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JLA #50 Dream Team
Autor:
Mark Waid
Zeichner:
Brian Hitch, Phil Jimenez, Ty Templeton, Doug Mahnke, Mark Pajarillo
Zusammenfassung:
Superman trifft Batman zu einem klärenden Gespräch, nachdem die Ereignisse der "Tower of Babel" Story die JLA immer weiter von innen aufzufressen drohen. Als es zu einem Einsatz kommt, an dem Superman nicht teilnimmt, werden die Mitglieder der JLA vom Martian Manhunter in drei Zweierteams aufgeteilt, wobei jeweils einer für und einer gegen den Verbleib Batmans in der JLA gestimmt hat. Leider entpuppt sich diese Idee als Fehlschlag, denn als die Liga gegen Doctor Destiny antritt, tauchen in den JLA'lern Zweifel auf, ob sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können.
So kommt es, dass die Teams nach und nach in Gefahr geraten. Nach kurzer Zeit erkennen sie allerdings, dass es sich dabei um Traumprodukte des Doctors handelt. Da dessen Geist seit "JLA - A Midsummers Nightmare" im Traumreich gefangen ist und bei der Konstruktion der Fluchtmaschine einen Fehler begangen hat, wandelt dieser als omnipotentes Wesen über die Erde und sorgt für Chaos. Auf eine Idee Wonder Womans hin (und unter Zuhilfenahme ihres Lassos, da einige Ligisten ihrer Idee nicht trauen) stürzt sich die JLA ebenfalls in die Fluchtmaschine und erlangt so dieselbe Macht wie Destinys Geist, der gegen die Übermacht von sechs JLA-Mitgliedern natürlich keine Chance hat. Nach diesen Rückblenden sehen wir wieder Superman und Batman, die darüber diskutieren, ob die Liga jemals wieder das Vertrauen aufbauen wird, das sie früher einmal hatte.
Sie einigen sich, dass es nur einen Weg gibt, um dieses Vertrauen wieder zu errichten. Als die JLA daraufhin in die Bathöhle teleportieren "darf", erwarten sie dort Bruce Wayne und Clark Kent, die der erstaunten JLA ihre Doppelidentitäten offenbaren. Durch diesen Vertrauensbeweis wieder moralisiert, beschließt die JLA, Batman wieder aufzunehmen. Gerade als Aquaman Bruce Wayne die Hand zur Versöhnung reicht, hält mit quietschenden Reifen das Batmobil in der Höhle, und Batman steigt aus...
Kommentar:
50 Ausgaben JLA, ein Jubiläum, das heutzutage längst nicht mehr selbstverständlich ist. Bei der Qualität, die diese Ausgabe, genau wie die meisten vorherigen, hat, ist das allerdings kein Wunder. Ein verzweifelter Superman, der einen nur durch die Erzählung instruierten und daraus die richtigen Schlüsse ziehenden Batman bittet, der JLA das Vertrauen zurückzugeben. Sechs Ligisten, die jede Aktion ihres Partners anzweifeln. Batman und Superman, die ihre Doppelidentitäten der Liga enthüllen. Alles Erlebnisse, die man vorher noch nie gesehen hat.
Autor Mark Waid hat, von einer Riege erstklassiger Zeichner (Brian Hitch, Phil Jimenez, Ty Templeton, Doug Mahnke, Mark Pajarillo) und Inker (Paul Neary, Kevin Nowlan, Drew Geraci, Walden Wong) unterstützt, erneut ein kleines Highlight zur umfangreichen JLA-Geschichte hinzugefügt.
Gleichzeitig hat er die Weichen für die Zukunft gestellt: Wie wird es im DCU aufgenommen, dass die "echten" Namen der beiden großen Ikonen der JLA bekannt sind, wird jeder neue Ligist diese auch gleich erfahren? Diese Fragen kann nur die Zukunft klären, ebenso wie die Frage, wie es zu einem Aufeinandertreffen von Bruce Wayne und Batman kommen kann. JLA... Man sollte nicht aufhören, diese Serie zu verfolgen.
Stefan "Meine Wenigkeit" Otersen
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