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  JLA/Avengers  

Rezension Heft 1
Anmerkungen Heft 1
Rezension Heft 2
Anmerkungen Heft 2
Rezension Heft 3
Anmerkungen Heft 3 (Cover)
Anmerkungen Heft 3 (Inhalt)
Rezension Heft 4
Anmerkungen Heft 4
Rezension Hardcover
Bericht Teil 1: 1941 - 1972
Bericht Teil 2: 1972 - 1985
Bericht Teil 3: 1984 - 1997
Bericht Teil 4: 1996 - 2003
Bericht Deutschland
Original-Crossover
Kurt Busiek
George Pérez
Tom Smith

     







JLA/Avengers

JLA/Avengers #1: Die Anmerkungen


Hinweis: Figuren, Gegenstände und Orte aus dem Marvel-Universum werden im Folgenden zur besseren Unterscheidung rot gekennzeichnet, Figuren, Gegenstände und Orte aus dem DC-Universum dagegen blau.

Bei den Übersetzungen von Eigennamen, Gegenständen und Orten wurde nach Möglichkeit versucht, bereits etablierte Übersetzungen, soweit verfügbar, zu berücksichtigen, im Zweifelsfall wurde dabei der in der Übersetzung von JLA/Die Rächer selbst zum Einsatz kommenden Version der Vorzug gewährt.

Seitenzahlen in (Klammern) beziehen sich im Folgenden auf die Numerierung in der US-Hardcoverausgabe.


[ Cover (Seiten 12-13) | Seite 1 (15) | Seite 2 (16) | Seite 3 (17) | Seite 4 (18) | Seite 5 (19) | Seite 6 (20) | Seite 7 (21) | Seiten 8-9 (22-23) | Seite 10 (24) | Seite 11 (25) | Seite 13 (27) | Seiten 14-15 (28-29) | Seite 16 (30) | Seite 17 (31) | Seite 18 (32) | Seite 19 (33) | Seite 20 (34) | Seite 21 (35) | Seite 22 (36) | Seite 23 (37) | Seite 24 (38) | Seite 25 (39) | Seite 26 (40) | Seite 28 (42) | Seite 29 (43) | Seiten 30-31 (44-45) | Seite 32 (46) | Seite 33 (47) | Seite 34 (48) | Seite 35 (49) | Seite 36 (50) | Seite 37 (51) | Seite 38 (52) | Seite 39 (53) | Seite 40 (54) | Seite 41 (55) | Seite 42 (56) | Seite 43 (57) | Seiten 44-45 (58-59) | Seite 46 (60) | Seite 47 (61) | Seite 48 (62) ]


Cover (Seiten 12-13): Bei den beiden Figuren im Hintergrund handelt es sich um Terminus und Starro. Mehr zu den beiden in den Anmerkungen zu den Seiten 8-9 (22-23) sowie 14-15 (28-29). Was die JLA- und Rächer-Mitglieder angeht:

Hinterste Reihe, von links nach rechts: Der Plastic Man (mit sich durchs Bild schlängelndem Hals und Kopf), Jack of Hearts, Warbird, She-Hulk, der Martian Manhunter, Thor I, Iron Man I.

Mittlere Reihe, von links nach rechts: Aquaman, Quicksilver, der Flash III, Hawkeye I, Vision II, Superman, Batman I.

Vorderste Reihe, von links nach rechts: Triathlon, Green Lantern V, Yellowjacket I (über dem Kopf der Scarlet Witch), die Scarlet Witch, Wonder Woman I/II, die Wasp (über dem Kopf von Wonder Woman), Atom II (auf der Schulter von Captain America), Captain America I.
    Der Plastic Man, erfunden von Jack Cole, hatte seinen ersten Auftritt in Police Comics #1 (August 1941) von Quality Comics, war ab Sommer 1943 Star seiner eigenen Serie und wurde 1956 von DC aufgekauft und eingestellt, erst 1966 wurde er dann als eigene, kurzlebige Serie neu aufgelegt. Patrick „Eel“ O’Brian war ursprünglich ein Kleinkrimineller, der bei einem Einbruch in eine Chemiefabrik mit Chemikalien in Kontakt kam und dadurch die Fähigkeit erhielt, seinen Körper nach Belieben zu dehnen. Fortan nannte er sich Plastic Man und bekämpfte das Verbrechen, wurde sogar er zum Sonderermittler des FBI und fungierte während des Zweiten Weltkriegs als Verbindungsmann zur All-Star Squadron, der er ebenfalls angehörte. Später war er für eine Weile Mitglied der Freedom Fighters, arbeitete für die Regierungsbehörde NBI (National Bureau of Investigations) und machte sich schließlich gemeinsam mit seinem Freund Woozy Winks als Privatdetektiv selbständig.
    Anmerkung: Das wahre Alter des Plastic Man ist augenscheinlich stark umstritten. Während es auch in jüngerer Zeit Geschichten gab und gibt, die obige Version bestätigten, haben andere Autoren, darunter auch JLA-Autor Mark Waid, versucht, die Ursprünge des Plastic Man in die jüngere Vergangenheit zu verlegen.
    In JLA #11 (Oktober 1997) wurde er dann erstmals von Batman für eine Mission der JLA rekrutiert und trat in JLA #16 (März 1998) bzw. in JLA Secret Files & Origins #2 (August 1998) schließlich dem Team bei, um der Serie wieder ein wenig mehr Humor zu verpassen.
    Im Verlauf der Storyline „The Obsidian Age“ wurde er 3000 Jahre in der Vergangenheit in unzählige Teile zerlegt und auf dem Grund des Atlantischen Ozeans verteilt, bis er dort in der Gegenwart geborgen und wieder zusammengesetzt wurde. Kurz darauf trat er wieder aus der Liga aus, um sich mehr seinem Sohn Luke McDunnagh, von dessen Existenz er lange Zeit nichts ahnte, zu widmen.
    Der Plastic Man kann seinen Körper nach Belieben dehnen, jede gewünschte Form annehmen und mit viel Konzentration sogar seine Farbe ändern, ferner kann er in mehrere Teile gerissen und lebend wieder zusammengesetzt werden. Er scheint nicht zu altern und ist allem Anschein nach nahezu unsterblich. Er trägt hier sein „klassisches“ Kostüm.
    Jack of Hearts: Jonathan „Jack“ Hart, der Sohn des Wissenschaftlers Philip Hart und der - wie sich später herausstellen sollte - außerirdischen Contraxianerin Marie Hart, trat erstmals in einer Schwarzweißstory in Deadly Hands of Kung Fu #22 (März 1976) auf. In Deadly Hands of Kung Fu #23 (April 1976) wurde er dann nach der Ermordung seines Vaters durch die kriminelle „Corporation“ infolge eines Kampfes in der experimentellen „Null-Flüssigkeit“, die sein Vater erfunden hatte, gebadet und auf diese Weise in ein Wesen aus Energie verwandelt, die er mit Hilfe einer speziellen Rüstung kontrollieren konnte, und wurde so zu Jack of Hearts.
    Nachdem er von Iron Man trainiert worden war, war er für einen Tag Mitglied der Defenders und später zumeist im All unterwegs, nicht zuletzt, da er seine Kräfte zumeist nicht unter Kontrolle hatte. In der vierteiligen Miniserie Avengers Infinity (September - Dezember 2000) half er den „Rächern der Ewigkeit“ im Kampf gegen die „Infiniten“ und erhielt von Moondragon eine neue Rüstung, die es ihm endlich ermöglichte, seine Kräfte in den Griff zu bekommen. Im Zuge der Ereignisse des Crossovers Maximum Security kehrte er dann schließlich zur Erde zurück und trat - nachdem etwas derartiges bereits in Avengers Forever #12 (November 1999) angedeutet worden war - in The Avengers (vol. 3) #43 (August 2001) den Rächern bei.
    Jack besteht vollständig aus Energie, die er nur mit Hilfe seiner Rüstung unter Kontrolle halten und in Form von Energiestößen von sich geben kann, ferner ist er in der Lage zu fliegen. Die Rüstung, die hier zu sehen und äußerlich mit seiner ursprünglichen Rüstung identisch ist, trägt er seit Avengers Infinity #3 (November 2000), allerdings erhielt er in The Avengers (vol. 3) #65 (Mai 2003) wiederum eine neue Rüstung.
    Warbird: Die ehemalige Air Force-Offizierin Carol Susan Jane Danvers trat erstmals in Marvel Super-Heroes (vol. 1) #13 (März 1968) als Sicherheitschefin von Cape Caneveral auf und freundete sich mit dem außerirdischen Helden Mar-Vell alias Captain Marvel I an. Später wurde sie dann von Yon-Rogg, einem Gegner Mar-Vells, entführt und erhielt durch die Strahlung von dessen Waffe, dem „Psycho-Magnitron“, durch Zufall Superkräfte, die denen von Captain Marvel ähnelten. Im ersten Heft ihrer eigenen Serie, Ms. Marvel #1 (Januar 1977), debütierte sie dann als Superheldin Ms. Marvel I und trat als solche in The Avengers (vol. 1) #183 (Mai 1979) den Rächern bei.
    Nachdem sie diese wieder verlassen hatte (die Rächer hatten zugelassen, daß sie von Immortus’ Sohn Marcus entführt wurde, obwohl dieser sie bereits zuvor gegen ihren Willen geschwängert hatte), verlor sie ihre Kräfte an Rogue (heute Mitglied der X-Men), wurde vorübergehend zur Begleiterin der X-Men und kurz darauf von den außerirdischen Brood entführt und Experimenten unterzogen, die ihr die kosmische Macht eines „Weißen Loches“ gaben, mit denen sie ab The Uncanny X-Men #164 (Dezember 1982) als Binary unterwegs war und später, nachdem die X-Men zu ihrem Entsetzen Rogue bei sich aufgenommen hatten, den Starjammers beitrat und gemeinsam mit ihnen ins All aufbrach.
    Beim Versuch, während des Crossovers Operation: Galactic Storm (März - Juni 1992) die Sonne der Erde und damit die Erde selbst vor einer Nega-Bombe zu retten, wurde sie schwer verwundet und beschloß in der Folge, wieder auf der Erde zu bleiben. In The Avengers (vol. 3) #4 (Mai 1998) trat sie dann unter dem neuen Namen Warbird erneut den Rächern bei, doch da sie ihren Teamkameraden zunächst verheimlichte, daß sie ihre Binary-Kräfte verloren hatte, und zudem an einem Alkoholproblem litt, wurde sie vorübergehend aus dem Team ausgeschlossen, ist aber seit der Überwindung ihrer Sucht - mit Hilfe ihres Teamkameraden Iron Man I, der ebenfalls seit Jahren ein abstinenter Alkoholiker ist - wieder Mitglied. Im Verlauf der „Kang Dynasty“-Storyline sah sie sich dann gezwungen, den selbsternannten „Herrn der Welt“ (Master of the World) zu töten, wurde jedoch von einem Rächer-Tribunal angesichts der Umstände freigesprochen.
    Als Warbird kann Carol fliegen und besitzt Superstärke und Unverwundbarkeit. Ihr Kostüm, das sie seit The Avengers (vol. 3) #1 (Februar 1998) - damals noch als Binary - (wieder) trägt, ist nahezu identisch mit dem zweiten Kostüm, das sie seit Ms. Marvel #20 (Oktober 1978) als Ms. Marvel getragen hatte, allerdings erhielt sie in The Avengers (vol. 3) #65 (Mai 2003) wiederum ein neues Kostüm.
    She-Hulk: Die Anwältin Jennifer Walters debütierte in The Savage She-Hulk #1 (Februar 1980) als Cousine von Dr. Robert Bruce Banner, dem Hulk I. Nachdem sie bei einem Anschlag schwer verwundet worden war, verabreichte Bruce ihr eine Bluttransfusion, um ihr Leben zu retten, doch sein gamma-verstrahltes Blut verwandelte Jennifer in eine weibliche, ebenfalls grünhäutige Version des Hulk, die ihre Verwandlung allerdings unter Kontrolle hatte und als She-Hulk ihre Intelligenz behielt. In The Avengers (vol. 1) #221 (Juli 1982) trat sie den Rächern bei und schloß sich später als Ersatz für das Ding den Fantastischen Vier (Fantastic Four) an.
    Einige Zeit darauf wurde sie bei dem Versuch, einen Atommeiler abzuschirmen, einer starken Strahlendosis ausgesetzt, die es ihr unmöglich machte, sich wieder in Jennifer Walters zu verwandeln (was sie sie jedoch nicht weiter störte, da sie es schon seit langer Zeit bevorzugte, einfach nur She-Hulk zu sein) und war nach ihrem Austritt bei den Fantastischen Vier zumeist Reservemitglied der Rächer, um sich wieder verstärkt ihrer Karriere als Anwältin widmen zu können.
    Nachdem sie beinahe ihren langjährigen Geliebten Wyatt Wingfoot geheiratet hätte, war sie kurzzeitig Mitglied der Fantastic Force und arbeitete für die Helden für Geld (Heroes for Hire), erst im Zuge der „Kang Dynasty“-Storyline kehrte sie dann dauerhaft an die vorderste Front zurück und trat in The Avengers (vol. 3) #58 (November 2002) den Rächern wieder als festes Mitglied bei. In jüngster Vergangenheit scheint sie wieder die Fähigkeit zurückerlangt zu haben, sich in Jennifer Walters zu verwandeln, allerdings hat sie ihre Verwandlungen bislang noch nicht völlig unter Kontrolle.
    Als She-Hulk verfügt Jennifer über Superstärke und Unverwundbarkeit. Das von George Pérez entworfene „Kostüm“, das sie hier trägt, war erstmals in The Avengers (vol. 3) #4 (Mai 1998) zu sehen.
    Der Martian Manhunter: J’Onn J’Onzz debütierte in Detective Comics #225 (November 1955) und war ein Außerirdischer vom Planeten Mars, der in den 50er Jahren von einem Wissenschaftler namens Dr. Saul Erdel mit einem experimentellen Teleporter zur Erde geholt worden war (nach der Crisis on Infinite Earths sollte die Geschichte dann insofern abgeändert werden, daß er nunmehr - beinahe - der einzige Überlebende seines Volkes war, das an einer telepathischen Seuche gestorben war, darunter auch seine Frau M’yri’ah und seine Tochter K’hym) und dort als Superheld aktiv wurde, zudem nahm er verschiedene menschliche Identitäten wie John Jones, Johann Johnson und Marco Xavier an. Während der 60er Jahre war er unter dem Namen „Bronze Wraith“ Mitglied des kurzlebigen Superheldenteams Justice Experience, dessen Mitglieder jedoch schon nach kurzer Zeit - bis auf J’Onn - von einem ihrer Gegner getötet wurden.
    Später nahm J’Onn die neue Identität des „Manhunters vom Mars“ („Manhunter“ = Außerirdischer) an, trat in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960), dem ersten Heft mit der Justice League of America, als Mitglied des Teams auf und wurde in allen späteren Nacherzählungen der Entstehung des Teams als Gründungsmitglied geführt, in der ursprünglichen Version aus Justice League of America #9 (Februar 1962) ebenso wie in der aktuell gültigen Version aus Secret Origins (vol. 3) #32 (November 1988). Seither ist er Mitglied der Liga und die einzige Figur, die in allen Inkarnationen des Teams nahezu ununterbrochen vertreten war, wobei er zwischenzeitlich auch schon mal als Anführer fungierte. In Legends #6 (März 1987) war er somit auch Gründungsmitglied der späteren Justice League International und in Justice League Task Force #1 (Juni 1993) Gründungsmitglied und fortan Anführer der Justice League Task Force.
    Ab Justice League America #62 (Mai 1992) war er kurzzeitig in der Identität des neuen Mitglieds Bloodwynd (wovon zunächst weder die Leser noch seine Teamkameraden etwas ahnten) Mitglied der Liga, bis sein Geheimnis aufgedeckt wurde und er wieder vom ursprünglichen Bloodwynd getrennt werden konnte (letzterer trat im Anschluß ebenfalls der Liga bei). Auch in der heutigen Inkarnataion der JLA, die am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) zusammenfand, war J’Onn, von wenigen Heften Pause abgesehen, von Anfang an nahezu durchgängig vertreten und nahm erst kürzlich eine Pause von der Liga, um endlich seine Schwäche gegenüber Feuer zu überwinden.
    J’Onn ist - wie alle Marsianer - ein Formwandler und Telepath und verfügt über Superstärke, die Fähigkeit zu fliegen sowie einen „Marsblick“ (martian vision), eine Art Hitzeblick. Er trägt hier sein „klassisches“ Kostüm.
    Thor I: Der Legende nach ist der Donnergott Thor (auch bekannt als Donar oder Thor Odinson) der Sohn von Odin, dem Herrscher der nordischen Götter aus Asgard, und der Ergöttin Jörd, allerdings besitzt der „wahre“ Thor vielmehr rote Haare. Thor ist laut der Sage ein Freund der Menschen, während sein Bruder Loki ein hinterlistiger Intrigant ist.
    Im Marvel-Universum debütierte in Journey into Mystery (vol. 1) #83 (August 1962) der gehbehinderte Arzt Dr. Donald Blake, der in einer Höhle in Norwegen einen Stock fand und von diesem in Thor verwandelt wurde, der Stock selbst wurde zu seinem Hammer Mjolnir. Als Thor begegnete er bald seinem Vater Odin und seinem Bruder Loki, erst viel später sollte sich dann herausstellen, daß Blake tatsächlich nie existiert hatte und Odin die Identität einst erschaffen hatte, um seinen Sohn eine Lektion in Sachen Demut zu lehren. In The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) war er eines der Gründungsmitglieder der Rächer und ist trotz zahlreicher längerer und kürzerer Pausen seit jeher eines der beständigsten Mitglieder des Teams, das er sogar einmal für kurze Zeit anführte.
    Nachdem er die Identität des Dr. Donald Blake wieder verloren hatte, nahm er kurzzeitig die neue Identität des Sigurd Jarlson an, bei dem es sich diesmal schlicht und ergreifend um Thor in irdischer Kleidung handelte, später verschmolz er mit dem Architekten Eric Masterson, der nach seiner erneuten Trennung von Thor zum mittlerweile verstorbenen Helden Thunderstrike wurde, und noch später mit dem Rettungssanitäter Jake Olson, bis Odin die beiden wieder trennte. Zwisschenzeitlich war Thor Anführer des kurzlebigen „Thor Corps“ und nahm nach Odins Tod in The Mighty Thor (vol. 2) #42 (Dezember 2001) schließlich dessen Platz als Herrscher von Asgard ein. Als solcher griff er schon bald aktiv in die Weltpolitik Midgards ein, und erst nachdem er von seinen Teamkameraden zur Rede gestellt worden war, sah er schließlich seinen Fehler ein und trat vorerst als Mitglied der Rächer zurück.
    Thor, gebietet als Gott des Donners über das Wetter, verfügt über Superstärke und kann mit Hilfe seines Hammers fliegen. Er ist hier noch in seinem klassischen Kostüm und ohne Bart zu sehen, in The Mighty Thor (vol. 2) #45 (März 2002) hatte er sich anläßlich seiner neuen Aufgabe als Herrscher von Asgard ein neues Kostüm zugelegt und sich - wieder einmal - einen Bart wachsen lassen.
    Iron Man I: In Tales of Suspense (vol. 1) #39 (März 1963) machten die Leser Bekanntschaft mit dem Industriellen, Millionär und Playboy Anthony Edward „Tony“ Stark, der bei einer Inspektion in Vietnam in eine Falle geriet, bei einer Explosion von Granatsplittern verletzt wurde und einem Kriegsverbrecher namens Wong-Chu in die Hände fiel. Gemeinsam mit einem Mitgefangenen namens Professor Yinsen, der (scheinbar) sein Leben opferte, um ihn zu retten, gelang es ihm, eine Rüstung zu bauen, die zum einen die Granatsplitter von seinem Herz fernhielt, es ihm zum anderen aber auch ermöglichte, als Iron Man seine Feinde zu besiegen. Zurück in den USA, fungierte er als Iron Man für die Öffentlichkeit fortan als „Leibwächter“ Tony Starks und war in The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) eines der Gründungsmitglieder der Rächer, die er fortan finanzierte und sogar einmal für kurze Zeit anführte. In Laufe der Zeit modernisierte er seine Rüstung immer weiter, die wohl bekannteste Farbkombination dürfte die rot-goldene Version sein, die in zahlreichen Variationen bis heute zum Einsatz kommt.
    Tony unterzog sich später einer Herztransplantation und erhielt ein künstliches Herz, so daß er nicht länger auf seine Iron Man-Rüstung angewiesen war, wurde zum Alkoholiker und konnte die Sucht nur mit viel Mühe überwinden, während sein Freund und Pilot Jim Rhodes (später War Machine) für ihn als Iron Man II einsprang und als solcher sogar Gründungsmitglied der Westküstenrächer war, denen Tony dann ab The West Coast Avengers (vol. 2) #1 (Oktober 1985) ebenfalls angehörte, zudem fungierte Tony als Anführer der kurzlebigen Iron Legion. Einige Zeit darauf wurde er von einer geistesgestörten Verehrerin namens Kathy Dare niedergeschossen, war in der Folge lange Zeit gehbehindert und konnte erst viel später wieder vollständig geheilt werden, auch wenn er zu diesem Zweck kurzzeitig seinen „Tod“ vortäuschen mußte.
    Wiederum später war er in Force Works #1 (Juli 1994) Gründungsmitglied des Westküstenrächer-Nachfolgeteams Force Works, die er einmal mehr finanzierte, wurde im Zuge des Crossovers The Crossing (1995) schließlich getötet und durch eine jugendliche Version seiner selbst aus einer anderen Zeitlinie (unter Fans berüchtigt als „Iron Boy“ bzw. „Teen Tony“) ersetzt, doch im Zuge der Heroes Reborn/Heroes Return-Storylines wurde dieser wieder in den „alten“ Tony mit all dessen Erinnerungen zurückverwandelt. Tony ist, von wenigen längeren und kürzeren Pausen abgesehen, bis heute Mitglied der Rächer, die er zwischenzeitlich sogar mehrfach anführte.
    Tonys Rüstung dient als Panzerung, verleiht ihm enorme Kräfte, ermöglicht es ihm zu fliegen und verfügt über eine Reihe von Waffensystemen, das wohl bekannteste davon dürfte der Repulsor-Strahl sein, den er aus den Handflächen ausstößt. Tony trägt hier seine neue Rüstung, die erstmals in Iron Man (vol. 3) #50 (März 2002) zum Einsatz kam.
    Aquaman, geschaffen von Mort Weisinger und Paul Norris, hatte seinen ersten Auftritt in More Fun Comics #73 (November 1941). Laut der aktuell gültigen Entstehungsgeschichte ist Orin der Sohn von Königin Atlanna und einem Magier namens Atlan aus dem Unterseereich Atlantis, der ausgesetzt und von einer Delphinmutter namens Porm großgezogen war. Von einem Leuchtturmwärter namens Arthur Curry in die Gebräuche der Menschen eingewiesen und auf den Namen Arthur Curry II. getauft, kehrte er nach Atlantis zurück und half dort dabei, die tyrannischen Herrscher zu stürzen. Einige Zeit später traf er auf den Flash II (Barry Allen), beschloß, selbst als „Superheld“ aktiv zu werden und war als „Aquaman“, wie ihn die Medien nannten, in Justice League of America #9 (Februar 1962) Gründungsmitglied der Justice League of America, die in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) erstmals auftrat.
    Später wurde er zum neuen König von Atlantis gekrönt, machte den Waisenjungen Garth alias Aqualad (heute Tempest II) zu seinem Partner, heiratete Mera, eine Königin aus einer anderen Dimension, und bekam von ihr einen Sohn, Arthur jr.. Nachdem letzterer vom Schurken Black Manta getötet worden war, führte dies zum Bruch sowohl zwischen Arthur und Aqualad als auch zwischen Arthur und Mera. Arthur wurde zunehmend verbitterter, ließ sich seine Haare und später auch einen Bart wachsen und verlor im Kampf gegen seinen Gegner Charybdis schließlich sogar seine linke Hand und ersetzte sie zunächst durch eine Harpune und später durch eine kybernetische Prothese.
    Als Mitglied der Justice League war er im Justice League of America Annual #2 (1984) auch Gründungsmitglied der neuen „Detroit-Liga“, einige Zeit darauf zudem der Justice League Europe und noch später der neuen Inkarnation der JLA, der er anfangs nur widerwillig beitrat. Im Zuge des Crossovers Our Worlds at War (2001) wurde Arthur scheinbar getötet, kehrte jedoch im Verlauf der JLA-Storyline „The Obsidian Age“ (September 2002 - Januar 2003) zurück, verlor seinen Königstitel und galt in Atlantis fortan als Ausgestoßener, erhielt allerdings im Gegenzug eine neue Hand, die aus einer Art „lebendem Wasser“ besteht, kurz darauf trennte er sich auch wieder von seinen langen Haaren und seinem Bart.
    Neben der Fähigkeit, unter Wasser zu atmen, ist Arthur in der Lage, telepathisch mit allen Meerestieren zu kommunizieren, ferner kann er sich unter Wasser mit hoher Geschwindigkeit fortbewegen und verfügt über ein gewisses Maß an Superstärke. Der Aquaman, der in dieser Geschichte auftritt, ist noch die „alte“ Version mit der Morph-Hand, die zeitweise die Gestalt der Harpune annimmt. George Pérez hat allerdings versprochen, daß der „neue“ Aquaman nach Möglicheit zumindest in Heft 4 noch zu sehen sein wird.
    Quicksilver: In The X-Men (vol. 1) #4 (März 1964) wurden der superschnelle Mutant Pietro Maximoff alias Quicksilver und seine Schwester Wanda, die Scarlet Witch, aus dem kleinen osteuropäischen Land Transia von Magneto rekrutiert, um gemeinsam mit ihm als Mitglieder seiner Bruderschaft der Bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants) gegen die X-Men zu kämpfen (erst viel später sollten die beiden dann erfahren, daß Magneto tatsächlich ihr Vater war). Schon bald sagten sie sich von Magneto los und traten in The Avengers (vol. 1) #16 (Mai 1965) den Rächern bei, kehrten danach noch mal kurzzeitig zu Magneto zurück und kehrten ihm schließlich endgültig den Rücken zu.
    Später heiratete Pietro die Inhuman Crystal, die bald darauf seine Tochter Luna zur Welt brachte, und wurde sogar Anführer der Streitkräfte der Inhumans, doch nachdem Crystal ihn mit einem Menschen betrogen hatte, verließ ein vor Eifersucht rasender Pietro seine Frau und die Inhumans und wurde - unter dem Einfluß des irren Inhuman Maximus - vorübergehend wieder zum Schurken und führte kurzzeitig sogar die Verbrecherorganisation Zodiac an. Später wechselte er wieder die Seiten und wurde erst Mitglied der Westküstenrächer, trat anschließend für kurze Zeit dem der US-Regierung unterstellten Mutantenteam X-Factor bei und kehrte im Anschluß zu den Rächern zurück.
    In jüngerer Vergangenheit war Pietro Anführer und Mentor der Ritter von Wundagore, war kurzzeitig Kabinettsmitglied der Regierung von Genosha, als Magneto das Land regierte (in der Hoffnung, positiv auf seinen Vater einwirken zu können), und war seit The Avengers (vol. 3) #38 (März 2001) wieder Mitglied der Rächer (im selben Heft debütierte auch sein neues Kostüm, das auch hier zum Einsatz kommt), ist allerdings erst kürzlich wieder ausgetreten. Vor einiger Zeit hat er seine Beziehung mit Crystal wieder aufgenommen, allerdings liegt diese derzeit einmal mehr auf Eis.
    Pietro verfügt über Supergeschwindigkeit, ist allerdings nicht annähernd so schnell wie beispielsweise der Flash.
    Der Flash III: Wallace Rudolph „Wally“ West debütierte in The Flash (vol. 1) #110 (Januar 1960) als Neffe von Iris West, der Frau von Barry Allen. Seines Zeichens größter Fan des zweiten Flash, ahnte Wally anfangs nicht, daß unter dessen Maske niemand anderes als Barry steckte. Dafür erhielt Wally, als ein Blitz in Barrys Labor einschlug und er mit elektrifizierten Chemikalien überschüttet wurde, Supergeschwindigkeit, die der des Flash nahezu gleichkam, und lernte unter dessen Anleitung bald auch dessen Geschwindigkeits-Tricks. Als Kid Flash I wurde Wally zum Partner Barrys, dessen Geheimidentität er bald erfuhr, und war Gründungsmitglied der ursprünglichen Teen Titans.
    Nach dem Tod Barrys trat Wally seine Nachfolge an und debütierte in Crisis on Infinite Earths #12 (März 1986) als nunmehr dritter Flash, seine wahre Identität ist mittlerweile öffentlich bekannt. In Justice League International (vol. 1) #24 (Februar 1989) war Wally Gründungsmitglied der Justice League Europe und war später auch an der Gründung der neuen JLA, die am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) zusammenkam, beteiligt, kurz darauf zudem auch an der Gründung einer neuen Inkarnation der Titans, die viele seiner alten Freunde wieder vereinte. Wally war es auch, der als erster herausfand, daß seine Kräfte sowie die aller übrigen Speedster von der „Speed Force“, einer Art außerdimensionalem Geschwindigkeitsfeld, stammen. Wally ist seit einiger Zeit mit der ehemaligen Reporterin Linda Park verheiratet und bis heute Mitglied der aktuellen Inkarnation der JLA.
    Zusätzlich zu seinen Geschwindigkeitskräften ist er auch in der Lage, seine Supergeschwindigkeit für kurze Zeit auf andere Leute zu übertragen und kann seit einiger Zeit sogar Lebewesen und Objekten ihre Geschwindigkeit entziehen. Sein aktuelles Kostüm, das nunmehr aus der konzentrierten Energie der Speed Force selbst besteht, kam erstmals in The Flash (vol. 2) #133 (Januar 1998) zum Einsatz, ist äußerlich allerdings nahezu indentisch mit seinem vorherigen Kostüm, das wiederum auf dem von Barry Allen basierte.
    Hawkeye I: Der Waise Clinton Francis „Clint“ Barton debütierte in Tales of Suspense (vol. 1) #57 (September 1964) als Jahrmarkt-Bogenschütze Hawkeye und wurde anfangs irrtümlich für einen Verbrecher gehalten, was ihn in die Hände der Black Widow (die damals noch eine sowjetische Spionin war) trieb, die ihn gegen Iron Man ausspielte, später wechselte er jedoch die Seiten und trat in The Avengers (vol. 1) #16 (Mai 1965) den Rächern bei. In The Avengers (vol. 1) #63 (April 1969) nahm der großmäulige Hawkeye, frustriert darüber, daß er als „einfacher“ Bogenschütze nicht sonderlich von Nutzen war, erstmals die Identität des ungleich stärkeren Goliath II an, die in der Folgezeit noch mehrfach zum Einsatz kommen sollte, in Captain America (vol. 1) #179 (November 1974) nannte er sich dagegen kurzzeitig „Golden Archer“. Als Hawkeye war er zudem zwischenzeitlich Mitglied der Defenders.
    Seit einem Zwischenfall mit einem Ultraschallpfeil war Hawkeye lange Zeit schwerhörig und auf ein Hörgerät angewiesen, was jedoch mittlerweile wieder behoben ist, ferner verliebte er sich in seine Superheldenkollegin Barbara „Bobbi“ Morse alias Mockingbird, heiratete sie und gründete gemeinsam mit ihr in West Coast Avengers (vol. 1) #1 (September 1984) die Westküstenrächer, die er lange Zeit anführte. Als er von der Regierung durch US Agent ersetzt wurde, verließ er das Team und wurde für kurze Zeit Mentor der selbsternannten „Great Lake Avengers“ (heute „Lightning Rods“), kehrte jedoch später wieder zu den Westküstenrächern zurück.
    Nach Mockingbirds Tod wurde er zum Verbündeten des neuen Teams Force Works, weigerte sich jedoch beizutreten und kehrte schließlich zu den Rächern zurück, die er jedoch wieder verließ, um statt dessen zum Mentor und Anführer der Thunderbolts zu werden. Später stellte er sich aufgrund seiner Mitgliedschaft in letzterem Team den Behörden und verbüßte seither eine Gefängnisstrafe, wurde aber mittlerweile entlassen und streift seither durch die Weltgeschichte und bekämpft das Verbrechen, wann immer es nötig ist.
    Clint ist ein meisterhafter Bogenschütze und verfügt neben seinen Standard-Pfeilen auch noch über ein Arsenal an „Trickpfeilen“ mit speziellen Eigenschaften. Er trägt hier sein von George Pérez entworfenes „Retro“-Kostüm, das in The Avengers (vol. 3) #1 (Februar 1998) erstmals zum Einsatz kam und stark auf seinen „klassischen“ Kostümdesigns basiert.
    Der Android Vision II trat erstmals in The Avengers (vol. 1) #57 (Oktober 1968) auf und griff die Rächer im Auftrag seines Schöpfers, des Androiden Ultron, an. Dieser hatte ihn aus dem Körper der ersten Menschlichen Fackel (Human Torch) aus dem Zweiten Weltkrieg (die ihren ersten Auftritt in Marvel Comics #1 [Oktober 1939] gehabt hatte und somit neben Namor, dem Sub-Mariner der erste Marvel-Held überhaupt war) erschaffen lassen (die Enthüllung, daß er lediglich aus „Ersatzteilen“ bestehe, wurde mittlerweile wieder rückgängig gemacht, statt dessen handelt es sich bei ihm laut Avengers Forever #8 [Juli 1999] um eine Art temporalen „Klon“ der nach wie vor existierenden Fackel) und mit dem Gehirnwellenmuster des zum damaligen Zeitpunkt togeglaubten Simon Williams alias Wonder Man ausgestattet. Noch im selben Heft wandte er sich gegen seinen Schöpfer und trat in The Avengers (vol. 1) #58 (November 1968) den Rächern bei.
    Als Mitglied des Teams - er selbst bezeichnete sich lange Zeit als „Synthozoid“, eine Art „Kunstmensch“ - verliebte er sich in seine Teamkameradin, die Scarlet Witch, heiratete sie und verließ, nachdem er unter dem Einfluß des außerirdischen Supercomputers ISAAC kurzzeitig zum Gegner der Rächer geworden war, gemeinsam mit Wanda die Rächer, und auf magische Weise bekam sie von ihm sogar Kinder, die Zwillinge William und Thomas. Kurz darauf schlossen sich die beiden den Westküstenrächern an, doch Vision wurde von einer Regierungsorganisation entführt und vollständig demontiert. Zwar gelang es Hank Pym, ihn wieder zusammenzusetzen, doch verfügte Vision nun nicht länger über das Gehirnwellenmuster von Simon Williams, der sich nun weigerte, es ihm erneut zur Verfügung zu stellen. Bald darauf zerbrach die Ehe von Vision und Wanda, und nachdem Wanda auch noch ihre Kinder verloren hatte, kehrte Vision zum Ostküstenteam der Rächer zurück.
    Später stattete ihn der Wissenschaftler Miles Lipton mit dem Gehirnwellenmuster seines verstorbenen Sohnes Alex aus, und Vision, der zu Studienzwecken die Identität des „Menschen“ Victor Shade annahm, lernte, wieder zunehmend menschlicher zu werden. Wiederum einige Zeit später tauschte er seinen Körper mit dem eines bösen Vision aus einer anderen Realität, der mit seinem ursprünglichen Körper nahezu identisch war und den er bis heute besitzt, zudem erhielt er auf bislang nicht gänzlich geklärte Weise seine ursprüngliche Persönlichkeit zurück. Vision ist bis heute Mitglied der Rächer, nach einiger Zeit als Reservemitglied ist er nun wieder Vollzeitmitglied.
    Vision verfügt über die Fähigkeit, seine Dichte zu verändern und so durch Wände zu gehen und zu fliegen, ferner besitzt er - für menschliche Maßstäbe - Superkräfte und kann Energiestrahlen aus seinen Augen abfeuern. Vision ist hier in seinem Originalkostüm zu sehen, das er seit The Avengers (vol. 3) #4 (Mai 1998) bzw. seit The Avengers (vol. 3) #12 (Januar 1999) wieder trägt.
    Superman, geschaffen von Jerry Siegel und Joe Shuster, hatte seinen ersten Auftritt in Action Comics #1 (Juni 1938) und wurde 50 Jahre später von John Byrne in der sechsteiligen Miniserie Man of Steel (Oktober - Dezember 1986) komplett modernisiert. Der kleine Kal-El, der Sohn des Wissenschaftlers Jor-El und seiner Frau Lara vom Planeten Krypton, wurde von seinen Eltern kurz vor der Explosion seiner Heimatwelt mit einem Raumschiff zur Erde geschickt, wo er vom Farmerehepaar Jonathan und Martha Kent gefunden und als ihr eigener Sohn Clark Joseph Kent großgezogen wurde. Als Erwachsener arbeitet er als Reporter für den Daily Planet und ist als Superman der wohl berühmteste Held der (DC-)Erde.
    Ursprünglich war er in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) Gründungsmitglied der Justice League of America gewesen, nach derzeitig gültiger Continuity erfolgte sein erster Beitritt laut JLA: Incarnations #2 (August 2001) etwas mehr als ein Jahr nach Gründung der Liga, allerdings war seine Mitgliedschaft in dieser Version nicht von Dauer. In Justice League Spectacular #1 (1992) trat er dann eher widerwillig der Justice League America als Anführer bei, doch nachdem er in Superman (vol. 2) #75 (Januar 1993) im Kampf gegen die Kreatur namens Doomsday ums Leben gekommen und in Action Comics #689 (Juli 1993) schließlich ins Leben zurückgekehrt war, weigerte er sich einmal mehr, der Liga erneut beizutreten, erst mit Gründung der neuen JLA am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) trat er erstmals aus voller Überzeugung einer Formation der Liga bei, die er bis heute anführt.
    Zwischenzeitlich wurde er in ein Energiewesen verwandelt und erhielt neue Kräfte, die er jedoch mittlerweile wieder verloren hat. Als Clark Kent ist er seit einiger Zeit mit seiner Reporterkollegin Lois Lane verheiratet, die sein Geheimnis kennt.
    Superman verfügt über Superstärke, Unverwundbarkeit, die Fähigkeit zu fliegen und einen Hitzeblick, seine Kräfte bezieht er von der Strahlung der - im Gegensatz zur roten Sonne Kryptons - gelben Sonne der Erde, die seine Körperzellen auflädt. Er ist hier in seinem klassischen Kostüm zu sehen, das er seit Action Comics #796 (Dezember 2002) wieder trägt, nachdem er im Anschluß an das Crossover Our Worlds at War (2001) als Zeichen seiner Trauer um die Toten des Krieges vorübergehend das rotgelbe Brustemblem durch ein rotschwarzes ersetzt hatte.
    Batman I: Geschaffen von Bob Kane und Bill Finger, hatte er seinen ersten Auftritt in Detective Comics #27 (Mai 1939) und wurde 50 Jahre später von Frank Miller im Vierteiler „Batman: Year One“ (1987) modernisiert. Der junge Bruce Wayne, Sohn des Millionärs Thomas Wayne und seiner Frau Martha, war nach einem Kinobesuch Zeuge geworden, wie seine Eltern bei einem Raubüberfall erschossen wurden. Daraufhin sagte er dem Verbrechen den Kampf an, bereiste die Welt und trainierte seinen Körper und seinen Geist und wurde zu Batman, dem (un-)heimlichen Beschützer von Gotham City. Später nahm er sich zudem des jungen Waisen Dick Grayson an, der als erster Robin (heute Nightwing) sein Partner wurde.
    Ursprünglich war Batman in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) Gründungsmitglied der Justice League of America gewesen, nach derzeit gültiger Continuity war und ist er dagegen ein überzeugter Einzelgänger und trat dem Team daher - laut JLA: Incarnations #2 (August 2001) etwas mehr als ein Jahr nach Gründung der Liga - zunächst nur widerwillig bei. Genau wie im Falle Supermans war auch seine Mitgliedschaft zunächst nicht von Dauer, so trat er einige Zeit später wieder aus der Liga aus und gründete die Outsiders, die er jedoch ebenfalls schon bald wieder verließ. In Legends #6 (März 1987) war er dann Gründungsmitglied und Anführer einer neuen Justice League, die bald zur Justice League International werden sollte.
    Zwischenzeitlich brach ihm sein Gegner Bane das Rückgrat, doch Bruce gelang es schließlich mit Hilfe seiner Ärztin Dr. Shondra Kinsolving, die über übermenschliche Heilkräfte verfügte, von seinen Verletzungen wieder vollständig zu genesen. Der neuen JLA, die am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) gegründet wurde, trat er anfangs einmal mehr nur widerwillig bei, fand jedoch schließlich seinen Platz als Taktiker des Teams. Zwischenzeitlich wurde er aus der Liga ausgeschlossen, nachdem seine Pläne zur Ausschaltung der Liga seinem Erzfeind Ra’s al Ghul in die Hände gefallen waren, mittlerweile wurde er allerdings wieder aufgenommen.
    Batman ist ein Meisterstratege und Experte in zahlreichen Formen des bewaffneten und unbewaffneten Nahkampfes und stellt das Höchstmaß dessen dar, was ein „normaler“ Mensch durch entsprechendes Training sowohl in körperlicher als auch in geistiger Hinsicht erreichen kann. Er ist hier in seinem ursprünglichen Kostüm zu sehen, das er seit Detective Comics #742 (März 2000) wieder trägt, nachdem er viele Jahre lang eine modernisierte Version mit einem gelben Brustemblem getragen hatte.
    Triathlon: Geschaffen von Kurt Busiek, hatte er seinen ersten Auftritt in The Avengers (vol. 3) #8 (September 1998). Delroy Garrett jr. war einst ein weltberühmter Olympia-Athlet gewesen, der nach einem Doping-Skandal seine Karriere hatte aufgeben müssen und an die Sekte der „Brüder des Geistes“ (Triune Understanding) unter der Leitung des ominösen Jonathan Tremont geraten war. Diese verliehen ihm Superkräfte, die ihn dreimal so stark, schnell und ausdauernd wie einen normalen Menschen machten. Was Delroy nicht ahnte, war, daß Tremont diese Kräfte in Wahrheit dem früheren Helden 3-D Man gestohlen hatte.
    Nachdem er als Triathlon den Rächern mehrfach im Kampf zur Seite gestanden hatte, diese aber im Gegenzug wegen ihrer wiederholten Kritik an den Brüdern des Geistes ins Gerede gekommen waren, trat Triathlon dem Team in The Avengers (vol. 3) #27 (April 2000) als „Verbindungsmann“ bei, später deckten sie jedoch im Verlauf der „Kang Dynasty“-Storyline gemeinsam Tremonts Pläne auf und befreiten den 3-D Man. Nachdem er sich vorerst wieder von den Brüdern des Geistes losgesagt hatte, blieb Triathlon noch für kurze Zeit Mitglied der Rächer, ist aber mittlerweile wieder ausgetreten.
    Triathlon trägt hier sein zweites, von George Pérez entworfenes Kostüm (das erste stammte noch von Autor Kurt Busiek), das erstmals in The Avengers (vol. 3) #15 (April 1999) zum Einsatz kam.
    Green Lantern V: Kyle Rayner trat erstmals am Ende von Green Lantern (vol. 3) #48 (Januar 1994) auf. Nachdem Green Lantern II (Hal Jordan) das Green Lantern-Corps niedergemetzelt hatte und zu Parallax geworden war, erhielt Kyle dann in Green Lantern (vol. 3) #50 (März 1994) von Ganthet, dem letzten verbliebenen Wächter des Universums (Guardian of the Universe), den letzten Green Lantern-Kraftring und wurde so zur - zunächst - letzten verbliebenen Green Lantern.
    Nach der Ermordung seiner damaligen Freundin Alexandra DeWitt zog er nach New York City um und schloß sich dort zunächst Arsenals Teen Titans an, am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) trat er dann der neuen JLA bei, die allerdings - chronologisch - erst in JLA Secret Files & Origins #1 (September 1997) offiziell zur neuen Liga ernannt wurde.
    Zwischenzeitlich wurde Kyle in Green Lantern (vol. 3) #145 (Februar 2002) für kurze Zeit zum nahezu allmächtigen Ion, hat diese Kräfte aber mittlerweile wieder aufgegeben und wurde im Anschluß erneut zu Green Lantern. Kyle ist seit geraumer Zeit mit Jennie-Lynn Hayden alias Jade (zwischenzeitlich Green Lantern VI), der Tochter von Alan Scott alias Sentinel (vormals Green Lantern I), liiert und hat seinen Platz in der JLA kürzlich an Green Lantern III (John Stewart) abgetreten.
    Kyles Ring ermöglicht es seinem Träger, jeden Wunsch in Form von grüner Energie Gestalt annehmen zu lassen, darüber hinaus verfügt er nicht länger über die Schwäche der früheren Ringe gegen die Farbe Gelb. Die einzigen Grenzen Kyles sind seine Willens- und seine Vorstellungskraft, und von beiden besitzt er eine große Menge. Er trägt hier sein neues Kostüm, das in Green Lantern (vol. 3) #150 (Juli 2002) erstmals zum Einsatz kam. Diese Veränderung kam so plötzlich, daß Pérez Kyle zunächst nur als „fliegenden nackten Mann“ zeichnete und das neue Kostüm dann erst beim Inken ergänzte, nachdem er das entsprechende Referenzmaterial vorliegen hatte.
    Yellowjacket I: Dr. Henry „Hank“ Pym debütierte in Tales to Astonish (vol. 1) #27 (Januar 1962) als Wissenschaftler, der ein Serum (später bekannt als „Pym-Partikel“) erfand, das es ihm erlaubte, auf Insektengröße zu schrumpfen (später sollte sich dann herausstellen, daß einige Zeit zuvor seine erste Frau Maria Trovaya ums Leben gekommen war). In Tales to Astonish (vol. 1) #35 (September 1962) trat er dann erstmals als kostümierter Ant-Man I auf, dem es mit Hilfe eines kybernetischen Helmes möglich war, Ameisen zu kontrollieren. Bald darauf fand er in Janet van Dyne, der Tochter seines verstorbenen Kollegen Vernon van Dyne, eine Partnerin, der er die Identität der Wasp verschaffte, und gemeinsam waren die beiden in The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) Gründungsmitglieder der Rächer.
    Nachdem er sein Serum weiterentwickelt hatte, wurde er in Tales to Astonish (vol. 1) #49 (November 1963) erstmals zum riesenhaften Giant-Man I, verließ bald darauf die Rächer und kehrte in The Avengers (vol. 1) #28 (Mai 1966) als der ebenfalls riesenhafte Goliath I zurück. Hank war es auch, der den Androiden Ultron erschuf, der ein eigenes Bewußtsein entwickelte und zu einem der gefährlichsten Gegner der Rächer wurde. Später erlitt Hank dann infolge eines Unfalls einen Nervenzusammenbruch und trat ab The Avengers (vol. 1) #59 (Dezember 1969) als Yellowjacket auf, der behauptete, Pym „getötet“ zu haben. Er brachte die Wasp dazu, ihn zu heiraten, und nachdem er von seiner geistigen Störung (scheinbar) wieder geheilt worden war, beschlossen die beiden, die Ehe bestehen bleiben zu lassen, und waren für kurze Zeit sogar Mitglieder der Defenders.
    Später setzten sich Hanks Persönlichkeitsprobleme jedoch fort, so schlug er Janet im Streit nieder, woraufhin sich diese von ihm scheiden ließ, wurde sogar zum Gegner der Rächer und landete schließlich im Gefängnis. Nachdem es ihm gelungen war, seine Unschuld zu beweisen, schloß er sich den Westküstenrächern als Berater an, verzweifelte jedoch an seiner Vergangenheit und wollte schließlich Selbstmord begehen, doch La Espirita (heute Firebird) hielt ihn davon ab und überzeugte ihn, als „Dr. Pym“ - nunmehr ohne Kostüm und Superkräfte, dafür aber mit einem ganzen Arsenal an Werkzeugen und Waffen - dem Team weiter zur Seite zu stehen, was er ab The West Coast Avengers (vol. 2) # 21 (Juni 1987) dann auch tat.
    Später wurde Hank erneut zu Giant-Man, kehrte zum Hauptteam der Rächer zurück und nahm seine Beziehung mit Janet wieder auf, wurde infolge eines Kampfes gegen Kulan Gath in den vernünftigeren Goliath und den geistig instabilen Yellowjacket aufgespalten und schaffte es im The Avengers Annual 2001 (2001) schließlich mit Hilfe der „Brüder des Geistes“, die verschiedenen Aspekte seiner Persönlichkeit endlich zu vereinen. Seither ist er als Yellowjacket wieder Mitglied der Rächer.
    Als Yellowjacket kann Hank nach Belieben seine Größe verändern, mit Hilfe von künstlichen Flügeln fliegen und durch seine Handschuhe Energiestöße von sich geben. Er trägt hier sein klassisches Yellowjacket-Kostüm.
    Die Scarlet Witch: Die Mutantin Wanda Maximoff aus dem kleinen osteuropäischen Land Transia hatte ihren ersten Auftritt zusammen mit ihrem Bruder Pietro alias Quicksilver in The X-Men (vol. 1) #4 (März 1964) als Mitglied von Magnetos Bruderschaft der Bösen Mutanten und damit als Gegnerin der X-Men (erst viel später sollten die beiden dann erfahren, daß Magneto tatsächlich ihr Vater war). Schon bald sagten sie sich von Magneto los und traten in The Avengers (vol. 1) #16 (Mai 1965) den Rächern bei, kehrten danach noch einmal kurz zu Magneto zurück und kehrten ihm schließlich endgültig den Rücken zu.
    Wanda sollte später erfahren, daß ihre Kräfte, bei denen es sich anfangs scheinbar nur um die Manipulation von Wahrscheinlichkeitsfeldern handelte, in Wahrheit tatsächlich magischen Ursprungs waren und auf einen Dämon namens Chthon zurückgingen. Die Hexe Agatha Harkness lehrte sie später im Umgang mit ihrer Chaosmagie.
    Als Mitglied der Rächer verliebte sich Wanda ihn ihren Teamkameraden, den Androiden Vision, heiratete ihn, verließ gemeinsam mit ihm die Rächer und brachte schließlich sogar auf magische Weise gezeugte Kinder, die Zwillinge William und Thomas, zur Welt. Kurz darauf trat sie gemeinsam mit Vision den Westküstenrächern bei, doch nachdem Vision von Regierunsgagenten entführt und demontiert und Wanda gleich zweimal hintereinander von Möchtegern-Welteroberern für ihre jeweiligen Zwecke manipuliert worden war, erwartete sie gleich der nächste Schock, als sie erkennen mußte, daß ihre Kinder lediglich „Illusionen“ waren und schließlich vom Schurken Pandemonium „getötet“ wurden, kurz darauf trennte sich dann auch noch Vision von ihr.
    Danach fiel sie zuerst ihrem Vater in die Hände, kurze Zeit später stellte sich dann auch noch heraus, daß der zeitreisende Rächer-Gegner Immortus sie als „Nexus-Wesen“ für seine Zwecke mißbrauchen wollte und zu diesem Zweck seit Jahren zahlreiche Ereignisse in ihrem Leben manipuliert hatte. Nachdem sie sich endlich von seinem Einfluß hatte befreien können, kehrte sie zu den Westküstenrächern zurück, war später Mitglied des kurzlebigen Nachfolgeteams Force Works, die sie sogar anführte, und schloß sich schließlich einmal mehr den Rächern an, die sie zwischenzeitlich sogar anführte. Zwischenzeitlich begann sie eine Beziehung mit ihrem Teamkameraden Wonder Man, die jedoch nicht von langer Dauer war.
    Wanda verfügt über die angeborene Fähigkeit, Chaosmagie zu manipulieren und kann - auch rückwirkend - Wahrscheinlichkeiten zu ihrem Vorteil verändern. Sie trägt hier ihr von George Pérez entworfenes „Folklore“-Kostüm, das erstmals in The Avengers (vol. 3) #8 (September 1998) zum Einsatz kam, jedoch stark auf früheren Kostümen basiert, allerdings erhielt sie in The Avengers (vol. 3) #65 (Mai 2003) wiederum ein neues Kostüm.
    Wonder Woman I/II, geschaffen von William Moulton Marston, hatte ihren ersten Auftritt in All-Star Comics (vol. 1) #8 (Dezember 1941/Januar 1942) und wurde fast 50 Jahre später von George Pérez beginnend mit Wonder Woman (vol. 2) #1 (Februar 1987) komplett modernisiert. Diana ist die Tochter von Hippolyta, der Königin der Amazonen von der Paradiesinsel Themyscira, und der wiedergeborene Geist entweder einer Höhlenbewohnerin, die während ihrer Schwangerschaft von ihrem Mann zu Tode geprügelt worden war, oder aber des ungeborenen Kindes. Erschaffen wurde sie von ihrer Mutter aus Lehm und von den griechischen Göttern zum Leben erweckt und mit Superkräften ausgestattet.
    Nachdem der Pilot Steve Trevor auf Themyscira abgestürzt war, wurde Diana als Botschafterin in die „Welt der Männer“ geschickt, wo sie in den USA unter dem eingebürgerten Namen „Diana Prince“ für die friedvollen Lehren der Amazonen eintrat und als „Wonder Woman“ ab Wonder Woman (vol. 2) #4 (Mai 1987) als Superheldin bekannt wurde. Als solche war sie ursprünglich in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) Gründungsmitglied der Justice League gewesen, nach der aktuell gültigen Continuity war sie dagegen erst Jahre nach Gründung der Liga in die „Welt der Männer“ gekommen und trat nach mehrmaliger Ablehnung des Angebots erst in Justice League America #71 (Februar 1993) der Justice League America bei und wurde sogleich zur Anführerin ernannt, in Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) war sie dann auch Gründungsmitglied der aktuellen JLA.
    In Wonder Woman (vol. 2) #124 (August 1997) wurde sie vom Höllenfürsten Neron tödlich verwundet und erlag ein Heft später ihren Verletzungen, stieg jedoch zur Belohnung als „Diana, Göttin der Wahrheit“ in den Olymp auf, während ihre Mutter Hippolyta als neue Wonder Woman ihren Platz in der JLA einnahm. In Wonder Woman (vol. 2) #136 (August 1998) wurde Diana dann von Zeus wieder in eine Sterbliche zurückverwandelt und kehrte im Anschluß zur JLA zurück, der sie bis heute angehört.
    Diana verfügt über gottgegebene Superstärke, die Fähigkeit zu fliegen sowie spezielle Armbänder, die es ihr ermöglichen, Kugeln abzuwehren. Ihr goldenes Lasso der Gea (Gaia) ist zudem in der Lage, jeden, den es fängt, dazu zu zwingen, die Wahrheit zu sagen. Sie ist hier in ihrem von George Pérez entworfenen Post-Crisis-Kostüm zu sehen, das sie seit Wonder Woman (vol. 2) #137 (September 1998) wieder trägt.
    Die Wasp: Janet van Dyne hatte ihren ersten Auftritt in Tales to Astonish (vol. 1) #44 (Juni 1963) und war die Tochter eines Wissenschaftlers, der von Außerirdischen getötet wurde, woraufhin Hank Pym (damals Ant-Man I) es ihr ermöglichte, mit Hilfe seiner „Pym-Partikel“ auf Insektengröße zu schrumpfen. Als Wasp wurde sie zu seiner Partnerin und war in The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) gemeinsam mit ihm an der Gründung der Rächer beteiligt, denen Janet sogar ihren Namen gab.
    Mit dem Erbe ihrer Eltern machte sich Janet selbständig und wurde zu einer angesehenen Geschäftsfrau und Modedesignerin. Später nahm Hank dann infolge eines Nervenzusammenbruchs die neue Identität von Yellowjacket I an und brachte Janet dazu, ihn zu heiraten, nach seiner (scheinbaren) Genesung beschlossen die beiden dann, die Ehe bestehen bleiben zu lassen und traten kurzzeitig den Defenders bei. Wiederum später sollte sich jedoch herausstellen, daß Hanks geistiger Schaden viel weitreichender war, so schlug er Janet infolge eines Streits nieder, was schließlich zur Scheidung der beiden führte.
    Einige Zeit darauf fungierte Janet kurzzeitig als Anführerin der Rächer, wechselte dann zu den Westküstenrächern, denen mittlerweile auch Hank angehörte, mit dem sie sich daraufhin für kurze Zeit den Posten des Anführers teilte, und wurde schließlich im Zuge des Crossovers The Crossing (1995) schwer verwundet und in eine Mischung aus Mensch und Insekt verwandelt, was jedoch mittlerweile von Franklin Richards wieder rückgängig gemacht wurde. Derzeit ist Janet wieder Mitglied der Rächer und hat bereits vor geraumer Zeit ihre Beziehung mit dem geistig wieder vollständig genesenen Hank Pym wieder aufgenommen.
    Als Wasp verfügt Janet über die Fähigkeit zu fliegen und kann aus den Händen bioelektrische Strahlen, ihren „Wespenstachel“, abfeuern. Als modebewußte Frau ist sie zudem die Superheldin mit den mit Abstand am häufigsten wechselnden Kostümen - in Heft 3 ist sie somit auch gleich in einer Vielzahl verschiedener Kostüme zu sehen. Das Kostüm, das sie hier trägt, wurde dagegen von George Pérez speziell für JLA/Avengers entworfen.
    Atom II: Professor Raymond „Ray“ Palmer trat erstmals in Showcase (vol. 1) #34 (Oktober 1961) auf und war ursprünglich ein Physikstudent, der ein Fragment eines Weißen Zwergsterns entdeckte, das es ihm ermöglichte, seinen Körper zu schrumpfen. Als Atom trat er in Justice League of America #14 (September 1962) als neuntes (nach heute gültiger Continuity als siebtes) Mitglied der Justice League of America bei.
    Später promovierte Ray und wurde Professor, heiratete seine langjährige Freundin Jean Loring, von der er sich jedoch nur zwei Jahre später wieder scheiden ließ, verbrachte einige Zeit in einer festen Körpergröße von 15 Zentimetern bei einer Rasse von Miniatur-Aliens im Amazonas und war später für kurze Zeit Mitglied der der US-Regierung unterstellten Suicide Squad (auch wenn während dieser Zeit unter seiner Maske die meiste Zeit über der dritte Atom, Adam Cray - mittlerweile verstorben -, steckte).
    Im Zuge des Crossovers Zero Hour (September 1994) wurde er in einen Teenager zurückverwandelt und trat einer Inkarnation der Teen Titans als Anführer und Mentor bei, bis es gelang, ihn wieder in sein wahres Alter zurückzuversetzen. In JLA #27 (März 1999) trat er dann der aktuellen Inkarnation der JLA zunächst als Berater bei und spielt seit kurzer Zeit wieder eine aktivere Rolle im Team.
    Ray besitzt die Fähigkeit, auf Wunsch zu schrumpfen, und ist dafür nicht länger auf seinen Schrumpfgürtel angewiesen, da die Fähigkeit dazu mittlerweile auf seinen Körper selbst übergegangen ist. Zwischenzeitlich war er sogar in der Lage, zum Riesen zu wachsen, doch hat er diese Fähigkeit mit der Wiedererlangung seines wahren Alters wieder verloren. Er ist hier in seinem klassischen Kostüm zu sehen, das er seit Teen Titans (vol. 2) #24 (September 1998) wieder trägt.
    Captain America I: Steven Grant „Steve“ Rogers trat erstmals in Captain America Comics #1 (März 1941) auf und war ein junger Patriot, der aufgrund seiner körperlichen Schwäche von der Armee abgelehnt worden war und sich daher als Freiwilliger zu einem Experiment meldete, bei dem normale Menschen mittels eines neuartigen Serums in „Super-Soldaten“ verwandelt werden sollten. Das Experiment entwickelte sich bei Steve zu einem vollen Erfolg, doch der verantwortlichte Wissenschaftler wurde von einem Nazi-Spion getötet und nahm das Geheimnis der Formel mit ins Grab.
    Als Captain America wurde Steve während des Zweiten Weltkriegs zum Nationalhelden und erhielt bereits in Heft 2 seinen heute noch bekannten, nahezu unzerstörbaren Schild, der aus einer einmaligen Legierung aus Vibranium und anderen, bislang nicht identifizierten Metallen besteht. Er machte den jungen „Bucky“ Barnes zu seinem Partner und trat gemeinsam mit diesem den Invaders bei, kurz vor Kriegsende wurde Bucky dann während eines Kampfes mit dem Nazi-Kriegsverbrecher Baron Zemo getötet, und Steve stürzte ins ewige Eis der Antarktis und wurde nur dank des Serums in seinem Blut konserviert. Daraufhin ersetzte die US-Regierung den verschollenen Steve als Captain America durch verschiedene Ersatzmänner.
    Jahrzehnte später wurde er dann in The Avengers (vol. 1) #4 (März 1964) von den Rächern gefunden und wieder zum Leben erweckt und fand sich in einer Welt wieder, die ihm fremd war. Noch im selben Heft trat er dem Team bei und fungierte bis heute, von wenigen kürzeren Pausen abgesehen, zumeist als Anführer.
    Zwischenzeitlich gab ein desillusionierter Steve die Identität von Captain America auf und wurde zu Nomad, einige Zeit später nahm ihm die Regierung aufgrund seiner als zu kritisch empfundenen Einstellung vorübergehend Kostüm und Titel ab und machte John Walker (heute US Agent) kurzzeitig zum neuen Captain America, während Steve in einem neuen Kostüm zum „Captain“ wurde. Später begann sich das Supersoldaten-Serum in seinem Blut zu zersetzen, und in Captain America (vol. 1) #443 (August 1995) starb er schließlich, doch schon zwei Hefte später wurde er durch eine Bluttransfusion von seinem Erzfeind, dem Red Skull (dessen neuer Körper aus dem von Steve geklont worden war), wieder ins Leben zurückgeholt. Bis heute ist Steve Mitglied der Rächer und besitzt als lebende Verkörperung des amerikanischen Traumes gleich in doppelter Hinsicht Symbolcharakter.
    Steve verfügt über keinerlei Superkräfte in dem Sinne, stellt jedoch dank des Serums sowie durch jahrelanges Training das Äußerste dessen dar, was ein normaler Mensch in körperlicher Hinsicht erreichen kann, und ist darüber hinaus auch ein ausgezeichneter Taktiker. Er trägt hier sein klassisches Kostüm.
Die Justice League of America, erfunden von Julius Schwartz als Neuauflage der Justice Society of America aus dem „Golden Age“ der Superheldencomics, trat erstmals in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) auf, die Entstehungsgeschichte, in der sich die Helden nach der Abwehr einer Invasion vom Planeten Appellax entschlossen, ein Team zu gründen, wurde dann in Justice League of America #9 (Februar 1962) nachgereicht. Ursprünglich bestand das Team aus Superman (Clark Kent), Batman I (Bruce Wayne), Wonder Woman I (Diana Prince), Flash II (Barry Allen), Green Lantern II (Hal Jordan), dem Martian Manhunter und Aquaman. Nach der aktuell gültigen Entstehungsgeschichte, die in Secret Origins (vol. 3) #32 (November 1988) erschien, waren Superman, Batman und Wonder Woman im Ur-Team nicht mehr vertreten, dafür aber Black Canary II (Dinah Laurel Lance).
Die Besetzung des Teams wechselte im Laufe der Zeit häufig, zwischenzeitlich wurde das Team sogar mehrmals komplett aufgelöst und neu formiert, wandelte sich zur den UN unterstellten Justice League International, die sich wiederum in die Justice League America und die Justice League Europe aufspaltete und mit der Justice League Antarctica einen mehr als kuriosen, nichtsdestotrotz äußerst kurzlebigen Ableger erhielt, später kamen weitere Ableger wie die Justice League Task Force und Captain Atoms „offizielle Justice League“, die von der Öffentlichkeit nur „Extreme Justice“ genannt wurde, hinzu, bis all diese Teams wieder aufgelöst und durch die neue, von Autor Grant Morrison geschaffene JLA ersetzt wurden, die am Ende von Justice League: A Midsummer’s Nightmare #3 (November 1996) gegründet wurde und seit JLA #1 (Januar 1997), von einigen Umbesetzungen abgesehen, bis heute aktiv ist.

Die Rächer (Avengers), erfunden von Stan Lee als Antwort auf DCs Justice League, wurden in The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) gegründet, nachdem Iron Man I (Tony Stark), Ant-Man I (Hank Pym), die Wasp (Janet van Dyne), Thor I (Dr. Donald Blake) und der Hulk I (Bruce Banner) gemeinsam Thors bösen Adoptivbruder Loki besiegt hatten. Der Hulk stieg bereits am Ende von Heft 2 wieder aus und wurde in Heft 4 durch Captain America I (Steve Rogers) ersetzt, der an seiner Stelle rückwirkend zum fünften Ur-Mitglied ernannt wurde.
In der Folgezeit wechselten die Mitglieder häufig und das Team wurde mehrfach komplett aufgelöst und neu formiert. In West Coast Avengers (vol. 1) #1 (September 1984) wurde mit den von Hawkeye angeführten Westküstenrächern (West Coast Avengers; später Avengers West Coast) ein Ableger gegründet, der nach seiner Auflösung in Force Works #1 (Juli 1994) durch das neue Team Force Works abgelöst wurde, dem jedoch kein langes Leben beschieden war. Weitere „Ableger“ waren die kanadischen Great Lake Avengers (GLA, eine Anspielung auf die JLA; heute bekannt als Lightning Rods), die jedoch nie zu offiziellen Mitgliedern der Rächer ernannt wurden, sowie die kurzlebigen „Rächer der Ewigkeit“ (Avengers Infinity). Das Hauptteam sowie der Westküstenableger unterstanden sogar für kurze Zeit - nach dem Vorbild der Justice League International - den UN. Die aktuelle Inkarnation der Rächer wurde dann in The Avengers (vol. 3) #4 (Mai 1998) unter Autor Kurt Busiek und Zeichner George Pérez ins Leben gerufen.

Ungeachtet früherer Crossover wie DC versus Marvel und den daran anknüpfenden Miniserien All Access und Unlimited Access stellt JLA/Avengers, wie Kurt Busiek bereits im Vorfeld zu erkennen gab, das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams dar.

Zu beachten ist, daß die Vorderseite des Covers die jeweiligen „großen Drei“ beider Teams, Superman, Batman und Wonder Woman sowie Captain America, Thor und Iron Man, in den Mittelpunkt rückt.

Seite 1 (15), Panel 1: Der Planet Polemachus befindet sich in einer Paralleldimension des Marvel-Universums und spielte erstmals in The Avengers (vol. 1) #75 (April 1970) eine Rolle. Die Welt ist von Energieringen umgeben, die für Licht und die nötigen Lebensbedingungen sorgen. Vor einigen Jahren wurden die Energieringe instabil, doch man erkannte, daß das massive Zuführen von Energie aus anderen Dimensionen die Ringe wieder aufladen könnte. Zu diesem Zweck wurde mehrfach versucht, auf der Erde große Nuklearexplosionen zu erzeugen, was jedoch jedesmal durch die Rächer verhindert werden konnte. Diese halfen schließlich auch dabei, die Energieringe wieder aufzuladen, ohne dabei andere Welten auszulöschen.
Polemachus, eine Art Fantasy-Welt mit diversen High-Tech-Versatzstücken, zeichnet sich durch eine ausgeprägte Kriegskultur aus und wird von Arkon und seiner Frau Thundra regiert, die in der Hauptstadt Imperion City residieren. Für kurze Zeit befand sich Polemachus im Krieg mit Thundras Heimatwelt Femizonia, bis Arkon und Thundra ihre Differenzen beilegten und heirateten. Einige Zeit später versuchten der Wrecker und seine Wrecking Crew, Arkon und Thundra zu stürzen, konnten jedoch schließlich mit Hilfe der Rächer besiegt und wieder vertrieben werden.

Panel 3: Der „Tag des Imperion“ (Day of the Imperion) ist offenbar der höchste Feiertag auf Polemachus, ein Fest zu Ehren der Thronbesteigung des obersten Herrschers des Planeten.

Panel 4: Der streitsüchtige Arkon der Große (Arkon the Magnificent), der erstmals in The Avengers (vol. 1) #75 (April 1970) auftrat, ist der gegenwärtige Imperion von Polemachus und kam das erste Mal zur Erde, um zum einen die Scarlet Witch zu entführen und zu seiner Frau zu machen und zum anderen die Erde zu zerstören, um die Energieringe um Polemachus neu aufzuladen. Zwar gelang es den Rächern am Ende, auch ohne die Zerstörung der Erde das Energieproblem seiner Heimatwelt zu lösen, doch kehrte Arkon in der Folgezeit immer wieder zur Erde zurück, zum einen, weil die Energieringe noch immer nicht völlig fehlerfrei funktionierten, zum anderen, weil er immer noch auf der Suche nach einer Braut war.
Seine Königin fand er schließlich in Thundra, der Monarchin einer anderen Welt, mit der er ursprünglich Krieg geführt hatte. Zur Zeit regieren Arkon und Thundra Polemachus als glückliches Ehepaar und sind im Regelfall den Rächern und anderen Helden der Erde freundlich gesonnen.
Arkon verfügt über übermenschliche Stärke, Ausdauer und Selbstheilungskräfte und trägt einen Köcher, der in der Lage ist, mächtige Energieblitze zu erschaffen, die Dimensionstore öffnen oder schlicht gewaltige Explosionen verursachen können.

Die Stimme, die Arkon so liebevoll als „Liebster“ („my love“) bezeichnet, gehört Thundra. Diese hatte ihren ersten Auftritt in Fantastic Four (vol. 1) #129 (Dezember 1972) und war ursprünglich eine Kriegerin aus der United Sisterhood Republic von Femizonia, einer Erde des 23. Jahrhunderts einer alternativen Dimension, in der nach einem furchtbaren Krieg mit biologischen und chemischen Waffen 95% der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar waren. Die noch fruchtbaren restlichen fünf Prozent beherrschten seither die Welt und hatten die Männer versklavt.
Thundra, die mächtigste Kriegerin ihrer Welt, geriet während eines Krieges gegen die Männer einer anderen Dimension namens Machus, in der die Männer ihre weiblichen Unterdrücker bezwungen und unterworfen hatten, versehentlich auf die Marvel-Erde des 20. Jahrhunderts, wo sie es sich sogleich zum Ziel machte, den stärksten Mann dieser Welt zu bezwingen, um auf diese Weise, wie sie glaubte, zu verhindern, daß die Welt von Machus je entstünde.
Dabei geriet sie jedoch in denkbar schlechte Gesellschaft und wurde vom Wizard für seine Furchtbaren Vier (Frightful Four) rekrutiert, um gegen die Fantastischen Vier zu kämpfen. Bei dieser Gelegenheit erkannte sie in Ben Grimm, dem Ding, den - in ihren Augen - „stärksten Mann der Welt“ und legte sich wiederholt mit ihm an. Nachdem sie jedoch hatte erkennen müssen, daß ihre Taten weder auf die Zukunft von Femizonia noch auf die von Machus irgendwelche Auwirkungen hatten, verließ sie die Furchtbaren Vier wieder und wurde zur Verbündeten der Fantastischen Vier, die ihr schließlich sogar dabei halfen, die Invasion von Machus abzuwehren. Nach ihrer Rückkehr in eine alternative Zeitlinie von Femizonia, in der die Invasion von Machus nie stattgefunden hatte, wurde sie zur Herrscherin, mußte jedoch erkennen, daß sie sich in das Ding, den einzigen Mann, den je sie respektiert hatte, verliebt hatte, doch dieser wies ihr Angebot zurück.
Kurz darauf kam es zum Krieg zwischen Femizonia und der Welt Polemachus, die - einmal mehr - in einer anderen Dimension lag. Schließlich verliebte sie sich jedoch in Arkon, den Herrscher von Polemachus, und die beiden legten ihre Differenzen bei und heirateten. Gegenwärtig regieren Thundra und Arkon Polemachus - so unglaublich es klingen mag - als glückliches Ehepaar und sind im Regelfall den Rächern und anderen Helden der Erde freundlich gesonnen.
In Avengers Forever #4-6 (März - Mai 1999) trat Thundra in einer alternativen Zukunft der Erde des frühen 21. Jahrhunderts als Mitglied der dortigen Rächer auf, im Marvel-Universum der Gegenwart wurde sie allerdings bislang nicht für eine Mitgliedschaft in Betracht gezogen. Thundra verfügt über übermenschliche Kräfte und ist eine erstklassige Nahkämpferin.

Panel 5: „Khef“ scheint ein wildes Tier auf Polemachus zu sein, auf das traditionell Jagd gemacht wird. Der Name wird hier allerdings zum ersten Mal erwähnt.

Panel 7: Im Kampf gegen die Wrecking Crew, die Polemachus erobern wollte, wurde in The Avengers (vol. 3) #17 (Juni 1999) Thundras rechtes Auge verletzt, doch wie es scheint, hat sie sich davon mittlerweile wieder erholt.

Panel 9: Der Großwesir (Grand Vizier), Arkons intriganter Berater, trat genau wie Arkon selbst erstmals in The Avengers (vol. 1) #75 (April 1970) auf und war dafür verantwortlich, daß sich Polemachus unter Arkons Fürung von der Wissenschaft ab- und wieder einem barbarischeren Lebenswandel zuwandte. Er war es, der Thundra einst vergiftete, um sie und Arkon gegen die Helden der Erde aufzuhetzen, und er war es auch, der vor einiger Zeit die Wrecking Crew benutzte, um Arkon und Thundra abzusetzen, bis es den beiden mit Hilfe der Rächer gelang, ihren Thron zurückzuerobern. Dennoch scheint Arkon ihn nach wie vor nicht für seine Taten zur Rechenschaft gezogen und ihm eine weitere Chance gegeben zu haben, sich zu rehabilitieren.

Panel 11: Mit den „heiligen Ringen“ („sacred rings“) sind natürlich die Energieringe um Polemachus gemeint, die von den abergläubischen Bewohnern des Planeten als geradezu göttliches Werk verehrt werden.

Seite 2 (16), Panel 1: Die riesigen, glühenden Augen am Himmel sollen augenscheinlich an den Anti-Monitor erinnern, den großen Oberschurken aus dem ebenfalls von George Pérez gezeichneten Crossover Crisis on Infinite Earths (April 1985 - März 1986).

Panel 3: Die wabernden schwarzen Auswüchse erinnern einerseits an die Crisis, genauer gesagt an die Schattendämonen des Anti-Monitors, geben andererseits aber auch schon einen Hinweis auf die wahre Identität des Besitzers der riesigen Augen.

Panels 7-8: Mit der Vernichtung von Polemachus wurde gewissermaßen der „Rekord“ der Crisis on Infinite Earths gebrochen, da dort die erste Welt bzw. das erste Paralleluniversum erst auf der dritten Seite vollständig vernichtet wurde.
Es ist dennoch zu bezweifeln, daß Polemachus „wirklich“ endgültig zerstört wurde, da die Welt eine etablierte Größe im Marvel-Universums darstellt. Zumal wurde am Ende von JLA/Avengers #4 angedeutet, daß sämtliche der von Krona angerichteten Schäden wieder „rückgängig“ gemacht worden seien, und das Crime Syndicate, das auf Seite 4 (18) „sterben“ wird, soll in einer Geschichte, die direkt ans Ende von JLA/Avengers anknüpfen wird, wieder zurückkehren, womit anzunehmen ist, daß auch Polemachus und seine Bewohner bald wieder im Marvel-Universum zu sehen sein werden.

Seite 3 (17), Panel 1: Der Planet Qward ist eine Parallelwelt des DC-Universums und spielte erstmals in Green Lantern (vol. 2) #2 (Oktober 1960) eine Rolle. Qward befindet sich in einem Antimaterie-Universum, genau an der Stelle, an der im „normalen“ DC-Universum der Planet Oa zu finden ist (bzw. war), seine Bewohner stellen somit gewissermaßen das Gegenstück zu den Wächtern des Universums dar (im Original: „Guardians“/„Qwardians“). Die Bewohner von Qward sind den Menschen der Erde nicht allzu unähnlich, allerdings sind ihre Augen größer, und sie sind in der Regel kahlköpfig. Auf Qward wird das Böse verehrt, wer dagegen versucht, gut zu sein, gilt als „Krimineller“.
Die wohl bekanntesten Bewohner von Qward sind die Waffenmeister (Weaponers) und ihre Soldaten, die Thunderer. Ihr Ziel ist es, eines Tages das Materieuniversum zu erobern, ihr primäres Ziel dabei ist die Erde.
Die Waffenmeister waren es auch, die den gelben Energiering erschufen, den die abtrünnige Green Lantern Sinestro für einige Zeit trug (und der später der Ex-Green Lantern Guy Gardner in die Hände fiel), ebenso stammt auch der neue gelbe Energiering, den erst Fatality, dann Alex Nero trug, von ihnen.

Panel 3: Die Thunderer traten ebenfalls erstmals in Green Lantern (vol. 2) #2 (Oktober 1960) auf und tragen eine Rüstung samt Helm und verwenden als Waffe goldene Blitze. Laut Crisis on Infinite Earths #7 (Oktober 1985) war es der Anti-Monitor, der die Thunderer einst nach dem Vorbild des Green Lantern-Corps erschaffen hatte.

Man beachte, daß die goldenen Blitze der Thunderer die gleiche Waffe sind, derer sich auch Arkon bedient.

Panel 4: Die kostümierte fliegende Gestalt sieht von hinten aus wie Superman.

Panel 5: Die Gestalt im Schatten könnte man fast für Wonder Woman halten.

Panel 6: Das grüne Energiegebilde scheint auf Green Lantern hinzudeuten, doch da wir uns hier im Antimaterieuniversum befinden, ist absehbar, um wen es sich dabei tatsächlich handelt.

Panel 7: Das Crime Syndicate of America trat erstmals in Justice League of America #29-30 (September - Oktober 1964) auf und war ursprünglich ein böses Gegenstück der Justice League von der „Erde 3“, auf der nahezu alles von der „Erde 1“ der Justice League ins Gegenteil verkehrt war (England hatte sich von den USA losgesagt, die Bösen gewannen immer etc.).
Nach der Crisis und der Abschaffung des Multiversums wurde sie dann zunächst einem Mond von Qward zugeordnet, bis Autor Grant Morrison mit der Sonderausgabe JLA: Earth 2 (2000) das „neue“ Crime Syndicate of Amerika (CSA) einführte, das nunmehr von der „Erde 1“ aus einem Antimaterie-Universum stammte, während die Erde der JLA kurzerhand zur „Erde 2“ erklärt wurde. Ihr Hauptquartier ist das „Panoptikum“ (Panopticon) auf dem Mond. Größter Gegner des Crime Syndicate ist Alexander Luthor, der einzige Held seiner Erde.
Bei den Mitgliedern des Crime Syndicate, die hier alle in ihren von Frank Quitely entworfenen Kostümen aus JLA: Earth 2 zu sehen sind, handelt es sich im Einzelnen um:
    Ultraman ist das Gegenstück zu Superman. Ursprünglich war der auf der Erde geborene Lieutenant Clark Kent ein Astronaut gewesen und nach der Zerstörung seines Raumschifes von Kryptoniern gefunden worden, die seinen schwerverletzten Körper „repariert“ und ihn auf diese Weise in einen Mensch/Kryptonier-Mischling verwandelt hatten. Durch die Strahlung von Kryptonit „aufgeladen“, besitzt er seither mehr oder weniger dieselben Kräfte wie Superman, ist aber im Gegensatz zu diesem ein psychotischer, gewalttätiger Sadist. Ultraman ist in seine Teamkameradin Superwoman verliebt und hat sie sogar gezwungen, ihn zu heiraten.
    Superwoman, das Gegenstück zu Wonder Woman, kam genau wie diese als Amazonenkriegerin in die „Welt der Männer“ und wurde in der Identität von Lois Lane (auf der Erde der JLA eine Arbeitskollegin und zudem die heutige Ehefrau Clark [Superman] Kents) zur Chefredateurin des Daily Planet. Nach ihrem Beitritt zum Crime Syndicate verliebte sich Ultraman in sie und zwang sie, ihn zu heiraten, doch führt sie - wohl auch aus Rache - seit geraumer Zeit eine halboffen ausgelebte Affäre mit ihrem Teamkameraden Owlman. Superwomans Kräfte ähneln denen von Wonder Woman, allerdings verfügt sie zusätzlich über einen Hitzeblick. Ihr magisches Lasso kann auf ihren Wunsch hin jede gewünschte Gestalt annehmen.
    Kraftring (Power Ring), das Gegenstück zu Green Lantern, erhielt seinen Ring von seinem Vorgänger, dessen Warnungen vor dem „verfluchten“ Ring er ignoriert hatte. Dieser Vorgänger hatte den Ring einst von einem irren buddhistischen Mönch namens Volthoom erhalten, der nun im Kopf des neuen Kraftring herumspukt und sogar dessen Geist übernehmen kann. Kraftrings Ring verleiht seinem Träger mehr oder weniger dieselben Fähigkeiten wie der Ring Green Lanterns.
Mit dieser Szene bestätigt Kurt Busiek erstmals die These, daß das Antimaterie-Universum des Crime Syndicate identisch mit dem Antimaterie-Universum ist, in dem sich Qward befindet (was bislang weder bestätigt noch bestritten wurde). Da Busiek demnächst mit dem Achtteiler „Crime Syndicate of Amerika“, der in JLA #107-114 (Dezember 2004 - März 2005) erscheinen soll, die direkte Fortsetzung von JLA/Avengers vorlegen wird, in der - wie der Titel bereits nahelegt - das Crime Syndicate eine wichtige Rolle spielt, ist anzunehmen, daß diese Enthüllung fortan auch außerhalb der JLA/Avengers-Miniserie Gültigkeit besitzt.

Seite 4 (18), Panel 1: Die beiden übrigen Mitglieder des Crime Syndicate, Johnny Quick und Owlman.
    Johnny Quick II ist das Gegenstück zum Flash und besitzt dieselben Kräfte wie dieser. Um an diese Kräfte zu gelangen, tötete er seinen Vorgänger, den ersten Johnny Quick seiner Welt (nicht zu verwechseln mit dem Johnny Quick von der Erde der JLA), und entwickelte aus dessen Blut eine Droge, die ihm Supergeschwindigkeit verleiht. Da die Wirkung der Droge jedoch zeitlich begrenzt ist, muß er sich regelmäßig eine neue Dosis injizieren und ist mittlerweile regelrecht süchtig nach der Droge. Johnny neigt häufig dazu, so schnell zu reden, daß ihn seine Teamkameraden oftmals nur mit Mühe verstehen.
    Owlman ist das Gegenstück zu Batman. Als kleiner Junge wurde Thomas Wayne jr. Zeuge der Ermordung seiner Mutter und seines jüngeren Bruders Bruce und gab seinem Vater die Schuld dafür. Um sich an ihm zu rächen, bereiste er die Welt und trainierte seinen Körper und seinen Geist. Nach seiner Rückkehr nach Gotham City wurde er zu Owlman und sagte dem Gotham City Police Department unter der Leitung seines Vaters, Thomas Wayne sr., den Kampf an. Owlman besitzt mehr oder weniger dieselben Fähigkeiten wie Batman, hat die Leistungsfähigkeit seines Gehirns allerdings zusätzlich durch den Einsatz von Drogen verbessert. Seit geraumer Zeit hat er eine Affäre mit seiner Teamkameradin Superwoman.
Panel 2: Ausgehend von der Konzeption des Crime Syndicate, ist es nur allzu logisch, daß Ultraman keine Heiligkeit, sondern vielmehr eine „Unheiligkeit“ (Unholy) beschwört.

Panel 3: Die Vernichtung des Crime Syndicate und ihres Universums stellt die bislang deutlichste Parallele zum Beginn der Crisis on Infinite Earths dar, denn auch dort war die zweite Welt, die mitsamt ihren Bewohnern vernichtet wurde, die Erde des Crime Syndicate.

Panels 4-5: Zwar wurde die Vernichtung des Antimaterieuniversums am Ende von JLA/Avengers #4 nicht klar erkennbar wieder „rückgängig“ gemacht, dennoch soll das Crime Syndicate in der bereits erwähnten Fortsetzung der Ereignisse aus JLA/Avengers, die in den USA in JLA #107-114 (Dezember 2004 - März 2005) erscheinen wird, zurückkehren.

Panel 8: Die Hand, die die Galaxis hält, stellt eine Anspielung auf die Entstehung des DC-Universums dar, die erstmals in Green Lantern (vol. 2) #40 (Oktober 1965) zu sehen war und eine wichtige Rolle während der Crisis on Infinite Earths spielte. Dort sollte sich die Hand am Ende als die Hand des bösartigen Anti-Monitors herausstellen.

Seite 5 (19): Der Besitzer der Hand entpuppt sich als Eternity. Adam Qadmon, wie er auch genannt wird, hatte seinen ersten Auftritt in Strange Tales (vol. 1) #138 (November 1965) und ist eine kosmische Entität, die seit Anbeginn der Zeit existiert, genaugenommen ist er sogar die lebende Verkörperung der Zeit des (Marvel-)Universums selbst (seine „Schwester“ Infinity ist dagegen die lebende Verkörperung des Raumes, gemeinsam bilden die beiden das gesamte Raum-Zeit-Kontinuum des Marvel-Universums). Eternity greift im Regelfall nur ins Geschehen ein, wenn die Existenz des Universums selbst auf dem Spiel steht, so beispielsweise bei Thanos’ wiederholten Versuchen, das Universum auszulöschen. Darüber hinaus stellt er eine Art „Gegengewicht“ zu Death I, der Herrin des Totenreiches, dar, weitere Gegner umfassen Dormammu und Nightmare.
Eternity steht jenseits von Begriffen wie „Gut“ und „Böse“, bekannte Figuren, die ihm bereits begegnet sind - sowohl als Verbündetem als auch als Gegner -, umfassen unter anderem Dr. Strange, Quasar, den Silver Surfer, Adam Warlock sowie die Rächer der Ewigkeit. Eternity war es auch, der das Auge und das Amulett des Agamotto (heute im Besitz von Dr. Strange) an dessen Lehrmeister, den „Ehrwürdigen“ (Ancient One), weitergab.
Bei seiner Erscheinungsform, die hier zu sehen ist, handelt es sich nicht um seine „wahre“ Gestalt, da er keine feste Form besitzt, sondern lediglich um eine Manifestation seiner selbst, um sich mit Sterblichen verständigen können.

Auf dem Cover von The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) wurde die Justice League erstmals als „The World’s Greatest Heroes“ bezeichnet, die hier verwendete Version, „The World’s Greatest Super Heroes“ (“Die größten Superhelden der Welt“), kam dann erstmals auf dem Cover von Justice League of America #5 (Juli 1961) zum Einsatz.

Auf dem Cover von The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) wurden die Rächer erstmals als „Earth’s Mightiest Super-Heroes“ bezeichnet, die hier verwendete Version, “Earth’s Mightiest Heroes“ („Die mächtigsten Helden der Erde“), kam dann standardmäßig ab The Avengers (vol. 1) #103 (September 1972) zum Einsatz.

Der Titel der Geschichte, „A Journey into Mystery“ („Reise in das Unerklärliche“), stellt eine Anspielung auf die Marvel-Serie Journey into Mystery dar, die - als der der Verlag noch „Atlas“ hieß - im Juni 1952 gestartet wurde und in deren 83. Ausgabe (August 1962) Thor seinen ersten Auftritt hatte. Mit Heft 126 (März 1966) wurde die Serie dann in The Mighty Thor umbenannt und erhielt erst nach dem „Tod“ Thors im Zuge des Onslaught-Crossovers mit Heft #503 (November 1996) ihren alten Titel Journey into Mystery zurück, bis sie mit Heft 521 (Juni 1998) schließlich eingestellt wurde, womit die Serie Marvels bislang langlebigste fortlaufend durchnumerierte Serie darstellt. Von Oktober 1972 bis Oktober 1975 erschien zudem eine zweite Serie mit dem Titel Journey into Mystery (vol. 2), bei der es sich allerdings diesmal lediglich um eine reine Nachdruckreihe handelte.

Seite 6 (20), Panel 3: Der Grandmaster hatte seinen ersten Auftritt in The Avengers (vol. 1) #69 (Oktober 1969). En Dwi Gast gehört zu den Ältesten des Universums (Elders of the Universe), einer Gruppe von Wesen, die seit dem Anbeginn des Universums existieren und bei denen es sich um die letzten Überlebenden ihrer jeweiligen Welten handelt.
Wie alle der Ältesten ist auch der Grandmaster von einer Sache besessen, in seinem Fall von jeder Art von Spielen, zumeist solchen von kosmischen Ausmaßen. So ließ er auch schon mehrfach die Rächer und andere Helden von der Erde und anderen Welten in Wettkämpfen gegeneinander antreten, der Einsatz war nicht selten die Erde oder gar das ganze Universum selbst.
Am Ende der Miniserie Marvel Super Hero Contest of Champions (1982), dem Verläufer aller „Mega-Crossover“, starb der Grandmaster, wurde jedoch später gemeinsam mit den übrigen Ältesten von Death, der Herrin des Totenreichs, aus eben diesem Reich verbannt und ist somit seither nahezu unsterblich.
Der Grandmaster ist außerdem der Schöpfer der Squadron Sinister, dem kurzlebigen bösen Gegenstück zur Squadron Supreme von der „normalen“ Marvel-Erde.

Panel 8: Wohin genau stürzt der Grandmaster? Worauf landet er? Auf einer unsichtbaren Plattform? Eines der klassischen Probleme bei Geschichten von kosmischen Ausmaßen besteht oft in der fehlenden Erklärung, worauf die Helden im All genau „stehen“ - JLA/Avengers bildet dabei offenbar keine Ausnahme.

Seite 7 (21), Panel 4: Langjährige DC-Fans dürften den geheimnisvollen Angreifer spätestens jetzt an seiner Rüstung erkennen.

Panel 7: Krona, der erstmals in Green Lantern (vol. 2) #40 (Oktober 1965) auftrat, stammt (nach aktuell gültiger DC-Geschichtsschreibung) ursprünglich vom Planeten Maltus und stammt von den unsterblichen Wesen ab, die sich später auf dem Planeten Oa zu den Wächtern des Universums (Guardians of the Universe), den Herren des Green Lantern Corps, entwickeln sollten. Vor etwa vier Milliarden Jahren gelang es ihm in seinem unstillbaren Verlangen nach Wissen, einen Blick auf die Entstehung des Universums zu werfen, wodurch jedoch Anfang und Ende des Universums verbunden wurden und auf diese Weise früher Entropie entstand, als dies eigentlich hätte geschehen sollen, was das Universum augenblicklich um eine Milliarde Jahre altern ließ. Zudem entstand so das Prä-Crisis-Multiversum sowie das Antimaterie-Universum, in dem sich auch Qward befand. Da in diesem Universum auch der Anti-Monitor zum Leben erwachte, war Krona somit genaugenommen gleich in mehrfacher Hinsicht verantwortlich für die Crisis on Infinite Earths.
Krona wurde für seine Taten bestraft und in ein körperloses Energiewesen verwandelt, als das er bis in alle Ewigkeit durchs Universum streifen sollte. Zwar gelang es ihm später mehrfach zurückzukehren, doch konnte er jedesmal von Green Lanterns (Hal Jordan und Alan Scott) aufgehalten werden. Dafür erhielt er mit Hilfe von Nekron, dem Herrn der Untoten, seinen Körper zurück.
Noch später wurde er dann in Green Lantern (vol. 3) #32 (November 1992) in eine lebende Verkörperung der Entropie selbst, Entropy, verwandelt und kämpfte gegen das Green Lantern Corps, die Darkstars und die Wächter des Universums. Im Zuge der Zero Hour wurde Entropy schließlich in Darkstars #24 (September 1994) von einem künstlichen Schwarzen Loch augenscheinlich vernichtet, doch wurde sein „Tod“ bislang weder bestätigt noch widerlegt.
Krona trägt hier seine Entropy-Rüstung.

Seiten 8-9 (22-23), doppelseitiges Panel: Die JLA kämpft gegen Terminus, einen Gegner (unter anderem) der Rächer, der erstmals am Ende von Fantastic Four (vol. 1) #269 (August 1984) auftrat. Ursprünglich war er ein gewissenloser Eroberer, der fremde Welten unterwarf und ihre natürlichen Ressourcen ausbeutete, im Zuge des Crossovers The Terminus Factor (1990) wurde dann enthüllt, daß er in Wahrheit erschaffen worden war, um alle Rassen im All auszulöschen, die von den kosmischen Entitäten, die nur als Celestials bekannt waren, verschont worden waren, da diese einst das Volk seiner Schöpfer vernichtet hatten. Abgesehen von seiner enormen Größe verfügt Terminus über Superstärke und ist nahezu unverwundbar, seine Lanze ermöglicht es ihm zudem, sich durchs All zu bewegen und kann jede Form von Energie umwandeln und zum Zweck globaler Zerstörung einsetzen. Terminus ist trotz seiner enormen Macht ein eher zweit- bis drittklassiger Schurke, oder, wie George Pérez es ausdrückte, ein „big sucker villain“.

Das Fast-Food-Restaurant im Hintergrund auf Seite 8 (22) wird von einem Schild als eine Filiale von Big Belly Burger identifiziert, die DC-Version der Hamburger-Kette Bob’s Big Boy, die auf eine Idee von Autor und Zeichner Jerry Ordway zurückgeht. Erstmals spielte Big Belly Burger in The Adventures of Superman #441 (Juni 1988) eine Rolle, wurde nach offizieller DC-Historie in Coast City, der Heimatstadt von Green Lantern II (Hal Jordan), gegründet und überstand sogar die Zerstörung des Firmensitzes, als Coast City in Superman (vol. 2) #80 (August 1993) von Mongul I und dem Killer-Cyborg vernichtet wurde. Big Belly Burger gehört heute zu den bekanntesten fiktiven Firmen des DC-Universums. Der Werbespruch der Kette, der in verkürzter Form auch auf einem Schild auf Seite 8 (22) zu finden ist, lautet „Big Belly Burgers are belly belly good!“ Scorn (in Superman [vol. 2] #133 [März 1998]), Skyrocket (in The Power Company #1 [April 2002]) und L-Ron (in Formerly Known as the Justice League #1 [September 2003]) arbeiteten alle schon für Big Belly Burger. Big Belly Burger ist eine Tochterfirma von LexCorp.

Der Supermarkt im Hintergrund auf Seite 9 (23) wird von einem Schild als „Lex-Mart“-Filiale identifiziert. Der Lex-Mart, das DC-Gegenstück zu Wal-Mart, ist, wie der Name schon andeutet, einer der zahlreichen Tochterbetriebe von LexCorp, dem Mega-Konzern, der einst von Supermans Erzfeind Lex Luthor gegründet worden war und der heute von Talia Head, der Tochter von Batmans Erzfeind Ra’s al Ghul, geleitet wird. Die „Lex-Mart“-Kette erlangte vor einigen Jahren zweifelhafte Berühmtheit, als Doomsday in Action Comics #684 (Dezember 1992) eine Filiale in Schutt und Asche legte, kurz bevor er Superman „tötete“.

Einer der Läden auf Seite 9 (23) trägt den Namen „Sekowsky’s Deli“. Mike Sekowsky war der Zeichner der ersten Abenteuer der Justice League aus The Brave and the Bold (vol. 1) #28-30 (März - Juli 1960) und Justice League of America #1-63 (November 1960 - Juni 1968).

Fallville, Iowa (und nicht „Ohio“, wie die deutsche Fassung fälschlich behauptet) ist, wie seit Adventure Comics #459 (Oktober 1978) bekannt ist, der Geburtsort von Barry Allen, dem zweiten Flash.

Metropolis wird in den Anmerkungen zu Seite 41 (55) ausführlich erläutert.

Keystone City wurde erstmals in The Flash (vol. 1) #123 (September 1961) beim Namen genannt, ihren ersten „Auftritt“ in der gegenwärtigen Continuity hatte die Stadt dann dann in Flash (vol. 2) #32 (November 1989). Laut dem nicht ganz „offiziellen“ Atlas of the DC Universe liegt Keystone im äußersten Nordwesten des US-Bundesstaates Kansas, etwa 30-40 Meilen nördlich von Kansas City, unmittelbar an der Grenze zu Missouri.
Gegründet wurde Keystone laut offizieller DC-Historie im Jahr 1727 und entwickelte sich zu einer blühenden Industriestadt. Keystone war und ist die Heimatstadt von Flash I alias Jay Garrick, doch nachdem sich dieser in den Ruhestand zurückgezogen hatte, wanderte ein Großteil der ansässigen Firmen in die Nachbarstadt Central City, die auf der anderen Seite des Missouri River im Bundesstaat Missouri gelegen ist, ab. Zu allem Überfluß wurde die Stadt schließlich von drei Superschurken in einer Zeitblase festgesetzt und erst Jahre später von Flash II wieder daraus befreit. Um die verlorenen Jahre wieder aufzuholen, legte man zunächst einen Schwerpunkt auf die Schwerindustrie, die Keystone bis heute prägt. Tatsächlich wird Keystone von vielen Firmen als „Herz des Mittleren Westens“ bezeichnet.
Seit einiger Zeit ist Keystone zudem die Heimatstadt von Flash III.

Mit dieser Szene hat Kurt Busiek übrigens einen kleinen Fehler begangen, denn auch wenn Keystone City, wie er sagt, im Laufe der Zeit mehrfach „gewandert“, sprich, von wechselnden Autoren unterschiedlichen Bundesstaaten zugeordnet worden ist, gilt mittlerweile als allgemein anerkannt, daß Keystone in Kansas an der Grenze zu Missouri gelegen ist. Somit ist es eher fragwürdig, daß ein „direkter Weg“ von Iowa nach Metropolis tatsächlich durch Keystone führen würde.

Kleines Panel 1: Gerüchte, denen zufolge das Aussehen des „Big Belly Burger Boy“, dem „Maskottchen“ von „Big Belly Burger“, Kurt Busiek nachempfunden sei, hat George Pérez vehement dementiert - Kurt ist ein guter Freund, George würde ihn nie derart verunglimpfen. Statt dessen habe er die Figur lediglich getreu dem Referenzmaterial, das er von DC erhalten hat, gezeichnet, immerhin hat Busiek eine völlig andere Frisur. Wie Kurt Busiek in seinen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers bestätigt, basiert das Aussehen der ursprünglichen Version des „Big Belly Burger Boy“ auf DC-Redakteur Andrew Helfer, auch wenn andere Quellen vielmehr Autor und Zeichner John Byrne als Vorbild nennen.

Kleines Panel 3:Soder Cola“ (in der deutschen Fassung schlicht „Cola“) ist der Name einer fiktiven Getränkemarke im DC-Universum, das DC-Gegenstück zu Coca Cola, und geht auf eine Idee von Redakteur Mike Carlin zurück, der „Soder“-Werbung zunächst als „Running Gag“ in den Superman-Comics einbauen ließ. Der größte Konkurrent von Soder ist Zesti Cola.

Seite 10 (24), Panel 2:KCPD“ steht selbstverständlich für „Keystone City Police Department“, die Polizei von Keystone City, die für gewöhnlich eng mit dem Flash zusammenarbeitet. Der Panzer zeigt, daß die Polizei von Keystone auf übermenschliche Bedrohungen nicht gänzlich unvorbereitet ist.

Panels 6-12: Laut eigener Aussage war es in dieser Szene Kurt Busieks Ziel, die JLA in eine „Rächer-Situation“ zu versetzen, da die klassische Reaktion der JLA auf eine große Bedrohung darin besteht, zunächst einmal die Schwächen des Gegners herauszufinden und diese anschließend gegen ihn einzusetzen, was Batman hier sehr wirkungsvoll unter Beweis stellt.

Die telepathische Verbindung der JLA-Mitglieder durch den Martian Manhunter ist seit der Zeit von Grant Morrisons JLA, genauer gesagt seit JLA #10 (September 1997), eine taktische Standard-Vorgehensweise der JLA, die die Koordinierung untereinander im Gefecht ungemein erleichtert.

Seite 11 (25), Panel 1: Noch einmal der „Big Belly Burger Boy“. Wie man hier sehr gut erkennen kann, hat er eine völlig andere Frisur als Kurt Busiek.

Seite 13 (27), Panel 3: Der Spectre II: Der erste Spectre wurde von Superman-Schöpfer Jerry Siegel und Zeichner Bernard Baily erfunden und trat erstmals in More Fun Comics #1 (Februar 1940) auf. Der Polizist Jim Corrigan wurde nach seinem verfrühten Tod zum personifizierten Zorn Gottes ernannt und strafte seither Sünder und war während des zweiten Weltkriegs sogar Mitglied der Justice Society of America, die wiederum während des Zweiten Weltkrieges geschlossen der All-Star Squadron beitrat. Später entfremdete ihn seine Aufgabe als kosmische Macht zunehmend von den Menschen, und in The Spectre (vol. 3) #62 (Februar 1998) trennte sich die Seele Corrigans wieder von der Spectre-Macht und stieg in den Himmel auf.
Der neue menschliche „Anker“ des Spectre ist Harold „Hal“ Jordan, der in Showcase (vol. 1) #22 (Oktober 1959) erstmals auftrat. Der junge Testpilot wurde von einem sterbenden Alien namens Abin Sur zu sich gerufen, der ihm einen Green Lantern-Ring gab und ihn damit zur neuen Green Lantern des Sektors 2814 ernannte. Als Green Lantern II war Hal nicht nur Mitglied des Green Lantern-Corps, einer Art intergalaktischen Polizeitruppe, sondern in Justice League of America #9 (Februar 1962) auch Gründungsmitglied der Justice League of America, die in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) erstmals auftrat.
Im Laufe der Jahre stieg Hal zu einem der angesehnsten Mitglieder des Corps auf, doch nach der Zerstörung seiner Heimatstadt Coast City brach für ihn eine Welt zusammen. Hal bemächtigte sich der Ringe der übrigen Corps-Mitglieder, verschmolz mit der Zentralbatterie auf Oa und wurde so in Green Lantern (vol. 3) #50 (März 1994) zum schurkischen Parallax. Als solcher wollte er im Crossover Zero Hour (September 1994) die Zeit zurückdrehen und das Universum nach seinen Vorstellungen neu erschaffen, wurde jedoch von seinen früheren Heldenkollegen aufgehalten und opferte in The Final Night #4 (November 1996) schließlich sein Leben, um die Sonne der Erde zu retten.
In Day of Judgement #5 (November 1999) wurde Hals Seele dann zum neuen menschlichen „Anker“ des Spectre, der seither nicht länger der Geist der Rache, sondern vielmehr der Geist der Vergebung ist. Leute, die dem Hal-Jordan-Spectre begegnet sind, vergessen dies sowie seine Identität sofort nach seinem Verschwinden wieder, allerdings scheint diese - ohnehin nicht sonderlich sinnvolle - Regelung mittlerweile wieder außer Kraft zu sein.
Der Spectre verfügt über nahezu unbegrenzte, gottgegebene Macht, greift allerdings, ähnlich wie andere kosmische Entitäten, für gewöhnlich nur in die Belange der Superhelden ein, wenn das Universum oder das Gefüge der Realität selbst in Gefahr ist.

Panel 7: Kyles Kommentar, er habe einst zusammen mit Hal „Kaffee getrunken“, bezieht sich vermutlich auf die „Emerald Knights“-Storyline in Green Lantern (vol. 3) #100-106 (Juli - Oktober 1998), als ein noch junger Hal Jordan aus der Vergangenheit im Zuge einer Zeitreise einige Zeit in der Gegenwart verbrachte, in der Kyle bereits die amtierende Green Lantern war.

Seiten 14-15 (28-29), doppelseitiges Panel: Die Rächer kämpfen gegen Starro, den Sterneneroberer (ursprünglich „Starfish Conqueror“, also „Seestern-Eroberer“), den - historisch - ersten Gegner der Justice League, der erstmals in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) auftrat. Starro ist ein außerirdischer Eroberer in Gestalt eines riesigen Seesterns, der die Erde mit Hilfe seiner Hypnosekräfte erobern will, jedoch bislang jedes Mal von der Justice League daran gehindert werden konnte.
Seine „Sonden“, die sich auf den Gesichtern seiner Opfer festsetzen und sie so unter ihre (und damit unter seine) Kontrolle bringen, kamen erstmals in Justice League of America #189 (April 1981) zum Einsatz. In JLA Secret Files & Origins #1 (September 1997) und JLA #22 (September 1998) führte Autor Grant Morrison dann seine modernisierte Version eines mutierten Starro, der nunmehr schlicht als „Sterneneroberer“ (Star Conqueror) bezeichnet wurde, und seiner Sonden ein. Bei der Version, die hier zu sehen ist, handelt es sich - rein äußerlich - bizarrerweise um den „klassischen“ Starro, während die Sonden, die Quicksilver, She-Hulk, Triathlon und Yellowjacket sowie zahlreiche Zivilisten unter ihrer Kontrolle gebracht haben, eher der mordernen Version entsprechen.

New York City ist seit den 60er Jahren traditionell die „Hauptstadt“ der Marvel-Superhelden. Fast alle bekannten Helden der Marvel-Erde, von Spider-Man über die Fantastischen Vier, die Rächer und Dr. Strange bis hin zu Daredevil, leben in New York bzw. haben ihr Hauptquartier dort, und auch das Anwesen der X-Men liegt nicht weit entfernt. Jegliche Versuche, einzelne Helden in andere Städte „umzusiedeln“ (Daredevil und die Black Widow nach San Francisco, der Westküstenableger der Rächer in Los Angeles), waren nicht von langer Dauer.

In der Vorschau-Version dieser Doppelseite hatte die Wasp noch umgekehrt kolorierte Handschuhe und Stiefel, allerdings wurde dies für die gedruckte Fassung umgeändert.

Seite 16 (30), Panel 1: Der Marvel-Thor spricht traditionell ein altmodisches „Shakespeare-Englisch“, ungeachtet der Tatsache, daß kein normaler Mensch jemals wirklich so gesprochen hat, geschweige denn jemand aus dem skandinavischen Raum. Der altmodische Sprachstil der deutschen Fassung ist eine adäquate Umsetzung von Thors Sprechweise im Original.

Seite 17 (31), Panels 1-7: Genau wie Flash III in JLA Secret Files & Origins #1 (September 1997) wird auch Quicksilver hier dazu gebracht, sich gegen den Einfluß der Starro-Sonde zu wehren, und genau wie dieser behält auch er nach der Trennung von der Sonde Erinnerungen an das kollektive Bewußtsein von Starro und seinen Sonden zurück.

Panel 7: Die neue Bezeichnung „Sterneneroberer“ („Star Conqueror“) sfür Starro kam erstmals im Werbetext zu JLA #22 (September 1998) zum Einsatz, im Heft selbst wurde er dagegen immer nur als „Es“ („It“) bezeichnet.

Seite 18 (32), Panels 2-8: Laut eigener Aussage war es auf dieser Doppelseite Kurt Busieks Ziel, die Rächer in eine „JLA-Situation“ zu versetzen, da die klassische Reaktion der Rächer auf eine große Bedrohung darin besteht, „draufzuschlagen, bis es sich nicht mehr rührt“. Dies paßt recht gut zur Taktik Visions, der Starro schlicht die geballte Macht von Wandas Chaos-Magie entgegensetzt.

Seite 19 (33), Panel 3: Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers stehen die Buchstaben „KI“ auf dem Wasserturm für „Kirby“, eine Anspielung auf Zeichner Jack Kirby, der gemeinsam mit Stan Lee für Marvel die Fantastischen Vier, die Rächer und viele weitere Helden entwickelte und später zudem für DC die New Gods kreierte.

Panel 5: Als High-Society-erfahrene Geschäftsfrau weiß die Wasp selbstverständlich, daß es sich bei „Calamari“ um Tintenfisch und nicht um Seesterne handelt.

Panel 8: Quasar III hatte seinen ersten Auftritt in Captain America (vol. 1) #217 (Januar 1978) unter dem Namen Marvel Man. Wendell Elvis Vaughn war ursprünglich ein Rekrut des Geheimdienstes SHIELD gewesen, der sich bei einem Angriff der Terroristenorganisation AIM kurzerhand die Quanten-Armbänder, die zuvor vom verstorbenen Marvel Boy I/Crusader getragen worden waren, anlegte und damit den Angriff abwehrte. Wendell wurde zunächst zu Marvel Man, als der er erst den SHIELD Super-Agents und später - für einen Tag - den Defenders beitrat, ab The Incredible Hulk (vol. 2) #234 (April 1979) trug er dann den neuen Namen Quasar und war als solcher kurzzeitig der Sicherheitschef von Projekt PEGASUS.
Nach seinen ersten Erfahrungen (und Niederlagen) als Superheld reiste er zum Uranus und erfuhr dort von einem kosmischen Wesen namens Eon, daß dieser der Schöpfer der Quantenbänder war und diese für den jeweiligen von Eon bestimmten Champion, den Beschützer des Universums, bestimmt waren. So trat Wendell die Nachfolge des verstorbenen ersten Captain Marvel (der die Bänder eigentlich anstelle von Marvel Boy hatte erhalten sollen) an und wurde zum neuen Beschützer des Universums, im The Avengers Annual (vol. 1) #18 (1989) trat er dann den Rächern bei.
Nach der Ermordung Eons fungierte Wendell als Mentor von dessen Abkömmling Epoch, später sah er sich dann gezwungen, seinen eigenen Tod vorzutäuschen und die Erde zu verlassen, war Mitglied eines kurzlebigen Teams kosmischer Helden, der Star Masters, einige Zeit darauf kehrte er kurzzeitig zur Erde und zu den Rächern zurück, doch seine Verpflichtungen als Beschützer des Universums trieben ihn einmal mehr ins All.
In der vierteiligen Miniserie Avengers Infinity (September - Dezember 2000) war Wendell Mitglied der „Rächer der Ewigkeit“, im Zuge des Crossovers Maximum Security (2001) kehrte er dann einmal mehr kurzzeitig zur Erde und zu den Rächern zurück, mußte jedoch am Ende einmal mehr in ein selbstgewähltes Exil ins All zurückkehren, um Ego, den Lebenden Planeten, den er in seinem Körper aufgenommen hatte, unter Kontrolle zu halten. Seither überwacht er für die Rächer die Erde vom All aus und half ihnen auch wärend der „Kang Dynasty“-Storyline.
Wendells Quantenbänder ermöglichen es ihm, Quantenenergie freizusetzen, die er in vielfältiger Weise einsetzen kann (ähnlich wie Green Lantern mit seinen Ringgebilden), ferner kann er zeitsparende Dimensionsportale erschaffen und seinen Gegnern ihre Energie rauben.

Seite 20 (34), Panel 1: Das Anwesen der Rächer (Avengers Mansion; in der deutschen Fassung schlicht „Rächer-Hauptquartier“) war erstmals in The Avengers (vol. 1) #2 (November 1963) zu sehen. Das dreistöckige Herrenhaus in der Fifth Avenue 890 in Manhattan wurde vom Industriellen Howard Stark erbaut und später von dessen Sohn Tony (Iron Man I) den Rächern als Hauptquartier zur Verfügung gestellt. Im Laufe der Jahre wurde das Haus häufig umgebaut und zudem mehrfach an neue Standorte verlegt. Zunächst wurde es von Thor und Iron Man (off-panel) etwa 11 Meter nach hinten verschoben, um durch den auf diese Weise entstandenen Vorgarten mehr Privatsphäre zu bekommen, nachdem es im Verlauf der Storyline „The Mansion Siege“ von den Herren des Bösen (Masters of Evil) schwer beschädigt und im Anschluß wieder repariert worden war, wurde es dann in The Avengers (vol. 1) #288 (Februar 1988) auf die künstliche Insel Hydrobase verlegt. In Avengers (vol. 1) #311 (Dezember 1989) wurde das Anwesen schließlich zusammen mit der Hydrobase im Hafen von New York versenkt und in Avengers (vol. 1) #375 (Juni 1994) dann von Ute, einem der Beobachter, an seinem alten Standort aus dem Nichts wieder hergestellt.

Panel 2: Die Frühwarn-Wachstation (Deep Space Monitoring Station) der Rächer, gelegen im Asteroidengürtel des irdischen Sonnensystems, war erstmals in The Avengers (vol. 3) #38 (März 2001) zu sehen und war von Quasar errichtet worden, um die Erde fortan frühzeitig vor Bedrohungen aus dem All warnen zu können.

Sein aktuelles Kostüm sowie die langen Haare trägt Quasar seit Quasar #26 (September 1991).

Panel 4: Die Imperiale Garde der Shi’ar im Kampf gegen Lobo.

Die Imperiale Garde (Imperial Guard) hatte ihren ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977). Die Garde ist das Eliteteam des galaktischen Shi’ar-Imperiums und setzt sich aus Wesen aus dem gesamten Imperium zusammen. Die Garde ist dem jeweiligen Herrscher des Imperiums - bei ihrem ersten Auftritt D’Ken, mittlerweile seine ungleich gerechtere Schwester, die amtierende Majestrix Lilandra Neramani - treu ergeben. Anfangs war die Garde als Parodie auf DCs Legion der Superhelden konzipiert gewesen, mittlerweile hat sie sich allerdings zu einem eigenständigen Team mit einer eigenen Geschichte weiterentwickelt.

Bei den Mitgliedern der Garde, die hier zu sehen sind, handelt es sich im Einzelnen (von oben nach unten, von links nach rechts) um: Shape-Shifter, Oracle, Starbolt, Smasher, Nightside, Fang, Manta, Impulse, Warstar, Magique, Astra, Flashfire, Neutron, Hussar, Mentor, Earthquake (größtenteils vom Textkasten verdeckt), Scintilla (auf Lobos Kette), Titan und Electron.
    Shape-Shifter, das Gegenstück zum Legionär Chameleon alias Chameleon Boy, trat erstmals in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) unter dem Namen Hobgoblin (nicht zu verwechseln mit den diversen Spider-Man-Gegnern dieses Namens) auf und ist ein Gestaltswandler, der jede gewünschte Gestalt, Lebewesen wie leblose Gegenstände, annehmen kann. Auch bekannt unter den Namen „Shifter“, wurde er in The Inhumans (vol. 3) #4 (Oktober 2000) von Black Bolt, dem Herrscher der Inhumans, getötet, als er den Platz von Lilandra, der der Anschlag eigentlich gegolten hatte, eingenommen. Von daher stellt sich die Frage, wieso er in JLA/Avengers noch am Leben ist.
    Oracle, eigentlich Sibyl (auch „Sybil“ geschrieben), das Gegenstück zur Legionärin Saturn Girl, debütierte in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und fungierte häufig als stellvertretende Anfüherin der Garde, zudem hat sie eine Beziehung mit ihrem Teamkameraden Flashfire. Kürzlich haben die beiden die Garde verlassen, um zu heiraten. Oracle verfügt über mächtige telepathische Fähigkeiten, kann Gedanken lesen, mentale Energiestöße von sich geben und sogar in die Zukunft sehen.
    Starbolt, das Gegenstück zum Legionär Sun Boy, hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und kann eine unbekannte Energieform namens „Pyroplasma“ erzeugen, die sich als Waffe einsetzen läßt und es ihm zudem ermöglicht zu fliegen.
    Smasher trat erstmals in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) auf und verfügt über übermenschliche Stärke und Unverwundbarkeit. Smasher ist das Gegenstück zum Legionär Ultra Boy, sein richtiger Name, Vril Rokk, leitet sich dagegen von Vril Dox (alias Brainiac, ein Vorfahre des Legionärs Brainiac 5) und Rokk Krinn (dem richtigen Namen des Legionärs Cosmic Boy) ab.
    Nightside, das Gegenstück zur Legionärin Umbra alias Shadow Lass, debütierte in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und ist in der Lage, Portale in eine andere Dimension zu öffnen, die mit einer Energie angefüllt ist, die nur als „Darkforce“ bekannt ist. Mit Hilfe der Darkforce kann sie ihre Umgebung komplett in Dunkelheit einhüllen, Gegenstände teleportieren und Gegner in die Darkforce-Dimension versetzen. Es wird vermutet, daß es sich dabei um eine natürliche Fähigkeit ihres Volkes handelt.
    Fang V: Fang IV, das Gegenstück zum Legionär Timber Wolf, hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und war ein Verräter, der gemeinsam mit Lord Samedar, den Brood und Deathbird plante, Deathbirds Schwester, Majestrix Lilandra, zu stürzen. Er starb in The Uncanny X-Men #162 (Oktober 1982), als die Brood eines ihrer Eier in seinen Körper einpflanzten, damit in ihm einer ihrer Jungen heranwachsen sollte. In Starjammers #4 (Januar 1996) debütierte dann ein neuer Fang, der seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich sah (wobei nicht ausgeschlossen ist, daß das Kreativteam der Starjammers-Miniserie dessen Tod schlichtweg übersehen hatte). Beide Fangs verfügten bzw. verfügen über übermenschliche Stärke, Geschwindigkeit und Reflexe, geschärfte tierhafte Sinne sowie scharfe Klauen und Zähne.
    Manta, das Gegenstück zur Legionärin Spark alias Lightning Lass, trat erstmals in X-Men (vol. 1) #137 (September 1980) auf und ist in der Lage, im ultravioletten Spektrum zu sehen, ferner kann sie ein blendendes Licht erzeugen. Es wird vermutet, daß das Licht irgendwie mit ihrer Lebenskraft verbunden ist.
    Impulse, das Gegenstück zum Legionär Wildfire alias ERG-1, debütierte in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und ist, wie sich einst im Kampf gegen den Rächer Quasar herausstellte, ein Wesen aus purer Energie, das einen Eindämmungsanzug trägt. Er ist in der Lage, Energiestöße aus seinem Visier abzufeuern und kann darüber hinaus fliegen.
    Warstar hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #137 (September 1980) und besteht tatsächlich aus zwei Wesen, B’nee und C’cil, die symbiotisch miteinander verbunden sind. Warstar war ebenfalls an der Verschwörung von Deathbird und den Brood beteiligt, blieb jedoch weiterhin Mitglied der Garde, nachdem Lilandra auf ihren Thron zurückgekehrt war, wurde allerdings später vorübergehend auf die Erde verbannt, als diese zu einer intergalaktischen Strafkolonie erklärt wurde. Über das weitere Schicksal von Warstar ist nichts bekannt. Der große C’cil besteht aus nahezu unzerstörbarem Metall und verfügt über übermenschliche Stärke und Ausdauer, der kleinere B’nee besteht scheinbar aus demselben Material und sitzt normalerweise auf C’cils Rücken, zudem kann er Elektrizität für Energieangriffe erzeugen.
    Magique, ursprünglich Magic, das Gegenstück zur Legionärin Princess Projectra, trat erstmals in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) auf und kann täuschend echte, dreidimensionale Illusionen erschaffen.
    Astra, das Gegenstück zur Legionärin Apparition alias Phantom Girl, debütierte in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und ist in der Lage, ihren Körper auf bloßen Wunsch hin durchlässig zu machen.
    Flashfire, ursprünglich Tempest, das Gegenstück zum Legionär Live Wire alias Lightning Lad, hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und hat eine Beziehung mit seiner Teamkameradin Oracle. Kürzlich haben die beiden die Garde verlassen, um zu heiraten. Flashfire ist in der Lage, Energie zu absorbieren und in Elektrizität umzuwandeln, ferner kann er Energiestöße von sich geben, seine Gegner blenden, sich mit einem elektrischen Feld umgeben und fliegen.
    Neutron, ursprünglich Quasar II, das Gegenstück zum Legionär Ferro alias Ferro Lad, trat erstmals in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) auf und war ebenfalls an der Verschwörung von Deathbird und den Brood beteiligt, blieb jedoch nach Lilandras Rückkehr auf ihren Thron Mitglied der Garde. Gemeinsam mit Warstar wurde er kürzlich auf die Erde verbannt, sein weiteres Schicksal ist ungewiß. Neutron verfügt über übermenschliche Stärke und Unverwundbarkeit.
    Hussar debütierte in X-Men (vol. 1) #137 (September 1980) und war an der Verschwörung von Deathbird und den Brood beteiligt. Zwar blieb sie zunächst Mitglied der Garde, wurde jedoch kürzlich gemeinsam mit Warstar und Neutron auf die Erde verbannt. Ihr weiteres Schicksal ist ungewiß. Hussar schwingt eine „Neuro-Peitsche“, die elektrische Stöße abfeuert und ihre Gegner vorübergehend lähmt.
    Mentor hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und ist das Garden-Gegenstück zum Legionär Brainiac 5. Genau wie dieser verfügt auch er über einen gewaltigen IQ und kann mit dessen Hilfe gewaltige Datenmengen verarbeiten, die möglichen Auswirkungen verschiedener Strategien berechnen und Schwachpunkte bei Lebewesen und Strukturen erkennen.
    Earthquake trat erstmals in X-Men (vol. 1) #137 (September 1980) auf und kann Erschütterungen und Risse im Boden unter seinen Gegnern erzeugen sowie bis zu einem gewissen Grad Sand, Erde und Mineralien für seine Zwecke manipulieren.
    Scintilla, ursprünglich Midget, das Gegenstück zur Legionärin Leviathan II alias Shrinking Violet, war erstmals in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) zu sehen und ist in der Lage, auf ein Zwanzigstel ihrer eigentlichen Körpergröße zu schrumpfen und dabei ihre Stärke und Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
    Titan, das Gegenstück zum Legionär Leviathan I alias Colossal Boy, debütierte in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und ist in der Lage, auf Wunsch auf riesenhafte Größe heranzuwachsen und wieder zu schrumpfen. Proportional zu seiner Körpergröße steigen auch seine Stärke und Widerstandsfähigkeit.
    Electron, das Gegenstück zum Legionär Cosmic Boy, hatte seinen ersten Auftritt in X-Men (vol. 1) #107 (Oktober 1977) und kann mächtige Energiestöße erzeugen und fliegen.
Auffällig ist, daß der Gladiator, der Anführer der Garde und ursprünglich eine Parodie auf Superman, fehlt. Kurz Busiek äußerte sich zu diesem Thema dahingehend, daß die Garde dem Gladiator zwar unterstellt, er selbst aber kein Mitglied sei.

Lobo, geschaffen von Keith Giffen und Roger Slifer, trat erstmals in Omega Men #3 (Juni 1983) auf, doch erst beginnend mit Justice League International (vol. 1) #18 (Oktober 1988) wandelte er sich langsam aber sicher zu dem Lobo, als den man ihn heute kennt. Lobo, dessen Name (laut eigener Aussage) „Der Deine Gedärme verschlingt - und es genießt!“ („He who eats your entrails and thouroughly enjoys it.“) bedeutet, ist der letzte überlebende Bewohner des Planeten Czarnia, dessen Bevölkerung er eigenhändig ausgerottet hat. Der als Superhelden-Satire angelegte Weltraum-Rüpel verdient seinen Lebensunterhalt als intergalaktischer Kopfgeldjäger und verfügt über Superstärke, geschärfte Sinne und eine enorm effektive Selbstheilungskraft. Ursprünglich war er in der Lage, sich im Falle seines Todes aus seinem eigenen Blut (!) zu klonen. Zwar hatte er diese Fähigkeit zwischenzeitlich verloren, war aber dafür seit einem Pakt mit Himmel und Hölle praktisch unsterblich.
Lobo prügelt sich mit Vorliebe mit den Helden des DC-Universums, darunter Superman, Wonder Woman, Mr. Miracle und Valor, bizarrerweise machte ihm jedoch die Justice League, die über seinen kriminellen Hintergrund anfangs noch nicht informiert war, in Justice League International (vol. 1) #19 (November 1988) das Angebot, dem Team beizutreten, was er auch zum Schein akzeptierte, allerdings verließ er die Liga nach nur drei Heften wieder, bevor eine Entscheidung über seine Mitgliedschaft hatte getroffen werden können.
Zwischenzeitlich war Lobo - nicht ganz freiwillig - Mitglied der von Vril Dox II. geleiteten intergalaktischen Polizeitruppe L.E.G.I.O.N. gewesen, im Zuge des Crossovers Sins of Youth (2000) wurde er dann verjüngt und schloß sich dem Team Young Justice an, trat aber nie wirklich bei, sondern folgte ihnen lediglich überallhin. Seit er während des Crossovers Our Worlds at War (2001) auf dem Planeten Apokolips niedergeschossen wurde, ist er wieder in der Lage, sich aus seinem eigenen Blut zu klonen, und so ist nunmehr der „wahre“ Lobo zurück und macht einmal mehr das Weltall unsicher, während ein fehlerhafter Klon, der sich selbst „Slobo“ nannte, weiterhin Nebenfigur in der Young Justice-Serie - bis zu deren Einstellung - blieb.

Panel 5: Die Aakon werden von den Khund angegriffen.
    Die Aakon debütierten in Captain Marvel (vol. 1) #8 (Januar 1969) und stammen vom Planeten Oorga im Sonnensystem Mira. Die Aakon sind kriegerisch eingestellt, werden von einem Rat regiert, der sich aus ehemaligen Generälen zusammensetzt, sind Feinde der Kree und besitzen einen Sitz im Intergalaktischen Rat.
    Die Khund hatten ihren ersten Auftritt in Adventure Comics #346 (Juli 1966) und sind eine der kriegerischsten Rassen des DC-Universums. Etwa die Hälfte aller männlichen Khund dient im Militär. Nicht-kriegerische Rassen erachten sie als „minderwertig“. Ihr Heimatplanet Khundia ist enorm überbevölkert und befindet sich in einem dauerhaften Ausnahmezustand.
    Die Khund selbst halten sich für Intellektuelle, fördern jedoch Vorurteile und Ignoranz und verlassen sich fast nur auf nackte Gewalt, um ihre Ziele zu erreichen. Zudem sind sie enorm frauenfeindlich, Frauen ist eine Karriere im Militär nicht gestattet. In der möglichen Zukunft der Legion der Superhelden wird sich das Imperium der Khund noch weiter ausgedehnt haben.
Seite 21 (35), Panels 1-5: Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers war es die Idee von Avengers-Redakteur Tom Breevoort gewesen, daß der Flash der erste Held sein sollte, der dem anderen Universum einen Besuch abstattet, da es sein Vorgänger Barry Allen (Flash II) gewesen war, der in The Flash (vol. 1) #123 (September 1961) die Existenz eines Paralleluniversums (der Prä-Crisis-„Erde-2“) entdeckt hatte und auf diese Weise das ganze Parallelwelt-Konzept überhaupt erst ins Rollen brachte.

Der Flash hält hier einmal mehr telepathischen Kontakt mit dem Martian Manhunter, auch außerhalb unmittelbarer Gefechtssituationen ein bewährtes Kommunikationsmittel der JLA.

„Barry“ ist bzw. war Barry Allen alias Flash II, der seinen ersten Auftritt in Showcase (vol. 1) #4 (Oktober 1956) hatte. Der Polizeiwissenschaftler Batholemew Henry „Barry“ Allen wurde durch einen Blitzeinschlag in seinem Labor in elektrifiziertern Chemikalien gebadet und erhielt auf diese Weise seine Supergeschwindigkeit. Als zweiter Flash war er in Justice League of America #9 (Februar 1962) Gründungsmitglied der Justice League of America, die in The Brave and the Bold (vol. 1) #28 (März 1960) erstmals auftrat, und ein langjähriger fester Bestandteil des Teams, ferner war er auch der Lehrmeister von Wally West alias Kid Flash I (heute Flash III). Nach dem scheinbaren Tod seiner Frau Iris Allen folgte er ihr, nachdem er von ihrem Überleben erfahren hatte, in die Zukunft des 30. Jahrhunderts, opferte jedoch schließlich in Crisis on Infinite Earths #8 (November 1985) sein Leben, um das Universum zu retten.
Mit Iris hatte Barry zwei Kinder, Don und Dawn, die später zu den Tornado Twins wurden. Dons Sohn Bart Allen wiederum wurde im 20. Jahrhundert unter dem Namen Impulse bekannt, und Dawns Tochter Jenni Ognats ist im 30. Jahrhundert als XS Mitglied der Legion der Superhelden.
Barry verfügte über Geschwindigkeitskräfte, die denen von Flash III ähnelten, allerdings stellt dieser seinen früheren Lehrmeister mittlerweile zweifellos in den Schatten.

Wallys Kommentar, dies sei eher Barrys Spezialität denn seine, spielt auf Barrys Erfahrung in Sachen Zeit- und Dimensionsreisen an. Zu diesem Zweck besaß Barry sogar eine „kosmische Tretmühle“, die es ihm ermöglichte, mit Hilfe seiner Supergeschwindigkeit die Barriere zwischen den Dimensionen zu durchbrechen.

Panel 6: Wie Wally erkennen muß, existiert im Marvel-Universum an der Stelle, an der sich im DC-Universum seine Heimatstadt Keystone City befindet, lediglich ein verschlafenes Örtchen. Da Keystone eine fiktive Stadt ist und im Marvel-Universum zumeist eher real existierende Orte - sieht man einmal von fiktiven Kleinstaaten wie Latveria oder Wakanda ab - eine Rolle spielen, ist dies auch nicht weiter verwunderlich.

Seite 22 (36), Panel 1: Mutanten - Menschen, die mit einem zusätzlichen X-Chromosom geboren werden und auf diese Weise über angeborene Superkräfte verfügen - sind im Marvel-Universum, wo ihre Existenz mit The X-Men (vol. 1) #1 (September 1963) etabliert wurde, starken Diskriminierungen bis hin zu Lynchmobs ausgesetzt, eine Thematik, die der X-Men-Serie, deren Hauptfiguren Mutanten sind, entspringt, aber längst nicht auf diese beschränkt ist. Noch weiter geschürt werden diese Konflikte durch Mutanten wie Magneto, die sich mit gewalttätigen Mitteln für eine Welt einsetzen, in der der „Homo Superior“ über den Homo Sapiens herrscht. Die Mutanten des Marvel-Universums stehen sinnbildlich für real existierende Minderheiten wie Schwarze oder Homosexuelle.
Für gewöhlich zeigen sich die Kräfte eines Mutanten erstmals in der Pubertät, was nicht selten - wie auch im vorliegenden Fall - zu einer plötzlichen Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes führen kann.

Panel 4: Magneto wird in den Anmerkungen zu den Seiten 30-31 (44-45) ausführlich erläutert.

Panel 8: Die Speedforce (Speed Force), die erstmals in Flash (vol. 2) #0 (Oktober 1994) zu sehen war und in Flash (vol. 2) #97 (Januar 1995) dann das erste Mal als solche bezeichnet wurde, ist eine außerdimensionale Energiequelle, die allen „Speedstern“ - die diversen Flashes, Johnny und Jesse Quick, Impulse, Max Mercury und vielen mehr - ihre Kräfte verleiht. Die Speedforce übt eine nahezu magische Anziehungskraft auf alle Speedster aus, und wenn diese einmal eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen, vergehen sie und landen in der Speedforce selbst. Wally war in Flash (vol. 2) #100 (April 1995) der erste, dem es gelang, aus der Speedforce zurückzukehren, und seither bezieht er seine Kräfte unmittelbar von ihr.
Wie Wally hier zu seinem Leidwesen feststellen muß, existiert im Marvel-Universum offensichtlich keine Speedforce.

Seite 23 (37), Panel 1: Der Wachturm (Watchtower), das Hauptquartier der JLA, wurde nach der Zerstörung des „Refugiums“, des zweiten Satellitenhauptquartieres der Liga, am Ende von JLA #4 (April 1997) aus Trümmern des Refugiums und Teilen des Mutterschiffs einer Invasionsflotte Weißer Marsianer im „Meer der Ruhe“ (Sea of Tranquility) auf dem Mond errichtet und dient der JLA seither als neues Hauptquartier.
Der Wachturm wurde in JLA #38 (Februar 2000) zerstört, am Ende von JLA #41 (Mai 2000) jedoch wieder neu aufgebaut. Seiner derzeitige Gestalt erhielt der Wachturm schließlich in JLA #52 (Mai 2001). Die JLA-Mitglieder erreichen ihr Hauptquartier durch Transporterröhren ähnlich denen, die man aus den Star Trek-Serien kennt und die auf der Technologie des Planeten Thanagar beruhen.

Die beiden Monitore zeigen eine Invasion von Skrull auf dem Planeten Thanagar, wo sie es mit den Wingmen zu tun bekommen, und Mongul II im Kampf gegen die Brood.
    Die Skrull traten erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #2 (Januar 1962) auf und sind eine Rasse grünhäutiger, reptilienartiger Außerirdischer, die ursprünglich über die Fähigkeit verfügten, ihre Gestalt zu ändern. Obwohl ihre Kinder aus Eiern schlüpfen, werden sie anschließend von ihren Müttern gesäugt.
    Die Skrull sind die älteste bekannte noch lebende Rasse im Marvel-Universum, ihre Heimatwelt Skrullos befindet sich im Drox-System in der Andromeda-Galaxie. Das Skrull-Imperium befand sich Jahrtausende lang mit seinem Nachbarvolk, den Kree, in einem dauerhaften Kriegszustand. Seit 1930 versuchten die Skrulls zudem, die Erde, die sie als mögliche Bedrohung betrachten, zu unterwandern, konnten jedoch später von den Fantastischen Vier besiegt werden. Um diese zu vernichten, verwandelten die Skrull einen der ihren, Kl’rt, in einen Super-Soldaten, den Super Skrull, ein weiterer Soldat, Paibok, wurde zum Power Skrull.
    Vor einiger Zeit wurde die Thronwelt der Skrull vom Weltenverschlinger Galaktus vernichtet, und kurz darauf zündete ein Skrull, der von der Idee besessen war, sein Volk zu beherrschen, auch noch eine genetische Bombe, die den Skrull ihre Fähigkeit zum Gestaltswandel raubte. Dadurch verfiel das Imperium endgültig in Anrchie, und nur der bald darauf erfolgende Zusammenbruch des Kree-Reiches verhinderte den endgültigen Untergang der Skrull.
    Erst unter ihrer neuen Herrscherin S’Byll gelang es den Skrull, wieder zu alter Größe aufzusteigen und sogar ihre Fähigkeiten zum Gestaltswandel zurückzuerlangen. Mit dem Planeten Satriana fand man schließlich auch eine neue Thronwelt, und obwohl es bald erneut zum Krieg mit den Kree kam, konnten die Skrull schließlich einen Waffenstillstand aushandeln und besitzen seit einiger Zeit sogar einen Sitz im Intergalaktischen Rat.
    Der Planet Thanagar alias Hawkworld spielte erstmals in The Brave and the Bold (vol. 1) #34 (März 1961) eine Rolle, die modernisierte Fassung wiederum wurde in Hawkworld (vol. 1) #1 (1989) eingeführt. Thanagar umkreist den Stern Polaris, auf der Erde auch bekannt als Polarstern, vier Fünftel des Planeten sind von Wasser bedeckt. Thanagar ist das Zentrum eines interstellaren Imperiums, die Bewohner des Planeten haben eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit einer Zentralregierung gebildet. Während die ursprünglichen Bewohner in strahlenden, schwebenden Städten, den „High Towers“, wohnen, wurden die Bewohner unterworfener Welten in die unteren Ebenen des Planeten, ein einziges Slumgebiet, das nur als „Downside“ bekannt ist, verbannnt, wo sie gezwungen werden, Sklavenarbeit zu verrichten.
    Paran Katar, ein Agent von Thanagar, kam in den 1930er/40er Jahren zur Erde, um die Invasion des Planeten vorzubereiten, doch statt dessen freundete er sich mit Carter Hall, dem ersten Hawkman, an und überzeugte nach seiner Rückkehr nach Thanagar die Regierung nicht nur, von einer Invasion der Erde abzusehen, sondern rief zugleich auch eine neue Elite-Polizeitruppe, die „Wingmen“, ins Leben.
    Als eine Allianz des intergalaktischen Imperiums der Khund und der Dominators die Erde bedrohte, wurde ein Agent namens Fel Andar zur Erde geschickt, der dort zum zweiten Hawkman wurde und der Justice Legaue beitrat. Im Anschluß an das Crossover Invasion nahm Thanagar dann diplomatische Beziehungen mit der Erde auf, einige Zeit darauf wurden die Wingman Katar Hol und Shayera Thol auf der Erde zu Hawkman III und Hawkwoman II.
    Im Verlauf der Storyline „Godspawn“ in Hawkman (vol. 3) #9-13 (Mai - September 1994) wurde Thanagar dann vom mystischen Hawkgod Horus verwüstet und mehrere Millionen Bewohner Bewohner getötet. Zuletzt spielte Thanagar eine größere Rolle in JSA #22-25 (Mai - August 2001), als ein gewisser Onimar Synn alias „Sin Eater“ versuchte, mit Hilfe einer Armee von Zombie-Wingmen die Macht auf dem Planeten an sich zu reißen, jedoch am Ende von einem wieder ins Leben zurückgekehrten Hawkman aufgehalten werden konnte.
    Die Wingmen, die sogenannte „Hawk-Polizei“ von Thanagar, hatten genau wie ihr Heimatplanet selbst ihren ersten Auftritt in The Brave and the Bold (vol. 1) #34 (März 1961), die modernisierte Fassung wiederum war erstmals in Hawkworld (vol. 1) #1 (1989) zu sehen. Nachdem Paran Katar, der spätere Vater von Katar Hol (Hawkman III), bei einem Besuch auf der Erde der 1940er Jahre Hawkman I (Carter Hall) begegnet war, nahm er die Formel für das „n-te Metall“ („Nth Metal“), aus dem dessen künstliche Flügel bestanden, mit zurück nach Thanagar und rief dort eine Polizeitruppe, die Wingmen, ins Leben, die mit Uniformen ausgestattet war, die auf Carters Hawkman-Kostüm basierten.
    Die Wingmen, die mehr eine Miliz denn eine Polizeitruppe in dem Sinne darstellen, haben die Befugnis, als Richter, Geschworene und Henker in einer Person zu agieren. Eine Unterabteilung der Wingmen sind die Elite Hawkmen, die sich durch geflügelte Helme von den einfachen Wingmen unterscheiden. Auch Katar Hol, der spätere Hawkman III und seine Partnerin Shayera Thol, die spätere Hawkwoman II, gehörten einst den Wingmen an.
    Der Außerirdische Mongul II trat erstmals in Superman (vol. 2) #151 (Dezember 1999) auf und ist der Sohn des verstorbenen Mongul I, der unter anderem mit für die Vernichtung von Coast City, der Heimatstadt von Hal Jordan (Green Lantern II), verantwortlich gewesen war.
    Genau wie sein Vater, dem er zum Verwechseln ähnlich sieht, ist auch „Mongul Junior“ ein skrupelloser, machthungriger Despot. Erstmals zur Erde kam er, um Superman vor der Gefahr namens Imperiex zu warnen, doch schon bald zeigte sich, daß er, genau wie einst sein Vater, eigene Pläne verfolgte. Zuletzt spielte er eine Rolle im Crossover Our Worlds at War (2001). Mongul II hat außerdem eine Schwester namens Mongal.
    In Superman (vol. 2) #170 (Juli 2001) war Mongul von Supermans Hund Krypto schwer verletzt worden, hat sich jedoch offenbar mittlerweile wieder vollständig davon erholt.
    Die Brood, auch bekannt als Sleazoids, debütierten in The Uncanny X-Men #155 (März 1982) und sind ein Volk außerirdischer, insektenartiger Parasiten, deren einziges Ziel darin besteht, sich um jeden Preis zu vermehren, selbst wenn sie dafür andere Rassen vollständig auslöschen müssen. Die Brood-Königin ist die einzige, die sich von ihren Drohnen unterscheidet, und wird von diesen um jeden Preis verteidigt. Um sich zu vermehren, pflanzt die Königin ihre Eier in die Körper von gefangengenommenen Angehörigen anderer Völker ein, in denen sie heranwachsen und schließlich „schlüpfen“, wobei sie den Körper des Wirtes in ihren neuen Körper verwandeln und den Vorbesitzer somit töten. Eines ihrer Opfer war Professor Charles Xavier, der Gründer und Leiter der X-Men, der nur deshalb überlebte, da die X-Men seinen Geist in einen nicht von den Brood infizierten Klonkörper übertrugen. Als „Raumschiffe“ verwenden die Brood die Körper der versklavten Rasse der Acanti, einer Art riesenhafter „Weltraum-Wale“.
    Im Laufe der Jahre haben die X-Men die Brood wieder und wieder besiegt (einmal sogar mit Hilfe des Ghost Riders), doch es gibt nach wie vor zahlreiche Kolonien im All, so daß die Gefahr noch lange nicht gebannt ist.
Seite 24 (38), Panel 3: Uatu, der Beobachter neben dem Wachturm der JLA - schon allein des Wortspiels wegen („Watcher“ und „Watchtower“) sowie der Tatsache, daß Uatu im Marvel-Universum tatsächlich auf dem Mond lebt, Grund genug für Busiek, diese Szene in die Geschichte einzubauen.

Uatu trat erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #13 (April 1963) auf und ist Angehöriger des außerirdischen Volkes der Beobachter (Watchers), die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geschehnisse im Universum zu beobachten und zu dokumentieren, jedoch nie einzugreifen. Trotz dieses Eides hat Uatu den Fantastischen Vier, die er bis zu einem gewissen Grad als „Freunde“ betrachtet, in der Vergangenheit wiederholt geholfen, unter anderem bei ihrem ersten Kampf gegen Galaktus. Aus diesem Grund wurde ihm schließlich der Prozeß gemacht, und fortan überlegte es sich Uatu zweimal, ins jeweilige Geschehen einzugreifen. Uatu lebt in einer Zitadelle im „Blauen Areal“ (Blue Area) auf dem Mond der Marvel-Erde.
Wie alle Beobachter verfügt auch Uatu über gewaltige geistige und körperliche Kräfte und kann sogar Energie manipulieren. Die Beobachter sind mächtige Telepathen und Telekineten, können ihre äußere Erscheinung auf bloßen Wunsch hin verändern und sich in eine Energieform verwandeln, in der sie mit Überlichtgeschwindigkeit durchs All reisen können. Die Beobachter sind nahezu unsterblich, zeugen aber dennoch weiter Nachwuchs.

Panel 4: Der Martian Manhunter spricht Uatu telepathisch in verschiedenen Sprachen an, zunächst versucht er es auf Englisch („Who are you? Why have you come?“; in der deutschen Fassung „Wer bist du? Was willst du?“), dann auf Französisch („Qui ętes-vous?“) und dann auf Deutsch („Warum sind Sie gekommen?“; in der deutschen Fassung wurde aus naheliegenden Gründen dagegen Italienisch - „Che cosa vuoi?“ - gewählt), und als das nichts bringt, versucht er es mit außerirdischen Sprachen. Der erste der beiden bizarren Schriftsätze ist tatsächlich „Enelsianisch“ und wurde von Letterer John Roshell für Kurt Busiek’s Astro City (vol. 2) #7 (Juli 1997) entwickelt. In lateinische Buchstaben übertragen, ergibt sich ein schlichtes „Who are you?“. Auch der zweite Schriftsatz ist schlicht „Why have you come?“ in einer „außerirdischen“ Schriftart aus dem Fundus von Comicraft.
Zu beachten ist, daß sowohl der französische als auch der deutsche Satz völlig korrekt sind, in US-Comics auch heute noch längst keine Selbstverständlichkeit. Daß der italienische Satz in der deutschen Fassung fehlerfrei ist, dürfte dagegen angesichts der Tatsache, daß bei Panini nicht wenige Italiener beschäftigt sind, nicht sonderlich verwundern.

Seite 25 (39), Panels 8-9: Wonder Womans goldenes Lasso der Gea (Gaea; auch „Gaia“ oder „Gäa“ geschrieben) zwingt jeden, den es fängt, die Wahrheit zu sagen. Die Reaktion des Grandmasters auf Dianas Bemerkung, kein lebendes Wesen könne das Lasso täuschen, spielt möglicherweise darauf an, daß er eigentlich schon tot ist, jedoch von Death, der Herrin des Totenreiches, aus eben diesem Reich verbannt wurde, so daß das Lasso bei ihm unter Umständen keinerlei Wirkung besitzt.

Seite 26 (40), Panels 3-9: Die Artefakte aus dem Marvel-Universum werden in den Anmerkungen zu den Seiten 35 (49) und 39 (53) erläutert. Was die Artefakte aus dem DC-Universum betrifft:

Die Glocke, das Rad und der Krug (the Bell, the Wheel and the Jar) sind tatsächlich die grüne Glocke von Uthool (Green Bell of Uthool), das silberne Rad von Nyorlath (Silver Wheel of Wyorlath) und der rote Krug von Calythos (Red Jar of Calythos). Alle drei Gegenstände hatten ihren ersten Auftritt in Justice League of America #10 (März 1962) und waren vor einer Milliarde Jahren von den drei Dämonen (Demon’s Three) Abnagezar, Rath und Ghast erschaffen worden, um mit ihrer Hilfe von jedem Fluch, den ihnen ihre Gegner, die Zeitlosen (Timeless Ones), auferlegen würden, wieder befreit werden zu können. Nachdem es den Zeitlosen tatsächlich gelungen war, die drei Dämonen einzufangen, mußten sie feststellen, daß sie die Glocke, das Rad und den Krug nicht vernichten konnten, und versteckten diese daher.
Vor einigen Jahren gelang es dem Magier Felix Faust, die Justice League dahingehend zu manipulieren, daß sie für ihn die drei Gegenstände aufzuspürte, mit deren Hilfe er wiederum die Dämonen befreite, die ihm dabei helfen sollten, seine verlorene Macht zurückzuerlangen. Der Justice League gelang es jedoch, die Dämonen wieder gefangenzunehmen, und im Anschluß verstauten sie die drei Gegenstände in ihrem Trophäenraum. Den Dämonen gelang im Laufe der Zeit mehrfach die Flucht, doch konnten sie bislang jedesmal von der Justice League wieder eingefangen werden. Felix Faust versuchte es später zudem noch einmal mit demselben Plan, konnte jedoch diesmal von den Outsiders aufgehalten werden.
Zuletzt waren die Glocke, das Rad und der Krug in JLA #1 (Januar 1997) zu sehen, als das „Refugium“, das damalige Satelliten-Hauptquartier der Justice League, von einer Gruppe Weißer Marsianer angegriffen und zerstört und der Inhalt des Trophäuenraumes der Liga im All verstreut wurde, doch es ist nicht ausgeschlossen, daß die JLA die Gegenstände wieder eingesammelt und im neuen Trophäuenraum des Wachturms untergebracht hat. Rath wurde in Swamp Thing #50 (Juli 1986) von Dr. Fate I getötet, jedoch einige Zeit später in Form eines monströsen Egels wiedergeboren und war gemeinsam mit seinen Brüdern Ghast und Abnegazar zuletzt in JLA #6-7 (Juni - Juli 1997) als Gast des Höllenfürsten Neron zu sehen.

Das magische Buch der Ewigkeit (Eternity Book) spielte erstmals in Demon (vol. 1) #1 (September 1972) eine Rolle und gehörte einst dem legendären Magier Merlin, der es benutzt hatte, um den Dämonen Etrigan an den Menschen Jason Blood zu binden und so zu verhindern, daß Etrigan unter die Kontrolle der bösen Magierin Morgaine Le Fey geriet. Tatsächlich enthält das Buch alle Zaubersprüche, die je formuliert wurden.
Über Generationen hinweg wurde es von einer Familie aufbewahrt, deren Nachfahre Aldo Beckermann schließlich von den Handlangern des schurkischen Baron Tyme getötet wurde, doch Jason Blood, der menschlichen Hälfte des Dämonen Etrigan, gelang es, ihn aufzuhalten.
Im Anschluß wurde das Buch von Abner Beckerman aufbewahrt, ging jedoch schließlich im JLA Annual #4 (August 2000) in den Besitz der türkischen Heldin Janissary über, die mit Hilfe des Buches Zaubersprüche anwenden kann.

Die Medusa-Masken (Medusa Masks) wurden in Showcase (vol. 1) #56 (Juni 1965) eingeführt. Ursprünglich waren sie vom Archäologen Dr. Kent Nelson (alias Dr. Fate I) entdeckt worden, doch durch Zufall hatte der todkranke Charlie Halstead, der erste Schurke namens Psycho Pirate, von der Existenz der Masken erfahren und teilte dieses Wissen in der Gewißheit, daß er bald sterben würde, nun mit seinem Zellengenossen Roger Hayden. Diesem gelang es bald darauf tatsächlich, die Masken zu finden, und mit ihrer Hilfe trat er Halsteads Nachfolge als Psycho Pirate an. Die Masken ermöglichten es ihm, die Emotionen anderer Leute zu manipulieren, doch wurde er seinerseits süchtig danach, die Emotionen seiner Opfer zu spüren.
Während der Crisis on Infinite Earths diente der Psycho Pirate dem Anti-Monitor und verfiel am Ende dem Wahnsinn und wurde in eine Irrenanstalt eingewiesen. In Manhunter (vol. 2) #12 (November 1995) wurde er dann vom Höllenfürsten Neron mit der Substanz seiner Masken verschmolzen und ist seither nicht mehr aufgetreten.

Ras Sphäre (Orb of Ra) war erstmals in The Brave and the Bold (vol. 1) #57 (Januar 1965) zu sehen. Ein ägyptischer Priester namens Ahk-ton hatte die Sphäre zur Zeit von Ramses II. aus einem abgestürzten Meteor erschaffen und versucht, sie als Waffe gegen seinen König einzusetzen. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, ordnete Ramses an, ihn hinrichten zu lassen, doch statt dessen wurde Ahk-ton von der Sphäre in ein Wesen verwandelt, das sich „Metamorph“ nannte. Einige Zeit später nutzte der Unsterbliche Vandar Adg, der spätere Vandal Savage, die Sphäre, um Ahk-ton zu unterwerfen und gegen den Prinzen Khufu (eine frühere Inkarnation von Hawkman I) einzusetzen. Wiederum später wurde Ahk-tons Verwandlung in den Metamorph rückgängig gemacht und er selbst hingerichtet.
Mehr als dreitausend Jahre später beauftragte dann der kriminelle Geschäftsmann Simon Stagg den Söldner Rex Mason, die Sphäre zu finden, doch als ihm dies gelungen war, stahl sein Begleiter Java die Sphäre und ließ einen schwerverwundeten Rex zurück, der von der Strahlung des Meteors, aus dem die Sphäre erschaffen worden war, in Metamorpho, den Elemant Man verwandelt wurde und als solcher der Justice League beitrat. Als Metamorpho ist Rex nun anfällig gegenüber der Strahlung der Sphäre und des Meteors, die ihn schwächen und sogar töten kann.
Zwischenzeitlich wurde Rainie Blackwell von der Sphäre in Element Girl verwandelt, ist jedoch mittlerweile verstorben. Die Sphäre befindet sich bis heute im Besitz von Simon Stagg.

Der Schicksalsspeer (Spear of Destiny) wurde der Legende nach von einem römischen Legionär namens Gaius Cassius (später bekannt als Longinus) benutzt, um den am Kreuz hängenden Jesus zu durchbohren, wodurch der Speer enorme mystische Macht erlangt haben soll. Im Laufe der Jahrhunderte ging der Speer dann durch die Hände zahlreicher europäischer Herrscher, darunter Karl der Große und Friedrich Barbarossa, und alle waren so lange unbesiegbar in der Schlacht, wie sie den Speer in den Händen hielten. Auch Adolf Hitler war als junger Mann fasziniert von dem Speer und ließ diesen kurz nach der Annektierung Österreichs sicherstellen, doch handelte es sich dabei nach aktueller Quellenlage in Wahrheit bereits um den - mindestens - vierten „echten“ Speer. Nach dem Sieg der Alliierten über Deutschland wurde der Speer dann von amerikanischen Truppen sichergestellt.
Im DC-Universum hatte der Speer seinen ersten Auftritt in Weird War Tales #50 (Februar 1977) und war dort tatsächlich der wahre Speer, den Hitler nutzte, um ein Walkürenheer zu erschaffen, das von der Justice Society of America nur mit Mühe abgewehrt werden konnte. Einer der Walküren gelang es, US-Präsident Roosevelt zu töten, doch wurde dieser unmittelbar darauf vom Spectre I wieder ins Leben zurückgeholt.
Daraufhin gelang es Hitler mit Hilfe eines japanischen Magiers und Wissenschaftlers, der nur als „Dragon King“ bekannt und im Besitz des heiligen Grals war, eine mystische Barriere um das Territorium der Achsenmächte zu erschaffen. Jeder Superheld, der in die Einflußsphäre („Sphere of Influence“) des Speers eindrang, geriet umgehend unter die Kontrolle des Speers und wurde zum willenlosen Helfer der Nazis. Aus diesem Grund konnten die amerikanischen Superhelden während des Zweiten Weltkrieges lange Zeit keine aktive Rolle im Kampf auf dem europäischen Festland spielen. Erst als die Truppen der Alliierten mehr und mehr Territorium der Achsenmächte eroberten, konnten sich die Helden langsam aber sicher nach Europa vorwagen. Die Niederlage vor Augen, wollte Hitler den Speer einsetzen, um das Ragnarök, die Götterdämmerung, über Deutschland hereinbrechen zu lassen, was nur durch die zeitreisenden Mitglieder der Justice Society verhindert werden konnte.
Nach der Niederlage Deutschlands geriet der Speer über Umwege nach China, wo er Mao Tse Tung bei der Durchsetzung seiner kommunistischen Revolution half. Wiederum später gelangte er nach Rußland, von wo er schließlich von den Leuten des Terroristen Kobra entwendet wurde. Dieser entdeckte erstmals, daß der Speer in der Lage war, den Spectre zu verletzen.
Nachdem Kobra besiegt worden war, wurde der Speer vom amerikanischen Geheimdienst sichergestellt und später Superman anvertraut, um einen außer Kontrolle geratenen Spectre aufzuhalten. Doch der Speer stand noch immer unter dem unheilvollen Einfluß von Adolf Hitler, und nur unter Aufbietung seiner gesamten Willenskraft gelang es Superman, sich der Kontrolle durch den Speer zu entziehen. Anschließend schloß er ein Bündnis mit dem Spectre, der ihm dabei half, den unzerstörbaren Speer auf einem künstlichen Asteroiden im Erdorbit in Sicherheit zu bringen.
Nachdem eine Gruppe, die sich „Nationales Interesse“ (National Interest) nannte, den Speer zur Erde zurückgeholt und versucht hatte, ihn erneut gegen den Spectre einzusetzen, schleuderte dieser den Asteroiden samt Speer in Richtung Sonne, in der Hoffnung, ihn so endgültig loszuwerden. Im Verlauf des Crossovers Day of Judgement (1999) gelang es jedoch einem Engel namens Asmodel, sich die Macht des Spectres einzuverleiben, und um ihn aufzuhalten, mußten die Superhelden der Erde den Speer einmal mehr zurückholen, und nachdem Hal Jordan (ehemals Green Lantern II/Parallax) zum neuen Spectre geworden war, vertraute er den Speer den Sentinels of Magic an. Diese schleuderten ihn einmal mehr in Richtung Sonne und belegten ihn mit einem Zauber, der es nur ihnen ermöglichen sollte, ihn im Notfall zur Erde zurückzuholen. Seither wurde der Speer nicht mehr gesehen.

Die Energiebatterie (Power Battery) ist die Kraftquelle des zugehörigen Green Lantern-Ringes, der an ihr regelmäßig aufgeladen werden muß. Die erste Batterie des Green Lantern-Corps debütierte in Showcase (vol. 1) #22 (Oktober 1959) und wurde Hal Jordan mitsamt dem dazugehörigen Ring von einem sterbenden Außerirdischen namens Abin Sur übergeben. Die alten Batterien waren mit der Zentralbatterie auf Oa, der Heimatwelt der Wächter des Universums (Guardians of the Universe), verbunden und bezogen von ihr ihre Macht, und die Ringe mußten alle 24 Stunden wieder aufgeladen werden.
Die hier gezeigte Batterie wiederum war erstmals in Green Lantern (vol. 3) #52 (Juni 1994) zu sehen, ihre wahre Gestalt nahm sie allerdings erst in Green Lantern (vol. 3) #55 (September 1994) an, als sie endlich in den Besitz von Kyle Rayner gelangte, der sie sogleich nutzte, um seinen Ring wieder aufzuladen. Im Gegensatz zu den alten Ringen schwindet die Energie von Kyles Ring nicht automatisch nach 24 Stunden, vielmehr muß dieser erst dann wieder aufgeladen werden, wenn die Ladung tatsächlich aufgebraucht ist. Kyles Ring hat auch bis vor Kurzem keine Verbindung mehr zur zeitweilig zerstörten Zentralbatterie auf Oa, sondern konnte direkt die kosmische Energie bündeln. Zudem ist es Kyle möglich, aus Fragmenten der Batterie neue Batterien zu erschaffen.

Seite 28 (42), Panel 2: Mit der Idee, daß im Marvel-Universum keine Speedforce existiert, hat Kurt Busiek einen erstaunlich plausiblen Weg gefunden, um den Flash aus der ersten Konfrontation der Justice League mit den Rächern auf den Seiten 35 und 36 (49 und 50) herauszuschreiben, die er mit seinen Kräften problemlos zugunsten der Liga entschieden hätte.

Seite 29 (43), Panels 1-2: Selbst wenn Tony seine Geheimidentität der Öffentlichkeit in Iron Man (vol. 3) #55 (August 2002) nicht enthüllt hätte, ist diese seinen langjährigen Teamkameraden doch schon seit geraumer Zeit bekannt.

An dem Warnsystem, das die Rächer vor Eindringlingen aus anderen Dimensionen (wie beispielsweise der Negativzone) warnen soll, arbeitet Tony bereits seit The Avengers (vol. 3) #38 (März 2001).

Panel 3: Auch Captain America, der in Captain America (vol. 4) #3-4 (August - September 2002) öffentlich seine Maske gelüftet hat, ist einem Großteil der Rächer bereits seit Jahren auch ohne diese bekannt.

Seiten 30-31 (44-45), doppelseitiges Panel 1: Bei den Ruinen auf dem Mond des Marvel-Universums handelt es sich tatsächlich um das Blaue Areal (Blue Area), die erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #13 (April 1963) zu sehen war. Bei dem Areal handelt es sich um einen großen Krater, in dem eine örtlich begrenzte Sauerstoffatmosphäre existiert, dank derer man dort tatsächlich atmen kann.
Seine Farbe verdankt das Blaue Areal den erwähnten Ruinen, den Überresten einer Stadt, die die außerirdischen Kree einst im Wettstreit mit den Cotati dort erbaut hatten. Nachdem sie die Stadt wieder verlassen hatten, wurde diese im Laufe der Zeit von Meteoriteneinschlägen oder Mondbeben zerstört.
Später ließ sich der Beobachter Uatu im Blauen Areal nieder und errichtete dort seine Zitadelle, von der aus er bis heute die Erde beobachtet. Einige Zeit darauf verlegten auch die Inhumans ihre Stadt Attilan ins Blaue Areal. Zwar kehrten sie zwischenzeitlich zur Erde zurück, sind aber mittlerweile wieder mitsamt Attilan im Blauen Areal anzutreffen. In der Zwischenzeit bezog zudem die Oberste Intelligenz (Supreme Intelligence) der Kree vorübergehend ihre Basis im Blauen Areal.

Panelgruppe 1: Das Volk von Latveria feiert seinen Herrscher, den machthungrigen Despoten Dr. Doom.
    Latveria ist ein kleiner, fiktiver osteuropäischer Balkanstaat im Marvel-Universum, der erstmals im Fantastic Four Annual (vol. 1) #2 (1964) eine Rolle spielte und an den ebenfalls fiktiven Staat Symkaria, die Heimat der Söldnerin Silver Sable, grenzt.
    Während des Zweiten Weltkriegs wurde Latveria von Baron Tristian Mangegi de Sabbat beherrscht. Schon damals war das Land eine führende Technologienation, und Sabbat und schloß einen Pakt mit dem Nazi-Kriegsverbrecher Baron Wolfgang von Strucker, der ihm zusicherte, Latveria im Austausch für Waffenlieferungen zu verschonen. Als Sabbats Frau an Krebs erkrankte, bat dieser einen Arzt namens Werner von Doom, ihr zu helfen, doch die Hilfe kam zu spät, und Sabbats Frau starb. Daraufhin befahl Sabbat, Werner zu töten, der kurzerhand mit seinem Sohn Victor die Flucht ergriff. Nachdem Werner gestorben war, schwor Victor erbitterte Rache und bereiste die Welt, um zu studieren und schließlich zum gefürchteten Dr. Doom zu werden.
    In der Zwischenzeit folgte König Rudolfo Baron Sabbat auf dem Thron, der sich jedoch als schlechter Herrscher erwies, so daß es Victor ein Leichtes war, ihn abzusetzen und selbst die Macht in Latveria an sich zu reißen. Er benannte die Hauptstadt des Landes in „Doomstadt“ um und beherrschte Latveria einige Jahre lang mit eiserner, aber - wie er meinte - gerechter Hand, ließ sich dabei jedoch nicht selten von Roboter-Doppelgängern vertreten, während er wieder einmal gegen seine Erzfeinde, die Fantastischen Vier, kämpfte. Während eines Kampfes mit einem Klon, den er selbst geschaffen hatte, wurde Doom jedoch schwer verwundet, so daß es Rudolfos Bruder Zorba gelang, die Macht in Latveria an sich zu reißen.
    Wie zuvor schon sein Bruder, war auch Zorba ein schlechter Herrscher, und so gelang es Doom schließlich, die Fantastischen Vier zu überzeugen, daß er selbst ein viel besserer Herrscher sei und ihm dabei zu helfen, Latveria zurückzuerobern. Kurz darauf nahm er sich eines jungen Waisen namens Kristoff Vernard an, den er einer Gehirnwäsche unterzog und zu seinem Erben machen wollte, doch nachdem Victor scheinbar von Terrax getötet worden war, trat Kristoff, der sich aufgrund der Gehirnwäsche nunmehr für den wahren Doom hielt, seine Nachfolge an und verteidigte seinen Thron später sogar gegen den zurückgekehrten wahren Doom, bis es diesem schließlich gelang, Kristoffs Gehirnwäsche zu überwinden und wieder selbst auf den Thron zurückzukehren.
    Nachdem Victor einmal mehr scheinbar ums Leben gekommen war, übernahm Nathaniel Richards, der Vater von Reed Richards alias Mr. Fantastic, für kurze Zeit die Kontrolle über Latveria, bis Victor wieder zurückkehrte. Kurze Zeit später opferte Victor jedoch schon wieder augenscheinlich sein Leben, und Nathaniel übernahm einmal mehr die Kontrolle über das Land und verteidigte den Thron sogar gegen den unehelichen Enkel von Baron Sabbat, Dimitri Fortunov, der diesen im Namen seiner Vorfahren für sich beanspruchte. Schließlich wurde Latveria jedoch vom Mutanten namens Stryfe gewaltsam erobert, und erst nachdem Reed Richards, der vorübergehend in Dooms Rüstung gefangen war, als Herrscher von Latveria aufgetreten war, gelang es Victor schließlich, sein Land zurückzuerobern.
    Dr. Doom hatte seinen ersten Auftritt in The Fantastic Four (vol. 1) #5 (Juli 1962). Victor von Doom ist das Kind von Zigeunern aus Latveria und war einst ein Kommilitone von Reed Richards, dem späteren Mr. Fantastic. Beim Versuch, mittels eines experimentellen Gerätes Kontakt zu seiner verstorbenen Mutter aufzunehmen, die in einer Höllendimension gefangen war, erlitt er durch die Explosion des Gerätws eine Narbe im Gesicht, wofür er Richards die Schuld gab. Einige Zeit später ließ er sich dann eine High-Tech-Rüstung bauen, doch als er die noch heiße Gesichtsplatte anlegte, wurde dabei sein Gesicht vollends entstellt.
    Mit Hilfe der Rüstung gelang es ihm, sein Heimatland zu erobern und zum uneingeschränkten Herrscher von Latveria zu werden, das er mit eiserner Faust regiert, und obwohl er schon mehrfach entthront werden konnte, ist er bislang immer wieder zurückgekehrt.
    Der ehrgeizige Doom hat es sich zum Ziel gesetzt, die Welt zu erobern, und neben seinen Erzfeinden, den Fantastischen Vier, haben im Laufe der Jahre auch schon die Rächer, Iron Man und sogar Spider-Man wiederholt seine Pläne vereitelt. Dennoch ist Doom ein Mann von Ehre und hat auch schon mehrfach bewiesen, daß er auch eine gute Seite besitzt. Zwischenzeitlich ist er schon mehrfach „gestorben“ und wieder zum Leben erweckt worden, hat eine Parallelwelt erobert und wurde wieder von dort vertrieben. Seine größten Waffen sind seine Rüstung und seine zahlreichen Roboter-Doppelgänger, doch auch die Magie ist ihm nicht fremd. Doom ist hochintelligent, seine wohl größte Schwäche ist seine Arroganz.
    Dr. Dooms „Servo-Guard“-Roboter debütierten in Fantastic Four (vol. 1) #84 (April 1969) und helfen ihrem Meister dabei, die Bevölkerung von Latveria unter Kontrolle zu halten und schützen ihn vor Angreifern.
Die Aufschrift auf dem Schild, „Dicséret Doom“, ist Ungarisch und bedeutet in etwa soviel wie „Gepriesen sei Doom“. Ungarisch ist neben Deutsch eine der Landessprachen von Latveria.

Aquamans Reaktion auf Dr. Dooms Verhalten als Herrscher ist nur zu verständlich, immerhin ist Arthur als König von Atlantis selbst ein - ungleich gerechterer - Monarch.

Panelgruppe 2: Der fiktive Inselstaat Genosha, der im Indischen Ozean zwischen Madagaskar und den Seychellen liegt, wurde in The Uncanny X-Men #235 (Oktober 1988) eingeführt. Nachem es jahrhundertelang als Zuflucht für Piratenbanden gedient hatte, erlangte das scheinbar paradiesische Genosha im 20. Jahrhundert beträchtliche wirtschaftliche Macht, die jedoch auf einem dunklen Geheimnis begründet war, denn tatsächlich wurden dort Mutanten systematisch herangezüchtet, um Sklavenarbeit zu verrichten und so den Wohlstand der nicht mutierten Oberschicht zu sichern. Das Militär, die sogenannten „Magistrates“, hielten die „Mutierten“ in Schach und machten gnadenlos Jagd auf alle, die zu fliehen versuchten.
Der Konflikt zwischen „Mutierten“ und normalen Menschen, der sich auch in der übrigen Welt niederschlug, führte schließlich dazu, daß die Magistrates selbst die Macht in Genosha an sich rissen, was jedoch schon bald in einem Bürgerkrieg resultierte Dieser endete erst, als die UN ausgerechnet Magneto als rechtmäßigen Herrscher einsetzten, in der Hoffnung, dieser würde so sehr mit dem Bürgerkrieg beschäftigt sein, daß er fortan keine Bedrohung mehr für den Rest der Welt darstellen würde.
Doch Magneto erwies sich schob bald als fähiger Poilitiker, dem es gelang, sein Land in den Griff zu bekommen und die Hauptstadt Hammer Bay wieder aufzubauen, bis in New X-Men #115 (August 2001) plötzlich eine Schwadron Sentinels in Genosha einfiel und die Bevölkerung nahezu vollständig auslöschte.

Das halb abgerissene Plakat zeigt Magneto, der erstmals in The X-Men (vol. 1) #1 (September 1963) aufgetreten war. Eric Magnus Lensherr war ein Überlebender des Konzentrationslagers Auschwitz, der nach seiner Hochzeit mit der jungen Zigeunerin Magda erkannte, daß er ein Mutant war. Nachdem er einen Mob getötet hatte, der ihn davon abgehalten hatte, seine Tochter Anya zu retten, floh die erneut schwangere Magda und brachte später Zwillinge zur Welt, Pietro und Wanda, die später zu den Mutanten Quicksilver und Scarlet Witch werden sollten.
Eric freundete sich zunächst mit Charles Xavier, dem späteren Gründer der X-Men, an, doch ihre zunehmenden Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Beziehungen zwischen Menschen und Mutanten - Xavier plädierte für ein friedliches Miteinander, Eric dagegen für die Herrschaft der Mutanten über die Menschen - führten dazu, daß die beiden einstigen Freunde im Streit auseinandergingen und Eric zu Magneto, dem Herrn des Magnetismus wurde. Als solcher war er der erste Gegner von Xaviers X-Men und der Gründer der ersten Bruderschaft der Bösen Mutanten, zu der auch Quicksilver und die Scarlet Witch gehörten, ohne daß einer von ihnen ahnte, daß Magento ihr Vater war.
Nach vielen Auseinandersetzungen mit den X-Men änderte Eric zwischenzeitlich seine Einstellung und wurde Mentor der New Mutants, wurde jedoch später wieder rückfällig und gründete ein neues Team, die Acolyten, und schließlich sah sich Xavier sogar gezwungen, Erics Geist auszulöschen. Mittlerweile hat sich Magneto davon jedoch wieder vollständig erholt und wurde sogar für kurze Zeit zum Herrscher des von Mutanten bevölkerten Inselstaates Genosha, bis dessen Bevölkerung in New X-Men #115 (August 2001) von einer Schwadron Sentinels nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Seither gilt Magneto für tot, doch wurde bislang - wieder mal - keine Leiche gefunden.
Vor geraumer Zeit wurde enthüllt, daß Eric Magnus Lensherr nicht Magnetos richtiger Name sei, sondern er lediglich „Magnus“ heiße, doch wurde diese Idee bislang nicht wieder aufgegriffen. Magneto ist einer der größten Feinde der Menschheit, doch in einer besseren Welt hätte er unter Umständen durchaus ein wahrhaft großer Mann werden können.
Magneto ist in der Lage, Magnetfelder zu manipulieren und jedwede magnetischen Objekte nach Belieben zu bewegen, sogar frei schweben zu lassen. Darüber hinaus verfügt er über schwache telepathische Fähigkeiten und ist zudem ein Experte auf dem Gebiet der Genetik.

Aufgrund von Marvels aktueller „Tot is tot“-Politik war es Kurt Busiek nicht möglich, den „echten“ Magneto in die Geschichte einzubauen, weshalb er hier lediglich in Form eines Plakates auftauchen darf.

Panelgruppe 3: Der Hulk I hatte seinen ersten Auftritt in The Incredible Hulk (vol. 1) #1 (Mai 1962). Der Wissenschaftler Dr. Robert Bruce Banner wurde bei der Explosion einer Gammabombe, die er für das Militär entwickelt hatte, versehentlich von der Strahlung getroffen, doch zur Überraschung aller starb er nicht, mußte allerdings bald darauf erkennen, daß ihn die Strahlung verändert hatte, so verwandelte er sich fortan bei Sonnernuntergang in ein graues, aber dennoch einigermaßen intelligentes Monster, den „Hulk“, wie dieser bald genannt wurde.
Bereits in Heft 2 änderte sich die Farbe des Hulk von grau zu grün. In The Avengers (vol. 1) #1 (September 1963) war er dann Gründungsmitglied der Rächer, verließ das Team jedoch nach nur zwei Heften wieder und wurde im Anschluß sogar kurzzeitig zum Gegner seiner früheren Verbündeten.
Im Laufe der Zeit legte der Hulk verschiedene neue Persönlichkeiten an den Tag, darunter den wohl bekanntesten grünen, kindhaft einfältigen und wilden Hulk, in den sich Banner jedesmal verwandelte, wenn er wütend wurde oder Angst bekam und der immerhin zwischenzeitlich Gründungsmitglied der Defenders war, den intelligenteren, aber kaltblütigen grauen Hulk, der sich kurzzeitig erneut den Rächern anschloß und später unter dem Namen „Joe Fixit“ als Leibwächter in einem Casino in Las Vegas arbeitete, und schließlich den - scheinbar - „verschmolzenen“ grünen „Professor“-Hulk, der über die Intelligenz von Banner (und auch dessen Moral) verfügte und für einige Zeit Mitglied und sogar Anführer der Geheimorganisation Pantheon wurde und darüber hinaus gemeinsam mit den übrigen Gründungsmitgliedern der Defenders die kurzlebigen Secret Defenders ins Leben rief.
Bereits vor einigen Jahren heiratete Bruce seine langjährige Geliebte Elizabeth „Betty“ Ross, mit der er allerdings aufgrund seiner ständigen Verwandlungen in den Hulk nur in der Zeit, in der seine „Professor“-Persönlichkeit dominierte, eine einigermaßen funktionierende Beziehung führen konnte. Einige Zeit später brachen die verschiedenen Persönlichkeiten des Hulk erneut aus, und es stellte sich heraus, daß seine „vereinigte“ Persönlichkeit in Wahrheit ebenfalls nur eine seiner vielen Persönlichkeitsvarianten war. Nach einer erneuten Trennung von Banner schloß sich der Hulk kurzzeitig den Helden für Geld (Heroes for Hire) an, geriet unter den Einfluß des Mutanten Apocalypse und wurde von diesem in seiner Reiter Krieg (War) verwandelt, kurz darauf kehrte Banner zurück und verschmolz erneut mit dem Hulk. Wenig später starb Betty an einer Gammastrahlenvergiftung, und Bruce wurde einmal mehr zum „wilden“ Hulk, erfuhr, daß er in absehbarer Zeit an einem Verfall seines Körpers sterben wird und legte in der Folgezeit noch eine weitere Persönlichkeit, den „Teufels-Hulk“, an den Tag, der laut eigener Aussage die tiefsten Abgründe von Banners Seele verkörpert.
Der Hulk ist das mit Abstand mächtigste sterbliche Wesen auf der Marvel-Erde, eine lebende Naturgewalt und eine Verkörperung roher, ungezügelter Kraft.

Superman und der Hulk sind tatsächlich schon einige Male aufeinandergetroffen, so spielte der wilde, dumme Hulk im zweiten Superman and Spider-Man-Crossover (1981) eine Nebenrolle, war hier jedoch Superman noch deutlich unterlegen. In Marvel versus DC #3 (April 1996) trat Superman dann gegen den „Professor“-Hulk an, doch auch diesmal war Superman seinem Kontrahenten, wenn auch nur knapp, überlegen. In DC versus Marvel #4 (Mai 1996) durften sie sich dafür nunmehr gegen den Mole Man verbünden. Das Crossover The Incredible Hulk vs. Superman (Juli 1999) schließlich spielte in der Vergangenheit und ließ Superman gegen den ursprünglichen, noch nicht gänzlich dummen Hulk antreten. Keines dieser Crossover wird hier jedoch berücksichtigt, da JLA/Avengers laut Kurt Busiek das erste Zusammentreffen zwischen der JLA und den Rächern darstellen soll.

Der verwüstete Laden im Hintergrund heißt laut Aufschrift „Conway Marketplace“. Gerry Conway startete seine Karriere als Comicautor in den 70er Jahren und schrieb für die Justice League zwischen Justice League of America #125 (Dezember 1975) und Heft 255 (Oktober 1986) insgesamt sage und schreibe 95 (!) Hefte sowie das Justice League of America Annual #2 (1984) und war somit auch der Schöpfer der „Detroit-Liga“. Für die Rächer schrieb er immerhin die Hefte Avengers (vol. 1) #151-157 (September 1976 - März 1977) sowie das Avengers Annual (vol. 1) #6 (1976), darüber hinaus war er außerdem der ursprüngliche Autor des unvollendeten ersten Justice League of America & The Avengers-Crossovers von 1983.

Panelgruppe 4: Der Punisher trat erstmals in The Amazing Spider-Man #129 (Februar 1974) auf. Frank Castle (Geburtsname Castiglione) ist der Sohn italienischer Einwanderer und als ehemaliger Captain der United States Marines Veteran des Vietnam-Krieges. Während eines Picknicks im Central Park in New York wurden er und seine Familie zufällig Zeugen eines Mafia-Mordes. Da sie keine Zeugen wollten, erschossen die Verbrecher Franks Frau und Kinder, nur Frank selbst überlebte. Daraufhin verließ er die Marines, wurde zum Punisher und erklä,rte dem Verbrechen den Krieg.
Als lebende Ein-Mann-Armee erschoß er seither reihenweise Kriminelle, mit Vorliebe Mafiosi und Angehörige anderer großer Verbrecherorganisationen (allerdings achtet er darauf, keine „Unschuldigen“ oder ehrliche Polizisten zu töten), einer seiner hartnäckigsten Gegner war lange Zeit Wilson Fisk, besser bekannt als der Kingpin. Dabei geriet Frank verständlicherweise nicht selten an Superhelden wie Spider-Man oder Daredevil, die nicht bereit waren, ihn ungestraft morden zu lassen.
Zwischenzeitlich beging Frank Selbstmord, kehrte jedoch als Engel (!) auf die Erde zurück und ist seit seinem „Austritt“ aus der Armee des Himmels wieder ein normaler Sterblicher und entschlossener denn je, das Verbrechen auszumerzen, wo immer es sich ihm zeigt. Frank verfügt über keinerlei Superkräfte, ist jedoch ein erstklassiger Scharfschütze und Experte für nahezu jede Art von Waffen.

Seite 32 (46), Panel 3: Obwohl Batman und der Punisher ein ähnliches Schicksal erlitten haben und ihre Motivationen einander ähneln, sind ihre Methoden doch grundverschieden. Während der Punisher seine Gegner nur allzu bereitwillig ins Jenseits befördert, lehnt Batman tödliche Gewalt, egal unter welchen Umständen, um jeden Preis ab - wie er selbst sagt, gibt es „immer einen anderen Weg“.

Angesichts der ähnlich und doch höchst unterschiedlich angelegten Charaktere der beiden Figuren verwundert es nicht weiter, daß es bereits zwei Crossover zwischen den beiden gab. Im ersten davon, Batman/Punisher: Lake of Fire (Juni 1994), war es allerdings noch Batman II alias Jean Paul Valley (besser bekannt als Azrael) gewesen, der auf den Punisher getroffen war, während erst in Punisher/Batman: Deadly Knights (August 1994) Bruce Wayne selbst auf den Punisher treffen und ihn sogleich verabscheuen durfte. Genau wie die frühreren Begegnungen zwischen Superman und dem Hulk werden jedoch auch diese Crossover von JLA/Avengers vollständig ignoriert.

Die Tatsache, daß Busiek Batman den Punisher hier off-panel außer Gefecht setzen läßt, ist zum einen auf die geradezu „mythische“ Überhöhung Batmans durch manche Autoren zurückzuführen, die ihn selbst die schwierigsten Situationen ohne größere Blessuren meistern lassen, verdeutlicht zum anderen aber vermutlich auch, welcher Figur Busiek in moralischer Hinsicht den Vorzug gibt.

Panel 4: Zwar hat Superman durchaus recht, daß die Marvel-Erde keine perfekte Welt ist und die Rächer sie nicht annähernd im Griff haben, doch ist seine Reaktion darauf mehr als überzogen, denn machthungrige Despoten - beispielsweise General Zod aus Pokolistan -, verwüstete Landstriche - beispielsweise Coast City oder Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay -, unaufhaltsame Monster - beispielsweise Doomsday - und mörderische Anti-Helden - beispielsweise Hitman - gibt es auf der DC-Erde ebenso, ohne daß es der JLA bislang gelungen ist, all dieser Bedrohungen und Schandflecke Herr zu werden.

Panel 5: Die Reaktion seiner Teamkameraden zeigt, daß Superman tatsächlich nicht ganz er selbst ist, was in Heft 3 schließlich aufgelöst werden wird.

Panel 7: Die Monsterinsel (Monster Island) hatte ihren ersten Auftritt in Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) und ist im Marvel-Universum eine der Kurilen-Inseln im Ochotskischen Meer (Sea of Okhotsk) nördlich von Japan. Bewohnt wird die Insel von zahlreichen monströsen Kreaturen, die einst von den Deviants, den Gegenstücken der Eternals, erschaffen worden waren, um mit ihrer Hilfe die Menschheit zu unterwerfen, und heute vom Mole Man, einem Gegner der Fantastischen Vier und selbsternanntem Herrscher der Monsterinsel, befehligt werden. Für kurze Zeit war die Monsterinsel außerdem das Hauptquartier von Adam Warlock und seinem Team Infinity Watch.

Seite 33 (47), Panel 1: Der berühmt-berüchtigte Fin Fang Foom sowie zwei der bekanntesten Monster von der Monsterinsel, Giganto alias das Monster des Mole Man (Mole Man’s Monster) und der dreiköpfige Tricephalous. Die beiden letzteren traten erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #1 (November 1961) auf, doch es sollte noch bis Avengers West Coast #54 (Januar 1990) dauern, bis die beiden erstmals beim Namen genannt wurden. Giganto und Tricephalous sind hier übrigens falsch koloriert, sie sollten vielmehr beide grün sein. Laut Kurt Busieks offiziellen Anmerkungen in der Sammlerausgabe von JLA/Avengers handelt es sich hierbei möglicherweise nicht um Giganto, sondern vielmehr um ein Monster, das Art Adams in Fantastic Four (vol. 1) #347-349 (Dezember 1990 - Februar 1991) gezeichnet hat.

Fin Fang Foom, geschaffen von Stan Lee und Jack Kirby, hatte seinen ersten Auftritt in Strange Tales (vol. 1) #89 (Oktober 1961). Der intelligente Drache, in Wahrheit der Navigator eines außerirdischen Raumschiffes, der die chinesische Gesellschaft mit dem Ziel infiltrierte, die Welt zu erobern, ist eigentlich ein Nachzügler von Marvels „Monster-Ära“, die dem „Silver Age“ der Superheldencomics vorausging, trat jedoch in der Folgezeit mehrmals als Gegner von Iron Man auf, mit dessen Erzfeind, dem Mandarin, er sich sogar einmal verbündete.

Panel 2: Kyles Kommentar, die Monster sähen „echt klasse aus“ („some great-looking monsters“), ist allem Anschein nach eine augenzwinkernde Respektsbekundung gegenüber dem legendären Comiczeichner Jack Kirby, der die Monster in den 60er Jahren erschaffen hatte.

Seite 34 (48), Panel 2: Van Dooms Kreatur (Van Doom’s Creature) trat erstmals in Tales to Astonish (vol. 1) #17 (März 1961) auf und war eine Wachsfigur, die von einem gewissen Ludwig van Doom (nicht verwandt mit Victor von Doom alias Dr. Doom) erschaffen und von einem Blitz zum Leben erweckt wurde und später dabei half, eine Invasion vom Mars abzuwehren. Ein Monster, das Van Dooms Kreatur zum Verwechseln ähnlich sah, trat dann erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #349 (Februar 1991) als eine der Kreaturen des Mole Man auf.

Seite 35 (49), Panel 2: In diesem Panel sowie in den Panels 6 und 9 war Atom in der ursprünglichen Version noch auf Batmans Schulter zu sehen, wurde jedoch für die gedruckte Fassung nachträglich herausretuschiert, vermutlich, um seinen Auftritt vier Seiten später besser zu erklären.

Panel 3: H’ronmeer wurde erstmals in Justice League of America #256 (November 1986) namentlich erwähnt und ist der marsianische Gott des Feuers und des Todes.

Der Ultimative Vernichter (Ultimate Nullifier) debütierte in Fantastic Four (vol. 1) #50 (Mai 1966) und ist ein Gerät von nahezu unermeßlicher Macht, das vom Weltenverschlinger Galaktus in seinem Raumschiff, der Taa II, aufbewahrt wird. Als Galaktus erstmals die Erde bedrohte, half Uatu der Menschlichen Fackel von den Fantastischen Vier dabei, den Vernichter in seine Gewalt zu bringen. Um den Vernichter zurückzuerhalten, sicherte Galaktus daraufhin zu, die Erde unverrichteter Dinge wieder zu verlassen.
In einer alternativen Realität war der Vernichter in der Lage, jedes gewünschte Objekt auszulöschen, das der Benutzer des Vernichter s vollständig geistig erfassen konnte, allerdings wurde dabei nicht nur das Ziel, sondern auch der Benutzer ausgelöscht.
Der Vernichter ist mächtig genug, um sogar von Galaktus gefürchtet zu werden und wurde im regulären Marvel-Universum bislang erst dreimal eingesetzt, das erste Mal von Quasar im Kampf gegen den schurkischen Magus, das zweite Mal von Galaktus’ Herold Morg, dem Henker, um seinen Herrn vor Tyrant zu retten, und das dritte Mal von Mr. Fantastic gegen Abraxas.
Auf der Monsterinsel wurde der Vernichter dagegen allem Anschein nach vom Grandmaster versteckt.

Panel 6: Der Pfeil stammt selbstverständlich von Hawkeye.

Panels 7-12: Dies ist die erste Begegnung der JLA mit den Rächern. Panel 11 ist dabei das erste Panel, in dem sowohl ein Mitglied der JLA (der Plastic Man) als auch Mitglieder der Rächer (Thor und Iron Man) zu sehen sind.

Seite 36 (50), Panel 2: Iron Man feuert einen „Signaturmodulator“ ab, den er seit Seite 27 (41) entwickelt hat und der die JLA in ihr eigenes Universum zurückbefördert.

Panel 4: Wonder Woman bewegt sich schnell genug, um mit ihren Armbändern Pistolenkugeln abzuwehren, und ist somit, wie bereits mehrfach bestätigt wurde, selbstverständlich auch schnell genug, um einen Pfeil im Flug abzufangen. Wirklich bemerkenswert ist jedoch, daß sie damit sogar Quicksilver überrascht.

Panel 11: Metropolis wird in den Anmerkungen zu Seite 41 (55) ausführlich erläutert.

Star City, eine fiktive Stadt im DC-Universum,wurde erstmals in Adventure Comics #258 (März 1959) namentlich genannt und ist die Heimat von Green Arrow I und Black Canary II. Laut dem nicht ganz „offiziellen“ Atlas of the DC Universe liegt Star City im Norden von Kalifornien, nördlich von San Francisco und unweit der real existierenden Stadt Fort Bragg. Das berühmteste Wahrzeichen von Star City ist die Star City Bridge.
In JLA #10 (September 1997) wurde Star City von der Injustice Gang schwer verwüstet, jedoch gelang es der JLA in JLA #15 (Februar 1998), dies mit Hilfe des Worlogog, einem schier allmächtigen Artefakt, wieder rückgängig zu machen und alle Opfer wieder zum Leben zu erwecken.

St. Roche, eigentlich „St. Roch“ geschrieben (für die Hardcover-Sammlerausgabe von JLA/Avengers nachträglich korrigiert), ist eine weitere fiktive Stadt des DC-Universums und liegt im Bundesstaat Louisiana, nordwestlich von New Orleans. Seit Hawkman (vol. 4) #1 (Mai 2002) ist St. Roch die neue Heimat von Hawkman I und Hawkgirl II.

Seite 37 (51), Panel 2: Ein weiterer Hinweis, daß Superman nicht ganz er selbst ist.

Panels 4-5: Eine sehr schöne Gegenüberstellung der beiden Universen anhand der verschiedenen Inseln. Wo sich im Marvel-Universum die Monsterinsel befindet, existiert im DC-Universum lediglich eine normale Insel, die dieser jedoch nichtsdestotrotz erstaunlich ähnlich sieht, abgesehen davon, daß der Berg nicht diese monströse „Fratze“, den Eingang zum Reich des Mole Man, aufweist. Ein deutlicher Hinweis darauf, daß die beiden Universen trotz aller Unterschiede doch nicht zu verschieden sind.
Es mag purer Zufall sein, doch erinnert diese Idee zumindest entfernt an die „Lichtwelt“ und die „Schattenwelt“ aus dem Videospiel The Legend of Zelda III: A Link to the Past aus dem Jahr 1992. Laut Kurt Busiek ist diese Ähnlichkeit allerdings bloßer Zufall.

Panel 8: Galaktus (Galactus) trat erstmals in Fantastic Four (vol. 1) #48 (März 1966) auf. Galen (manchmal auch „Galan“ geschrieben) vom Planeten Taa ist der letzte Überlebende des Universums, das vor dem heute bestehenden existierte, und ist nun, nach seiner Verwandlung in den riesenhaften Galaktus, den Weltenverschlinger, darauf angewiesen, Planeten ihre Lebensenergie zu rauben, um selbst zu überleben, was in der Zerstörung dieser Welten und dem Tod ihrer Bewohner resultiert. In der Vergangenheit hat er mehrfach versucht, auch der Erde ihre Lebensenergie zu rauben, konnte jedoch bislang jedesmal von den Fantastischen Vier, den Rächern und seinem ehemaligen Herold, dem Silver Surfer, davon abgehalten werden.
Galaktus wurde in Galactus: The Devourer #6 ( Februar 2000) getötet, jedoch in Fantastic Four (vol. 2) #49 (Januar 2002) wieder zum Leben erweckt. Galaktus zählt zu den kosmischen Mächten und hat die Aufgabe, ein gewisses „Gleichgewicht“ zu wahren. Es heißt, er werde dem Universum einst mehr zurückgeben, als er ihm genommen hat.

Thors stürmisches, aggressives Verhalten könnte auf eine ähnliche Ursache wie das von Superman zurückzuführen sein, ist allerdings im Gegensatz zu diesem nicht wirklich ungewöhnlich für seinen Charakter.

Hawkeyes Kommentar, die Mitglieder der Justice League erinnerten ihn an jemanden, bereitet auf den wohl am besten plazierten Lacher des gesamten Heftes vor.

Seite 38 (52), Panel 5: Metron debütierte in The New Gods (vol. 1) #1 (März 1971). Geboren wurde er als Angehöriger der Rasse der New Gods auf dem Planeten New Genesis und ist ein Forscher, Wissenschaftler und Erfinder. Seine Motivation liegt jenseits von Gut und Böse, sein einziges Ziel besteht darin, Wissen zu erlangen. Dennoch unterstützt er für gewöhnlich die New Gods im Kampf gegen ihre Feinde vom Nachbarplaneten Apokolips, da er eine Mitschuld am Ausbruch des Krieges zwischen den beiden Welten trägt, ebenso war Metron in der Miniserie Cosmic Odyssey (1988) verantwortlich für das Eindringen der „Anti-Lebens-Entität“ in das bekannte Universum.
Metron bewegt sich für gewöhnlich mit Hilfe seines Möbius-Stuhles fort, der in der Lage ist, durch Raum und Zeit zu reisen, und greift in der Regel nur dann aktiv ins Geschehen ein, wenn er seine eigene Arbeit bedroht sieht.

Seite 39 (53), Panels 4-10: Die sechs Seelensteine (Soul Gems), später auch bekannt als die Juwelen der Ewigkeit (Infinity Gems), gehören zu den mächtigsten Artefakten im Marvel-Universum. Verschiedenen Quellen zufolge waren die Steine ursprünglich Teil eines einzigen, übermächtigen Steines, der vor der Schöpfung selbst existierte und und sich schließlich aus Einsamkeit selbst zerstörte, woraufhin das Multiversum entstand und in ihm die sechs Steine, die über das gesamte Universum verstreut wurden.
Der grüne Seelenstein (Soul Gem) debütierte in Marvel Premiere #1 (April 1972) und gehörte ursprünglich dem High Evolutionary, der ihn noch im selben Heft dem nur als „Er“ („Him“) bekannten, künstlichen Wesen anvertraute, das daraufhin den neuen Namen Adam Warlock annahm. Der Stein verleiht seinem Träger Macht über die Seelen lebender Wesen und wurde von Warlock auf seiner Stirn getragen, bis Thanos ihm den Stein raubte.
Der rote Machtstein (Power Gem) war erstmals in Marvel Team-Up (vol. 1) #55 (März 1977) zu sehen und ist in der Lage, seine Macht aus der Schöpfung selbst zu beziehen. Der außerirdischen Stranger brachte den Stein in seinen Besitz und versuchte im Anschluß, sich auch der übrigen Steine zu bemächtigen, konnte jedoch von Spider-Man, Adam Warlock und dem Gardener daran gehindert und in die Flucht geschlagen werden.
Der orangefarbene Zeitstein (Time Gem) wurde gemeinsam mit seinem ursprünglichen Besitzer, dem Gardener, einem der Ältesten des Universums, ebenfalls in Marvel Team-Up (vol. 1) #55 (März 1977) eingeführt. Der Gardener nutzte den Stein, der seinem Träger Macht über die Zeit verleiht, viele Jahrtausende lang auf friedliche Weise, bis er gezwungen war, ihn gegen den Stranger einzusetzen, woraufhin er den Stein aufgab.
Der violette Raumstein (Space Gem), der gelbe Realitätstein (Reality Gem) und der blaue Geiststein (Mind Gem) kamen schließlich erstmals im Avengers Annual (vol. 1) #7 (1977) zum Einsatz und wurden vom Eternal Thanos, der bereits dem Stranger seinen Stein geraubt hatte, auf einem Gefängnissatelliten, in einer Höhle auf dem Planeten Deneb IV und im Besitz eines Monsters namens Xiambor, das er kurzerhand tötete, vorgefunden. Anschließend entdeckte er auch noch den Stein, den der Gardener aufgegeben hatte, und raubte zu guter Letzt Adam Warlock seinen Seelenstein. Aus den sechs Steinen erschuf er einen einzigen Stein, den er benutzen wollte, um für seine geliebte Death das Universum zu zerstören, doch es gelang Adam Warlock, ihn aufzuhalten, allerdings kamen dabei sowohl Walock als auch Thanos ums Leben.
Nachdem Thanos’ Stein zerstört worden war, wurden die sechs Steine einmal mehr über das gesamte Universum verteilt, woraufhin sich die Ältesten des Universums daran machten, die Steine wieder in ihren Besitz zu bringen, um mit ihrer Hilfe Galaktus zu töten. Nachdem dieser Plan mißlungen war, wurden die Steine unter den Ältesten aufgeteilt. Der Gardener erhielt seinen Zeitstein zurück, der Runner den Raumstein, der Collector den Realitätsstein, der Grandmaster den Geiststein und der Champion den Machtstein. Die einzige Ausnahme stellte der Seelenstein dar, der in den Besitz des In-Betweeners, eines mächtigen kosmischen Wesens, überging.
Einige Zeit darauf machte sich Thanos, der von Death wieder zum Leben erweckt worden war, daran, die Steine einmal mehr in seinen Besitz zu bringen, und befestigte sie an einem Handschuh, dem Handschuh der Ewigkeit (Infinity Gauntlet), und versuchte einmal mehr, das Universum zu vernichten, wurde jedoch erneut vom wiedergeborenen Adam Warlock aufgehalten. Daraufhin beschloß das nahezu allmächtige Lebende Tribunal (Living Tribunal), daß die Steine zu mächtig seien, um jemals wieder gemeinsam eingesetzt werden zu dürfen. Die Steine wurden unter den Mitgliedern von Walocks Infinity Watch aufgeteilt, der Zeitstein ging an Gamora, der Raumstein an Pip, den Troll, der Geiststein an Moondragon und der Machtstein an Drax, den Zerstörer (Drax the Destroyer). Warlock selbst nahm den Seelenstein wieder in seinen Besitz und vertraute den Realitätsstein - insgeheim - niemand Geringerem als Thanos selbst an.
Für kurze Zeit gelang es Magus, einer bösen Zukunftsversion von Adam Warlock, die Weisung des Tribunals zu umgehen und die Steine wieder mit dem Handschuh zu verbinden, doch befand sich der Realitätsstein dieses Mal nicht unter den Steinen, weshalb es Warlock am Ende möglich war, Magus zu besiegen. Im Anschluß wurden die Steine wieder an ihre jeweiligen Besitzer zurückgegeben, bis ein Wesen namens Rune, das aus einer anderen Realität, dem Ultraverse, stammte, den Mitgliedern der Infinity Watch die Steine raubte und erneut versuchte, sie gemeinsam einzusetzen. Auf Weisung des Lebenden Tribunals hin griff der Silver Surfer Rune an und besiegte ihn, und die Steine wurden im Ultraverse verstreut.
Daraufhin begab sich Warlock ins Ultraverse, um die Steine zurückzuholen, doch diese waren in der Zwischenzeit mit einem geheimnisvollen siebten Stein, dem Ego-Stein (Ego Gem), zu einem Wesen namens Nemesis verschmolzen. Besiegt wurde Nemesis schließlich durch die vereinten Kräfte der Rächer und der Ultraforce, der Helden des Ultraverse.

Der Stab von Watoomb (Wand of Watoomb) hatte sein Debüt im The Amazing Spider-Man Annual (vol. 1) #2 (1965) und ist in der Lage, die magischen Fähigkeiten seines Besitzers zu verstärken, kann Portale in andere Dimensionen öffnen, mystische Energiestöße erzeugen und - scheinbar - Tote wieder zum Leben erwecken. Der Stab war einst in zwei Hälften aufgeteilt worden. Eine davon brachte der böse Magier Xandu in seinen Besitz, der daraufhin die andere Hälfte aus dem Besitz Meistermagier Dr. Strange stahl, in der Hoffnung, mit Hilfe des zusammengesetzten Stabes seine verstorbene Geliebte Melinda wieder zum Leben erwecken zu können, doch Dr. Strange gelang es mit Hilfe von Spider-Man, ihn aufzuhalten und den Stab in Gewahrsam zu nehmen. Einige Zeit darauf versuchte es Xandu ein zweites Mal, wurde jedoch einmal mehr von Strange und Spider-Man besiegt, und der Stab ging in einer mystischen Dimension verloren.
Schließlich spürte Xandu den Stab wieder auf, doch während es ihm diesmal tatsächlich gelang, Melinda wieder zum Leben zu erwecken, wurde er von Spider-Man, der Scarlet Witch und Melinda selbst aufgehalten, wobei Xandu ins Totenreich versetzt wurde. In der Graphic Novel Spider-Man/Dr. Strange: The Way to Dusty Death (1992) gelangte er dann jedoch zu der Erkenntnis, daß Melinda nicht wirklich wieder lebendig war, und tauschte erneut mit ihr die Plätze, woraufhin Melinda zur Herrscherin des Totenreiches wurde und Spider-Man den Stab - augenscheinlich - zerstörte. Später tauchte der Stab jedoch im The Avengers/Squadron Supreme Annual ’98 (September 1998) im Besitz von Imus Champion wieder auf und wurde von diesem im Kampf gegen die Rächer und die Squadron Supreme eingesetzt.

Die Truhe ewigen Winters (Casket of Ancient Winters) war erstmals in The Mighty Thor (vol. 1) #345 (Juli 1984) zu sehen und enthält mystische Energien, die, einmal freigesetzt, die ewige Kälte von Niflheim, dem Reich des Eises, auf die übrige Welt loslassen. Ursprünglich gehörte die Truhe Malekith, dem Verfluchten (Malekith the Accursed), dem Herrn der Dunklen Elfen (Dark Elves), doch wurde sie ihm einst von einem Sterblichen, der später als Eric Willis bekannt werden sollte, gestohlen, um zu verhindern, daß er den Inhalt der Truhe tatsächlich freisetzte. Dem Schutz durch die Magie der Truhe beraubt, war es Odin ein Leichtes, Malekith in eine andere Dimension zu verbannen, wo dieser lange Zeit gefangen war.
Vor einiger Zeit wurde Malekith schließlich vom Feuerdämonen Surtur befreit und angewiesen, die Truhe wieder in seinen Besitz zu bringen und mit ihrer Hilfe Chaos auf der Erde zu verbreiten. Eric Willis, der dank der Magie der Truhe noch immer am Leben war, wurde von Malekiths Handlangern getötet, woraufhin die Truhe seinem Sohn Roger in die Hände fiel. Als Malekith daraufhin Jagd auf Roger WIllis machte, kam ihm Thor zu Hilfe, und gemeinsam schlugen die beiden Malekith in die Flucht.
Um an die Truhe zu gelangen, entführte Malekith Lorelei und lockte Thor und Willis so in sein Reich. Im Verlauf des darauffolgenden Kampfes wurde die Truhe zerstört, und sogleich brach auf der Erde eine neue Eiszeit heran. Doch Surtur zog die Energien der Truhe wieder von der Erde ab, um Odin selbst in ewigem Eis gefangenzusetzen, woraufhin auf der Erde wieder normale Verhältnisse zurückkehrten. In der Zwischenzeit war es Willis jedoch gelungen, die Truhe wieder zusamenzusetzen und mit ihrer Hilfe die Energien wieder einzufangen.
Später, nachdem Asgard von den Dunklen Göttern (Dark Gods) verwüstet worden war, gelangte die Truhe auf bislang ungeklärte Weise nach Minnesota, wo sie von Thor gefunden wurde, der sie wiederum in die Obhut von Jarvis, dem Butler der Rächer, übergab. Nachdem die Asen nach Asgard zurückgekehrt waren und die Stadt wieder aufgebaut hatten, brachte Thor die Truhe dorthin zurück. Kurze Zeit später griff Malekith Asgard an, brachte die Truhe in seinen Besitz und öffnete sie, woraufhin ganz Asgard gefror. Am Ende gelang es Thor jedoch eimal mehr, Malekith zu besiegen und die mystischen Energien wieder in die Truhe zu verbannen. Im Anschluß versiegelte er die Truhe mit dem Stein der Sonnen (Gem of Infinite Suns) und verbannte sie in eine andere Dimension, um sie vor Malekiths Zugriff zu schützen.

Das Böse Auge von Avalon (Evil Eye of Avalon) hatte seinen ersten Auftritt in Fantastic Four (vol. 1) #54 (September 1966) und war einst von den Alchemisten von Avalon erschaffen worden. Das Auge ist in der Lage, Energiestöße von sich zu geben, Materie zu vernichten und Kraftfelder zu erschaffen oder auszuschalten und wurde, nachdem es sich zunächst im Besitz des Druiden Amergin befunden hatte, schließlich im 12. Jahrhundert dem legendären Prester John, einem früheren Herrscher aus dem Osten, übergeben.
Im 20. Jahrhundert entdeckte dann die Menschliche Fackel von den Fantastischen Vier das Grab von Prester John und stahl des Auge, in der Hoffnung, mit seiner Hilfe die Barriere von Attilan, der Heimat der Inhumans, überwinden und seine Geliebte Crystal wiederzusehen zu können. Das Auge wurde jedoch bei dem Versuch von seinen eigenen Energien überladen, und Wyatt Wingfoot gelang es erst im letzten Moment, das Auge und die Fackel zu trennen, bevor es explodierte.
Tatsächlich war das Auge dabei jedoch nicht zerstört, sondern lediglich in sechs Fragmente aufgespalten worden. Einige Zeit darauf versuchte Dr. Stranges Erzfeind Dormammu das Auge wieder zusammenzusetzen und manipulierte zu diesem Zweck die Defenders dahingehend, daß sie für ihn die Fragmente des Auges suchen sollten. Die Defenders ließ er glauben, sie könnten mit Hilfe des Auges ihren in Stein verwandelten Teamkameraden, den Black Knight, wieder heilen. Doch Loki, der die Macht fürchtete, die das Auge Dormammu verschaffen würde, manipulierte seinerseits die Rächer, um die Defenders aufzuhalten, was zum Krieg zwischen den Rächern und den Defenders (Avengers/Defenders War) führte. Am Ende brachte das Auge die Defenders ins 12. Jahrhundert, wo es in den Besitz von Prester John zurückkehrte, noch bevor es geschaffen wurde. Später versuchte der Zeitreisende Kang dann, das Auge in seinen Besitz zu bringen, und während ihres Kampfes wurde Prester John aus dem 13. ins 10. Jahrhundert zurückgeschleudert.

Kosmische Würfel (Cosmic Cubes) gab es im Marvel-Universum bislang mindestens derer fünf. Der erste war, wie eine Rückblende im Captain America Annual (vol. 1) #7 (1983) enthüllte, vor tausenden von Jahren von Wissenschaftlern der außerirdischen Skrull erschaffen worden, die durch eine Meta-Singularität, ein „Graues Loch“, ein unbekanntes „X-Element“, eine Art „gezüchteter Intelligenz“, aus einem anderen anderen Universum, dem Universum der Beyonders, geholt und in die Form eines Würfels gepreßt hatten. Der Würfel war in der Lage, die Gedanken desjenigen, der ihn in den Händen hielt, in Realität umzusetzen, sofern sich derjenige nur genügend darauf konzentrierte. Der machthungrige Herrscher der Skrull benutzte den Würfel, um seinen Einfluß im Skrull-Imperium auszuweiten, und erklärte sich selbst zum Gott, doch Jahre später entwickelte der Würfel ein eigenes Bewußtsein. Da er seine Persönlichkeit jedoch nach der des Herrschers der Skrull geformt hatte, zerstörte er zwei Drittel des Skrull-Imperiums, bevor er erkannte, daß er einen Fehler begangen hatte.
Nachdem sein Bewußtsein ausgereift war, ließ der Würfel die Machtgier des Skrull-Herrschers hinter sich und entwickelte eine eigene Persönlichkeit, veränderte im Gegenzug jedoch auch sein Aussehen und erschuf sich einen Oberkörper, der dem eines Skrull nachempfunden war. Aufgrund seines Dranges, neue Welten zu erschaffen, nannte er sich fortan „Shaper of Worlds“, als der er das erste Mal in The Incredible Hulk (vol. 2) #155 (September 1972) auftrat. Da es ihm jedoch an Phantasie mangelte, begann er, andere intelligente Wesen zu suchen, deren Phantasie ihn mit den nötigen Inspirationen versorgen sollte, um neue Welten zu erschaffen, und geriet dabei wiederholt in Konflikt mit den Helden der Erde.
Später gelangte der Shaper zu der Erkenntnis, daß er möglicherweise nicht ewig leben würde, heilte Thomas Gideon, den Sohn von Gregory Gideon, einem Gegner der Fantastischen Vier, der an einer Strahlenvergiftung erkrankt war, und machte ihn zu seinem Schüler Glorian, mit dem er gemeinsam ins All aufbrach.
Der zweite Würfel und zugleich der erste, der in einem Comic zu sehen war, wurde in Tales of Suspense #79 (Juli 1966) von Wissenschaftlern der kriminellen Organisation A.I.M. (Advanced Idea Mechanics) erschaffen, denen es einmal mehr gelang, ein Wesen aus dem Universum der Beyonders in einem Würfel einzuschließen, den sie erstmals als „Kosmischen Würfel“ bezeichneten. Der Würfel, der über dieselben realitätsverändernden Fähigkeiten verfügte wie der erste, geriet schon bald in die Gewalt von Captain Americas Erzfeind, dem Red Skull, der mit seiner Hilfe versuchte, die Erde zu erobern, jedoch von am Ende von Captain America besiegt werden konnte. Nachdem der Würfel von Namor erfolglos gegen die Rächer eingesetzt worden war, geriet er erneut in die Gewalt des Red Skull, wurde jedoch am Ende scheinbar zerstört. Kurz darauf versuchte Dr. Doom, den noch immer intakten Würfel in seinen Besitz zu bringen, doch wurde dieser am Ende einmal mehr augenscheinlich vernichtet.
Tatsächlich jedoch existierte der Würfel immer noch, und so versuchte kurz darauf der Eternal Thanos, sich mit Hilfe des Würfels die Macht eines Gottes einzuverleiben, konnte jedoch von seinem Erzfeind Captain Marvel I aufgehalten werden. Im Anschluß wurde der Würfel vom US-Geheimdienst SHIELD entdeckt und an Projekt PEGASUS übergeben, wo er einen Alien namens Wundarr in den Aquarian verwandelte und später dazu benutzt wurde, die gigantische Schlangenkrone (Serpent Crown) zu vernichten. Einige Zeit später gelangte der Würfel wieder in die Gewalt von A.I.M., deren Anführer Bernard Worrell ihn sogleich nutzte, um seine ganz persönliche Vision einer „perfekten“ Welt Wirklichkeit werden zu lassen, doch als der Würfel ein eigenes Bewußtsein entwickelte und die Erde zu vernichten drohte, griff der Shaper of Worlds ein, befreite das Bewußtsein des Würfels von allen bösen Einflüssen und nahm ihn mit sich ins All, um ihm dabei zu helfen, ein eigenes Bewußtsein zu entwickeln.
Einige Zeit darauf gelang es dem Androiden namens Super-Adaptoid, der von A.I.M. aus einem Splitter des zweiten Würfels erschaffen worden war, diesen zur Erde zurückzuholen, doch als der Adaptoid in The Avengers (vol. 1) #289 (März 1988) versuchte, ihn gegen die Rächer einzusetzen, verwandelte sich der Würfel in ein neues Wesen namens Kubik, besiegte den Adaptoiden, entfernte den Splitter seiner selbst aus dessen Körper und verließ die Erde wieder.
Der dritte Kosmische Würfel war derweil vom Red Skull und dem Hate Monger, einem Klon von Adolf Hitler, in Super-Villain Team-Up #17 (Juni 1980) mit Hilfe der Technik von A.I.M. erschaffen worden, doch am Ende nahm der Skull den Geist des Hate Monger in einem unvollendeten Würfel gefangen. Später geriet der Würfel dann in die Gewalt einer Gruppe von Fanatikern, dem „Führerkult“ (Kubekult), die versuchten, den Hate Monger wieder zu befreien. Statt dessen bemächtigte sich jedoch der Red Skull des nunmehr doch aktivierten Würfels und wurde am Ende im Kampf gegen Captain America scheinbar gemeinsam mit dem Würfel vernichtet. Tatsächlich hatte er jedoch mit Hilfe des Würfels überlebt und kehrte einige Zeit später zurück und versuchte, die Welt nach seinen Vorstellungen neu zu formen, doch Captain America gelang es einmal mehr, ihn aufzuhalten und den Würfel - scheinbar - endgültig zu vernichten.
In Fantastic Four (vol. 1) #319 (Oktober 1988) waren derweil Kubik und der Shaper of Worlds im von dem nur als Beyonder (erster Auftritt in Marvel Super Heroes: Secret Wars #1 [Mai 1984], in körperlicher Form erstmals in Secret Wars II #3 [September 1985]) bekannten Wesen erschaffenen „New Universe“ aufgetaucht und hatten diesen überzeugt, mit Owen Reece, dem Molecule Man (erster Auftritt in Fantastic Four [vol. 1] #20 [November 1963]), der seine Kräfte einem Teil der Macht des Beyonders verdankte, zu einem vierten Kosmischen Würfel zu verschmelzen, aus dem sich dann im Fantastic Four Annual (vol. 1) #23 (1990) wiederum ein weibliches Wesen namens Kosmos entwickelte.
Ein fünfter Würfel wurde schließlich in Captain America (vol. 1) #440 (Juni 1995) von A.I.M. hergestellt, überdauerte jedoch im Gegensatz zu seinen Vorgängern nur wenige Hefte.

Seite 40 (54), Panel 7: „Sie“ („she“) ist, wie Iron Man in Panel 10 erfährt, tatsächlich eine Mutterbox (Mother Box), ein intelligenter Computer mit eigenem Bewußtsein, der in Forever People (vol. 1) #1 (März 1971) eingeführt wurde und von den New Gods vom Planeten New Genesis verwendet wird. Jeder New God besitzt eine eigene, individuell auf ihn abgestimmte Mutterbox. Mutterboxen sind mit der sagenumwobenen „Quelle“ („Source“; vergleichbar mit der „Macht“ [„Force“] aus den Star Wars-Filmen) selbst sowie mit ihren Trägern verbunden, können verletzt werden, Schmerzen fühlen und sogar „sterben“, ferner sind sie in der Lage, sich mit jeglicher Form von Technologie zu verbinden und deren Fähigkeiten zu optimieren.

Panel 9: Die JLA würde Metron vermutlich eher vertrauen als die Rächer dem Grandmaster, immerhin hat sich die Liga in JLA #12 (November 1997) in einer ganz ähnlichen Situation schon einmal freiwillig in seinem Auftrag auf die Suche nach dem Worlogog, dem „Stein der Weisen“, begeben, auch wenn sich jener Metron am Ende als ein böser Metron aus der Zukunft entpuppen sollte.

Seite 41 (55), Panel 1: Supermans Heimatstadt wurde in Action Comics #16 (September 1939) erstmals als „Metropolis“ (nach dem gleichnamigen Film von Fritz Lang aus dem Jahr 1927) bezeichnet. Laut offizieller DC-Continuity liegt die Stadt an der Ostküste der USA in der Nähe von Gotham City und New York City, laut dem nicht ganz „offiziellen“ Atlas of the DC Universe, der 1990 bei Mayfair Games erschien, im Bundesstaat Delaware, südlich der real existierenden Stadt Dover.
Die Post-Crisis-Version von Metropolis, die ihren ersten „Auftritt“ in Man of Steel #1 (Oktober 1986) hatte, wurde laut offizieller DC-Historie von niederländischen Siedlern unter dem Namen „Fort Meppel“ gegründet und 1675 von den Briten in „New Troy“ umgetauft, was heute noch der Name des größten Stadtteils ist. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden dann die umliegenden Bezirke Park Ridge, Queensland Park, Bakerline, St. Martins Island und Hell’s Gate mit New Troy zur Stadt namens „Metropolis“ zusammengeschlossen, die sich im Laufe der Zeit zur modernsten und größten Stadt der USA entwickelte. Die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt sind das Daily Planet-Gebäude und der LexCorp-Tower, die Geschäftszentrale von LexCorp, dem Hauptarbeitgeber der Stadt. Der bekannteste (Ehren-)Bürger der Stadt ist Superman, auch wenn Lex Luthor nichts unversucht läßt, um ihm diesen Rang wieder abzulaufen. Die Schattenseite von New Troy trägt den Namen Hob’s Bay, ist aber eher unter dem abwertenden Spitznamen „Sucide Slum“ bekannt.
Eine dunkle Stunde erlebte Metropolis mit der Ankunft des monströsen Doomsday, der eine Spur der Zerstörung durch die Stadt zog, bevor es Superman gelang, ihn aufzuhalten. Kurz darauf zerstörte Lex Luthors Assistent Sydney Happersen 75% von New Troy, die Stadt wurde jedoch kurz darauf von der Magierin Zatanna wieder aufgebaut. In der Sonderausgabe Superman: Y2K #1 (Februar 2000) wurde Metropolis dann von Brainiac 13 mittels eines „Techno-Virus“ im wahrsten Sinne des Wortes in die „Stadt von Morgen“ verwandelt.

Der Daily Planet wurde erstmals in Superman (vol. 1) #4 (Frühjahr 1940) namentlich genannt, das Gebäude selbst war das erste Mal in Action Comics #36 (Mai 1941) zu sehen, und sein Debüt im Post-Crisis-DC-Universum erfolgte dann - nach einer ersten Erwähnung im vorangegangenen Heft - in Man of Steel #2 (Oktober 1986). Der offiziellen DC-Historie zufolge wurde die Zeitung im Jahre 1775 von einem Patrioten namens Joshua Merriweather unter dem Namen „Our Planet“ gegründet und änderte ihren Namen später in Daily Planet um. Das Blatt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, so schrieb George Washington, ein enger Freund Merriweathers, bereits 1793 ein Gast-Editorial für die erste Ausgabe nach der Umstellung auf eine tägliche Erscheinunsgweise.
1938 zog die Redaktion dann in ein 37stöckiges Gebäde an der Ecke Fünfte Straße/Concord Lane um, das mit dem charakteristischen Globus auf dem Dach schon bald zu einem der Wahrzeichen von Metropolis werden sollte. Der Planet befand sich lange Zeit im Besitz von TransNational Enterprises, wurde dann jedoch von Lex Luthor aufgekauft, der die Zeitung kurzerhand einstellen ließ und durch die neue Internet-Nachrichtenredaktion LexCom ersetzte, doch schließlich verkaufte er das Gebäude wieder an Perry White, und der Daily Planet konnte wieder erscheinen. Nachdem das Redaktionsgebäude genau wie der Rest von Metropolis durch das „Brainic 13“-Virus einem „Upgrade“ unterzogen worden war, prangt seit Superman (vol. 2) #154 (März 2000) auf dem Dach statt des früheren Metallglobus nunmehr ein holographischer Globus.
Chefredakteur des Daily Planet ist Perry White, darüber hinaus arbeiten Clark Kent (alias Superman) und seine Frau Lois Lane als Reporter und Jimmy Olsen als Fotograf für die Zeitung.

Panel 2: Der Bankräuber ist im DC-Universum unter dem Namen Loophole bekannt. Deke Dickson trat erstmals in The Adventures of Superman #505 (Oktober 1993) auf und ist ein ehemaliger Mitarbeiter der S.T.A.R.-Labors (S.T.A.R. Labs), der einen Molekular-Disruptor verwendet, um durch Wände zu gehen und so Diebstähle zu begehen. Loophole ist ein drittklassiger, in der Regel recht erfolgloser „Super“schurke, der für Superman oder auch Superboy eher ein lästiges Ärgernis denn eine wirkliche Bedrohung darstellt.

Myrna ist bislang mindestens Loopholes dritte Partnerin, die beiden bisherigen hießen Courtney und Gwendolyn. Benannt wurde sie nach Myrna Kesel, der Frau von Autor Karl Kesel, dem Schöpfer Loopholes.

Panels 4-5: Die Rächer reisen mit Hilfe einer Schallröhre (Boom Tube), einer Art interdimensionalem Portal der New Gods, das ebenfalls das erste Mal in Forever People (vol. 1) #1 (März 1971) zum Einsatz kam und die einzige Möglichkeit darstellt, in die „Vierte Welt“ („Fourth World“) zu gelangen, in der sich die Planeten New Genesis und Apokolips befinden. Ihren Namen verdankt die Schallröhre dem lauten Knall, den sie beim Öffnen verursacht. Die beiden einzigen Möglichkeiten, eine Schallröhre zu erzeugen, sind die Verwendung einer Mutterbox oder eines Schallröhrengenerators.

Seite 42 (56), Panel 2: Iron Mans Kommentar, Metropolis erinnere stellenweise an New York City, spielt auf die Tatsache an, daß das fiktive Metropolis als Sinnbild für New York, genauer gesagt für die schönen Seiten der Stadt, konzipiert ist, während Batmans Heimatstadt Gotham City die Schattenseite von New York darstellt. Allerdings existiert New York City auch im DC-Universum als eigenständige Stadt und ist unter anderem die Wahlheimat von Green Lantern V.

Panel 4: Zwar sind die Rächer im Marvel-Universum durchaus von Zeit zu Zeit Anfeindungen ausgesetzt, beispielsweise weil sie Mutanten wie Quicksilver, die Scarlet Witch, Justice oder Firestar ins Team aufgenommen haben oder wegen ihrer Kritik an den „Brüdern des Geistes“ (Triune Understanding), doch ist die Tatsache, daß sie um Autogramme gebeten werden, nicht wirklich derart ungewöhnlich, wie es uns Kurt Busiek hier glauben lassen will.

Panel 5: Bei der JSA handelt es sich um die aktuelle Inkarnation der Justice Society of America, des Vorgängerteams der Justice League und ersten Superheldenteams überhaupt, das erstmals in All-Star Comics #3 (Winter 1940) auftrat und nach aktuell gültiger DC-Historie ursprünglich gegründet wurde, nachdem die „Mystery Men“ Flash I (Jay Garrick), Green Lantern I (Alan Scott), Hourman I (Rex Tyler), Sandman I (Wesley Dodds), Hawkman I (Carter Hall), Hawkgirl I (Shiera Saunders), Atom I (Al Pratt), Dr. Fate I (Dr. Kent Nelson), der Spectre I (James Corrigan) und das Star-Spangled Kid I (Silvester Pemberton jr.) im Auftrag von US-Präsident Roosevelt die Invasion der britischen Inseln durch deutsche Truppen verhindert hatten.
Später traten dem Team weitere Mitglieder wie die zeitreisende Wonder Woman I/III (Hippolyta), Wildcat I (Ted Grant), Starman I (Ted Knight) und Black Canary I (Dinah Drake Lance) an, und während des Zweiten Weltkrieges trat die Justice Society dann sogar geschlossen der All-Star Squadron bei, zudem wurde infolge eines Kampfes mit ihrem Gegner Ian Karkull der Alterungsprozeß der Teammitglieder verlangsamt. Nach dem Ende des Krieges und der Auflösung der All-Star Squadron kämpfte die Justice Society weiter gegen das Verbrechen, doch im Zuge der Ereignisse der 50er Jahre mußte sich das Team schließlich auf Druck der Öffentlichkeit auflösen.
Versuche, die Justice Society wieder zu reaktivieren, waren nie von langer Dauer, erst als Jahrzehnte später die Justice League of America gegründet wurde, streiften auch die alten Helden wieder ihre Kostüme über. Im Zuge der Crisis wurden die Mitglieder der Justice Society dann ins Limbo versetzt, wo sie im Kampf gegen die Götter von Asgard den Weltuntergang verhindern mußten. Erst im Zuge des Crossovers Armageddon 2001 (1991) wurden sie vom Zeitreisenden Waverider wieder befreit, doch schon bald darauf kam ein Großteil der Mitglieder im Zuge der Zero Hour (1994) ums Leben. Daraufhin wurde die Justice Society einmal mehr aufgelöst und erst kürzlich in JSA Secret Files #1 (August 1999) durch die neue JSA abgelöst, die sich bis auf die alten Recken Green Lantern, Flash und Wildcat größtenteils aus den Kindern und Nachfolgern früherer Mitglieder zusammensetzt.

Die Titans: In The Brave and the Bold (vol. 1) #54 (Juli 1964) schlossen sich die drei Sidekicks Robin I (Dick Grayson, heute Nightwing), Kid Flash I (Wally West, heute Flash III) und Aqualad (Garth, heute Tempest II) erstmals zu einem Team, einer Art jugendlichem Gegenstück zur Justice League, zusammen, das jedoch erst in The Brave and the Bold (vol. 1) #60 (Juni 1965) erstmals den Namen Teen Titans erhalten sollte. Bei der Gelegenheit schloß sich ihnen auch Wonder Girl I (Donna Troy, heute Troia) an, und in Teen Titans (vol. 1) #4 (August 1966) kam noch Speedy (Roy Harper, heute Arsenal) hinzu, der jedoch in Teen Titans (vol. 1) #53 (Februar 1978) rückwirkend zum Gründungsmitglied erklärt werden sollte.
Im Laufe der Zeit änderte sich die Zusammensetzung der Titans häufig, mit Abstand am erfolgreichsten waren bislang die 1980 gestarteten New Teen Titans von Autor Marv Wolfman und Zeichner George Pérez. Später gab es ein zweites Team aus der Zukunft, die Team Titans, 1996 wiederum ein komplett neues Teen Titans-Team, das aus vier Mensch/Alien-Hybriden bestand und vom Justice League-Veteranen Atom II (Ray Palmer) angeführt wurde, und in The Titans #1 (März 1999) schließlich gründeten die fünf Ur-Mitglieder (in ihren aktuellen Identitäten) das neue, schlicht The Titans genannte Team.
Kürzlich wurde auch dieses Team wieder aufgelöst und durch ein wiederum neues Teen Titans-Team ersetzt, das sich nunmehr aus Robin III, Wonder Girl II, Superboy, Impulse, Starfire II, Beast Boy, Cyborg und Raven zusammensetzt.

Bei „Kirk“, der von Hawkeye ein Autogramm erbettelt, handelt es sich tatsächlich um Kirk Philbrick, einen langjährigen Fan von George Pérez, der bereits vor Jahren die erste JLA/Avengers-Fanseite, JLA/Avengers Cross-Over Port, ins Leben rief und Pérez laut dessen Aussage so lange angebettelt hatte, bis sich dieser tatsächlich bereiterklärte, eine solche Szene in die Geschichte einzubauen.

Seite 43 (57), Panel 1: LEXNews gehört dem Namen nach ebenfalls zu Lex Luthors Firma LexCorp, Nicht klar ist, ob dies der Name des ganzen Senders ist oder lediglich der einer Nachrichtensendung auf Luthors Haussender WLEX.

Panel 2: Wonder Woman engagiert sich in ihrer Rolle als Repräsentantin von Themyscira tatsächlich sehr stark für wohltätige Organisationen und versucht, möglichst engen Kontakt zu den Menschen zu halten.

Der dritte Monitor zeigt Captain Marvel (nicht zu verwechseln mit den diversen Marvel-Helden desselben Namens), der, geschaffen von Bill Parker und C.C. Beck, seinen ersten Auftritt in Whiz Comics #2 (Februar 1940) aus dem Verlag Fawcett Publications hatte, 1953 dann infolge eines Rechtsstreits mit DC eingestellt und 1973 schließlich von DC aufgekauft wurde. Die aktuelle gültige Version hatte ihren ersten Auftritt dann in der The Power of Shazam! Graphic Novel (1994).
Der junge William „Billy“ Batson wurde zur Waise, als seine Eltern von dem skrupellosen Verbrecher Theo Adam ermordet wurden. Billy wuchs bei seinem Onkel in Fawcett City auf und verdiente als Teenager sein erstes Geld als Nachwuchsmoderator für den RadiosenderWHIZ. Eines Tages führte ihn ein geheimnisvoller Fremder in einen verlassenen U-Bahn-Schacht, wo er dem Geist des Zauberers Shazam begegnete, der Billy um Hilfe im Kampf gegen die Mächte des Bösen bat und ihm Superkräfte verlieh. Fortan konnte sich Billy, wann immer er den Namen des Zauberers aussprach, in den mächtigen Captain Marvel verwandeln.
In Legends #6 (März 1987) war er Gründungsmitglied der späteren Justice League International, verließ das Team jedoch schon nach kurzer Zeit wieder und begegnete kurz darauf seiner totgeglaubten Schwester Mary, der er einen Teil seiner Kräfte verlieh, wodurch sie sich seither in Mary Marvel verwandeln kann. Mit Freddy Freeman alias Captain Marvel Jr. (CM3) war die „Marvel-Famlie“ schließlich komplett, und kurz darauf wurde Billy dann auch noch von den Bromfields adoptiert, die zuvor bereits Mary in ihre Obhut aufgenommen hatten. Später stand Billy dann kurzzeitig der aktuellen Inkarnation der JLA zur Seite und schloß sich kürzlich der JSA an.
In der Gestalt von Captain Marvel, dem mächtigsten Sterblichen der Welt („World’s Mightiest Mortal“), ist Billy ein erwachsener Mann und verfügt über die Weisheit des Salomon, die Stärke des Herkules, die Ausdauer des Atlas, die Macht des Zeus, den Mut des Achilles, die Geschwindigkeit des Merkur sowie über die Fähigkeit zu fliegen.

Die Tatsache, daß es im DC-Universum bereits Filme über Captain Marvel gibt (die Formulierung „neuer Film“ legt nahe, daß bereits mindestens ein Film erschienen ist) ist neu, stellt jedoch keine sonderlich große Überraschung dar. In der realen Welt plant die Produktionsfirma New Line Cinema derzeit tatsächlich einen Film über den „mächtigsten Sterblichen der Welt“.

Panel 3: Das erste Supergirl debütierte in Action Comics #252 (Mai 1959) und kam schließlich im Verlauf der Crisis on Infinite Earths ums Leben, die Post-Crisis-Version hatte ihren ersten Auftritt dann in Superman (vol. 2) #16 (April 1988) und war ursprünglich ein auch als „Matrix“ bekanntes, formwandelndes Wesen aus „Protomaterie“, das vom guten Lex Luthor eines Miniaturuniversums auf Grundlage der DNA der dort ermordeten Lana Lang erschaffen worden war. Nachdem ihr Universum von drei kryptonischen Schwerverbrechern vernichtet worden war, kehrte sie schwerverletzt mit Superman in dessen Universum zurück und wurde dort von seinen Adoptiveltern, den Kents, wieder gesundgepflegt, die ihr bei der Gelegenheit den Namen „Mae“ gaben.
Nach einer kurzen Beziehung mit Lex Luthor II. verschmolz sie dann in Supergirl (vol. 4) #1 (September 1996) bei dem Versuch, ein Mädchen namens Linda Danvers zu retten, mit dieser und mußte sich fortan mit der dunklen Vergangenheit ihres anderen Ichs auseinandersetzen. Nachdem sie sich erfolglos für eine Mitgliedschaft in der JLA beworben hatte, entdeckte sie, daß sie in Wahrheit ein erdgeborener Engel war und entwickelte Flammenflügel, und in Supergirl (vol. 4) #50 (November 2000) wurden dann infolge eines Kampfes Supergirl und Linda wieder getrennt, wobei letztere einen Teil ihrer Superkräfte zurückbehielt. Daraufhin machte sich Linda auf die Suche nach ihrer fehlenden Hälfte und fand diese schließlich und erhielt ihre vollen Kräfte zurück, während sie der Teil von ihr, der ein Engel war, endgültig verließ. Nach einem letzten Kampf gegen einen Gegner namens Xenon gab sie schließlich die Rolle als Supergirl auf.
Supergirl kann fliegen und verfügt über Superstärke, ist allerdings nicht annähernd so stark wie beispielsweise Superman. Das Kostüm, das dem des Supergirls aus der Zeichentrickserie Superman: The Animated Series nachempfunden ist, trägt Linda seit Supergirl (vol. 4) #51 (Dezember 2000).

Lex Luthor war erstmals in Action Comics #23 (April 1940) zu sehen, fast 50 Jahre später wurde er dann von John Byrne beginnend mit Man of Steel #2 (Oktober 1986) komplett überarbeitet. Alexander „Lex“ Luthor war einst ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Metropolis, der seinen Reichtum nicht nur legalen Geschäften verdankte. Als sich Superman in Metropolis niederließ, machte er sich damit Luthir zum Feind, der seither alles daransetzte, ihn zu vernichten.
Zwischenzeitlich erkrankte Luthor an Krebs, starb und kehrte schließlich in einem geklonten Körper, zunächst als sein eigener „Sohn“, Lex Luthor II., zurück. Später erkrankte er an einem Klonvirus und fiel vorübergehend ins Koma, ging jedoch, nachdem er daraus wieder erwacht war, einen Pakt mit dem Höllenfürsten Neron ein und erhielt dadurch wieder einen jungen, kräftigen Körper zurück. Kurz darauf heiratete er die Contessa Erica Alexandra del Portenza, die seine Tochter Lena zur Welt brachte, doch hat Lex die Contessa, die ihre eigenen Ziele verfolgte, mittlerweile töten lassen.
Bereits zuvor hatte er vor Gericht seine „Unschuld“ beweisen können, so daß er nicht länger als vorbestraft gilt. Auf diese Weise war es ihm möglich, in der Sonderausgabe Superman: Lex 2000 #1 (Januar 2001) als Kandidat der von ihm gegründeten „Zukunftspartei“ zum Präsidenten der USA der DC-Erde gewählt zu werden, ein Amt, das er bis heute bekleidet.

Panel 4: Das Lagerhaus mit der Aufschrift „Fox Storage“ hat seinen Namen von Comicautor Gardner Fox, der zunächst für die Abenteuer der Justice Society und später auch für die ersten Abenteuer der Justice League aus The Brave and The Bold (vol. 1) #28-30 (März - Juli 1960) und Justice League of America #1-65 (November 1960 - September 1968) verantwortlich gewesen war.

Panel 5: Bei dem „Museum“, das Quicksilver erwähnt, handelt es sich um das Flash-Museum, das erstmals in The Flash (vol. 1) #154 (August 1965) zu sehen war. Zu Ehren des zweiten Flash (Barry Allen) errichteten die Bürger von dessen Heimatstadt Central City ein Museum, im dem Fotos, Kostüme und Andenken an seine Abenteuer ausgestellt sind, später wurden dann auch andere Speedster wie Flash I, Kid Flash I/Flash III, Johnny und Jesse Quick oder Impulse dort verewigt. Kurator des Museums ist bis heute der Schauspieler Dexter Myles.

Panel 6: Booster Gold, geschaffen von Dan Jurgens, hatte seinen ersten Auftritt in Booster Gold #1 (Februar 1986). Michael Jon Carter stammte ursprünglich aus dem Metropolis des 25. Jahrhunderts, wo er einst ein erfolgreicher Football-Spieler gewesen war, bis er in einen Wettkampfskandal verwickelt wurde und sich gezwungen sah, seine Karriere als Sportler zu beenden.
Daraufhin entwendete er die einst von Rip Hunter erbaute Zeitsphäre aus dem Weltraummuseum, wo sie ausgestellt wurde, und flüchtete ins 20. Jahrhundert, wo er mit Hilfe der Technologie seiner Ära eine Rüstung für sich baute und unter dem Namen Booster Gold zu einem „Miethelden“ wurde. Mit dem ersten Geld, das er verdiente, gründete er eine Holding-Gesellschaft namens Booster Gold International, die jedoch aufgrund der Machenschaften seines Pressesprechers schon nach kurzer Zeit wieder bankrott ging.
In Justice League #4 (August 1987) trat er dann der späteren Justice League International bei und freundete sich mit seinem Teamkameraden Blue Beetle II an, mit dem er gemeinsam eine mäßig erfolgreiche Firma namens „The Blue and the Gold“ gründete und ein Spielcasino, den „Club JLI“, ins Leben rief, dem jedoch kein langes Leben vergönnt war.
Daraufhin gründete Booster sein eigenes Team, das kurzlebige Conglomerate, und schloß sich nach dessen Auflösung der von Superman geführten Justice League America an. Einige Zeit darauf wurde Booster lebensgefährlich verwundet und verlor einen Arm, der durch eine kybernetische Prothese ersetzt wurde, und war sogar zwischenzeitlich auf eine lebenserhaltende Rüstung angewiesen, einige Zeit darauf war er dann in Extreme Justice #0 (Januar 1995) Gründungsmitglied von Captain Atoms „offizieller“ Justice League, die von der Öffentlichkeit nur „Extreme Justice“ genannt wurde.
Nach der Auflösung des Teams gründete er gemeinsam mit Blue Beetle eine Softwarefirma, Lightspeed Entertainment, und nach deren Pleite dann die Zustellerfirma „Blue and Gold Express“. Derzeit ist Booster Eigentümer der von ihm ins Leben gerufenen, erfolgreichen Themenrestaurant-Kette „Planet Krypton“, der DC-Version des berühmten Planet Hollywood, und leitet - einmal mehr gemeinsam mit Blue Beetle - die Firma „Blue & Gold Software“. Zudem spielt er ganz aktuell in der neuen Miniserie Formerly Known as the Justice League eine wichtige Rolle.
Die Rüstung, die Booster hier trägt, wurde von Professor Hamilton in Superman (vol. 2) #124 (Juni 1997) entwickelt und verleiht ihm, wie auch schon die Vorgängermodelle, die Fähigkeit zu fliegen und sich mit einem Kraftfeld zu umgeben, das sich zu einem Schutzschild erweitern läßt, und verfügt darüber hinaus über einen Visor, der ihm einen Röntgen- und einen Hitzeblick verleiht, sowie Armbänder, mit denen er Energiestrahlen abfeuern kann.

Für jemanden wie Booster ist es selbstverständlich nur allzu passend, sich für eine Werbeanzeige zur Verfügung zu stellen.

Das Kreutworträtsel mit dem Namen „Flash Grams“, das sich auf der Rückseite der Zeitung befindet, die Quicksilver gerade liest, spielt auf die allererste Leserbriefkolumne in einer DC-Serie an, die 1960 von Redakteur Julis Schwartz in The Flash (vol. 1) gestartet wurde und Comicfans erstmals die Möglichkeit bot, sich untereinander auszutauschen.

Das Foto auf der Titelseite des Daily Planet, den Quicksilver gerade liest, zeigt Flash I (Jay Garrick), eine Statue von Flash II (Barry Allen) und Flash III (Wally West).

Der Flash I hatte seinen ersten Auftritt in Flash Comics #1 (Januar 1940). Der Student Jason Peter „Jay“ Garrick erhielt seine Supergeschwindigkeit durch das Einatmen von „Schwerem Wasser“ und war als erster Flash Gründungsmitglied der Justice Society of America, die während des Zweiten Weltkrieges geschlossen der All-Star Squadron beitrat. Durch einen mehrjährigen Aufenthalt in einer anderen Dimension und Magie verjüngt, ist er heute mit Joan Garrick verheiratet und befindet in einer Art „Unruhestand“ und steht dem aktuellen Flash, Wally West, mit Rat und Tat zur Seite. Jay wurde in Justice League America #78 (August 1993) vorübergehend zum Einsatzleiter der Justice League America ernannt und ist heute Mitglied der neuen JSA.
Jay verfügt über Geschwindigkeitskräfte, die denen der übrigen Flashs ähneln, allerdings sind diese bei ihm nicht annähernd so ausgeprägt wie beispielsweise bei Wally.

Laut der Titelseite des Daily Planet, den Quicksilver gerade liest, spielt diese Szene am Donnerstag, den 25. Juli 2003. Tatsächlich war der 25. Juli 2003 jedoch ein Freitag - offenbar stimmen die Kalender im DC-Universum nicht mit denen der realen Welt überein.

Panel 7: Hawkeyes erneuter Kommentar, etwas an der Justice League komme ihm bekannt vor, spielt auf seine vorangegangene Bemerkung auf Seite 37 (51) an und findet auf der folgenden Seite schließlich seine Auflösung.

Das große Bild in der Zeitung in Quicksilvers Händen zeigt Impulse, der - nachdem seine Existenz bereits in Legion of Super-Heroes (vol. 4) #17 (April 1991) angedeutet worden war - seinen ersten Auftritt in Flash (vol. 2) #91 (Juni 1994) hatte. Bartholomew „Bart“ Allen II. ist der Sohn von Don Allen - einem der beiden „Tornado Twins“, der Kinder von Barry Allen alias Flash II - und Meloni Thawne Allen, einer Nachfahrin von Barrys Erzfeind Eobard Thawne alias Professor Zoom/Reverse Flash. Bart wurde im späten 30. Jahrhundert bereits mit Supergeschwindigkeit geboren, die er von seinem Großvater geerbt hatte, allerdings kam sein Körper mit seinen Kräften nicht zurecht, und Bart begann gleich nach seiner Geburt rapide zu altern und wurde daher in einer virtuellen Umgebung großgezogen, die mit seiner Geschwindigkeit mithalten konnte.
Erst nachdem ihn seine Großmutter Iris West ins 20. Jahrhundert gebracht hatte, um ihn vor seinem Großvater mütterlicherseits, dem Präsidenten der Erdregierung, zu schützen, gelang es Flash III, Barts Alterungsprozeß auf ein normales Maß herunterzubremsen. Daraufhin beschloß Bart, fortan als Impulse selbst zu einem Superhelden zu werden, doch da er dabei aufgrund seiner mangelnden Erfahrung nicht selten enormen Schaden anrichtete, beauftragte Wally seinen Freund Max Mercury, sich um Barts Ausbildung und Erziehung zu kümmern. Als Impulse war Bart zunächst Mitglied der New Titans und später Gründungsmitglied der Young Justice. Seit dem Verschwinden von Max Mercury befindet sich Bart in der Obhut von Jay Garrick und seiner Frau Joan.
Bart verfügt über dieselben Kräfte wie sein Großvater und Wally und ist seit einiger Zeit zudem in der Lage, „Scouts“ zu erschaffen, eine Art Phantomprejektionen seiner selbst, die er zu Erkundungszwecken aussenden und deren Erinnerungen er nach ihrer Rückkehr absorbieren kann. Aufgrund der Umstände seiner Ankunft im 20. Jahrhundert, die eng mit den Ereignissen des Crossovers Zero Hour verbunden sind, ist Bart offenbar auch „immun“ gegenüber Manipulationen des Zeitstroms.

Das kleinere Bild wiederum zeigt den Flash I (Jay Garrick) gemeinsam mit seiner Frau Joan Garrick, geborene Williams, die in Flash Comics #1 (Januar 1940) debütierte. Joan war einst eine Kommilitonin von Jay Garrick gewesen und eine der ersten Personen, die Jay in das Geheimnis seiner Doppelidentität als Flash eingeweiht hatte. Nach dem Abschluß ihres Studiums trennten sich ihre Wege, doch fanden sie später wieder zusammen und heirateten schließlich. Kürzlich wurde bei Joan Leukämie diagnostiziert, allerdings hatte der untersuchende „Arzt“, bei dem es sich in Wahrheit um Jays alten Erzfeind Rival handelte, die Schwere der Erkrankung deutlich überbetont, und mittlerweile befindet sie sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Die Zeitung, die Iron Man in den Händen hält, zeigt Platin (Platinum), Blei (Lead) und Quecksilber (Mercury) von den Metal Men (Quecksilber wird zu einem Großteil von Captain Americs Sprechblase verdeckt). Diese gaben ihr Debüt in Showcase (vol. 1) #37 (März/April 1962) und sind laut aktuell gültiger Continuity bei einem fehlgeschlagenen Experiment der Brüder Will und Mike Magnus entstanden, bei dem das Bewußtsein alle Anwesenden - mit Ausnahme von Will - in die „Responsometer“ von Robotern, die die beiden zuvor entwickelt hatten, übertragen wurde.
Während Mike zu „Gold“ wurde, ergriff das Bewßtsein seiner Frau Sharon „Tina“ Magnus Besitz vom einzigen weiblichen Roboter, der sich fortan Platin nannte, ein zufällig anwesender Pizzabote namens Jack wurde zu Blei und der Wissenschaftler Redmond Wilde zu Quecksilber. Eisen (Iron) und Zinn (Tin) schließlich vervollständigten die Metal Men. Bei diesem Bewußtseinstransfer verloren sie jedoch jegliche Erinnerung an ihre früheren Leben, und Will Magnus, der seither verzweifelt nach einer Möglichkeit suchte, den Prozeß irgendwie rückgängig zu machen, ließ sie daher lange Zeit in dem Glauben, sie seien schon immer Roboter gewesen.
Innerhalb der Metal Men ist Blei arrogant und aufbrausend und nicht gerade das intelligenteste Mitglied des Teams, jedoch nichtsdestotrotz stets verläßlich und ein gerngesehener Gast auf Partys. Platin dagegen, von allen nur „Tina“ genannt, ist sehr emotional und fühlt sich zu ihrem „Schöpfer“ Will Magnus hingezogen.
Nachdem Gold „gestorben“ war, wurde auch Will Magnus in einen Roboter verwandelt, der aus dem außerirdischen Metall Veridium besteht, und bei dieser Gelegenheit erfuhren die Metal Men auch endlich die Wahrheit über die näheren Umstände ihrer Entstehung. Nach der Vernichtung ihrer ursprünglichen menschlichen Körper mußte Magnus allerdings jegliche Hoffnungen, den Bewußtseinstransfer eines Tages doch noch rückgängig machen zu können, endgültig begraben.
Wie alle Metal Men verfügen auch Blei und Platin über die Fähigkeiten des jeweiligen Metalles, aus dem sie bestehen, so ist Blei in der Lage, andere mit seinem Körper vor gefährlicher Strahlung zu schützen, während Platin sehr sensibel ist und auf diese Weise Veränderungen oftmals schon spürt, lange bevor die anderen sie wahrnehmen. Wie alle Metal Men sind die beiden außerdem Gestaltswandler und können darüber hinaus mit ihren übrigen Teakameraden zu Alloy verschmelzen. Zudem sind die Metal Men sehr schwer zu töten, da ein zerstörten Körper jederzeit wieder repariert oder durch einen komplett neuen ersetzt werden kann, sofern nur das Responsometer, das das Bewußtsein des jeweiligen Metal Man enthält, intakt bleibt.

Panel 8: Captain Americas drastische Reaktion auf das Auftreten der Justice League in der Öffentlichkeit ähnelt der Supermans auf den Seiten 32 (46) und 37 (51).

Panel 9: Wie zuvor Plastic Man im Falle Supermans, so macht hier auch die Scarlet Witch im Falle von Captain America deutlich, daß sein Verhalten äußerst ungewöhnlich für ihn ist.

Seiten 44-45 (58-49), doppelseitiges Panel: Die erste „richtige“ Begegnung zwischen der Justice League und den Rächern, der aus diesem Anlaß auch gleich eine Doppelseite gewidmet wird.

Aquaman hat seine „Morph“-Hand, die erstmals in Aquaman (vol. 5) #51 (Januar 1999) zum Einsatz kam, wieder in die Gestalt der Harpune verwandelt, die er ab Aquaman (vol. 5) #0 (Oktober 1994) anstelle seiner fehlenden Hand trug.

Die „Toth Towers“ unten rechts auf Seite 45 (59) haben ihren Namen von Alex Toth, einem langjährigen Comiczeichner und Cartoonisten, der in den 70er Jahren für Hanna-Barbera die Zeichentrickserie The Super Friends, eine Art Zeichentrickversion der Justice League, entwickelte.

Seite 46 (60), Panel 1: Der mit Abstand größte Lacher des gesamten Heftes. Es gibt wohl kaum eine schlimmere Beleidigung für die Justice League, als sie als „mißratenen Squadron Supreme-Abklatsch“ („Squadron Supreme wanna-bes“) zu bezeichnen. Es ist anzunehmen, daß Kurt Busiek sehr viel Spaß hatte, als er seiner Lieblingsfigur Hawkeye diesen Satz in den Mund legte.

Wirklich überraschend kommt dieser Satz jedoch nicht, bereits im Wizard: The Comics Magazine #116 (Mai 2001) wurde er in fast exakt diesem Wortlaut zu den zehn Dingen gezählt, die unbedingt in diesem Crossover vorkommen sollten.

Die Squadron Supreme, ursprünglich konzipiert als Marvel-Gegenstück zu/Parodie auf DCs Justice League, debütierte - nachdem zuvor bereits die schurkische Squadron Sinister aufgetreten war, deren Mitglieder, wie sich später herausstellen sollte, denen der Squadron Supreme nachempfunden waren - in The Avengers (vol. 1) #85 (Februar 1971) - interessanterweise im selben Monat, in dem auch Justice League of America #87 erschien, in dem die Justice League erstmals auf die Helden vom Planeten Angor, die DC-Version der Rächer, traf. Damals verschlug es einige der Rächer auf eine Parallelwelt, die „Erde S“, auf der die Squadron Supreme die größten Helden ihrer Welt waren. Die Gründungsmitglieder der Squadron waren, ganz nach dem Vorbild der Justice League, Hyperion (Superman), Nighthawk (Batman), Power Princess (Wonder Woman), Dr. Spectrum (Green Lantern), der Whizzer (Flash), der Amphibian (Aquaman) und Skymax, der Skrullian Skymaster (Martian Mahnunter).
Im Laufe der Zeit sollte die Squadron immer wieder - wahlweise infolge eines Mißverständnisses oder unter dem Einfluß geistiger Kontrolle - gegen die Rächer (und einmal auch gegen die Defenders) antreten (was in der Regel dazu führte, daß die Rächer die „unfähige“ Squadron besiegten bzw. ihren Mitgliedern dabei halfen, Probleme auf ihrer eigenen Welt zu lösen, wozu sie alleine offenbar nicht imstande waren). In der zwölfteiligen Maxiserie Squadron Supreme (1985-86) machte Autor Mark Gruenwald dann aus der simplen Kopie der Justice League ein Team mit einer eigenständigen, vielschichtigen Geschichte, später verschlug es einen Teil der Squadron zudem für längere Zeit auf die Erde der Rächer.

Die Ähnlichkeiten zwischen der Justice League und der Squadron beschränken sich nicht bloß auf Äußerlichkeiten wie Superkräfte und Kostüme, auch die Stellung der beiden Teams auf ihren jeweiligen Erden ist ähnlich. Genau wie die Justice League sind auch die Mitglieder der Squadron Supreme auf ihrer Welt regelrechte Medienstars, die sich öffentlich für wohltätige Zwecke einsetzen.

Hawkeyes Kommentar, man beeinflusse höchstwahrscheinlich den Geist der JLA-Mitglieder, ist zum einen natürlich eine Anspielung auf die Squadron Supreme, die für derlei Manipulationen seit jeher erschreckend anfällig war und deshalb mehr als einmal gegen die Rächer antrat, bekommt zum anderen aber durch Supermans (und auch Captain Americas) mehr als eigenartiges Verhalten auch einen bedrohlichen Beigeschmack.

Panel 2: Superman verhält sich nicht nur wie ein unter Fremdkontrolle stehender Hyperion, auch seine Pose ist die klassische Pose Hyperions, die jedesmal zum Einsatz kam, wann immer er und sein Team wieder einmal den Rächern gegenüberstanden.

Panel 3: Nach Plastic Man fällt nun auch Green Lantern das eigentümliche Verhalten Supermans auf.

Panel 4: Captain Americas Antwort auf Supermans Aufforderung zur bedingungslosen Kapitualation, „Unfug!“ („Nuts!“), ist ein historisches Zitat des amerikanischen Generals Anthony McAuliffe, der dieselbe Antwort gab, als ihn während des Zweiten Weltkriegs während der Ardennenoffensive (Battle of the Bulge) im Dezember 1944 bei Bastogne in den belgischen Ardennen eine deutsche Delegation aufforderte, sich zu ergeben oder aber getötet zu werden.

Panel 5: Dazu paßt dann auch sehr gut seine Bezeichnung der Justice League als „Stormtroopers“ („Sturmtruppen“; in der deutschen Fassung schlicht „arrogante Unterdrücker“).

Die Scarlet Witch, immerhin die stellvertretende Anführerin der Rächer, versucht einal mehr vergeblich, dem ungewohnt kompromißlosen Captain America ins Gewissen zu reden.

Panel 8: Thors Verhalten könnte, wie schon auf Seite 37 (51), eine ähnliche Ursache wie das Supermans und Captain Americas haben, ist allerdings im Gegensatz zu diesen nicht wirklich ungewöhnlich für den Donnergott.

Seite 47 (61), ganzseitiges Panel: Thors Hammer Mjolnir (auch „Mjöllnir“, „Mjölner“ oder „Mjølnir“) besteht im Marvel-Universum aus mystischem „Uru-Metall“ und kann aus diesem Grund Superman, der gegenüber Magie verwundbar ist, mit einem Schlag verletzen.

Seite 48 (62), Panel 3: Es stellt sich heraus, daß der Grandmaster tatsächlich ein Spiel mit Krona spielt, was angesichts seiner Vorliebe für Spiele von kosmischen Ausmaßen allerdings nicht wirklich überraschend ist.

Panel 5: Man beachte das Schachbrettmuster auf dem Boden und an den Wänden, ein liebevolles Detail, wie man es von George Pérez gewohnt ist.


Die Rezension zu Heft 1
Die Rezension zur Hardcover-Sammlerausgabe
Die Anmerkungen zu Heft 2


Torsten B. Abel


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