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Startseite -> DC Universe -> JLA -> Avengers/JLA #2: Anmerkungen




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  JLA/Avengers  

Rezension Heft 1
Anmerkungen Heft 1
Rezension Heft 2
Anmerkungen Heft 2
Rezension Heft 3
Anmerkungen Heft 3 (Cover)
Anmerkungen Heft 3 (Inhalt)
Rezension Heft 4
Anmerkungen Heft 4
Rezension Hardcover
Bericht Teil 1: 1941 - 1972
Bericht Teil 2: 1972 - 1985
Bericht Teil 3: 1984 - 1997
Bericht Teil 4: 1996 - 2003
Bericht Deutschland
Original-Crossover
Kurt Busiek
George Pérez
Tom Smith

     







JLA/Avengers

Avengers/JLA #2: Die Anmerkungen


Hinweis: Figuren, Gegenstände und Orte aus dem Marvel-Universum werden im Folgenden zur besseren Unterscheidung rot gekennzeichnet, Figuren, Gegenstände und Orte aus dem DC-Universum dagegen blau.

Bei den Übersetzungen von Eigennamen, Gegenständen und Orten wurde nach Möglichkeit versucht, bereits etablierte Übersetzungen, soweit verfügbar, zu berücksichtigen, im Zweifelsfall wurde dabei der in der Übersetzung von JLA/Die Rächer selbst zum Einsatz kommenden Version der Vorzug gewährt.

Figuren, Gegenstände und Orte, die in den Anmerkungen zu diesem Heft nicht näher erläutert werden, wurden bereits in den Anmerkungen zum vorangegangenen Heft besprochen.

Seitenzahlen in (Klammern) beziehen sich im Folgenden auf die Numerierung in der US-Hardcoverausgabe.


[ Cover (Seiten 64-65) | Seite 1 (67) | Seite 2 (68) | Seite 3 (69) | Seiten 4-5 (70-71) | Seite 6 (72) | Seite 7 (73) | Seite 8 (74) | Seite 9 (75) | Seite 10 (76) | Seite 11 (77) | Seite 12 (78) | Seite 13 (79) | Seite 14 (80) | Seite 15 (81) | Seiten 16-17 (82-83) | Seiten 18-19 (84-85) | Seite 20 (86) | Seite 21 (87) | Seite 22 (88) | Seite 23 (89) | Seite 25 (91) | Seite 26 (92) | Seite 27 (93) | Seiten 28-29 (94-95) | Seite 30 (96) | Seite 31 (97) | Seite 32 (98) | Seite 33 (99) | Seite 34 (100) | Seite 35 (101) | Seite 36 (102) | Seite 37 (103) | Seite 38 (104) | Seite 39 (105) | Seite 40 (106) | Seite 41 (107) | Seite 42 (108) | Seite 46 (112) ]


Cover (Seiten 64-65): Bei den Rächern und Ligisten, die hier gegeneinander kämpfen, handelt es sich im Einzelnen um:

Oberste Reihe, von links nach rechts: Jack of Hearts (im Kampf gegen Steel), Iron Man I (im Kampf gegen Green Lantern), Captain Atom (im Kampf gegen Vision), Wonder Man im Kampf gegen den Martian Manhunter und Photon (im Kampf gegen den Red Tornado).

Zweite Reihe, von links nach rechts: Die Scarlet Witch (im Kampf gegen Zatanna), Vision II (im Kampf gegen Captain Atom), die Wasp (im Kampf gegen Black Canary und den Kopf des Plastic Man), Warbird (im Kampf gegen Hawkman), Wonder Woman I/II im Kampf gegen Herkules, Triathlon im Kampf gegen den Oberkörper des Plastic Man und Zatanna (im Kampf gegen die Scarlet Witch).

Dritte Reihe, von links nach rechts: Black Canary II (im Kampf gegen die Wasp), Hawkman I (im Kampf gegen Warbird), der Red Tornado II (im Kampf gegen Photon), Firestorm (im Kampf gegen Quasar) und Superman im Kampf gegen Thor I.

Vierte Reihe, von links nach rechts: She-Hulk (im Kampf gegen Aquaman), Green Lantern V (im Kampf gegen Iron Man), Aquaman (im Kampf gegen She-Hulk), Batman I (im Kampf gegen Captain America) und Quasar III (im Kampf gegen Firestorm).

Unterste Reihe, von links nach rechts: Quicksilver (im Kampf gegen den Flash), Hawkeye I (im Kampf gegen Green Arrow), der Black Panther I im Kampf gegen Blue Beetle II, Steel III (im Kampf gegen Jack of Hearts), die Beine des Plastic Man, Captain America I (im Kampf gegen Batman), Atom I im Kampf gegen Yellowjacket I, Green Arrow I (im Kampf gegen Hawkeye) und der Flash III (im Kampf gegen Quicksilver).
    Captain Atom trat erstmals in Space Adventures #33 (März 1960) von Charlton Comics auf, wurde dann 1983 zusammen mit den übrigen Charlton-Helden von DC aufgekauft und beginnend mit Captain Atom (vol. 3) #1 (März 1987) komplett überarbeitet. In der neuen Version war Nathaniel Christopher Adam ein Captain der U.S. Air Force gewesen, der 1968 von einem Kriegsgericht fälschlicherweise des Mordes und Verrats für schuldig befunden worden war. Als Alternative zur Todesstrafe willigte er ein, an einem geheimen Experiment teilzunehmen, in dessen Verlauf er jedoch versehentlich mehrere Jahrzehnte in die Zukunft geschleudert wurde, wo er als von Grund auf verändertes Wesen wieder feste Gestalt annahm.
    Unter dem Codenamen „Captain Atom“ arbeitete er nunmehr als Superheld für die US-Regierung, die ihn mit der Tarnidentität von „Cameron Scott“ ausstattete (die Entstehungsgeschichte der Charlton-Version von Captain Atom wurde der Öffentlichkeit als offizielle Version verkauft). Kurz darauf trat er in Justice League International (vol. 1) #7 (November 1987) auf Wunsch der Regierung der Justice League International bei und beanspruchte als Repräsentant der Regierung den Posten des Anführers für sich, was wiederholt zu Konflikten führte. In Justice League International (vol. 1) #24 (Februar 1989) war er dann Gründungsmitglied des Ablegers Justice League Europe, die er tatsächlich anführen durfte.
    Einige Zeit später gelang es ihm endlich, im Falle der alten Mordanklage gegen ihn seine Unschuld zu beweisen, kurz darauf wurde er dann, nachdem er die Superhelden der Erde erfolgreich in den Kampf gegen die Invasion der außerirdischen Dominators geführt hatte, zum Major befördert. Innerhalb der Justice League kam es derweil immer häufiger zu Streitigkeiten mit Wonder Woman, der neuen Anführerin der Liga, was schließlich dazu führte, daß Captain Atom das Team wieder verließ und in Extreme Justice #0 (Januar 1995) gemeinsam mit einigen anderen seine „offizielle“ neue Justice League gründete, die jedoch von der Öffentlichkeit nur „Extreme Justice“ genannt wurde. Während dieser Zeit fand er auch heraus, daß er in Wahrheit lediglich ein „Quanten-Duplikat“ des wahren Nathanial Adam war, der in der Zwischenzeit zu Monarch II geworden war. Daraufhin nahm er dauerhaft seinen alten Tarnnamen „Cameron Scott“ an.
    Nach der Auflösung seiner „Justice League“ heiratete er Bette Sans Souci, die als Plastique einst seine Gegnerin gewesen war (Nathanial Adams erste Frau Angela, mit der dieser zwei Kinder, Margaret und Randall, gehabt hatte, war bereits vor Jahren gestorben) und gründete kurz darauf ein neues, kurzlebiges Team, die LAW (Living Assault Weapons), die die ehemaligen Charlton-Helden wieder vereinten. Während dieser Zeit begann er auch, erstmals ein neues Kostüm zu tragen (das zuvor bereits in der Zukunfts-„Elseworlds“-Miniserie Kingdom Come kurz zu sehen gewesen war), auch wenn er in der Folgezeit noch gelegentlich in seinem alten Post-Crisis-„Kostüm“ (das auch hier zum Einsatz kommt) zu sehen war. Derzeit spielt Captain Atom (wiederum in seinem neuen Kostüm) in der neuen Miniserie Formerly Known as the Justice League eine wichtige Rolle.
    Captain Atom verfügt über atomare Kräfte, die ihm Unverwundbarkeit, Superstärke sowie die Fähigkeit zu fliegen verleihen und kann mächtige Quantenenergiestöße von sich zu geben sowie jede Form von Energie absorbieren.
    Wonder Man trat erstmals in The Avengers (vol. 1) #9 (Oktober 1964) auf. Simon Williams, der jüngere Sohn des Industriellen Sanford Williams, beerbte seinen Vater als Leiter von Williams Innovations, doch als er Gelder veruntreute, gab er die Schuld seinem Rivalen Tony Stark (alias Iron Man). Daraufhin wurde er von Baron Zemo für dessen Herren des Bösen (Masters of Evil) rekrutiert und erhielt von ihm Superkräfte und ein Kostüm. Als Wonder Man erschlich er sich daraufhin in Zemos Auftrag das Vertrauen der Rächer. Tatsächlich war Simon von Zemo von einem Gegenmittel abhängig gemacht worden, ohne das ihn seine neue Kräfte innerhalb kürzester Zeit umbringen würden, doch am Ende opferte er (scheinbar) sein Leben für die Rächer.
    Diese kopierten daraufhin sein Gehirnwellenmuster, das später vom Androiden Ultron gestohlen und als Grundlage für die Persönlichkeit des Androiden Vision verwendet wurde, der kurz darauf seinerseits den Rächern beitrat. Derweil wurde Simons Bruder Eric zum Schurken namens Grimmer Schnitter und machte die Rächer für Simons Tod verantwortlich. Um sich zu rächen, ließ er Simon als „Zombie“ wieder zum Leben erwecken, als der dieser in The Avengers (vol. 1) #151 (September 1976) erstmals auftrat, doch bald erwachte sein Bewußtsein wieder zum Leben, und die Rächer fanden bald heraus, daß er tatsächlich nie wirklich gestorben, sondern durch seinen mutierten Körper lediglich in eine Art „Koma“ versetzt worden war. In The Avengers (vol. 1) #158 (April 1977) trat er den Rächern dann als Mitglied auf Probe bei, und in The Avengers (vol. 1) #182 (April 1979) wurde er schließlich als vollwertiges Mitglied aufgenommen.
    Als sich das Team wieder einmal neu formierte, trat Simon aus und begann eine neue Karriere in Hollywood, zunächst als Stuntman und schließlich tatsächlich als erfolgreicher Schauspieler. Als er dann vor laufenden Kameras seine einstigen Verbrechen gestand, erhöhte seine unerwartete Ehrlichkeit seine Popularität nur noch. In West Coast Avengers (vol. 1) #1 (September 1984) war er derweil Gründungsmitglied der Westküstenrächer, die sich praktischerweise in Los Angeles niederließen, und war letztendlich das beständigste Mitglied des Teams überhaupt. Während dieser Zeit erkannte er endlich Vision als seinen „Bruder“ an, weigerte sich jedoch später, diesem erneut sein Gehirnwellenmuster zur Verfügung zu stellen, da er sich selbst in dessen Frau, die Scarlet Witch, verliebt hatte.
    Nach dem unrühmlichen Ende seiner kurzen Hollywood-Karriere wurde er im Verlauf des Crossovers Operation Galactic Storm (März - Juni 1992) von der Explosion einer Nega-Bombe getroffen, und in der Folgezeit verlor er nicht nur zunehmend die Kontrolle über seine Kräfte, auch geistig wurde er zunehmend labiler, tötete sogar und trat schließlich als Mitglied der Rächer zurück. Nachdem es ihm gelungen war, seine Persönlichkeitsprobleme wieder in den Griff zu bekommen, trat er in Force Works #1 (Juli 1994) dem neuen Team Force Works bei, wurde jedoch noch im selben Heft von einer Ionenkanone der Kree in Stücke gerissen und „starb“ abermals.
    Sein Geist weigerte sich jedoch aus Liebe zur Scarlet Witch, die Welt der Sterblichen zu verlassen, und so gelang es Wanda in The Avengers (vol. 3) #2 (März 1998) erstmals, ihm für kurze Zeit wieder feste Gestalt zu geben, endgültig holte sie ihn dann in The Avengers (vol. 3) #11 (Dezember 1998) ins Leben zurück. Daraufhin begann Simon eine Beziehung mit Wanda und trat erneut den Rächern bei, verließ das Team jedoch bald wieder und kehrte nach Kalifornien zurück, wo er die „Second Chances“-Stiftung ins Leben rief. Dennoch steht er den Rächern nach wie vor jederzeit als Reservist auf Abruf zur Verfügung.
    Als Wonder Man besteht Simon vollständig aus Ionenenergie, die ihm Superstärke verleiht, ihn nahezu unverwundbar macht und es ihm ermöglicht zu fliegen, ferner ist er nicht auf die Aufnahme von Nahrung oder Sauerstoff angewiesen und kann auf Wunsch feste Gestalt annehmen. Simon trägt hier (sofern er feste Form annimmt) sein aktuelles Kostüm, das erstmals in The Avengers (vol. 3) #12 (Januar 1999) zum Einsatz kam, seine Gestalt aus Ionenenergie war dagegen erstmals in The Avengers (vol. 3) #2 (März 1998) zu sehen.
    Photon: Im The Amazing Spider-Man Annual #16 (1982) trat erstmals Monica Rambeau auf, die für die Hafenwache von New Orleans arbeitete und beim Versuch, die Explosion einer experimentellen Energiewaffe zu verhindern, Strahlung aus einer anderen Dimension ausgesetzt wurde und auf diese Weise Superkräfte erhielt. Als Captain Marvel II wurde sie daraufhin zur Superheldin und trat in Avengers (vol. 1) #227 (Januar 1983) den Rächern zunächst als Mitglied auf Probe bei, in Avengers (vol. 1) #231 (Mai 1983) stieg sie dann zum vollwertigen Mitglied auf und wurde, als Captain America das Team vorübergehend verließ, sogar zur Anführerin ernannt.
    Nachdem sie ihre Kräfte kurzzeitig verloren hatte, trat sie wieder aus dem Team aus und kehrte nach New Orleans zurück, wo sie einen neuen Job als Kapitän für die Firma eines Freundes fand. Nach der Rückkehr ihrer Kräfte beschräkte sie sich dann auf den Status eines Reservemitgliedes und trat nur noch selten als Mitglied der Rächer auf.
    In Avengers Unplugged #5 (Juni 1996) brachte der Controller sie dann dazu, gegen Genis-Vell, den Sohn von Captain Marvel I, zu kämpfen. Noch im selben Heft beschloß sie, diesem den Namen „Captain Marvel“ zu überlassen und nennt sich seither Photon. Heute betreibt sie gemeinsam mit ihrem Vater eine Chartergesellschaft und tritt nur noch gelegentlich als Superheldin in Erscheinung. Immerhin war sie in jüngerer Vergangenheit Mitglied der kurzlebigen Rächer der Ewigkeit (Avengers Infinity), die sie sogar anführte.
    Als Photon kann Monica ihren Körper in ein Wesen aus elektomagnetischer, Licht-, Hitze-, Mikrowellen- und zahlreicher weiterer Energieformen verwandeln, sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen und Energiestöße von sich geben. In ihrer Energieform ist sie zudem nicht auf die Aufnahme von Sauerstoff angewiesen. Sie trägt hier ihr „klassiches“ Kostüm.
    Herkules (Hercules; eigentlich Herakles) ist der Sage nach der Sohn des griechischen Göttervaters Zeus und einer Sterblichen namens Alkmene. Als Halbgott mit enormen Körperkräften ausgestattet, mußte er im Auftrag seiner Stiefmutter Hera zwölf legendäre Aufgaben bewältigen, was ihm schließlich auch gelang (der griechische Name „Herakles“ bedeutet soviel wie „Der durch Hera berühmt wurde“). Nachdem er von seiner Frau Deianeira versehentlich „getötet“ worden war und diese anschließend Selbstmord begangen hatte, griff Zeus ein und ließ seinen Sohn als vollwertigen, unsterblichen Gott in den Olymp aufsteigen.
    Im Marvel-Universum trat Herkules, der vor etwa 3000 Jahren geboren wurde, erstmals im Journey into Mystery Annual (vol. 1) #1 (1965) auf und legte sich erst einmal mit Thor an, mit dem er sich jedoch schon bald anfreundete. Kurz darauf setzte die Enchantress ihn gegen die Rächer ein, doch diesen gelang es schließlich, ihn aus dem Bann der Enchantress zu befreien, und in The Avengers (vol. 1) #45 (Oktober 1967) wurde der vorübergehend vom Olymp verbannte Herkules dann ins Team aufgenommen.
    Nachdem ihm die Rückkehr auf den Olymp wieder gestattet worden war, kehrte er dennoch zur Erde zurück und war Gründungsmitglied der kurzlebigen Champions und stand zudem kurzzeitig den Defenders zur Seite. Später kehrte er zu den Rächern zurück, wurde jedoch im Verlauf der Storyline „The Mansion Siege“ (1986) vergiftet und von Goliath III (heute Atlas) brutal zusammengeschlagen und beinahe getötet. Nachdem Zeus aus Rache beinahe die Rächer, die er für das Schicksal seines Sohnes verantwortlich machte, getötet hatte, kehrte der wieder genesene Herkules einmal mehr zu den Rächern zurück, nur um im Kampf gegen den High Evolutionary scheinbar sein Leben zu opfern. Nach seiner Rückkehr berschränkte er sich auf den Status eines Reservemitgliedes, kehrte jedoch einige Zeit darauf in den aktiven Dienst zurück, nur um von Zeus seiner Unsterblichkeit und eines Großteiles seiner göttlichen Kräfte beraubt und erneut auf die Erde verbannt zu werden.
    Nach seiner Rückkehr von einem kurzen Aufenthalt im Weltall mußte er dann erfahren, daß die Rächer im Kampf gegen Onslaught scheinbar ums Leben gekommen waren, und verfiel kurzzeitig dem Alkohol, kurz darauf schloß er sich dann für kurze Zeit den Heroes for Hire an. Seit der Rückkehr der Rächer beschränkt er sich wieder auf den Status eines Reservemitgliedes, ist jedoch jederzeit bereit, an der Seite seiner Teamkameraden zu kämpfen.
    Herkules, der auf der Erde gelegentlich auch den Namen „Harry Cleese“ verwendet, verfügt über übermenschliche Körperkräfte und ist darüber hinaus ein schier unermüdlicher Schwätzer. Er trägt hier sein klassisches „Kostüm“.
    Zatanna debütierte in Hawkman (vol. 1) #4 (November 1964). Zatanna Zatara ist die Tochter des Bühnenmagiers und Superhelden (John) Zatara und einer Frau namens Sindella, die aus dem verborgenen Volk der Homo Magi stammte, das über angeborene magische Kräfte verfügte. Nach dem scheinbaren Tod ihrer Mutter wuchs Zatanna bei ihrem Vater auf und wurde zunächst zu dessen Assistentin. Während dieser Zeit hatte sie auch eine kurze Beziehung mit dem späteren Meistermagier John Constantine.
    Nach dem Verschwinden ihres Vaters wurde die nunmehr erwachsene Zatanna dann selbst zur Bühnenmagierin und begann, nach ihrem Vater zu suchen. Behilflich war ihr dabei die Justice League of America, der sie, nachdem sie ihn endlich gefunden hatte, in Justice League of America #161 (Dezember 1978) schließlich beitrat, und sogleich begann sie, mit Hilfe ihrer Kräfte das Verbrechen zu bekämpfen. Kurz darauf fand sie auch noch ihre Mutter, doch diese beging Selbstmord, um ihre Tochter zu retten.
    Als Mitglied der Justice League war Zatanna dann auch Gründungsmitglied der kurzlebigen „Detroit-Liga“, bis das Team schließlich aufgelöst wurde. Zwischenzeitlich hatte Zatanna ihre Kräfte verloren und auf bislang nicht geklärte Weise zurückerhalten, zudem war Zatara - zu einer Zeit, da er und Zatanna der Conclave angehörten - ums Leben gekommen, und Zatanna machte ihren früheren Geliebten John Constantine dafür verantwortlich.
    Einige Zeit später war Zatanna Gründungsmitglied der Sentinels of Magic und fungiert seit einiger Zeit als Verbindungsperson zwischen dem Team und der JLA. Zwischenzeitlich kehrte sie als vollwertiges Mitglied zur JLA zurück, tritt jedoch mittlerweile wieder als Bühnenmagierin auf.
    Zatanna zählt zu den mächtigsten Magiern der Welt und kann mit ihren Zaubersprüchen, die sie rückwärts aufsagt, nahezu jeden Wunsch Wirklichkeit werden lassen. Sie trägt hier ihr klassisches Bühnenoutfit, während die „Z“-Ohrringe ein Überbleibsel aus dem von George Pérez entworfenen Kostüm darstellen, das auf dem Cover zu Heft 3 (Seiten 116-117) noch zum Einsatz kommen wird.
    Black Canary II: Die erste Black Canary trat ursprünglich erstmals in Flash Comics #86 (August 1947) auf, in Justice League of America #75 (November 1969) wechselte sie dann von der „Erde 2“ zur „Erde 1“ und trat der Justice League bei und entpuppte sich in Justice League of America #219-220 (Oktober - November 1983) schließlich als die Tochter der ersten Black Canary, die allerdings die Erinnerungen ihrer verstorbenen Mutter besaß und sich daher lange Zeit für diese gehalten hatte.
    Die aktuell gültige Entstehungsgeschichte der „neuen“ Black Canary wurde dann erstmals in Detective Comics #554 (September 1985) erzählt. So hatte Dinah Laurel Lance nunmehr im Alter von 19 Jahren beschlossen, in die Fußstapfen ihrer Mutter (Dinah Drake Lance), der ersten Black Canary, zu treten. Dabei kam es ihr zugute, daß sie über eine angeborene Superkraft, einen Ultraschallschrei (Sonic Cry/Canary Cry), verfügte. Als zweite Black Canary war sie - wie erstmals in Secret Origins (vol. 3) #32 (November 1988) enthüllt wurde - nunmehr Gründungsmitglied der ursprünglichen Justice League of America.
    Innerhalb des Teams verliebte sie sich in ihren Teamkameraden Oliver Queen alias Green Arrow II, mit dem sie eine langjährige Beziehung hatte. Später trat sie aus dem Team aus, war jedoch einige Zeit später Gründungsmitglied der neuen Justice League, die kurz darauf zur Justice League International werden sollte. Einige Zeit später (ihre Mutter war mittlerweile gestorben) wurde sie jedoch bei einer verdeckten Ermittlung gefangengenommen und geriet in die Gewalt eines Mannes namens Jankowski, der sie brutal mißhandelte, woraufhin sie ihren Ultraschallschrei verlor.
    In der Folgezeit trennte sie sich von Green Arrow (der ihr ohnehin nicht treu bleiben konnte oder wollte), war kurzzeitig Mitglied der Justice League Task Force, bildet seit einiger Zeit gemeinsam mit Ex-Batgirl Barbara Gordon alias Oracle das ungleibe Duo namens „Birds of Prey“ und war darüber hinaus Gründungsmitglied der neuen JSA, der sie bis heute angehört. Nachdem sie durch ein Bad in einer von Ra’s al Ghuls Lazarus-Gruben verjüngt worden war und auf diese Weise auch ihren Ultraschallschrei zurückerhalten hatte, nahm sie kürzlich ihre Beziehung mit dem von den Toten zurückgekehrten Ollie Queen wieder auf.
    Abgesehen von ihrem Ultraschallschrei ist Dinah eine hervorragende Nahkämpferin und gute Detektivin. Die erste Version des Kostüms, in dem sie hier zu sehen ist, kam erstmals in Black Canary/Oracle: Birds of Prey #1 (1996) zum Einsatz, die langen Beine kamen dann in Birds of Prey: Batgirl #1 (Februar 1998) hinzu. In Birds of Prey #50 (Februar 2003) wiederum legte sie sich ein völlig neues Kostüm zu, das Elemente dieses und ihres ursprüglichen Kostüms vereint.
    Hawkman I: Der erste Hawkman trat erstmals in Flash Comics #1 (Januar 1940) auf. Zwar galt lange Zeit als gesichert, daß es Hawkman II/III alias Katar Hol gewesen war, der in Justice League of America #31 (November 1964) der Liga beigetreten war, doch wurde nach der Crisis die Geschichte der Hawks massiv umgeschrieben, und das Hawkworld Annual (vol. 2) #1 (1991) enthüllte schließlich, daß vielmehr der erste Hawkman Mitglied der Liga gewesen war.
    Der Millionär Carter Hall war die Reinkarnation des ägyptischen Prinzen Khufu Kha-Taar, seine Frau Shiera die von Khufus Geliebter Chay-Ara. Aus dem geheimnisvollen „n-ten Metall“ („Nth Metal“) erschuf er für sich und Shiera zwei künstliche Paar Flügel, mit denen sie zu den Superhelden Hawkman und Hawkgirl wurden und in den 40er Jahren gemeinsam Gründungsmitglieder der ursprünglichen Justice Society of America waren, die wiederum während des Zweiten Weltkrieges geschlossen der All-Star Squadron beitrat.
    Genau wie der Rest der Justice Society lange Zeit durch Magie junggehalten, bekamen Carter und Shiera später einen gemeinsamen Sohn, Hector, der zum Superhelden Silver Scarab wurde und heute als Dr. Fate IV bekannt ist. Am Ende von JLA: Incarnations #1 (Juli 2001) traten Carter und Shiera dann der Justice League of America als Verbindungspersonen zur Justice Society bei, womit sie in der derzeit gültigen Continuity nach Green Arrow und Atom das achte und neunte Mitglied gewesen waren.
    Im Zuge der Crisis on Infinite Earths verschlug es die beiden gemeinsam mit dem Rest der Justice Society in eine andere Dimension, wo sie im Kampf gegen die Götter von Asgard den Weltuntergang verhindern mußten. Kurz nach ihrer Rückkehr zur Erde wurden Carter und Shiera dann in Zero Hour: Crisis in Time #3 (September 1994) gemeinsam mit Hawkman III (Katar Hol) und dem „Hawkgod“ zum „ultimativen“ Hawkman verschmolzen, der in Justice League America #0 (Oktober 1994) erneut der Justice League beitrat und in Hawkman (vol. 3) #33 (Juni 1996) schließlich das Reich des „Hawkgods“ betrat und auf diese Weise „starb“. Erst in JSA #23 (Juni 2001) wurde Hawkman - Carter - dann wieder zum Leben erweckt und trat im Anschluß der neuen JSA bei.
    Carter kann mit Hilfe seiner künstlichen Flügel fliegen und ist ein Experte im Umgang mit modernen wie antiken Waffen. Darüber hinaus verfügt er nunmehr über die Erinnerung an all seine früheren „Leben“, inklusive der Erinnerungen von Katar Hol. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
    Der Red Tornado II ist ein Android, der in Justice League of America #64 (August 1968) vom verbrecherischen Wissenschaftler T.O. Morrow erschaffen wurde, doch unmittelbar nach seiner Fertigstellung ergriffen zwei körperlose Wesen, der Tornado Champion (erster Auftritt in in Mystery in Space #75 [Mai 1962]) und sein böses Gegenstück, der Tornado Tyrant (erster Auftritt in Mystery in Space #61 [August 1960]), von seinem Körper Besitz und verliehen ihm ein eigenes Bewußtsein, verloren jedoch im Gegenzug jegliche Erinnerungen an ihre Herkunft.
    Kaum hatte er einen freien Willen erlangt, wandte sich der Red Tornado von seinem Schöpfer ab und schloß sich der Justice Society of America an. Einige Zeit darauf wechselte er das Team und trat in Justice League of America #106 (Juli 1973) der Justice League of America bei. Im selben Heft nahm er auch seine zivile Identität als John Smith an und lernte eine Frau namens Kathy Sutton kennen, die er später heiratete und mit der er ein Waisenmädchen namens Traya adoptierte.
    Im Laufe der Zeit wurde der Körper des Red Tornado mehrfach zerstört, konnte jedoch bislang jedesmal wieder zusammengesetzt werden. Im Zuge einer Neuformierung der Justice League trat er dann aus dem Team aus und wurde einige Zeit darauf in eine Art Elemantarwesen, eine lebende Verkörperung des Windes, verwandelt. Kurz darauf erhielt er mit Hilfe von Firestorm einen neuen Körper, doch besaß er zunächst keine Kontrolle über diesen und verlor so verübergehend jegliche Meschlichkeit. Daraufhin schloß er sich einer Gruppe anderer Elementarwesen, den Leymen (Primal Force war lediglich der Titel der Serie), an. Nach der Auflösung des Teams deaktivierte er sich selbst und verharrte für einige Zeit leblos im früheren Hauptquartier der Justice League.
    Als dort der jugendliche Ableger der JLA, die Young Justice, ihr neues Hauptqurtier bezog, erwachte der Tornado wieder und mußte erkennen, daß er seine Menschlichkeit zurückerhalten hatte. Seither fungierte er als Mentor für das Team und versuchte zudem, mit Kathy und Traya wieder so etwas wie ein „normales“ Familienleben zu führen. Angebote, der JLA und der JSA beizutreten, lehnte er wiederholt ab, doch ist gut möglich, daß er nach der unlängst erfolgten Auflösung der Young Justice nun doch eines der Angebote annehmen wird.
    Der Red Tornado besitzt Kontrolle über den Wind, kann fliegen und mächtige Wirbelstürme erzeugen, die er auch als Waffe einsetzen kann, ferner besitzt er einen superstärken und schwer zerstörbaren Körper. Er trägt hier sein klassisches „Kostüm“.
    Firestorm trat erstmals in Firestorm: The Nuclear Man (vol. 1) #1 (März 1978) auf. Bei einer Bombenexlosion in einem Atomkraftwerk wurden der Schüler Ronald „Ronnie“ Raymond und Professor Martin Stein zu einem Wesen verschmolzen, das sich nunmehr Firestorm nannte. Ronnie stellte der Körper, während Stein in seinem Bewußtsein ständig präsent war, jedoch nach ihrer Trennung jegliches Wissen an seine Erlebnisse als Firestorm wieder verlor, was ihn schließlich zum Alkoholiker werden ließ. Firestorm wurde bald als Superheld bekannt und trat in Justice League of America #179 (Juni 1980) sogar der Justice League of America bei, der er bis zur Neuformierung des Teams treu blieb.
    Einige Zeit später mußte Stein erkennen, daß er an Krebs erkrankt war, und setzte nunmehr alles daran, sämtliche Nuklearwaffen der Erde zu vernichten, was ihn in Konflikt mit der Justice League, der Suicide Squad sowie einem russischen Helden namens Mikhail Denisovich Arkadin alias Pozhar (erster Auftritt in Firestorm - The Nuclear Man [vol. 2] #62 [August 1987]) brachte. Im Firestorm - The Nuclear Man Annual (vol. 2) #5 (1987) verschmolzen Firestorm und Pozhar dann zu einem neuen Firestorm, wodurch, wie sich später herausstellte, auch Steins Krebs geheilt wurde.
    Kurz darauf versuchten Agenten der UdSSR, Firestorm zu klonen, und erschufen so ein Wesen namens Svarozhich. Firestorm wurde eingeredet, er sei ein Elementarwesen, und man überzeugte ihn sogar, mit Svarozhich zu einem neuen Firestorm zu verschmelzen, allerdings wurde Stein aus dieser Verbindung nunmehr ausgeschlossen. Stein überzeugte Firestorm jedoch schließlich, diese Verbindung wieder aufzugeben, und machte sich gemeinsam mit Svarozhich in einem experimentellen Raumschiff auf den Weg ins All und brachte das Raumschiff zur Explosion, woraufhin er in einen wiederum neuen Firestorm verwandelt wurde (in Firestorm [vol. 2] #100 [August 1990]) und fortan das All bereiste, während sich Ronnie nicht länger in Firestorm verwandeln konnte.
    Einige Zeit später mußte Ronnie jedoch erfahren, daß er an Leukämie erkrankt war, allem Anschein nach aufgrund der Strahlung, der er all die Jahre über ausgesetzt gewesen war. Kurz darauf kehrte Stein zur Erde zurück, doch Ronnie weigerte sich, erneut mit ihm zu verschmelzen, aus Angst, seine Persönlichkeit zu verlieren. Stein gelang es trotz allem nicht nur, Ronnies Leukämie zu heilen, sondern diesem auch noch die Fähigkeit zu geben, sich nunmehr alleine in Firestorm zu verwandeln (in Extreme Justice #3 [April 1995]).
    In Extreme Justice #5 (Juli 1995) schloß sich Ronnie dann Captain Atoms „offizieller“ Justice League, die von der Öffentlichkeit nur „Extreme Justice“ genannt wurde, an, und nach der Auflösung des Teams versuchte er in Starman (vol. 2) #38 (Januar 1997) gemeinsam mit einigen anderen Helden, eine neue Justice League Europe zu gründen, die jedoch noch vor ihrem ersten Einsatz drei Mitglieder verlor. In jüngerer Vergangenheit war Ronnie dann Mitglied einer Ersatz-JLA und Verbündeter der kurzlebigen Power Company.
    Firestorm ist in der Lage, die Molekularstruktur von Materie in jeder gewünschten Weise zu verändern und auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes Blei in Gold zu verwandeln. Ferner kann er die Dichte von Objekten, inklusive seines eigenen Körpers, verändern, mit hoher Geschwindigkeit fliegen, Strahlung absorbieren und nukleare Energiestöße von sich geben.
    Der Black Panther I debütierte in Fantastic Four (vol. 1) #52 (Juli 1966). T’Challa ist der Sohn von T’Chaka, dem König des fiktiven afrikanischen Staates Wakanda, die es durch die Entdeckung des wertvollen Metalles Vibranium zu einem beträchtlichen Wohlstand gebracht hatte. Nachdem sein Vater von einem Vibranium- und Elfenbeinjäger namens Ulysses Klaw (heute der Superschurke namens Klaw) ermordet worden war, begab sich T’Challa auf einen Rachefeldzug, trainierte seinen Körper und Geist, kehrte schließlich nach Wakanda zurück, bestieg den Thron und unterzog sich einem uralten Ritual, das ihm erhöhte Körperkraft und geschärfte Sinne verlieh und ihm das Recht verlieh, das Kostüm des Black Panther, eines heiligen Totems seiner Familie, zu tragen.
    Als solcher wurde er zum Freund und Verbündeten der Fantastischen Vier und von Captain America, während Wakanda unter seiner Führung zur mit Abstand fortschrittlichsten Nation Afrikas wurde, aber dennoch seine kulturellen Wurzeln bewahrte. In The Avengers (vol. 1) # 52 (Mai 1968) schloß er sich dann den Rächern an, ursprünglich, um herauszufinden, ob diese eine Bedrohung für sein Land darstellten, doch schon bald freundete er sich mit seinen Teamkameraden an.
    Für kurze Zeit legte er sich sogar eine Tarnidentität als Lehrer namens Luke Charles zu, um auf diese Weise mehr über die Kultur der USA zu lernen, bis er sich entschloß, nach Wakanda zurückzukehren. Seither fungiert er zumeist als Reservemitglied der Rächer und war zwischenzeitlich auch Mitglied der Fantastic Force.
    Vor einiger Zeit wurde er in den USA in einen fingierten Skandal verwickelt, der in Wahrheit jedoch nur als Ablenkung diente, um ihn aus Wakanda fortzulocken, wo ein psychotischer Geistlicher namens Achebe und T’Challas eigene Stiefmutter Ramonda die Macht an sich rissen. Später gelang es ihm jedoch, die wahren Hintergründe des Staatstreiches aufzudecken, eine Verschwörung, in die auch verschiedene US-Geheimdienste verwickelt waren, was dazu führte, daß er den USA de facto den Krieg erklärte. Am Ende gelang es ihm schließlich, seinen Thron zurückzuerobern.
    Kurz darauf brachte er die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs, nur um seinen Gegner Killmonger daran zu hindern, dasselbe mit der Wirtschaft Wakandas zu tun, und kam in Black Panther (vol. 3) #20 (Juli 2000) im Kampf gegen diesen ums Leben, wurde jedoch direkt im Anschluß von Moon Knight und Brother Voodoo ins Leben zurückgholt.
    Wenig später kam es zum Krieg zwischen Wakanda und Lemuria, der Heimat der Deviants, der sich beinahe zu einer globalen Krise ausweitete. Nach Beendigung des Kriegszustandes vereitelte T’Challa den Plan einer Gruppe namens XCON, die bereits für Achebes Aufstieg in Wakanda verantwortlich gewesen war, die Macht in den USA an sich zu reißen, und befreite Kanada aus ihrer Gewalt.
    Einige Zeit darauf verwundete ein unter Halluzinationen leidender T’Challa versehentlich seine Verlobte, die Queen Divine Justice, was bei ihm zu schweren Depressionen führte. Kurz darauf wurde ein New Yorker Polizist namens Kevin „Kasper“ Cole zum neuen Black Panther und erhielt schließlich sogar T’Challas Erlaubnis, das Kostüm weiter zu tragen, hat allerdings mittlerweile die neue Identität von White Tiger II angenommen.
    T’Challa verfügt über übermenschliche Agilität, Ausdauer und geschärfte Sinne, die er seiner mystischen Verbindung zu Wakandas Panthergott verdankt, und ist ein erstklassiger Nahkämpfer und Spurensucher. Ferner ist er ein wissenschaftliches Genie und ein Computerexperte und bedient sich zahlreicher High-Tech-Hilfsmittel. Er trägt hier sein neues Kostüm, das erstmals in Black Panther (vol. 3) #1 (November 1998) zum Einsatz kam.
    Der Blue Beetle II trat erstmals in Captain Atom (vol. 1) #83 (November 1966) von Charlton Comics auf und war der Nachfolger des ersten Blue Beetle, Daniel Garrett, der in Mystery Men Comics #1 (August 1939) von Fox Feature Syndicate sein Debüt gegeben hatte und später von Charlton aufgekauft worden war. 1983 wurde der Beetle dann wiederum gemeinsam mit den übrigen Charlton-Charakteren von DC aufgekauft und beginnend mit Blue Beetle (vol. 2) #1 (Juni 1986) ins Post-Crisis-DC-Universum eingeführt.
    Theodore „Ted“ Kord war war ein junger, talentierter Erfinder, der für KORD Inc. (Kord Omiversal Research and Development), die Firma seines Vaters, arbeitete und bereits das Sicherheitssystem für das Hauptquartier der ersten Justice League entwickelt hatte. Nach dem Tod von Daniel Garrett nahm er die Identität des neuen Blue Beetle an und übernahm als Ted Kord die Leitung von KORD. In Legends #6 (April 1987) war er dann Gründungsmitglied der späteren Justice League International und freundete sich schon bald mit seinem Teamkameraden Booster Gold an. Nachdem er von seinem Vater bei KORD gefeuert worden war, gründeten er und Booster eine mäßig erfolgreiche Firma namens „The Blue and the Gold“ und riefen ein Spielcasino, den „Club JLI“, ins Leben, dem jedoch kein langes Leben vergönnt war.
    Nachdem Ted, der zwischenzeitlich an Übergewicht gelitten hatte, im Kampf gegen Doomsday schwer verwundet worden und kurzzeitig ins Koma gefallen war, begann er sich langsam von der Liga zu entfremden und war in Extreme Justice #0 (Januar 1995) schließlich sogar Gründungsmitglied von Captain Atoms „offizieller“ Justice League, die von der Öffentlichkeit nur „Extreme Justice“ genannt wurde.
    Nach der Auflösung des Teams gründeten er und Booster eine Softwarefirma, Lightspeed Entertainment, mit deren Einnahmen es Ted schließlich möglich war, die Kontrolle über die Firma seines Vaters wieder zuückzugewinnen. Eine weitere Firma, die er gemeinsam mit Booster ins Leben rief, war die Zustellerfirma „Blue and Gold Express“. Kurz darauf trat er einem neuen, kurzlebigen Team bei, das einmal mehr von Captain Atom geführt wurde, den LAW (Living Assault Weapons). Heute ist Ted nur noch selten als Superheld unterwegs, zumal bei ihm ein lebensgefährlicher Herzfehler diagnostiziert wurde (der jedoch mittlerweile wieder behoben zu sein scheint), ist aber dennoch weiterhin Reservemitglied der JLA.
    Ted verfügt über keinerlei Superkräfte, ist jedoch ein guter Nahkämpfer und darüber hinaus ein technisches Genie und verläßt sich auf allerlei technische Hilfsmittel, darunter Antigravitationsscheiben, die es ihm ermöglichen zu fliegen. Ted trägt hier sein Standard-Kostüm.
    Steel III: Dr. John Henry Irons trat erstmals am Ende von The Adventures of Superman #500 (Juni 1993) auf und war ein Wissenschaftler, der sich vor einer Waffenfirma, für die er einst gearbeitet hatte, versteckte und in Metropolis unter dem falschen Namen „Henry Johnson“ als Bauarbeiter untergetaucht war. Nachdem Superman ihm das Leben gerettet hatte, erschuf er sich nach dessen vermeintlichem „Tod“ im Kampf gegen Doomsday in Superman: The Man of Steel #22 (Juni 1993) eine Rüstung, in der er fortan als „Man of Steel“ den Kampf Supermans fortzuführen versuchte.
    Nach dessen Rückkehr freundete sich John Henry mit ihm an und nannte sich fortan schlicht Steel. Er zog zunächst nach Washington, D.C. und später nach Jersey City, New Jersey, um und wechselte seine Rüstung (genau wie auch sein Marvel-Gegenstück Iron Man) mehrfach. Seine Geheimidentität ist zudem seit geraumer Zeit öffentlich bekannt.
    In JLA #5 (Mai 1997) bewarb er sich für eine Mitgliedschaft in der JLA, trat dem Team schließlich in JLA #16 (März 1998) bzw. in JLA Secret Files & Origins #2 (August 1998) bei und kehrte später gemeinsam mit seiner Nichte Natasha nach Metropolis zurück, wo er seither in seiner eigenen Fabrik, den Steelworks, Waffen und Ausrüstung für die Polizei von Metropolis entwickelte. In Superman: The Man of Steel #116 (September 2001) kam er dann im Rahmen des Crossovers Our Worlds at War ums Leben, wurde jedoch schon in Superman: The Man of Steel #117 (Oktober 2001) wieder zum Leben erweckt und erhielt bei der Gelegenheit von Darkseid eine neue Rüstung, die Entropie-Aegis (Entropy Aegis). Sein bislang letzter Auftritt erfolgte in der Sonderausgabe Superman versus Darkseid: Apokolips Now (März 2003), in der Natasha eine eigene Rüstung für sich konstruierte.
    John Henrys Rüstung dient als Panzerung, ermöglicht es ihm zu fliegen und gewaltige Kraftakte zu vollbringen. Außerdem kann er aus den Handgelenken Stahlbolzen abfeuern und besitzt einen Vorschlaghammer mit Teleskop-Stiel, den er als Waffe einsetzt. John Henry trägt hier noch seine alte Rüstung aus der Zeit vor Our Worlds at War, die erstmals in Superman: The Man of Steel #99 (April 2000) zum Einsatz kam.
    Green Arrow I trat erstmals in More Fun Comics #73 (November 1941) auf, seine Entstehungsgeschichte wurde dann im Laufe der Zeit mehrfach umgeschrieben, und auch sein Charakter - ursprünglich war er wenig mehr als eine zweitklassiger Batman-Kopie - wurde in den 70er Jahren von Autor Dennis O’Neil komplett umgekrempelt. Oliver „Ollie“ Queen war einst der millionenschwerer Vorsitzende der Firma Queen Industries und als solcher ein nichtsnutziger Playboy gewesen, bis er eines Tages betrunken vom Deck seiner Yacht fiel und sich am nächsten Morgen am Strand einer einsamen Insel wiederfand. Notgedrungen brachte er sich selbst den Umgang mit Pfeil und Bogen bei, um damit Tiere zu erlegen und auf diese Weise zu überleben. Als jedoch nach drei Monaten endlich ein Schiff die Insel ansteuerte, bestand die Besatzung aus Drogenhändlern, die Oliver nach einem kurzen Kampf überwältigen und nach seiner Rückkehr in die Zivilisation der Polizei übergeben konnte.
    In der Folgezeit wurde er unter dem Namen Green Arrow zum Superhelden, nahm sich des jungen Waisen Roy Harper an und machte ihn zu seinem Partner Speedy (heute bekannt als Arsenal). Als Oliver Queen fungierte er derweil - zunächst anonym - als Geldgeber für die Justice League of America, in Justice League of America #4 (Mai 1961) trat er - wiederum als Green Arrow - dem Team dann als erster Neuzugang bei (in JLA: Year One #12 [Dezember 1998] wurde dies noch einmal für die aktuelle Version bestätigt, in der Ollie nunmehr das sechste Mitglied überhaupt ist). Innerhalb der Liga freundete er sich mit Green Lantern II (Hal Jordan) an und verliebte sich in Black Canary II (Dinah Laurel Lance), mit der er eine langjährige Beziehung führte.
    Innerhalb der Justice League fiel Ollie immer häufiger durch eine kritische Haltung auf, sein enormes Engagement für soziale Probleme führte schließlich sogar dazu, daß er seine Firma verkaufte und aus der Justice League austrat.
    Privat scheiterte seine Beziehung mit Black Canary letzten Endes daran, daß der Frauenheld Ollie einfach nicht treu bleiben konnte und Dinah zudem von einem ihrer Gegner entführt und schwer mißhandelt worden war. Nachdem er an einer Mission der Justice League Task Force teilgenommen hatte, mußte er erfahren, daß er mit einer früheren Geliebten einen mittlerweile erwachsenen Sohn namens Connor Hawke (heute Green Arrow II) hatte, doch kurz darauf kam er in Green Arrow (vol. 2) #101 (Oktober 1995) bei der Explosion eines Flugzeugs am Himmel über Metropolis ums Leben. In Green Arrow (vol. 3) #1 (April 2001) wurde er dann von Parallax wieder zum Leben erweckt und versucht seither zum einen, ein besseres Verhältnis zu seinem Sohn aufzubauen, und hat zum anderen auch seine Beziehung mit Black Canary endlich wieder aufgenommen.
    Ollie ist ein erstklassiger Bogenschütze und greift neben seinen Standard-Pfeilen genau wie sein Marvel-Gegenstück Hawkeye auch häufig auf ein Arsenal an vielseitigen „Trickpfeilen“ wie Boxhandschuh-, Netz- oder Explosivpfeilen zurück. Sein berühmtes zweites Kostüm, in dem er hier zu sehen ist, trägt er seit Green Arrow (vol. 3) #2 (Mai 2001) wieder.
Seite 1 (67), Panel 1: Die Szene knüpft unmittelbar an Seite 7 (21) aus Heft 1 an.

Als einer der Ältesten des Universums (Elders of the Universe) verfügt der Grandmaster verständlicherweise über ein enormes Wissen über das gesamte (Marvel-)Universum, kennt jedoch aus naheliegenden Gründen Krona, der ja aus dem DC-Universum stammt, nicht.

Panels 4-7: Kronas Entstehungegeschichte wurde erstmals in Green Lantern (vol. 2) #40 (Oktober 1965) erzählt, später in leicht veränderter Form noch einmal in Crisis on Infinite Earths #7 (Oktober 1985). Crisis on Infinite Earths #10 (Januar 1986) enthüllte wiederum, daß es tatsächlich die Hand des Anti-Monitors gewesen war, die Krona gesehen hatte, während die Graphic Novel Green Lantern: Ganthet’s Tale (1992) dies dahingehend abänderte, als daß die ganze Geschichte der Entstehung des Universums inklusive der Hand lediglich eine Illusion gewesen sei, die von einem abtrünnigen Wächter des Universums (Guardian of the Universe) namens Dawlakispokpok erschaffen worden war, um Feinde der Wächter glauben zu lassen, diese hätten das Universum selbst erschaffen.

Krona trägt hier sein ursprüngliches Kostüm.

Seite 2 (68), Panel 6: Bei dem vom Grandmaster erwähnten Wesen aus dem Marvel-Universum, das der einzige Überlebende des Universums sein soll, das vor dem Urknall existiert hatte, handelt es sich um Galaktus, der bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft näher erläutert wurde.

Seite 3 (69): Der Aufbau der Seite spielt selbstverständlich auf Seite 5 (19) aus Heft 1 an, auf der Eternity in einer ganz ähnlichen Pose zu sehen war.

Bei der Frau handelt es sich um Kismet, eine Göttin des Schicksals, die erstmals in The Adventures of Superman #494 (September 1992) aufgetreten war. Kismet existiert zwischen Licht und Finsternis und erleuchtet die Wege zwischen beiden Seiten. Sie urteilt selbst nicht, bietet aber jedem, dem sie sich zeigt, die Wahl zwischen Gut und Böse. Einst war sie unter dem Namen Ahti Priesterin eines außeridischen Volkes gewesen und hatte eine Beziehung mit einem gewissen Tuoni, doch als Ahti von den Herren der Ordnung (Lords of Order) zu einer der ihren erwählt wurde, wurde der neidische Tuoni zu ihrem Erzfeind Dominus.
In Superman (vol. 2) #139 (Oktober 1998) retteten Superman und der Zeitreisende Waverider Kismet vor Dominus und versteckten sie in der Vergangenheit im Körper eines Mädchens namens Sharon Vance, das ohne ihr Eingreifen eigentlich gestorben wäre. In der Gegenwart gab Sharon dann in Superman (vol. 2) #149 (Oktober 1999) ihr Debüt als Möchtegern-Superheldin „Strange Visitor“ und trug als solche das Kostüm, das zuvor der Energie-Superman getragen hatte. In Superman (vol. 2) #173 (Oktober 2001) übertrug sie schließlich im Zuge des Crossovers Our Worlds at War ihre Kräfte auf Superman und opferte damit ihr Leben. Allem Anschein nach ist Kismet auf diese Weise wieder zu ihrem einstigen Wesen zurückgekehrt.

Der Titel der Geschichte, „A Contest of Champions“ („Wettstreit der Champions“), stellt eine Anspielung auf die dreiteilige Marvel-Miniserie Contest of Champions (Juni - August 1982) dar, die, zum ersten Mal überhaupt, (fast) alle der damaligen Marvel-Superhelden in einer gemeinsam Geschichte auftreten ließ und somit den Vorläufer der späteren Mega-Crossover darstellte. Der gesamte Aufbau dieser Geschichte ist jener Miniserie nachempfunden, in beiden Fällen mußten zwei Gruppen von Helden gegeneinander antreten, um in verschiedenen Wettkämpfen einen „Preis“ zu gewinnen. Einer der Drahtzieher war hier wie dort der Grandmaster.
Von September bis November 1999 erschien darüber hinaus noch einmal eine zweite, fünfteilige Miniserie mit dem Titel Contest of Champions II.

Seiten 4-5 (70-71), doppelseitiges Panel: Mit dieser Szene hat Kurt Busiek sein Versprechen eingelöst, nicht einfach JLA- und Rächer-Mitglieder in Zweikämpfen à la DC versus Marvel gegeneinander antreten, sondern diese tatsächlich als Teams agieren, sprich: ihre Gegner untereinander wechseln zu lassen.

Metropolis wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Der Schriftzug auf dem großen Gebäude auf Seite 4 (70), „Siegel & Shuster Co.“, spielt auf die beiden Superman-Schöpfer Jerome „Jerry“ Siegel und Joseph „Joe“ Shuster an. Shuster starb 1992 im Alter von 78 Jahren, Jerry Siegel folgte ihm 1996 im Alter von 81 Jahren.

Das U-Bahn-Schild mit der Aufschrift „Broome/Certa“ vor Batmans Fuß auf Seite 4 (70) spielt auf John Broome und Joe Certa an. Broome schrieb in den späten 50er und 60er Jahren, während des sogenannten „Silver Age“ der Comics, die Abenteuer von Flash II (Barry Allen) und Green Lantern II (Hal Hordan), den er sogar selbst erfunden hatte, und starb 1999 im Alter von 85 Jahren. Joe Certa wiederum war, ebenfalls in den 50er und 60er Jahren, der erste Zeichner der Abenteuer des Martian Manhunter in den Serien Detective Comics und House of Mystery.

Der Schriftzug auf dem Gebäude unten links auf Seite 4 (70), „Marston Industries“, spielt auf William Moulton Marston an, den Erfinder von Wonder Woman (der außerdem auch an der Erfindung des Lügendetektors beteiligt war). Marston starb 1947 im Alter von 53 Jahren.

Der Schriftzug neben Captain America auf Seite 5 (71), „Dillin Park“, spielt auf Dick Dillin an, der die Justice League of America als Nachfolger von Mike Sekowsky ab Heft 64 (August 1968) zeichnete und der Serie bis zu seinem plötzlichen Tod im Alter von 52 Jahren treu blieb, woraufhin ihn George Pérez mit Heft 184 (November 1980) ersetzte.

Zu beachten ist, daß sich alle Namen auf diesen sowie auf den folgenden Seiten auf Autoren und Zeichner beziehen, die durch ihre Arbeiten für DC bekannt wurden, da wir uns hier schließlich im DC-Universum befinden.

Kleines Panel 2: Hawkeyes Vergleich der JLA mit der Squadron Supreme, deren Taktiken und Verhaltensmuster er zur Genüge kennt, führt dazu, daß er seine Gegner gefährlich unterschätzt, wie er sogleich zu seinem Leidwesen erfahren muß.

Kleines Panel 4: Der „Bumerang-Pfeil“ ist einer der bekanntesten „Trickpfeile“, derer sich Hawkeye (wie auch sein DC-Gegenstück Green Arrow) gerne bedient. Wie der Name bereits abdeutet, kehrt der Pfeil automatisch zurück, wenn er sein Ziel verfehlt hat, und erwischt so im Idealfall einen Gegner, der sich zuvor geduckt hatte, doch noch von hinten. Das letzte Mal setzte Hawkeye den Trick mit dem Bumerang-Pfeil in The Avengers (vol. 3) #5 (Juni 1998) mit Erfolg gegen den Whizzer ein.

Der Whizzer II hatte seinen ersten Auftritt in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971). Stanley Stewart war einst ein Postbote gewesen, der, nachdem er in eine mysteriöse Nebelbank geraten war, plötzlich über Supergeschwindigkeit verfügte. Als Whizzer war er Gründungsmitglied der Squadron Supreme, hat heute eine Frau namens Madeline und mit ihr eine gemeinsame Tochter mit Namen Tina.
Der Whizzer ist das Squadron-Gegenstück zu Flash II (Barry Allen) und besitzt mehr oder weniger dieselben Kräfte wie dieser.

Kleines Panel 4: Flashs Bezeichnung für Hawkeye, „Lila Pfeil“ („Purple Arrow“), spielt auf seinen JLA-Teamkameraden Green Arrow an.

Seite 6 (72), Panel 1: Nicht nur, daß der Flash dank seines Teamkameraden Green Arrow bereits mit Bumerang-Pfeilen vertraut ist, er hat mit Captain Boomerang auch noch einen Gegner in seiner Schurkengalerie (Rogues Gallery), dessen Spezialität Bumerangs sind.

Captain Boomerang hatte seinen ersten Auftritt in The Flash (vol. 1) #117 (Dezember 1960). Der Australier George „Digger“ Harkness, der uneheliche Sohn des amerikanischen Spielzeugherstellers Willard W. Wiggins, geriet schon als Teenager ständig in Konflikt mit dem Gesetz und wurde schließlich von seiner Mutter in die USA geschickt, wo ihm sein Vater einen Job in Central City gab. Die Identität des „Captain Boomerang“ wurde ursprünglich erschaffen, um für Bumerangs zu werben, doch statt dessen nutzte Digger sie, um zum Superschurken zu werden.
Als Captain Boomerang nutzte Digger normale und speziell präparierte Bumerangs mit besonderen Fähigkeiten. Schon bald nach seinem Debüt trat er der Schurkenliga (Rogues Gallery) bei und war zwischenzeitlich Mitglied der Regierungsorganisation Suicide Squad. Nebenbei trug er kurzzeitig das Kostüm seines verstorbenen Mit-Schurken Mirror Master, um auf diese Weise heimlich weiter Verbrechen begehen zu können.
In Underworld Unleashed #1 (November 1995) ging er einen fatalen Pakt mit dem Höllenfürsten Neron ein, der ihn das Leben kostete, konnte jedoch später in The Flash (vol. 2) #129 (September 1997) vom Flash III ins Leben zurückgeholt werden. In The Flash Secret Files & Origins #2 (November 1999) wurde er dann von Flash IV schwer verwundet, woraufhin er die Erschaffung des neuen Schurken namens Replikant (Replicant) veranlaßte.

Panel 3: Das Schild mit der Aufschrift „Kane“ spielt auf den Zeichner Robert „Bob“ Kane an, der gemeinsam mit Autor Bill Finger 1939 die Figur des Batman erfand. Kane starb 1998 im Alter von 82 Jahren.

Panel 6: Als fürsorgender Bruder bringt Quicksilver selbstverständlich zuallererst einmal seine Schwester aus der unmittelbaren Gefahrenzone.

Panel 7: Ein Kampf zwischen Batman und Captain America gehört seit Jahrzehnten nicht nur im Umfeld der JLA/Avengers-Diskussion zu den unter Fans am heftigsten diskutierten Konfrontationen. Beide repräsentieren für ihren jeweiligen Verlag das Höchstmaß normalmenschlicher Leistungsfähigkeit, den perfekten Kämpfer ohne Superkräfte (wobei Captain Americas Leistungsfähigkeit im Gegensatz zu Batman durch sein Supersoldaten-Serum noch gefördert wird) mit einem unbeugsamen Willen und darüber hinaus den idealen Taktiker.
Erstmals traten die beiden in Marvel versus DC #3 (April 1996) gegeneinander an - umso enttäuschender war, daß sich der Kampf, der laut Batman „Stunden“ gedauert hatte, auf gerade mal vier Seiten beschränkte und Batman am Ende nur durch einen dummen Zufall - die Kanalisation, in der die beiden kämpften, wurde geflutet und Captain America von den heranströmenden Wassermaßen vorübergehend außer Gefecht gesetzt - gewann.
Im Crossover Batman/Captain America (ebenfalls noch 1996) von Autor und Zeichner John Byrne, das allerdings nicht in der normalen Continuity spielte, sondern im Jahr 1945, während des „Golden Age“, kam es einmal mehr nur zu einem kurzen Kampf zwischen Steve Rogers und Bruce Wayne, die bei dieser Gelegenheit die Geheimidentität des jeweils anderen erkannten und daher den Kampf abbrachen, nachdem Batman festgestellt hatte, daß sie einander nahezu ebenbürtig waren, ja Captain America ihm gegenüber sogar „etwas im Vorteil“ zu sein schien.
Dies ist daher laut Kurt Busiek nun der „definitive“ Kampf zwischen Batman und Captain America.

Seite 7 (73), Panels 13-14: Der Erkenntnis, daß Captain America Batman nach einem langen, harten Kampf schließlich besigen würde, ging eine reifliche Überlegung von Seiten Kurt Busieks voraus. Umso erfreulicher ist, daß er uns den tatsächlichen Kampf in seiner vollen Länge erspart und das theoretische Ergebnis statt dessen kurzerhand als taktische Analyse Batmans präsentiert, zumal beide Kämpfer intelligent genug sind, um die Sinnlosigkeit ihres Kampfes schnell zu erkennen.

Seite 8 (74), Panel 3: Und wieder bekannte Namen am laufenden Band. Das „Bates Café“ bezieht sich auf Cary Bates, der die Justice League of America gemeinsam und im Wechsel mit Elliot S! Maggin von Heft 116 (April 1975) bis Heft 124 (November 1975) schrieb, und „Wein“ ist sein Vorgänger Len Wein, der die Serie von Heft 100 (August 1972) bis Heft 115 (Februar 1975) verfaßte und darüber hinaus das dritte DC/Marvel-Crossover überhaupt, Batman vs. The Incredible Hulk aus DC Special Series #27 (1981), schrieb.

Panel 7: Ihre Chaosmagie bezieht die Scarlet Witch im Marvel-Universum von Chthon, der das erste Mal in Marvel Chillers #1 (Oktober 1975) als „Der Andere“ (“The Other“) zu sehen war, in The Avengers (vol. 1) #185 (Juli 1979) dann in einem menschlichen Wirtskörper auftrat und in seiner wahren Gestalt schließlich das erste Mal in The Avengers (vol. 1) #187 (September 1979) zu sehen war. Chthon ist einer der Alten Götter (Elder Gods) des Marvel-Universums und wurde kurz nach der Entstehung der Menschheit erschaffen. Gemeinsam mit seiner Schwester Gäa (Gaea/Gaia) bewohnte er die Landmassen der Erde.
Wißbegierig wie er war, hielt Chthon sein mystisches Wissen, das er über die Jahrtausende hinweg angesammelt hatte, auf einer Pergamentrolle fest, die später als das Darkhold bekannt werden sollte. Nach seiner Flucht in eine andere Dimension konnte er durch das Darkhold hindurch unwissende Sterbliche auf der Erde beeinflussen, in der Hoffnung, es irgendwann als Dimensionsportal nutzen zu können, um eines Tages auf die Erde zurückzukehren.
Im Laufe der Jahrtausende ging das Darkhold durch viele Hände, und mehrfach wurde versucht, Chthon, dessen irdische Essenz im Berg Wundagore gefangen war, zu befreien. Schließlich ergriff er sogar Besitz vom Körper der Scarlet Witch, die auf Wundagore geboren worden war und von Geburt an mit Chthons Chaosmagie in Verbindung stand, doch den Rächern gelang es am Ende, Wanda wieder von seinem Einfluß zu befreien und Chthons Essenz einmal mehr im Inneren von Wundagore einzusperren.

Im DC-Universum dagegen geht die Chaosmagie auf die Herren des Chaos (Lords of Chaos) zurück, die gemeinsam mit ihren Gegenstücken, den Herren der Ordnung (Lords of Order), erstmals in More Fun Comics #67 (Mai 1941) auftraten und in DC Special Series #10 (1978) schließlich das erste Mal namentlich als solche identifiziert wurden. Die Herren der Ordnung und die Herren des Chaos sind zwei elementare Mächte, die während der Entstehung des Universums erschaffen wurden und seither miteinander um die Vorherrschaft ringen.
Beide Seiten bedienen sich sterblicher Agenten, so ist Dr. Fate in seinen verschiedenen Inkarnationen seit jeher ein Diener von Nabu, einem der Herren der Ordnung, und das ungleiche Heldenpaar Hawk & Dove erhielt seine Kräfte einst im Zuge eines Experimentes, das von einem Herren der Ordnung namens Terataya und einem Herren des Chaos namens T’Charr ins Leben gerufen wurde, um auf diese Weise einen Beweis für die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz beider Seiten zu erbringen. Kismet gehört ebenfalls zu den Herren der Ordnung.
Während der Crisis on Infinite Earths beschlossen die Herren der Ordnung, sich aus dem Kampf herauszuhalten und dem Chaos zu erlauben zu triumphieren, in der Hoffnung, daß in der Folge ein neues Universum entstehen würde, in dem die Ordnung einmal mehr regieren würde.

Das Symbol für die Chaosmagie des DC-Universums stammt aus den beiden Kid Eternity-Miniserien, die 1991 bzw. 1993 beim DC-Sublabel Vertigo erschienen, und wurde dort mit dem Titelhelden Kid Eternity bzw. den Herren des Chaos assoziiert.

Seite 9 (75), Panels 1 und 3: Der Daily Planet wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 10 (76), Panel 2: Der Schriftzug auf dem Gebäude, „Swan“, spielt auf Curtis „Curt“ Swan an, der seit 1953 die Abenteuer von Superman gezeichnet hatte und in den 70er Jahren zu den prägendsten Superman-Zeichnern überhaupt zählte. Mit John Byrnes Man of Steel-Reboot nach der Crisis verließ Swan die Superman-Serien dann und verstarb 1996 nach einem letzten Vierteiler mit Supergirl und Brainiac im Alter von 76 Jahren.

Panel 5: Bei den JLA-Reservisten, die der Martian Manhunter telepathisch herbeiruft, handelt es sich um Steel III, Black Canary II, Green Arrow I, Hawkman I, den Blue Beetle II, Firestorm, den Red Tornado II, Captain Atom und Zatanna.

Seite 11 (77), Panel 1: Plastic Mans Kommentar, „Seit wann ist Schuppi unser König?“ („Who died and made him king?“), geht hinten los, da Aquaman - wie der Plastic Man selbst erkennen muß - immerhin tatsächlich ein König ist.

Aquaman bringt seine Handprothese wieder an, die Iron Man auf Seite 4 (70) abgetrennt hatte.

Die Gestalt, die der Plastic Man angenommen hat, ist den Abbildungen aus den Werbeanzeigen für die „Sea-Monkeys“ entlehnt, die in den 60er Jahren die Rückseiten zahlreicher Comichefte zierten. Bei den „Sea-Monkeys“ handelt es sich um eine Art Miniatur-Krebse (zoologischer Name Artemia nyos), die man gewissermaßen als Instant-Paket kaufen und im Wasserglas selbst „züchten“ kann (ganz ähnlich wie die in Deutschland ungleich bekannteren, artverwandten „Urzeit-Krebse“). 1957 von einem Fischer namens Harold von Braunhut entdeckt, waren die possierlichen Tierchen ab 1960 erhältlich und wurde ab 1962 dann unter dem heute bereits legendären Namen „Sea Monkeys“ vertrieben.

Panel 7: Das Rächer-Hauptquartier (Avengers Mansion) wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 12 (78), Panel 1: Die I-95 (Interstate 95) führt von Miami, Florida an der Ostküste der USA hinauf bis zur kanadischen Grenze.

Auf der Erde des Marvel-Universums existieren fiktive DC-Städte wie Metropolis nicht, dementsprechend befindet sich an der entsprechenden Stelle im Marvel-Universum auch nichts Besonderes.

Panel 2: Der Ansatzpunkt, die Marvel-Erde sei ein wenig „kleiner“ als die DC-Erde, erklärt, wie auf letzterer zahlreiche zusätzliche Städte Platz haben, die es im Marvel-Universum nicht gibt. Dagegen ist Supermans Kommentar, die Marvel-Erde sei möglicherweise schlicht „rückständig“ („backwards“), ein weiteres Indiz für sein merkwürdiges feindseliges Verhalten, was Wonder Woman mit ihrem Kommentar noch einmal untermauert.

Panel 8: Bei den Reservemitgliedern der Rächer, die die Wasp herbeiruft, handelt es sich um Warbird, Jack of Hearts, Photon, She-Hulk, Wonder Man und Herkules.

Seite 13 (79), Panel 1: Kyle Rayners Apartment mit der Nummer 4-R wurde von diesem in Green Lantern (vol. 3) #57 (Dezember 1994) bezogen und befindet sich in der Bleecker Street 175 im Stadtviertel Greenwich Village im New Yorker Stadtteil Manhattan. Damit ist Kyle gewissermaßen der Nachbar des Magiers Dr. Strange, der im Marvel-Universum in der Bleecker Street 177A wohnt, worauf erwähntes Heft 57 auch kurz anspielte.
Kyles Vermieter ist Radu Stancu, der eine Kaffeebar im Erdgeschoß des Hauses betreibt (man beachte das Logo, das Kyle im Crossover Green Lantern/Silver Surfer: Unholy Alliances #1 [1995] entworfen hatte), zu den weiteren Mietern gehören das lesbische Paar Li und Lee, ein Model namens Allison, ein blinder Musiker namens Cleveland Rose, eine Poetin namens Rachel und ein Filmstudent namens Nathan.

Panel 3: Die Mutterbox und Kyles Energiebatterie wurden bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Panel 7: Das Bild an der Tür zeigt Kyles frühere Freundin Donna Troy, ehemals Wonder Girl I, und ein Bild an der Wand zeigt den Titans-Tower.
    Wonder Girl I ist das Opfer zahlloser drastischer Überarbeitungen. Ursprünglich angelegt als jugendliche Ausgabe von Wonder Woman I, wurde sie in The Brave and the Bold (vol. 1) #60 (Juni 1965) als Mitglied der Teen Titans eingeführt, jedoch erst später eindeutig als eigenständiger Charakter identifiziert und im Laufe der Jahre noch mehrfach radikal umgeschrieben.
    Nach derzeit gültiger Continuity ist Donna Hinckley Stacy Troy ein „Avatar“ bzw. magischer Klon von Diana (Wonder Woman I/II) und wurde von Dark Angel, einer alten Gegnerin von Hippolyta, entführt und durch zahllose Leben geschleudert, die alle in einer Katastrophe endeten. Im letzten dieser Leben wurde sie nach dem Tod ihrer „Mutter“ und mehreren Adoptionen schließlich von den mythischen Titanen (Titans of Myth) auf den Planeten New Chronus geholt, wo sie Superkräfte erhielt.
    Zurück auf der Erde, wurde sie ohne Erinnerungen an ihre Zeit auf New Chronus zur Superheldin Wonder Girl I und trat den Teen Titans bei. Später machte sie ihren College-Abschluß und wurde Fotografin, verliebte sich in den geschiedenen College-Professor Terry Long und heiratete ihn schließlich. Einige Zeit darauf stellten die mythischen Titanen dann ihre Erinnerungen wieder her, woraufhin sie in The New Titans #55 (Juni 1989) den neuen Namen Troia annahm.
    Kurz darauf wurde Donna schwanger, doch als die Team Titans aus einer möglichen Zukunft in die Gegenwart kamen, um Donna zu töten, da ihr Sohn in ihrer Zeit zum mörderischen Lord Chaos geworden war, bat Donna die mythischen Titanen, ihr und ihrem ungeborenen Sohn jegliche Kräfte zu nehmen.
    Nach der Geburt ihres Sohnes Robert, genannt Bobby, kam es zum Streit zwischen Donna und Terry, der schließlich zur Scheidung führte. Kurz darauf trat Donna in The Darkstars #23 (August 1994) den Darkstars bei und war als Darkstar der Erde auch Mitglied der New Titans. Innerhalb des Teams lernte sie Green Lantern V kennen und begann eine Beziehung mit ihm, die jedoch abrupt endete, als Terry und Bobby bei einem Autounfall ums Leben kam.
    Damit hatte Donnas aktuelles Leben seinen Tiefpunkt erreicht, doch als Dark Angel Donnas Existenz einmal mehr auslöschen und sie in ihr nächstes Leben entsenden wollte, griffen Wonder Woman, Hippolyta und Flash III ein, besiegten Dark Angel und stellten Donna auf Grundlage von Flashs Erinnerungen wieder her.
    Mit neuen Superkräften ausgestattet, war sie - nunmehr wieder als Troia - Gründungsmitglied der neuen Titans und versuchte, ihre Erinnerungslücken wieder zu schließen, doch kurz nachdem ihr dies endlich gelungen war, wurde sie in Titans/Young Justice: Graduation Day #3 (August 2003) von einem außer Kontrolle geratenen Superman-Roboter getötet, erwachte allerdings unmittelbar darauf in einer ihr fremden Welt.
    Als Wonder Girl verfügte Donna über übermenschliche Kräfte sowie die Fähigkeit zu fliegen. Das Kostüm, in dem sie hier abgebildet ist, trug sie von Teen Titans (vol. 1) #23 (Oktober 1969) bis The New Titans #55 (Juni 1989).
    Der erste Titans-Tower war das erste Mal in einer Vorschau in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980) zu sehen, tatsächlich fertiggestellt wurde er allerdings erst in The New Teen Titans (vol. 1) #7 (Mai 1981) Gelegen auf einer Insel im New Yorker East River und umgeben von einem Parkgelände, diente der von Dr. Silas Stone, dem Vater von Victor Stone alias Cyborg, erbaute Tower den New Teen Titans als Hauptquartier, bis er im Kampf mit dem Dämonen Trigon zerstört wurde. Daraufhin beauftragten die Titans ein Team der besten Baufirmen New Yorks, den Tower wieder aufzubauen. Nach zahlreichen weiteren Angriffen durch verschiedene Gegner wurde der Tower dann endgültig in The New Titans #76 (Juni 1991) von der Wildebeest Society zerstört.
    Später erhielt das Titans-Team, das von den Ur-Titans neugegründet worden war, ein neues, unterirdisches Hauptquartier, über dem aus taktischen Gründen ein falscher, ein holographischer „Turm“ thronte, und das aktuelle Teen Titans-Team besitzt wiederum einen neuen, nun wieder echten Titans-Tower, der nunmehr in der Bucht von San Francisco nahe der Golden Gate Bridge steht.
Seite 14 (80), Panel 3: Der fiktive mittelamerikanische Kleinstaat Santo Rico mit der Hauptstadt Libertad spielte eine wichtige Rolle in Tales to Astonish (vol. 1) #54 (April 1964). Einst manipulierte die kommunistische Partei eine Wahl im vormals demokratischen Santo Rico, so daß ihr Vorsitzender, El Toro, zum Diktator des Landes aufsteigen konnte. Kurz darauf untersuchten Giant-Man und die Wasp den verdächtigen Sieg der Kommunisten und stürzten El Toro schließlich.

Panel 4: Die Statue in Santo Rico feiert den Sieg Giant-Mans und der Wasp über El Toro und war erstmals in einer von Kurt Busiek geschriebenen Geschichte in Night Thrasher (vol. 2) #17 (Dezember 1994) zu sehen, in Thunderbolts #11 (Februar 1998), einer weiteren Geschichte von Kurt Busiek, fehlte der Statue dann der Kopf El Toros. Die übrigen Schäden an der Statue inklusive der Graffiti sind dagegen erstmals in diesem Heft zu sehen.
    Giant-Man war Hank Pyms zweite kostümierte Identität, die dieser erstmals in Tales to Astonish (vol. 1) #49 (November 1963) annahm und in The Avengers (vol. 1) #28 (Mai 1966) schließlich gegen die von Goliath I eintauschte. In der Folgezeit trat Hank dennoch gelegentlich als Giant-Man auf, die längste Phase dauerte - mit einer kurzen Unterbrechung als Ant-Man I im „Heroes Reborn“-Universum - von Avengers (vol. 1) #366 (September 1993) bis The Avengers (vol. 3) #27 (April 2000).
    El Toro debütierte in Tales to Astonish (vol. 1) #54 (April 1964) als kommunistischer Diktator von Santo Rico und wurde am Ende des Heftes von Giant-Man und der Wasp gestürzt. Später tauchte er noch einmal als Mitglied einer Gruppe kommunistischer Schurken, der „People’s Defense Force“, auf, wurde jedoch am Ende von den Westküstenrächern erneut besiegt.
    Historisch gesehen sollte die Wasp hier ihr drittes Kostüm tragen, das in der Form von Tales to Astonish #51 (Januar 1964) bis #58 (August 1964) zum Einsatz kam, allerdings sieht es statt dessen vielmehr nach ihrem vierten Kostüm aus, das sie von Tales to Astonish #59 (September 1964) bis The Avengers (vol. 1) #9 (Oktober 1964) trug.
Panel 5: Das Graffiti auf El Toros Bein, „Rosita“, spielt auf Rita Smith an, die Frau von Kolorist Tom Smith.

Der fiktive Inselstaat Santa Prisca wurde in The Question #10 (November 1987) eingeführt. Vor einigen Jahren unternahm die Bevölkerung der karibischen „Republik“, ermutigt durch die Ereignisse im nahen Kuba, einen Putschversuch. Doch das Militär machte mit den Aufständischen kurzen Prozeß. Einige der Revolutionäre konnten jedoch entkommen, und so wurde der Sohn von einem von ihnen noch im Mutterleib anstelle seines Vaters zu lebenslanger Haft verurteilt und später als Erwachsener nach seiner Flucht zu Batmans Gegner Bane.
Einer der Revolutionäre, General Juan Pablo Sebastian, schaffte später dennoch den Aufstieg zum Staatschef, dem „El Jefe del País“ (später „El Jefe del Mundo“). Unter seiner Herrschaft war Santa Prisca ein durchaus wohlhabendes Land, dessen Reichtum größtenteils auf Drogen- und Menschenhandel aufgebaut war und in dem trotz allem Kinder an Unterernährung starben. Später versuchte Bane, mit Hilfe von Lex Luthor die Macht in seinem Heimatland an sich zu reißen, doch scheint ihm dies entweder nicht geglückt zu sein oder er hat seine neugewonnene Macht nicht lange halten können.

Hasaragua ist ein fiktiver mittelamerikanischer Staat im DC-Universum und war erstmals in Batman: GCPD #1 (August 1996) zu sehen. Der Attentäter Brutale war einst Folterexperte für die örtliche Geheimpolizei, bis ihn eine Revolution zur Flucht zwang. Später bekamen es die Birds of Prey mit Waffenhändlern aus Hasaragua zu tun, ferner stammt die Terrororganisation Cell Six aus dem Land, und auch Robins Gegner Joe Hollywood erhielt dort seine Kräfte.

Das fiktive südamerikanische Land Xochatan debütierte in Teen Titans (vol. 1) #1 (Februar 1966). Die Ureinwohner des Landes verehren noch ihre Naturgottheiten und wurden einst von einem gewissen Don Matanzas unterdrückt. Nach seiner Absetzung tyrannisierte er die Ureinwohner weiter mit einem monströsen Roboter, bis ihn die Teen Titans zur Strecke brachten.

Seite 15 (81), Spalte 1, Panel 1: Central City, die Heimatstadt des Flash II, wurde erstmals in Showcase (vol. 1) #4 (Oktober 1956) beim Namen genannt. Central City und die Nachbarstadt Keystone City sind die sogenannten „Zwillingsstädte“ (Twin Cities), die durch den Missouri River getrennt werden. Während Keystone an der östlichen Grenze von Kansas liegt, befindet sich Central City am westlichen Rand des US-Bundesstaates Missouri, etwa 30-40 Meilen nördlich von Kansas City.
Laut dem nicht ganz „offiziellen“ Atlas of the DC Universe wurde Central City ursprünglich als Zwischenstation für die Viehtriebe in den Westen gegründet und wuchs weiter an, als eine Eisenbahnstrecke durchs Stadtzentrum gebaut wurde. Am Ende des 19. Jahrhunderts war Central City gleichauf mit Chicago und erlebte nach Ende des Ersten Weltkriegs einen weiteren Boom, der dadurch noch gefördert wurde, daß Keystone City viele Jahre lang in einer Zeitblase gefangen war.
Heute ist Central City die fortschrittlichere der beiden Städte und hat sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs auf den Dienstleistungs- und Telekommunikationsbereich spezialisiert. Eine der größten Attraktionen der Stadt ist das Flash-Museum, ferner gibt es einen eindrucksvollen Theaterdistrikt und eine Universität. Weniger schön sind dagegen die Aktivitäten des Network, einer einflußreichen kriminellen Organisation, die im Gebiet der Zwillingsstädte operiert.

Das Flash-Museum wurde bereits in den Anmerkungen zu Heft 2 erläutert.

Die Statuen vor dem Museum stellen Flash II und Flash III dar.

Spalte 1, Panel 2: Die Statue ganz links stellt Green Lantern II (Hal Jordan, später Parallax, heute Spectre II) dar, in seinem bekannteren Kostüm mit den grünen Schulterkappen, das er seit Green Lantern (vol. 2) #35 (März 1965) trug. Hal ist im Flash-Museum aus dem Grund verewigt, da er einer der besten Freunde von Flash II war.

Die Statue mit den behaarten Beinen stellt Gorilla Grodd dar. Dieser trat erstmals in Flash #106 (Mai 1959) auf und stammt aus der Stadt Gorilla City, die tief im afrikanischen Dschungel verborgen liegt und von Gorillas bewohnt wird, die durch die Strahlung eines außerirdischen Meteors oder Raumschiffes enorme Intelligenz erlangt hatten.
Während die übrigen Bewohner von Gorilla City inklusive ihres Königs Solovar friedlich ihren überragenden wissenschaftlichen Fortschritt vorantreiben und sich vor den in ihren Augen gewalttätigen Menschen verstecken, ist Grodd ein machthungriger Eroberer, dessen Ziel es ist, sein Volk und darüber hinaus die in seinen Augen „minderwertige“ Menschheit zu versklaven. Zu diesem Zweck versuchte er sogar schon, einen Krieg zwischen den Gorillas und der Menscheit anzuzetteln, allerdings konnte er bislang jedesmal von Flash II, Flash III oder sogar der gesamten JLA aufgehalten werden.
Neben seinen enormen Körperkräften, die die eines normalen Gorillas um ein Vielfaches übertreffen, sowie seiner gewaltigen Intelligenz verfügt Grodd zudem über mächtige telepathische Fähigkeiten.

Das Bild, das von Grodd teilweise verdeckt wird, zeigt Sandman I, der erstmals in New York World’s Fair Comics 1939 (Juli 1939) bzw. Adventure Comics #40 (April 1940) auftrat. Wesley Bernard „Wes“ Dodds wurde 1913 als Sohn des Industriellen Edward Dodds geboren, besuchte nach dem Tod seiner Mutter verschiedene Internate und reiste später mit seinem Vater quer durch die ganze Welt. Im Fernen Osten fand Wesley Gefallen an der orientalischen Lebensart und lernte mehrere Sprachen und Kampfsportarten.
Zurück in den USA, machte er seinen Schulabschluß und studierte anschließend Betriebswirtschaft und Chemie. Nach seiner kurzzeitigen Rückkehr in den Fernen Osten begann er jedoch plötzlich an bizarren Träumen zu leiden, die ihn die Zukunft vorhersehen ließen. Tatsächlich stammten diese Träume von Morpheus, dem Herrn der Träume (Lord of Dreams), der ihn auf diese Weise noch ungeschehene Verbrechen sehen ließ.
Von den Träumen inspiriert, erschuf sich Wesley ein Kostüm und entwickelte ein spezielles Gas, das Menschen betäuben konnte und zudem als eine Art „Wahrheitsserum“ diente, und wurde zum kostümierten Helden Sandman I. Als solcher war er Gründungsmitglied der Justice Society of America, die er mit seinem geerbten Vermögen finanzierte. Zudem machte er den jungen Sanderson Hawkins zu seinem Partner Sandy, dem Golden Boy (heute Sand), und fand in Dian Belmont die Liebe seines Lebens.
Genau wie die übrigen Mitglieder der Justice Society wurde auch Wesley chronalen Energien ausgesetzt, die seinen Alterungsprozeß verlangsamten. Während des zweiten Weltkriegs trat Wesley dann gemeinsam mit dem Rest der Justice Society der All-Star Squadron bei, zog sich jedoch nach Ende des Krieges nicht zuletzt infolge eines Herzinfarktes ins Privatleben zurück.
Vor einigen Jahren kehrte er gemeinsam mit seinen alten Teamkameraden noch einmal zurück, erlitt allerdings einen zweiten Herzinfarkt und trat in der Folgezeit nur noch selten als Sandman in Erscheinung. Im Zuge der Zero Hour wurde er dann infolge eines Kampfes mit dem Schurken Extant der chronalen Energien beraubt, die ihn all die Jahre über jung gehalten hatten, und auf diese Weise in sein wahres Alter versetzt. In JSA Secret Files & Origins #1 (August 1999) opferte er schließlich sein Leben, und seine Träume gingen auf seinen einstigen Partner Sandy Hawkins über, der sich seither Sand nennt.

Das Bild rechts neben Grodd, das von der Sprechblase teilweise verdeckt wird, zeigt Lucas „Snapper“ Carr, der seinen Debüt in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) gab und ein Jugendlicher aus Happy Harbor, Rhode Island war, der der Justice League bei ihrem ersten Kampf gegen Starro half und im Gegenzug zum Ehrenmitglied und „Maskottchen“ des Teams ernannt wurde (in Wahrheit sollte er als „Identifikationsfigur“ für das jüngere Publikum fungieren), sein Spitzname rührt daher, daß er dazu neigt, ständig mit seinen Fingern zu schnipsen. In der zwölfteiligen Miniserie JLA: Year One (1998) wurde Snapper zwecks Modernisierung eine neue Berechtigung für seine Auftritte in den frühen Abenteuern der Liga gegeben, so war er nunmehr der Neffe von Simon Carr, der die Liga im Auftrag von Oliver Queen (Green Arrow) finanziell unterstützte, und war als Techniker für die Wartung des Hauptquartieres der Liga zuständig.
Später geriet Snapper kurzzeitig unter den Einfluß von Batmans Erzfeind, dem Joker, und verriet diesem die Lage des Hauptquartieres der Liga. Daraufhin wurde er aus der Liga ausgestoßen und machte diese später dafür verantwortlich, im Leben nichts erreichen zu können. Unter dem Einfluß des Schurken Star-Tsar verbündete er sich daraufhin mit dem Key, erhielt von diesem Superkräfte und gab sich ab Justice League of America #149 (Dezember 1977) selbst für Star-Tsar aus. Gemeinsam mit dem Key griff er die Liga an, doch als diese die Wahrheit herausgefunden und den wahren Star-Tsar besiegt hatten, beschafften sie Snapper - unter seinem richtigen Namen „Luke“ Carr - einen neuen Job bei den STAR-Labors.
Im Zuge des Crossovers Invasion! (1988) erhielt Snapper dann kurzzeitig Superkräfte, die es ihm ermöglichten, sich und andere zu teleportieren, woraufhin er mit einigen Schicksalsgenossen ein kurzlebiges Team galaktischer Abenteurer, der Blasters, gründete, deren Anführer er wurde. Nach dem Verlust seiner Superkräfte und seiner seiner Rückkehr zur Erde kehrte er nach Happy Harbor zurück, fand einen neuen Job als Automechaniker und heiratete er eine Frau namens Bethany Lee, von der er sich jedoch schon bald wieder scheiden ließ, war später der Partner und „Mentor“ des Zeitreisenden Helden Hourman III und in jüngster Vergangenheit zudem einer der Mentoren des jugendlichen Heldenteams Young Justice.

Die Szene im Schaukasten spielt auf das von Mike Sekowsky gezeichnete Cover von The Brave and The Bold (vol. 1) #28 (März 1960) an, den ersten Kampf der Ur-Justice League (Green Lantern II, Flash II, Wonder Woman I/II, Aquaman und der Martian Manhunter) gegen Starro. Bei der hier gezeigten Version handelt es sich allerdings um die Post-Crisis-Besetzung der Original-Liga mit Black Canary II anstelle von Wonder Woman. In dieser Besetzung war die Szene das erste Mal in JLA: Year One #4 (April 1998) zu sehen.

Black Canary trägt hier ihr ursprüngliches Kostüm, das sie in Detective Comics #554 (September 1985) gegen ein neues Kostüm eintauschte.

Starro trat bereits in Heft 1 auf, worauf sich die Scarlet Witch auch bezieht, und wurde bereits in den zugehörigen Anmerkungen besprochen.

Die Statue hinter Quicksilver stellt den Elastoman (Elongated Man) dar, der in The Flash (vol. 1) #112 (Mai 1960) debütierte. Ralph Dibny wuchs in der kleinen Präriestadt Waymore, Nebraska auf und träumte bereits als Kind von Ruhm und Reichtum. Der unverbesserliche Scherzbold entdeckte seine Berufung als Teenager, als er auf einem Jahrmarkt sein Interesse für Verrenkungskünstler entdeckte und schließlich herausfand, daß diese alle eine spezielle Limonade namens Gingold tranken, die den Fruchtsaft einer seltenen Frucht von der Yucatan-Halbinsel, dem Gingo, enthielt.
Nachdem Ralph den puren Fruchtsaft getrunken hatte, mußte er feststellen, daß ihm dieser die Fähigkeit gab, seinen Körper nach Belieben zu dehnen. In einem selbstentworfenen Kostüm wurde Ralph daraufhin zum Superhelden namens Elongated Man und freundete sich sogleich mit dem Flash II an.
Durch zahlreiche Auftritte im Fernsehen und auf Schaubühnen gelangte Ralph bald tatsächlich zu einem kleinen Vermögen und lernte zudem eine gewisse Sue Dearbon kennen, die er kurz darauf heiratete. Wenig später gab er offiziell seine Geheimidentität bekannt und reiste in der Folgezeit gemeinsam mit Sue um die Welt, wobei sie regelmäßig Kriminellen das Handwerk legten.
Zwar hatte der Flash ihn bereits in Justice League of America #42 (Februar 1966) für eine Mitgliedschaft in der Justice League vorgeschlagen, doch nahm Ralph das Angebot erst in Justice League of America #105 (April 1973) wahr. In Justice League America #24 (Februar 1989) war er dann Gründungsmitglied der Justice League Europe, in der seine Frau Sue regelmäßig Monitor-Wachdienst leistete und später sogar zur Koordinatorin des Teams aufstieg.
Seit der Auflösung der Justice League Europe ist Ralph wieder als freier Abenteurer unterwegs, nahm an einer Mission der Justice League Task Force teil und ist nun Reservemitglied der neuen JLA, zudem stand er der kurzlebigen neuen Doom Patrol zur Seite. Derzeit tritt Ralph in der neuen Miniserie Formerly Known As the Justice League auf.
Ralph ist in der Lage, seinen Körper beliebig zu dehnen und darüber hinaus ein erstaunlich guter Detektiv, das einzige Betätigungsfeld, in dem er vollkommen ernst agiert. Das Kostüm, das er hier trägt, kam in der Form in keinem Heft vor - seinem Originalkostüm, das bis Detective Comics #350 (April 1966) zum Einsatz kam, fehlt der dunkle Halsbereich, während auf dem Kostüm, das er von Justice League Europe #37 (April 1992) bis Green Lantern (vol. 3) #81 (Dezember 1996) trug, ein großes „E“ auf der Brust prangte, das hier eindeutig fehlt.

Spalte 1, Panel 3: Der Schaukasten zum Thema „Speed Force“ zeigt Max Mercury, Impulse, Jesse Quick, Flash I und Kid Flash I.
    Max Mercury, der in The Flash (vol. 2) #76 (Mai 1993) erstmals auftrat, ist tatsächlich identisch mit Quicksilver, der sein Debüt in National Comics #5 (November 1940) aus dem Hause Quality Comics gab, ein Verlag, der 1956 von DC aufgekauft wurde.
    Der Mann, dessen wahrer Name nicht bekannt ist, wurde im frühen 19. Jahrhundert im amerikanischen Westen geboren und freundete sich 1838 als Scout mit den ansässigen Schwarzfußindianern an. Als der Kommandant des Forts, in dem Max stationiert war, jedoch veranlaßte, den Stamm abzuschlachten und als erstes den Medizinmann töten ließ, verlieh dieser dem Scout noch im Sterben mittels uralter Magie übermenschliche Geschwindigkeit, die dieser sogleich nutzte, um das drohende Massaker zu verhindern. In der Folgezeit war der Scout unter den Indianern als „Ahwehota“ bekannt, auf Englisch „Windrunner“.
    Eines Tages spürte er jedoch erstmals, wie er von der Speedforce angezogen wurde, und rannte schneller denn je, wodurch er einen Zeitsprung ins Jahr 1891 machte. Im Laufe der Zeit reiste er immer weiter durch die Zeit und wurde so unter so schillernden Namen wie Whip Whirlwind, Lightning, Blue Streak, Quicksilver, Buckshot, Smilin’ Speedster und Thunderpace bekannt.
    In den 1970er Jahren beschloß er schließlich, sich zur Ruhe zu setzen, und wurde erst wieder als Max Mercury aktiv, als Flash I, Flash III und Johnny Thunder seine Hilfe im Kampf gegen Professor Zoom benötigten, der sich für den verstorbenen Flash II ausgab. In der Folgezeit fungierte der „Zen-Meister der Geschwindigkeit“ (Zen Master of Speed) dann als Mentor von Impulse, dessen gesetzlicher Vormund er unter dem Decknamen Max Crandall wurde, und fand zudem heraus, daß er eine erwachsene Tochter namens Helen hatte, mit der er seither zusammenlebte.
    Kürzlich ergriff Rival, ein alter Gegner von Flash I, Besitz von Max’ Körper Besitz und floh mit diesem in eine unbekannte Zeitepoche, während Max’ Geist in der Speedforce gefangen war.
    Max verfügt über die üblichen Geschwindigkeitskräfte, die auch die anderen Speedster besitzen. Er ist hier in seinem klassischen Kostüm zu sehen.
    Jesse Quick debütierte in Justice Society of America (vol. 1) #1 (August 1992). Jesse Belle Chambers ist die Tochter von John Chambers alias Johnny Quick I und seiner ehemaligen Teamkameradin Libby Lawrence alias Liberty Belle. Jesse verschafft sich ihre Supergeschwindigkeit mit Hilfe derselben Formel wie ihr Vater und wurde als Jesse Quick zur Verbündeten von Flash III. Nach dem Tod ihres Vaters übernahm sie außerdem die Leitung von dessen Firma Quickstart Enterprises.
    Jesse war für kurze Zeit Mitglied von Booster Golds kurzlebigem Team, dem Konglomerat (Conglomerate), und später Gründungsmitglied der neuen Titans, denen sie bis zu ihrer kürzlich erfolgten Auflösung treu blieb. In The Flash (vol. 2) #140 (August 1998) sprang sie darüber hinaus kurzzeitig für Wally als Mitglied der JLA ein.
    Kürzlich verlor sie im Kampf gegen Zoom II ihre Kräfte, und bislang ist nicht klar, ob sie diese in absehbarer Zeit zurückerhalten wird. Derzeit fungiert sie als Geschäftsführerin der JSA.
    Jesses Geschwindigkeitskräfte glichen denen ihres Vaters und waren mit denen von Flash III vergleichbar, auch wenn sie bei diesem ungleich ausgeprägter sind, zudem war sie in der Lage, über kurze Strecken zu fliegen. Das Kostüm, in dem sie hier zu sehen ist, debütierte in The Titans Secret Files & Origins #2 (Oktober 2000).
    Kid Flash I ist die frühere Identität von Wally West, in der dieser erstmals in The Flash (vol. 1) #110 (Dezember 1959/Januar 1960) zu sehen war und die er in Crisis on Infinite Earths #12 (März 1986) schließlich gegen seine heutige Identität als Flash III eintauschte. Als Kid Flash war Wally Mitglied der Teen Titans, seine Kräfte waren seinerzeit noch nicht annähernd so ausgeprägt wie heute.
    Wally ist hier in seinem zweiten Kid Flash-Kostüm zu sehen, das er von The Flash #135 (März 1963) bis Crisis on Infinite Earths #12 (März 1986) trug.
    Impulse, Flash I und die Speedforce wurden bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.
Spalte 2, Panel 1: Die goldene Stadt Asgard, die erstmals in Journey into Mystery #85 (Oktober 1962) zu sehen war, ist die mythische Heimat der Asen, der nordischen Götter, zu denen auch Thor gehört. Asgard befindet sich auf eine Art kosmischen Insel von der Größe eines Kontinents, auf der es trotz des Fehlens einer Sonne einen natürlichen Tag-und-Nacht-Rhythmus gibt. Auf der Insel befinden sich neben Asgard selbst noch drei weitere „Welten“ des asischen Dimensionssystems, Vanaheim, Alfheim und Nidavellir, während die Erde - den Asen bekannt als „Midgard“ - die fünfte Welt darstellt. Bei den übrigen vier Welten handelt es sich um Jotunheim, das Reich der Riesen, Svartalfheim, die Heimat der Gnome, das Totenreich Hel und Muspelheim, die Heimat der Dämonen.
Im Laufe der Jahre wurde Asgard mehrfach erobert, zerstört, in andere Dimensionen versetzt und von seinen Bewohnern verlassen, doch bislang kehrte die Stadt am Ende noch jedes Mal zu ihrem alten Glanz zurück.
Regiert wird Asgard seit Jahrtausenden von Thors Vater Odin, der jedoch kürzlich gestorben ist und von seinem Sohn beerbt wurde.

Bei dem Regenbogen handelt es sich tatsächlich um die Regenbogenbrücke Bifröst (Bifrost), die Asgard und Midgard verbindet und ebenfalls das erste Mal in Journey into Mystery #85 (Oktober 1962) zu sehen war. Bewacht wird die Brücke für gewöhnlich von Heimdall.
In Journey into Mystery #513 (Oktober 1997) wurde die Brücke zerstört und ihre Einzelteile über ganz Midgard verstreut, doch spürte Thor in der Folgezeit sämtliche Trümmerstücke auf, so daß die Brücke in The Mighty Thor (vol. 2) #14 (August 1999) schließlich wieder vollständig hergestellt werden konnte.

Spalte 2, Panel 2: Der Olymp (Mount Olympus) ist die Heimat der Olympier, der griechischen Götter, die vom Göttervater Zeus regiert werden. Im DC-Universum debütierte der Olymp mitsamt seinem Götterpantheon in All-Star Comics (vol. 1) #8 (Dezember 1941/Januar 1942), im Post-Crisis-DC-Universum wurde er dann in Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987) eingeführt. Zwischenzeitlich war der Olymp in Action Comics #600 (Mai 1988) von Darkseid verwüstet worden, woraufhin die Olympier die irdische Dimension verließen und sich auf Neu Olymp (New Olympus) niederließen. Diesen überließen sie nach den Ereignissen des Crossovers War of the Gods wiederum ihren römischen Pendants, mit denen sie allerdings später wieder verschmolzen. Während ihrer kurzen Zeit als „Göttin der Wahrheit“ wohnte Diana selbst auf dem Olymp.
Mittlerweile befindet sich der göttliche Olymp wieder in der irdischen Dimension auf der Spitze des griechischen Berges desselben Namens, ist allerdings für Normalsterbliche nicht zugänglich. Wonder Woman erreicht ihn mit Hilfe des Amulettes der Harmonia (Amulet of Harmonia), das sie in Wonder Woman (vol. 2) #2 (März 1987) erhalten hatte und das Portale zwischen den Welten öffnen kann.

Im Marvel-Universum gibt es den Olymp ebenfalls, er ist dort die Heimat des Rächers Herkules. Zudem verschlug es Wonder Woman und Superman in Action Comics #761 (Januar 2000) nach Asgard, wo sie der DC-Version von Thor begegneten.

Spalte 2, Panel 3: Einer der Köpfe, die von hinten zu sehen sind, gehört Volstagg dem Voluminösen (Volstagg the Voluminous), auch bekannt als Volstagg der Enorme (Volstagg the Enormous), der seinen ersten Auftritt in Journey into Mystery (vol. 1) #119 (August 1965) hatte. Einst war er einer der mächtigsten Krieger Asgards, was ihm den Titel „Löwe von Asgard“ (Lion of Asgard) einbrachte, doch viele Jahrhunderte der Völlerei hinterließen ihre Spuren, so daß Volstagg heute die mit Abstand gewaltigste Leibesfülle Asgards besitzt.
Er selbst sieht sich immer noch als großen Krieger und bildet mit Hogun und Fandral die „Drei Krieger“ (Warriors Three), die ihrem Freund Thor häufig im Kampf zur Seite stehen, doch seine primäre Sorge gilt zumeist seinem potentiellen Mageninhalt.
Volstagg hat eine Frau namens Gudrun, mit der er fünf Kinder hat, zudem hat er zwei Waisenkinder von der Erde adoptiert. Angesichts dieser stattlichen Familie verwundert es nicht weiter, daß er es vorzieht, mit seinen Freunden loszuziehen und aufregende Abenteuer zu erleben.
Ungeachtet seiner enormen Leibesfülle besitzt Volstagg übermenschliche Stärke, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit und ist zudem ein ausgezeichneter Schwertkämpfer.

Spalte 2, Panel 5: Unter den Bewohnern Asgards, die im Hintergrund zu sehen sind, befinden sich Sif, Balder der Tapfere und Heimdall (alle drei in der unteren Reihe, von links nach rechts).
    Sif ist der Legende nach die Frau von Thor und hatte ihren ersten Auftritt im Marvel-Universum in Journey into Mystery #102 (März 1964). Als Kind hatte sie goldenes Haar, doch durch einen Streich Lokis wurde es pechschwarz. Als sie nicht müde wurde, sich darüber zu beklagen, schickten ihre Eltern sie fort, damit sie in der Kriegskunst ausgebildet werden sollte. Nach ihrer Rückkehr nach Asgard wollte Odin sie mit seinem Sohn Thor vermählen, doch Thor war bereits unsterblich verliebt in eine Sterbliche namens Jane Foster.
    Zwischenzeitlich verliebte sich Thor tatsächlich in Sif, doch seine Sorge um die Menschen der Erde stand ständig zwischen ihnen. In The Mighty Thor (vol. 1) #236 (Juni 1975) verschmolz Sif vorübergehend mit Jane Foster, um ihr Leben zu retten, konnte jedoch schließlich in The Mighty Thor (vol. 1) #335 (September 1983) wieder von ihr getrennt werden. Zwischenzeitlich vertrat Sif sogar Odin als Herrscher von Asgard, während ihr Verhältnis zu Thor mittlerweile völlig abgekühlt ist.
    Balder der Tapfere (Balder the Brave) ist der Legende nach einer der Söhne von Odin und neben Thor der edelste und angesehenste aller Götter, und mit seinem Tod verknüpft ist das Ende von Asgard in Form von Ragnarök, der Götterdämmerung. Aus diesem Grund befahl Odin seiner Frau Frigga, Balder unverwundbar zu machen, und tatsächlich konnte Balder seither nichts etwas anhaben, mit Ausnahme eines Mistelzweiges.
    Im Marvel-Universum hatte Balder seinen ersten Auftritt in Journey into Mystery #85 (Oktober 1962) und ist dort nicht direkt mit Thor verwandt. Dafür ist er hier so etwas wie das inoffizielle vierte Mitglied der Drei Krieger.
    Als Loki von Balders Rolle im drohenden Ragnarök erfuhr, sorgte er in The Mighty Thor (vol. 1) #274 (August 1978) dafür, daß ihn der blinde Gott Hoder mit einem Pfeil aus Mistelzweigholz tödlich verwundete, doch Odin gelang es, ihn in einen scheintoten Zustand zu versetzen, um das drohende Ragnarök abzuwenden. Balders Seele jedoch trieb durch zahllose Dimensionen, bis er schließlich das Totenreich Hel erreichte. Der Anblick der Qualen all derjenigen, die er im Kampf getötet hatte, sorgte dafür, daß sein Haar bei seinem Erwachen in The Mighty Thor (vol. 1) #301 (November 1980) weiß geworden war.
    Nachdem seine Geliebte Nanna Selbstmord begangen hatte, schwor er dem Leben als Krieger ab und entwickelte eine Freßsucht, die er erst mit Hilfe der Nornen (Norns) überwand, mit deren Königen Karnilla er in der Folge eine Beziehung begann. Zwischenzeitlich vertrat Balder Odin als Herrscher von Asgard und ist heute wieder einer der angesehensten Krieger unter den Asen.
    Heimdall ist der Legende nach der Wächter der Regenbogenbrücke Bifröst, dessen wachsamen Augen nichts entgeht. Im Marvel-Universum trat Heimdall erstmals in Journey into Mystery (vol. 1) #85 (Oktober 1962) auf und wacht zumeist unermüdlich über die Brücke, sofern er nicht von Odin mit einer wichtigen Mission betraut wurde.
    Heimdall verfügt neben seinen göttlichen Kräften über außergewöhnlich scharfe Sinne und kann sich völlig auf eine Sinneswahrnehmung konzentrieren oder aber sie auch vollständig ausblenden.
Seiten 16-17 (82-83), Reihe 1, Panel 2: Wonder Womans Kommentar bezüglich der Dinge, die Herkules Hippolyta angetan habe, bezieht sich auf die Legende von Herkules/Herakles, dessen neunte Aufgabe es war, den goldenen Gürtel der Gäa aus dem Besitz der Amazonenkönigin Hippolyta zu stehlen. Als Herakles mit seinen Männern auf Theymscira ankam, bot ihm Hippolyta den Gürtel als Zeichen ihrer Liebe an, doch Herakles’ Stiefmutter Hera brachte ein Gerücht in Umlauf, daß die Fremden ihre Königin entführen wollten. Daraufhin griff Hippolytas Schwester Antiope ihn an, woraufhin Herakles Hippolyta ermordete und ihren Gürtel stahl und anschließend ein Massaker unter den Amazonen veranstaltete.

Im DC-Universum trat Wonder Womans Mutter Hippolyta (ursprünglich „Hippolyte“ geschrieben) erstmals in All-Star Comics (vol. 1) #8 (Dezember 1941/Januar 1942) auf, die Post-Crisis-Version debütierte dann in Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987). Der Legende nach ist Hippolyta die Tochter des griechischen Gottes Ares, laut offizieller DC-Historie wurde sie im Jahre 1200 v. Chr. gemeinsam mit einigen anderen, ebenfalls ungerechterweise und zu früh verstorbenen Frauen von fünf olympischen Göttinen als unsterbliche Amazone in einem starken, perfekten Körper wieder zum Leben erweckt und mit der Aufgabe betraut, in der „Welt der Männer“ ihre Botschaft von Tugend und Frieden zu verbreiten. Hippolyta wurde zur Königin der Amazonen ernannt und herrschte gemeinsam mit ihrer Schwester Antiope.
Die Amazonen gründeten die friedvolle und blühende Stadt Themyscira, doch Ares brachte Herakles und seine Männer dazu, die Amazonen zu versklaven und zu vergewaltigen, und erst durch das Eingreifen der Göttin Athene konnten sie sich befreien.
Nachdem sie ihre Unterdrücker gewaltsam in die Fucht geschlagen hatten, wurden die Amazonen zur Strafe auf eine Insel verbannt, wo sie die nächsten Jahrtausende über von der Männerwelt abgeschieden lebten. Schließlich sehnte sich Hippolyta, die vor ihrem Tod in ihrem ursprünglichen, menschlichen Körper schwanger gewesen war, nach einem Kind, und so formte sie aus dem Lehm der Insel den Körper eines Babys, dem die Götter Leben einhauchten.
Als Erwachsene verließ Hippolytas Tochter Diana die Insel, um als Wonder Woman I/II die friedvolle Botschaft der Amazonen in der „Welt der Männer“ zu verbreiten. Hippolyta versuchte Diana auch aus der Entfernung stets eine gute Mutter zu sein, doch in ihrer Besorgnis und übersteigerten Mutterliebe traf sie einige fragwürdige Entscheidungen, die sie wiederholt in Konflikt mit ihrer Tochter brachten. Nach einem mehrfachen Mißbrauch ihrer Macht und ihrer Mitschuld am Tod Dianas wurde ihr als Strafe auferlegt, nunmehr selbst als Wonder Woman III/I für das Gute zu kämpfen. Als solche trat Hippolyta dann erstmals in Wonder Woman (vol. 2) #128 (Dezember 1997) auf und wurde im Zuge einer Zeitreise zur Zeit des Zweiten Weltkrieges sogar Mitglied der Justice Society of America, womit sie den Platz einnahm, den in den „Golden Age“-Geschichten Diana innehatte.
Nach ihrer Rückkehr in die Gegenwart nahm sie dann in JLA #16 (März 1998) den Platz ihrer Tochter in der JLA ein, bis Diana ihre neuen göttlichen Kräfte aufgab und wieder sterblich wurde. In der Zwischenzeit hatte Hippolyta sich jedoch so an das Leben als Superheldin gewöhnt, daß sie zum Mißfallen ihrer Tochter ihre Pflichten als Königin vernachlässigte und lieber an der Seite der neuen JSA, die sie mitbegründet hatte, kämpfte.
Im Zuge der Ereignisse der Storyline „Paradise Island Lost“ dankte sie schließlich als Königin ab und kam kurz darauf in Wonder Woman (vol. 2) #172 und Action Comics #781 (beide September 2001) im Kampf gegen Imperiex ums Leben.
Genau wie ihre Tochter verfügte auch Hippolyta über übermenschliche Kräfte und war darüber hinaus eine hervorragende Kämpferin.

Im DC-Universum debütierte Herakles (Heracles) in All-Star Comics (vol. 1) #8 (Dezember 1941/Januar 1942), und Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987) enthüllte schließlich erstmals, daß Herakles die Amazonen überlistet und Hippolyta verführt hatte, um sie anschließend zu versklaven und gemeinsam mit seinen Männern zu vergewaltigen. In der Gegenwart tauschte Herakles dann vorübergehend die Plätze mit einem Sterblichen namens Harold Campion und gab sich für einen Superhelden namens Champion aus, um auf diese Weise Hippolytas Tochter Diana zu verführen, die seine wahre Identität jedoch schließlich durchschaute.

Im Marvel-Universum hat Herkules - der ja immerhin Mitglied der Rächer und somit einer der „Guten“ ist - Hippolyta, die erstmals in The Mighty Thor (vol. 1) #127 (April 1966) auftrat, zwar tatsächlich zunächst verführt und später sitzenlassen, weshalb sie seither auf Rache sind, allerdings war die Beziehung zwischen den beiden nicht die, die Wonder Woman Herkules hier unterstellt. Die Marvel-Version von Hippolyta gilt heute als Schurkin und legte sich in der Gegenwart unter anderem auch noch mit Thor, den Champions, Caledonia und Marvel Girl II (Valeria von Doom) an.

Reihe 3, Panel 1: Die großen „Poster“ zeigen Wonder Girl I, die bereits auf Seite 13 (79) zu sehen war, Cyborg, Starfire III und Raven V, die alle gemeinsam mit Wally Mitglieder der Teen Titans waren.
    Cyborg gab sein Debüt in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980). Victor „Vic“ Stone war als Teenager ein Top-Athlet, dessen Eltern als Wissenschaftler für die S.T.A.R.-Labors (S.T.A.R. Labs) arbeiteten. Als er jedoch infolge eines Angriffes eines Wesens aus einer anderen Dimension, bei dem auch seine Mutter ums Leben kam, schwer verwundet wurde, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, das Leben seines Sohnes zu retten, als die verletzten Körperteile durch experimentelle Prothesen zu ersetzen und Victor auf diese Weise in einen Cyborg zu verwandeln.
    Victor beschloß, als Superheld gegen das Verbrechen zu kämpfen, und trat unter dem Namen Cyborg den New Teen Titans bei, in denen er nach dem Tod seines Vaters so etwas wie eine Ersatzfamilie fand. Durch seine neue Rolle als Held und nicht zuletzt auch durch eine Beziehung mit der Wissenschaftlerin Sarah Charles fand Victor schließlich wieder einen Sinn in seinem Leben.
    Als die Wildebeest Society die Titans angriff, wurde Victor mit einer Rakete zur Erde geschossen und stürzte in Sibiren ab. Ein Wissenschaftler fand ihn und versuchte, seinen Körper wieder herzustellen, doch Victors Gehirn war beim Aufprall scheinbar irreparabel beschädigt worden, so daß er seit New Titans #76 (Juni 1991) mehr Maschine als Mensch war, der von seinen Teamkameraden nur noch per Fernsteuerung bewegt werden konnte.
    Erst den Technis, einem Kollektiv aus kybernetischen Aliens, gelang es, Victors Verstand wiederherzustellen. Aus Dankbarkeit schloß er sich ihnen an und ließ sich im All von ihnen absorbieren. Im Gegenzug erhielt Victor in New Titans #107 (Januar 1994) einen neuen, nunmehr vollkommen mechanischen Körper, in dem er sich ab New Titans #127 (November 1995) „Cyberion“ nannte.
    Nach der Vernichtung der Technis reiste er alleine weiter durchs All, verlor dabei jedoch zunehmend seine Menschlichkeit. Immerhin erhielt er von einem Alien namens Jarras Minion, einem früheren Mitglied der Titans, dessen Kampfanzug, das Omegadrome. Schließlich erreichte Victors Verwirrung einen kritischen Punkt, und er kehrte zur Erde zurück, wo es den Titans jedoch in JLA/The Titans: The Technis Imperative #3 (Februar 1999) gelang, seinen Geist ins Omegadrome zu übertragen, das er fortan als Körper nutzte. Kurz darauf trat er, wieder als Cyborg, den neugegründeten Titans bei.
    In The Titans #20 (Oktober 2000) erhielt er dann endlich einen Teil seiner verlorenen Menschlichkeit zurück, als die Titans das Omegadrome in einen menschlichen Körper implantierten, der aus Victors DNS geklont worden war. Daraufhin verließ er die Titans, mußte zwischenzeitlich mit dem Verlust der Fähigkeiten des Omegadromes und infolgedessen einem Rückfall in seinen ursprünglichen Zustand als Cyborg kämpfen und ist kürzlich den neugegründeten Teen Titans beigetreten.
    Als Cyborg besitzt Victor übermenschliche Stärke, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit und ist zudem in der Lage, sich mit Computern jeglicher Art zu verbinden. Seinen ursprünglichen kybernetischen Körper besaß er von DC Comics Presents #26 (Oktober 1980) bis New Titans #76 (Juni 1991).
    Starfire III hatte ihren ersten Auftritt in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980). Koriand’r wurde als Prinzessin und Thronerbin von Tamaran, dem achten Planeten des Sonnensystems Wega, geboren und bereits im Alter von neun Jahren auf dem Planeten Okaara in verschiedenen Kampfkünsten ausgebildet. Als jedoch die verfeindete Zitadelle (Citadel) Tamaran angriff, wurde Koriand’r ihnen im Rahmen eines Friedensvertrages als Sklavin überlassen. Nach sechs Jahren der Folter wurde sie von einer anderen Rasse, den Psionen (Psions), entführt und genetischen Experimenten unterzogen, die ihr Superkräfte verliehen.
    Nach ihrer geglückten Flucht gelangte sie zur Erde, wo sie unter dem Namen Starfire den New Teen Titans beitrat. Nebenbei begann sie unter dem Namen Kory Anders eine Karriere als Supermodel und Pin-Up-Königin, da in ihrer Kultur Schamgefühl im irdischen Sinne völlig unbekannt war. Bald verliebte sie sich in ihren Teamkameraden Robin I (später Nightwing), doch statt seiner verlobte sich sich schließlich mit einem Söldner namens Franklin Crandall, der jedoch kurz darauf von seinen Auftraggebern getötet wurde.
    Aus politischen Gründen wurde Koriand’r einige Zeit darauf gezwungen, den tamaranischen Prinzen Karras von Kallapat zu heiraten, doch schon bald verließ sie ihn wieder und kehrte zur Erde zurück. Nachdem ihr Mann ums Leben gekommen war, schien einer Hochzeit mit Dick Grayson nichts mehr im Wege zu stehen, doch die Hochzeitszeremonie wurde von Dark Raven, einem ehemaligen Mitglied der Titans, abrupt unterbrochen. Raven pflanzte Koriand’r einen Teil des ihr innewohnenden Bösen ein, woraufhin diese vorübergehend wahnsinnig wurde.
    Nach ihrer Genesung kehrte sie kurzzeitig zu den Titans zurück, doch nachdem sich diese aufgelöst hatten, reiste zum Planeten New Tamaran und heiratete den Soldaten Ph’yzzon, der jedoch kurz darauf ums Leben kam. Nach ihrer Rückkehr zur Erde schloß sie sich den neugegründeten Titans an, verließ diese jedoch schon bald wieder, um einmal mehr bei der Umsiedlung der letzten Überlebenden ihres Volkes zu helfen. Nachdem ihre neue Heimat im Zuge des Crossovers Our Worlds at War zerstört worden war, kehrte sie dann einmal mehr zur Erde zurück und ist dort nun Mitglied der neuesten Inkarnation der Teen Titans.
    Koriand’r verfügt wie alle Tamaraner über die Kraft von zehn Menschen sowie über die angeborenen Fähigkeiten, Solarenergie zu absorbieren und mit ihrer Hilfe zu fliegen und fremde Sprachen durch bloßen Körperkontakt zu erlernen. Die Experimente der Psionen verliehen ihr außerdem die Fähigkeit, sogenannte „Starbolts“, mächtige Energiestöße, aus ihren Händen abzufeuern. Ihr klassisches „Kostüm“, in dem sie hier zu sehen ist, trägt sie, von kürzeren Unterbrechungen abgesehen, bis heute.
    Raven V debütierte in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980). Die Tochter des Dämonen Trigon wurde von einem pazifistischen Kult sie in einer anderen Dimension aufgezogen und in verschiedenen mystischen Künsten gelehrt, um auf diese Weise zu verhindern, daß das in ihr schlummernde Böse ihres Vaters erwachte.
    Nach ihrer ersten Begenung mit ihrem Vater, der bei dieser Gelegenheit noch mehr von seinem Bösen auf sie übertrug, begann Raven, sich auf seine Rückkehr vorzubereiten, und brachte zu diesem Zweck schließlich die New Teen Titans zusammen, denen sie sogleich beitrat.
    In The New Teen Titans (vol. 2) #5 (Februar 1985) opferte Raven schließlich ihr Leben, um Trigon aufzuhalten, erwachte jedoch im Anschluß überraschenderweise wieder zum Leben, nunmehr befreit vom bösen Einfluß ihres Vaters. Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange an, denn nachdem ihr Körper in New Titans #84 (März 1992) einmal mehr getötet worden war, fand ihr nunmehr völlig korrumpiertes Seelen-Selbst (soul self) einen neuen Körper, in dem sie ab New Titans #100 (August 1993) als Dark Raven ihre Teamkameraden tyrannisierte und versuchte, das Böse ihres Vaters weiterzuverbreiten, um ihn auf diese Weise wieder zum Leben zu erwecken.
    Ohne das Wissen der „bösen“ Raven hatte diese jedoch den guten Teil ihrer Seele in den Körper ihrer Teamkameradin Starfire übertragen, der nach dem endgültigen Tod ihres bösen Gegenstückes in The New Titans #130 (Februar 1996) schließlich in einen, goldenen Geistkörper erhielt. Zwischenzeitlich war sie Mitglied der Sentinels of Magic und ist derzeit, nunmehr wieder in körperlicher Gestalt, eines der Seniormitglieder der neugegründeten Teen Titans.
    Raven verfügt über empathische Kräfte, ist in der Lage, Schmerzen zu lindern und Verletzungen zu heilen, sich und andere zu teleportieren und ihr sogenanntes „Seelen-Selbst“ freizusetzen. Ihr klassisches Kostüm trägt sie, von kürzeren Unterbrechungen abgesehen, bis heute.
Zu beachten ist, daß alle vier Kostüme der hier abgebildeten Titans von George Pérez entworfen wurden.

Reihe 3, Panels 2-3: Bei dem Spiegelkabinett, auf dem Black Canary sitzt, handelt es sich um ein Andenken an Flashs Gegner Mirror Master I, der erstmals in Flash (vol. 1) #105 (März 1959) auftrat. Samuel „Sam“ Scudder war einst ein gewöhnlicher Krimineller, der bei seiner Arbeit in der Gefängniswerkstatt durch Zufall einen Spiegel entwickelte, der in der Lage war, Hologramme zu erschaffen. Nach seiner geglückten Flucht wurde er zum Superschurken namens Mirror Master und als solcher Mitglied der Schurkenliga (Rogues Gallery), einer Gruppe von Superschurken, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, den Flash II zu vernichten.
Im Laufe der Jahre entwickelte Scudder zahlreiche weitere Spiegel, die über immer phantastsicheren Fähigkeiten verfügten, von Hypnose über Verwandlungen bis hin zu Dimensionsreisen. In Crisis on Infinite Earths #10 (Januar 1986) kam er schließlich ums Leben und wurde später von einem schottischen Söldner namens Evan McCulloch beerbt, der zum Mirror Master II wurde.

Reihe 3, Panel 3: Ihren Ultraschallschrei (Sonic Cry/Canary Cry), den sie infolge ihrer Folter in Green Arrow: The Longbow Hunters #2 (1987) verloren hatte, erhielt Black Canary II in Birds of Prey #34 (Oktober 2001) durch ein Bad in einer von Ra’s al Ghuls Lazarus-Gruben (Lazarus Pit) zurück.

Seiten 18-19 (84-85), Reihe 1, Panel 5: Ras Sphäre wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Reihe 2, Panel 1: Das Wandrelief im Hintergrund zeigt das Gesicht von Thors Vater Odin (auch „Woden“ oder “Wotan“ geschrieben), der der Legende zufolge nicht nur der Herrscher von Asgard ist, sondern zugleich auch über das Walhalla, die letzte Ruhestätte der in der Schlacht gefallenen Krieger, wacht. Sein Marvel-Debüt wiederum gab Odin in Journey into Mystery #85 (Oktober 1962). Vor langer Zeit wurde er als Sohn von Bor, eines Angehörigen des Göttervolkes, das heute als die Asen bekannt ist, und Bestla, einer Angehörigen des Volkes der Eisriesen, geboren. Odin wuchs gemeinsam mit seinen Brüdern Vili und Ve auf, und gemeinsam stiegen die drei zu den Herrschen ihres Volkes auf, das sich in der Dimension, die heute als Asgard bekannt ist, niederließ. Im Laufe der Jahrtausende erhielt Odin den Beinamen „Allvater“ (All-Father) und herrschte als strenger, aber gerechter Fürst über sein Reich.
Zwar nahm er sich die Asin Frigga zur Frau, doch es war die Erdgöttin Jörd, die ihm seinen Sohn Thor gebar. Darüber hinaus adoptierte er Loki, den Sohn des im Kampf erschlagenen Frostriesen Laufey, doch sollte dieser durch seine Intrigen seinem Vater und seinem Adoptivbruder im Laufe der Zeit immer wieder Schwierigkeiten bereiten. In jüngerer Vergangenheit opferte Odin sein rechtes Auge, um im Gegenzug das Wissen zu erlangen, wie er das drohende Ragnarök, die Götterdämmerung, abwenden kann, was ihm mit Thors Hilfe schließlich auch gelang. Im Laufe der Zeit ist Odin schon mehfach „gestorben“ bzw. spurlos verschwunden, so wurde er auch infolge eines Kampfes gegen den Flammendämonen Surtur in The Mighty Thor (vol. 2) #40 (Oktober 2001) einmal mehr für tot erklärt, woraufhin Thor sein Erbe antrat.
Genau wie alle Asen verfügt auch Odin über göttliche Kräfte, ist nahezu unsterblich, kann seine Gestalt verändern, Illusionen erschaffen und auf magische Kräfte zurückgreifen. Ein zu hoher Verbrauch seine Kräfte kann ihn dabei so sehr erschöpfen, daß er sich nur durch seinen langen Odinschlaf wieder davon erhohlen kann.

Reihe 2, Panel 4: Bei den Asen im Hintergrund handelt es sich um Volstagg, Sif und Balder.

Reihe 2, Panel 5: Das Buch der Ewigkeit wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Reihe 3, Panel 2: Das Bild am linken Panelrand zeigt Johnny Quick I und Liberty Belle.
    Johnny Quick I trat erstmals in More Fun Comics #71 (September 1941) auf. John „Johnny“ Chambers erfuhr von seinem Mentor, Professor Gill, eine Formel, die es ihm ermöglichte, für kurze Zeit Supergeschwindigkeit zu erlangen. Als Johnny Quick war er während des zweiten Weltkriegs Mitglied der All-Star Squadron, später gründete er die Firma Quickstart Enterprises und heiratete seine frühere Teamkameradin Liberty Belle, mit der er eine Tochter namens Jesse bekam, doch als er begann, sie zu trainieren, damit sie eines Tages ebenfalls eine Superheldin werden könnte, führte dies zum Streit und schließlich zur Scheidung von seiner Frau.
    Im Zuge der Zero Hour alterte Johnny im Kampf gegen Extant genau wie Flash I um zehn Jahre, womit er im Vergleich zu seinen Teamkameaden noch recht glimpflich davonkam. In Impulse #11 (Februar 1996) starb er dann schließlich im Kampf gegen den Schurken Savitar und wurde Teil der Speedforce.
    Durch Aussprechen der Formel „3X2(9YZ)4A“ konnte Johnny seine Geschwindigkeitskräfte aktivieren, die Gegenformel „Z25Y(2AB)6“ schaltete sie dann wieder ab. Johnnys Kräfte waren in etwa mit denen von Flash I (Jay Garrick) vergleichbar. Sein klassisches Kostüm trug er bis zuletzt.
    Liberty Belle gab ihr Debüt in Boy Commandos (vol. 1) #1 (Winter 1942). Libby Lawrence, eine Nachfahrin der Heldin Miss Liberty, die während des Unabhängigkeitskrieges auf der Seite der USA gekämpft hatte, war eine Meisterathletin, die sich 1939 zum Zeitpunkt des deutschen Angriffes in Polen aufhielt. Nachdem ihr Vater ums Leben gekommen war, gelang Libby die Flucht nach Frankreich, von wo aus sie durch den Ärmelkanal bis nach England schwamm. Nach ihrer Rückkehr in die USA nahm sie die Identität der maskierten Heldin Liberty Belle an, um Agenten der Nazis zu bekämpfen, und wurde als solche Anführerin der All-Star Squadron.
    Während des Zweiten Weltkrieges verliebte sie sich in ihren Teamkameraden Johnny Quick I, den sie schließlich heiratete. Nach Kriegsende zog sie sich ins Privatleben zurück und bekam mit Johnny eine Tochter namens Jesse. Als Johnny jedoch begann, sie zu trainieren, damit sie eines Tages ebenfalls eine Superheldin werden könnte, führte dies zum Streit und schließlich zur Scheidung von Johnny.
    Nach dem Tod ihres Ex-Mannes versuchte sie, sich mit ihrer Tochter auszusöhnen, doch ihr Verhältnis erlitt einen herben Rückschlag, als sich herausstellte, daß Jesse eine Affäre mit Libbys Verlobtem Philip Geyer hatte.
    Als Liberty Belle erhielt Libby durch den Klang einer Replik der Freiheitsglocke (Liberty Bell) in Philadelphia kurzzeitig übermenschlicher Stärke. Ihr klassisches Kostüm trug sie, nachdem sie sich in den Ruhestand zurügezogen hatte, nur noch zu besonderen Anlässen.
Bei den Bumerangs auf dem Boden handelt es sich um Andenken an Flashs Gegner Captain Boomerang.

Reihe 3, Panel 3: Hinter der Hand der Scarlet Witch befindet sich eine Abbildung von Colonel Computron, der in The Flash (vol. 1) #304 (Dezember 1981) debütierte. Basil Nurblin war einst ein Spielzeughersteller, der die erfolgreiche „Captain Computron“-Spielzeugfigur erfunden hatte, doch als er von den Einnahmen nichts zu sehen bekam, entwickelte er den Colonel Computron-Kampfanzug und griff seinen Arbeitgeber Willard W. Wiggins an. Nachdem er wiederholt vom Flash II besiegt worden war, gab Basil die Identität des Colonel Computron schließlich auf und wurde später in Starman (vol. 2) #36 (Juli 1991) von seiner Tochter Luna Nurblin beerbt, die der Verbrecherorganisation Les Mille Yeux beitrat.

Die Grafik mit der deutenden Hand, die von der Sprechblase der Scarlet Witch teilweise verdeckt wird, stellt eine Anspielung auf die charakteristischen Textkästen des klassischen Flash-Zeichners Carmine Infantino dar, aus denen häufig eine deutende Hand auf einen anderen Textkasten oder einen bestimmten Bereich des entsprechenden Bildes zeigte.

Reihe 3, Panel 4: Der Stab von Watoomb wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 20 (86), Panel 1: Das Kostüm in der Glasvitrine, das erstmals in Batman: The Dark Knight Returns #1 (März 1986) und im regulären DC-Universum dann in Batman #441 (November 1989) zu sehen war, soll an den verstorbenen Robin II erinnern. Jason Todd gab sein Debüt in Batman #357 (März 1983) und wurde in Batman #366 (Dezember 1983) schließlich zum Nachfolger von Dick Grayson als Robin. In Batman #408-411 (Juni - September 1987) wurde Jasons Herkunftsgeschichte (und bei der Gelegenheit auch gleich sein gesamter Charakter) dann im Zuge der Crisis noch einmal komplett überarbeitet, in der neuen Version war er nunmehr ein junger Herumtreiber, dessen Vater von Two-Face ermordet worden war. Nachdem Batman ihn dabei ertappt hatte, wie er versuchte, die Radkappen des Batmobils zu stehlen, nahm er sich des jungen Waisen an und machte ihn zu seinem neuen Robin, der jedoch häufig gegen seinen Mentor rebellierte, dessen Befehle ignorierte und sich schließlich zu einer regelrechten Gefahr für sich und andere entwickelte.
Im Rahmen einer nie zuvor dagewesenen Telefonaktion stimmten die DC-Leser mit 5343 zu 5271 dafür, daß der unbeliebte Jason im Zuge der Storyline „A Death in the Family“ ums Leben kommen sollte, und so wurde er in Batman #427 (Dezember 1988) schließlich vom Joker mit einer Brechstange niedergeschlagen und mitsamt dem Lagerhaus, in dem er sich befand, in die Luft gesprengt, und der herbeigeeilte Batman konnte im folgenden Heft nur noch Jasons Tod feststellen.
Genau wie die anderen Robins war auch Jason ein ausgezeichneter Athlet und hervorragend ausgebildeter Kämpfer.

Panel 2: Als Captain America Batman auf den „verlorenen Partner“ anspricht, fühlt er sich unweigerlich an seinen eigenen verstorbenen Partner Bucky I erinnert, der in in Captain America Comics #1 (März 1941) debütierte. Der junge James Buchanan „Bucky“ Barnes trat während des Zweiten Weltkriegs der US Army bei und wurde ins Camp LeHigh abkommandiert, in dem auch Steve Rogers stationiert war. Durch Zufall entdeckte Barnes, daß Rogers in Wahrheit der Nationalheld Captain America war, und wurde von diesem in der Folge trainiert und zu seinem Partner Bucky ernannt.
Während des Krieges kämpften die beiden Seite an Seite und waren gemeinsam Gründungsmitglieder der Invaders, die später der All-Winners Squad beitraten, zudem gründete Bucky seine eigenen Teams, die Kid Commados und die Young Allies (ursprünglich „Sentinels of Liberty“), und spielte fener eine Rolle bei der Gründung der Liberty Legion.
Eine Rückblende in The Avengers (vol. 1) #4 (März 1964) enthüllte später, daß Bucky bereits 1945, kurz vor Kriegsende, bei der Explosion einer vom Nazi-Schurken Baron Zemo I gebauten „Flugbombe“ ums Leben gekommen war. Bucky ist bis heute tot geblieben und wurde bislang nicht wieder zum Leben erweckt.
Bucky verfügte über keinerlei Superkräfte, war jedoch ein durchtrainierter Athlet und ein ausgezeichneter Kämpfer.

Panel 3: Die Bathöhle (Batcave) war ursprünglich in Batman #12 (August/September 1942) als „unterirdische Garage“ eingeführt wurden. Der Name „Bat’s Cave“ kam dann erstmals im ersten Batman-Kino-Serial aus dem Jahr 1943 in der Folge vom 2. Juli 1943 vor, wurde dann in einem Batman-Zeitungsstrip von Oktober 1943 zu „Bat Cave“ verkürzt wurde und erhielt beginnend mit Detective Comics #83 (Januar 1944) schließlich auch Einzug in die Comics.
Die Höhle liegt unter Bruce Waynes Herrenhaus, Wayne Manor, außerhalb von Gotham City und stellte das geheime Hauptquartier Batmans dar. Erstmals entdeckt hatte Bruce die Höhle, als er als kleiner Junge in einen Schacht gefallen war, und als er Jahre später seine Identität als Batman entwickelte, erinnerte er sich wieder an die Höhle und baute sie zu seinem Geheimversteck aus.
In der Höhle befinden sich neben einem leistungsstarken Supercomputer ein Trophäenraum, in dem Batman Andenken an frühere Fälle aufbewahrt, ein Trainingsraum sowie eine Garage für seine Batmobile und andere Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände.
Im Zuge der „Cataclysm“-Storyline wurde die Höhle durch ein schweres Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen, und nach anfänglichen Versuchen, die Höhle wieder herzurichten, stürzte schließlich das eingefallene Wayne Manor in die Höhle. Nach Beendigung der „No Man’s Land“-Storyline wurden Wayne Manor und die Bathöhle jedoch schließlich wieder aufgebaut.

Das Gesicht auf dem Monitor ist die holographische „Maske“ von Oracle, die in ihrer früheren Identität als Batgirl I ursprünglich für William Doziers Batman-Fernsehserie erfunden worden war und ihr Comic-Debüt in Detective Comics #359 (Januar 1967) gab. Nach aktuell gültiger Continuity ist Barbara „Babs“ Gordon die Tochter von Commissioner James Gordon, die jedoch lange Zeit in dem Glauben aufwuchs, sie sei die Tochter seines Bruders Roger, mit dessen Frau Jim eine Affäre gehabt hatte. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde Barbara dann von ihrem „Onkel“ James adoptiert.
Seit Jahren eine glühende Bewunderin der kostümierten Superhelden, insbesondere Batmans, verkleidete sich Barbara eines Tages zu einem Maskenball als „Batgirl“ und hatte durch Zufall Gelegenheit, Bruce Wayne vor dem Kriminellen Killermotte (Killer Moth) zu retten. In der Folgezeit war sie als Batgirl häufige Partnerin von Batman und Robin, in den sie sich sogleich verliebte, wobei ihr zugute kam, daß sie eine durchtrainierte Athletin war. In Justice League of America #60 (Februar 1968) war sie dann erstmals der Justice League of America behilflich und wurde im Anschluß zum Ehrenmitglied ernannt. Später verlobte sie sich mit einem Privatdetektiv namens Jason Bard, was jedoch durch ihre kurzlebige Karriere als Kongreßabgeordnete ein jähes Ende fand.
Nachdem sie von einem Killer namens Cormorant niedergeschossen worden war, beschloß Barbara, die mittlerweile als Leiterin der Stadtbibliothek von Gotham arbeitete, im Batgirl Special #1 (1988) schließlich, ihr Batgirl-Kostüm endgültig an den Nagel zu hängen. Kurz darauf wurde sie jedoch in Batman: The Killing Joke (1988) vom Joker erneut niedergeschossen und war seither auf einen Rollstuhl angewiesen.
Daraufhin beschloß sie, in einer neuen Identität als „Oracle“, die in Suicide Squad (vol. 1) #23 (Januar 1989) erstmals zum Einsatz kam, anderen Superhelden als Hackerin und anonyme Informationsquelle behilflich zu sein. Ursprünglich unter dem Pseudonym „Amy Beddoes“, war sie für einige Zeit Mitglied und kurzzeitig sogar stellvertretende Anführerin der Suicide Squad, ferner bildet sie seit geraumer Zeit gemeinsam mit Black Canary II die Birds of Prey und ist seit JLA #17 (April 1998) zudem Mitglied der JLA. Vor einiger Zeit hat sie außerdem eine Beziehung mit Nightwing begonnen, die bis heute anhält.
Als Oracle verfügt Barbara über keinerlei Superkräfte, allerdings ist sie eine ausgezeichnete Computerexpertin, der ein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung steht, und besitzt neben ihren detektivischen Fähigkeiten außerdem ein fotografisches Gedächtnis. Obwohl ihre Beine seit dem Anschlag des Jokers nutzlos geworden sind, trainiert Barbara ihren Körper weiter und ist in der Lage, sich zumindest mit den Armen im bewaffneten und unbewaffneten Nahkampf zur Wehr zu setzen. Ihr holographisches „Gesicht“ kam erstmals in JLA #17 (April 1998) zum Einsatz.

Auf der Plattform am rechten Panelrand ist das aktuelle Batmobil (Batmobile) zu sehen. Batmans erstes Fahrzeug aus Detective Comics #27 (Mai 1939) war noch ein schlichter roten Coupé, der Begriff „Batmobil“ kam dann erstmals in Detective Comics #48 (Februar 1941) zum Einsatz, bezog sich jedoch zunächst weiterhin auf den roten Wagen. Erst in Batman #5 (Frühjahr 1941) sollte dann tatsächlich das erste „richtige“ Batmobil zum Einsatz kommen, dessen auffälligstes Merkmal eine Art Ramme in Form eines Fledermauskopfes anstelle des Kühlergrills war.
Im Laufe der Jahre legte sich Batman regelmäß neue Fahrzeuge zu, die jeweils den neuesten Stand der Technick wiederspiegelten. Das aktuelle Batmobil, dessen Design sich wieder stärker am Original-Modell orientiert, gab sein Debüt dann in Batman #575 (März 2000).

Ebenfalls an den Panelrändern bzw. am rechten Seitenrand zu sehen sind die drei berühmtesten Trophäen der Bathöhle: Eine gigantische Joker-Spielkarte, die in Detective Comics #158 (April 1950) debütierte, ferner einen gantische Penny-Münze, ein Andenken an den Fall von Joe Coyne und seiner Bande von Münz-Dieben aus World’s Finest Comics #30 (September 1947), die Batman mit Hilfe eben jenes Pennys an der Flucht hinderte, sowie ein mechanischer Tyrannosaurus Rex, mit dem es Batman in Batman #35 (Juli 1946) im Vergnügungspark „Dinosaur Island“ zu tun bekam (eine modernere Nacherzählung von letzterer Geschichte findet sich in The Batman Chronicles #8 [Frühjahr 1997]).

Seite 21 (87), Panel 3: Bei der Kugel am linken Bildrand handelt es sich um Galaktus’ Raumschiff, die Taa II (benannt nach seinem zerstörten Heimatplaneten Taa aus dem Universum, das vor dem jetzigen Universum existierte), das erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #49 (April 1966) zu sehen war.

Seite 22 (88), Panel 7: Batmans Kommentar zu Captain America, er solle nicht jedem die Position seiner Bathöhle verraten, spielt auf die Tatsache an, daß trotz Batmans enormer Paranoia nicht wenige Leute seine Geheimidentität kennen und damit auch über die Existenz der Höhle informiert sind, von Verbündeten wie Nightwing, Robin III und Batgirl III bis hin zu Gegnern wie Ra’s al Ghul oder Bane.

Panel 8: Das Ding (The Thing) debütierte in The Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961). Benjamin Jacob „Ben“ Grimm wuchs in der Yancy Street im New Yorker Stadteil Brooklyn auf und nahm als Testpilot vor vielen Jahren gemeinsam mit seinem Freund Reed Richards, dessen späterer Frau Susan Storm und ihrem Bruder Johnny Storm an einem experimentellen Flug ins Weltall teil. Dabei wurden die vier jedoch kosmischer Strahlung ausgesetzt, die ihnen Superkräfte verlieh. Ben mutierte zu einem lehmigen, superstarken „Ding“ und gründete mit seinen drei Schicksalsgefährten die Fantastischen Vier (Fantastic Four), wobei sich Ben den Namen „Das Ding“ gab.
Während Ben an der Seite seiner Teamkameraden wieder und wieder die Welt rettete, versuchte Reed, der sich für Bens Verwandlung verantwortlich fühlte, diese rückgängig zu machen, hatte damit jedoch nie dauerhaften Erfolg. Statt dessen mutierte Ben noch weiter in eine noch härtere, steinartige Gestalt, die er bis heute besitzt.
Nachdem er sich vorübergehend von den Fantastischen Vier getrennt hatte, versuchte sich Ben kurzzeitig als Wrestler in der Unlimited Class Wrestling Federation (UCWF) und stand im Anschluß den Westküstenrächern (West Coast Avengers) zur Seite, trat diesen jedoch erst in The West Coast Avengers (vol. 2) #9 (Juni 1986) bei, nur um das Team ein Heft später bereits wieder zu verlassen. Im Anschluß verbündete er sich kurzzeitig mit einem alten Feind der Fantastischen Vier, dem Mole Man, kehrte jedoch schließlich zu seinem alten Team zurück, dem er bis heute angehört und das er sogar vorübergehend anführte.
Derzeit ist Ben (wieder einmal) in der Lage, sich auf bloßen Wunsch in das Ding und zurück zu verwandeln. Als Ding verfügt er über ein gewisses Maß an Superstärke und eine schwer verwundbare „Haut“. Darüber hinaus ist er nach wie vor ein ausgezeichneter Pilot. Ihre „Retro“-Kostüme tragen die Fantastischen Vier seit Fantastic Four (vol. 1) #39 (März 2001).

Seite 23 (89), Panel 2: „Reed“ ist Mr. Fantastic, der seinen ersten Auftritt in The Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) hatte. Professor Reed Richards ist der Sohn von Nathaniel Richards und gilt seit Jahren als einer der genialsten Wissenschaftler der Welt. Vor einigen Jahren unternahm er gemeinsam mit seiner späteren Frau Susan Storm, ihrem Bruder Johnny Storm und seinem Freund Ben Grimm einen experimentellen Weltraumflug in einem selbstgebauten Raumschiff. Dabei wurden die vier jedoch kosmischer Strahlung ausgesetzt, die ihnen Superkräfte verlieh. Gemeinsam gründeten die vier Schicksalsgefährten die Fantastischen Vier, die Reed unter dem Namen Mr. Fantastic anführte.
Einige Zeit darauf heiratete er Sue, die einen Sohn namens Franklin zur Welt brachte, der als Mutant von Geburt an über gewaltige Superkräfte verfügt. Nachdem Reed und Sue die Fantastischen Vier vorübergehend verlassen hatten, traten sie in Avengers (vol. 1) #300 (Februar 1989) den Rächern bei, kehrten jedoch schließlich zu ihrem eigenen Team zurück. In Fantastic Four (vol. 1) #381 (Oktober 1993) kam er dann scheinbar im Kampf mit seinem Erzfeind Dr. Doom ums Leben, kehrte jedoch in Fantastic Four (vol. 1) #407 (Dezember 1995) lebendig wie eh und je zurück. Seit einiger Zeit bekleidet er einen Lehrstuhl an der New Yorker Empire State University und hat mit Sue mittlerweile ein zweites Kind, eine Tochter namens Valeria.
Reed ist in der Lage, seinen Körper nach Belieben zu dehnen und verfügt darüber hinaus über einen enormen Intellekt, der schon zu zahllosen bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen geführt hat. Ihre „Retro“-Kostüme tragen die Fantastischen Vier seit Fantastic Four (vol. 1) #39 (März 2001).

Bei der Frau hinter Reed handelt es sich um seine Frau, die Unsichtbare (Invisible Woman), die ebenfalls in The Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) ihr Debüt gab. Susan Richards, geborene Storm, verliebte sich bereits im Alter von zwölf Jahren in den um einige Jahre älteren Reed Richards und nahm später nach einem gescheiterten Versuch, in Hollywood als Schauspielerin Fuß zu fassen, gemeinsam mit Reed, ihrem Bruder Johnny und Reeds Freund Ben Grimm an einem experimentellen Weltraumflug teil. Dabei wurden die vier jedoch kosmischer Strahlung ausgesetzt, die ihnen Superkräfte verlieh. Gemeinsam gründeten die vier Schicksalsgefährten die Fantastischen Vier, wobei sich Sue den Namen „Die Unsichtbare“ (Invisible Girl) gab.
Einige Zeit darauf heiratete sie Reed und brachte einen Sohn namens Franklin zur Welt, der als Mutant von Geburt an über gewaltige Superkräfte verfügt. Zwischenzeitlich verließ Sue die Fantastischen Vier und entwickelte später, nachdem eine zweite Schwangerschaft scheinbar in einer Fehlgeburt geendet hatte (in Wahrheit war das Baby lediglich einige Jahre in die Zukunft transportiert worden), in Fantastic Four (vol. 1) #280 (Juli 1985) unter dem Einfluß von Psycho-Man und dem Hate Monger III kurzzeitig eine böse Persönlichkeit namens Malice. Im Anschluß änderte sie (im Original) ihren Namen in Fantastic Four (vol. 1) #284 (November 1985) von „Invisible Girl“ in „Invisible Woman“ um.
Nachdem sie und Reed die Fantastischen Vier einmal mehr verlassen hatten, traten sie in Avengers (vol. 1) #300 (Februar 1989) den Rächern bei, kehrten jedoch schließlich zu ihrem eigenen Team zurück, das Sue nach Reeds scheinbarem Tod sogar vorübergehend anführte. In jüngerer Vergangenheit brachte Sue schließlich doch noch ihr zweites Kind, eine Tochter namens Valeria, zur Welt.
Ursprünglich war Sue lediglich in der Lage, sich unsichtbar zu machen, später gelang es ihr jedoch nicht nur, diese Fähigkeit auch auf andere Personen und Dinge anzuwenden, sondern darüber hinaus mächtige Kraftfelder zu entwickeln, womit sie mittlerweile das mächtigste Mitglied der Fantastischen Vier ist. Ihre „Retro“-Kostüme tragen die Fantastischen Vier seit Fantastic Four (vol. 1) #39 (März 2001).

Der blonde Mann im Hintergrund schließlich ist die Menschliche Fackel II (Human Torch II), der seinen ersten Auftritt genau wie seine Teamkameraden in The Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) hatte. Jonathan Lowell Spencer „Johnny“ Storm ist der Bruder von Sue und nahm gemeinsam mit seiner Schwester, ihrem späteren Mann Reed Richards und dessen Freund Ben Grimm an einem experimentellen Weltraumflug teil. Dabei wurden die vier jedoch kosmischer Strahlung ausgesetzt, die ihnen Superkräfte verlieh. Gemeinsam gründeten die vier Schicksalsgefährten die Fantastischen Vier, wobei sich Johnny den Namen „Menschliche Fackel“ gab.
Johnny ist bis heute der ewige Jungspund im Team geblieben, der Ben alberne Streiche spielt und mit Vorliebe Frauen mit seinen Kräften beeindruckt. Im Laufe der Zeit hat er mehrmals ein Studium aufgenommen, es jedoch jedesmal schon nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Zwischenzeitlich verliebte er sich in Bens frühere Freundin Alicia Masters und heiratete sie schließlich, mußte jedoch später erfahren, daß sie nicht die wahre Alicia war, sondern tatsächlich eine Skrull-Frau namens Lyja.
Nach seiner formalen Scheidung von der wahren Alicia versuchte er noch einmal kurzzeitig einen Neuanfang mit Lyja, doch die beiden haben sich mittlerweile auseinandergelebt. Zwischenzeitlich verlor Johnny die Kontrolle über seine Kräfte und konnte sie nur mit Hilfe eines speziellen Anzuges wieder in den Griff bekommen, doch hat er dieses Problem mittlerweile überwunden.
Johnny ist in der Lage, sich mit brennendem Plasma einzuhüllen, das er nach Belieben manipulieren kann, sei es, um Flammenbälle zu werfen oder zu fliegen. Zudem kann er seine gesamte Energie in Form einer sogenannten „Nova-Flamme“ (Nova Flame) von sich geben. Ihre „Retro“-Kostüme tragen die Fantastischen Vier seit Fantastic Four (vol. 1) #39 (März 2001).

Die Fantastischen Vier (Fantastic Four) traten in ihrer Urbesetzung das erste Mal in The Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) auf. Zwischenzeitlich nahmen sich einzelne Mitglieder eine Auszeit und wurden durch andere Helden wie Crystal, Medusa, Power Man II (heute schlicht Luke Cage), She-Hulk, Ms. Marvel II/She-Thing, Nova II oder Ant-Man II ersetzt, doch kehrten die Fantastischen Vier, anders etwa als die Rächer, bislang noch jedesmal zu ihrer Urbesetzung zurück. Zwischenzeitlich gab es zudem ein Ersatzteam, die Neuen Fantastischen Vier (New Fantastic Four), bestehend aus Spider-Man I, dem Hulk I, dem Ghost Rider II und Wolverine, das jedoch nie „offiziell“ anerkannt wurde und sich schnell wieder auflöste.

Panel 3: Die Monsterinsel wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Panel 4: Der von Ben im Original genannte Begriff „black hats“ („Schwarzhüte“) leitet sich aus alten Schwarzweiß-Western ab, in denen man aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit bei Verfolgungsjagden die Bösewichter mit schwarzen und die Helden mit weißen Hüten ausstattete.

Panel 5: Bens Kommentar bezüglich des „Kleingeldes“ (small change) bezieht sich auf den bereits erwähnten Riesenpenny.

Panel 6: Bei der Plattform, die Ben in sein Universum zurückbefördert, handelt es sich um Dr. Dooms Zeit-Plattform (Time Platform), die das erste Mal in The Fantastic Four (vol. 1) #5 (Juli 1962) zum Einsatz kam und im Laufe der Jahre unter anderem auch von den Rächern, dem Schurken Dominus und sogar Godzilla (!) benutzt wurde.

Seite 25 (91), Panel 1: Der Wachturm der JLA und Uatu wurden bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 26 (92), Panel 1: Happy Harbor, Rhode Island ist eine fiktive Kleinstadt im DC-Universum unweit von Metropolis, die das erste Mal in The Brave and The Bold (vol. 1) #28 (März 1960) namentlich genannt wurde, und ist bis heute die Heimat von Snapper Carr. Außerhalb der Stadt befindet sich zudem das erste Hauptquartier der Justice League.

Bei der Höhle, die am rechten unteren Bildrand zu sehen ist, handelt es sich um das erste Hauptquartier der Justice League, die „Geheime Zuflucht“ (Secret Sanctuary), die erstmals in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) zu sehen war. Die Zuflucht befindet sich in einer Höhle in einem Berg in der von Happy Harbor. Nachdem Snapper Carr dem Joker genaue Position der Höhle verraten hatte, verließ die Liga in Justice League of America #78 (Februar 1970) ihr altes Hauptquartier, das in der Folgezeit kurzzeitig von der Doom Patrol genutzt wurde, und kehrte später immer nur kurzzeitig dorthin zurück, beispielsweise nachdem die „Detroit-Liga“ aus ihrem „Bunker“ vertrieben worden war, ebenso fand sich die neugegründete spätere Justice League International anfangs dort ein, und einige Zeit darauf kehrten sowohl die Justice League America als auch die Justice League Europe noch einmal dorthin zurück.
Später diente die Höhle dann einigen Mitgliedern der Legion der Superhelden, die für kurze Zeit im 20. Jahrhundert gestrandet waren, als Unterschlupf, in jüngerer Vergangenheit war sie zudem das Hauptquartier der Mitglieder der Young Justice, die ihr in Young Justice Secret Files & Origins #1 (Januar 1999) den neuen Namen „Justice Cave“ gaben.

Panel 3: Die „Hand durch die Brust“ ist Visions Standad-Taktik, um Gegner außer Gefecht zu setzen. Dabei macht er seine Hand komplett durchlässig, greift durch die Brust seines Gegners und läßt die Hand gerade so dicht werden, daß der Schock den Gegner vorübergehend bewußtlos werden läßt.

Panel 6: Bei dem Wesen, das Vision im Inneren des Red Tornado vorfindet, handelt es sich um den Ulthoon, dem Tornado Tyrant, ein Elementarwesen vom Planeten Rann, der das erste Mal in Mystery in Space #61 (August 1960) auftrat und in Justice League of America #17 (Februar 1963) zum nunmehr heldenhaften Tornado Champion wurde. In Justice League of America #64 (August 1968) ergriff er dann, wie Justice League of America #193 (August 1981) später nachträglich enthüllte, Besitz vom Körper des soeben von T.O. Morrow erschaffenen Androiden Red Tornado und gab ihm auf diese Weise ein eigenes Bewußtsein, verlor dabei jedoch jegliche Erinnerungen an sein früheres Wesen.

Panel 9: Die Glocke, das Rad und das Gefäß sowie Big Belly Burger wurden bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 27 (93), Panel 1: Der fiktive Kleinstaat Wakanda wurde in Fantastic Four (vol. 1) #52 (Juli 1966) eingeführt und befindet sich in Äquatorialafrika umgeben von den Staaten Rudyarda, Anzania, Sambia, Canaan, Ghudaza und Ujanka. Das Königreich Wakanda entstand im Gebiet um den sogenannten „Großen Hügel“ („The Great Mound“), von dem angenommen wird, daß es sich dabei um ein Fragment eines abgestürzten Meteoriten handelt, der vor tausenden von Jahren auf die Erde gestürzt ist.
Die ersten Wakander, die sich dem Hügel näherten, wurden von der austretenden Strahlung in groteske Monster verwandelt. Daraufhin entstand der sogenannte „Pantherkult“ (panther cult), da man glaubte, daß die schwarzen Panther den Hügel beschützten. Der erste der „Pantherkönige“, Bashenga, begründete so eine Tradition, die von seinen Nachfahren bis heute fortgeführt wird: Der jeweilige Herrscher von Wakanda beschützt im Kostüm des Black Panther den Hügel und sein Volk vor Bedrohungen von Außen.
In jüngerer Vergangenheit entdeckte ein Geologe namens Ulysses Klaw, daß die gefährliche Strahlung des Hügels tatsächlich darauf zurückzuführen war, daß der Hügel aus einem geheinisvollen Metall bestand, das in der Lage war, Schall zu absorbieren. Klaw gab dem Metall den Namen „Vibranium“ und tötete den damaligen König von Wakanda, T’Chaka, in der Absicht, das Land unter seine Kontrolle zu bringen, doch T’Chakas Sohn T’Challa gelang es, Klaw in die Flucht zu schlagen.
Nachdem T’Challa zum neuen König gekrönt worden war, begann er, Wakanda für die Außenwelt zu öffnen. Unter seiner Führung gelangte der Staat aufgrund des Vibraniums zu einem beträchtlichen Wohlstand und gehört heute zu den reichsten Nationen der Marvel-Erde. Darüber hinaus ist Wakanda aufgrund eines fortschrittlichen Forschungsprogrammes zugleich auch eine der führenden Technologienationen der Welt.
Während T’Challa als Black Panther Mitglied der Rächer war, versuchte ein junger Wakander namens Erik Killmonger, der einst von Klaws Leuten in die USA verschleppt worden war, eine Revolte gegen T’Challa anzuzetteln, wurde jedoch schließlich von diesem besiegt. Nach einer weiteren niedergeschlagenen Revolte mußte T’Challa erkennen, daß er Wakanda nicht länger leichtfertig im Stich lassen konnte, und so folgte die nächste Krise erst einige Jahre später, als im Zuge eines Staatstreiches ein psychotischer Geistlicher namens Achebe gemeinsam mit T’Challas Stiefmutter Ramonda die Macht in Wakanda an sich riß.
Später gelang es T’Challa jedoch, die wahren Hintergründe des Staatstreiches aufzudecken und seinen Thron zurückzuerobern. Kurz darauf kam es zum Krieg zwischen Wakanda und Lemuria, der Heimat der Deviants, der sich beinahe zu einer globalen Krise ausweitete. Mittlerweile ist jedoch wieder Ruhe eingekehrt, und seither regiert T’Challa Wakanda wieder als weiser und gerechter Herrscher.

Panel 6: Die Medusa-Maske wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seiten 28-29 (94-95), Doppelseitiges Panel: Wie schon im Falle des Grandmasters, der in Heft 1 im Weltall auf einer unsichtbaren Plattform zu stehen schien, wird auch hier eine Frage geflissentlich ignoriert, nämlich die, wie Batman und Captain America in diesem zerstörten Universum ohne Sauerstoffgerät atmen können.

Panelblock 1, Panel 2: Smallville, Kansas ist der Ort, an dem Superman aufgewachsen ist. Nachdem More Fun Comics #101 (Juni 1945) erstmals enthüllt hatte, daß Clark Kent, der spätere Superman, in einer Kleinstadt aufgewachsen war, wurde diese in Superboy (vol. 1) #2 (Mai/Juni 1949) das erste Mal als „Smallville“ identifiziert, die im Zuge der Neuschreibung von Supermans Entstehungsgeschichte im Zuge der Crisis beginnend mit Man of Steel #1 (Oktober 1986) schließlich im US-Bundesstaat Kansas angesiedelt wurde.
Clarks Adoptiveltern, Jonathan und Martha Kent, leben bis heute auf ihrer Farm in der Nähe von Smallville, ebenso stammen der derzeitige US-Vizepräsident (innerhalb der DC-Comics), Pete Ross, und seine Frau Lana Lang, zwei alte Jugendfreunde von Clark, aus der unscheinbaren Stadt im Mittleren Westen der USA.
Smallville ist derzeit im Übrigen auch der Titel einer Fernsehserie, die die Jugend des späteren Superman zum Thema hat.

Der „Smallville“-Schriftzug ist von seiner Schriftart und der Anordnung der Buchstaben her dem ursprünglichen Titelschriftzug der ersten Superboy-Serie nachempfunden, der in dieser Form die Cover der Hefte 1 (März/April 1949) bis 179 (November 1971) zierte.

Panelblock 1, Panel 3: Der Radioaktive Mann (Radioactive Man) trat erstmals in Journey into Mystery (vol. 1) #93 (Juni 1963) auf. Dr. Chen Lu war ursprünglich ein chinesischer Nuklearphysiker, der im Auftrag seiner kommunistischen Regierung einen Weg finden sollte, normalen Menschen Superkräfte zu verleihen, um mit ihrer Hilfe den Donnergott Thor besiegen zu können. So setzte sich Chen Lu schließlich selbst einer hohen Strahlendosis aus, die ihm tatsächlich besondere Kräfte verlieh. Als Radioaktiver Mann trat er sogleich gegen Thor an, wurde jedoch von diesem besiegt.
Nach seiner Niederlage sagte sich der Radioaktive Mann von seiner Regierung los und trat in der Folgezeit gleich mehreren Formationen der Herren des Bösen (Masters of Evil) bei, die jedoch jedesmal von den Rächern besiegt wurden. Zudem bildete er mit den beiden kommunistischen Schurken Titanium Man und Crimson Dynamo III die Titanischen Drei (Titanic Three), die gemeinsam andere Kriminelle im kommunistisch kontrollierten Teil Vietnams zur Strecke brachten. Einige Zeit später trat er dann in die Dienste des Mandarin und arbeitete in jüngerer Vergangenheit für Tiberius Stone, einen Rivalen von Tony (Iron Man) Stark.
Der Radioaktive Mann ist in der Lage, Strahlung in Form von Hitze, Energiestrahlen, Kraftfeldern und „harter“ Strahlung von sich zu geben, ferner kann er seinerseits radioaktive Strahlung, die aus anderer Quelle stammt, spüren. Sein mit Abstand auffälligstes Merkmal ist seine grüne Haut.

Panelblock 1, Panel 5: Die Truhe ewigen Winters wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Panelblock 2, Panel 1: Die Paradiesinsel (Paradise Island) alias Themyscira, der Legende nach Heimat der Amazonen, war ursprünglich eine Insel in der Nähe der heutigen Stadt Termeh an der Mündung des Flusses Thermodon ins Schwarze Meer.
Im DC-Universum wurde Themyscira als Geburtsort von Wonder Woman I/II in All-Star Comics #8 (Dezember 1941/Januar 1942) eingeführt, der erste Auftritt in der aktuell gültigen Continuity erfolgte dann in Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987). Ursprünglich waren die Amazonen von den griechischen Göttern auf die Insel, die im Bermuda-Dreieck liegt, verbannt worden, nachdem sie sich aus der Versklavung durch Herakles und seine Männer befreit hatten, und mit der Aufgabe betraut worden, das Tor zur Unterwelt (Doom’s Doorway) zu bewachen, das unter der Insel verborgen lag.
Auf der Insel errichteten die Amazonen eine blühende Stadt, die sie nach ihrer alten Heimat „Themyscira“ nannten, und die Göttin Aphrodite verfügte, daß Männer und Waffen auf der Insel keinen Zutritt haben sollten. Regiert wurde Themyscira jahrtausendelang von Hippolyta, der Königin der Amazonen.
Vor einigen Jahren stürzte ein Pilot namens Steve Trevor auf der Insel ab, was dazu führte, daß Hippolyta ihre Tocther Diana als Botschafterin in die „Welt der Männer“ entsandte, wo diese als Wonder Woman I/II bekannt wurde. Einige Zeit später hetzte die böse Zauberin Circe die Amazonen vom Stamm der Bana-Mighdall, deren Vorfahren sich von Hippolyta und ihren Amazonen losgesagt hatten, bevor diese unsterblich geworden und auf die Paradiesinsel gekommen waren, auf diese und versetzte die Insel anschließend in eine andere Dimension, wo die Zeit viel schneller verging. Nach ihrer Rückkehr zur Erde schlossen die beiden Amazonenstämme Frieden und bewohnten fortan gemeinsam die Insel.
Nachdem Diana vorübergehend verstorben war, trug Hippolyta als Strafe selbst das Kostüm von Wonder Woman. Kurz darauf kam es im Zuge der Storyline „Paradise Island Lost“ zum Bürgerkrieg zwischen Hippolytas Amazonen und den Amazonen von Bana-Mighdall, der damit endete, daß Hippolyta als Königin abdankte. Unmittelbar darauf wurde die Insel dann im Zuge des Crossovers Our Worlds at War (Juni - August 2001) von den Amazonen als Waffe gegen Brainiac 13 und seine „Warworld“ eingesetzt und dabei schwer verwüstet, konnte jedoch in Wonder Woman (vol. 2) #177 (Februar 2002) mit Hilfe außerirdischer Technologie als schwebende Insel wieder aufgebaut werden.

Unter den Amazonen im Bild befinden sich Philippus, Artemis IV und Penelope sowie mindestens zwei Amazonen vom Stamm der Bana-Mighdall.
    Die dunkelhäutige Philippus wurde von George Pérez erfunden, um den Amazonen den Anstrich von ethnischer Vielfalt zu geben, und trat das erste Mal in Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987) auf. Als erfahrene Kriegerin ist sie eine der militärischen Führerinnen der Amazonen und war zudem eine der Ausbilderinnen einer noch jungen Diana.
    Artemis IV trat erstmals in Wonder Woman (vol. 2) #90 (September 1994) auf und ist eine Amazone vom „verlorenen Stamm“ von Bana-Mighdall, die infolge ihres harten und entbehrungsreichen Lebens schonungslos offen und ehrlich ist. Im Zuge eines Wettstreites, den sie gewann, wurde sie in Wonder Woman (vol. 2) #93 (Januar 1995) zu Wonder Woman II/III ernannt und wollte als solche sogleich der Justice League beitreten, wurde jedoch zugunsten von Diana abgewiesen. In Wonder Woman (vol. 2) #100 (August 1995) kam sie dann im Kampf mit dem Weißen Magier (White Magician) ums Leben.
    Später reiste Diana in Artemis: Requiem #1 (Juni 1996) in den Hades, wo Artemis mittlerweile einen Dämonenprinzen namens Dalkriig-Hath geheiratet hatte, und gemeinsam kehrten die beiden zur Erde zurück. In der Folge trat Artemis unter dem neuen Namen Requiem den Hellenders bei und versuchte sich als Dämonenjägerin, anschließend trainierte sie Wonder Girl II und kehrte schließlich nach Themyscira zurück, wo sie den Titel der „Shim’Tar“ annahm, dem Bana-Mighdall-Gegenstück zu Wonder Woman.
    Artemis verfügt über keinerlei Superkräfte, ist jedoch eine erfahrene Kriegerin, Schwertkämpferin und Bogenschützin. Dank eines Zauberspruches der Zauberin Circe ist sie unsterblich, jedoch nicht unverwundbar.
    Penelope, erschaffen von George Pérez, gab ihr Debüt in Wonder Woman (vol. 2) #21 (Oktober 1988) und ist eine Orakelpriesterin und darüber hinaus die Geliebte der Amazone Menalippe.
    Der Amazonenstamm Bana-Mighdall trat erstmals in Wonder Woman (vol. 1) #29 (April 1989) auf. Nachdem es den Amazonen gelungen war, sich aus der Gefangenschaft durch Herakles zu befreien und diesen in die Flucht zu schlagen, nahm eine Gruppe unter der Führung von Hippolytas Schwester Antiope, auf Rache sinnend, die Verfolgung auf. Während sich Hippolytas Amazonen auf der Insel Themyscira niederließen und von den Göttern das Geschenk der Unsterblichkeit erhielten, gründeten Antiopes Amazonen den Stamm der Bana-Mighdall und mußten lernen, sich in der „Welt der Männer“ behaupten.
    Jahrtausende später hetzte die Zauberin Circe die Nachfahren des Stammes gegen Hippolytas Amazonen auf und versetzte die Insel in eine andere Dimension, doch nach ihrer Rückkehr zur Erde schlossen die beiden Amazonenstämme Frieden. Seither teilten sie sich die Insel, wobei es nicht selten zu Konflikten zwischen den kriegerisch und fortschrittlich eingestellten Amazonen von Bana-Mighdall und Hippolytas eher traditionell orientierten Amazonen kam, und in jüngerer Vergangenheit kam es infolge der Intrigen von Ariadne, der Mörderin von Antiope, die Besitz vom Körper der Amazone Magala ergriffen hatte, erneut zum Bürgerkrieg auf Themyscira, bis es Wonder Woman gelang, Ariadnes falsches Spiel aufzudecken.
Minerva und Hera sind die Namen von zwei Göttinen, allerdings ist Minerva eigentlich der römischer Name, die Amazonen sollten sie statt dessen vielmehr mit ihrem griechischen Namen „Athene“ (bzw. „Athena“) ansprechen.

Panelblock 2, Panel 4: Das Böse Auge wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Panelblock 2, Panel 5: In Marvel versus DC #2 (März 1996) traten Quicksilver und der Flash schon einmal gegeneinander an. Bereits damals war Wally Pietro aufgrund seiner Verbindung zur Speedforce haushoch überlegen, allerdings hat sich Kurt Busiek für diese Geschichte (die die DC versus Marvel-Continuity ja völlig ignoriert) einiges einfallen lassen, um Quicksilver nicht von vornherein gänzlich unterlegen erscheinen zu lassen. Dabei kommt Pietro zweifellos zugute, daß er in Quicksilver #8-9 (Juni - Juli 1998) dem geheimnisvollen Isotop E (Isotope E) des High Evolutionary ausgesetzt wurde, das die Kräfte von Mutanten verstärkt und in der Folge dazu führte, daß Quicksilver tatsächlich schneller wurde.

Das Böse Auge wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 30 (96), Panel 2: Das Blaue Areal auf dem Mond wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Panel 11: Der Schicksalsspeer wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Seite 31 (97), Panel 1:Gott, Mutter und Vaterland“ („God, mother and country“) ist ein Ausspruch, den Captain America in den 80er Jahren unter Autor Jim Shooter sehr häufig verwendet hat.

Panel 2: Dies ist das Panel mit den bislang meisten Anspielungen des Crossovers. Es sind nicht weniger als 36 (!) Charaktere zu sehen.

Der Spielautomat am linken Bildrand zeigt einen der Wächter des Universums, zwei der drei Gesichter des Lebenden Tribunals und Thanos.
    Die blauhäutige Einheitsrasse der Wächter des Universums (Guardians of the Universe) war erstmals in Green Lantern (vol. 2) #1 (Juli 1960) zu sehen. Ursprünglich stammten sie vom Planeten Maltus, wo sie vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden, doch nachdem einer der ihren - Krona - ein unsägliches Verbrechen begangen hatte, siedelten sie sich auf dem Planeten Oa im Zentrum des Universums an und planten, eine galaktische Organisation zur Erhaltung des Friedens im Universum zu gründen. Der erste Versuch, die Manhunters, war jedoch ein Fehlschlag und geriet außer Kontrolle.
    Vor drei Milliarden Jahren riefen die Wächter dann das Green Lantern Corps ins Leben, doch ein Teil der früheren Maltusianer verließ Oa und wurde zu den Controllers, die später die Darkstars ins Leben riefen. Vor zweieinhalb Milliarden Jahren verließen dann sämtliche Frauen Oa und wurden zu den Zamaronern, während die verbliebenen Wächter lernten, ihre Emotionen vollständig zu unterdrücken und sich zunehmend auf geistige Aktivitäten beschränkten, weshalb sich ihre Körper immer mehr zurückbildeten.
    Im Laufe der Zeit wurde das Green Lantern Corps eine angesehene intergalaktische Gesetzeshütervereinigung, die direkt den Wächtern unterstand. Zwischenzeitlich gingen die Wächter ins Exil, um eine neue Rasse Unsterblicher für ihre Nachfolge zu zeugen, doch nur kurz nach ihrer Rückkehr verlor Hal Jordan, die angesehene Green Lantern der Erde, den Verstand, zerschlug das Corps, zerstörte in Green Lantern (vol. 3) #50 (März 1994) die Zentralbatterie auf Oa und tötete vierzehn Wächter, nur Ganthet, der jüngste unter ihnen, überlebte. In Green Lantern (vol. 3) #150 (Juli 2002) gelang es Kyle Rayner, der letzten verbliebenen Green Lantern (zwischenzeitlich Ion), schließlich, die Wächter - als Kinder - ins Leben zurückzuholen.
    Die Wächter verfügen über kosmische Macht, sehen jedoch im Regelfall davon ab, diese selbst einzusetzen, sondern bedienen sich statt dessen lieber ihrer Erfüllungsgehilfen.
    Das Lebende Tribunal (Living Tribunal) trat erstmals in Strange Tales (vol. 1) # 157 (Juni 1967) auf. Erschaffen vom „Obersten Wesen“ (Supreme Being), ist das Lebende Tribunal das mächtigste bekannte Wesen im Universum, das lediglich dem obersten aller Wesen (The One Above All) untersteht. Die Aufgabe des Tribunals besteht darin, das Multiversum im Gleichgewicht zu halten und vor kosmischen Bedrohungen zu beschützen. Zu diesem Zweck versucht es in jedem Universum ein Gleichgewicht zwischen den mystischen Mächten aufrechtzuerhalten, die auf der Seite des Guten bzw. des Bösen stehen. Mystische Ungleichgewichte, die lediglich das Universum der Erde betreffen, überläßt das Tribunal dagegen für gewöhnlich den abstrakten Entitäten jenes Universums, Master Order und Lord Chaos sowie ihrer Schöpfung, dem In-Betweener.
    Wie die meisten kosmischen Wesen besitzt auch das Tribunal keinen Körper im eigentlichen Sinne, sondern manifestiert sich lediglich in einer für sterbliche Wesen verständlicheren Gestalt, tatsächlich aber existiert es überall und in allen Realitäten zugleich. Das Tribunal besitzt drei Gesichter, die die verschiedenen Aspekte seiner Persönlichkeit repräsentieren. Gleichheit (Equity) ist das unbedeckte Gesicht in der Mitte, durch das es für gewöhnlich spricht, Rache (Revenge) das halb bedeckte Gesicht auf der linken Seite und Notwendigkeit (Necessity) das vollständig bedeckte Gesicht auf der rechten Seite seines Kopfes, der frei über den Schultern schwebt. Alle drei Aspekte seiner Persönlichkeit müssen einstimmig über ein mögliches Eingreifen in einen Konflikt entscheiden, damit das Tribunal handeln kann.
    Das Lebende Tribunal verfügt über nahezu unbegrenzte Macht, die mit menschlichen Maßstäben nicht zu erfassen ist.
    Thanos gab sein Debüt in The Invincible Iron Man (vol. 1) #55 (Februar 1973). Geboren wurde er als Sohn der Eternals Alars (alias Mentor) und Sui-San auf dem Jupitermond Titan und ist somit der Bruder des Rächers Eros alias Starfox. Geboren mit einem monstösen Äußeren und einem gewaltigen Körperbau, war er bereits als Kind besessen vom Konzept des Todes und schaffte es mittels Meditation und mit Hilfe von bionischen Implantaten, seine Eternal-Kräfte noch um ein Vielfaches zu verstärken.
    Nachdem er eine Waffe gebaut hatte und infolge dieses Verbrechens vom Titan verstoßen worden war, bereiste er das All und begegnete schließlich Death, der Verkörperung des Todes selbst, in die er sich sogleich unsterblich verliebte. Da sie seine Annäherungsversuche jedoch zurückwies, machte er es sich zum Ziel, möglichst viele Seelen auszulöschen und ihr zum Geschenk zu machen. Im Zuge dessen verwüstete er schließlich auch seine Heimatwelt, tötete neben vielen anderen Eternals auch seine eigene Mutter und erklärte sich kurzerhand zum Herrscher Titans.
    Um sein Ziel, die Vernichtung des Kosmos, zu erreichen, bemächtigte er sich solch mächtiger Objekte wie des zweiten Kosmischen Würfels und der Juwelen der Ewigkeit, konnte jedoch bislang jedesmal von kosmischen Helden wie Drax, dem Zerstörer, Adam Warlock und Captain Marvel I oder auch den Rächern aufgehalten werden.
    Im Marvel Two-in-One Annual #2 (1977) wurde Thanos schließlich versteinert und starb somit, wurde jedoch später in Silver Surfer (vol. 3) #34 (Februar 1990) von Death wieder zum Leben erweckt und mit der Aufgabe betraut, die Hälfte aller Bewohner des Universums zu töten. Zu diesem Zweck bemächtigte er sich einmal mehr der Juwelen der Ewigkeit, die er diesmal zum Handschuh der Ewigkeit vereinte, konnte jedoch am Ende einmal mehr aufgehalten und seine Taten ungeschehen gemacht werden. Im Anschluß verbannte Adam Warlock Thanos ins Innere seines Seelensteines, wo dieser fortan ein karges, aber glückliches Leben als Farmer fristete.
    Einige Zeit darauf kehrte er einmal mehr zurück, diesmal jedoch, um Warlock gegen dessen böses Gegenstück Magus und später gegen die „Goddess“ sowie einen vorübergehend wahnsinnig gewordenen Thor zu helfen. Nachdem er von einer verärgerten Death endgültig aus ihrem Reich verbannt worden war und einmal mehr erfolglos versucht hatte, das Universum zu vernichten, sagte er sich endgültig von Death los und verfolgt seither seine eigenen Ziele.
    In jüngster Vergangenheit wurde Thanos zum Gott auf, löschte in einem Wutanfall das gesamte Universum aus, versetzte es jedoch kurz darauf wieder in seinen vorhergehenden Zustand zurück und ist seither augenscheinlich ernsthaft bemüht, seine früheren Fehler wieder gutzumachen.
    Als Eternal verfügt Thanos über Superstärke, übermenschliche Ausdauer und Reflexe, ist nahezu unverwundbar, altert nicht und ist, seit er von Death aus ihrem Reich verbannt wurde, praktisch unsterblich. Zudem kann er Strahlen kosmischer Energie aus seinen Augen und Händen abfeuern. Für gewöhnlich ist er in seinem Schwebestuhl unterwegs, der mit zusätzlichen Offensivwaffen ausgestattet ist und es ihm ermöglicht, über große Distanzen hinweg zu teleportieren.
Kurz nach Erscheinen des Heftes stellte Tom Smith auf dem Avengers Comicboard die ursprüngliche kolorierte Version der Seite ohne Sprechblasen zur Verfügung, auf der am linken Bildrand noch ein Monitor zu sehen ist, der das Baxter Buildung, das ursprüngliche Hauptquartier der Fantastischen Vier, zeigt, das erstmals in The Fantastic Four (vol. 1) #3 (März 1962) zu sehen war und seinen Namen schließlich in Fantastic Four (vol. 1) #40 (Juli 1965) erhielt.
Gelegen an der Ecke 42. Straße und Madison Avenue im New Yorker Stadtteil Manhattan, wurde das fünfunddreißigstöckige Gebäude 1949 von der Leland Baxter Paper Company erbaut und im Laufe der Jahre von verschiedenen Firmen genutzt. Kurz nach Gründung der Fantastischen Vier erwarb Reed Richards von Noah Baxter die obersten fünf Stockwerke als Hauptquartier für sein Team, mußte sie jedoch später wieder zurückverkaufen und war seither nur noch Mieter, bis er in Fantastic Four (vol. 1) #244 (Juli 1982) schließlich das gesamte Gebäude kaufte.
In Fantastic Four (vol. 1) #278 (Mai 1985) wurde das Gebäude dann von Kristoff Vernard, dem „Erben“ Dr. Dooms, zerstört und ins All befördert und in der Folge durch das Four Freedoms Plaza ersetzt. Nach dessen Zerstörung durch die Thunderbolts bezogen die Fantastischen Vier kurzzeitig ihr neues Hauptquartier am Pier 4, bis in Fantastic Four (vol. 3) #39 (März 2001) schließlich das von Noah Baxter und seinen Leuten im All erbaute neue Baxter Building den Platz des alten Gebäudes bzw. des zerstörten Four Freedoms Plaza einnahm und seither wieder von den Fantastischen Vier genutzt wird.
Nach Außen hin sieht das neue Gebäude aus wie sein Vorgänger, im Inneren beherbergt es modernste Technik, eine großes Portal in die Negativ-Zone, holographische Displays und andere technische Spielereien. Auch Start- und Landeplätze für Raumschiffe und das berühmte Fantasticar dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Bei dem gelbroten Planeten auf dem Billardtisch, der ein wenig an das „Yin/Yang“-Symbol erinnert, handelt es sich tatsächlich um das geheimnisvolle „Siegel“ (Sigil), auch bekannt als „Mal der Macht“ (Mark of Power), das Logo von CrossGen Comics, einem Verlag, für den George Pérez die Serien CrossGen Chronicles und Solus gezeichnet hat. „Solus“ ist außerdem der Name eines Planeten, der in der gleichnamigen Serie eine Rolle spielt und wie eine graugrüne Version des CrossGen-Logos aussieht.

Bei dem Spiel am unteren Bildrand handelt es sich um eine Form von dreidimensionalem Schach (3-D Chess), wie man es aus den diversen Star Trek-Serien kennt. Was die einzelnen Figuren angeht:

Auf der obersten Ebene befinden die Magier, Green Lantern I, Dr. Strange und Dr. Fate.
    Green Lantern I hatte seinen ersten Auftritt in All-American Comics (vol. 1) #16 (Juli 1940). Alan Wellington Ladd Scott war ein Ingenieur, der 1940 als Einziger ein Zugunglück überlebte, da er sich an einer magischen Laterne festgehalten hatte, bei der es sich tatsächlich um einen Teil des außerirdischen „Starhearts“ handelte. Aus der Laterne formte er einen Ring, wurde als Green Lantern I zum Superhelden und war Gründungsmitglied der Justice Society of America, die während des Zweiten Weltkriegs geschlossen der All-Star Squadron beitrat.
    Nach Kriegsende ging Alan wie die meisten seiner Teamkameraden in den Ruhestand und wurde Präsident und schließlich Eigentümer der Gotham Broadcasting Company, die heute den Namen „Scott Communications“ trägt. Darüber hinaus heiratete er Alyx Florin, bei der es sich in Wahrheit um Rose Canton handelte, die frühere Superschurkin Thorn I. Als ihre böse Seite erneut erwachte, verließ sie Alan und brachte ohne sein Wissen Zwillinge zur Welt, die als Jennie-Lynn Hayden und Todd Rice aufwuchsen und später zu den Superhelden Jade und Obsidian wurden.
    Nach dem Debüt der Justice League of America wurde Alan erneut zu Green Lantern und heiratete nach dem Tod von Alyx/Rose seine frühere Sekretärin Molly Mayne, die einst die Superschurkin Harlequin I gewesen war. In Green Lantern Corps Quarterly #5 (Sommer 1993) wurde er dann vom Starheart verjüngt, konnte sich jedoch von dessen Einfluß befreien. Nachdem sein Ring in Zero Hour: Crisis in Time #3 (September 1994) im Kampf gegen Extant seine gesamte Energie verloren hatte, mußte Alan in Showcase’95 #1 (Januar 1995) feststellen, daß die Energien des Starhearts auf seinen Körper übergegangen waren und er sie nunmehr auch ohne Hilfe seines Ringes nutzen konnte.
    Nunmehr unter dem Namen Sentinel, verlor er am Ende von Green Lantern/Sentinel: Heart of Darkness #3 (Mai 1998) einen Teil seiner Macht und seiner Jugend an das Starheart und wurde in Green Lantern (vol. 3) #110 (März 1999) schließlich wieder in sein wahres Alter versetzt, woraufhin er sich wieder Green Lantern nannte. Seit geraumer Zeit ist Alan Mitglied der neuen JSA.
    Alans Kräfte ähneln denen der Green Lanterns aus dem Corps, so kann auch er grüne Energie in jeder gewünschten Form und Größe Gestalt annehmen lassen und kontrollieren, allerdings ist diese in seinem Fall magischer Natur und nach dem wiederholten Verlust eines Teils seiner Kräfte nicht mehr ganz so mächtig wie die der anderen Green Lanterns. Seine einzige Schwäche ist Holz. Alan trägt hier sein „klassisches“ Kostüm.
    Dr. Strange debütierte in Strange Tales (vol. 1) #110 (Juli 1963). Dr. Stephen Vincent Strange war ein brillianter, aber enorm arroganter Chirurg, dessen Hände bei einem Autounfall so schwer verletzt wurden, daß er nicht länger in der Lage war, als Arzt zu praktizieren. Daraufhin wurde er depressiv und fand erst neue Hoffnung, als er nach Tibet reiste und dort Schüler eines weisen alten Magiers, des legendären „Ehrwürdigen“ (Ancient One), wurde, der Stephen in den mystischen Künsten lehrte.
    Nach seiner Rückkehr in die USA widmete sich Stephen ganz seiner neuen Aufgabe als Magier, während er in den Augen der Öffentlichkeit lediglich ein exzentrischer Spinner ist, der sich mit dem Okkulten befaßt. Nach dem Tod seines Lehrmeisters stieg Dr. Strange dann zum Mächtigsten Magier der Welt (Earth’s Sorcerer Supreme) auf und verteidigt seine Dimension seither vor jeglichen Bedrohungen mystischer Natur.
    Im Laufe der Jahre umgab sich Stephen mit einer ganzen Schar an Freunden und Verbündeten, darunter auch seine Geliebte Clea, und kam mit seinen Fähigkeiten auch gelegentlich den nicht-magischen Superhelden der Erde zu Hilfe. Zudem war er Gründungsmitglied gleich mehrerer Inkarnationen der Defenders, darunter auch der Secret Defenders.
    Stephen bedient sich mächtiger Zaubersprüche, mit deren Hilfe er Illusionen erzeugen und mystische Energiestöße von sich geben kann, ferner kann er fliegen, seinen Körper mittels Astralprojektion verlassen und Portale in andere Dimensionen öffnen. Zu allem Überfluß bedient er sich auch noch mächtiger Artefakte wie des Auges von Agamotto, das es ihm ermöglicht, anderer Leute Gedanken zu lesen. Darüber hinaus beherrscht er verschiedene orientalische Kampfsportarten und besitzt nach wie vor umfangreiche medizinische Kenntnisse. Er trägt hier sein klassisches „Kostüm“.
    Dr. Fate I gab sein Debüt in More Fun Comics #55 (Mai 1940). Der spätere Dr. Kent Nelson begleitete im Alter von fünf Jahren seinen Vater, einen Archäologen, nach Ägypten, wo er im Tempel von Nabu, einem der Herren der Ordnung (Lords of Order), dessen Sarkophag entdeckte. Während sein Vater ums Leben kam, erhielt Kent von Nabu das Angebot, ihn in der Magie zu unterrichten. Innerhalb einer Woche ließ er Kent zu einem erwachsenen Mann altern und übergab ihm seinen goldenen Helm und sein Amulett. Als Kent den Helm aufsetzte, vereinigte er sich mit Nabu und wurde zu Dr. Fate, dessen Aufgabe es war, die Erde vor den Herren des Chaos zu beschützen.
    Kurze Zeit darauf (noch im selben Heft) lernte Kent eine Frau namens Inza Cramer kennen, die er bald darauf heiratete. Als Dr. Fate war er Gründungsmitglied der Justice Society of America, die während des Zweiten Weltkriegs geschlossen der All-Star Squadron beitrat. In einem Kampf gegen einen Gegner namens Kulak verlor er den Helm schließlich und fand ihn erst in den schziger Jahren wieder. In der Zwischenzeit gab er die Identität des Dr. Fate auf und wurde Arzt.
    Als die Justice Society aus dem Ruhestand zurückkehrte, schloß sich ihnen auch Kent, der durch die Magie von Nabu jung geblieben war, wieder an und war in Legends #6 (April 1987) zudem Gründungsmitglied der späteren Justice League International, die er jedoch schon bald wieder verließ. Obwohl Kent nicht mehr weiterleben wollte, benutzte Nabu seinen Körper weiter, bis Kent in Dr. Fate (vol. 1) #1 (Juli 1987) schließlich den achtjährigen Eric Strauss fand, der - genau wie Kent innerhalb kürzester Zeit zum Erwachsenen gealtert - zu Dr. Fate II wurde, in Dr. Fate (vol. 1) #4 (Oktober 1987) verschmolz Erics Adoptivmutter Linda Strauss dann auch noch mit ihm, um gemeinsam Dr. Fate zu bilden, und kurz darauf heirateten die beiden sogar.
    Ab Dr. Fate (vol. 2) #8 (Juli 1989) sah sich Linda dann vorübergehend gezwungen, alleine als Dr. Fate zu agieren, und trat in Justice League America #31 (Oktober 1989) dann ebenfalls der Justice League International bei, der sie jedoch ebenfalls nicht lange erhalten blieb. In Dr. Fate (vol. 2) #24 (Januar 1991) kamen Eric und Linda schließlich ums Leben, wurden jedoch in neuen Körpern als Eugene und Wendy DiBella wiedergeboren.
    Daraufhin wurde Inza, die zuvor Selbstmord begangen hatte, in Dr. Fate (vol. 2) #25 (Februar 1991) wieder zum Leben erweckt und in Dr. Fate III verwandelt, doch in Zero Hour: Crisis in Time #3 (September 1994) wurde Dr. Fate im Kampf gegen Extant schließlich zerschmettert, und zurück blieben nur die gealterten, machtlosen Kent und Inza Nelson.
    In The Book of Fate #1 (Februar 1997) kamen die beiden dann endgültig ums Leben, und ihre Macht ging auf einen Söldner namens Jared Stevens über, der sich schlicht „Fate“ nannte, doch nachdem dieser ebenfalls getötet worden war, wurde in JSA #3 (Oktober 1999) das Kind der wiedergeborenen Dawn Grangar alias Dove II und ihres Ex-Partners Hank Hawk (später Monarch, heute Extant) in Dr. Fate II verwandelt.
    Dieser besitzt die Seele von Hector Hall, dem verstorbenen Sohn von Hanks Onkel Carter Hall alias Hawkman I und seiner Frau Shiera Hall alias Hawkgirl I, der erstmals in All-Star Squadron #25 (September 1983) als Silver Scarab aufgetreten und Mitglied von Infinity Inc. gewesen war und nach seinem Tod in Infinity Inc. #49 (April 1988) zum Sandman III geworden war. Als Dr. Fate ist Hector bis heute Mitglied der JSA und war zudem zwischenzeitlich Mitglied der Sentinels of Magic. In seinem früheren Leben war Hector außerdem mit Lyta Trevor verheiratet gewesen und hatte mit ihr einen Sohn namens Daniel, der heute als Sandman V bzw. Dream bekannt ist.
    Dr. Fate besitzt in seinen verschiedenen Inkarnationen mächtige magische Fähigkeiten, die es ihm ermöglichen, Schutzschilde und feste Objekte zu erschaffen, zu fliegen, zu teleportieren und seine Größe zu verändern sowie Lebewesen herbeizurufen oder verschwinden zu lassen, ferner ist er in der Lage, durch den Zeitstrom zu reisen und besitzt Superstärke und Unverbundbarkeit und ist nahezu unsterblich. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
    Im Rahmen des DC versus Marvel-Crossovers verschmolzen Dr. Strange und Dr. Fate übrigens seinerzeit zur „Amalgam“-Figur Dr. StrangeFate, der in Marvel versus DC #3, Doctor StrangeFate #1 (beide April 1996), DC versus Marvel #4 (Mai 1996) und All Access #4 (Februar 1997) auftrat und unter dessen Helm Charles Xavier (im Marvel-Universum als Professor X Mentor der X-Men) steckte.
Auf der nächstuntersten Ebene befinden die Kraftpakete, das Ding (nur der Fuß ist zu sehen), der Hulk I, Solomon Grundy und Broot.
    Der Hulk I wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.
    Solomon Grundy trat erstmals in All-American Comics #61 (November 1944) auf. 1894 wurde der wohlhabende Cyrus Gold das Opfer eines Raubüberfalles und in den Sümpfen außerhalb von Gotham City (Slaughter Swamp) dem sicheren Tod überlassen. Kurz bevor er im Sumpf unterging, verfluchte Cyrus seine Mörder jedoch, und während der fünfzig Jahre, die sein Skelett auf dem Grund des Sumpfes lag, nahm sein Körper halbverweste Blätter, verfaultes Holz und andere organische Abfälle auf und stieg 1944 schließlich als monströse Kreatur wieder an die Oberfläche. Tatsächlich war beabsichtigt gewesen, daß er ein Elemantarwesen, eine lebende Verkörperung der Erde, hätte werden sollen, doch konnte dieser Prozeß durch das Fehlen von Feuer nicht vervollständigt werden.
    Mit gewaltigen Kräften ausgestattet, irrte die Kreatur, die einst Cyrus Gold gewesen war, mit lückenhaften Erinnerungen umher und tötete sogleich zwei fliehende Kriminelle, die ihm über den Weg liefen. Als er einigen weiteren Kleinkriminellen begegnete, gab ihm einer von ihnen, bezugnehmend auf das Gegrummel, das das Wesen von sich gab, den Namen „Solomon Grundy“, nach einem alten Kinderlied. Die Kriminellen nahmen Grundy mit auf ihren nächsten Beutezug durch Gotham, und erst Green Lantern I gelang es, ihn aufzuhalten.
    Als dieser erkannte, daß Grundy nicht wirklich „lebendig“ war, tötete er ihn kurzerhand, doch eine Verbrecherbande erweckte ihn kurze Zeit später wieder zum Leben. Später nahm Grundy kurzzeitig die Identität eines Astronomen namens Dick Cashmere an und wurde schließlich mehrere Jahrzehnte lang auf dem Mond gefangengehalten.
    Nachdem es ihm durch Zufall gelungen war, zur Erde zurückzukehren, legte er sich erneut mit Green Lantern an und wurde von diesem schließlich einmal mehr ins All befördert, doch einige Zeit darauf erwachte auf der Erde eine neue Inkarnation von Grundy zum Leben, die es seither mit der Justice League of America, Superman, Batman, dem Swamp Thing II und Starman VII zu tun bekam. Im Laufe der Zeit wurde Grundy mehrfach getötet und erwachte bislang jedesmal wieder zum Leben, mal intelligent, mal dumm, mal gut, mal böse, mal superstark und mal mit der Kraft eines normalen Menschen. Schließlich stellte sich heraus, daß all die verschiedenen Inkarnationen tatsächlich verschiedene Teile von Cyrus Golds Seele repräsentierten, die letzte davon schloß sich in jüngerer Vergangenheit der neuesten Inkarnation der Injustice Society of the World an und wurde schließlich in JSA #29 (Dezember 2001) getötet.
    Solomon Grundys Kräfte variieren je von Inkarnation zu Inkarnation, so ist es durdchaus möglich, daß er in einer Inkarnation Superman die Stirn bieten kann, in einer anderen dagegen wird er unter Umständen von Batman mit bloßen Fäusten besiegt. Im Regelfall kann er nicht von Pistolenkugeln, Feuer oder extremer Kälte getötet werden und ist nicht auf die Aufnahme von Nahrung, Wasser oder Sauerstoff angewiesen. Und selbst wenn es gelingen sollte, ihn zu töten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er erneut zum Leben erwacht.
    Im Rahmen des DC versus Marvel-Crossovers verschmolzen der Hulk und Solomon Grundy übrigens seinerzeit zur „Amalgam“-Figur Skulk, der in Doctor StrangeFate #1 (April 1996) auftrat und mit richtigem Namen Bruce Banner hieß.
    Broot gab sein Debüt in Green Lantern (vol. 2) #141 (Juni 1981). Charis-Nar vom Planeten Changralyn ist Mitglied der Omega Men, einer Gruppe von Rebellen, die gegen Tyrannei und Unterdrückung im Wega-System ankämpfen und deren Ziel es ist, Frieden und Freiheit sicherzustellen. Aufgewachsen in einer pazifistischen Gesellschaft, verstößt Broot damit gegen die Grundsätze seines Volkes. Er hat eine Frau namens Kattayan-Besh und mit ihr einen Sohn, der jedoch mittlerweile verstorben ist. Zuletzt war Broot in Genesis #4 (Oktober 1997) zu sehen.
    Broot besitzt Superstärke und eine steinähnliche, nahezu undurchdringliche Haut.
Auf der mittleren Ebene befinden die mystischen Gestalten, Madame Xanadu (nur das Cape ist zu sehen), Adam Warlock, Raven V und der Phantom Stranger.
    Madame Xanadu trat erstmals in Doorway to Nightmare #1 (Januar 1978) auf. Die von Zigeunern abstammende Madame Xanadu besiegte einst Death in einem Kartenspiel und erlangte auf diese Weise Unsterblichkeit sowie magische Fähigkeiten. Seit vielen Jahren verdingt sie sich im New Yorker Stadtteil Greenwich Village als Wahrsagerin. Ihre Klienten sind zumeist Leute, die von übernatürlichen Phänomenen heimgesucht werden, allerdings kann sie ihnen lediglich mit Ratschlägen zur Seite stehen, da sie irgendeine Macht daran hindert, selbst einzugreifen. Sollte es einem ihrer Klienten gelingen, eine übernatürliche Macht zu bezwingen, kann sie das entsprechende Wesen in einem Gefäß in ihrem Laden einsperren.
    Im Laufe der Zeit stand Madama Xanadu auch häufig Superhelden und anderen Mystikern zur Seite und ist Mitglied der Sentinels of Magic, ferner fungierte sie für einige Zeit als spirituelle Beraterin des Spectre.
    Madame Xanadu verfügt über eine ausgeprägte Wahrnehmung für alles Übernatürliche und Mystische und kann ihre Wahrnehmung mit Hilfe von Tarotkarten interpretieren und die Zukunft vorhersagen. Darüber hinaus kann sie Gegenstände schweben lassen, sich selbst teleportieren und niedere Dämonen verbannen, ferner kann sie auch auf diverese Zauberbücher und andere magische Artefakte, die sie in ihrem Laden aufbewahrt, zurückgreifen. Madame Xanadu ist unsterblich, altert nicht und kann auf keine bekannte Weise getötet werden.
    Adam Warlock hatte seinen ersten Auftritt in Fantastic Four (vol. 1) #67 (Oktober 1967) als „Er“ („Him“). Ursprünglich geschaffen von den Wissenschaftlern der „Enklave“ (Beehive) als „perfekter Mensch“, erkannte er bereits in seinem Kokon, daß er nichts mit den Plänen seiner Schöpfer zu tun haben wollte und zerstörte die Enklave direkt, nachdem er geschlüpft war.
    Im Anschluß verließ er die Erde und wurde zu einem kosmischen Wanderer, begegnete der Göttin Sif und wollte sie zu seiner Frau machen, doch als sich ihm Thor in den Weg stellte, kam es zum Kampf, und „Er“ verpuppte sich wieder in seinen Kokon. Später verschlug es ihn dann auf die Gegenerde (Counter Earth), wo er dem High Evolutionary begegnete. Dieser gab ihm in Marvel Premiere #1 (April 1972) seinen Seelenstein, woraufhin „Er“ den neuen Namen Adam Warlock annahm.
    Der Friede auf der Gegenerde hielt jedoch nicht lange an, denn kurz darauf griff das Man-Beast diese Welt an und tötete Adam, der jedoch unmittelbar darauf wieder zum Leben erwachte. Im Anschluß reiste Adam erneut durchs All und begegnete schließlich dem Magus, einer bösen Zukunftsversion seiner selbst, und schwor sich, nie zu diesem zu werden. Zu diesem Zweck scharte er Verbündete um sich, mit deren Hilfe er Magus am Ende besiegen konnte, doch als er erkannte, daß sein vorgeblicher Verbündeter Thanos tatsächlich plante, das Universum auszulöschen, rief Adam die Rächer zu Hilfe und wurde schließlich im The Avengers Annual (vol. 1) # 7 (1977) von seinem früheren Ich getötet, damit er niemals zum Magus werden würde.
    Die nächsten Jahre über verbrachte Adam im Inneren seines Seelensteines, bis er in The Infinity Gauntlet #1 (Juli 1991) schließlich wieder ins Leben zurückkehrte, gerade rechtzeitig, um Thanos einmal mehr daran zu hindern, das Universum auszulöschen.
    Im Anschluß gründete Adam die Infinity Watch, deren Aufgabe es war, die Juwelen der Ewigkeit zu beschützen, und bekam es kurz darauf ein weiteres Mal mit dem Magus sowie mit einem weiblichen Gegenstück seiner selbst, der Goddess, zu tun.
    Adam verfügt über Superstärke und erhöhte Widerstandsfähigkeit und ist in der Lage, kosmische Energie zu absorbieren und in Form von mächtigen Energiestößen von sich zu geben oder zu nutzen, um mit hoher Geschwindigkeit zu fliegen, ferner ist er nicht auf die Aufnahme von Sauerstoff angewiesen und kann auch im Vakuum überleben. Sein Seelenstein gab ihm darüber hinaus Macht über die Seelen anderer Wesen.
    Der Phantom Stranger debütierte in The Phantom Stranger (vol. 1) #1 (August/September 1952). Über die Vergangenheit des geheimnisvollen, übernatürlichen Wesens, das sich selbst nur „Phantom Stranger“ nennt, ist nahezu nichts bekannt. Es wird vermutet, daß er in Wahrheit Ahasver, der legendäre „Ewige Jude“ (Wandering Jew), sei, der einst Jesus auf dem Weg zu seiner Kreuzigung verspottet hatte und im Gegenzug von diesem dazu verdammt worden war, bis zum Tag des Jüngsten Gerichts ziellos auf der Erde umherzuwandeln.
    Anderen Quellen zufolge ist er ein gefallener Engel, der sich im Konflikt zwischen dem Himmel und Luzifer nicht für eine Seite entscheiden konnte, während wieder andere Quellen besagen, er sei einst ein Engel gewesen, der aufgrund seiner Liebe zu einer Dämonin verstoßen wurde. Auch wird behauptet, er sei einst als Einziger bei der Vernichtung seiner von Sünde befallenen Heimatstadt verschont worden, habe jedoch das Geschenk des Himmels zurückgewiesen und Selbstmord begangen.
    Fest steht nur, daß er lange Zeit einer der Agenten der Herren der Ordnung (Lords of Order) war, auch wenn es Leute gibt, die glauben, er sei Gott selbst unterstellt. Im Laufe der Jahrhunderte streifte er durch die Weltgeschichte und steht Menschen und Superhelden in Krisenzeiten und Momenten der Schwäche als Berater und Helfer zur Seite. Seine größte Gegnerin ist eine Dämonin namens Tala, die seit Jahrtausenden versucht, den Weltuntergang herbeizuführen, während seine große Liebe lange Zeit eine blinde Seherin namens Cassandra Craft war. Vor einiger Zeit entzogen ihm die Herren der Ordnung schließlich seine Macht, doch bezieht er diese seither aus der kollektiven Stärke der Menschheit.
    In Justice League of America #103 (Dezember 1972) bekam er erstmals das Angebot einer Mitgliedschaft in der Justice League of America unterbreitet, ging jedoch nicht ausdrücklich darauf ein, betrachtete sich allerdings in Justice League of America #146 (September 1977) nunmehr doch als Mitglied und gilt seither als Ehrenmitglied. Zudem war er vor geraumer Zeit Gründungsmitglied der Sentinels of Magic und ist darüber hinaus Mitglied der kosmischen Quintessenz (Quintessence).
    Der Phantom Stranger verfügt über enorme mystische Kräfte, so kann er ohne Mühe durch die verschiedenen Dimensionen reisen und an jedem gewünschten Ort der Erde auftauschen, kann erkennen, ob ein Mensch lügt oder die Wahrheit sagt und Gegenstände und Lebenwesen in jede gewünschte Gestalt verwandeln, ferner ist er in der Lage, aus eigener Kraft im Weltall zu überleben und zu kommunizieren. Allerdings greift der Stranger nur selten direkt in Konflikte ein, sondern hilft statt dessen den beteiligten Personen lediglich dabei, sich zu entscheiden und den Konflikt selbst zu lösen. Er trägt hier sein klassisches Outfit.
Auf der zweituntersten Ebene befinden die „Nicht-Menschen“, Starfire III (nur die Haare sind zu sehen), Karnak, Medusa und Hawkgirl II.
    Karnak trat erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #45 (Dezember 1965) und ist Angehöriger der königlichen Familie der Inhumans, einem genetischen Ableger der Menschheit, die bei Erreichen der Pubertät für gewöhnlich den sogenannten „Terrigen-Nebeln“ (Terrigen Mists) ausgesetzt werden, die ihnen Superkräfte verleihen. Karnak ist der jüngere Bruder von Triton und wurde im Gegensatz zu diesem nicht den Nebeln ausgesetzt, sondern statt dessen vom seinem Vater in verschiedenen physischen und mentalen Disziplinen gelehrt.
    Zwischenzeitlich war Karnak gezwungen, mit dem Rest der königlichen Familie die Große Zuflucht (Great Refuge) im Himalaya, in der Attilan, die Stadt der Inhumans, seinerzeit verborgen lag, zu verlassen, kehrte jedoch später wieder dorthin zurück. Lange Zeit diente er seinem König Black Bolt als verläßlicher Berater und Verteidiger Attilans, wurde jedoch in jüngster Vergangenheit einmal mehr gemeinsam mit dem Rest der königlichen Familie entthront und lebt seither nach einem kurzen Aufenthalt in Latveria wieder in der Blauen Region auf dem Mond.
    Karnak verfügt über übermenschliche Geschicklichtkeit im Kampf und besitzt minimal höhere Stärke, Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit als ein Mensch in idealer körperlicher Verfassung wie beispielsweise Captain America. Durch seine jahrelange Ausbildung ist er darüber hinaus in der Lage, die Schwachstellen eines jeden beliebigen Objektes und jeder Person innerhalb kürzester Zeit zu erkennen. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
    Medusa gab ihr Debüt in Fantastic Four (vol. 1) #36 (März 1965) als Madam Medusa. Medusalith Amaquelin, verheiratete Boltagon ist Angehörige der königlichen Familie der Inhumans. Nachdem sie vorübergehend aus der Großen Zuflucht ausgestoßen worden war, verlor sie infolge eines Flugzeugabsturzes das Gedächtnis und wurde schließlich vom Wizard für seine Furchtbaren Vier (Frightful Four) rekrutiert. Nachdem diese von den Fantastischen Vier besiegt worden waren, gelang Medusa als Einziger die Flucht, woraufhin sie von den Inhumans aufgespürt wurde, die ihr dabei halfen, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen.
    Später trat sie kurzzeitig den Fantastischen Vier als Ersatz für die Unsichtbare bei, kehrte jedoch schließlich nach Attilan zurück und heiratete ihren Cousin Black Bolt, den König der Inhumans, und brachte vor einiger Zeit einen Sohn mit Namen Ahura zur Welt. In jüngster Vergangenheit wurde die königliche Familie dann entthront und lebt seither nach einem kurzen Aufenthalt in Latveria wieder in der Blauen Region auf dem Mond.
    Medusa besitzt telekinetische Kontrolle über ihre Haare, die sie wie Tentakel einsetzen kann. Sie trägt hier ihr klassisches Kostüm.
    Hawkgirl I trat in ihrer bürgerlichen Identität erstmals in Flash Comics #1 (Januar 1940) auf und wurde dann in All-Star Comics #5 (Juni/Juli 1941) zu Hawkgirl. Zwar galt lange Zeit als gesichert, daß es Hawkgirl II alias Shayera Thal, die spätere Hawkwoman II, gewesen war, die in Justice League of America #146 (September 1977) der Justice League beigetreten war, doch wurde nach der Crisis die Geschichte der Hawks massiv umgeschrieben, und das Hawkworld Annual #1 (1991) enthüllte schließlich, daß vielmehr das erste Hawkgirl Mitglied der Liga gewesen war.
    Shiera Saunders Hall war die Reinkarnation von Chay-Ara, der Geliebten des ägyptischen Prinzen Khufu Kha-Taar, der als Shieras Mann, der Millionär Carter Hall, wiedergeboren worden war. Aus dem geheimnisvollen „n-ten Metall“ („Nth Metal“) erschuf Carter für sich und Shiera zwei künstliche Paar Flügel, mit denen sie zu den Superhelden Hawkman und Hawkgirl wurden und in den 40er Jahren gemeinsam Gründungsmitglieder der ursprünglichen Justice Society of America waren, die wiederum während des Zweiten Weltkrieges geschlossen der All-Star Squadron beitrat.
    Genau wie der Rest der Justice Society lange Zeit durch Magie junggehalten, bekamen Carter und Shiera später einen gemeinsamen Sohn, Hector, der zum Superhelden Silver Scarab wurde und heute als Dr. Fate IV bekannt ist. Am Ende von JLA: Incarnations #1 (Juli 2001) traten Carter und Shiera dann der Justice League of America als Verbindungspersonen zur Justice Society bei, womit sie in der derzeit gültigen Continuity nach Green Arrow und Atom das achte und neunte Mitglied gewesen waren.
    Im Zuge der Crisis on Infinite Earths verschlug es die beiden gemeinsam mit dem Rest der Justice Society in eine andere Dimension, wo sie im Kampf gegen die Götter von Asgard den Weltuntergang verhindern mußten. Kurz nach ihrer Rückkehr zur Erde wurden Carter und Shiera dann gemeinsam mit Hawkman III (Katar Hol) und dem „Hawkgod“ zum „ultimativen“ Hawkman verschmolzen, der in Justice League America #0 (Oktober 1994) erneut der Justice League beitrat und in Hawkman (vol. 3) #33 (Juni 1996) schließlich das Reich des „Hawkgods“ betrat und auf diese Weise „starb“.
    In JSA Secret Files & Origins #1 (August 1999) debütierte dann Shieras Großnichte Kendra Saunders als Hawkgirl II, die kurz darauf der JSA beitrat und von der sich in JSA #22 (Mai 2001) schließlich herausstellte, daß sie seit einem Selbstmordversuch Shieras wiedergeborene Seele anstelle ihrer eigenen in sich trug. In JLA #69 (Oktober 2002) trat sie dann sogar kurzzeitig der JLA bei.
    Genau wie ihr „Seelengefährte“ Hawkman kann auch Hawkgirl mit Hilfe ihrer künstlichen Flügel fliegen und ist eine Expertin im Umgang mit modernen wie antiken Waffen. Darüber hinaus verfügt sie über die Erinnerung an ihr früheres Leben als Shiera Hall. Sie trägt hier ihr klassisches Kostüm.
Auf der untersten Ebene schließlich befinden die Verkörperungen des Todes, der Grimme Schnitter (mit falsch koloriertem Cape), Deadman, Death I (Marvel) und Death (DC).
    Der Grimme Schnitter (Grim Reaper) debütierte in The Avengers (vol. 1) #52 (Mai 1968). Eric Williams war der ältere Bruder von Simon Williams, doch während dieser die Firma seines Vaters erbte, war Eric in kriminelle Geschäfte verwickelt. Nachdem Simon von Baron Zemo in Wonder Man verwandelt worden war und kurz darauf für die Rächer sein Leben geopfert hatte, machte Eric diese für den Tod seines Bruders verantwortlich und wurde, mit einem High-Tech-Waffenarsenal in Form einer Sense ausgestattet, zum Grimmen Schnitter, als der er wiederholt versuchte, die Rächer zu vernichten, wurde jedoch trotz der Hilfe der ersten Lethal Legion, die er eigens zu diesem Zweck ins Leben gerufen hatte, jedesmal besiegt. Als Eric erfuhr, daß eines der Mitglieder der Rächer, der Android Vision, über Simons Gehirnwellenmuster verfügte, entwickelte er ein eigenwilliges Interesse für diesen, wurde jedoch am Ende einmal mehr besiegt.
    Als kurz darauf Simon unerwartet wieder zum Leben erwachte und als Wonder Man den Rächern beitrat, stürzte Eric in eine Sinnkrise, gelangte jedoch schließlich zu der Überzeugung, daß sowohl Vision als auch der wiederauferstandene Wonder Man lediglich Abbilder seines wahren Bruders seien und beschloß daher, beide zu vernichten. Schließlich gelang es Simon jedoch, ihn dazu zu bringen, die Wahrheit zu erkennen, woraufhin sich Eric am Ende von The Vision and Scarlet Witch (vol. 1) #2 (November 1985) das Leben nahm.
    In The Vision and Scarlet Witch (vol. 1) #12 (September 1986) wurde er jedoch von seiner Geliebten, der Voodoo-Priesterin Nekra, als Zombie wieder zum Leben erweckt, doch war er nunmehr darauf angewiesen, mit seiner Sense Menschen zu töten, um sich ihre Lebensenergie einzuverleiben, um so selbst am „Leben“ zu bleiben. Nachdem er einmal mehr von seinem Bruder aufgehalten worden war, wurde er zu einem wahrhaft mystischen Wesen und wurde schließlich scheinbar einmal mehr vernichtet.
    Nachdem Simon einmal mehr gestorben und einige Zeit darauf wieder zum Leben erwacht worden war, gelang es auch Eric, ins Reich der Lebenden zurückzukehren. Mit Hilfe einer Gruppe untoter Rächer, zu denen auch Simon selbst gehörte, wollte er die Rächer einmal mehr vernichten, konnte jedoch am Ende wieder einmal von seinem Bruder aufgehalten werden, dem es dafür jedoch gelang, Eric wieder gänzlich ins Leben zurückzuholen.
    Kurz darauf half er den Rächern, den Androiden Ultron zu besiegen, floh jedoch im Anschluß und wurde zuletzt gesehen, als er versuchte, die Verbrecherorganisation Maggia zu infiltrieren.
    Seit er wieder zum Menschen geworden ist, verfügt der Grimme Schnitter über keinerlei Superkräfte mehr, verwendet jedoch weiterhin seine Sense, die in der Lage ist, Energiestöße unterschiedlicher Art und Stärke von sich zu geben. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
    Deadman gab sein Debüt in Strange Adventures #205 (September 1967). Boston Brand war unter dem Namen „Deadman“ ein draufgängerischer Zirkusakrobat gewesen, der eines Tages während seines atemberaubenden Drahtseilaktes von einem Attentäter erschossen wurde. Daraufhin begegnete seine Seele einer Göttin namens Rama Kushna, die ihm die Möglichkeit gab, als Geist auf die Erde zurückzukehren und seinen Mörder zur Strecke zu bringen.
    Auf seienr Suche nach seinem Mörder half Boston, der nunmehr im wahrsten Sinne des Wortes zu „Deadman“ geworden war, vielen Menschen, darunter auch seinen eigenen Bruder Cleveland, den er davor bewahrte, das gleiche Schicksal wie er selbst zu erleiden. Schließlich spürte er seinen Mörder auf, der jedoch ohne sein Zutun ums Leben kam, und gelangte in der Folgezeit in eine Stadt namens Nanda Parbat im Himalaya, die Rama Kushna erschaffen hatte und in der er vorübergehend wieder einen festen Körper erhielt.
    Nachdem Rama Kushna vernichtet worden war und es für Boston keine Aussicht mehr gab, eines Tages aus seinem Zustand erlöst zu werden, machte er es sich zur neuen Aufgabe, den Menschen zu helfen, und stand in der Folgezeit nicht selten auch Superhelden wie Batman oder der Justice League zur Seite, zudem war er zwischenzeitlich Mitglied der Sentinels of Magic. Mittlerweile hat er sich mit seinem Zustand abgefunden, weshalb er seit Deadman: Love After Death #1 (1989) nunmehr tatsächlich auch in seinem Zustand als Geist aussieht wie ein wandelnder Toter.
    Als Geist ist Boston körperlos und für normale Sterbliche unsichtbar und kann lediglich von Leuten mit übernatürlichen Fähigkeiten wahrgenommen werden oder sich durch enorme Konzentration kurzzeitig sichtbar machen, allerdings ist er in der Lage, andere Körper vorübergehend in Besitz zu nehmen und durch sie hindurch zu agieren. Sofern der Körper noch am Leben ist, behält er keinerlei Erinnerungen an die Zeit, in der er unter Deadmans Kontrolle stand. Als Geist gibt es für ihn im Normalfall keinerlei Hindernisse, er kann an jeden Ort der Welt und sogar in andere, mit Vorliebe übernatürliche Dimensionen reisen.
    Death I hatte ihren ersten Auftritt in Captain Marvel (vol. 1) #26 (Mai 1973). Das Wesen, das nur als „Death“ bzw. „Mistress Death“ bekannt ist, zählt zu den obersten kosmischen Wesen, und es wird vermutet, daß Death und Eternity ein Gegensatzpaar bilden, wobei Eternity das Leben und Death die Sterblichkeit verkörpert. Tatsächlich betrachten die beiden einander als „Geschwister“.
    Death arbeitet allem Anschein nach mit Galaktus zusammen, und Todesgötter wie Hela, Dämonen wie Mephisto und sogar die Phoenix Force scheinen ihr ebenfalls zu unterstehen. Von Zeit zu Zeit manipuliert Death Sterbliche, um ihre Ziele zu erreichen, beispielsweise um den Vampirfürsten Dracula zu vernichten, da dessen Schöpfungen weder lebendig noch wirklich tot waren, und auch Thanos, der einst unsterblich in sie verliebt gewesen war, spannte sie kurzerhand für ihre Zwecke ein.
    Gelegentlich geht Death auch ein Risiko ein, so wagte sie schon mehrfach eine Wette mit dem Grandmaster, was dazu führte, daß sie ihn und die übrigen Ältesten des Universums aus ihrem Reich verbannte, wodurch diese praktisch unsterblich wurden. In Secret Wars II #7 (Januar 1986) wurde Death dann vom Beyonder „getötet“, jedoch kurz darauf wieder zum „Leben“ erweckt. In jüngster Zeit hat Death zudem ein besonderes Interesse für den Söldner Deadpool entwickelt.
    Death verfügt über nahezu unbegrenzte Macht, die sie jedoch im Normalfall nicht direkt einsetzt, statt dessen zieht sie es vor, durch sterbliche Handlanger zu agieren. Death besitzt keinen Körper in dem Sinne besitzt und nimmt lediglich zum Zweck der besseren Interaktion mit niederen Wesen eine menschenähnliche Gestalt an. Zwei primäre Gestalten sind bekannt, zum einen die einer attraktiven jungen Frau, zum anderen die eines Skelettes, in der sie auch hier zu sehen ist.
    Death gab ihr Debüt in Sandman (vol. 2) #8 (August 1989) und ist eine der Ätesten unter den Endlosen (Endless), einer Gruppe von sieben Wesen, die zusammen alle Aspekte des Lebens verkörpern. Death existiert, seit es die ersten Lebewesen gibt, und hat die Aufgabe, die Lebenden von den Toten zu trennen.
    Vor langer Zeit, als das Universum noch jung war, weigerten sich die Leute irgendwann zu sterben, und Death beschloß, fortan keine Leben mehr zu nehmen. Als dies jedoch in der Folge zum Chaos führte, bat man sie, ihre frühere Aufgabe wieder aufzunehmen, doch die Erfahrung hatte Death verbittert gemacht. Um ihre Verbitterung auszugleichen, nimmt sie einmal alle hundert Jahre für einen Tag eine sterbliche Gestalt an, um die Sterblichen besser zu verstehen und selbst die Erfahrung des Sterbens zu machen. Als Folge ist Death nunmehr überaus freundlich und neigt gelegentlich sogar dazu, Sterblichen, die sie besonders ins Herz geschlossen hat, eine zweite Chance zu gewähren.
    Death kann Lebewesen nach Belieben töten und wieder zum Leben erwecken und an jedem beliebigen Ort des Universums zur selben Zeit Gestalt annehmen. Für gewöhnlich erscheint sie als bleiche junge Frau in schwarzer Kleidung. Es wird angenommen, daß Wesen wie der Black Flash und der Black Racer Teilaspekte von Death verkörpern.
    Autor Peter David erlaubte sich übrigens einst in The Incredible Hulk (vol. 2).(Juni 1994) einen Scherz, als er die Marvel-Version von Death in der Gestalt und mit dem Verhalten ihres DC-Gegenstücks auftreten ließ.
Bei der „Kugel“ des vertikalen Roulettetisches in der Mitte des Panels handelt es sich um Rip Hunters Zeitsphäre (Time Sphere), die erstmals in Showcase (vol. 1) #20 (Juni 1959) zu sehen war. Erbaut hatte Rip die Zeitsphäre einst gemeinsam mit seinem Freund Jeff Smith, und gemeinsam mit Rips Freundin Bonnie Baxter und Bonnies Bruder Corky unternahmen die beiden zahlreiche Zeitreisen.
Im Post-Crisis-DC-Universum ist Dr. Ripley „Rip“ Hunter, der aufgrund der enormen Belastungen, die seine Zeitreisen mit sich brachten, inzwischen mehrere Teile seines Körpers durch Cyborg-Teile hatte ersetzen müssen, mittlerweile Mitglied der Linear Men, einer Art „Zeit-Polizei“, während die Zeitsphäre im 25. Jahrhundert in den Besitz eines Weltraum-Marines namens Howard Parker gelangte, der sie später zu einem Ausstellungsstück in seinem Weltraummuseum (Space Museum) machte. Wiederum später wurde die Sphäre dann von Michael Jon Carter entwendet und dazu benutzt, ins 20. Jahrhundert zurückzureisen, wo er als Superheld Booster Gold bekannt wurde.

Auf der Innenseite des äußeren Randes des horizonzalen Roulettisches in der Mitte des Panels befinden sich gleich mehrere Abbildungen des Silver Surfers, das Rouletterad selbst verzieren dagegen lauter Abbildungen von Adam Strange.
    Der Silver Surfer hatte seinen ersten Auftritt in Fantastic Four (vol. 1) #48 (März 1966). Norrin Radd vom Planeten Zenn-La bot sich einst dem Weltenverschlinger Galaktus als Herold an, damit dieser im Gegenzug Zenn-La verschonte. Von Galaktus in den Silver Surfer verwandelt, suchte Norrin fortan Welten für seinen Meister, deren Lebensenergie dieser verschlingen konnte, doch als er sich weigerte, Galaktus die Erde zu überlassen und statt dessen den Fantastischen Vier dabei half, seinen Meister zu besiegen, verbannte ihn dieser zur Strafe auf die Erde, wo er in der Folge Gründungsmitglied gleich mehrerer Inkarnationen der Defenders, darunter auch der Secret Defenders, war.
    Jahre später gelang es dem Surfer schließlich, die Barriere, die ihn all die Jahre über auf der Erde festgehalten hatte, zu überwinden, und nachdem er Galaktus das Leben gerettet hatte, gestattete ihm dieser, fortan ungehindert das Universum zu bereisen. In der Folgezeit versuchte er sich als Beschützer des gesamten Universums, war Mitglied der kurzlebigen Star Masters und dafür verantwortlich, daß die Skrull ihre Fähigkeit zum Gestaltwandel zurückerlangten. Im Kampf gegen Thanos, der mit Hilfe des Handschuhs der Ewigkeit das gesamte Universum auslöschen wollte, spielte er eine entscheidende Rolle und diente Galaktus später noch einmal kurzzeitig als Herold, um zu verhindern, daß dieser in seinem Wahn wahllos bewohnte Planeten auslöschte.
    Der Silver Surfer verfügt über kosmische Macht (Power Cosmic), die ihm Superstärke verleiht und es ihm ermöglicht, mächtige Energiestöße von sich zu geben oder Moleküle nach Belieben zu verändern. Sein Surfbrett, das er per Gedankenkraft steuert, ermöglicht es ihm, sich mit enormer Geschwindigkeit durchs All zu bewegen. Seine silberne „Haut“ bedeckt seinen gesamten Körper und verleiht ihm übermenschliche Widerstandsfähigkeit.
    Adam Strange debütierte in Showcase (vol. 1) #17 (December 1958) und war einst ein Archäologe, der von Sardeth, einem Wissenschaftler vom Planeten Rann, mittels eines sogenannten „Zeta-Strahls“ (Zeta Beam) auf seinen Planeten geholt wurde, damit er mit Sardeths Tochter Alanna ein Kind zeugen konnte. In der Folgezeit wurde Adam mit Hilfe der fortschrittlichen Technologie Ranns zum größten Helden seiner neuen Heimat.
    Schon bald verlor der Zeta-Strahl jedoch seine Wirkung, und Adam kehrte zur Erde zurück. Daraufhin blieb ihm nichts anderes übrig, als den nächsten Zeta-Strahl abzuwarten, der ihn wieder nach Rann befördern würde. In der Zwischenzeit stand er auf der Erde auch der Justice League of America mehr als einmal hilfreich zur Seite, trat dem Team jedoch nie bei. Dennoch wurde er in JLA Secret Files & Origins #1 (September 1997) als Ehrenmitglied aufgelistet und trat in JLA #27 (März 1999) auch als Reservemitglied der neuen JLA auf.
    Im Laufe der Zeit verliebte er sich tatsächlich in Alanna und heiratete sie schließlich, während Sardath einen stärkeren „Mega-Zeta-Strahl“ (Mega-Zeta Beam) entwickelte, der es Adam endlich ermöglichte, dauerhaft auf Rann zu verweilen. Doch Adams letzte Reise nach Rann führte zu einer Katastrophe, denn Alanna starb augenscheinlich bei der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Aleea, und auf Rann war ein Krieg ausgebrochen, woraufhin der wahnsinnig gewordene Sardath Ranagar, einen der beiden Stadtstaaten Ranns, ins Weltall schoß, um die Stadt vor der Zerstörung zu bewahren.
    Schließlich machte sich Adam daran, Rann wieder aufzubauen, doch als die En’Taran, eine Rasse außerirdischer Eroberer, die Alannas Leben gerettet hatten, Rann bedrohten, konnte Adam sie nur mit Hilfe der Justice League besiegen, allerdings opferte er dabei auch die gesamte Mega-Zeta-Energie aus seinem Körper und mußte so einmal mehr zur Erde zurückkehren. Seither wartet er wieder auf den nächsten Zeta-Strahl, um nach Rann zurückzukehren und seine Familie zu sehen.
    Adam besitzt keinerlei Superkräfte, ist jedoch ein technisches Genie und kann mit Hilfe der Technologie von Rann nahezu jede Art von Waffen und Hilfsmitteln erschaffen. Für gewöhnlich trägt er einen feuerfesten Anzug, einen „Rocket-Pack“ der es ihm ermöglicht zu fliegen, sowie eine Strahlenpistole.
Bei den beiden Kampfrobotern im „Rock ’em Sock ’em“-Stil handelt es sich um Hunab und Ziran den Prüfer.
    Hunab trat erstmals in Superman (vol. 2) #130 (Dezember 1997) auf und ist Mitglied der Millennium Guard, der Herolde der Millennium Giants. Genau wie seine Brüder Amun und Dagda schlummerte er jahrtausendelang in einer Art Kokon, den legendären „Zähnen des Drachen“, bis diese wohl nicht ganz zufällig bei Ausgabungen entdeckt wurden. Die Mitglieder der Millennium Guard erwachten und griffen sogleich Superman an, den sie aufgrund seiner Energiekräfte, die dieser vorübergehend erlangt hatte, als „Anomalie“ betracheten, und erweckten schließlich die gigantischen Millennium Giants (in Hunabs Fall den „Aztekengott“ Cabraca) zum Leben, deren Ziel es war, jegliche als gefährlich erachtete Energien auf der Erde auszlöschen, was das Ende der Menschheit bedeutet hätte. Am Ende opferte der zwischenzeitlich zweigespaltene Superman jedoch seine neuen Kräfte und setzte der Bedrohung durch die Millennium Giants ein Ende, woraufhin diese mitsamt der Millennium Guard verschwanden und seither nie wieder gesehen wurden.
    Hunab verfügt genau wie der Rest der Millennium Guard über Superstärke und ist in der Lage zu fliegen, zudem verwendet er als Waffe eine mächtige Axt, die sogar in der Lage ist, Superman zu verletzten.
    Laut eigener Aussage war es in dieser Szene Kurt Busieks Absicht, einen Celestial als Kampfroboter gegen einen der nicht minder gewaltigen Millennium Giants antreten zu lassen. Wieso George Pérez aber statt dessen ein Mitglied der Millennium Guard gezeichnet hat, wird vermutlich für immer das Geheimnis des zuständigen DC-Mitarbeiters bleiben, der das entsprechende Referenzmaterial zusammengestellt hat.
    Ziran der Prüfer (Ziran the Tester) war das erste Mal in The Eternals (vol. 1) #18 (Dezember 1977) zu sehen und ist Angehöriger der Celestials, einer Rasse von etwa 600 Meter großen Außerirdischen. Über die Herkunft der Celestials im Allgemeinen und von Ziran im Speziellen ist nicht viel bekannt, fest steht nur, daß sie seit Millionen von Jahren durchs Weltall reisen und genetische Experimente an den verschiedenen Völkern im All vornehmen, anhand von deren Ergebnissen sie entscheiden, wer würdig ist, weiterzuleben. Auf der Erde, die sie bislang viermal besucht haben, erschufen sie unter anderem die Eternals und Deviants, für die Entstehung der letzteren Rasse war Ziran sogar unmittelbar selbst verantwortlich.
    Zirans Aufgabe besteht darin, die Handlungen der jeweiligen Spezies zu studieren, insbesondere ihre Reaktion auf die Anwesenheit der Celestials. Einst rettete er die Erde, als ein Eternal namens Druig versuchte, ihn zu vernichten, und dabei mit seiner Waffe verheerende Energien freisetzte, und stellte sich später Thanos entgegen, als dieser mit dem Handschuh der Ewigkeit das Universum auslöschen wollte.
    Wie alle Eternals besitzt auch Ziran nach menschlichen Maßstäben nahezu unbegrenzte Macht und ist in der Lage, ohne Zeitverzögerung auf telepathische Weise mit Celestials überall im Weltall zu kommunizieren und kann sich darüber hinaus unsichtbar machen. Zudem verfügt er über enorme genetische und mathematische Kenntnisse. Wie alle Celestials tritt Ziran grundsätzlich in seiner Rüstung auf, ohne die ihn noch nie ein Normalsterblicher gesehen hat.
Die Spielkarten auf dem Kartentisch zeigen Nick Fury, Uncle Sam (hinter Fury), den Joker, Spider-Man I (unter dem Joker), Wolverine und Star Boy (hinter Wolverine), in der von Tom Smith zur Verfügung gestellten ursprünglichen kolorierten Version ohne Sprechblasen sind darüber hinaus am rechten Panelrand noch Moondragon (hinter dem Star Boy) und der Red Skull I (hinter Moondragon) zu erkennen, die in der gedruckten Fassung des Heftes nicht mehr zu sehen sind. Karten mit Figuren aus dem Marvel-Universum weisen dabei einen roten, Karten mit Figuren aus dem DC-Universum einen gelben Rand auf.
    Nick Fury gab sein Debüt in Sgt. Fury and His Howling Commandos #1 (Mai 1963). Sergeant Nicholas Joseph Fury war ein Veteran der US Army, der während des Zweiten Weltkriegs Anführer der Howling Commandos gewesen war. Nachdem er bei einem Einsatz schwer verwundet worden war, verabreichte ihm ein Wissenschaftler die neuentwickelte „Unendlichkeitsformel“ (Infinity Formula), ein Serum, das seinen Alterungsprozeß verlangsamte. Nach dem Koreakrieg wurde er zum Lieutenant befördert und stieg während des Vietnamkrieges schließlich zum Colonel auf, allerdings verlor er infolge von Verletzungen, die er sich im Zweiten Weltkrieg zugezogen hatte, das Sehvermögen auf seinem linken Auge und trägt seither eine Augenklappe.
    Nachdem er für einige Zeit für die CIA gearbeitet hatte, wurde er schließlich auf dem Höhepukt des Kalten Krieges zum Leiter des neuen Geheimdienstes S.H.I.E.L.D. (Supreme Headquarters International Espionage Law-Enforcement Division) ernannt, als der er in Strange Tales (vol. 19 #135 (August 1965) zum ersten Mal auftrat. Unter Furys Leitung stieg S.H.I.E.L.D. zu einer weltweit tätigen Organisation auf, die nicht selten auch mit den kostümierten Superhelden zusammenarbeitete und mehr als einmal in letzter Sekunde eine weltweite Krise abwenden konnte.
    Nach einer Reihe von Skandalen wurde S.H.I.E.L.D. schließlich aufgelöst, jedoch unter Nicks Aufsicht neu aufgebaut, nunmehr mit der neuen Bedeutung Strategic Hazard Intervention Espionage Logistics Directorate. Zwischenzeitlich wurde Nick die Unendlichkeitsformel entwendet, doch mußte er feststellen, daß sein Körper sie mittlerweile selbst produzierte. Einige Zeit darauf wurde er in Double Edge Omega (Oktober 1995) augenscheinlich vom Punisher getötet, in Wahrheit jedoch hatte Nick seinen Tod lediglich vorgetäuscht, um im Geheimen ungestört eine Verschwörung aufdecken zu können. Mittlerweile ist Nick wieder Leiter von S.H.I.E.L.D. und widmet sich der Bekämpfung terroristischer Bedrohungen.
    Nick besitzt keinerlei Superkräfte, befindet sich allerdings durch die jahrelange Einnahme der Unendlichkeitsformel nach wie vor in hervorragender körperlicher Verfassung, auch wenn sich sein Alter mittlerweile doch langsam aber sicher bemerkbar macht. Nick ist ein hervorragend durchtrainierter Kämpfer, ausgebildet in verschiedensten Kampftechniken und Meister im bewaffneten und unbewaffnete Nahkampf, ferner ein ausgezeichneter Schütze und brillanter Stratege.
    Uncle Sam ist seit Jahrhunderten Sinnbild für die Regierung der USA und wurde der Legende zufolge nach einem Geschäftsmann namens Samuel Wilson benannt, der während des Krieges von 1812 die amerikanischen Truppen mit großen Fleischlieferungen unterstützte. In den Comics hatte Uncle Sam seinen ersten Auftritt in National Comics (vol. 1) #1 (Juli 1940) aus dem Hause Quality Comics, ein Verlag, der 1956 von DC aufgekauft wurde. Sein erster Auftritt in einem DC-Heft wiederum erfolgte in Justice League of America #107 (Oktober 1973), sein erster Auftritt in der aktuell gültigen Continuity schließlich in Secret Origins (vol. 3) #19 (Oktober 1987).
    Das Wesen, das sich selbst nur „Uncle Sam“ nennt, ist tatsächlich eine Verkörperung des amerikanischen Traumes, der im Jahr 1776 von den Gründungsvätern der USA im sogenannten „Amerikanischen Talisman“ (American Talisman) eingeschlossen wurde. Eine Verkörperung des Talismans nahm erstmals während des Unabhägigkeitskrieges als „Minuteman“ Gestalt an, nannte sich während des Krieges von 1812 „Bruder Jonathan“ (Brother Jonathan) und trat 1942 schließlich das erste Mal als Uncle Sam in Erscheinung, als er einer Gruppe von Faschisten das Handwerk legte, die eine amerikanische Stadt terrorisierten.
    In der Folgezeit rief er die Freedom Fighters ins Leben, die sich während des Zweiten Weltkriegs mit der Justice Society of America zur All-Star Squadron zusammenschlossen. Nach Kriegsende wurde der Talisman dann zerstört, und Uncle Sam verschwand für lange Zeit.
    Jahrzehnte später gelang es dem Spectre I schließlich, den Talisman wieder zusammenzusetzen, woraufhin sich die verschiedenen Inkarnationen des dem Talisman innewohnenden Geistes in The Spectre (vol. 3) #50 (Februar 1997) zum Patriot II vereinigten, der in Superman (vol. 2) #178 (März 2002) schließlich wieder seine alte Identität als Uncle Sam annahm und in der Folge ein neues Freedom Fighters-Team ins Leben rief.
    Uncle Sam verfügt über übermenschliche Stärke, ist in der Lage, gewaltige Sprünge zu vollführen und kann nicht fotografiert oder auf Film festgehalten werden. Er trägt hier sein traditionelles „Kostüm“.
    Der Joker debütierte in Batman #1 (Frühjahr 1940). Über seine Vergangenheit ist nichts Genaues bekannt, aufgrund seines Wahnsinnes kann nicht einmal mit Sicherheit gesagt werden, ob er sich selbst überhaupt noch daran erinnert, wer er einmal war. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er einst ein erfolgloser Komiker gewesen war, der von einer Verbrecherbande eingespannt worden war, um als ihr „Anführer“, der geheimnisvolle Red Hood, zu fungieren und im Kampf mit Batman in ein Becken voller giftiger Chemikalien gestürzt war, die ihn für immer entstellten und vollends wahnsinnig werden ließen.
    Fest steht, daß der Joker ein wahnsinniger Massenmörder ist, der Batman und auch anderen Helden in der Vergangenheit wieder und wieder Probleme bereitet hat. Er selbst sieht sich als „Todeskünstler“ und war unter anderem schon für den Tod von Robin II und Sarah Essen-Gordon, der zweiten Frau von Commissioner Gordon, verantwortlich, und auch Oracles Lähmung geht auf ihn zurück.
    Im Laufe der Zeit verbündete er sich gelegentlich mit anderen Superschurken und war sogar einmal Mitglied der Injustice Gang, doch sein unberechenbarer Wahsinn macht ihn zu einer Gefahr für jeden, der mit ihm zu tun hat. Vor einiger Zeit hat er dem Höllenfürsten Neron seine Seele verkauft, konnte jedoch bislang keinen Unterschied feststellen. In jüngster Vergangenheit wurde ihm dann ein unheilbarer Gehirntumor diagnostiziert, was sich zwar am Ende als Täuschung herausstellte, jedoch nicht bevor der Joker schon wieder enormes Unheil angerichtet hatte.
    Der Joker verfügt über keinerlei Superkräfte und ist auch kein sonderlich guter Kämpfer, ist jedoch aufgrund seines Wahsinns enorm gefährlich und bedient sich zahlreicher tödlicher Scherzartikel.
    Spider-Man I gab sein Debüt in Amazing Fantasy (vol. 1) #15 (August 1962). Peter Benjamin Parker wuchs nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Onkel und seiner Tante auf und war noch ein Schüler, als er bei dem Besuch einer Wissenschaftsausstellung von einer radioaktiv verstahlten Spinne gebissen wurde, die auf diese Weise ihre Kräfte und Fähigkeiten auf ihn übertrug. Als Spider-Man wurde er zunächst zum Fernsehstar, doch nach der Ermordung seines Onkels erkannte er, daß aus großer Macht auch große Verantwortung folgt, und wurde zum Superhelden, der jedoch immer wieder ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geriet.
    Nach der Ermordung seiner Geliebten Gwen Stacy ging er eine Beziehung mit seiner langjährigen Freundin Mary Jane Watson ein, die er schließlich heiratete, doch leben die beiden derzeit getrennt. Nachdem er im Laufe der Jahre mehrfach das Angebot, den Rächern beizutreten, abgelehnt hate, nahm er es in Avengers (vol. 1) #316 (April 1990) schließlich doch an, wurde jedoch noch im Verlauf derselben Storyline wieder gefeuert. Bei einer späteren Neuformierung der Rächer wurde er dann zum Reservemitglied ernannt und blieb dies auch für längere Zeit, ist jedoch mittlerweile wieder komplett aus dem Team ausgetreten. Für kurze Zeit war er Anführer seines eigenen Teams, der Outlaws, später war er zudem Mitglied der kurzlebigen Neuen Fantastischen Vier.
    Bereits vor Jahren war Peter von einem seiner Gegner, dem Schakal (Jackal), geklont worden, und vor einiger Zeit kehrte der totgeglaubte Klon, der sich mittlerweile Ben Reilly (nach Peters Onkel Ben und dem Mädchennamen seiner Tante May) nannte, dann wieder zurück. Zwischenzeitlich hatte es den Anschein, als sei tatsächlich Ben das Original und Peter der Klon, und nachdem Peter seine Kräfte kurzzeitig verloren hatte, wurde Ben zum neuen Spider-Man, doch opferte er später sein Leben im Kampf gegen den Grünen Kobold und entpuppte sich im Sterben doch als Klon, und seither ist Peter wieder im Kostüm von Spider-Man unterwegs. Ein schwarzes Kostüm, das Peter während der Secret Wars (1985-1986) erhielt, entpuppte sich schließlich als außerirdischer Symbiont, der später mit einem gewissen Eddie Brock zum Superschurken Venom verschmolz. Peter ist ein Einzelgänger, der jedoch im Notfall jederzeit anderen Superhelden wie den Rächern zur Seite steht.
    Peter verfügt über die proportionale Körperkraft einer Spinne, die Fähigkeit, an nahezu jeder Oberfläche zu haften, übermenschliche Reflexe und einen „Spinnensinn“, der ihn vor jeder Gefahr warnt. Ferner verwendet er mechanische Netzdüsen, die er an den Handgelenken trägt und die ein von ihm entwickeltes künstliches Netz versprühen. Er trägt hier sein „klassisches“ Kostüm.
    Wolverine trat erstmals in The Incredible Hulk (vol. 2) #180-181 (Oktober - November 1974) auf. Geboren in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts als James „Jim“ Howlett, zeigten sich bei dem anfangs schwächlichen Kind bei Beginn der Pubertät plötzlich Mutantenkräfte. Der Tod seines Vaters und seiner Geliebten Rose verursachten bei ihm ein Trauma, das zu teilweisem Gedächtnisschwund führte, weshalb er seither nur noch unter dem Namen „Logan“ bekannt war.
    Im Laufe der Jahre wurde er immer mehr zu einem Außenseiter der Gesellschaft, begann zu trinken und wurde schließlich gegen seinen Willen von der kanadischen Regierung für das geheime Projekt „Waffe X“ (Weapon X) rekrutiert, bei dem sein Skelett mit dem nahezu unzerstörbaren Metall Adamantium überzogen wurde. Nachdem ein vor Wut rasender Logan beinahe alle Mitarbeiter des Projektes niedergemetzelt hatte, wurde er in der Wildnis von James und Heather Hudson gefunden, die ihn kurz darauf unter dem Namen „Wolverine“ in ihr neugegründetes Team Alpha Flight aufnahmen. Kurz darauf trat er dann den X-Men bei, denen er, von wenigen kürzeren Pausen abgesehen, bis heute angehört, zudem war er Mitglied der kurzlebigen Neuen Fantastischen Vier.
    Zwischenzeitlich wurde ihm von Magneto das Adamantium entzogen, woraufhin er in ein noch tierhafteres Stadium mutierte, einige Zeit später gelang es ihm jedoch, wieder die Kontrolle über das Tier in sich zurückerlangen, und schließlich erhielt er sogar sein Adamantium zurück. In jüngerer Vergangenheit wurde er durch ein altes Versprechen zudem dazu gezwungen, die Terroristin Viper II zu heiraten, allerdings sind die beiden mittlerweile wieder geschieden.
    Logan verfügt über eine Selbstheilungskraft, die in der Lage ist, für normale Menschen tödliche Wunden innerhalb kürzester Zeit zu heilen und die sogar seinen Alterungsprozeß verlangsamt, ferner über enorm geschärfte Sinne und Knochenkrallen, die er aus seinen Handgelenken ausfahren kann, allerdings sind die Krallen genau wie der Rest seines Skelettes mit Adamantium überzogen.
    Ursprünglich wollte Kurt Busiek überhaupt nicht, daß der in seinen Augen schon seit langer Zeit enorm überbeanspruchte Wolverine überhaupt in der Geschichte auftritt, doch George Pérez blieb hartnäckig, bis es ihm schließlich gelungen war, seinen Willen durchzusetzen.
    Star Boy hatte seinen ersten Auftritt im Prä-Crisis-DC-Universum in Adventure Comics #282 (März 1961), in der aktuell gültigen Continuity dann in Legionnaires #0 (Oktober 1994). Thom Kallor vom Planeten Xanthu wurde im 30. Jahrhundert mit der Fähigkeit geboren, die Masse von Sternen auf jedes gewünschte Objekt zu übertragen, auf das er zeigte. Mit Hilfe dieser Kräfte wurde er Mitglied des Superheldenteams namen Amazers und trat später unter dem Namen Star Boy der Legion der Superhelden bei.
    Auf dem Weg zur Erde wurde sein Raumschiff jedoch abgeschossen, und in der Folgezeit verbrachte Thom mehrere Monate im Krankenhaus. Da man ihm während dieser Zeit ohne sein Wissen das Fleisch eines Weltraumwales verabreicht hatte, entwickelte er zudem neue Superkräfte, die Superstärke, Supergeschwindigkeit sowie einen Röntgen- und einen Energieblick umfaßten und die er anfangs nicht unter Kontrolle hatte. Zwischenzeitlich ging er eine Beziehung mit der Frau namens Dreamer ein, die eine Mitgliedschaft in der Legion abgelehnt hatte, und verließ schließlich die Legion, um mit ihr nach Xanthu zurückzukehren.
    Beginnend mit Kingdom Come #2 (Juni 1996) deuteten gleich mehrere Geschichten an, daß Thom eines Tages ins frühe 21. Jahrhundert reisen, seinen Namen in „Danny Blaine“ ändern und zu Starman VIII werden wird. Er trägt hier das Kostüm, das während der 70er und 80er Jahre zum Einsatz kam und das er in abgewandelter Form auch in seiner zukünftigen Identität als neuer Starman tragen wird.
    Moondragon debütierte in The Invincible Iron Man (vol. 1) #54 (Januar 1973) als Madame MacEvil. Im Alter von drei Jahren wurde Heather Douglas nach dem Tod ihrer Eltern von dem Eternal Mentor adoptiert, der sie auf dem Saturnmond Titan aufzog und ihren Vater später in einem neuen Körper als Drax, den Zerstörer (Drax the Destroyer) wieder ins Leben zurückholte. Heather wuchs in einem Kloster auf, wo sie ihre angeborenen Geisteskräfte ausbildete.
    Als sie älter wurde, kam sie in geistigen Kontakt mit einem bösartigen Wesen, das sich selbst als „Monddrache“ (Dragon of the Moon) bezeichnete und besiegte diesen, doch es gelang ihm, sich in Heathers Geist zu flüchten und sie in der Folgezeit weiter zu beeinflussen. Nach Abschluß ihrer Ausbildung nahm sie den Namen Moondragon an und floh nach Thanos’ Angriff auf Titan zur Erde, wo sie unter dem Namen „Madame MacEvil“ mehrere Superhelden Tests unterzog, um sie im Kampf gegen Thanos einzusetzen. Darüber hinaus verwandelte sie drei gewöhnliche Menschen in die Superschurken Angar the Screamer, Ramrod und Dark Messiah.
    Später schloß sie sich den Rächern an, in The Avengers (vol. 1) #137 (Juli 1975) zunächst auf Probe und in The Avengers (vol. 1) #151 (September 1976) schließlich als Reservemitglied. Während dieser Zeit war sie eine der Kandidatinnen für die Wahl zur Celestial Madonna, ein Titel, der am Ende jedoch Mantis zuteil wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte Heather einen regelrechten Überlegeheitswahn, betrachtete ihre Teamkameraden als minderwertig und begann, in zunehmendem Maße den anderen ihre Vorstellungen von Richtig und Falsch aufzudrängen. Nachdem sie einen ganzen Planeten kurzerhand versklavt hatte, um einen Bürgerkrieg zu beenden, und darüber hinaus mit Hilfe ihrer Kräfte Thor verführt hatte, wurde sie schließlich von den Rächern aus dem Team ausgestoßen.
    Später war sie kurzzeitig Mitglied der Defenders und erkrankte schließlich an einer unheilbaren Krankheit, woraufhin sie dem Monddrachen gestattete, die volle Kontrolle über sie zu erlangen. Nachdem sie wiederholt gegen die Defenders angetreten war, wurde sie in The New Defenders #152 (Februar 1986) schließlich in eine Statue verwandelt und zerfiel zu Staub.
    In Solo Avengers #16 (März 1989) stellte sich jedoch heraus, daß ihr Geist überlebt und sich in den Körper ihrer Cousine Pamela Douglas geflüchtet hatte. Zurück auf Titan, wurde ihr Geist in einen geklonten Körper übertragen, woraufhin die wiederauferstandene Heather das Universum bereiste und schließlich zur Erde zurückkehrte, wo sie gelegentlich den Rächern zur Seite stand. Zwischenzeitlich arbeitete sie unter dem Namen „H.D. Steckley“ für den Rächer Quasar, in der Hoffnung, auf diese Weise sein Herz zu gewinnen, und war später Mitglied von Adam Warlocks Infinity Watch und den Rächern der Ewigkeit (Avengers Inifinity). In jüngster Vergangenheit stand sie darüber hinaus Captain Marvel III zur Seite.
    Heather besitzt überragende Geisteskräfte, so kann sie problemlos fremde Gedanken lesen, über große Distanzen telepathisch kommunizieren und sogar anderen ihren Willen aufzwingen. Ferner ist sie in der Lage, mächtige psychische Energiestöße abzufeuern, Personen und Objekte per Telekinese zu bewegen und aus eigener Kraft zu fliegen.Der Geiststein, den sie für einige Zeit besessen hatte, verstärkte ihre Kräfte zudem noch weiter. Zu allem Überfluß ist Heather auch noch in diversen Kampfsportarten ausgebildet und zudem eine ausgezeichnete Genetikerin. Ihr klassisches „Kostüm“, in dem sie hier zu sehen ist, trug sie zuletzt in The Avengers (vol. 3) #4 (Mai 1998).
    Der Red Skull I gab sein Debüt in Captain America Comics #1 (März 1941). Johann Schmidt wuchs im Deutschland des frühen zwanzigsten Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen auf und wurde schon in jungen Jahren kriminell. Später verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Hotelpage, als er zufällig Adolf Hitler begegnete, der mit seinen Untergebenen wettete, er könne aus diesem erbärmlichen Pagen den „perfekten Nazi“ machen.
    Nach abgeschlossenem Training erhielt Johann eine rote Maske, die zum Symbol der Überlegenheit der Nazis werden sollte. Als Red Skull wurde er so zu einem der gefürchtetsten Nazi-Kriegsverbrecher, dessen größter Widersacher sein amerikanisches Gegenstück, Captain America I, war.
    Kurz vor Ende des Krieges wurde der Skull in einem einstürzenden Bunker begraben, doch ein ausströmendes Gas versetzte ihn in eine Art künstliches Koma, so daß er immer noch am Leben war, als er Jahrzehnte später von der Terrororganisation HYDRA gefunden wurde. In der Folgezeit nahm der Red Skull den Kampf gegen Captain America wieder auf, doch schließlich machte sich sein Alter doch bemerkbar, und in Captain America (vol. 1) #300 (Dezember 1984) kam er schließlich im Kampf gegen Captain America ums Leben.
    In Captain America (vol. 1) #350 (Februar 1989) stellte sich dann heraus, daß es einem Nazi-Wissenschaftler namens Arnim Zola gelungen war, den Geist des Red Skulls in einen neuen Körper zu übertragen, bei dem es sich tatsächlich um einen Klon von Steve Rogers (Captain America I) handelte. Unter dem neuen Namen John Smith baute sich der Skull ein Geschäftsimperium auf, um die USA von innen heraus zu vernichten, doch im Kampf gegen Captain America VI und den Captain wurde er seinem eigenen Todesstaub (Dust of Death) ausgesetzt, wodurch sein Gesicht entstellt und er nunmehr im wahrsten Sinne des Wortes zum „Red Skull“ wurde.
    Später wurde er in Captain America (vol. 1) #448 (Februar 1996) im Kampf mit Captain America scheinbar mitsamt dem dritten Kosmischen Würfel vernichtet, kehrte jedoch in Captain America (vol. 3) #14 (Februar 1999) einmal mehr zurück und versuchte in jüngster Vergangenheit, die USA mittels eines Giftgas-Angriffes in die Knie zu zwingen.
    Sofern er nicht gerade im Besitz eines Kosmischen Würfels ist, verfügt der Red Skull über keinerlei Superkräfte, allerdings fließt in seinem Blut dasselbe Supersoldaten-Serum, dem auch Captain America seinen „perfekten“ körperlichen Zustand verdankt. Durch intesives Training ist der Skull seinem Erzfeind körperlich in jeder Hinsicht ebenbürtig und zudem ein gefährliches kriminelles Genie und ein meisterhafter Taktiker.
Seite 32 (98), Panel 3: Bei den „Hungrigen Nilpferden“ (im Original „Hungry Hungry Hippos“) handelt es sich um ein Gesellschaftsspiel (deutscher Name „Hippo Flipp“) von MB (Milton Bradley), einer Tochterfirma von Hasbro, bei dem bis zu vier Spieler versuchen, mit ihren hungrigen Nilpferden so viele Murmeln wie möglich zu fressen. Gewonnen hat der Spieler, dessen Nilpferd am Ende die meisten Murmeln verschlungen hat.

Panel 5: Zu dem Zeitpunkt, da diese Geschichte spielt, ist Atom in der Lage, zu seiner vollen Körpergröße heranzuwachsen und dabei sein Kostüm zu behalten.

Panel 9: Das Filchner-Schelfeis (Filchner Ice Shelf), gelegen im Süden des Weddell-Meeres in der Antarktis, wurde 1912 entdeckt und ist Teil des Filchner-Rønne-Schelfeises (Filchner-Ronne Ice Shelf) und mit einer Fläche von 165.000 km² eine eine der beiden größten Schelfeistafeln der Welt.

Panel 10: Aquamans Kommentar, daß die Marvel-Helden größtenteils schwächer als die DC-Helden seien, entspringt in erster Linie der Beobachtung langjähriger Fans beider Verlage, in deren Augen einer der grundlegenden Unterschiede zwischen Marvel- und DC-Helden darin besteht, daß der typische DC-Held zu „übermächtig“ konzipiert und somit eher uninteressant ist, während die Marvel-Helden in ihren Kräften zumeist beschränkt und somit gerade mächtig genug sind, um die Geschichten interessant zu machen.

Seite 33 (99), Panel 4: Es stellt sich die Frage, wo genau sich die Kamera befindet, mit der der Grandmaster diesen wichtigen Teil seines Gespräches mit Krona aufgezeichnet hat und wie er es geschafft hat, sie unbemerkt einzuschalten.

Seite 34 (100), Panel 1: Der Planet Apokolips war erstmals in The New Gods (vol. 1) #1 (März 1971) zu sehen. Zusammen mit seiner Nachbarwelt New Genesis befindet sich Apokolips in der „Vierten Welt“ („Fourth World“), die vom gewohnten Universum aus nur durch Schallröhren zu erreichen ist.
Lange vor Anbeginn der Zeit kreiste dort, wo sich heute Apokolips und New Genesis befinden, ein einzelner Planet, die „Zweite Welt“ („Second World“), der von gottgleichen Wesen, den „Old Gods“, bewohnt wurde, die zugleich auch die Vorfahren der Wesen waren, die auf der Erde später als griechische und römische Götter verehrt werden sollten.
Nach unzähligen, grausamen Kriegen, die die „Old Gods“ untereinander ausgefochten hatten, wurde schließlich eine schreckliche Apokalypse entfesselt, die in der Zerstörung des Planeten mündete. Aus den Trümmern der alten Welt entstanden zwei neue Planeten, von denen sich die eine zum friedlichen New Genesis entwickelte, die andere zum düsteren Apokolips.
Die kalte, grausame Welt, in der das Böse die Schwachen und Hilflosen erbarmungslos quält, ist heute komplett von grauem Stahl bedeckt. In den Lavagruben brennen die Leichen der Verurteilten und liefern Brennstoff für den Planeten, während die versklavte Bevölkerung in Bergwerken und Fabriken unter der Aufsicht ihrer sadistischen Peiniger arbeiten muß.
Von Anfang an waren die beiden Welten verfeindet, doch erst durch die Intrigen eines noch jungen Darkseid entwickelte sich aus dem schwelenden Konflikt ein offener Krieg, der beide Seiten viele Opfer kostete und erst vor etwa 300 Jahren durch einen wackeligen Friedensvertrag mehr oder weniger beigelegt werden konnte.
Bei dem Versuch, New Genesis mit Apokolips zu rammen und auf diese Weise zu vernichten, wurden die beiden Welten vor einiger Zeit vorübergehend verschmolzen und bildeten nunmehr einen einzigen, zweigeteilten Planeten, konnten jedoch im Zuge des Crossovers Genesis wieder getrennt werden.

Die Paradämonen (Parademons) debütierten in The New Gods (vol. 1) #1 (März 1971) und sind Darkseids Elitetruppen, die sowohl auf ihrer Heimatwelt Apokolips eingesetzt werden, um die Herrschaft ihres grausamem Meisters zu sichern, als auch bei Invasionen fremder Planeten, um unter der dortigen Bevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten. In Ermangelung eines eigenen Willens sind die Paradämonen jederzeit bereit, für ihren Meister zu opfern. Zur Standard-Ausrüstung eines Paradämonen gehören eine Rüstung und eine Flugvorrichtung, doch ihre wahre Stärke liegt darin, daß sie grundsätzlich nur in Gruppen von drei oder mehr Paradämonen operieren.

Panel 3: Darkseid gab sein Debüt in Superman’s Pal Jimmy Olsen #134 (Dezember 1970). Uxas, wie er ursprünglich hieß, ist einer der New Gods vom Planeten Apokolips und hat vor geraumer Zeit die Herrschaft über seine Heimatwelt an sich gerissen, die er bis heute mit eiserner Faust regiert. Bei der Gelegenheit gab er sich auch den neuen Namen Darkseid und erklärte sich selbst zum Gott.
Darkseid ist eine lebende Verkörperung des Bösen, seine selbstgewählte Lebensaufgabe besteht in der Suche nach der „Anti-Lebens-Formel“ (Anti-Life Equation), und um dieses Ziel zu erreichen, ist ihm jedes Mittel recht, selbst wenn der Preis die Vernichtung der Erde ist.
Darkseid war bislang zweimal verheiratet, seine erste Frau Suli wurde auf Veranlassung seiner Mutter Heggra getötet, während seine zweite Frau Tigra seinen Sohn Orion zur Welt brachte, der auf der Nachbarwelt New Genesis aufwuchs und heute der ärgste Feind seines Vaters ist. Eine Prophezeiung besagt, daß Orion seinen Vater einst im Kampf töten werde. Tatsächlich tötete Orion Darkseid schließlich in New Gods (vol. 4) #2 (November 1995) im Inneren der mystischen „Quelle“ (Source), doch ohne dessen Wissen hatte Darkseid dabei vorübergehend Besitz vom Körper seines Sohnes ergriffen und konnte so in New Gods (vol. 4) #6 (März 1996) schließlich ins Leben zurückkehren. Seither verfolgt er wieder unerbittlich sein Ziel, die Eroberung des Universums.
Darkseid verfügt über übermenschliche Kräfte, Unverwundbarkeit und kann darüber hinaus aus seinen Augen den sogenannten „Omega-Effekt“ (Omega Effect) abfeuern, mächtige Strahlen, die jedes Ziel finden und es an jeden gewünschten Ort teleportieren oder sogar komplett vernichten können.

Der Handschuh der Ewigkeit (Infinity Gauntlet) war erstmals in The Infinity Gauntlet #1 (Juli 1991) zu sehen und vereinigt die sechs Juwelen der Ewigkeit/Seelensteine (Infinity Gems/Soul Gems), die in den Anmerkungen zum letzten Heft bereits ausführlich besprochen wurden.

Panel 4: Hawkeyes Vergleich zwischen Thanos und Darkseid ist nicht sonderlich weit hergeholt, tatsächlich lassen sich die beiden problemlos als Gegenstück des jeweils anderen in ihren jeweiligen Universen ansehen. In DC versus Marvel #2-4 (März - Mai 1996) begegneten sich die beiden sogar schon einmal und legten sich sogleich miteinander an. Bei der Gelegenheit bezeichnete Darkseid Thanos als „billige Imitation meiner selbst“ („pale imitation of me“).

Panel 6: Darkseids rechte Hand und Folterknecht Desaad trat erstmals in The Forever People (vol. 1) #2 (Mai 1971) auf. Sein einziges Lebensziel besteht darin, andere Lebewesen zu quälen und zu diesem Zweck immer neue ausgefeilte Foltermethoden zu erfinden. Einst vergiftete er im Auftrag von Darkseids Mutter Heggra dessen geliebte erste Frau Suli, half ihm jedoch später dabei, selbst die Herrschaft über Apokolips an sich zu reißen.
Desaad ist durch und durch bösartig und verlogen, hat seinen „Freund“ Darkseid schon mehr als einmal hintergangen und sich sogar schon mehrfach für diesen ausgegeben, um in seiner Abwesenheit selbst über Apokolips zu herrschen. Im Gegenzug hat ihn Darkseid jedesmal entsprechend bestraft und ihn sogar schon mehrmals mittels seines Omega-Effektes getötet, jedoch letzten Endes doch jedesmal wieder ins Leben zurückgeholt und einmal mehr in seine alte Stellung eingesetzt.
Desaad ist ein genialer Erfinder, der sich jedoch voll und ganz der Entwicklung ausgefeilter Folterwerkzeuge gewidmet hat.

Panel 7: Kurz Busieks Darstellung der Unterschiede zwischen dem Marvel- und dem DC-Universum beinhaltet neben der fehlenden Speedforce im Marvel-Universum und der bedrohlichen Chaosmagie im DC-Universum nun auch die Erkenntnis, daß die Juwelen der Ewigkeit allem Anschein nach nur die Realität des Marvel-Universums beinflussen können.

Seite 35 (101), Den Omega-Effekt (Omega Effect), seine mit Abstand vernichtendste Waffe, setzte Darkseid erstmals in Forever People (vol. 1) #6 (Januar 1972) ein.

Seite 36 (102), Panel 5: Das Wilde Land (Savage Land) war erstmals in The X-Men (vol. 1) #10 (März 1965) zu sehen und ist ein künstlich geschaffener Dschungel, der umgeben von einem Ring aus Vulkanen in der Antarktis verborgen liegt. Erschaffen wurde das WIlde Land vor vielen Millionen Jahren vom außerirdischen Volk der Nuwali, die auf Wunsch der außerdimensionalen Beyonders die Fauna und Flora der damaligen Zeitepoche zu Studienzwecken bewahren sollten. Mit Hilfe fortschrittlicher Technologien stellten die Nuwali sicher, daß das Wilde Land im Gegensatz zu seiner Umgebung ein tropisches Klima behielt.
Heute leben im Wilden Land Dinosaurier Seite an Seite mit Säbelzahntigern, Menschenaffen und Menschen. Vor einigen tausend Jahren führten zudem Wissenschaftler des damals noch nicht untergegangenen Kontinentes Atlantis Experimente mit den Bewohnern des Wilden Landes durch und erschufen auf diese Weise genetische Mutationen wie die Vogelmenschen (Bird-People), Affenmenschen (Monkey-People) und die Fischmenschen (Fish-People).
Zwei der bekanntesten Bewohner des Wilden Landes sind der englische Adelige Lord Kevin Plunder, besser bekannt als Ka-Zar, und seine Frau, die Amerikanerin Shanna O’Hara, besser bekannt als Shanna, die Teufelin (Shanna the She-Devil). Die größten Stämme des Wilden Landes sind die Herbstmenschen (Fall People), die Echsenmenschen aus der Stadt Vala-Kuri, die Menschenaffen (Man-Apes), die Sonnenmenschen (Sun People) und die primitiven Sumpfmenschen (Swamp Men).
Vor einiger Zeit wurde das Wilde Land von Terminus schwer verwüstet, woraufhin die überlebenden Bewohner vorübergehend in eine andere Dimension flohen, doch gelang es dem High Evolutionary später, das Wilde Land wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzten.

Der Kosmische Würfel wurde bereits in den Anmerkungen zum letzten Heft erläutert.

Man beachte, daß Quasar in dieser Szene durch Abwesenheit glänzt - der Grund dafür ist, daß er am Ende von Maximum Security #3 (Januar 2001) die Essenz von Ego, dem lebenden Planeten in sich aufnahm und sich in der Folgezeit selbst eine Quarantäne auferlegte, die ihm verbietet, einen Fuß auf die Erde zu setzen, um zu verhindern, daß sich Ego dort wieder ausbreitet.

Seite 37 (103), Panels 1-2: Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers hatte George Pérez die Abbildungen in diesen beiden Panels ursprünglich spiegelverkehrt gezeichnet, allerdings waren sie für die gedruckte Fassung gespiegelt worden, um die Positionen von Hawkeye und Green Arrow auf der vorangegangenen Seite widerzuspiegeln.

Seite 38 (104), Panels 11-12: Wie Kurt Busieks in seinen offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers klarstellt, verfügt Photon nicht über die Fähigkeit, Energie zu absorbieren, allerdings kann sie ihren Körper selbst in jede gewünschte Energieform verwandeln und so deren jeweilige Eigenschaften nutzen. Hier nimmt sie die Fähigkeiten der Green Lantern-Energie an, zu denen auch das Absorbieren von Energie gehört.

Seite 39 (105), Panel 5: Zwar kann Thors Hammer Mjolnir (auch „Mjöllnir“, „Mjölner“ oder „Mjølnir“) tatsächlich nur von den edelsten und somit wahrhaft würdigen Wesen gehoben werden (spätestens Heft 4 wird sich dann mit der Frage beschäftigen, ob dieses Attribut tatsächlich auch auf Superman zutrifft), allerdings ist nicht ausgeschlossen, daß jemand mit der Stärke Supermans den Hammer zumindest aufhalten kann, solange Thor ihn in der Hand hält.

Panels 8-9: Supermans Kommentar zu Thor, „Bei uns reichen die Skalen bis 11“ (The dials go up to eleven), ist ein Zitat aus dem Film This Is Spinal Tap, in der die Skalen auf den Verstärkern der titelgebenden Band „Spinal Tap“ tatsächlich bis zur Marke 11 reichten, während bei allen anderen Bands bereits mit 10 die höchste Marke erreicht ist, mit anderen Worten: Spinal Tap können lauter spielen als alle anderen Bands. Somit stellt der Satz einen weiteren Seitenhieb Supermans auf die in seinen Augen in jederlei Hinsicht „kleinere“ Marvel-Erde dar.

Seite 40 (106), Panel 1: Thors Niederlage gegen Superman hatte im Fandom bereits zu heftigen Reaktionen geführt, bevor das Heft überhaupt offiziell erschienen war. Nachdem Spoiler über den Ausgang des Kampfes vorab nach außen gedrungen waren, beklagten die Thor-Fans einhellig die Niederlage „ihres“ Helden, ungeachtet der Tatsache, daß bei einer Niederlage Supermans dessen Fans genauso reagiert hätten und ein Unentschieden vermutlich die Verärgerung beider Lager zur Folge gehabt hätte. Zudem hat Kurt Busiek bereits wiederholt ausdrücklich klargestellt, daß der Kampf überaus ausgeglichen gewesen sei und zehn Kämpfe in Folge sehr wohl mit einem Ergebnis von 5:5 enden könnten.

Panel 5: Supermans Kommentar, Thor sei möglicherweise der härteste Gegner, mit dem er es je zu tun hatte, ist dagegen doch etwas voreilig, denn sowohl Lobo als auch Doomsday hatten ihm seinerzeit bereits weitaus länger und härter zugesetzt.

Seite 41 (107), Panel 2: Es hat den Anschein, als würde zumindest Aquamans Kontrolle über alle Kreaturen des Meeres auch im Marvel-Universum funktionieren.

Seite 42 (108), Panel 4:Am hellsten Tag, in finsterster Nacht, entgeht nichts Böses meiner Wacht. Und die da achten das Gute nicht, den trifft mein Zorn - Green Lanterns Licht!“ („In brightest day, in blackest night, no evil shall escape my sight. Let those who worship evil’s might beware my power - Green Lanterns light!“) war der traditionelle Schwur von Hal Jordan, der ursprünglich von Ur-Green Lantern Alan Scott in Green Lantern (vol. 1) #9 (Herbst 1943) kreiert wurde und den Hal in Showcase (vol. 1) #22 (Oktober 1959) kurzerhand übernahm und seither bei jedem Aufladen seines Green Lantern-Ringes aufsagte.
In Green Lantern (vol. 3) #43 (Juli 1993) wurde das Wort „blackest“ dann aus Gründen der „politischen Korrektheit“ durch „darkest“ ersetzt. Kyle Rayner wiederum verwendet im Regelfall keinen Schwur, scheint hier allerdings dennoch das Verlangen zu verspüren, seinem Glück ein wenig nachhelfen zu müssen.

Zu beachten ist, daß Kyle in der deutschen Fassung den Schwur leicht durcheinanderbringt - anstelle von „Und die da achten das Gute nicht…“ sagt er statt dessen „Und die da achten das Böse nicht…“. Ein Wortdreher, der durch die traditionelle Übersetzung der Phrase „Let those who worship evil's might“ nach dem Motto „Logikdreher um 180°“ zustandekam oder ein absichtlicher Lapsus, der Kyle angesichts der angespannten Lage in den Mund gelegt wurde? Die Antwort weiß wohl nur Christian Heiß…

Seite 46 (112), Panel 2: Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers gesteht George Pérez einen Fehler ein: Die Fetzen des Kostüms des Grandmasters beinhalten unerklärlicherweise plötzlich Ärmel. Der Fehler wurde immerhin rechtzeitig entdeckt, um ihn zumindest in der getuschten Fassung von Heft 3 (ab den Seiten 38-39 [156-157]) zu korrigieren.

Panel 4: Ungeachtet ihrer vorherigen Differenzen erachten sich Superman und Thor als ebenbürtige Kämpfer und sind nunmehr bereit, Seite an Seite gegen ihren gemeinsamen Gegner anzutreten.


Die Rezension zu Heft 2
Die Rezension zur Hardcover-Sammlerausgabe
Die Anmerkungen zu Heft 1
Die Anmerkungen zum Cover von Heft 3
Die Anmerkungen zum Inhalt von Heft 3


Torsten B. Abel


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