und Serbien. Vlatavien mit der Hauptstadt Vlatavograd wurde lange Zeit von Graf Werner Vertigo regiert, der später zum Superschurken Graf Vertigo (Count Vertigo) wurde. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es in Vlatavien zunehmend zu ethnischen Konflikten, als sich radikalislamische Truppen unter der Führung von General Hafza erbitterte Gefechte mit Vertigos Streitkräften lieferten, bis der Spectre in The Spectre (vol. 3) #13 (Dezember 1993) schließlich eingriff und die gesamte Bevölkerung des Landes auslöschte, mit Ausnahme von Vertigo und Hafza, die sich nunmehr über die Herrschaft über ein totes Land streiten konnten.

Der fiktive südasiatische Staat Bhutran spielte erstmals in Superman (vol. 2) #97 (Februar 1995) eine Rolle und ist der Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen chinesischen Regierungstruppen und traditionellen religiösen Gruppierungen. Sowohl Clark Kent als auch Bruce Wayne bereisten einst das Land, bevor sie zu Superman und Batman wurden, und vor einiger Zeit lernte Superman den Söldner Shadowdragon kennen, bei dem es sich in Wahrheit um Prinz Savitar Bandu handelt, den ehemaligen Thronfolger des Landes, der versucht, mit Hilfe gestohlener Technologie den rechtmäßigen ihm zustehenden Thron zurückzuerobern.

Seiten 30-31 (148-149), doppelseitiges Panel: Wie eigentlich die gesamte Sequenz ab Seite 15 (133) soll auch diese Szene bewußt an das ebenfalls von George Pérez gezeichnete DC-Crossover Crisis on Infinite Earths erinnern.

Seite 34 (152), Panel 1: Das Anwesen der Rächer (Avengers Mansion) wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 ausführlich besprochen.

Seite 35 (153), Panel 1: Die Teleporter-Szene soll an die Prä-Crisis-Crossover zwischen der Justice League und der Justice Society erinnern, mit der JLA an der Stelle der Justice Society.

Panel 3: Bei den Figuren, die neben Hawkeye auf dem Monitor zu sehen sind, handelt es sich um Justice, Firestar (nahezu vollständig von Hawkeyes Sprechblase verdeckt), US Agent und Tigra, die allesamt bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen wurden.

Das Kostüm, das Hawkeye hier trägt, kam von The Avengers (vol. 1) #98 (April 1972) bis #109 (März 1973) zum Einsatz.

Panel 4: Hawkman und Hawkgirl, die hier zu sehen sind, sollen augenscheinlich die Prä-Crisis-„Erde 1“-Versionen der Figuren darstellen. Die beiden Polizisten Katar Hol und Shayera Hol (geborene Thal) vom Planeten Thanagar gaben ihr Debüt in The Brave and the Bold (vol. 1) #34 (März 1961) und traten in Justice League of America #31 (November 1964) bzw. Justice League of America #146 (September 1977) der Justice League of America bei, allerdings wurden sie infolge der Crisis durch den neuen Katar Hol und seine Partnerin Shayera Thal, die nicht mit ihm verheiratet war, ersetzt, die gesamte Geschichte der beiden Prä-Crisis-Charaktere rückwirkend ausgelöscht und ihre Plätze in der Justice League statt dessen mit dem „Golden Age“-Hawkman Carter Hall und seiner Frau Shiera alias Hawkgirl I besetzt.

Firestorm trat in der Gestalt als Elementarwesen, in der er hier zu sehen ist, erstmals in Firestorm (vol. 2) #85 (Mai 1985) auf und stand zu jener Zeit unter der alleinigen Kontrolle von Professor Martin Stein, der sich später von Ronnie Raymond trennte.

Panel 5: Iron Man spielt auf Wonder Womans Kostüm an, auf das bereits in den Anmerkungen zu Seite 19 (137) eingegangen wurde.

Seite 36 (154), Panel 1: Zwar hat die Justice League keinen Butler, dennoch ist es für Batman alles andere als ungewohnt, von einem Butler Kaffee serviert zu bekommen - immerhin hat er (bzw. Bruce Wayne) mit Alfred selbst einen Butler, der zudem seine Geheimidentität kennt.

Panel 5: Der Phantom Stranger wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 ausführlich besprochen.

Panels 6-7: Aquamans Reaktion auf das Auftauchen des Phantom Strangers und dessen Antwort spielen darauf an, daß der Stranger in Justice League of America #103 (Dezember 1972) das Angebot unterbreitet bekam, der Liga beizutreten, jedoch im Anschluß sogleich verschwand, ohne das Angebot ausdrücklich anzunehmen oder abzulehnen. Dennoch beteiligte er sich in Wonder Woman (vol. 1) #222 (Februar 1976) an einer Abstimmung der Liga und betrachtete sich in Justice League of America #146 (September 1977) nunmehr tatsächlich als Mitglied der Justice League, sogar mit nahezu denselben Worten wie hier: „I am a member of this League, am I not?“ („Ich bin Mitglied dieser Liga, oder nicht?“). Seither wird er als Ehrenmitglied der Liga betrachtet.

Seite 37 (155), Panel 4: Ein Kolorierungsfehler - die Figur links neben/hinter Thor sollte eigentlich - wie in Panel 6 zu erkennen ist - der Martian Manhunter sein, nicht Superman. Und da Thor die Treppe noch nicht betreten hat, sollte auch J’Onn theoretisch noch in seinen „normalen“ Farben zu sehen sein. Der Fehler wurde für die Hardcover-Sammlerausgabe von JLA/Avengers nachträglich korrigiert.

Seiten 38-39 (156-157), kleines Panel 1: Iron Mans Entsetzen über die Fehlfunktion seiner Sensoren ist alles andere als ungewöhnlich - Tony ist seit jeher auf das ordnungesgemäße Funktionierern seiner Systeme angewiesen und fühlt sich daher im Zusammenhang mit Magie und anderen übernatürlichen Vorgängen regelrecht hilflos.

Kleines Panel 2: Das kurze Gespräch zwischen Hal Jordan und Barry Allen stellt die Unterschiede zwischen den beiden Charakteren heraus (der eher bodenständige, aber nichtsdestotrotz pflichtbewußte Barry und der in kosmischen Angelegenheiten erfahrenere Hal) und spielt mit zudem geradezu bittersüßer Ironie auf den späteren Werdegang der beiden an.

Doppelseitiges Panel: Die mysteriösen Ärmel des zerfetzten Kostüms des Grandmasters, die in Heft 2 auf den Seiten 46-48 (112-114) zu sehen waren, sind wieder verschwunden.

Seite 40 (158), Panels 3-4: Die Erklärung, wieso sich insbesondere Superman und Captain America seit Heft 1 so ungewohnt feindselig verhalten haben - die unterschiedlichen Naturen ihrer beiden Universen wirkten sich offenbar auf ihre Psychen aus.

Panel 5: Krona trägt ein neues Kostüm.

Seiten 42-43 (160-161), doppelseitiges Panel: Ein nahezu unvergleichlicher Streifzug durch die wahre, nicht von Anachronismen durchsetzte Geschichte des Marvel- sowie des DC-Universums.

Der innerste Ring von Bildern zeigt (im Uhrzeigersinn, von oben) Sela, Gamemnae und den Gesalbten, drei Mitglieder der Liga der Alten, ferner John Stewart, als er das erste Mal zu Green Lantern III wird, Vision II bei dem Versuch, die Kontrolle über sämtliche Computer der Erde zu übernehmen, den Eradicator II in der Gestalt des „Letzten Sohn Kryptons“, Batman mit dem toten Robin II in seinen Armen, Starman VII sowie Onslaught II.
    Die Liga der Alten (League of Ancients) trat erstmals in JLA #70 (Oktober 2002) auf. Im Jahr 1004 v. Chr. versammelten der ehrenhafte Rama Khan und Gamemnae ein multikulturelles Team der größten Krieger der damaligen Welt um sich, um die prophezeite Ankunft der „siebenköpfigen Hydra“ abzuwenden, bei der es sich tatsächlich um die zeitreisende JLA handelte.
      Sela, die ihr Debüt in JLA #70 (Oktober 2002) gab, war eine „Kriegerin aller Krieger“ (Warrior’s Warrior), unersättlich in ihrem Verlangen nach immer neuen Kämpfen und bewaffnet mit allerlei mystischen Waffen. Sie lebte ausschließlich, um zu töten, und wurde allem Anschein nach von Gamemnae absorbiert.
      Gamemnae, die ihren ersten Auftritt in JLA #69 (Oktober 2002) hatte, war die skrupellose Hohepriesterin des damals noch nicht versunkenen Atlantis, die einst aufgrund ihrer blonden Haare ausgestoßen worden war und seither auf Rache sann. Zu einer mächtigen Zauberin geworden, kehrte sie zurück und hob Atlantis buchstäblich über den Erdboden empor. Es gelang ihr, das durch die Zeit gereiste Atlantis der Zukunft zu versklaven und dessen Herrscher Aquaman gefangenzunehmen, und die Geschichte mit der „siebenköpfigen Hyda“ hatte sie sich ausgedacht, damit die Liga der Alten die zeitreisende JLA davon abhalten würde, Gamemnaes Pläne zur Eroberung der Welt zu vereiteln.
      Der Gesalbte (Anointed One), der in JLA #70 (Oktober 2002) debütierte, war ein Außerirdischer, der vor etwa 3000 Jahren im Mittleren Osten auf die Erde stürzte und von hebräischen Mystikern großgezogen wurde, die ihn für einen „erdgebundenen Engel“ hielten. Er übernahm ihren Glauben und schloß sich Gamemnaes Liga an, nur um viel zu spät zu erkennen, daß er von ihr benutzt worden war.
    Bei den übrigen Mitgliedern der Liga, die auf diesem Bild nicht zu sehen sind, handelt es sich um Rama Khan, den Herrscher von Jarhanpur, der bis in die Gegenwart überlebte, den Shamanen, der später unter dem Namen Manitou Raven der JLA beitrat, den prä-aztekischen Krieger-Mönch Tezumak sowie den Whaler, dessen Volk die damalige Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika bewohnte.
    Tatsächlich gelang es der Liga der Alten schließlich, die zeitreisenden Mitglieder der JLA zu töten, doch als der Schamane Gamemnaes wahre Absichten durchschaute, half er dabei, ihre Pläne zu vereiteln und die JLA-Mitglieder ins Leben zurückzuholen.
    John Stewart wurde erstmals in Green Lantern & Green Arrow #87 (Januar 1972) zu Green Lantern III.
    Nachdem Vision bei dem Versuch, das Kraftfeld des Schurken Annihilus zu durchdringen, schwer beschädigt worden war, kam Starfox auf die Idee, ihn mit dem Supercomputer der Eternals auf dem Saturnmond Titan, ISAAC, zu verbinden und auf diese Weise seine Schäden zu reparieren. Ohne das Wissen der übrigen Rächer manipulierte ISAAC Vision jedoch dahingehend, sich mit sämtlichen Computer der Erde zu verbinden, in der Absicht, auf diese Weise Weltfrieden zu erzwingen (ISAAC kontrollierte sämtliche Computer auf Titan und war zu der irrigen Annahme gelangt, dasselbe könne auch auf der Erde funktionieren), was er - nachdem er in The Avengers (vol. 1) #242 (April 1984) bereits damit begonnen hatte - in The Avengers (vol. 1) #252 (Februar 1985) dann auch tat, allerdings konnten ihn die Rächer schließlich davon überzeugen, den fehlerhaften Kontrollkristall zu entfernen, der es ISAAC ermöglichte, ihn zu manipulieren.
    Die Geschichte hatte gleich mehrere Auswirkungen, so hatte Vision unter dem Einfluß ISAACs die Westküstenrächer ins Leben gerufen, und zudem entschied er sich, nachdem er sich von ISAACs Kontrolle befreit hatte, sich aus dem aktiven Dienst und ins Privatleben mit seiner Frau, der Scarlet Witch, zurückzuziehen. Die weiteren Folgen werden in den Anmerkungen zu Seite 45 (165) behandelt.
    Der Eradicator II debütierte im Action Comics Annual #2 (1989) als intelligente Maschine, die Kem-L, ein Vorfahre Supermans, erschaffen hatte und die sämtliche Kryptonier genetisch an ihre Heimatwelt band, so daß sie sie nicht verlassen konnten, als sie vernichtet wurde. Während seines Exils im All erhielt Superman den Eradicator von einem Alien, der nur als der „Geistliche“ (Cleric) bekannt war. Zurück auf der Erde, begann der Eradicator jedoch, ein gefährliches Eigenleben zu entwickeln. Superman begrub ihn in der Antarktis, doch dort begann er sogleich, eine unterirdische Festung, die Festung der Einsamkeit, zu erbauen. Anschließend versuchte er, Superman zu manipulieren, ihm seine Sicht des „perfekten“ Kryptoniers aufzuzwingen und ihn dazu zu bringen, die Erde in ein „neues Krypton“ zu verwandeln. Schließlich erschuf er sich sogar einen humanoiden Körper, der jedoch einmal mehr vernichtet wurde.
    Nach Supermans „Tod“ im Kampf gegen Doomsday wurde die Essenz des Eradicators von den Systemen der Festung wiederhergestellt. Im Glauben, selbst Superman zu sein, erschuf er sich einen humanoiden Körper nach dessen Ebenbild und debütierte am Ende von The Adventures of Superman #500 (Juni 1993) und in Action Comics #687 (Juni 1993) als einer der vier „Supermänner“, der „Letzte Sohn Kryptons“ (Last Son of Krypton), als der er hier auch zu sehen ist. Im Gegensatz zu Superman ging er jedoch mit deutlich brutaleren Methoden gegen das Verbrechen vor.
    Nachdem sein Körper im Kampf gegen den Killer-Cyborg vernichtet worden war, verschmolz er mit dem Körper des todkranken Wissenschaftlers David Connor und stand seither als eher zweifelhafter Verbündeter Superman gelegentlich zur Seite, darüber hinaus war er zwischenzeitlich Anführer der Outsiders.
    Als in den Überrestend er zerstörten Festung das ursprüngliche Eradicator-Programm zu neuem Leben erwachte, brachte es sogar den Connor-Eradictor dazu, gegen Superman zu kämpfen, doch nahm dieser am Ende das Original-Eradicator-Programm in sich auf und verbannte sich selbst zu einem Exil im All, kehrte jedoch schon bald überraschend zur Erde zurück, um Superman vor der Bedrohung durch Imperiex zu warnen.
    Robin II (Jason Todd, mehr zu ihm in den Anmerkungen zu Heft 2) wurde vom Joker in Batman #427 (Dezember 1988) mit einer Brechstange brutal zusammengeschlagen und anschließend mitsamt dem Lagerhaus, in dem er sich befand, in die Luft gesprengt. In Batman #428 (Dezember 1988) konnte der herbeitgeeilte Batman dann nur noch Jasons Leiche aus den Trümmern bergen.
    Starman VII debütierte in seiner bürgerlichen Identität als Jack Knight in Zero Hour: Crisis in Time #1 (September 1994) und ist der Sohn von Ted Knight, dem ersten Starman. Als Kind war Jack seit dem Tod seiner Mutter ein regelrechtes Problemkind und geriet auf diese Weise oft in Konflikt mit seinem Vater, als Erwachsener eröffnete er dann einen Second-Hand-Laden. Nachdem Ted im Kampf gegen den Superschurken Extant innerhalb von Sekunden um Jahre gealtert war, übergab er seinen Kosmischen Stab an seinen ältesten Sohn David, doch dieser wurde bereits während seiner ersten Mission als Starman VI von Mist, einem alten Feind seines Vaters, getötet, so daß es nunmehr an Jack lag, in Starman (vol. 2) #0 (Oktober 1994) zunächst nur widerwillig seinerseits zu Starman zu werden.
    Als Starman brach Jack mit nahezu sämtlichen Superhelden-Traditionen, so weigerte er sich beispielsweise, ein „Kostüm“ in dem Sinne zu tragen oder einem Team beizutreten. Dafür hatte er eine unschöne Begegnung mit Mist II, der Tochter des ersten Mist, die den infolge eines Kampfes bewußtlosen Jack vergewaltigete und später einen Sohn namens Kyle zur Welt brachte. Zwischenzeitlich unternahm Jack eine Reise durch Raum und Zeit, wobei er auf mehrere seiner Vorgänger als Starman traf, und trat nach seiner Rückkehr zur Erde der neugegründeten JSA bei, die er jedoch schon bald wieder verließ, und schließlich gab er seine Rolle als Starman wieder auf und übergab seinen Kosmischen Stab an Cortney Whitmore alias Star-Spangled Kid, die sich seither Stargirl nennt.
    Onslaught II wurde in The Uncanny X-Men #322 (Juli 1995) erstmals namentlich erwähnt, trat in X-Man #15 (Mai 1996) als Gestalt im Schatten auf und war in X-Men (vol. 2) #53 (Juni 1996) schließlich das erste Mal in seiner „wahren“ Gestalt zu sehen.
    Tatsächlich handelte es sich bei Onslaught ursprünglich um niemand Geringeren als Professor X, der seinen ersten Auftritt in The X-Men (vol. 1) #1 (September 1963) gehabt hatte. Der Mutant Charles Francis Xavier war mit Hilfe seiner mächtigen telepathischen Kräfte in der Lage, andere Mutanten aufzuspüren, und in der Überzeugung, daß es sich lohne, für friedliches Miteinander zwischen Menschen und Mutanten zu kämpfen, brachte er sie dazu, die X-Men zu gründen. Als im Verlauf der Storyline „Fatal Attractions“ jedoch Xaviers Erzfeind Magneto (der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 besprochen wurde) Wolverine sein Adamantium entzog und diesen auf diese Weise beinahe tötete, löschte Charles in X-Men (vol. 2) #25 (Oktober 1993) kurzerhand Magnetos Geist aus.
    Dies führte jedoch dazu, daß ein Teil von Magnetos Persönlichkeit in Charles’ Geist eindrang und sich mit dessen eigener „dunklen Seite“ zu einer neuen Persönlichkeit verband, die sich später selbst den Namen „Onslaught’ gab. Verborgen im Geist des nichtsahnenden Charles Xavier, begann Onslaught mit Hilfe seiner Psi-Kräfte, Agenten zu rekrutieren und auf die X-Men und deren Verbündete zu hetzen sowie den Juggernaut schwer zu verletzen.
    Schließlich gab sich Onslaught den X-Men im Zuge des Onslaught-Crossovers zu erkennen, erschuf sich eine Rüstung aus Psi-Energie, brachte New York City mit Hilfe von Sentinels, die er umprogrammiert hatte, unter seine Kontrolle und entführte Franklin Richards, den Sohn von Mr. Fantastic und der Unsichtbaren von den Fantastischen Vier, um dessen realitätsverändernde Mutantenkräfte seinen eigenen Fähigkeiten hinzuzufügen. Nachdem er auch noch Nate Grey alias X-Man absorbiert hatte, gelang es den X-Men, den Rächern und den Fantastischen Vier mit vereinten Kräften, Xavier, Franklin und X-Man aus dem Inneren von Onslaught, der mittlerweile zu einem eigenständigen Wesen aus reiner Psi-Energie geworden war, zu befreien, und am Ende von Onslaught: Marvel Universe #1 (September 1996) opferten die Rächer und die Fantastischen Vier schließlich augenscheinlich ihr Leben, um Onslaught zu vernichten. Zwar war die Gestalt Onslaughts in der Folgezeit noch gelegentlich zu sehen, doch handelte es sich dabei allem Anschein nach in allen Fällen lediglich um Illusionen.
Der zweite Ring zeigt (im Uhrzeigersinn, von oben) die Rächer aus dem „Heroes Reborn“-Universum, die Justice Legion A, Nightwing zusammen mit Ex-Batgirl Barbara Gordon, die vierte Inkarnation der Herren des Bösen mit Jarvis in ihrer Gewalt, Green Arrow I und Arsenal im Kampf gegen Solomon Grundy, den „Tod“ der Obersten Intelligenz der Kree am Ende des Crossovers Operation Galactic Storm sowie die Vereidigung von US-Präsident Lex Luthor.
    Die Rächer aus dem „Heroes Reborn“-Universum hatten ihren ersten Auftritt in The Avengers (vol. 2) #1 (November 1996). Das „Heroes Reborn“-Universum war eine unmittelbare Folge des Onslaught-Crossovers, so waren die Rächer und die Fantastischen Vier, die im Kampf gegen Onslaught scheinbar ums Leben gekommen waren, in Wahrheit nicht gestorben, sondern vielmehr in ein Franklin Richards geschaffenes Paralleluniversum gelangt, in dem sie - anfangs ohne jegliche Erinnerungen an ihre früheren Leben - ihre Superheldenkarrieren von Neuem begannen. Das Ganze stellte den Versuch einer Modernisierung und Runderneuerung der Figuren dar, der jedoch bei den Fans nicht sonderlich gut ankam (das aktuelle „Ultimative Universum“ ist ungleich erfolgreicher), so daß die Serien alle schon nach nur jeweils dreizehn Heften wieder eingestellt wurden und die Helden in der vierteiligen Miniserie Heroes Reborn: The Return (Dezember 1997) in ihr gewohntes Universum zurückkehrten.
    Im „Heroes Reborn“-Universum-Universum waren die Rächer unter der Leitung des Geheimdienstes S.H.I.E.L.D. gegründet worden und setzten sich anfangs aus Captain America, dem Swordsman, Hellcat, Hawkeye, Vision und der Scarlet Witch zusammen, und noch im ersten Heft stieß Thor zum Team. Im Zuge des Crossovers Industrial Revolution trat dann Iron Man dem Team bei, während sich die Rächer von S.H.I.E.L.D. lossagten, später wechselte Thor die Seiten, kam ums Leben und wurde durch einen zweiten Thor ersetzt, zudem entpuppte sich Hellcat als Verräterin, während Swordsman ebenfalls starb und Ant-Man und die Wasp zum Team stießen, und schließlich kehrten die Rächer in ihre wahre Welt zurück.
    Die hier gezeigte Szene, die in erster Linie aus dem Grund eingebaut wurde, damit niemand Busiek und Pérez vorwerfen kann, die „Heroes Reborn“-Rächer „vergessen“ zu haben, spielt augenscheinlich auf das Cover von The Avengers (vol. 2) #1 an, zu sehen sind Thor, Captain America und die Scarlet Witch, während Swordsman, der ebenfalls auf dem Cover von The Avengers (vol. 2) #1 zu sehen war, nicht mit abgebildet ist.
      Thor hatte seinen ersten Auftritt in The Avengers (vol. 2) #1 (November 1996) und wurde von den Rächern aus einem Bernsteinblock befreit, mit getrübten Erinnerungen an eine „große Schlacht“. Sogleich schloß er sich den Rächern an, doch seine veralteten Moralvorstellungen brachten ihn wiederholt in Konflikt mit seinen Teamkameraden, so daß er schließlich die Seiten wechselte und sich Loki und der Enchantress anschloß, während die Rächer einem zweiten Thor begegneten, der seinerseits dem Team beitrat. Tatsächlich handelte es sich bei dem Thor, der seit The Avengers (vol. 2) #1 auftrat, nicht um den „wahren“ Thor aus dem regulären Marvel-Universum, sondern um den Thor, der im „Heroes Reborn“-Universum selbst beheimatet war. Während eines Kampfes mit Loki kam er dann schließlich in The Avengers (vol. 2) #11 (September 1997) ums Leben.
      Captain America gab sein Debüt im „Heroes Reborn“-Universum in Captain America (vol. 2) #1 (November 1996). Wie im gewohnten Marvel-Universum war es auch hier Steve Rogers gewesen, der während des Zweiten Weltkriegs zum Captain America geworden war, doch war er hier nicht Jahrzehnte später von den Rächern aus dem ewigen Eis der Antarktis geborgen worden, vielmehr hatte ihn S.H.I.E.L.D. aufgrund seiner Kritik am Atombombenabwurf über Hiroshima kurzerhand in Kälteschlaf versetzt und während der folgenden Jahrzehnte immer wieder mit manipulierten Erinnerungen unter Namen wie „John Battle“ oder „Captain Strike“ in den Kampf geschickt, bis er in den 90er Jahren schließlich wieder zu Captain America wurde und an der Gründung der Rächer mitwirkte. Von dem „Adler“, der hier auf seiner Maske zu sehen ist, trennte sich Steve in Captain America (vol. 2) #7 (Mai 1997) wieder und ersetzte ihn im folgenden Heft durch das aus dem regulären Marvel-Universum hinlänglich bekannte „A“.
      Die Scarlet Witch schließlich, die im „Heroes Reborn“-Universum erstmals in The Avengers (vol. 2) #1 (November 1996) auftrat, hieß wie im regulären Marvel-Universum Wanda (ein Nachname wurde nie genannt), war hier jedoch nicht die Tochter von Magneto, sondern vielmehr die Tochter der Enchantress und eines unbekannten Vaters, die allerdings von der Hexe Agatha Harkness großgezogen wurde. Zwischenzeitlich bemächtigte sich die Verräterin Hellcat ihres Körpers, doch konnte Wanda schließlich in ihren eigenen Körper zurückkehren. Das Kostüm, das Wanda hier trägt, kam zuletzt in The Avengers (vol. 2) #3 (Januar 1997) zum Einsatz.
    Die Justice Legion A trat als Team erstmals am Ende von JLA #23 (Oktober 1998) auf und ist ein Superheldenteam aus dem 853. Jahrhundert, das sich aus den Nachfolgern der Mitglieder der heutigen JLA zusammensetzt. Erstmals kam die Legion im Zuge des Crossovers DC One Million ins 20. Jahrhundert, um die JLA einzuladen, im Jahr 85.271 an den Feierlichkeiten anläßlich der Rückkehr des ersten Superman aus der Sonne teilzunehmen, doch statt dessen setzte Hourman unfreiwillig ein Computervirus frei, und die Justice Legion A mußte nunmehr den Supercomputer Soloaris, in ihrer Ära einer der gefürchtetsten Schurken überhaupt, erschaffen, um das Virus aufzuhalten. Bei den Mitgliedern der Legion, die hier zu sehen sind, handelt es sich um (von links nach rechts) Starman M*, Superman M*, Batman M*, Wonder Woman M*, Hourman M*, Flash M* und Aquaman M*, und die Szene ist nahezu 1:1 aus DC One Million #1 (November 1998) übernommen.
      Starman M*, der in JLA #23 (Oktober 1998) debütierte, heißt mit richtigem Namen Farris Knight und ist ein Nachfahre von Kyle Knight, dem Sohn von Jack Knight (Starman VII) und dessen Erzfeindin Nash (Mist II). Mit Hilfe seines Quarvats (seine Bezeichnung für seinen Kosmischen Stab) wurde er gemäß der Tradition seiner Familie zum Helden und zum Beschützer des äußeren Sonnensystems, doch die Veranlagungen, die er von Nash geerbt hatte, sorgten dafür, daß, er zum Verräter wurde und sich mit Solaris verbündete. Während seiner Reise ins 20. Jahrhundert begegnete er jedoch seinem Vorfahren Ted Knight, dem ersten Starman, der ihn davon überzeugte, seine Taten wiedergutzumachen, und so opferte Farris in JLA #1.000.000 (November 1998) schließlich sein Leben im Kampf gegen Solaris.
      Superman M*, der Anführer der Justice Legion A, war erstmals in JLA #15 (Februar 1998) als Gestalt im Schatten zu sehen, seinen ersten „richtigen“ Auftritt hatte er dann in JLA #23 (Oktober 1998). Als Nachfahre des ersten Superman (auch „Superman Prime“ genannt) verfügt er über ein Vielfaches von dessen Kräften und darüber hinaus über zahlreiche weitere Fähigkeiten wie Super-ESP, Telekinese und einen Kraftblick, die daher rühren, daß der Superman des 67. Jahrhunderts Gzntplzk, die Königin der 5. Dimension, geheiratet hatte.
      Batman M*, der sein Debüt in JLA #23 (Oktober 1998) gab, ist der Sohn zweier Wärter der Gefängniswelt Pluto, die während einer Rebellion im Jahr 85.245 vor den Augen ihres Sohnes ermordet wurden. Als Erwachsener wurde er zu Batman und entließ alle übrigen Wachen, um fortan alleine die Gefängniswelt zu bewachen, nur unterstützt von seinem Partner Robin M*, dem Wunderroboter (Toy Wonder), dessen Persönlichkeit auf der des späteren Batman basierte, bevor dessen Eltern ermordet wurden, allerdings wurde Robin im Zuge des Crossovers DC One Million im Kampf an der Seite des ursprünglichen Batman zerstört.
      Wonder Woman M* trat erstmals in JLA #23 (Oktober 1998) auf und wurde von den Amazonen von Themyscira, die sich im 800. Jahrhundert auf der Venus niedergelassen hatten, in rohen Marmor gemeißelt. Vom Geist der Göttin der Wahrheit durchdrungen, wurde sie zur Beschützerin der Venus und kämpft seither für den universellen Frieden, unterstützt von ihren Armbändern Harmony und Charity, die aus „denkendem Metall“ geschmiedet wurden.
      Hourman M* wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) erläutert.
      Flash M* debütierte im Flash 50th Anniversary Special #1 (1990). John Fox war ursprünglich ein Tachyonenphysiker aus dem 27. Jahrhundert, der im Jahr 2645 miterleben mußte, wie ein Wesen aus lebendem Plutonium, das früher einmal der Bankräuber Manfred Mota gewesen war, Amok lief. Um ihn aufzuhalten, wurde John in die Vergangenheit geschickt, um dort Jay Garrick, Barry Allen und Wally West, die drei Flashes des 20. Jahrhunderts, die bereits gegen Mota gekämpft hatten, um Hilfe zu bitten. Zwar scheiterte der Versuch einer Kontaktaufnahme, doch durch einen Fehler bei seiner Rückkehr in seine Zeit erlangte John selbst Supergeschwindigkeit. In einem selbstentworfenen Kostüm wurde er zum Flash seiner Ära und konnte Mota aufhalten, reiste jedoch später erneut ins 20. Jahrhundert und nahm dort vorübergehend den Platz von Wally West ein, der zwischenzeitlich im 27. Jahrhundert gestrandet war. Nach Wallys Rückkehr reiste er dann erneut in die Zukunft und ließ sich im Jahr 85.265 nieder, wurde zum Beschützer des Planeten Merkur und trat der Justice Legion A bei. Das Kostüm, in dem John hier zu sehen ist, kam erstmals in JLA #23 (Oktober 1998) zum Einsatz.
      Aquaman M* schließlich hatte seinen ersten Auftritt in JLA #23 (Oktober 1998) und ist der Herrscher der Meere des Planeten Neptun, der in der Lage ist, mittels Telekinese Wassermoleküle zu kontrollieren.
    Ein weiteres Mitglied der Justice Legion A, das auf diesem Bild nicht zu sehen ist, war der Ressurrection Man, bei dem es sich um denselben, unsterblichen Ressurrection Man handelt, der bereits im 20. Jahrhundert lebte, zudem kamen nach dem Crossover DC One Million noch Atom M* und Owlwoman M* hinzu.
    Nightwing wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) näher erläutert, Ex-Batgirl Barbara Gordon alias Oracle in den Anmerkungen zu Heft 2. Die hier gezeigte Szene stammt aus Birds of Prey #8 (August 1999), als Nightwing Barbara zu einem Date in den Haly-Zirkus einlud, der ihm gehört. Dabei genoß die querschnittsgelähmte Barbara (in einem Kostüm, das ihrem früheren Batgirl-Kostüm nachempfunden war) sichtlich das Gefühl der scheinbaren Schwerelosigkeit am Trapez.
    Die vierte Inkarnation der Herren des Bösen (Masters of Evil) gab ihr Debüt in The Avengers (vol. 1) #273 (November 1986) und drang im Zuge der Storyline „The Mansion Siege“ ins Anwesen der Rächer ein, wo sie in The Avengers (vol. 1) #275 (Januar 1987) Jarvis gefangennahmen und vor den Augen des hilflosen Captain America krankenhausreif prügelten, bis es den Rächern schließlich doch noch gelang, sie zu besiegen. Jahre später sollte Zemo einige Mitglieder des Teams erneut zusammenbringen, diesmal jedoch in Form der augenscheinlich heldenhaften Thunderbolts.
    Bei den Mitgliedern der Herren, die hier zu sehen sind, handelt es sich um (von links nach rechts) Moonstone II, den Absorbing Man, Goliath III, Blackout I, Mr. Hyde, Tiger Shark, der Wrecker (mit einer falsch kolorierten Maske), Thunderball und Baron Zemo II, nicht abgebildet sind dagegen der Fixer, Titania, Yellowjacket II, Bulldozer II und Piledriver.
      Moonstone II trat in ihrer bürgerlichen Identität als Dr. Karla Sofen erstmals in Captain America and the Falcon #192 (Dezember 1975) auf und war ursprünglich eine skrupellose Psychologin, die für den Kriminellen Dr. Faustus arbeitete. Nachdem dieser von Captain America besiegt worden war, lernte sie im Gefängnis Byron Becton kennen, besser bekannt als der Superschurke Moonstone I, den sie dazu „überredete“, ihr seinen Mondstein zu überlassen, dem er seine Kräfte verdankte. In The Incredible Hulk (vol. 2) #228 (Oktober 1978) debütierte sie dann als neue Moonstone und bekam es sogleich mit dem Hulk zu tun. Später trat sie der kriminellen Organisation namens Corporation bei und war Mitglied gleich zweier Inkarnationen der Herren des Bösen, von denen sich die letztere später ein zweites Mal zusammenfand, diesmal in der Tarnung der heldenhaften Thunderbolts, wobei Karla ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) in der Identität von Meteorite II auftrat.
      Später wirkte sie jedoch dabei mit, Baron Zemos Pläne zur Eroberung der Welt zu vereiteln, und blieb bei den Thunderbolts, als diese beschlossen, sich nunmehr tatsächlich als Superhelden zu versuchen. Nunmehr wieder unter dem Namen Moonstone, begann sie eine Beziehung mit Hawkeye, dem neuen Anführer der Thunderbolts, verließ zwischenzeitlich das Team und wurde später im Zuge einer offiziellen Amnestie dazu gewzungen, ihre Identität als Moonstone aufzugeben. Daraufhin schloß sie sich kurzzeitig dem Schurken Graviton an, kehrte jedoch schon bald zu den neugegründeten Thunderbolts zurück und erhielt auf der von Franklin Richards erschaffenen „Gegen-Erde“ (Counter-Earth), der früheren „Heroes Reborn“-Welt, den Mondstein des dortigen Moonstone, der ihre Macht verdoppelte. Derzeit ist sie einmal mehr Mitglied der Thunderbolts. Sie trägt hier ihr ursprüngliches Moonstone-Kostüm, das zuletzt regulär in Avengers Unplugged #1 (Oktober 1995) zum Einsatz kam.
      Der Absorbing Man debütierte in Journey into Mystery (vol. 1) #114 (März 1965). Carl „Crusher“ Creel war einst ein gewöhnlicher Krimineller, der gerade eine Gefängnisstrafe verbüßte, als er von Loki auserwählt wurde, um für ihn gegen Thor zu kämpfen. Loki mischte einen verzauberten Trank in Creels Trinkwasser, der ihn verwandelte und ihm die Fähigkeit gab, die Eigenschaften jedes Materials anzunehmen, das er berührte. Unter dem Namen Absorbing Man wurde er zum Gegner Thors und in der Folgezeit wiederholt von Loki für seine Zwecke eingespannt. Im Laufe der Zeit kämpfte er neben Thor auch häufig gegen den Hulk sowie gegen andere Superhelden wie die Mutantin Dazzler oder den Inhuman Black Bolt.
      Im Verlauf des Crossovers Secret Wars verliebte er sich in die Schurkin Titania II, mit der er eine Beziehung einging, und gemeinsam traten sie den von Baron Zemo II geführten Herren des Bösen bei. Schließlich heirateten Crusher und Titania, doch als letztere an Krebs erkrankte, setzte Crusher nunmehr alles daran, einen Weg zu finden, sie zu retten. In jüngerer Vergangenheit traten dann gleich zwei verschiedene Versionen des Absorbing Man in Erscheinung, auf der einen Seite ein geläuterter Ex-Schurke, der Thor zur Seite stand, auf der anderen Seite ein eiskalter Mörder, der nunmehr über die Fähigkeit verfügte, in fremde Körper zu schlüpfen und sie auf diese Weise Selbstmord begehen zu lassen. In der Captain Marvel-Serie wurde dies später dadurch erklärt, daß durch die Zerstörung und anschließende Wiederherstellung des Marvel-Universums Fehler im Raum-Zeit-Gefüge entstanden seien, die derartige Widersprüche erklären sollten.
      Goliath III hatte seinen ersten Auftritt in seiner ursprünglichen Identität als Power Man I in The Avengers (vol. 1) #21 (Oktober 1965). Erik Stephan Josten lief nach dem Tod seiner Schwester von zuhause fort und wurde ein Söldner, als der er für den Nazi-Wissenschafter Baron Heinrich Zemo arbeitete. Später nutzte Zemos Verbündete, die Enchantress, denselben Prozeß, der zuvor Simon Williams in Wonder Man verwandelt hatte, um auch Erik Superkräfte zu geben. Als Power Man trat er gegen die Rächer an, wurde jedoch besiegt und schloß sich später der Lethal Legion an. Nachdem er erfahren hatte, daß sich der Mietheld Luke Cage mittlerweile Power Man nannte, trat er gegen diesen an, in der Absicht, seinen Namen zurückzugewinnen, erlitt jedoch abermals eine Niederlage und suchte im Anschluß Hilfe bei Graf Nefaria, der ihm jedoch einen Teil seiner Kräfte stahl. Ab Peter Parker, The Spectacular Spider-Man #49 (Dezember 1980) trat er dann unter dem neuen Namen Smuggler auf, wurde jedoch diesmal von Spider-Man besiegt und erhielt einige Zeit darauf vom kriminellen Wissenschaftler Karl Malus neue Kräfte, die denen von Goliath I alias Hank Pym ähnelten.
      Ab dem Iron Man Annual (vol. 1) #7 (1984) trat er dann als neuer Goliath auf und schloß sich den Herren des Bösen an, wurde jedoch wiederum später von Aliens aus der Dimension namens Kosmos entführt, aus der er die Fähigkeit zur Größenveränderung bezog, bis er von Baron Zemo II gerettet wurde. Im Anschluß war er Gründungsmitglied der Thunderbolts und nannte sich ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) nunmehr Atlas. Bald darauf begann er eine Beziehung mit Dallas Riordan, der damaligen Verbindungsperson des Teams zum Bürgermeister New York Citys, schloß sich später der Splittergruppe der Thunderbolts an, die sich von Zemo lossagte und sich nunmehr wirklich als Superhelden versuchte, geriet zwischenzeitlich unter die Kontrolle von Graf Nefaria und wurde in Thunderbolts #47 (Februar 2001) schließlich augenscheinlich vernichtet, verschmolz jedoch in Thunderbolts #57-58 (Dezember 2001 - Januar 2002) mit Dallas Riordan und teilte sich seither als Atlas II den Körper mit ihr, allerdings konnten die beiden mittlerweile wieder voneinander getrennt werden, wobei Erik kurzzeitig seine Kräfte verlor. Derzeit ist er einmal mehr Mitglied der Thunderbolts. Er trägt hier sein Goliath-Kostüm, das zuletzt regulär in Avengers (vol. 1) #382 (Januar 1995) zum Einsatz kam.
      Blackout I gab sein Debüt in The Man Called Nova #19 (Mai 1978). Marcus Daniels war einst der Laborassistent des Wissenschaftlers Dr. Abner Croit, der sich der Erforschung einer unbekannten Art der Strahlung widmete, bei der es sich tatsächlich um die außerdimensionale Substanz namens „Darkforce“ handelte. Kurzerhand spannte er Marcus als Versuchsperson für seine Experimente ein und bombardierte ihn mit der Strahlung, die ihm Superkräfte verlieh. Daraufhin floh Marcus aus dem Labor, wurde unter dem Namen Blackout zum Superschurken und legte sich mit dem jungen Superhelden Nova an, geriet später vorübergehend in die Darkforce-Dimension und kehrte schließlich halb wahnsinnig zur Erde zurück. Daraufhin wurde er in die Obhut von Projekt PEGASUS übergeben, wo er Moonstone begegnete. Nach ihrer geglückten Flucht wurden sie von Baron Zemo II für seine Herren des Bösen rekrutiert. Mit Hilfe eines selbstentwickelten Gerätes gelang es Zemo, Marcus zu kontrollieren, und gemeinsam drangen sie ins Anwesen der Rächer ein, doch mit Hilfe von Dr. Druid gelang es Marcus schließlich, sich von Zemos Kontrolle zu befreien, und am Ende von The Avengers (vol. 1) #277 (März 1987) brach er schließlich zusammen und starb an einer Hirnblutung.
      Mr. Hyde trat erstmals in Journey into Mystery (vol. 1) #99 (Dezember 1963) auf. Der Wissenschaftler Calvin Zabo war derart besessen von Robert Louis Stevensons Roman The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde, daß er sein ganzes Leben der Suche nach einem Mittel widmete, das es ihm ermöglichen sollte, seine innere Bestie freizusetzen. Nachdem ihm dies tatsächlich gelungen war, trat er als monstöser Mr. Hyde gegen Thor an und bekam es in der Folgezeit mit allen möglichen Superhelden, von Captain America über Daredevil bis hin zu Spider-Man, zu tun. Für kurze Zeit verbündete er sich mit dem Superschurken Cobra, der ihn jedoch schon bald hinterging. Später trat er den Herrenn des Bösen bei, und es war Hyde, der während der Storyline „The Mansion Siege“ Jarvis beinahe zu Tode prügelte, bevor er von Thor besiegt wurde. Bis heute ist Zabo bzw. Hyde ein zweit- bis drittklassiger Schurke, der auf keinerlei wirklich nennenswerte Erfolge zurückblicken kann.
      Tiger Shark debütierte in Prince Namor, the Sub-Mariner (vol. 1) #5 (September 1968). Todd Arliss war ursprünglich ein Weltklasse-Schwimmer, der an den Olympischen Spielen teilnahm. Als er jedoch einen Mann rettete, der von einem Schiff ins Wasser gestürzt war, zog er sich schwere Verletzungen an Rücken und Beinen zu, und die Ärzte sagten ihm, er würde nie wieder schwimmen können. Daraufhin suchte Todd die Hilfe eines zwielichtigen Wissenschaftlers namens Dr. Lemuel Dorcas auf, der ihn Experimenten unterzog und ihm mit Hilfe eines selbstentwickelten Gerätes, das er „Morphotron“ nannte, die Fähigkeiten eines Hais verlieh. Unter dem Namen Tiger Shark wurde er in einem speziellen Schutzanzug zum Superschurken und legte sich wiederholt mit Namor, dem Sub-Mariner an, dessen Vater, Leonard McKenzie, er schließlich tötete. Später trat Todd gleich zwei Inkarnationen der Herren des Bösen bei, kämpfte einige Zeit darauf gegen Wolverine und gab die Identität von Tiger Shark schließlich auf und heiratete eine Frau namens Mara. Als sie jedoch mitsamt ihrem ungeborenen Kind ermordet wurde, wurde er erneut zu Tiger Shark, kämpfte allerdings diesmal an der Seite seines alten Gegners Namor und als Mitglied von dessen kurzlebigem Tem, den Deep Six. Wiederum später wandte er sich dann wieder dem Verbrechen zu, wurde von Dr. Dorcas noch weiter mutiert und trat ab Thunderbolts #3 (Juni 1997) als mutiertes Mensch/Hai-Mischwesen auf und war in dieser Gestalt Mitglied einer weiteren Inkarnation der Herren des Bösen, die jedoch am Ende von den Thunderbolts besiegt wurden. Todd ist hier in seiner usprünglichen, nicht mutierten Gestalt und seinem alten Kostüm zu sehen, das zuletzt in Namor, the Sub-Mariner (Januar 1995) zum Einsatz kam.
      Der Wrecker hatte seinen ersten Auftritt in The Mighty Thor (vol. 1) #148 (September 1967). Dirk Garthwaite arbeitete einst für eine Abrißfirma, bis er aufgrund seines gewalttätigen Verhaltens gefeuert wurde und sich daraufhin dem Verbrechen zuwandte. Als kostümierter Wrecker drang er eines Tages durch Zufall in ein Hotelzimmer ein, in dem Thors Bruder Loki, der zum damaligen Zeitpunkt seine göttlichen Kräfte verloren hatte, gerade versuchte, selbige zurückzuerlangen. Statt dessen wurde er von Dirk überwältigt, der die Kräfte kurzerhand für sich beanspruchte und mit ihrer Hilfe eine Spur der Verwüstung durch New York zog, bis es Thor gelang, ihn aufzuhalten.
      In The Defenders (vol. 1) #17 (November 1974) halfen der frühere Armee-Sergeant Henry Camp (der spätere Bulldozer), der Wissenschaftler Dr. Eliot Franklin (der spätere Thunderball) und der ehemalige Landarbeiter Brian Philip Calusky (der spätere Piledriver), die gemeinsam mit Dirk auf der Gefängnisinsel Ryker’s Island einsaßen, ihm dann bei der Flucht sowie bei der Suche nach seiner Brechstange, in die sich seine Macht nach seiner Niederlage im Kampf gegen Thor geflüchtet hatte. Als alle vier während eines Gewitters die Stange in der Hand hielten und diese von einem Blitz getroffen wurde, erhielt jeder der drei ein Viertel der ursprünglichen Macht des Wreckers, und so bildeten sie fortan als Bulldozer, Thunderball und Piledriver gemeinsam mit dem Wrecker die Wrecking Crew. Im Laufe der Zeit bekamen sie es unter anderem mit den Defenders, Thor und den Rächern zu tun und traten sogar kurzzeitig geschlossen den Herren des Bösen bei.
      Zwischenzeitlich sagte sich Thunderball, der sich (zurecht) für intelligenter hält als den Rest seines Teams, von seinen Kamearden los und erhielt sogar vorübergehend die gesamte Macht des Wreckers für sich alleine. Später arbeitete er kurzzeitig für die Untergrundorganisation Secret Empire und riß später gemeinsam mit dem Rest der Wrecking Crew die Macht auf Arkons Heimatwelt Polemachus an sich, bis die vier von den Rächern und Arkon besiegt und zur Erde zurückgebracht wurden.
      Baron Zemo II schließlich gab sein Debüt in seiner ursprünglichen Identität als Phoenix I in Captain America and the Falcon #168 (Dezember 1973). Baron Helmut Zemo ist der Sohn von Baron Heinrich Zemo und wurde von seinem Vater im Glauben an die Ideale der Nazis großgezogen. Nach dem Tod seines Vaters nahm Helmut, der mittlerweile selbst ein erfolgreicher Wissenschaftler und Stratege geworden war, die Identität von Phoenix an, doch im Kampf mit Captain America stürzte er in einen Behälter voller Chemikalien, die sein Gesicht furchtbar entstellten. Ab Captain America (vol. 1) #276 (Dezember 1982) trat er dann selbst als Baron Zemo auf und rief eine neue Inkarnation der Herren des Bösen ins Leben, denen es um ein Haar gelang, die Rächer zu vernichten. Wiederum später heiratete er eine Frau namens Heike, die behauptete, eine Reinkarnation seines Vaters zu sein und die zur Baronin Zemo (Baroness Zemo) wurde, und unterzog mit ihrer Hilfe eine Gruppe von Kindern einer Gehirnwäsche, um sie zu seiner neuen fanatischen Anhängerschaft zu machen, doch konnte dieser Plan am Ende von Captain America und seiner damaligen Partnerin Diamondback durchkreuzt werden.
      Nach Heikes Tod und nachdem die Rächer im Kampf gegen Onslaught augenscheinlich ums Leben gekommen waren, versammelte Helmut einige seiner früheren Teamkameraden um sich und rief die Thunderbolts ins Leben, die sich nach außen hin als Helden ausgaben. Ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) trat er so in der Identität des zweiten Citizen V (der erste Citizen V - das „V“ steht für „Victory“ - war ein Freiheitskämpfer gewesen, der 1940 von Heinrich Zemo getötet worden war) auf, doch am Ende durchkreuzten seine eigenen Teamkameraden seinen Plan, die Welt zu erobern. Nachdem er in Thunderbolts #39 (Juni 2000) von einem neuen Scourge (in Wahrheit Jack Monroe, der frühere Nomad II) enthauptet worden war, übertrug sein Gehilfe, der Fixer, Helmuts Bewußtsein in den Körper von John Watkins III., dem neuen Citizen V. Als solcher führte er in der Folgezeit dessen Team, das V Battalion, und noch später die Redeemers an und kehrte schließlich zu den Thunderbolts zurück.
      Bald darauf geriet Helmuts Bewußtsein in den Körper des Fixers und wurde schließlich in den Körper seines Gegenstückes von der von Franklin Richards erschaffenen „Gegen-Erde“, des deutschen Helden Iron Cross, übertragen. Nachdem sie auf dieser Welt als Helden gefeiert wurden, gelangte Helmut zu der Erkenntnis, daß der Ruhm, der ihm dabei zuteil wurde, ehrlicher und lohnenswerter sei, als wenn er die Welt mit Gewalt beherrschen würde. Nach ihrer Rückkehr auf ihre eigene Erde gelangte Helmut dann zu der Überzeugung, es sei tatsächlich das Beste, für eine bessere Welt zu kämpfen - selbst wenn das bedeuten würde, daß er sie beherrschen muß.
    Der Kampf zwischen Green Arrow, Arsenal und Solomon Grundy ereignete sich in Green Arrow (vol. 3) #18 (Dezember 2002), als Green Arrow und Arsenal in der verlassenen Arrow-Höhle auf Grundy trafen.
      Green Arrow I und Solomon Grundy wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert.
      Arsenal trat in seiner ursprünglichen Identität als Speedy erstmals in More Fun Comics #73 (November 1941) auf. Roy Harper jr. ist der Sohn des Rangers Roy Harper sr., der nach dem Tod seines Vaters von Brave Bow, einem Medizinmann der Navajo-Indianer, adoptiert wurde. Von ihm lernte Roy den Umgang mit Pfeil und Bogen und kam nach Brave Bows Tod in die Obhut seines Idols Green Arrow alias Oliver Queen. Unter dem Namen Speedy wurde er bald zu dessen Partner und war später Gründungsmitglied der Teen Titans. Als er sich jedoch nach der Auflösung der ursprünglichen Formation des Teams von Ollie vernachlässigt fühlte, wurde er heroinabhängig und konnte erst mit Hilfe von Ollie, dessen Freundin Black Canary und Green Lantern (Hal Jordan) seine Sucht überwinden.
      In der Folgezeit widmete sich Roy als Speedy verstärkt der Bekämpfung von Drogendealern, trat kurzzeitig erneut den Teen Titans bei und gab seine Superheldenidentität schließlich auf, um statt dessen in einer Rockband namens „The Great Frog“ als Schlagzeuger zu spielen. Später arbeitete er als Undercover-Agent für die Regierungsbehörde CBI (Central Bureau of Intelligence) und lernte bei einem seiner Einsätze die Attentäterin Cheshire kennen. Die beiden hatten eine kurze Beziehung, gingen jedoch aufgrund von Interessenskonflikten schon bald wieder getrennte Wege, doch mußte Roy später erfahren, daß Cheshire eine Tochter namens Lian zur Welt gebracht hatte, die er mit Cheshires Zustimmung fortan alleine großzog.
      In der Folgezeit arbeitete sich Roy als Privatdetektiv in Los Angeles, kehrte jedoch später auf Wunsch von Nightwing zu den New Titans zurück, die er fortan anführte, und nannte sich ab The New Titans #99 (Juli 1993) nunmehr Arsenal. Nach der Auflösung des Teams trat er einer neuen Formation der Teen Titans als Mentor bei und gründete nach der Auflösung dieses Teams wiederum mit den übrigen Ur-Titans ein neues Team, das sich nunmehr schlicht Titans nannte. Derzeit ist er Mitglied der neuen Outsiders. Das Kostüm, das Roy hier trägt, kam erstmals in Arsenal #4 (Januar 1999) zum Einsatz.
      Die Arrow-Höhle (Arrow Cave) debütierte in World’s Finest Comics #133 (Mai 1963). Genau wie Batman besaß auch Ollie Queen einst ein Geheimversteck, das sich unter seinem Anwesen, Queen Estates, befand, eine von zahlreichen Gemeinsamkeiten mit Batman (wie auch das Arrow-Car oder das Arrow-Plane), doch nachdem das Haus in einer Bombenexplosion zerstört worden war und Ollie bankrott ging, gab er die Höhle auf und kehrte erst in jüngerer Vergangenheit dorthin zurück, um ein paar seiner persönlichen Dinge zu bergen, bekam es dabei jedoch mit Solomon Grundy zu tun.
    Die Oberste Intelligenz (Supreme Intelligence) wurde das erste Mal in Fantastic Four (vol. 1) #64 (Juli 1967) erwähnt und war in Fantastic Four (vol. 1) #65 (August 1967) erstmals zu sehen. „Supremor“ (Supreme Organism), wie sie/er/es auch genannt wird, ist tatsächlich ein kybernetischer Computer, der seit beinahe einer Million Jahren das Imperium der außerirdischen Kree regiert und das Wissen der größten Politiker und Philosophen der Kree in sich vereint. Alle fünf Jahre wählt die Bevölkerung der Kree einen der ihren, dem die Ehre zuteil wird, nach seinem natürlichen Tod Teil der Obersten Intelligenz zu werden. Bei der bekannten Erscheinungsform der Intelligenz in Gestalt eines riesigen grünen Kopfes mit Tentaken anstelle von Haaren handelt es sich tatsächlich lediglich um eine Projektion auf einem gigantischen Bildschirm.
    Ursprünglich erschaffen wurde die Intelligenz im Kree-Jahr 4538 (ca. 990.750 v. Chr.) vom Wissenschaftsrat der Kree mit dem Ziel, einen Kosmischen Würfel zu erschaffen, wie ihn die mit den Kree verfeindeten Skrull bereits besaßen. Doch statt dessen gelangte die Intelligenz zu der Erkenntnis, daß ein deratiges Artefakt viel zu gefährlich sei, und verweigerte dem Rat seinen Wunsch. Im Laufe der Jahre steig die Intelligenz von einer einfachen Beraterfunktion zum uneingeschränkten Herrscher der Kree auf, zu dem sie im Kree-Jahr 4791 dann auch gewählt wurde.
    In jüngerer Vergangenheit wurde die Intelligenz kurzzeitig von einem Rebellen namens Ronan entmachtet und später vom abtrünnigen Kree Mar-Vell (auf der Erde auch bekannt als Captain Marvel I) deaktiviert, konnte jedoch später wieder ihre Vormachtstellung zurückerlangen. Schließlich gelangte sie zu der Erkenntnis, daß die Kree in einer evolutionären Sackgasse angelangt seien, und entwickelte daher den Plan, ihre Evolution durch Kreuzung mit anderen, genetisch kompatiblen Rassen wieder in Gang zu bringen. Zu diesem Zweck erweckte sie in Rick Jones, einem Verbündeten Mar-Vells von der Erde, im Verlauf des Kree/Skrull-Krieges die sogenannt „,Schicksalsmacht“ (Destiny Force) und versuchte später zudem vergeblich, die zu einem Mensch/Kree-Mischwesen mutierte Ms. Marvel I (Carol Danvers) für ihre Zwecke eizuspannen.
    Einige Zeit darauf begann die Intelligenz, auch rosahäutige Kree in sich aufzunehmen (zuvor hatte sie nur Anbgehörige der vorherrschenden blauhäutigen Kree als Teil ihres Bewußtseins akzeptiert), doch als der Rassenhaß zwischen den beiden Gruppen ihren inneren Zusammenhalt bedrohte, benötigte die Intelligenz den Geiststein (eines der Juwelen der Ewigkeit, auch bekannt als Seelensteine), um ihren inneren Konflikt wieder in den Griff zu bekommen, und nachdem ihr dieser vom Silver Surfer wieder gestohlen worden war, wurde die Intelligenz wahnsinnig und war fortan nicht mehr in der Lage, als Herrscher der Kree zu fungieren.
    Später gelang es der Intelligenz jedoch, ihren inneren Zusammenhalt wiederzuerlangen, woraufhin sie ihre Nachfolger als Herrscher der Kree tötete und einen Krieg mit dem Imperium der Shi’ar anzettelte, der schließlich damit endete, daß die Shi’ar eine Nega-Bombe zündeten und damit einen Großteil der Bewohner des Heimatsystems der Kree töteten. Dies lag jedoch ganz im Interesse der Obersten Intelligenz, die hoffte, daß die Überlebenden auf diese Weise einen Schritt vorwärts in der Evolution vollführen würden. Zwar wurde die Intelligenz in Avengers (vol. 1) #347 (Juni 1992) augenscheinlich von den Rächern getötet (die hier gezeigte Szene ist nahezu 1:1 jenem Heft entnommen), tatsächlich jedoch war dies lediglich ein Täuschungsmanöver gewesen, und einige Zeit darauf brachte die Intelligenz den Kristalls der Ewigkeit (Forever Crystal) in ihren Besitz, beschleunigte damit die Evolution der überlebenden Kree und gab ihnen die Fähigkeit, ihre Körper fortan - ähnlich den Skrull - ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Während des Crossovers Maximum Security kehrten die Kree dann mit neuem Aussehen, getarnt als neue Rasse namens „Ruul“, zurück und versuchten, die übrigen Völker des Intergalaktischen Rates zu täuschen, wurden jedoch am Ende von den Superhelden der Erde entlarvt.
    Lex Luthor, der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 besprochen wurde, wurde in Superman: Lex 2000 #1 (Januar 2001) zum Präsidenten der USA der DC-Erde gewählt. Bei dem Man links neben ihm handelt es sich um seinen Vizepräsidenten Pete Ross.
      Peter „Pete“ Ross gab sein Debüt ursprünglich in Superboy (vol. 1) #86 (Januar 1961), nach der Crisis trat er dann erstmals in The Adventures of Superman #436 (Januar 1988) auf. Pete war einst ein Jugendfreund von Clark Kent (dem heutigen Superman) und wuchs gemeinsam mit ihm und Lana Lang in Smallville auf. Insgeheim war er in Lana verliebt, doch da er wußte, daß sie Clark liebte, behielt er seine Gefühle lange Zeit für sich. Als Erwachsener ging er dann in die Politik und brachte es bis zum Senator, erhielt jedoch später doch noch seine Chance bei Lana und heiratete sie schließlich. Als Lex Luthor dann für das Amt des Präsidenten der USA kandidierte, machte er Pete zu seinem Vizekandidaten, um auf diese Weise den Mittleren Westen der USA für sich zu gewinnen, und so stieg Pete, nachdem Lex die Wahl gewonnen hatte, tatsächlich zum zweitmächtigsten Mann der USA auf.
Der dritte Ring zeigt (im Uhrzeigersinn, von oben) Metamorpho, Captain America VI im Kampf gegen den Captain, Thor I und Beta Ray Bill im Kampf gegen die Dämonen Surturs, eine frühe Besetzung der aktuellen Inkarnation der JSA, die New Teen Titans, Hawkman I und Hawkgirl II aus der aktuellen Hawkman-Serie sowie Sersi im Kampf gegen Proctor.
    Metamorpho wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen.
    Unter der Maske von Captain America VI verbarg sich John Walker, der heutige US Agent, während der Captain eine Identität war, die Steve Rogers (Captain America I) zwischenzeitlich angenommen hatte, nachdem die Regierung Walker zum neuen Captain America ernannt hatte - die beiden wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 bzw. zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen.
    Der hier gezeigte Kampf erfolgte in Captain America (vol. 1) #350 (Februar 1989), als der Red Skull - der sein Bewußtsein in einen Klon von Steve Rogers hatte transferieren lassen - Walker davon überzeugte, er selbst sei Steve und Steve sei der Red Skull und stecke hinter sämtlichen Schicksalsschlägen, die Walker in der Zeit zuvor widerfahren waren. Am Ende gelang es Steve jedoch, Walker von seinem Irrtum zu überzeugen, und gemeinsam gelang es ihnen, den Skull in die Flucht zu schlagen, woraufhin Walker Steve wieder die Identität von Captain America überließ.
    Den Kampf gegen Surturs Dämonen namen Thor und Beta Ray Bill in The Mighty Thor (vol 1) #351 (Januar 1985) auf, doch am Ende unterlag Thor, und es war statt dessen Odin, der der Bedrohung durch Surtur - scheinbar unter Opfer seines eigenen Lebens - ein Ende bereitete.
      Beta Ray Bill trat erstmals in The Mighty Thor (vol. 1) #337 (November 1983) auf und war der letzte überlebende Bewohner des Planeten Korbin aus der „Brennenden Galaxis“ (Burning Galaxy). Nachdem ein Großteil der Galaxis vom Flammendämonen Surtur zerstört worden war, wählten die überlebenden Korbiniten Bill als ihren Champion aus und verwandelten ihn in einen Cyborg, damit er sie auf ihrer Reise in eine neue Heimat, die sie im Kälteschlaf verbrachten, beschützen konnte. Mit seinem intelligenten Raumschiff Skuttlebutt gelangte Bill zur Erde, wo er auf Thor traf. Nachdem es ihm gelungen war, Thors Hammer Mjolnir zu heben und er sich somit als würdig erwiesen hatte, stattete Odin ihn mit einem eigenen Hammer namens „Sturmbringer“ (Stormbringer) aus, der über die gleichen Fähigkeiten verfügte wie der Hammer Thors. Gemeinsam traten Thor, Bill und Sif gegen Surturs Dämonen an, und seither ist Bill ein gerngesehener Freund und Verbündeter der Bewohner Asgards und war zwischenzeitlich zudem Gründungsmitglied der Star Masters.
    Die JSA wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 behandelt, die hier gezeigte Inkarnation fand sich am Ende von JSA #4 (November 1999) zusammen und trat in der Besetzung, die hier zu sehen ist, erstmals in JSA #11 (Juni 2000) auf. Bei den Mitgliedern, die hier zu sehen sind, handelt es sich um:
    Obere Reihe, von links nach rechts: Dr. Fate IV, Hawkgirl II (nur die Stiefel sind zu sehen), Atom Smasher und Sentinel.
    Untere Reihe, von links nach rechts: Black Canary II, Mr. Terrific II, Star-Spangled Kid II, Dr. Mid-Nite II, Wildcat I, Sand und Flash I.
      Dr. Fate IV, Hawkgirl II, der Atom Smasher (früher bekannt als Nuklon), Sentinel (alias Green Lantern I) und Black Canary II wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 bzw. zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen. Das Kostüm, das der Atom Smasher hier trägt, kam erstmals in JSA Secret Files & Origins #1 (August 1999) zum Einsatz.
      Mr. Terrific II gab sein Debüt in The Spectre (vol. 3) #54 (Juni 1997). Der Elektro-Ingenieur Michael Holt ist einer der intelligentesten Menschen der Welt und war einst ein Weltklasse-Zehnkämpfer. Als er nach dem Tod seiner Frau Paula und ihres ungeborenen Kindes Selbstmord begehen wollte, griff der Spectre ein und erzählte ihm von Terry Sloane, dem ersten Mr. Terrific. Daraufhin nahm Michael nunmehr selbst die Identität von Mr. Terrific an und kämpft seither mit Hilfe seiner selbstentwickelten „T-Sphären“ gemäß Terrys Motto „Fair Play“ für eine bessere Welt und trat zudem der JSA bei.
      Star-Spangled Kid II trat erstmals in Stars & S.T.R.I.P.E. #0 (Juli 1999) auf. Courtney Whitmore ist die Stieftochter von Pat Dugan, der unter dem Namen Stripesy einst der Partner des ersten Star-Spangled Kid gewesen war. Als Courtney dies durch Zufall entdeckte, beschloß sie kurzerhand, mit Hilfe des Kosmischen Konvertergürtels (cosmic converter belt) von Pats verstorbenem Partner nunmehr selbst zu Star-Spangled Kid zu werden. Um sie zu beschützen, erschuf Pat für sich eine Rüstung und ließ Courtney in dem Glauben, es handle sich dabei lediglich um einen Roboter namens S.T.R.I.P.E., doch sie durchschaute seine Tarnung schon bald. Einige Zeit darauf war sie Gründungsmitglied der neuen JSA, und nachdem sie von Jack Knight, der seine Identität als Starman VII aufgegeben hatte, dessen Kosmischen Stab erhielt, nennt sie sich seit JSA All-Stars #4 (Oktober 2003) nunmehr Stargirl.
      Dr. Mid-Nite II debütierte in Doctor Mid-Nite #1 (1999). Dr. Pieter Anton Cross war einst ein erstklassiger Chirurg, der nach einem Versicherungsskandal untertauchte und eine kleine Klinik in Portsmouth City eröffnete, wo er versuchte, den Menschen auf jede nur erdenkliche Weise zu helfen. Als er es jedoch mit einer neuartigen Droge namens A39 zu tun bekam und sich herausstellte, daß die zuständigen Behörden mit in den Fall verwickelt waren, beschlossen diese, ihn loszuwerden. Nachdem sie ihm heimlich die Droge injiziert hatten, verlor er infolge eines Autounfalls das Augenlicht, mußte jedoch erkennen, daß er dank der Droge nunmehr in der Lage war, im Infrarotbereich zu sehen. Mit Hilfe spezieller Linsen konnte er das Spektrum seiner Sehkraft erweitern und wurde so zum neuen Dr. Mid-Nite, als der er schließlich auch der JSA beitrat.
      Wildcat I hatte seinen ersten Auftritt in Sensation Comics #1 (Januar 1942). Theodore „Ted“ Grant war einst ein Profiboxer, der Opfer eines Mordkomplotts wurde und die Identität des kostümierten Wildcat annahm, um seine Unschuld zu beweisen. Nachdem ihm dies gelungen war, schloß er sich während des Zweiten Weltkriegs der Justice Society of America an. Auf bislang unbekannte Weise erhielt er die sprichwörtlichen neun Leben einer Katze, was ihn all die Jahre über langsamer altern ließ - fünf davon hat er bislang verbraucht. Nach Ende des Krieges zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und hatte eine kurze Beziehung mit einer Frau namens Irina, mit der er einen Sohn bekam, der jedoch später entführt wurde und seither nie wieder aufgetaucht ist. Wiederum später trainierte Ted Bruce Wayne (den späteren Batman), Dinah Lance (die spätere Black Canary II) und Selina Kyle (die spätere Catwoman) und wurde während der Crisis on Infinite Earths schließlich schwer verwundet, woraufhin seine Patentochter Yolanda Montez vorübergehend seine Nachfolge als Wildcat antrat. Nach ihrem vorzeitigen Tod und seiner Genesung wurde Ted erneut zu Wildcat und war später Gründungsmitglied der aktuellen JSA, der er bis heute angehört.
      Sand trat in seiner ursprünglichen Identität als Sandy, der Golden Boy erstmals in Adventure Comics (vol. 1) #69 (Dezember 1941) auf. Sanderson „Sandy“ Hawkins war einst ein großer Fan von Sandman I alias Wesley Dodds. Nach dem Tod seiner Eltern kam er in die Obhut seiner Tante Dian Belmont, die zugleich Wesleys Freundin war, und so kam es schließlich, daß er als Sandy zu dessen Partner und schließlich sogar von ihm adoptiert wurde. Während des Zweiten Weltkrieges war er gemeinsam mit Wesley Mitglied der All-Star Squadron und zudem des Ablegers Young All-Stars. Nach Ende des Krieges wurde er dann versehentlich von der Explosion einer experimentellen Silikon-Waffe, die Wesley erfunden hatte, erfaßt und in eine Kreatur aus Sand verwandelt. Wahnsinnig vor Schmerzen, verbrachte er die nächsten Jahre in einer speziellen Isolationskammer, bis es Wesley gelang, ein Heilmittel für seinen Zustand zu finden. Nach Wesleys Tod ging dessen Fähigkeit, in seinen Träumen drohende Gefahren vorerzusehen, auf Sandy über, woraufhin er in JSA #2 (September 1999) den neuen Namen Sand annahm und als solcher Gründungsmitglied der neuen JSA war, und kurz darauf mußte er auch noch erkennen, daß er infolge seiner langen Zeit als Sandkreatur nunmehr in der Lage war, sich auf Wunsch gänzlich in Sand zu verwandeln.
      Flash I schließlich wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert.
    Die (Teen) Titans wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 besprochen, bei der hier abgebildeten Inkarnation handelt es sich im die New Teen Titans, die von Autor Marv Wolfman und Zeichner George Pérez erschaffen wurden und sich in The New Teen Titans (vol. 1) #1 (Oktober 1980) zusammenfanden, ihren ersten Auftritt allerdings bereits in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980) hatten. Abgebildet sind:
    Obere Reihe, von links nach rechts: Starfire III, Changeling (in Gestalt eines kleinen grünen Vogels), Wonder Girl I und Raven V.
    Untere Reihe, von links nach rechts: Kid Flash I, Cyborg und Robin I.
      Starfire III, Wonder Girl I (heute Troia), Raven V, Kid Flash I (heute Flash III) und Cyborg wurden bereits in den Anmerkungen zu den Heften 1 und 2 erläutert.
      Changeling trat in seiner ursprünglichen Identität als Beast Boy erstmals in Doom Patrol (vol. 1) #99 (November 1965) auf. Garfield „Gar“ Logan war der Sohn eines Wissenschaftlers, der die Tierwelt Afrikas untersuchte. Als er an einer seltenen Tropenkrankheit, erkrankte, die nur Tiere überleben können, behandelte ihn sein Vater mit einer bis dahin ungetesteten Maschine, die ursprünglich dazu gedacht war, das gemeinsame Gen von Menschen und Tieren zu isolieren. Zwar überlebte Garfield, doch als Folge der Behandlung färbte sich seine Haut grün, und darüber hinaus entwickelte er die Fähigkeit, sich in jedes gewünschte Tier zu verwandeln und dabei auch dessen Kräfte und Fähigkeiten anzunehmen.
      Nach dem Tod seiner Eltern geriet er kurzzeitig in die Gewalt von Kriminellen, die ihn zwangen, ihnen bei ihren Verbrechen zu helfen, und schloß sich später unter dem Namen Beast Boy der Doom Patrol an. Nachdem ein Großteil der Mitglieder des Teams augenscheinlich ums Leben gekommen war, wurde er zum Fernsehstar und spielte eine Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie Space Trek 2022. Nach Absetzung der Serie trat er dem kurzlebigen Teen Titans-Ableger Titans West bei, änderte in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980) seinen Namen in Changeling um und war im Anschluß Gründungsmitglied der New Teen Titans. Zwischenzeitlich hatte er Probleme mit seinen Kräften und verwandelte sich statt in gewöhnliche Tiere plötzlich in dämonische Kreaturen, wurde von seiner früheren Teamkameradin Raven mit einem Teil des Bösen ihres Vaters Trigon infiziert und verbrachte, nachdem er davon wieder geheilt werden konnte, einige Zeit mit seinem früheren Teamkameraden Cyborg im Weltall.
      Nach seiner Rückkehr zur Erde nahm er seine Filmkarriere wieder auf, nahm wieder seinen alten Namen Beast Boy an, rief eine Neuauflage der Titans West mit Namen Titans L.A. ins Leben und trat nach deren Auflösung der aktuellen Inkarnation der Teen Titans bei.
      Robin I schließlich ist die frühere Identität von Dick Grayson (dem heutigen Nightwing, der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes [Seiten 116-117] behandelt wurde), die dieser in The New Teen Titans (vol. 1) #39 (Februar 1984) schließlich aufgab.
    Hawkman I und Hawkgirl II wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 besprochen.
    Sersis Kampf gegen Proctor ereignete sich in Avengers #375 (Juni 1994).
      Sersi wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) besprochen. Das Kostüm, das sie hier trägt, kam von Avengers (vol. 1) #357 (Dezember 1992) bis Black Knight: Exodus (Dezember 1996) zum Einsatz, die „Rächer“-Jacke dagegen bereits seit Avengers (vol. 1) #346 (April 1992).
      Proctor wiederum gab sein Debüt in Avengers (vol. 1) #344 (Februar 1992). Der Dane Whitman einer parallelen Realität war einst genau wie der Dane Whitman des gewohnten Marvel-Universums als Black Knight Mitglied der Rächer seiner Welt gewesen, hatte sich in seine Teamkameradin Sersi verliebt und war zu ihrem „Gann Josin“ (Seelengefährten) geworden. Als sie jedoch seine Liebe zurückwies, wurde er wahnsinnig, bezwang den Beobachter Ute, verleibte sich dessen Macht ein und wurde vom Blutdurst seiner Schwarzen Klinge endgültig verdorben. Daraufhin tötete er Sersi und vernichtete seine Welt und reiste in der Folgezeit durch zahlreiche Realitäten, wo er jedesmal Sersi ermordete und anschließend die Erde vernichtete.
      Die überlebenden Mitglieder der Rächer jener Welten machte er zu Mitgliedern seines Teams, der Gatherers, mit denen er schließlich ins gewohnte Marvel-Universum kam. Dort versuchte er, die Sersi jener Welt in den Wansinn zu treiben und die Rächer dazu zu bringen, sie für ihn zu töten, doch am Ende gelang es ihnen, seinen Plan zu durchkreuzen, und in Avengers #375 (Juni 1994) wurde er schließlich von Sersi getötet.
Der vierte Ring zeigt (im Uhrzeigersinn, von oben) Arrowette (unter Captain Americas Arm) und Empress (zwischen Captain America und Superman), zwei Mitglieder der Young Justice, Atlantis, das im Zuge des Crossovers Atlantis Rising aus dem Meer emporsteigt, einer der Antimaterie-Wände des Anti-Monitors, die gerade ein Universum zerstört, den triumphierenden Ultron über den Leichen der getöteten Bewohner von Slorenia, das öffentliche Debüt der Thunderbolts, die Zerstörung von Washington, D.C. durch Kang sowie den Beyonder, der auf die von ihm erschaffene Arena hinabblickt.
    Die Young Justice wurde am Ende von JLA: World Without Grown-Ups #2 (September 1998) von den jugendlichen Helden Robin III (Tim Drake), Superboy und Impulse gegründet, wenig später stieß der Red Tornado als Mentor zum Team, und im Laufe der Zeit kamen dann noch Wonder Girl II (Cassandra Sandsmark), Secret, Arrowette, Empress, der verjüngte Lil’Lobo und der Ray hinzu. Im Zuge der Ereignisse des Crossovers Titans/Young Justice: Graduation Day wurde das Team schließlich aufgelöst, und ein Teil der Mitglieder schloß sich nunmehr in Form der aktuellen Teen Titans erneut zusammen.
      Arrowette trat erstmals in Impulse #28 (August 1997) auf. Cissie King-Jones ist die Tochter der Bogenschützin Bonnie King, die bei den Olympischen Spielen einst eine Goldmedaille gewonnen hatte und später unter dem Namen „Miss Arrowette“ eine leidlich erfolgreiche Möchtegern-Superheldin gewesen war. In der Hoffnung, ihre Tochter könnte erreichen, was ihr selbst nie vergönnt gewesen war, bildete sie Cissie zur Bogenschützin aus und ließ sie in einem selbstentworfenen Kostüm als Arrowette auf Verbrecherjagd gehen. Dies führte dazu, daß Max Mercury, der Vormund und Mentor von Impulse, gegen Bonnie Klage wegen der Gefährdung einer Minderjährigen erhob, woraufhin Cissie auf ein Internat geschickt wurde.
      Später entschloß sie sich jedoch, auf eigene Faust erneut als Arrowette aktiv zu werden, und trat als solche bald darauf der Young Justice bei, doch nachdem ihre Schulpsychologin ermordet wurde und sie die Täter beinahe getötet hätte, gab sie ihre Identität als Arrowette wieder auf und stand der Young Justice seither nur noch in ihrer privaten Identität als Cissie King-Jones zur Seite. Zwischenzeitlich nahm sie selbst an den Olympischen Spielen in Australien teil und gewann eine Goldmedaille und spielte sogar eine Nebenrolle in einer Folge der Fernsehserie Wendy the Werewolf Stalker. Das Kostüm, in dem sie hier zu sehen ist, kam erstmals in JLA: World Without Grown-Ups #1 (Juli 1998) zum Einsatz.
      Empress debütierte in Young Justice #19 (April 2000). Anita Fite ist die Tochter von Donald Fite, einem Agenten der APES (All-Purpose Espionage Squad), und erhielt nach dem Tod ihrer Mutter zusätzlich zu ihren angeborenen athletischen Fähigkeiten von ihrer Großmutter, einer Voodoo-Priesterin, Superkräfte, die telepathische Kräfte sowie die Fähigkeit zur Teleportation beinhalteten. Als Empress („Kaiserin“, ein Spitzname, den ihre Mutter ihr einst aufgrund ihrer herrischen Art gegeben hatte) wurde sie zur Superheldin und trat schließlich der Young Justice bei. Nachdem jedoch ihr Großvater, der bereits ihre Mutter ermordet hatte, auch noch ihren Vater tötete, wollte sie ihn aus Rache ebenfalls töten, doch Arrowettes Mutter kam ihr zuvor. Derzeit steht Anita vor der schwierigen Aufgabe, Klone ihrer Eltern, die ihr Großvater vor seinem Tod erschaffen hatte, großzuziehen.
    Die Marvel-Version von Atlantis war das erste Mal in Motion Picture Funnies Weekly #1 (April 1939) bzw. Marvel Comics #1 (Oktober 1939) zu sehen, die moderne Version dann im Fantastic Four Annual (vol. 1) #1 (1963). Das antike Atlantis war einst ein kleines Reich von der Größe des heutigen Österreichs, gelegen im Atlantischen Ozean zwischen Nordamerika und Europa. Vor über 20.000 Jahren entwickelte sich dort bereits kurz nach Ende der letzten Eiszeit eine Hochkultur, die sich größtenteils aus Seefahrern, Handwerkern, Händlern, Astrologen und Alchemisten zusammensetzte. Alchemisten aus Atlantis erschufen einst die Schlangenkrone, und zuletzt wurde Atlantis von König Kamuu und seiner Frau, Königin Zartra, regiert. Als Barbaren aus dem benachbarten Lemuria Atlantis angriffen, ließ Kamuu die Magmagruben öffnen, die Atlantis als Wärmequellen dienten, doch eine Kettenreaktion führte dazu, daß Atlantis von schweren Erdbeben erschüttert wurde, und durch das Eingreifen der außerirdischen Celestials zerbrach schließlich der gesamte Kontinent und versank im Meer.
    Während vereinzelte Gruppen von Bewohnern des alten Atlantis überlebten und eine neue Heimat fanden, tauchte vor etwa 10.000 Jahren eine neue Unterart des Menschen im Antlantischen Ozean auf, der sogenannte „Homo Mermanus“, der in der Lage war, unter Wasser zu atmen. Nach vielen Jahrtausenden als Nomaden entdeckten die Wasseratmer vor etwa 8000 Jahren schließlich die Ruinen von Atlantis und ließen sich dort nieder. Während sie Atlantis neu aufbauten und zu ihrem neuen Königreich machten, verließen einige von ihnen die Stadt wieder und errichteten in den Ruinen des ebenfalls versunkenen Lemuria ihr eigenes Reich.
    Im Verlauf des letzten Jahrtausends entwickelten die Atlanter schließlich fortschrittliche Technologie und Waffen und verlegten nach einer Invasion aus der nahegelegenen Provinz Skarka die Hauptstadt ihres Reiches in die Nähe der Antarktis. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts zeugte die atlantische Prinzessin Fen dann mit einem Menschen namens Leonard McKenzie einen Sohn namens Namor, der später in der Oberflächenwelt unter dem Namen „Sub-Mariner“ bekannt wurde während des Zweiten Weltkrieges den Defenders beitrat.
    Nach Kriegsende hatte Namor dann eine fatale Begegnung mit dem Superschurken Destiny I, der bei ihm eine langjährige Amnesie hervorrief. Während Namor als Obdachloser in New York lebte, wurde Atlantis durch das kriegerische Treiben der Menschen an der Meeresoberfläche verwüstet, und sein Volk verließ die Stadt auf der Suche nach einer neuen Heimat. Nachdem Namor seiner Erinnerung sowie sein verschwundenes Volk wiedergefunden hatte, wurde er dann zum Prinzen gekrönt und beschloß, Atlantis an seiner ursprünglichen Stelle wieder aufzubauen.
    Nachdem Atlantis mehrfach Angriffen von verschiedenen Seiten ausgesetzt gewesen war und seinerseits wiederholt Krieg gegen die Oberflächenwelt geführt hatte, ließ die Magierin Morgan le Fay Atlantis in Fantastic Four: Atlantis Rising #1 (Juni 1995) wieder aus dem Meehr emporsteigen, in der Absicht, auf diese Weise ihre ebenfalls versunkene Heimat Avalon zurückzubekommen. Nachdem es den Fantastischen Vier und Namor gelungen war, Morgans Pläne zu durchkreuzen, kamen sie im Kampf gegen Onslaught augenscheinlich ums Leben, woraufhin Namors Cousine Namorita vorübergehend zur Herrscherin von Atlantis ernannt wurde und den Wiederaufbau der Stadt überwachte. Zwischenzeitlich befand sich Attilan, die Stadt der Inhumans, an der Stelle der Ruinen des aufgetauchten Atlantis, bis die Inhumans nach einem Angriff durch menschliche Armeen diesen Standort wieder aufgaben und das versunkene Atlantis an den zurückgekehrten Namor zurückgaben.
    Die Antimaterie-Wände waren erstmals in Crisis on Infinite Earths #1 (April 1985) zu sehen und wurden vom Anti-Monitor benutzt, um zahlreiche Paralleluniversen des Prä-Crisis-DC-Multiversums auszulöschen.
    Ultron, der bereits in den Anmerkungen zu Seite 11 (129) besprochen wurde, tötete sämtliche Männer, Frauen und Kinder in Slorenia in The Avengers (vol. 3) #19 (August 1999), die triumphierende Pose über ihren Leichen nahm er dann in The Avengers (vol. 3) #20 (September 1999) ein.
      Der fiktive osteuropäische Staat Slorenia wurde erstmals in Force Works #3 (September 1994) namentlich erwähnt. Slorenia ist an baltischer Staat, der laut offizieller Marvel-Geographie an der östlichern Ostseeküste liegt und im Süden an Litauen und im Osten an Lettland grenzt. Vor dem Zerfall der Sowjetunion war Slorenia mit der Hauptstadt Tblunka eine sozialistische Sowjetrepublik, nach dem Ende des Ostblocks wurde das Land dann eine „richtige“ Republik, doch ethnische Konflikte mit der unterdrückten Minderheit der Dudak führten zum Bürgerkrieg, der noch an Schärfe zunahm, als die Dudak mit dem unsterblichen Wesen Ember einen „Helden“ erhielten, während die Regierung den Cyborg Black Brigade, den „Beschützer Slorenias“, in den Kampf schickte, und auch das amerikanische Superheldenteam Force Works konnte den Konflikt nicht dauerhaft lösen.
      So kam es, daß Ultron schließlich die gesamte Bevölkerung Slorenias inklusive Ember, Black Brigade und den Targoth-Truppen, einer Art Zombie-Soldaten, tötete, um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Nachdem Ultron von den Rächern besiegt worden war, kamen internationale Hilfsorganisationen nach Slorenia, um das Land wieder aufzubauen, doch unter ihnen befand sich auch Sean Dolan, der sich im Besitz der Schwarzen Klinge befand, die zuvor dem Black Knight gehört hatte. Die ruhelosen Geister der ermordeten Bewohner Slorenias verwandelten ihn einmal mehr in Bloodwraith, und am Ende blieb der Scarlet Witch keine andere Wahl, als Bloodwraith an Slorenia zu ketten und das Land auf diese Weise auf absehbare Zeit vollends unbewohnbar zu machen.
    Die von Kurt Busiek geschaffenen Thunderbolts traten erstmals in The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) auf, allerdings stammt die hier gezeigte Szene vielmehr aus Thunderbolts #1 (April 1997). Das ursprüngliche Team, das hier zu sehen ist, setzte sich zusammen aus Songbird (oben links), M.A.C.H.-1, Meteorite, Techno, Atlas (mittlere Reihe) sowie ihrem Anführer Citizen V (im Vordergrund), doch tatsächlich handelte es sich bei ihnen um eine neue Inkarnation der Herren des Bösen, die Baron Zemo II (alias Citizen V) ins Leben gerufen hatte. Nach dem augenschenlichen Tod der Rächer und der Fantastischen Vier im Kampf gegen Onslaught traten die Thunderbolts ihre Nachfolge als beliebtes Heldenteam an und erhielten mit der nichtsahnenden Jolt ihren ersten Neuzugang, doch nach der Rückkehr der totgeglaubten Helden beschloß Zemo, seinen Plan zur Eroberung der Erde voranzutreiben. Vereitelt wurde sein Plan jedoch von seinen eigenen Teamkameraden, die sich - mit Ausnahme des Fixers (alias Techno), der Zemo treu blieb - von ihm lossagten und sich, von den Behörden gejagt, nunmehr tatsächlich als Helden versuchen wollten.
    Kurz darauf schloß sich ihnen der ehemalige Rächer Hawkeye als neuer Anführer an, und wenig später wurde auch noch Charcoal ins Team aufgenommen. Einige Zeit tötete Scourge dann mehrere Mitglieder des Teams, und nachdem sie herausgefunden hatten, daß er genau wie sein Hintermann Henry Gyrich unter der Kontrolle von Nano-Sonden standen, wurde ihnen von der US-Regierung Amnestie gewährt, allerdings mußten sich die Teammitglieder im Gegenzug verpflichten, ihre kostümierten Identitäten aufzugeben. Daraufhin wurden sie von einem neuen Team, den Redeemers, abgelöst, fanden sich jedoch später einmal mehr zusammen, nunmehr erneut mit dem Fixer an ihrer Seite, in dessen Körper sich jedoch auch das Bewußtsein des getöteten Baron Zemo befand.
    Zwischenzeitlich gelangten die Thunderbolts auf die von Franklin Richards geschaffene „Gegen-Erde“ (Counter Earth), wo sie einmal mehr als Helden gefeiert wurden und Zemo einen neuen Körper erhielt, in dem er sich einmal mehr Citizen V nannte, und mußten nach ihrer Rückkehr auf die gewohnte Marvel-Erde feststellen, daß Hawkeye in der Zwischenzeit ein neues Thunderbolts-Team ins Leben gerufen hatte, das einmal mehr aus ehemaligen Mitgliedern der Herren des Bösen bestand. Am Ende überließ er jedoch Zemo die Führung des Teams, und seither kämpfen die Thunderbolts einmal mehr für eine bessere Welt - selbst wenn dies bedeuten würde, daß sie diese selbst beherrschen müßten.
      Meteorite (alias Moonstone II), Atlas (alias Goliath III) und Citizen V (alias Baron Zemo) wurden bereits in den Anmerkungen zu dem Panel, das die Herren des Bösen zeigt, erläutert.
      Songbird trat in ihrer ursprünglichen Identität als Screaming Mimi erstmals in Marvel Two-in-One #54 (August 1978) auf. Melissa Joan Gold alias Mimi Schwartz war einst eine jugendliche Ausreißerin, die unter dem Namen Screaming Mimi eine Anstellung als Mitglied der weiblichen Wrestling-Truppe namens Grapplers fand. Nachdem sie einen Auftrag der skrupellosen Roxxon Oil Company angenommen hatten und dabei vom Superhelden Quasar festgenommen worden waren, erhielten sie von der Firma Power Broker Inc. Superkräfte. Nunmehr mit der Fähigkeit ausgestattet, schrille Schreie von sich zu geben, die bis in den Überschallbereich reichten, wurde Melissa nach der Auflösung der Grapplers Mitglied von Baron Zemos Herren des Bösen und ging später eine Beziehung mit dem Schurken Angar the Screamer ein.
      Nachdem Angar auf der Flucht nach einem Banküberfall von der Polizei erschossen worden war, schrie Melissa so laut, daß sie ihre Stimmbänder zerstörte. Daraufhin wurde sie von Zemo entdeckt, der mit Hilfe des Fixers nicht nur ihre Stimmbänder heilte, sondern ihr auch die Fähigkeit gab, Gebilde aus „festem Schall“ zu erschaffen, die sie auf vielfältige Weise einsetzen konnte, darunter auch ein Paar Flügel, die es ihr ermöglichen zu fliegen. Ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) trat sie dann unter dem neuen Namen Songbird als Mitglied der Thunderbolts auf und war später auch Mitglied der Splittergruppe des Teams, die sich von Zemo lossagte.
      Innerhalb des Teams ging sie eine Beziehung mit M.A.C.H.-1 (später M.A.C.H.-2, heute M.A.C.H.-3) ein und verließ gemeinsam mit ihm zwischenzeitlich das Team, als sie gezwungen wurden, ihre kostümierten Identitäten aufzugeben. Später kehrten sie zu den Thunderbolts zurück, doch nachdem diese - inklusive M.A.C.H.-3 - augenscheinlich ums Leben gekommen waren, arbeitete Melissa kurzzeitig als Undercover-Agentin für S.H.I.E.L.D. und trat im Anschluß einer neuen Formation der Thunderbolts bei, wobei sie sogar oftmals als stellvertretende Anführerin fungierte, bis sie nach der Rückkehr von Baron Zemos Thunderbolts schließlich wieder dessen Team beitrat. In der Miniserie Avengers Forever wurde zudem angedeutet, daß sie möglicherweise eines Tages Mitglied der Rächer werden könnte. Melissa trägt hier ihr Standard-Songbird-Kostüm.
      M.A.C.H.-1 hatte seinen ersten Auftritt in seiner ursprünglichen Identität als Beetle I in Strange Tales #123 (August 1964). Abner „Abe“ Jenkins arbeitete einst als Mechaniker in einer Firma, die Flugzeugteile herstellte, wo er einen gepanzerten Anzug entwickelte, der es ihm ermöglichte zu fliegen. Als Beetle wurde er zum leidlich erfolgreichen Superschurken und legte sich zunächst mit der Menschlichen Fackel und später dann immer wieder mit Spider-Man an, dem es jedoch jedesmal gelang, ihn zu besiegen, und auch als Mitglied der von Egghead angeführten Herren des Bösen sowie als Anführer seines eigenen Teams, des Sinister Syndicate, war ihm kein Glück beschieden.
      So kam es schließlich, daß er Baron Zemos Angebot annahm, den Thunderbolts beizutreten, und mit Hilfe des Fixers für sich eine gänzlich neue Rüstung erschuf, in der er sich ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) nunmehr M.A.C.H.-1 (Mobile Armored Cyber-Harness) nannte. Später schloß er sich der Splittergruppe der Thunderbolts an, die sich von Zemo lossagte, und wurde bald darauf von Hawkeye überredet, sich den Behörden zu stellen und seine Strafe für einen Mord, den er einst begangen hatte, abzusitzen. Im Zuge einer Vereinbarung mit der Regierung wurde er jedoch vorzeitig wieder freigelassen und mittels plastischer Chirurgie in einen Afro-Amerikaner mit dem Decknamen „Matt Davis“ verwandelt und kehrte in Thunderbolts #37 (April 2000) als M.A.C.H.-2 zu den Thunderbolts zurück. Nach einer kurzen Zeit im Privatleben - als Teil einer weiteren Abmachung mit der Regierung - gemeinsam mit seiner Geliebten Melissa Gold alias Songbird erhielt er in Thunderbolts #57 (Dezember 2001) abermals eine neue Rüstung, in der er sich nunmehr M.A.C.H.-3 nannte, und kehrte einmal mehr zu den Thunderbolts zurück, verbrachte einige Zeit auf der Gegen-Erde und stellte sich schließlich einmal mehr den Behörden, um seine verbleibende Haftstrafe abzusitzen.
      Techno gab sein Debüt in seiner ursprünglichen Identität als Fixer in Strange Tales (vol. 1) #141 (Februar 1966). Paul Norbert Ebersol war bereits ein Kind ein technisches Genie und verließ später aus purer Langeweile die Schule, wurde in der Folgezeit aufgrund seiner arroganten Art und unorthodoxen Herangehensweise selbst an die einfachsten Aufgaben aus zahlreichen Jobs wieder gefeuert und wandte sich auf der Suche nach neuen Herausforderungen dem Verbrechen zu. Unter dem Namen Fixer wurde er mit Hilfe diverser selbstentwickelter technischer Hilfsmittel zum Superschurken und schloß sich später mit dem Mutanten Mentallo zusammen, trat der Untergrundorganisation Hydra und noch später Baron Zemos Herren des Bösen bei. Wiederum später schloß er sich erneut Zemos Team an, diesmal in der Tarnung der Thunderbolts, und trat ab The Incredible Hulk (vol. 2) #449 (Januar 1997) unter dem neuen Namen Techno auf. In Thunderbolts #7 (Oktober 1997) kam er dann im Kampf gegen die Elemente des Todes (Elements of Doom) ums Leben, doch sein Bewußtsein hatte sich in sein Tech-Pack flüchten können und erschuf für sich einen Roboter-Körper.
      Während sich der Rest der Thunderbolts von Zemo lossagte, blieb Paul ihm treu und nahm später heimlich den Platz von Ogre, einem neuen Verbündeten der Thunderbolts, ein. Nachdem auch dieser Körper zerstört worden war, wurde sein Bewußtsein dann in seinen wieder zum Leben erweckten Körper übertragen, trat den Redeemers bei und kehrte schließlich zu den Thunderbolts zurück, wobei er zwischenzeitlich das Bewußtsein von Baron Zemo in seinem Körper beherbergte.
    Die Zerstörung von Washington, D.C. ereignete sich in The Avengers (vol. 3) #49 (Februar 2002; die hier gezeigte Szene ist nahezu 1:1 der entsprechenden Szene auf Seite 13 in jenem Heft nachempfunden). Um die Regierung der USA und die Rächer im Zuge seiner Welteroberungspläne zur Kapitulation zu bewegen, zerstörte Kang kurzerhand die Hauptstadt der USA, doch es gelang den Rächern immerhin in letzter Sekunde, den US-Präsidenten in Sicherheit zu bringen.
    Der Beyonder debütierte als körperloses Wesen in Marvel Super Heroes: Secret Wars #1 (Mai 1984). Tatsächlich handelt es sich bei den Beyonders um eine Rasse mächtiger Wesen, die in einer anderen Dimension, dem „Beyonder-Reich“ (Beyond-Realm) existierten und von Zeit zu Zeit Energie ins gewohnte Marvel-Universum schickten, die dort jeweils in Form eines Kosmischen Würfels gespeichert wurde, der sich später zumeist zu einem eigenständigen Wesen weiterentwickelte. In einem dieser Fälle jedoch wurde ein Teil dieser Energie bei einem Laborunfall in einem Atomkraftwerk versehentlich auf den Arbeiter Owen Reece übertragen, der daraufhin zum Superschurken namens Molecule Man wurde. Der übriggebliebene Teil dieser Energie hingegen entwickelte ein eigenes Bewußtsein, nannte sich „Beyonder“ und begann, die Erde zu beobachten.
    Neugierig geworden, erschuf er eine Arena und transportierte mit ihrer Hilfe zahlreiche Helden und Schurken von der Erde auf einen ebenfalls von ihm erschaffenen Planeten, die „Battleworld“, wo sie im Zuge des Crossovers Marvel Super Heroes: Secret Wars gegeneinander antreten sollten. Im Zuge des Kampfes gelang es Dr. Doom jedoch, kurzzeitig einen Teil der Macht des Beyonders zu absorbieren, woraufhin der Beyonder selbst augenscheinlich verschwand. Einige Zeit darauf kam er dann im Zuge des Crossovers Secret Wars II auf die Erde, wo er in Secret Wars II #3 (September 1985) menschliche Gestalt annahm, um zu lernen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, übernahm kurzzeitig die Kontrolle über jeden Verstand auf der Erde und wurde in Secret Wars II #9 (März 1986) schließlich augenscheinlich getötet. Tatsächlich jedoch war seine Lebensenergie in eine andere Dimension gelangt, wo er ein neues Universum, das „New Universe“, erschuf. Dort tauchten dann in Fantastic Four (vol. 1) #319 (Oktober 1988) schließlich Kubik und der Shaper of Worlds, zwei Wesen, die sich aus Kosmischen Würfeln entwickelt hatten, auf und überzeugten den Beyonder, mit dem Molecule Man zu einem vierten Kosmischen Würfel zu verschmelzen, aus dem sich dann im Fantastic Four Annual (vol. 1) #23 (1990) wiederum ein weibliches Wesen namens Kosmos entwickelte.
    Die Arena war erstmals in nahezu allen Marvel-Heften von April 1984, genauer gesagt The Amazing Spider-Man (vol. 1) #251, The Avengers (vol. 1) #242, Peter Parker, the Spectacular Spider-Man #89, Marvel Team-Up (vol. 1) #140, Captain America (vol. 1) #292, Iron Man (vol. 1) #181, Fantastic Four (vol. 1) #265, The Thing #10, The Incredible Hulk (vol. 1) #294 und The Uncanny X-Men #180, zu sehen und war vom Beyonder erschaffen worden, der sie im Central Park in New York City erscheinen ließ. Dort lockte sie dann zahlreiche Superhelden an und transportierte sie auf die ebenfalls vom Beyonder erschaffene „Battleworld“, wo sie in der Miniserie Marvel Super-Heroes: Secret Wars gegen zahlreiche Superschurken kämpfen mußten, die in einer zweiten Arena auf den Planeten transportiert worden waren. Nach Ende der Secret Wars brachte die Arena Helden und Schurken dann wieder zurück zur Erde.
    Die hier gezeigte Szene ist nahezu 1:1 aus Marvel Super Heroes: Secret Wars #1 (Mai 1984) übernommen.
Der äußerste Ring schließlich zeigt nicht näher zu identifizierende Felsen (unter der Hand von Green Lantern), Iron Man in seiner Tiefsee-Rüstung (neben dem Cape der Scarlet Witch) sowie Exodus, der gerade Luna entführt (hinter dem Arm von Aquaman).
    Iron Mans Tieefsee-Rüstung kam erstmals in Iron Man (vol. 1) #218 (Mai 1987) zum Einsatz.
    Exodus entführte Luna in Avengers (vol. 1) #369 (Dezember 1993) im Zuge des Crossovers Bloodties vor den Augen von Jean Grey, Crystal und Quicksilver, die ebenfalls im Bild zu sehen sind. Tatsächlich beabsichtigte er, Luna zu töten, da sie als Enkelin Magnetos keinerlei Superkräfte besaß, doch konnte er am Ende von Professor X und dem Black Knight daran gehindert werden.
      Jean Grey, verheiratete Summers, trat in ihrer ursprünglichen Identität als Marvel Girl erstmals in The X-Men (vol. 1) #1 (September 1963) auf. Als Mutantin wurde Jean mit Superkräften geboren und entwickelte so als Teenagerin telepathische Fähigkeiten, woraufhin ihre Eltern sie in die Obhut von Professor Charles Xavier gaben. Dieser machte Jean zu seiner Schülerin und unter dem Namen Marvel Girl zum ersten Neuzugang der kurz zuvor gegründeten X-Men. Nachdem sie das Team für einige Zeit verlassen hatte, kam sie in The All-New, All-Different X-Men #100 (September 1976) augenscheinlich beim Absturz eines Space Shuttles ums Leben. Tatsächlich jedoch wurde sie von einem Wesen, das nur als Phoenix Force bekannt ist, gerettet und in einem Kokon auf dem Grund des Hafenbeckens von New York eingeschlossen, während die Phoenix Force selbst die Gestalt einer auf wundersame Weise „wiedergeborenen“ Jean annahm, sich nunmehr „Phoenix“ nannte, später zu Dark Phoenix wurde und schließlich „Selbstmord“ beging.
      Einige Zeit darauf wurde der Kokon dann von den Rächern entdeckt und Jean mit Hilfe der Fantastischen Vier wieder zum Leben erweckt, doch ihre telepathischen Fähigeiten waren verschwunden, und Jean verfügte nunmehr lediglich über telekinetische Kräfte. Im Anschluß gründete sie mit den übrigen Ur-X-Men das neue Team X-Factor und verliebte sich in ihren Teamkameraden Cyclops, der jedoch bereits mit Madeline Pryor (in Wahrheit ein Klon Jeans) verheiratet war. Nachdem Madeline zur schurkischen Goblin Queen geworden war, lieferte sie sich dann einen erbitterten Kampf mit Jean, der mit Madelines Tod sowie der Rückkehr von Jeans telepathischen Kräften endete.
      In X-Men (vol. 2) #1 (Oktober 1991) kehrte Jean zu den X-Men zurück, nunmehr unter ihrem bürgerlichen Namen Jean Grey. Schließlich heiratete sie Scott, doch während ihrer Flitterwochen wurden sie und Scott in die Zukunft versetzt, wo sie als „Slymm“ und „Redd Dayspring“ Nathan Summers, den Sohn von Scott und Madeline und späteren Cable, großzogen. Nach ihrer Rückkehr in ihre eigene Zeit und ihre eigenen Körper kehrten sie dann zu den X-Men zurück, wobei Jean noch in The Adventures of Cyclops and Phoenix #4 (August 1994) nunmehr die Identität von Phoenix IV angenommen hatte. Zwischenzeitlich tauschte Jean ihre Kräfte mit ihrer Teamkameradin Psylocke und ist mittlerweile neben ihrer Mitgliedschaft bei den X-Men damit beschäftigt, neue Mutanten an Professor Xaviers Schule für begabte Jugendliche auszubilden, und zu allem Überfluß hat sich auch noch die zurückgekehrte Phoenix Force in ihrem Körper aufgenommen. Das Kostüm, das Jean zu dem Zeitpunkt, da diese Szene spielt, trug, kam in der Form von X-Men (vol. 2) #1 (Oktober 1991) bis X-Men (vol. 2) #70 (Dezember 1997) zum Einsatz.
      Crystal und Quicksilver wurden bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 bzw. zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) erläutert. Das Kostüm, das Crystal zum dem Zeitpunkt, da diese Szene spielt, trug, kam von Avengers (vol. 1) #361 (April 1993) bis The Incredible Hulk (vol. 2) #434 (Oktober 1995) zum Einsatz, während Quicksilver das gleiche Kostüm trägt wie auf dem Cover dieses Heftes.
      Exodus gab sein Debüt in X-Factor (vol. 1) #92 (Juli 1993). Der Mutant Bennet du Paris war im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Kreuzzüge, ein Ritter Frankreichs, bis er dem unsterblichen Mutanten Apocalypse begegnete, der Bennets schlummernde Mutantenkräfte weckte und ihn in in seinen Herold Exodus verwandelte. Als er sich jedoch weigerte, seine Freund, den Black Knight (Eobar Garrington, der Vorfahre von Dane Whitman, dem heutigen Black Knight) zu töten, versetzte Apocalypse ihn zur Strafe in eine Art Koma, bis er im 20. Jahrhundert von Magneto gefunden und wieder zum Leben erweckt wurde. Als neuer „Erbe“ Magnetos trat er dessen Team, den Acolyten (Acolytes), bei und trat es in der Folgezeit wiederholt gegen die X-Men an, und nachdem Magnetos Geist von Professor X ausgelöscht worden war, übernahm er sogleich die Führung der Acolyten. Einige Zeit darauf bekam er es mit Quicksilver zu tun, als er dessen Geburtsort, den Berg Wundagore, in seine Gewalt brachte, und gelangte schließlich nach Genosha, wo er sich für Magneto ausgab und vergeblich versuchte, den Bürgerkrieg zwischen Menschen und Mutanten zu beenden, bis die X-Men seine Tarnung aufdeckten.
      Luna Maximoff schließlich, die Tocher von Quicksilver und Crystal, kam in Fantastic Four (vol. 1) #240 (März 1982) zur Welt und ist als Tochter eines Mutanten und einer Inhuman augenscheinlich ein gewöhnlicher Mensch ohne jegliche Superkräfte.
Seite 44 (162), Panel 1: Die beiden eindeutig identifizierbaren Szenen zeigen die Zerstörung des Satelliten-Hauptquartiers der Justice League sowie den Untergang der Hydrobase, dahinter zu sehen sind außerdem der Helm der DC-Version von Ares, die Flammen der Menschlichen Fackel I sowie die Gammabombenexplosion, die Bruce Banner in den Hulk verwandelte.
    Das Satelliten-Hauptquartier der Justice League wurde in Justice League of America #228 (Juli - September 1984) von einer Invasion von Marsianern schwer beschädigt, in der aktuell gültigen Version, die in JLA: Incarnations #4 (September 2001) erschien, waren es dagegen die außerirdischen Debris gewesen, die den Satelliten im Zuge einer geplanten Invasion der Erde zerstört hatten. Während der Crisis on Infinite Earths wurde der offenbar wieder reparierte Satellit dann erneut von der Liga als Übergangshauptquartier genutzt, jedoch im Justice League of America Annual #3 (1985) von einem explodierenden Red Tornado einmal mehr zerstört und endgültig dann in Justice League of America #251 (Juni 1986) von Despero zerstört.
    Die Hydrobase wurde in Avengers (vol. 1) #311 (December 1989) im Zuge des Crososvers Acts of Vengeance mitsamt dem darauf befindlichen Rächer-Anwesen von Dr. Dooms Robotern versenkt, trotz der erbitterten Gegenwehr von Quasar und der zivilen Rächer-Crew, die sich zu jenem Zeitpunkt als Einzige auf der Insel befanden. Über der sinkenden Insel ist ein Quinjet zu sehen.
      Der erste Quinjet der Rächer kam in The Avengers (vol. 1) #61 (Februar 1969) zum Einsatz und war von Tony (Iron Man I) Starks Firma Stark International und der T’Challa (Black Panther) unterstellten Wakanda Design Group entwickelt worden. Zwar wurde der Jet bereits nach gerade mal sechs Seiten wieder zerstört, doch kamen in den folgenden Heften weitere Quinjets zum Einsatz, und schon bald wurde enthüllt, daß die Rächer tatsächlich über mehrere Quinjets verfügen.
      Heute stellen die Quinjets, die seit dem Aufkauf von Stark Enterprises durch die japanische Firma Fujikawa nunmehr von den Wakanda-Flugzeugwerken in der Nähe von Centereach im US-Bundesstaat New York hergestellt werden, das primäre Fortbewegungsmittel der Rächer dar. Neben den beiden Piloten haben an Bord noch bis zu fünf weitere Passagiere Platz. Die Quinjets sind in der Lage, eine Maximalgeschwindigkeit von Mach 2,1 und eine Flughöhe von bis zu 67.000 Metern zu erreichen. Vollbeladen können sie über zu 15.000 Kilometer zurücklegen, ohne aufzutanken, und können zudem senkrecht starten und landen. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, Quinjets für den Einsatz im Weltall oder unter Wasser umzurüsten.
    Ares (auch bekannt als Mars I) trat im Prä-Crisis-DC-Universum das erste Mal in Wonder Woman (vol. 1) #1 (Sommer 1942) auf, im Post-Crisis-DC-Universum dann in Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987). Genau wie sein Marvel-Gegenstück macht auch die DC-Version von Ares seiner Aufgabe als Kriegsgott alle Ehre und sprach sich vor 3200 Jahren - erfolglos - gegen den Plan seiner Mit-Göttin Artemis aus, das Volk der Amazonen zu erschaffen. Ares war es dann auch, der seinen Halbbruder Herakles dazu brachte, die Amazonen zu unterwerfen. In der Gegenwart wiederum war es der Wunsch der griechischen Götter, eine der Amazonen solle sich in der „Welt der Männer“ dem wahnsinnig gewordenen Ares entgegenstellen, der dazu führte, daß Diana als Botschafterin in die „Welt der Männer“ entsandt wurde, wo sie als Wonder Woman bekannt wurde.
    Seither stellt sich Diana Ares, der genau wie seine beiden Kinder Eris, Phobos und Deimos als Erzfeind der Amazonen gilt, immer wieder entgegen und durchkreuzt regelmäßig seine Pläne, den Krieg auf der Erde zu fördern. Im Verlauf des Crossovers Genesis versuchte Ares dann, die Ereignisse auszunutzen, um sich die Macht der mystischen Quelle einzuverleiben, doch statt dessen wurden er und Darkseid ebenso wie die beiden letzten verbliebenen Alten Götter, Arzaz und der Namenlose (Nameless One), am Ende Teil des Walls der Quelle, allerdings konnten sich sowohl Darkseid als auch Ares mittlerweile wieder befreien.
    Die Menschliche Fackel I (Jim Hammond) wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) erläutert.
    Die von Bruce Banner entwickelte Gammabombe explodierte in The Incredible Hulk (vol. 1) #1 (Mai 1962), und die dabei freiwerdende Strahlung traf Banner, der gerade noch den nichtsahnenden Rick Jones, der sich auf das Testgelände geschlichen hatte, in einen Graben stoßen konnte, und verwandelte ihn in den unglaublichen Hulk. Zugleich wurde durch die Explosion übrigens Maestro, eine grausame, despotische Zukunftsversion des Hulk, die der zeireisende Hulk der Gegenwart (genauer gesagt seine „Professor“-Inkarnation) in die Vergangenheit geschickt hatte, getötet.
Panel 2: Neben dem sterbenden Grandmaster (der im Hintergrund unten links zu sehen ist) zeigen die fünf eindeutig erkennbaren Bilder Thunderstrike, den Plastic Man (oben rechts neben dem Bild mit Thunderstrike), die Gründungsmitglieder der späteren Justice League International, Thanos und Death sowie den sinkenden Schild von Captain America.
    Thunderstrike, der Plastic Man, Thanos und Death (alias Mistress Death) wurden bereits in den Anmerkungen zu den Heften 1 und 2 sowie zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) erläutert. Die Szene, in der Thanos Death seine Liebe gesteht, stammt aus The Thanos Quest #2 (September 1990).
    Die spätere Justice League International wurde in Legends #6 (März 1987) gegründet. Die hier gezeigte Formation, die sich aus Dr. Light III, Oberon, Mr. Miracle II, Black Canary II, Dr. Fate I, dem Blue Beetle II, Batman I, dem Martian Manhunter, Green Lantern IV (Guy Gardner) und Captain Marvel zusammensetzt, ist in dieser Pose fast 1:1 dem von Kevin Maguire gezeichneten Cover von Justice League #1 (Mai 1987), einem der am häufigsten kopierten und parodierten Cover aller Zeiten, nachempfunden.
    Captain Americas Schild sank in Captain America (vol. 3) #2 (Februar 1998) während eines Kampfes zwischen Captain America und der Terrororganisation Hydra auf den Grund des Atlantischen Ozeans und konnte erst in Captain America (vol. 3) #13 (Januar 1999) von Jim Rhodes (dem früheren War Machine) geborgen werden.
Panel 3: Die vier Bilder zeigen den „Tod“ von Captain America I, die Rächer im Kampf mit der Squadron Supreme, Hal Jordan, der aus dem Green Lantern-Corps austritt (unter dem Bild von Captain America), sowie einen der Sentinels, der während des Onslaught-Crossovers am Himmel über New York City patrouilliert.
    Nachdem Captain America I hatte feststellen müssen, daß sich das Supersoldaten-Serum in seinem Blut, das ihm seine Kräfte gab, langsam zersetzte und ihn schon sehr bald töten würde, ließ er sich in Captain America (vol. 1) #438 (April 1995) von Tony Stark eine Rüstung bauen (die auch hier zu sehen ist), damit er sich mit ihrer Hilfe überhaupt noch bewegen konnte. In Captain America (vol. 1) #444 (Oktober 1995) starb er dann schließlich augenscheinlich an den Folgen seines Zustandes, konnte jedoch schon im folgenden Heft mit Hilfe einer Bluttransfusion seines Erzfeindes Red Skull (dessen Körper tatsächlich ein Klon von Steve Rogers war) geheilt und wieder zum Leben erweckt werden. Die hier gezeigte Szene stammt aus Captain America (vol. 1) #443 (September 1995).
    Der Kampf zwischen den Rächern und der Squadron Supreme (die Marvel-Version der Justice League, die bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 erläutert wurde), der hier zu sehen ist, ereignete sich in The Avengers (vol. 1) #141 (November 1975). Die Szene wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Zeichner George Pérez eingebaut, da er die Squadron mag und die Geschichte aus The Avengers #141 zudem das erste von ihm gezeichnete Heft der Serie gewesen war. Bei den hier abgebildeten Mitgliedern der Squadron handelt es sich um Dr. Spectrum I, Lady Lark, den Golden Archer II, Hyperion I und den Whizzer II.
      Dr. Spectrum I, das Squadron-Gegenstück zu Green Lantern, trat erstmals in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971) auf. Joseph „Joe“ Ledger war ein NASA-Astronaut, der während einer Mission im All einen Forscher aus dem Volk der Skrull rettete, der ihm zum Dank einen Energiekristall gab, mit dem es Joe möglich war, Energiegebilde in jeder gewünschten Form und Größe zu erschaffen. Als Dr. Spectrum war Joe gemeinsam mit dem Skrull, der sich nunmehr Skrullian Skymaster nannte, Gründungsmitglied der Squadron Supreme. Während eines Kampfes mit den von seinem ehemaligen Teamkameraden Nighthawk angeführten Redeemers wurde Joes Kristall dann zerstört, und die Fragmente drangen in seinen Körper selbst ein, so daß ihre Macht nunmehr auf seinen Körper selbst übergingen. Seither ist sein Körper selbst kalkweiß, nimmt jedoch andere Farben an, je nachdem, welchen Teil des Spektrums Joe gerade manipuliert. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
      Lady Lark, das Squadron-Gegenstück zu Black Canary, gab ihr Debüt in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971). Linda Lewis ist ehemalige Popsängerin, die nach einem Unfall neue, künstliche Stimmbänder erhalten hatte, die ihr eine Art „Ultraschallschrei“ verliehen, und wurde als Lady Lark Mitglied der Squadron Supreme und hatte eine längere Beziehung mit ihrem mittlerweile verstorbenen Teamkameraden Golden Archer (vormals Hawkeye II). Nach dem Tod ihres Teamkameraden Blue Eagle streifte sie sich dann in der Graphic Novel Squadron Supreme: Death of a Universe (1989) dessen künstliche Flügel über und nahm die neue Identität von Skylark an. Sie trägt hier ihr ursprüngliches Lady Lark-Kostüm.
      Der Golden Archer II, das Squadron-Gegenstück zu Green Arrow, debütierte in seiner ursprünglichen Identität als Hawkeye II in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971). Wyatt McDonald war einst ein Takifahrer, der auf der Suche nach neuen Herausforderungen zum Bogenschützen wurde und unter dem Namen Hawkeye der Squadron Supreme beitrat. Ab The Avengers (vol. 1) #141 (November 1975) nannte er sich dann nunmehr Golden Archer und ging eine Beziehung mit seiner Teamkameradin Lady Lark ein, doch als sie seinen Heiratsantrag ablehnte, versuchte er, sie mit Hilfe einer Maschine zur Verhaltenskontrolle davon zu „überzeugen“, daß sie ihn liebte. Daraufhin wurde er aus der Squadron gefeuert, trat in Squadron Supreme #10 (Juni 1986) unter dem neuen Namen Black Archer den Redeemers bei und kam in Squadron Supreme #12 (August 1986) schließlich ums Leben. Er trägt hier sein Golden Archer-Kostüm, das von The Avengers (vol. 1) #141 bis The Defenders (vol. 1) #115 (Januar 1983) zum Einsatz kam.
      Hyperion I, das Squadron-Gegenstück zu Superman, hatte seinen ersten Auftritt in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971). Tatsächlich ist er, wie er vor einiger Zeit herausgefunden hat, der letzte Überlebende der Eternals seines Universums und wurde als Baby vom Ehepaar Milton gefunden und als ihr Sohn Mark Milton aufgezogen. Von seinen Adoptiveltern dazu ermutigt, seine Kräfte für das Gute einzusetzen, wurde er zum Helden Hyperion und als solcher zum Anführer der Squadron Supreme. Als Mark Milton arbeitet er als Comiczeichner für eine Zeitung und hat seit einiger Zeit eine Beziehung mit seiner Teamkameradin Power Princess. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
      Der Whizzer II (Stanley Stewart) schließlich, das Squadron-Gegenstück zum Flash, wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert. Er trägt hier sein ursprüngliches Kostüm, das zuletzt in The Defenders (vol. 1) #115 (Januar 1983) zum Einsatz kam.
    Hal Jordan trat in Green Lantern (vol. 2) #181 (Oktober 1984) aus dem Green Lantern-Corps aus, kehrte jedoch bereits in Green Lantern (vol. 2) #199 (April 1986) wieder zurück.
    Die Roboter, die nur als Sentinels bekannt sind, traten erstmals in The X-Men #14 (November 1965) auf und waren ursprünglich im Auftrag von Dr. Bolivar Trask, dessen Sohn Larry selbst ein Mutant war, erschaffen worden, um Mutanten aufzuspüren und die von ihnen ausgehende Gefahr einzudämmen, im Zweifelsfall auf Kosten des Lebens der entsprechenden Mutanten. Statt dessen gelangten die Sentinels jedoch zu der Überzeugung, sie selbst müßten die „fehlerhaften“ Menschen beherrschen, und so opferte Trask während eines Kampfes zwischen den X-Men und den Sentinels schließlich sein Leben, um den Master Mold, den Anführer der Sentinels, zu zerstören.
    Die zweite Generation, die „Mark II“-Sentinels, wurden dann von Larry Trask erschaffen, doch als sie erkannten, daß er selbst ein Mutant war, töteten sie auch ihn. Daraufhin übernahm die US-Regierung nunmehr selbst die Kontrolle über die Sentinels, ohne zu ahnen, daß Dr. Stephen Lang, der Leiter des Projektes, insgeheim für den subversiven Hellfire Club arbeitete. Nachdem die Bruderschaft der Bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants) versucht hatte, Senator Edward Kelly zu ermorden, rief die Regierung dann das „Projekt Wideawake“ ins Leben, das die Eliminierung jeglicher als „gefährlich“ erachteter Mutanten in Aussicht stellte, ohne zu ahnen, daß, der Industrielle Sebastian Shaw, dessen Firma Shaw Industries fortan die Sentinels produzierte, insgeheim nicht nur Mitglied des Hellfire Clubs, sondern sogar selbst ein Mutant war.
    Einige Zeit darauf kam ein Sentinel namens Nimrod aus einer möglichen Zukunft, in der die enorm mächtigen Omega-Sentinels die USA beherrschten, in der Gegenwart, wurde dort zu einem Verbrechensbekämpfer und schließlich im Kampf mit den X-Men und einem reaktivierten Mark I-Master Mold zerstört, verschmolz jedoch später mit letzterem zu einem Wesen namens Bastion. Derweil verschmolz Thors Bruder Loki im Zuge des Crossovers Acts of Vengeance drei neue Sentinel-Prototypen zu einem einzigen Roboter, dem Tri-Sentinel, der am Ende jedoch von Spider-Man, der zum damaligen Zeitpunkt über die Kräfte von Captain Universe verfügte, zerstört werden konnte. Nachdem er dann von der kriminellen Organisation namens Life Foundation wieder repariert worden war, waren es nunmehr Spider-Man und Nova II, die ihn mit vereinten Kräften endgültig zerstörten.
    Wiederum später brachte ein zeitreisender Mutant namens Fitzroy weitere Sentinels aus der Zukunft in die Gegenwart, die auf einer Verschmelzung aus Nimrod und Master Mold basierten, und wiederum später brachte das Wesen namens Onslaught die Sentinels der US-Regierung unter seine Kontrolle, um mit ihrer Hilfe New York City in seine Gewalt zu bringen. Kurz darauf rief das Wesen namens Bastion dann die „Operation Null Toleranz“ (Operation: Zero Tolerance) ins Leben, in deren Mittelpunkt die Prime Sentinels standen, bei denen es sich tatsächlich um Menschen handelte, die mit Hilfe von kybernetischen Nanotech-Implantaten in Schläfer-Agenten verwandelt wurden und im Bedarfsfall jederzeit aktiviert werden konnten, doch konnten die X-Men und S.H.I.E.L.D. der Operation schließlich ein Ende bereiten. Die beiden bislang letzten größeren Einsätze der Sentinels erfolgten zum einen, als sie unter der Kontrolle von Cassandra Nova die gesamte, größtenteils aus Mutanten bestehende Bevölkerung des Inselstaates Genosha ausrotteten, zum anderen, als die eigentlich von der US-Regierung gegen den zeitreisenden Eroberer Kang eingesetzten Sentinels von diesem umprogrammiert wurden und in seinem Auftrag Washington, D.C. zerstörten.
Panel 4: Die vier Bilder zeigen den ersten Auftritt von Vision (über dem Kopf von Wonder Woman, nur die Beine sind zu sehen), die „Heroes Reborn“-Version von Iron Man, Wonder Woman in ihrer „Adler“-Kampfrüstung sowie die jüngste Inkarnation der Injustice Gang.
    Der erste Auftritt von Vision ist nahezu 1:1 dem Cover von The Avengers (vol. 1) #57 (Oktober 1968) nachempfunden.
    Der „Heroes Reborn“-Iron Man hatte seinen ersten Auftritt in Iron Man (vol. 2) #1 (November 1996). Im „Heroes Reborn“-Universum war Tony Stark ursprünglich ein skrupelloser Geschäftsmann, bis sein Freund Conner „Rebel“ O’Reilly bei einem Test der experimententellen „Prometheus-Rüstung“ (Prometheum Armor) ums Leben kam. Nachdem Tonys Freund Bruce Banner in den Hulk verwandelt worden war und Tony schwer verwundet hatte, legte sich dieser nunmehr selbst eine modifizierte Version der Rüstung an und wurde zu Iron Man, als der er schließlich auch den Rächern jener Welt beitrat.
    Wonder Womans „Adler“-Kampfrüstung samt Schwert und Schild kam erstmals in einer möglichen Zukunft in Kingdom Come #3 (Juli 1996) zum Einsatz, in der regulären Continuity wurde sie dann in Wonder Woman (vol. 2) #144 (Mai 1999) eingeführt.
    Die ursprüngliche Injustice Gang wurde in Justice League of America #111 (Juni 1974) vom mysteriösen Libra ins Leben gerufen und setzte sich anfangs neben Libra selbst aus Poison Ivy, Scarecrow, Chronos, dem Mirror Master I, dem Shadow Thief und dem Tattoed Man zusammen. Nachdem das Team erfolglos versucht hatte, die Justice League zu vernichten, rief Poison Ivy später eine neue Injustice Gang ins Leben, die jedoch ähnlich erfolglos blieb, und auch nach einem erneutem Zusammenschluß des Originalteams blieb der erhoffte Erfolg aus. Erst als Lex Luthor im Zuge der Storyline Rock of Ages in JLA #9 (September 1997) eine gänzlich neue Injustice Gang ins Leben rief, gelang es dieser beinahe, den Wachturm der JLA zu zerstören und dem Team einen vernichtenden Schlag zu versetzen. Die zweite Inkarnation jenes Teams, die hier zu sehen ist (abgebildet sind der General, Prometheus II und die Queen Bee I) und die in vollständiger Besetzung erstmals in JLA #36 (Dezember 1999) auftrat, ging sogar noch einen Schritt weiter und zerstörte den Wachturm der JLA auf dem Mond, doch das Auftauchen einer noch größeren Bedrohung namens Mageddon und die Einberufung sämtlicher Reservemitglieder der JLA führte schließlich dazu, daß die Injustice Gang am Ende einmal mehr unterlag.
      Der General debütierte in seiner ursprünglichen Identität als General Eiling in Captain Atom (vol. 2) #1 (Dezember 1965) aus dem Hause Charlton Comics und wurde später in Captain Atom (vol. 3) #1 (März 1987) auch ins Post-Crisis-DC-Universum eingeführt. Wade Eiling war ein skrupelloser General der US Air Force, der einst die Leitung des „Captain Atom“- und des „Major Force“-Projektes innehatte und nach dem augenscheinlichen Tod von Nathaniel Adam, dem Testkandidaten des „Captain Atom“-Projektes, dessen Witwe Angela heiratete, die jedoch mittlerweile verstorben ist.
      Im Laufe der Zeit entwickelte er ein immer größeres Verlangen nach Macht, und nachdem er hatte erfahren müssen, daß er an einem unheilbaren Gehirntumor litt, ließ er sein Bewußtsein in JLA #25 (Januar 1999) in den Körper des Shaggy Man (eine nahezu unzerstörbare, instinktgetriebene Kreatur, die einst in Justice League of America #45 [Juni 1966] von einem Wissenschaftler namens Andrew Zagarian aus einer von ihm entwickelten Substanz namens „Plastalloy“ erschaffen worden war) übertragen, während das von ihm ins Leben gerufenen Ultramarine Corps die JLA ablenkte. Nach einer Komplettrasur trat er als General gegen die JLA an, schloß sich später Lex Luthors Injustice Gang an und ist seit einem Kampf mit Orions Hund Sturmer in JLA #39 (März 2000) in der „Geister-Zone“ (Ghost Zone) verschollen.
      Prometheus II, dessen wahrer Name bislang nicht bekannt ist, hatte seinen ersten Auftritt in New Year’s Evil: Prometheus #1 (Februar 1998) und ist der Sohn eines Bankräuberehepaares. Nachdem seine Eltern auf der Flucht von der Polizei erschossen worden waren, schwor er, sich an der „Gerechtigkeit“ zu rächen. In der Folgezeit reiste er durch die ganze Welt, um seinen Körper und Geist auszubilden und zu trainieren und entdeckte im Alter von 16 Jahren schließlich die verborgene tibetanische Stadt Shamballa, wo er in den Besitz eines sogenannten „Kosmischen Schlüssels“ (Cosmic Key) gelangte, der in der Lage war, ein Portal in die „Geister-Zone“ (Ghost Zone) zu öffnen.
      In einer selbsterbauten Rüstung und mit Hilfe eines Helmes, der in der Lage war, die Kampftechniken der besten Kampfsportexperten der Welt direkt in sein Gehirn zu übertragen, verschaffte sich Prometheus, wie er sich nunmehr nannte, in der Tarnung des von ihm getöteten „Retro“, der im Zuge eines Wettbewerbs einen Tag als Ehrenmitglied der JLA gewonnen hatte, Zugang zum JLA-Wachturm, wo es ihm tatsächlich beinahe gelang, im Alleingang die JLA zu besiegen, bis ihm Batman und Catwoman überraschend doch noch einen Strich durch die Rechnung machen konnten. Kurz darauf schloß er sich dann Lex Luthors Injustice Gang an, der es einmal mehr beinahe gelang, die JLA zu besiegen, doch tauschte Batman das Programm in seinem Helm am Ende heimlich gegen die motorische Signatur des an der Nervenkrankheit ALS leidenden Professor Stephen Hawking aus, so daß es ihm nunmehr ein Leichtes war, Prometheus zu besiegen.
      Die Queen Bee I schließlich gab ihr Debüt in Justice League of America #23 (November 1963). Zazzala ist die Königin des Planeten Korll, dessen Bewohner trotz ihre menschenähnlichen Äußeren eine bienenartige Gemeinschaft bilden. Auf der Suche nach einem Elixier, das ihr angeblich Unsterblichkeit verleihen sollte, hetzte sie ihre Drohnen der Justice League auf den Hals, die die Invasion jedoch zurückschlagen konnte. Dennoch gelang es Zazzala später, das Elixier zu finden, doch als Preis für ihre Unsterblichkeit war sie nunmehr völlig bewegungsunfähig, weshalb sie die Justice League einmal mehr heimsuchte und zwang, diesen Zustand wieder rückgängig zu machen. Wiederum später überredete Lex Luthur sie dann, seiner Injustice Gang beizutreten, indem er ihr im Gegenzug die Bevölkerung von New York City als Sklaven versprach. Tatsächlich wollte Zazzala jedoch die gesammte Erde versklaven, konnte allerdings am Ende dank ihrer Unfähigkeit, die Farbe Rot zu sehen, besiegt und mit Hilfe einer Schallröhre mitsamt ihren Drohen auf ihre Heimatwelt zurückgeschickt werden.
Panel 5: Die drei eindeutig identifizierbaren Bilder zeigen den Martian Manhunter in der Gewalt eines Weißen Marsianers, Attuma beim Angriff auf die Oberflächenwelt im Zuge des Crossovers Atlantis Attacks (1989) sowie das Ding (hinter dem Arm des Martian Manhunters, nur die Füße sind zu sehen), das seinen Zustand beklagt.
    Die Szene, in der der Martian Manhunter von einem Weißen Marsianer gefoltert wird, stammt aus JLA #56 (September 2001). Bei den Stacheln in J’Onns Kopf handelt es sich um „Psi-Haken“, die seine telepathischen Kräfte unterdrücken und ihm zugleich enorme Schmerzen bereiten sollen.
      Die Weißen Marsianer (White Martians) hatten ihren ersten Auftritt ursprünglich in Justice League of America #71 (Mai 1969), in der aktuell gültigen Continuity dagegen debütierten sie in JLA #1 (Januar 1997) in der Tarnung des „Hyperclans“ und zeigten ihre wahre Gestalt schließlich in JLA #4 (April 1997). Die kriegerischen weißen Marsianer bewohnten einst gemeinsam mit den pazifistischen grünen Marsianern den Mars, doch genetische Experimente mit der DNS der noch in der Entstehung begriffenen Menschheit auf der Erde, die dazu führten, daß die natürliche Entwicklung von Superkräften bei den Menschen unterdrückt wurde, wurden von den grünen Marsianern als schweres Verbrechen erachtet, weshalb sie ihre weißen Artgenossen zur Strafe in die „Phantom-Zone“ verbannten.
      Ironischerweise überlebten die weißen Marsianer auf diese Weise die folgenden Jahrtausende, während die grünen Marsianer mit Ausnahme des Martian Manhunters ausgerottet wurden. In jüngerer Vergangenheit gelang es ihnen dann schließlich, sich aus der Phantom-Zone befreien, woraufhin sie sogleich einen Plan entwickelten, um die Erde zu erobern. Acht weiße Marsianer traten in der Gestalt von Superwesen mit augenscheinlich individuellen Kräften als „Hyperclan“ auf, erschlichen sich das Vertrauen der Menschheit und besiegten die JLA, doch in letzter Sekunde gelang es Batman, ihre wahre Identität aufzudecken und ihre Schwäche gegen Feuer gegen sie verwenden, so daß es der JLA am Ende doch noch gelang, die Invasion noch einmal abzuwenden.
      Im Anschluß löschte der Martian Manhunter ihre Erinnerungen und verlieh ihnen mit Hilfe eines posthypnotischen Befehls neue, menschliche Identitäten, in denen sie als Feuerwehrmänner oder Glasbläser arbeiten und sich somit regelmäß in der Nähe von Feuer aufhielten. Zwischenzeitlich erwachte einer der weißen Marsianer aus seinem Dämmerzustand, doch konnte sein mentaler Block erneuert werden, bevor er die übrigen Marsianer ebenfalls wieder aufwecken konnte, allerdings erhielten sie einige Zeit darauf infolge des Kampfes zwischen der JLA und den überdimensionalen Wesen namens Cathexis dennoch ihre Erinnerungen zurück. Daraufhin ließen sie eine Atombombe im russischen Murmansk detonieren und veränderten die Zusammensetzung der Erdatmosphäre, um das Entfachen jeglichen Feuers unmöglich zu machen, doch am Ende konnten sie einmal mehr von der JLA besiegt und erneut in die Phantozone verbannt werden.
    Attuma gab sein Debüt in Fantastic Four (vol. 1) #33 (Dezember 1964) und wurde als Angehöriger eines wasseratmenden Nomadenstammes geboren, der sich von den Bewohnern des Unterseereiches Atlantis losgesagt hatte. Als Jugendlicher hörte er einst von einer Prophezeiung, die von einem Eroberer sprach, der Atlantis mit Gewalt einnehmen würde. In der Überzeugung, selbst dieser Eroberer zu sein, führte er seine Leute als Erwachsener zum Sturm auf Atlantis und dessen Herrscher, Prinz Namor, doch mit Hilfe der Fantastischen Vier gelang es diesem, Attumas Angriff abzuwehren.
    Daraufhin beschloß er, nunmehr die Oberflächenwelt zu erobern, konnte dabei jedoch wiederholt von den Rächern besiegt werden. So wandte er sich schließlich erneut Atlantis zu, konnte jedoch erneut von Namor zurückgeschlagen werden, bis Namor selbst von seinem Volk ins Exil geschickt wurde, woraufhin es Attuma nunmehr ein Leichtes war, den Thron von Atlantis zu besteigen, bis Namor überraschend zurückkehrte und ihn einmal mehr vertrieb.
    In der Folgezeit verbündete sich Attuma mit Oberflächenbewohnern wie dem Red Ghost oder Tiger Shark, doch die Defenders, die Rächer und sogar Dr. Doom konnten seine Pläne jedesmal vereiteln, und auch sein Plan, die Mutantin Phoenix (in Wahrheit die Phoenix Force in Gestalt von Jean Grey) zu entführen und mit ihrer Hilfe eine neue Mutantenrasse zu erschaffen, war nicht von Erfolg gekrönt. Als sich Namor dann den Rächern anschloß, konnte Attuma das Volk von Atlantis überzeugen, ihr Herrscher ziehe es vor, an der Oberfläche zu leben, woraufhin Attuma und seine Leute das Recht erhielten, Atlantis als Soldaten zu dienen, und schon bald gelang es Attuma, die Herrschaft über die Stadt einmal mehr an sich zu reißen.
    Kurz darauf kam es zum Krieg zwischen Atlantis und dem Nachbarstaat Lemuria, bis das Eingreifen der Rächer den Konflikt beendete, und im Anschluß verbündete sich Attuma dann mit dem Deviant Lord Ghaur, in der Absicht, durch die Wiedererschaffung der Schlangenkrone die Weltherrschaft an sich zu reißen. Während er einen Großangriff auf die USA befehligte, mußte er erfahren, daß die Heldin Andromeda, die sich ihm entgegenstellte, in Wahrheit seine Tochter war. Nachdem sein Angriff zurückgeschlagen worden war, kam Attuma vor ein Gericht der Vereinten Nationen, doch der Ausgang des Verfahrens ist bis heute unbekannt. Zwischenzeitlich war er dann sogar gewzungen, sich mit Namor zu verbünden, übertrug später einen Teil der Kräfte des Hulk auf sich selbst und eroberte Atlantis in der Folgezeit zwei weitere Male, konnte jedoch in beiden Fällen am Ende wieder vom Thron vertrieben werden.
    Das Ding (Ben Grimm) von den Fantastischen Vier wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert. Die hier abgebildete Szene spielt auf das klassische Cover von Fantastic Four (vol. 1) #51 (Juni 1966) an.
Panel 6: Die vier Bilder zeigen Yellowjacket I (Hank Pym), der gerade seine damalige Frau, die Wasp, schlägt, den demaskierten Flash I (Wally West) und seine Frau Linda Park West (am oberen Panelrand), das Verfahren der Rächer gegen Yellowjacket I sowie die „Professor“-Inkarnation des Hulk.
    Die Szene, in der Yellowjacket I (Hank Pym) seine damalige Frau Janet van Dyne, besser bekannt als die Wasp, schlägt, stammt aus The Avengers (vol. 1) #213 (November 1981), das Verfahren der Rächer gegen Hank wiederum aus The Avengers (vol. 1) 217 (März 1982). Nachdem sich Hank aufgrund seiner Unsicherheit in der Gegenwart von Kraftpaketen und Legenden wie Thor, Iron Man und Captain America immer irrationaler verhalten und dabei Menschenleben gefährdet hatte, berief Captain America ein Disziplinarverfahren ein, um Hanks Tauglichkeit als Rächer zu prüfen. Als Hank dann aufgrund seines nach wie vor paranoiden Verhaltens kurz davor stand, aus dem Team ausgeschlossen zu werden, entwickelte er den Plan, einen Roboter zu bauen, der die Rächer während des Verfahrens angreifen sollte, woraufhin Hank selbst das Team retten und somit als „Held“ dastehen würde. Als Janet dies zufällig mitbekam, schlug Hand sie brutal nieder und drohte ihr, sie solle den Rächern ja nichts verraten, doch als der Roboter während des Verfahrens tatsächlich aufkreuzte, war Hank der erste, der zu Boden ging, und es war stattdessen die Wasp, die ihn aufhalten konnte.
    Daraufhin wurde Hank aus dem Team ausgeschlossen, wurde kurzzeitig zum Gegner der Rächer und gab schließlich seine Identität als Yellowjacket auf, um sich nunmehr ganz auf seinen Beruf als Wissenschaftler zu konzentrieren. Doch auch dies sollte ihn nicht wirklich erfüllen, zumal sich Janet mittlerweile von ihm hatte scheiden lassen, so daß er schließlich Selbstmord begehen wollte, doch konnte er in letzter Sekunde von La Espirita (alias Firebird) davon abgehalten und überzeugt werden, sich nunmehr ohne Kostüm als „Dr. Pym“ als Superheld zu versuchen.
    Diese Geschichte sollte sich in der Folgezeit als derart prägend für die Figur des Hank Pym erweisen, daß die Idee in jüngerer Vergangenheit in der Serie The Ultimates erneut aufgegriffen wurde.
    Linda Park, später verheiratate West, trat erstmals in Flash (vol. 2) #28 (Juli 1989) auf und war ursprünglich eine engagierte Reporterin, die für den Fernsehsender KFMB Channel 4 aus Keystone City arbeitete. Bei ihrer Arbeit lernte sie den Flash III kennen, dessen wahre Identität als Wally West allgemein bekannt war, und freundete sich mit ihm an. Im Laufe der Zeit verliebten sich die beiden ineinander und bezogen ein gemeinsames Haus in einem Vorort von Keystone, und zwischenzeitlich war es sogar Linda, die Wally aus der Gewalt des Terroristen Kobra rettete.
    Wallys Liebe zu Linda war schließlich so stark, daß sie ihn zurückholen konnte, nachdem es ihn in die Speedforce verschlagen hatte. Als Wally Linda dann einen Heiratsantrag machen wollte, wurde sie vom Black Flash, einer Art Todesboten der Speedforce, entführt, doch Wally gelang es, sie aus der Speedforce zu retten. Vor dem Hochzeitsaltar wurde sie dann erneut entführt, diesmal von Flashs Gegner Kadabra, der die gesamte Welt ihre Existenz vergessen ließ. Linda gelang es jedoch, in eine alternative Realität zu fliehen, und Wally, den es einmal mehr in die Speedforce verschlagen hatte, zog es daraufhin ebenfalls dorthin.
    Nach ihrer Rückkehr in ihre eigene Realität heirateten die beiden dann endlich, und Linda gab ihren Job als Reporterin auf, um statt dessen Medizin zu studieren. Als sie jedoch mit Zwillingen schwanger wurde, wurde sie von Wallys Gegner Zoom angegriffen, der die Kinder noch im Mutterleib tötete. Daraufhin bat Wally den Spectre, die gesamte Welt vergessen zu lassen, daß er der Flash war, in der Hoffnung, daß Linda auf diese Weise fortan von seinen Feinden verschont bleiben würde.
    Der Hulk machte im Laufe der Zeit zahlreiche Verwandlungen durch, neben seiner menschlichen Gestalt als Bruce Banner und dem allgemein bekannten wilden, einfältigen grünen Hulk verwandelte er sich eine zeitlang auch in einen intelligenteren, jedoch kaltschnäuzigen grauen Hulk, der sich „Joe Fixit“ nannte. Schließlich fand der Psychologe Dr. Leonard Samson heraus, daß es sich bei den verschiedenen Inkarnationen des Hulk lediglich um Aspekte von Bruce Banners gespaltener Persönlichkeit handelte, und in The Incredible Hulk (vol. 2) #377 (Januar 1991) gelang es ihm dann, alle Persönlichkeiten zu einer einzigen, gefestigten Persönlichkeit zu vereinen, die über die Intelligenz und das Moralempfinden von Bruce Banner verfügte, jedoch die Kraft des grünen Hulk besaß.
    Als „Professor“, wie er fortan auch genannt wurde, begann er dann, anstelle von zerfetzten Hosen anständige Kleidung (selbstverständlich in Übergröße) und sogar Hemden (wie hier zu sehen) zu tragen, doch wiederum später sollte sich dann herausstellen, daß auch der „Professor“ lediglich ein weiterer Aspekt von Banners Persönlichkeit war, und mittlerweile ist der Hulk wieder zu seiner bekannteren, wilden Persönlichkeit zurückgekehrt.
Diese und die folgende Seite sind übrigens die einzigen beiden Seiten des gesamten Crossovers, auf denen Zeichner George Pérez ein klassisches Sechs-Panel-Layout verwendet.

Seite 45 (163), Panel 1: Die beiden Bilder zeigen die beschädigte Statue zu Ehren der Rächer sowie Aquaman, der gerade im Kampf gegen seinen Gegner Charybdis seine linke Hand verliert.
    Die von Zeichner George Pérez entworfene Statue zu Ehren der Rächer (nicht zu verwechseln mit der ähnlich aussehenden früheren Statue im Rächer-Park, die erstmals in Avengers [vol. 1] #300 [Februar 1989] zu sehen war), errichtet im Gedenken an die augenscheinlich im Kampf gegen Onslaught gefallenen Rächer, debütierte in The Avengers (vol. 3) #1 (Februar 1998) und zeigt (was hier nicht zu erkennen ist) die erweiterten Gründungsmitglieder der Rächer, den Hulk, die Wasp, Giant-Man I, Iron Man I, Captain America I und Thor I. Die beschädigte Version der Statue war dann in Avengers Forever #6 (Mai 1999) in einer möglichen Zukunft des frühren 21. Jahrhunderts zu sehen, in der ein Großteil der Rächer bei einer Invasion vom Mars (die Marsianer aus H. G. Wells’ War of the Worlds) ums Leben gekommen war - tatsächlich ist die hier gezeigte Szene fast 1:1 dem Cover von Avengers Forever #6 entnommen, allerdings lautete die Aufschrift auf dem Sockel der Statue dort „Im Gedenken an DIE RÄCHER - gefallen im Dienst für ihr Land“ („In memory of THE AVENGERS - died in service of their country“), während sie hier vielmehr „DEN RÄCHERN - Zu Ehren der mächtigsten Helden ??? der In???“ („TO THE AVENGERS - Earth’s mightiest heroes from the poeple of New York in honor of years of service“) lautet.
    Aquaman verlor in seine linke Hand (man beachte, daß Aquaman den transparenten Monitor von der entgegengesetzten Seite betrachtet und die Szene daher aus Sicht des Lesers spiegelverkehrt zu sehen ist) in Aquaman (vol. 5) #2 (September 1994) während eines Kampfes mit seinem Gegner Charybdis, der seine Hand in einen Fluß voller Piranhas hielt, die die diese sogleich auffraßen. In der Folgezeit ersetzte Aquaman seine fehlende Hand zunächst durch das vordere Ende einer Harpune, später dann durch eine kybernetische „Morph“-Hand und erhielt in jüngerer Vergangenheit schließlich eine neue Hand, die aus einer Art „lebendem Wasser“ besteht.
      Charybdis trat erstmals in Aquaman (vol. 5) #1 (August 1994) auf und war ursprünglich ein skrupelloser Söldner, der nach dem Tod seines Partners Scyllas den Verstand verlor und den Plan faßte, die Welt zu vernichten. Daraufhin entführte er Aquaman und Dolphin, die Freundin und spätere Frau voin Aqualad (heute Tempest II), in der Absicht, ihre Kräfte auf sich zu übertragen und anschließend die gesamte Erde zu vergiften, doch am Ende wurde er von Dolphin erschossen und stürzte selbst in den Fluß. Wider Erwarten gelang es ihm jedoch, die Essenz der Piranhas zu absorbieren, und in Aquaman Secret Files & Origins #1 (Dezember 1998) kehrte er dann schließlich als „Piranha-Man“ zurück, erweckte Aquamans Mutter Atlanna wieder zum Leben und verleibte sich ihre Fähigkeiten als Wasseratmerin ein, doch auch diesmal gelang es Aquaman wieder, ihn zu besiegen. Am Ende verlor er ebenfalls einen Arm, konnte jedoch im Gegenzug von seinem Wahnsinn geheilt werden.
Panel 2: Die beiden Bilder zeigen den in seine Einzelteile zerlegten und anschließend wieder neu zusammengebauten Vision sowie einen der Manhunters aus dem Millennium-Crossover (1988).
    Nachdem Vision versucht hatte, die Kontrolle über sämtliche Computer der Erde zu übernehmen, wurde er von den Regierungen der Welt mit Argwohn betrachtet. Als er bei den Rächern austrat, um sich gemeinsam mit seiner Frau, der Scarlet Witch, ins Privatleben zurückzuziehen, gaben sie sich sie vorerst zufrieden, doch als die beiden später den Westküstenrächern beitraten, riefen die Geheimdienste CIA, Deuxieme Bureau, KGB, MI-7, der kanadische Secret Service sowie ein nicht näher bezeichneter australischer Geheimdienst die internationale Geheimorganisation namens „Vigilance“ ins Leben, die Vision entführte, in seine Einzelteile zerlegte und seine gesamten Erinnerungen sowie seine Persönlichkeit löschten. Als Hank Pym ihn dann in The West Coast Avengers (vol. 2) #44 (Mai 1989) wieder zusammenbaute, lief der unfertige Vision (wie hier zu sehen) Amok. Zwar konnten sein Körper und seine Erinnerungen schließlich wieder mehr oder weniger hergestellt werden, doch fehlte ihm nunmehr der emotionale Bezug zu seinen Erinnerungen sowie die auf dem Gehirnwellenmuster von Simon Williams (alias Wonder Man) basierende Persaönlichkeit, und bei seiner körperlichen Gestalt handelte es sich nunmehr um die bleiche Erscheinung, die bereits auf Seite 10 (128) in diesem Heft zu sehen war.
    Hinter Vision ist Wonder Man mit seiner Langhaarfrisur zu sehen, die er seit The West Coast Avengers (vol. 2) #25 (Oktober 1987) trug.
    Die Organisation der Manhunters hatte ihren ersten Auftritt in Justice League of America #140 (März 1977). Bei den Manhunters handelte es sich tatsächlich um Roboter, die vor Millionen von Jahren von den späteren Wächtern des Universums erschaffen worden waren, um das Böse im Universum zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit entwickelten die Manhunters jedoch einen eigenen Willen und gelangen zu der Erkenntnis, daß auch die Wächter Teil des Bösen im Universum seien. Nachdem sie versucht hatten, selbst die Macht auf Oa an sich zu reißen, wurden sie von den Wächten in alle Teile des Universums verbannt, doch in der Folgezeit sammelten sie sich wieder, organisierten sich neu und infiltrierten die Gesellschaften zahlreicher Planeten, als gewöhnliche Bewohner getarnt, während die Wächter ihrerseits das Green Lantern Corps ins Leben riefen.
    Im Jahr 1066 landeten die Manhunters dann auch auf der Erde und infiltrierten die menschliche Gesellschaft, und als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Alan Scott schließlich eine Green Lantern auf der Erde debütierte, machten sie erst Dan Richards (erster Auftritt in Police Comics #8 [März 1942] aus dem Hause Quality Comics) und dann Paul Kirk (erster Auftritt in Adventure Comics #73 [April 1942], anfangs noch unter dem Namen „Rick Nelson“) zu ihren nichtsahnenden menschlichen Agenten, um ihn zu überwachen. Fortan bekämpften beide unter dem Namen „Manhunter“ das Verbrechen. Während Dan Richards 1950 seine Doppelidentität aufgab, starb Paul Kirk bereits 1946 auf einer Safari, wurde jedoch von einer Geheimorganisation namens „Council“ wieder zum Leben erweckt, woraufhin er erneut sein Leben opferte, um die Plände des Councils zu vereiteln.
    Derweil ernannten die Manhunters den einmal mehr nichtsahnenden Anwalt Mark Shaw (erster Auftritt im First Issue Special #5 [August 1975]) zu ihrem neuen Agenten, der unter dem Namen Manhunter ebenfalls zum Superhelden wurde, und gingen bald darauf zum Großangriff über, indem sie versuchten, die Wächter des Universums zu diskreditieren. Am Ende gelang es der Justice League und dem Green Lantern-Corps jedoch, ihre Pläne zu durchkreuzen, und im Anschluß zerstörte Mark Shaw den Grand Master, den Anführer der Manhunters auf der Erde.
    Während Mark zum Helden Privateer, später zum Schurken Star Tsar und schließlich einmal mehr unter dem Namen Manhunter erneut zum Helden wurde, gingen die Manhunters im Zuge des Crossovers Millennium zum Großangriff über, und ihre zahlreichen Schläfer-Agenten, die auf der Erde heimlich den Platz von unscheinbaren Menschen (darunter auch das Justice League-Mitglied Rocket Red #7 sowie Rudolph West, der Vater von Wally West alias Flash III) eingenommen hatten, begannen, die „Auserwählten“ (the Chosen) zu töten, eine Rasse unsterblicher Superwesen, die die Wächter erschaffen wollten, doch am Ende konnten die Helden der Erde ihren Plan einmal mehr vereiteln und den Aufstieg der „Auserwählten“ zu den „Neuen Wächtern“ (New Guardians) sicherstellen. In jüngerer Vergangenheit versuchten die Manhunters dann, die Macht des Ringes von Green Lantern V (Kyle Rayner) auf sich zu übertragen, scheiterten jedoch auch diesmal wieder.
Panel 3: Die beiden Bilder zeigen die Geburt von William und Thomas, den Kindern von Vision und der Scarlet Witch, sowie ihren „Tod“ als Teil von Master Pandemonium.
    Die Kinder von Vision und der Scarlet Witch wurden in The Vision and the Scarlet Witch (vol. 2) #3 (Dezember 1985) auf magische Weise „gezeugt“, und nach einer erstaunlich normal verlaufenden Schwangerschaft brachte Wanda dann in The Vision and the Scarlet Witch (vol. 2) #12 (September 1986) augenscheinlich gesunde Zwillinge zur Welt, die sie auf die Namen William (benannt nach Simon Williams alias Wonder Man) und Thomas (benannt nach Phineas Thomas Horton, dem Erbauer der ersten menschlichen Fackel, aus deren Körper Vision später erschaffen wurde) taufte.
    Als die Babysitter der Kinder jedoch später wiederholt berichteten, daß die Kinder zwischenzeitlich spurlos verschwunden seien, wann immer die Scarlet Witch andernorts mit anderen Dingen beschäftigt war, enthüllte die Hexe Agatha Harkness schließlich, daß die Kinder in Wahrheit lediglich „Illusionen“ seien, die Wanda aus Fragmenten der Seele von Master Pandemonium, einem Lakaien des Höllenfüsten Mephisto, erschaffen hatte. Dieser brachte die Kinder dann in Avengers West Coast #51 (November 1989) in seine Gewalt und machte sie zu einem Teil seines Körpers, doch als es ihm ein Heft später gelang, seine Seele wieder zu vervollständigen, stellte sich heraus, daß es sich dabei in Wahrheit um die Seele von Mephisto handelte, der Pandemonium mitsamt den Kindern in sich aufnahm und somit tötete. Dies - in Verbindung mit der kurz zuvor erfolgten Entmenschlichung Visions - löste bei Wanda ein enormes emotionales Trauma aus, das dazu führte, daß sie zur „Dark Witch“ wurde und sich mit ihrem Vater Magneto verbündete und wiederum später dann von Immortus, dem Drahtzieher hinter alledem, als „Nexuswesen“ für seine Zwecke eingespannt wurde. Wiederum später traten dann an der Seite des Zeitreisenden Kang (in Wahrheit einmal mehr Immortus, der sich für sein früheres Ich Kang ausgab) zwei junge Männer namens Tobias und Malachi auf, doch ist bislang nicht bekannt, ob es sich dabei möglicherweise um William und Thomas handelt.
    Master Pandemonium gab sein Debüt in The West Coast Avengers (vol. 2) #4 (Januar 1986). Martin Preston war einst ein erfolgreicher Schauspieler, der bei einem Autounfall einem Arm verlor. Während er noch im Wrack seines Autos eingeklemmt war, erschien ihm der Höllenfürst Mephisto, der seinen fehlenden Arm durch den Körper eines Dämonen ersetzte, der die Gestalt eines menschlichen Armes annahm. Im Anschluß ersetzte er auch noch Martins übrige Gliedmaße durch Dämonen, doch im Gegenzug ließ Mephisto ein sternförmiges Loch in Martins Brust zurück und behauptete, er habe seine Seele in fünf Teile aufgeteilt und diese in verschiedenen Dimensionen versteckt.
    Nicht ahnend, daß es in Wahrheit die Seele Mephistos (der nach einem Kampf gegen Franklin Richards schwer verwundet worden war) selbst war, nach der er suchte, trat Martin, mit dämonischen Kräften ausgestattet, als Master Pandemonium wiederholt gegen die Westüstenrächer und ihre Verbündeten, die Rangers, an und fand schließlich die fünf Seelenteile, von denen zwei die Gestalt der Kinder der Scarlet Witch angenommen hatten, doch nachdem er sie in Avengers West Coast #52 (Dezember 1989) wieder zusammengefügt hatte, bleib ein Loch in seiner Brust zurück, das ihn mitsamt den Kindern verschluckte. Auf diese Weise erhielt Mephisto seine Seele zurück, während Martin und die Kinder augenscheinlich starben.
Panel 4: Die beiden Bilder zeigen den Flash III (Wally West) sowie den Tod von Flash II (Barry Allen).
    Wally West nahm erstmals in Crisis on Infinite Earths #12 (März 1986) die Identität des Flash an.
    Der Tod von Flash II ereignete sich in Crisis on Infinite Earths #8 (November 1985), als Barry sein Leben opferte, um eine Antimaterie-Kanone zu zerstören, mit deren Hilfe der Anti-Monitor die übriggebliebenen Universen des DC-Multiversums zerstören wollte.
Panel 5: Die drei eindeutig zu identifizierenden Bilder zeigen einmal mehr den Tod von Robin II (Jason Todd), Bane, wie er Batman gerade das Rückgrat bricht, sowie Batman II (Jean Paul Valley).
    Der Tod von Robin II wurde bereits in den Anmerkungen zu den Seiten 42-43 (160-161) behandelt.
    Die Szene, in der Bane Batman das Rückgrat bricht, ereignete sich in Batman #497 (Juli 1993). Nachdem Bane Batman zuvor einen Großteil von dessen Gegnern auf den Hals gehetzt hatte, trat er nunmehr selbst in der Bathöhle gegen den sichtlich geschwächten Batman an und brach ihm das Rückgrat. Daraufhin ernannte Batman Jean Paul Valley alias Azrael zu seinem Nachfolger, doch als sich dieser als unberechenbar erwies, wurde er nach seiner Genesung wieder selbst zu Batman und nahm Jean Paul Kostüm (bzw. Rüstung) und Titel wieder ab.
      Bane debütierte im One-Shot Batman: Vengeance of Bane #1 (Januar 1993). Nach einer gescheiterten Revolution im karibischen Inselstaat Santa Prisca kam der Sohn eines ihrer Rädelsführer, der sich hatte absetzen können (seine Identität ist bis heute unbekannt), im Gefängnis zur Welt und mußte nach den Gesetzen des Landes anstelle seines Vaters eine lebenlange Haftstrafe absitzen. Während der Junge, der seinen wahren Namen nicht kannte, älter wurde, trainierte er seinen Körper und Geist und wurde im Gefängnis bald zur Legende.
      Nachdem er von einem Mitgefangenen namens „Bird“ erstmals vom geheimnisvollen Batman gehört hatte, der Gotham City mit eiserner Faust „regierte“, wurde er als „Freiwilliger“ rekrutiert, um die Droge namens „Venom“ zu testen, die Menschen übermenschliche Kräfte verleiht. Kurz darauf gelang ihm gemeinsam mit seinen Freunden Bird, Trogg und Zombie die Flucht, und sogleich machten sie sich auf den Weg nach Gotham, wo er einen Plan faßte, Batman zu bezwingen.
      Nachdem erkannt hatte, daß Batman immer häufiger unter Erschöpfungszuständen litt, sorgte er für einen Massenausbruch aus der Irrenanstalt Arkham Asylum, und nachdem es Batman schließlich gelungen war, die geflohenen Insassen wieder einzufangen, trat Bane ihm nunmehr selbst gegenüber und brach ihm nach einem kurzen Kampf das Rückgrat. Im Anschluß erklärte er sich dann zum uneingeschränkten „Herrscher“ über Gotham City, konnte jedoch schon kurz darauf von Batman II besiegt werden. Zurück im Gefängnis, überwand er dann seine Venom-Abhängigkeit, konnte erneut fliehen, machte sich auf die Suche nach seinem Vater und verbündete sich bald darauf mit Ra’s al Ghul. Wiederum später arbeitete er dann kurzzeitig für Lex Luthor und startete schließlich einen Rachefeldzug gegen Ra’s al Ghul, während sich sein Verdacht, bei seinem Vater könne es sich um Thomas Wayne handeln und er und Bruce Wayne (alias Batman) seien somit Brüder, nicht bewahrheitete.
    Batman II wiederum hatte seinen ersten Auftritt in seiner ursprünglichen Identität als Azrael II in Batman: Sword of Azrael #1 (Oktober 1992). Der Student Jean Paul Valley mußte zu seiner Überraschung erfahren, daß sein Vater und dessen Vater vor ihm Mitglieder des Ordens von St. Dumas gewesen waren und für diesen als Racheengel „Azrael“ abtrünnige Ordensmitglieder getötetet hatten. Nach dem Tod seines Vaters wurde Jean Paul, durch ein „System“ aus posthyptnotischen Befehlen konditioniert, nunmehr selbst zu Azrael und erschuf für sich eine moderne Rüstung, doch am Ende sagte er sich mit Hilfe Batmans vom mörderischen Erbe seines Vaters los und ließ sich nunmehr von Batman trainieren.
    Nachdem er erstmals in Batman #489 (Februar 1993) für einen kurzzeitig verhinderten Bruce Wayne als Batman eingesprungen war, bat ihn Bruce nach seiner Niederlage gegen Bane, nunmehr dauerhaft die Rolle Batmans zu übernehmen. In Batman #498 (August 1993) debütierte er dann als neuer Batman und legte sich in Batman #500 (Oktober 1993) eine neue Batman-Rüstung (in der er auch hier zu sehen ist) zu, mit deren Hilfe es ihm tatsächlich möglich war, Bane zu besiegen.
    In der Folgezeit ging Jean Paul dann immer brutaler gegen seine Gegner vor, während er aufgrund des „Systems“ immer häufiger Visionen des Ordensgründers St. Dumas persönlich hatte, und nachdem er dann sogar zugelassen hatte, daß einer seiner Gegner getötet wurde, nahm ihm der mittlerweile wieder genesene Bruce Wayne Rüstung und Titel wieder ab. In der Folgezeit beschloß Jean Paul, nunmehr wieder als Azrael, mehr über seine Herkunft zu erfahren, und nachdem es ihm dann tatsächlich gelungen war, das System in den Griff zu bekommen, wurde er tatsächlich zu einem verläßlichen Verbündeten Batmans. Als die Drogen in seinem Blutkreislauf, die ihm seine Kräfte gaben, jedoch außer Kontrolle gerieten, entwickelte sich Jean Paul einmal mehr zu einer Gefahr für sich und seine Mitmenschen und wurde in Azrael: Agent of the Bat #100 (Mai 2003) schließlich erschossen und stürzte augenscheinlich in den Tod.
Panel 6: Die beiden Bilder zeigen Dämmerung, das Schattenschwert Surturs (repräsentativ für den Tod von Thors Vater Odin), das im Meer der Nacht ruht, sowie den Tod von Hippolyta.
    Das Schwert „Dämmerung“ wurde in The Mighty Thor (vol. 1) #343 (Mai 1984) vom Flammendämonen Surtur aus den Überresten der von ihm zerstörten „Brennenden Galaxis“ (Burning Galaxy) geschmiedet, um mit seiner Hilfe während des Ragnaröks, der Götterdämmerung (Twilight of the Gods), die gesamte Schöpfung zu vernichten. Zwar stellten sich Thor, Beta Ray Bill sowie zahlreiche ihrer Verbündeten Surtur in den Weg, doch in The Mighty Thor #353 (März 1985) war es vielmehr Thors Vater Odin, der - augenscheinlich unter Opfer seines eigenen Lebens - Surtur aufhalten konnte.
    Während Odin einige Zeit später wieder zurückkehrte, wurde das Schwert von den Bewohnern Asgards im Meer der Nacht (Sea of Eternal Night) versteckt - wie hier zu sehen; die Szene stammt aus The Mighty Thor (vol. 1) #425 (Oktober 1990), als Thor und Eric Masterson das Schwert bargen, um mit seiner Hilfe Surtur erneut zu besiegen -, kam jedoch in der Folgezeit mehrfach wieder zum Einsatz, einmal, um den Frostriesen Ymir aufzuhalten, und später erneut, als die Zauberin Morgan le Fay das Schwert, die Nornensteine sowie die Macht der Scarlet Witch nutzte, um eine alternative Welt zu schaffen, die sie selbst regierte. Einige Zeit darauf bedrohte Surtur dann erneut die Erde, und in The Mighty Thor (vol. 2) #40 (Oktober 2001) war es dann wiederum Odin, der diesmal tatsächlich sein Leben opferte, um Surtur Einhalt zu gebieten.
    Wonder Womans Mutter Hippolyta starb in Wonder Woman (vol. 2) #172 und Action Comics #781 (beide September 2001) im Zuge des Crossovers Our Worlds at War im Kampf gegen den Weltenvernichter Imperiex. Man beachte, daß auch diese Szene aus Sicht des Lesers wieder spiegelverkehrt zu sehen ist (zu erkennen am „S“ auf Supermans Brust).
Seite 46 (164), Panel 1: Die sieben Bilder zeigen den Cyborg-Superman, Steel III (beide gehörten zu den vier „Supermännern“, die Superman nach seinem augenscheinlichen Tod vertraten), den Tod Supermans, Supermans Mörder Doomsday, Superboy (einen weiteren der vier „Supermänner“), die Hochzeit von Clark Kent und Lois Lane sowie das wie eine Fahne im Wind hängende, zerfetzte Cape Supermans (ebenfalls wieder repräsentativ für seinen Tod).
    Der Cyborg-Superman hatte seinen ersten Auftritt in seiner bürgerlichen Identität als Astronaut Hank Henshaw in The Adventures of Superman #465 (April 1990). Ursprünglich als eine Art Parodie auf Marvels Fantastische Vier angelegt, war Hank der Kommandant eines Raumschiffes, dessen Crew nach einem Absturz infolge eines Experimentes von LexCorp kurzzeitig Superkräfte entwickelte, doch schon bald starb einer von ihnen an seiner Mutation, ein anderer beging Selbstmord, und nachdem Superman Hanks Frau Teri Henshaw gerettet hatte, kam auch Hank selbst augenscheinlich ums Leben.
    Bald darauf stellte sich jedoch heraus, daß es ihm gelungen war, seinen Geist in eine Computerkonsole zu übertragen, aus der er sich nun einen neuen Körper erschuf. Nachdem seine neue Erscheinungsform seine Frau in den Wahnsinn und schließlich in den Tod getrieben hatte, flüchtete sich sein Geist dann in die im Erdorbit befindliche Geburtsmatrix, die Superman einst zur Erde gebracht hatte, erschuf daraus ein kleines Raumschiff und floh damit ins All. Dabei entwickelte sein labiler Geist die fixe Idee, Superman habe ihn von der Erde vertrieben, und so kam es, daß er im All auf den außerirdischen Eroberer Mongul traf, sich mit ihm verbündete und die beiden gemeinsam einen Plan entwickelten, um Superman zu vernichten.
    Da dieser in der Zwischenzeit jedoch im Kampf gegen Doomsday scheinbar ums Leben gekommen war, erschuf sich Hank einen Cyborg-Körper, dessen organische Teile er denen Supermans nachempfand, und gab sich beginnend mit The Adventures of Superman #500 und Superman (vol. 2) #78 (beide Juni 1993) für Superman aus, der als Cyborg wieder ins Leben zurückgekehrt war. Ironischerweise sollte die Öffentlichkeit in der Folge ausgerechnet ihn als den „wahren“ Superman akzeptieren.
    Nachdem er und Mongul dann Coast City, die Heimatstadt von Green Lantern II (Hal Jordan), zerstört hatten, wurde er vom ins Leben zurückgekehrten Superman besiegt und sein Körper zerstöt, doch hatte sein Geist abermals überlebt und erschuf sich in Superman/Doomsday: Hunter/Prey #1 (1994) wiederum einen neuen Körper, in dem er fortan als „Killer-Cyborg“ bekannt war. In der Folgezeit hatte es wieder und wieder den Anschein, als sei der Cyborg „endgültig“ vernichtet worden, doch durch seine penetrante Beharrlichkeit, sich immer wieder einen neuen Körper zu erschaffen, entwickelte er sich innerhalb kürzester Zeit zu einem zunehmend lästigeren, partout nicht totzubekommenden „Stehaufmännchen“, das dazu neigte, in den unpassendsten Situationen wieder aufzutauchen. Immerhin war es seinem Erfinder, Autor und Zeichner Dan Jurgens, zwischenzeitlich vergönnt gewesen, ihn im Crossover Superman/Fantastic Four #1 (Mai 1999) auf Marvels Fantastische Vier treffen und bei der Gelegenheit ihre Lebensgeschichten vergleichen zu lassen.
    Steel III wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert. Seine ursprüngliche Rüstung, in der er hier zu sehen ist, wurde in Superman (vol. 2) #82 (Oktober 1993) zerstört.
    Supermans Tod ereignete sich in Superman (vol. 2) #75 (Januar 1993), nachdem er sich zuvor einen erbitterten Kampf mit Doomsday geliefert hatte, und die hier gezeigte Szene (bei den beiden übrigen Personen im Bild handelt es sich um Jimmy Olsen und Lois Lane) ist, genau wie auch das Bild mit Supermans zerfetztem Cape, den letzten Seiten jenes Heftes nahezu 1:1 nachempfunden. Nachdem Superman in einer gewaltigen Zeremonie beigesetzt worden war, wurde seine Leiche später von Projekt Cadmus entführt, in der Absicht, ihn zu klonen, und wiederum später wurde er dann vom Eradicator entführt und in die Festung der Einsamkeit gebracht, wo Superman ihm als Energiequelle diente. Auf bislang ungeklärte Weise wurde er dabei jedoch wieder zum Leben erweckt, gerade rechtzeitig, um den Killer-Cyborg und Mongul aufzuhalten, die soeben Coast City zerstört hatten.
      Jimmy Olsen hatte seinen ersten Auftritt in Action Comics #6 (November 1938) als anfangs noch namenloser Bürobote. Seinen Namen erhielt er erstmals in der Superman-Radioshow, und erst in Superman (vol. 1) #13 (November 1941) wurde der Name dann auch in den Comics verwendet. Im Post-Crisis-DC-Universum debütierte James Bartholemew „Jimmy“ Olsen dann in Man of Steel #2 (Oktober 1986) und arbeitete anfangs als Bürobote, später dann als Fotograf für den Daily Planet. Im Laufe der Zeit freundete er sich mit Superman an und wurde in einige bizarre Situationen verwickelt, so wurde sein Körper durch Kontakt mit einem außerirdischen Virus für kurze Zeit enorm elastisch, allerdings geriet Jimmy später in schlechte Gesellschaft und wurde schließlich erschossen, doch Superman gelang es, seine Seele zu retten und ihn wieder ins Leben zurückzuholen.
      Wiederum später spielte er dann die Hauptrolle in der Fernsehshow Turtle Boy, wurde mit einem Foto, das den toten Superman zeigt, über Nacht berühmt, kündigte seinen Job beim Daily Planet und wechselte zum Fernsehsender WGBS, wo er unter dem Spitznahmen „,Mr. Action“ für einige Zeit zu einem beliebten Reporter wurde, bis er sich mit einer Sondersendung, in der er Supermans geheime Identität enthüllen wollte, zum Gespött der Stadt machte. Daraufhin wurde er von WBGS gefeuert und ist mittlerweile wieder zum Daily Planet zurückgekehrt.
      Lois Lane gab ihr Debüt in Action Comics #1 (Juni 1938), im Post-Crisis-DC-Universum trat sie dann erstmals in Man of Steel #2 (Oktober 1986) auf. Lois Joanne Lane ist die Tochter des Soldaten Sam Lane, der sie als Jugendliche dazu „überredet“ hatte, sich einer Nahkampfausbildung zu unterziehen. Als Erwachsene arbeitete sie dann als Reporterin für den Daily Planet, und es war Lois, die dem „geheimnisvollen Retter“ den Namen „Superman“ gab.
      Während sie ihren Kollegen Clark Kent anfangs noch als bloßen Rivalen im Kampf um gute Storys betrachtete, verliebte sie sich schließlich in ihn und begann eine Beziehung mit ihm, so daß er ihr bald darauf sogar seine Geheimidentität als Superman enthüllte. Nach zahlreichen Schwierigkeiten - darunter der „Tod“ Supermans sowie eine längere Trennung der beiden infolge eines Streites - heirateten die beiden schließlich in der Sonderausgabe Superman: The Wedding Album (Dezember 1996; das entsprechende Bild in diesem Panel ist den letzten Seiten aus jenem Heft nahezu 1:1 nachempfunden) und führen seither eine zumeist recht glückliche Ehe.
    Doomsday debütierte in Superman: The Man of Steel #17 (November 1992) in Form einer gegen eine Wand hämmernden Faust, sein ganzer (allerdings immer noch bandagierter) Körper war dann erstmals in Superman: The Man of Steel #18 (Dezember 1992) zu sehen. Die Kreatur, die nur als „Doomsday“ bekannt ist, war vor Millionen von Jahren auf dem Planeten Krypton durch genetische Experimente erschaffen worden und infolge dieser Eperimente die perfekte Tötungsmaschine, nahezu unverwundbar, konnte sich von jeder noch so schweren Verletzung wieder erholen und sich an jeden Gegner anpassen. Nachdem er zahlreiche Planeten verwüstet hatte, wurde seine „Leiche“ nach einem Kampf mit dem „Strahlenden“ (Radiant) auf dem Planeten Calaton im All „bestattet“, geriet jedoch in einen Meteoritenschauer und stürzte schließlich auf die Erde, wo er jahrtausendelang tief unter der Erde begraben lag.
    Nachdem es ihm gelungen war, sich zu befreien, startete er einen Vernichtungsfeldzug quer durch die USA, besiegte die herbeigeeilte Justice League und lieferte sich im Anschluß einen erbitterten Kampf mit Superman, der damit endete, daß beide tot zusammenbrachen. Kurz darauf schleuderte der Cyborg-Superman Doomsdays Leiche dann ins All, wo er jedoch wieder zum Leben erwachte und nunmehr Darkseids Heimatwelt Apokolips verwüstete. Nachdem er von Darkseid nach Calaton zurückgeschickt worden war, wurde er vom wiederauferstandenen Superman und dem Zeitreisenden Waverider ans Ende der Zeit befördert, wo er allem Anschein nach starb.
    Später gelang es jedoch Brainiac, ihn zurückzuholen, und wiederum später wurde er dann im Zuge des Crossovers Our Worlds at War sogar gegen den Weltenvernichter Imperiex eingesetzt. In der Sonderausgabe Superman versus Darkseid: Apokolips Now (März 2003) wurde er dann schließlich von Steel augenscheinlich „endgültig“ vernichtet.
    Superboy (nicht zu verwechseln mit dem Prä-Crisis-Superboy, bei dem es sich um den jugendlichen späteren Superman gehandelt hatte), wie ihn alle aufgrund seines jugendlichen Erscheinungsbildes nannten, trat erstmals am Ende von The Adventures of Superman #500 (Juni 1993) in Erscheinung, seinen großen Auftritt hatte er dann in The Adventures of Superman #501 (Juni 1993). Lange Zeit hielt sich der Junge, der nach Supermans „Tod“ im Kampf gegen Doomsday in den Labors von Projekt Cadmus erschaffen worden war, für einen Klon Supermans, erst später sollte er dann erfahren, daß er in Wahrheit auf der DNS des damaligen Cadmus-Direktors Paul Westfield basierte und er lediglich den Versuch darstellte, kryptonische DNS zu imitieren, was auch seine veränderten Superkräfte („Kontakt-Telekinese“/„tactile telekinesis“) erklärte. Während Supermans Abwesenheit nahm er gemeinsam mit Steel, dem Cyborg-Superman und dem „Letzten Sohn Kryptons“ (in Wahrheit der Eradicator) dessen Platz ein, nach Supermans Rückkehr freundete er sich dann mit diesem an und erhielt von ihm sogar den kryptonischen Namen „Kon-El“.
    Zwischenzeitlich verbrachte er einige Zeit auf Hawaii, trat den Ravers bei, wurde zum Ehrenmitglied der Legion der Superhelden ernannt und war schließlich Gründungsmitglied der Young Justice. Während seine erste große Liebe, die Reporterin Tana Moon, ums Leben kam, wurden sein Körper im Zuge der Ereignisse des Crossovers Sins of Youth dahingehend verändert, daß er nunmehr endlich normal alterte. Derzeit wächst er auf der Farm von Supermans Adoptiveltern, den Kents, als Clarks Cousin Conner Kent auf und ist als Superboy Mitglied der neuen Teen Titans. Er trägt hier sein ursprüngliches Kostüm, das zuletzt in Superboy (vol. 3) #83 (Februar 2001) zum Einsatz kam.
Panel 2: Die acht Bilder zeigen die „Tarnkappen“-Rüstung Iron Mans, die War Machine-Rüstung, den querschnittsgelähmten Tony Stark im Rollstuhl, Tonys Tod im Kampf gegen Kang, Tony als Alkoholiker, Iron Man IX (alias „Teen Tony“), Tonys NTU-150-Rüstung sowie eine frühe Iron Man-Rüstung.
    Tonys „Tarnkappen“-Rüstung (Stealth Armor) kam erstmals in The Invincible Iron Man (vol. 1) #152 (November 1981) zum Einsatz.
    War Machine wurde bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes (Seiten 116-117) erläutert. Tony selbst trug die Rüstung erstmals in Iron Man (vol. 1) #281 (Juni 1992).
    Nachdem Tony Stark von einer enttäuschten Verehrerin namens Kathy Dare niedergeschossen worden war, war er ab Iron Man (vol. 1) #245 (August 1989) auf einen Rollstuhl angewiesen, und seine Ärzte bezweifelten, daß er je wieder werde laufen können. Nachdem er eine zeitlang nur mit Hilfe seiner Iron Man-Rüstung hatte laufen können, ermöglichte es ihm dann ein spezieller Mikrochip, der in seine Wirbelsäule implantiert wurde, seine Beine tatsächlich wieder zu bewegen. Wiederum später täuschte er dann seinen Tod vor und ließ sich in Kälteschlaf versetzen, bis ein Weg gefunden werden konnte, sein verletztes Nervensystem zu heilen, während Jim Rhodes für ihn als Iron Man einsprang.
    Im Zuge des Crossovers The Crossing enthüllte der zeitreisende Schurke Kang (in Wahrheit sein zukünftiges Ich Immortus, der sich lediglich für Kang ausgab), daß Tony Stark seit den Anfagstagen der Rächer von ihm manipuliert worden war (wobei sich später herausstellen sollte, daß es in Wahrheit lediglich wenige Monate gewesen waren, die Tony Immortus’ Einfluß ausgesetzt gewesen war). Nachdem er mehrere Menschen ermordet oder zumindest schwer verwundet hatte, wandte er sich dann gegen „Kang“ und wurde in Avengers (vol. 1) #395 (Februar 1996) schließlich von diesem getötet. Daraufhin wurde er durch eine jugendliche Version seiner selbst aus einer alternativen Zeitlinie, unter Fans auch berüchtigt als „Teen Tony“ (der bereits in den Anmerkungen zum Cover dieses Heftes [Seiten 116-117] erläutert wurde), ersetzt, der als Iron Man IX den Rächern beitrat und im Zuge der „Heroes Reborn“/„Heroes Return“ wieder in einen Erwachsenen verwandelt wurde.
    Tony Stark mußte sich in Iron Man (vol. 1) #128 (November 1979) erstmals eingestehen, daß er Alkoholiker war (die Szene, die hier zu sehen ist, spielt auf das klassische „Demon in a bottle“-Cover jenes Heftes an). Zwar gelang es ihm im Anschluß, seine Sucht kurzzeitig zu überwinden, doch wurde er schon bald darauf erneut rückfällig, wandte sich von seinen Freunden ab und endete als Obdachloser auf der Straße, während seine Firma Stark International von seinem Konkurrenten Obadiah Stane aufgekauft wurde und sein Freund Jim Rhodes ihn als Iron Man vertrat. Erst in Iron Man (vol. 1) #182 (Mai 1984) gelang es ihm schließlich, seine Sucht endgültig zu überwinden und im Anschluß sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Mittlerweile ist Tony seit Jahren trocken und zudem Mitglied der Anonymen Alkoholiker.
    Die NTU-150-Rüstung („Neuromimetic Telepresence Unit“, nicht zu verwechseln mit dem Nachfolgemodell, der modularen Rüstung) kam von Iron Man (vol. 1) #290 (März 1993) bis #299 (Dezember 1993) zum Einsatz und wurde anfangs noch vom soeben aus seinem Kälteschlaf erwachten Tony Stark ferngesteuert.
    Die frühe Iron Man-Rüstung schließlich, die hier zu sehen ist, kam von Tales of Suspense #48 (Dezember 1963) bis #58 (Oktober 1964) zum Einsatz.
Panel 3: Die fünf eindeutig zu identifizierenden Bilder zeigen Green Lantern II (Hal Jordan) mit den Ringen, die er den Mitgliedern des Green Lantern-Corps abgenommen hat, ferner die außerirdische Green Lantern Katma Tui, Hal Jordan als Parallax, der gerade die Zentralbatterie auf Oa zerstört, Hal Jordan als Spectre II sowie Green Lantern V (Kyle Rayner).
    Nachdem Coast City, die Heimatstadt von Green Lantern II (Hal Jordan), mitsamt ihren Bewohnern von Mongul und dem Killer-Cyborg vernichtet worden war und die Wächter des Universums Hal den Wunsch verweigert hatten, die Stadt wiederherzustellen, verlor Hal den Verstand, griff in Green Lantern (vol. 3) #49 (Februar 1994) die übrigen Mitglieder des Green Lantern-Corps an und bemächtigte sich ihrer Ringe (die hier gezeigte Szene spielt auf das Cover jenes Heftes an). Im Anschluß begab er sich nach Oa, wo er in Green Lantern (vol. 3) #50 (März 1994) die Macht der Zentralbatterie (Central Power Battery; erstmals zu sehen in Green Lantern [vol. 2] #9 [November 1961]) in sich aufnahm und zu Parallax wurde (die hier gezeigte Szene spielt auf das Cover jenes Heftes an). Als solcher versuchte er dann im Verlauf des Crossovers Zero Hour: Crisis in Time, die Zeit zurückzudrehen und das Universum nach seinen Vorstellungen neu zu erschaffen und opferte am Ende des Crossovers The Final Night schließlich sein Leben, um das Wesen namens „Sun-Eater“ zu vernichten und die Sonne der Erde zu retten. In Day of Judgement #5 (November 1999) wiederum wurde seine Seele dann zum neuen menschlichen „Anker“ des Spectre, der er bis heute ist und als der er auch schon in Heft 1 auftrat.
    Katma Tui gab ihr Debüt in Green Lantern (vol. 2) #30 (Juli 1964). Geboren auf dem Planeten Korugar, der Heimatwelt der tyrannischen Green Lantern Sinestro, spielte sie eine entscheidende Rolle bei Sinestros Ausschluß aus dem Green Lantern Corps und wurde im Anschluß selbst zur neuen Green Lantern des Raumsektors 1417 ernannt. Innerhalb des Corps verliebte sie sich in Hal Jordans Ersatzmann und spätere Vollzeit-Green Lantern John Stewart und heiratete ihn schließlich, wurde jedoch später in Action Comics Weekly #601 (Mai 1988) von Star Sapphire, der bösen Identität von Hals Geliebter Carol Ferris, getötet.
    Green Lantern V (Kyle Rayner), der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 erläutert wurde, trägt hier sein zweites Kostüm, das von Green Lantern (vol. 3) #51 (Mai 1994) bis #145 (Februar 2002) zum Einsatz kam.
Seite 47 (165), Panel 6: Hal Jordans Kommentar, niemand habe das Recht, mit der Realität „Gott zu spielen“, ist in Anbetracht dessen, was er später als Parallax tun wird, geradezu bitterböse Ironie von Seiten von Autor Kurt Busieks.

Seite 48 (166), Panel 4: Bei der Figur, die hier zu sehen ist, handelt es sich um Metron in seinem Möbius-Stuhl, der bereits in den Anmerkungen zu Heft 1 erläutert wurde.


Die Anmerkungen zum Cover
Die Rezension zu Heft 3
Die Rezension zur Hardcover-Sammlerausgabe
Die Anmerkungen zu Heft 2
Die Anmerkungen zu Heft 4


Torsten B. Abel


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