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JLA: Incarnations #3


JLA: Incarnations #3



Autoren:
John Ostrander

Zeichner:
Val Semeiks

Inker:
Prentiss Rollins

Cover:
Val Semeiks, Prentis Rollins

Preis:
$3.50

Erscheinungsdatum:
Juli 2001


Like a tombstone in the sky
Die Justice League ist gewachsen, und baut sich im Weltall einen Satelliten. Alle sind zufrieden, bis auf Green Arrow. Dieser meint, dass die JLA nicht oben im All schweben sollte, sondern unten, auf der Erde zwischen den Leuten sein sollte.


Auch Luthor fühlt sich von dem Satelliten gestört, und unternimmt etwas Indirektes.
In den Nachrichten wird über einen erneuten Versuch von Kobra berichtet, die Welt zu beherrschen. Doch die Justice League verhindert dies, wie üblich.
Später manipuliert Luthor Kobra dahingehend, dass dieser die Justice League angreift.


Unterdessen gibt Oliver dem Journalisten Sludge ein Interview, in dem er meint, dass die Liga globaler handeln sollte, und sich mehr um den kleinen Mann kümmern sollte. Dieses Interview führt später zu einer gewissen Verstimmung in der JLA. Hawkman will Green Arrow zensieren, worauf dieser mit seiner Kündigung reagiert. Black Canary bittet Green Lantern sich um Green Arrow zu kümmern.
Die beiden unterhalten sich später, und es stellt sich heraus, dass einer der Gründe wieso Olliver so reagiert, sein Alter ist. Da kommt urplötzlich ein Justice League Notruf.


Der JLA Satellit und Black Canary werden von Kobra angegriffen. Und obwohl Black Canary sich wehrt, wird sie letzten Endes von der Übermacht der Armee von Kobra besiegt.
Green Arrow will sofort zum Satelliten, doch die gesamte Justice League wird zum Lextower gerufen.
Lex zeigt ihnen ein Video, indem Kobra die Aufgabe der Justice League fordert, da er den Satelliten und Black Canary in seiner Gewalt hat. Green Arrow will Luthor den Hals umdrehen, weil dieser den Satelliten einfach in die Luft zu sprengen empfiehlt. Doch dann hat Green Arrow einen Plan.


Er teleportiert zum Satelliten hoch, und sorgt für Irratationen bei den Kobra Anhängern. Ein besonderer Pfeil wird zu einer Computerkonsole abgeschossen, und dann greift Green Arrow die Kobra Anhänger an. Allerdings wird auch er genau wie Black Canary besiegt.
Kobra schlägt Green Arrow zusammen, weil dieser ihn ärgert. Und als dieser ihm erzählt, dass der eine Pfeil in Wirklichkeit J'onn J'onzz war, ist es schon zu spät. Die gesamte Justice League hat die Chance genutzt, und greift die Kobra Anhänger an.
Kobra entwischt natürlich, und Green Arrow wird zusammengeschlagen gefunden. Green Lantern und Black Canary bringen ihn zur Erde, wo er geheilt wird.
Als er wieder einigermaßen hergestellt ist, entschließt er sich, erstmal auf eigene Faust weiterzumachen.




Anmerkungen:
Und wieder einige historische Momente:
Der Justice League Satellit wird gebaut, und Green Arrow beginnt mit seiner Karriere als sozialer Superheld.
Kobra a.k.a. Lord Naga-Naga ist ein Superschurke aus der B-Reihe. Man kann ihn in JLA (Dino) #... erleben, und in der deutschen Umsetzung von JSA#11 bis 12.
Lex Luthor trägt den Kryponitring, an dem er später stirbt.


Kommentar:
Irgendwie weiß ich nicht, was ich von dieser Ausgabe halten soll.
Einerseits ist sie natürlich eine gute Geschichte, und hervorragend gezeichnet, aber andererseits....
Andererseits finde ich das Ende ein bißchen zu sehr Friede, Freude, Eierkuchen mäßig. Aber okay, es ist halt keine fortlaufende Geschichte, die in der Miniserie erzählt wird. Und da man anscheinend nicht allzusehr verlangen kann, das der Leser über die Geschichte der betreffenden Personen Bescheid weiß, hat man halt alle Plots in der selben Ausgabe zu Ende geführt, in der man sie begonnen hat.


Vielleicht liegt es aber auch nur an Kobra, den ich für eine pure Nervensäge halte. Ein richtiger Superschurke ist er nicht, was er schon ausdrücklich dadurch beweist, wie er sich von Luthor manipulieren läßt.
Der ist auch trotz seiner kurzen Sequenzen der eigentliche Star dieser Ausgabe, wie ich finde. Er beweist wieder, dass er ein brillanter Schurke sein kann. Und das er die Justice League nicht mag, wird ja auch in der JLA Serie offensichtlich, wenn er seine Injusticegang versammelt. Herrlich!


Val Semeiks zeichnet sich wieder die Seele aus dem Leib, wie ich finde. Er fängt perfekt die Schar der Kobrakrieger ein, ebenso wie er die Action klar rüberbringt. Und dass er auch leise Momente beherrscht, zeigt er schon allein durch die Sequenz, wo Ollie und Hal miteinander reden. Obwohl sie im Kostüm sind, kommt die Szene wirklich wie eine private Diskussion rüber.
Im Vergleich zur ersten Ausgabe ist diese Ausgabe natürlich besser. Aber sie erreicht nicht die Klasse der zweiten Ausgabe. Schade.
Götz "comicfreak" Piesbergen

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