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JLA: Incarnations #7


JLA: Incarnations #7



Autoren:
John Ostrander

Zeichner:
Val Semeiks

Inker:
Prentiss Rollins

Cover:
Val Semeiks, Prentis Rollins

Preis:
$3.50

Erscheinungsdatum:
September 2001


Inspiration
Tully Reed will seine Zeitung an Lex Luthor verkaufen.
Überall auf der Welt spielt das Wetter verrückt. Und nicht nur das Wetter, sondern auch die Umwelt. Jemand steuert alle diese Katastrophen, die die JLA ziemlich mitnimmt. Batman findet heraus, das der Feind anscheinend der Planet selbst ist.
Doch da findet Aquaman heraus, das in Wirklichkeit Appelaxianer hinter allem stecken.


Tully Reed ist unterdessen vor Ort des Geschehens, und muss mit ansehen, wie eine Frau, ähnlich seiner bei der Crisis gestorbenen Roz, von einem umherfliegenden Trümmerstück getroffen wird. Da kommt Wonder Woman angeflogen, und versucht mit ihrem Lasso der Wahrheit einen Appelaxianer zu befragen. Der wird nach einigen Antworten, das die Appelaxianer den Geist von Gaea jagen, umgebracht.


Die Big 7 und Plastic Man versammeln sich, um mit Hilfe der Magier nach in die Heimatdimension der Appelaxianer zu kommen.


Tully Reed kümmert sich um die verwundete Frau, die anscheinend unter Gedächtnisschwund leidet. Die beiden werden von einigen Appelaxianern verfolgt.


Die Big 7 mit Plastic Man reisen in die Heimatdimension, und werden von einen Appelaxianer entdeckt. Doch dieser greift sie nicht an, sondern bietet seine Dienste an. Er erzählt ihnen die Geschehnisse, die seit der Niederlage der Invasion passiert sind. Es passierte ein Umdenken, das von dem Führer der Appelaxianer, Orkus, und seinen Getreuen nicht unterstützt wurde. Sie planten und führen eine neue Invasion aus. Er führt sie schließlich auf Anfrage zu den Maschinen hin, die Orkus erlauben, die Erde zu benutzen.
Es erfolgt ein Ablenkungsangriff, während J'onn und Batman von Flash zur Kammer von Orkus gebracht werden. Seine Anhänger erwachen, und greifen die drei an.
Superman und die anderen sind verhindert, kriegen jedoch dann Unterstützung von Arjax, dem Appelaxianer der sie zu den Maschinen geführt hat, und seinen Freunden.


Es stellt sich auf der Erde heraus, dass die Frau in Wirklichkeit den Geist von Gaia beinhielt, die sich versteckte.


Die JLA sorgt für tüchtig viel Chaos, bis Orkus selber erwacht. Da kommt Arjax, der ihnen empfiehlt mit den Maschinen zurück auf die Erde zu gehen. Er kümmere sich um die Abschaltung und besiegt Orkus.
Die JLA kehrt zurück, und sieht, wie das Tor geschlossen wird.


Gaea erweckt als Dank für Tullys Unterstützung den Körper der Frau zu neuem Leben.
Und die JLA wacht über die Erde.


Anmerkungen
Die Appelaxianer waren die großen Feinde der JLA: Year One Miniserie. Sie wurden von der damaligen Superheldenwelt besiegt.


Kommentar
Kommen wir gleich zum positiven dieser Ausgabe.
Val Semeiks zeigt sich in Höchstform, was seine Zeichnungen angeht. Sehr detailiert, und an den richtigen Stellen energiegeladen. Sie sehen auch nicht mehr so gehetzt aus, wie die Ausgaben vorher. Es macht einfach Spaß, sie anzusehen.


Dasselbe läßt sich leider nicht für die Story sagen. Die ist, um ehrlich zu sein, besch...euert. Anders läßt es sich nicht sagen.
Fangen wir mit der Tully Reed Storyline an. Tully ist ja der verbindende Faktor, der die Serie zusammenhielt. Aber leider war er als Figur langweilig und uninteressant. Und als er dann die arme Frau beschützte, wurde es noch schlechter. Als nämlich Gaea erschien, und ihm dankte, und die Menschheit verschonen würde, wurde ein enormes Klischee erfüllt. Nicht die großen Helden retten die Erde, sondern der kleine Mann. Und als Dank wird ihm sein Herzenswunsch erfüllt. Gräßlich!
Die Plotebene mit den Appelaxianern ist auch nicht gerade sehr viel besser. Anfangs war es ja noch interessant zu sehen, was die Aliens ausheckten, doch als dann die JLA in der Heimatwelt waren, wurde es nur noch schlecht. Die Niederlage der Aliens führte zu einem Umdenken, wogegen die alte Führungsschicht war. Sie klammerte sich an die Macht, und führte einen neuen Angriff aus. Erst durch das Auftauchen der ersten Sieger über die Aliens konnten die Umdenker die alte Regierung stürzen und besiegen. Diesen Plot habe ich bestimmt schon ein Dutzend Mal gelesen, und er war mindestens elfmal langweilig und klischeehaft. Dass John Ostrander ihn benutzte, macht für mich kein gutes Bild von dem Autor. Leider!
Insgesamt ein schlechtes Ende für die Miniserie. Leider.
Götz "comicfreak" Piesbergen

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