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JLA 43-46 Tower of Babel
Die JLA steht in diesen vier Heften einem der gefährlichsten Gegner Batmans gegenüber, Ra's Al Ghul.
Dieser beweist seine Verschlagenheit, indem er ein Mitglied der JLA nach dem anderen ausschaltet. Die Leichen von Batmans Eltern werden gestohlen, der Martian Manhunter bekommt eine Haut aus Phosphor, Plastic Man wird vereist und gesprengt, Aquaman wird eine Wasser-Phobie suggeriert, Green Lantern wird das Augenlicht genommen, Wonder Woman wird in einen virtuellen Kampf geschickt, der ihr einen Herzinfarkt bescheren soll, Flash wird medikamentös ein epileptischer Anfall beschert und Superman wird mit verstärktem Kryptonit verstrahlt.
Mit diesen Helden aus dem Weg, macht sich Ra's daran, die Menschheit auf ein leicht kontrollierbares Maß hin auszumerzen, um dann die Herrschaft zu übernehmen und die Welt in ein goldenes Zeitalter zu führen. Dies will er mit dem "Tower of Babel" erreichen, einer Maschine, die in der ersten Stufe jedes Wort unleserlich und in der zweiten Stufe jede Telekommunikation unverständlich macht. Der größte Schock folgt aber, als Batman bei einem ersten Duell gegen Ra's erkennen muss, dass er selbst für die Attacken gegen die JLA verantwortlich ist. Er entwickelte Maßnahmen gegen jeden JLA'er, falls dieser einmal durchdrehen sollte und gestoppt werden müsste. Diese Unterlagen hat Ra's während des No Man's Land aus der zerstörten Bathöhle gestohlen. Nachdem die JLA den Turm zerstört hat, erfährt sie durch die Tochter Ra's, Talia, dass ihr Vater noch einen Plan zur Reduzierung der Menschheit hat, er wird versuchen, in einer Krisenregion einen Krieg anzuzetteln, der bald die ganze Welt einnehmen soll. So macht sich eine Hälfte der JLA auf die Jagd nach Ra's, während die andere den Krieg zu verhindern versucht. Selbstverständlich kann die JLA die Gefahr abwenden, auch wenn Ra's Al Ghul entkommen kann.
In der anschließenden Versammlung der JLA wird abgestimmt, wie mit Batman verfahren werden soll. Die Liga ist durch seinen Vertrauensbruch gespalten, und die Abstimmung endet 4:3 für den Ausschluss Batmans, welchem er durch sein Verschwinden aber zuvorkommt.
Diese ersten 4 Hefte vom neuen Autor Mark Waid, den Zeichnern Howard Porter (dessen letzten JLA-Werke dies sind) und Steve Scott sowie den Inkern Drew Geraci und Mark Probst sind ein einziger Knaller. Jeder hatte Bedenken, dass Waid die hervoragende Arbeit Morissons nicht fortsetzen könne, aber dem ist nicht so. Durch den Vertrauensbruch Batmans (der hierfür vom Wizard als Schurke 2000 gewählt wurde) hat Waid eine angespannte Situation in der Liga geschaffen, die auch noch in den vollgenden Heften ihre Bedeutung haben wird. Meine Meinung zu diesen Heften ist ganz einfach ausgedrückt: Die beste JLA-Story bisher.
Stefan "Meine Wenigkeit" Otersen
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