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JLA: Gatekeeper Autoren:Timothy Truman Zeichner: Timothy Truman Cover: Timothy Truman Preis: $4.95/Heft Erscheinungsdatum: Mai - Juni 2001 JLA: Gatekeeper #1 In einer Katakombe unter der syrischen Wüste, wartet Green Lantern auf die Ankunft der übrigen JLA. Er will mit ihr seine Freundin Sala Nisaba retten, die in einer anderen Dimension gefangen ist. Die Welt nennt sich Kurnugi, und ist die Hölle der babylonischen Mythologie. Und auf dieser Hölle ist jetzt Sala. Sie hat sich schon weitestgehends angepaßt. Als sie nach einem kurzen Bad von Fischwesen angegriffen wird, und unter Wasser gezogen wird, kämpft sie um ihr Leben. Als letzte Notlösung wird sie zu Istar, und so gelingt es ihr, ihre Angreifer zu besiegen. Müde und ausgelaugt gelangt sie an die Wasseroberfläche, wo sie erschöpft ans Ufer krabbelt. Da wird sie von einem gigantischen Monster angegriffen. Sie selbst kann sich nicht wehren, doch das Monster wird von den Ureinwohnern von Kurnugi umgebracht. Die überlegen, was sie mit ihr machen wollen, und nehmen sie letzten Endes mit. Auf der Erde macht sich Dr. Fate ans öffnen des Tores nach Kurnugi. Unterdessen erfährt die JLA von einer Verbindung zwischen Oa und den Gegnern. Es sind böse Wesen, deren Anführer Nargal ist. Dieser will zurück auf die Erde. Er ist mit seiner Schwester Ereskigal verheiratet, während deren Mutter Tiamat Wonder Woman und Aquaman keine Unbekannte ist. Das Tor öffnet sich, und die JLA macht sich auf den Weg nach Kurnugi. Dr. Fate bleibt zurück. Dort erfährt unterdessen Nargal vom Fehlschlag seiner Untergegebenen, Sala zu fangen. Doch als er erfährt, das die JLA mit Kyle angekommen ist, schlägt seine Stimmung um, und er will sie mit einer Armee angreifen. Die JLA kommt unterdessen an, und findet ein Schlachtfeld vor. Superman bricht zu einem Erkundungsflug auf, muß jedoch feststellen, das seine Kräfte hier nicht funktionieren, wie sie sollen. Gemeinsam mit Batman bricht er schließlich noch mal auf. Doch die beiden werden von einer Gruppe von Flugwesen angegriffen, während die übrige JLA am Boden auch angegriffen wird. JLA: Gatekeeper #2
Die JLA verteidigt sich, wobei sich vor allem Aquaman hervortut. Kyle kann einige Monster nicht direkt angreifen, da diese irgendetwas gelbes an sich haben, gegen das sein Ring nichts tun kann.Auch Batman und Superman haben so ihre Probleme. Superman ist leicht verwundbar, und sie sind von feindlichen Wesen umgeben. Am Boden zeigen sich die beiden Drahtzieher des Angriffs, Söhne der Tiamat, mit einer großen Verstärkung. In der Luft kommt einer der Dämonen dem Rotor von Batmans Flugmaschine zu nahe. Sein Arm wird nahezu amputiert, und er und seine Leute müssen fliehen. Superman fängt Batmans Sturz gerade noch ab, hat jedoch Probleme sich in der Luft zu halten. Aquaman merkt unterdessen am eigenen Leib, das die Verstärkung der Zwillinge, nicht gerade einfach zu besiegen ist. Green Lanterns Versuch, den Giganten mit dem Ring zu besiegen scheitern daran, das seine Hand von einem Pfeil durchbohrt wird. Da kommt Superman hinzu, doch auch er kann nichts machen. Doch gerade, als sie von den feindlichen Truppen überrollt werden drohen, werden sie von Istar gerettet, die sich mit den Leuten, die sie gerettet haben, verbündet hat. Kyle kümmert sich dann noch um die beiden Giganten, und die Zwillinge ergreifen die Flucht. Kyle will danach mit Sala zurück zur Erde, doch sie lehnt ab. Sie will dableiben und Nergal endgültig besiegen. Die JLA will ihr dabei helfen. Als Nergal von der Niederlage seiner Brüder hört, ist er sehr erbost. Er verbannt sie, und will sich selber um Istar kümmern. Unterdessen kommt die Armee von Bes, Istar und die JLA zu einem Gasthof, wo sie eine Erdenfrau finden, die unsterblich ist. Sie war mit dem Vater von Nergal verheiratet, und hat alles miterlebt. Kyle versucht nocheinmal Sala zu überreden mit auf die Erde zurückzukommen, ohne Erfolg. Da greift die Armme von Nergal an. Superman stürzt sich alleine in den Kampf, ist jedoch gegen Nergal und Assagi machtlos. Flugbiester entführen dann auch noch den Stab von Istar, doch Aquaman schießt das entsprechende Flugbiest ab. Der Stab landet vor Supermans Füßen. Bes feuert einen Spruch auf Assagi, dem Feuerdämonen ab, so das dieser ins Wasser stürzt. Nergal hat Diana als Geisel genommen, und will den Stab dafür. Doch Superman wirft den Stab in ein Feuer, so das Nergal Diana loslassen muß. Die befreit sich sofort, und Superman erledigt noch nebenbei Assagi. Green Lantern verhilft den Unschuldigen unterdessen zur Flucht, und die JLA mit Istar und Bes Armee macht sich auf den Weg eine alternativen Weg nach Hause zu finden. Ein Magier weist ihnen einen möglichen Weg nach Hause an. Sie sollen verschiedene Objekte sammeln. JLA: Gatekeeper #3
Aquaman schleicht sich in eine Unterwasserfestung ein, wo die Vase of Streams zu finden sein soll. Plötzlich sieht er sich einer Armee gegenüber. Er verteidigt sich zwar, wird jedoch schon nach kurzer Zeit überwältigt. Er wird dann von einer kleinen Gruppe von Wächtern abgeführt. Sie kommen an einer Zelle vorbei, deren Insasse einen der Wächter erwürgt. Aquaman nutzt die Chance, und befreit sich und den Gefangenen, der sich als Enki, König von Erdu, vorstellt. Als Dank führt Enki Aquaman zur Vase.Batman dringt in eine Höhle ein, um die Crescent Disk zu holen. Er wird von Monsterfledermäusen überrascht, deren Herr Samana ist. Batman gelingt es, Samana abzulenken, und sich die Disk zu schnappen. Eine mysteriöse Figur spricht hinterher zu Samana. Green Lantern und Sala dringen durch das Unterholz eines Waldes. Diana kämpft unterdessen gegen eine Armee, um die Winged Disc zu kriegen. Die Anführerin dieser Armee stellt sich Diana zum Duell, und Diana siegt, indem sie der Dämonin einen Arm abschlägt. Green Lantern und Sala werden von Flugbiestern angegriffen, und fast besiegt. Da kommt Wonder Woman, und rettet die beiden. Anu, der Magier aus der letzten Ausgabe wird von Lord Nergal überrascht und gefangengenommen. Diana, Green Lantern und Sala kommen zum Ort, wo sei ein weiteres Objekt finden. Es ist der Ort des Sonnengottes, der bald darauf erwacht ist, und seinen Wächtern befiehlt, die drei zu töten. Green Lantern gelingt es, die Solar Disk von der Stirn des Sonnengottes zu stehlen. Als sie daraufhin verfolgt werden, wird Sala zu Istar, und vernichtet die Verfolger. Wegen der Anstrengung wird sie ohnmächtig. Daraufhin holen sie Batman, Enki und Aquaman ab. Superman hat in dem Land des Feuers zu tun, wo er sein Objekt holen will. Er tut dies mit Unterstützung des Gnomenmagiers Bes, der die Feuer abhält, woraufhin Superman es gelingt, Assagi, den Feuergott in eine Grube zu stoßen. Dann werden alle fünf Objekte versammelt, und der Magier versucht das Tor zur Erde zu öffnen, ohne Erfolg. Da kommt Nergal, und laut ihm klappt es deshalb nicht, weil das Blut eines Unsterblichen fehlt, um das Tor zu öffnen. Er hat Sala, und will sie töten. Da kommt Milissu, die unsterbliche Erdenfrau, die behauptet, die JLA benutzt zu haben, um die Gunst von Nergal zu ergattern. Sie küßt ihn, und beißt ihm in die Zunge. Mit dem Blut komplettiert sie den Spruch, und flieht. Der Spruch tötet Nergal und seine Frau und seine Mutter. Die Armee flieht, da ihr Herr tot ist. Das Tor ist offen, doch die JLA kann noch nicht durch, da Samana Sala hat. Er will sie haben, doch als Sala erwacht, tötet sie ihn. Die JLA und Sala gehen durch das Tor. Kommentar: Ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Miniserie halten soll. Auf der einen Seite ist sie nett gezeichnet, und bietet eine interessante Story. Aber auf der anderen Seite gibt es einige Punkte, die die Serie mies machen. An allererster Stelle der Kritik steht die Darstellung der Gewalt. Ich habe zwar nichts gegen Gewalt in Superheldencomics, doch hier wird sie ziemlich offensichtlich dargestellt. Da fliegen die Köpfe und die Gliedmaßen nur so durch die Gegend, und das Blut fließt in Strömen. Und die ganze Zeit frage ich mich: Wozu das ganze? Wenn es auf Nergal und seine Untergebenen beschränkt wäre, könnte ich es ja noch als ein Plotmittel verstehen, um die Boshaftigkeit von Nergal zu zeigen. Aber dem ist nicht so. Auch JLA Mitglieder töten und verstümmeln fleißig. Und das bringt die Geschichte nicht wirklich voran. Außerdem unterlaufen Tim Truman einige deftige Fehlcharakterisierungen. Ich habe ab und zu den Eindruck, als ob die JLA teilweise out-of-character ist. Das trifft vor allem auf Superman zu, der, obwohl er seine Kräfte nicht hat, sich in den Kampf gegen eine Armee stürzt, obwohl er keine Chance hat. Das paßt nicht zu dem Charakter. Oder am Schluß, als die JLA von dem Trick Milissus erfährt, zeigt sie nicht irgendwie Verständnis oder so. Nein, sie verachten Milissu. Das will mir nicht einleuchten. Ebensowenig, wann GL's Ring gegen Gelb funktioniert, und wann nicht. Mal heißt es, er kann gegen Gelb nichts machen, dann aber wiederrum kann er dem Sonnengott die Scheibe von der Stirn stehlen, obwohl sie gelb ist. Das widerspricht sich. Aber ich will mal nicht weitermeckern. Es gibt durchaus noch ein paar gute Aspekte. Und das sind vor allem Tim Trumans Zeichnungen. Er zeichnet sehr detailiert, und schafft es, die neue Welt lebendig rüberzubringen. Gottseidank wirken seine Zeichnung nicht halb so veraltet, wie seine Covergemälde. Und das Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere ist gut gelungen. Aber insgesamt ist es eine enttäuschende Miniserie. Und das schlimmste ich, ich empfand die Rolle der JLA irgendwie als überflüssig. Götz "comicfreak" Piesbergen |
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