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JLA #39
56 Seiten | DM 5,90 | EVT: 21. JuniBedeutet der Besuch des neuen Spectre "Das Jüngste Gericht" für die JLA?! Während des DC-Events "Das Jüngste Gericht" gab der neue Spectre sein Debüt. Und es ist... ein alter Bekannter! Doch obwohl er früher ein angesehenes Mitglied der JLA war, ist er in seiner neuen Rolle gezwungen, Urteil über die mächtigsten Superhelden der Welt zu sprechen. Und wenn ein allmächtiges Wesen wie der Spectre spricht, ist selbst die JLA gezwungen, zuzuhören! "Das Jüngste Gericht" und die Rückkehr von Raven! Ein Titans-Abenteuer voller Überraschungen! Die Rückkehr von Raven! Troia kämpft gegen "Das Jüngste Gericht". Die Rückkehr von Goth! Vandal Savage holt mit seinem neuen Schurkenteam Tartarus zum Schlag gegen die Titans aus! Und: Die Rückkehr von Deathstroke! Bewertungen: Torsten B. Abel: Story 1: Selbst dem unkritischsten Fanboy dürfte sofort auffallen, daß sich diese Geschichte wohltuend vom Rest der Serie abhebt. Kein Wunder, stamm sie doch ausnahmsweise mal nicht aus der Feder von Grant Morrison, sondern vom Spider-Man-Veteranen Jean Marc DeMatteis. Eine tiefgehende Charakterstudie, während der sich Hal Jordan langsam aber sicher an seine neue Rolle als Spectre gewöhnt. Zunächst zeigt er den JLA-Mitgliedern ihre persönlichen Dämonen, später kehrt J'Onn den Spieß um und macht ihm klar, daß selbst in einer durch und durch verdorbenen Seele wie der des Jokers noch ein Funken Gutes steckt. Mit dieser Erkenntnis ist es Hal schließlich möglich, ein Gleichgewicht zum Rachedurst des Spectre herzustellen. Eine wunderbare, anspruchsvolle Geschichte. Wertung: 5 Punkte Story 2: Scheinbar sind die wahren Gewinner des "Day of Judgement"-Desasters, äh... -Crossovers wirklich die Tie-Ins. Denn auch diese Geschichte, die nur am Rande mit dem "Event" zu tun hat, hat ein paar wirklich gute Momente zu bieten. Angefangen von der Beinahe-Bettszene mit Donna und Roy über das eigentliche Highlight, Donnas Selbstzweifel, die sie erst mit Ravens Hilfe überwindet, bis hin zur ebenso einfühlsamen Diskussion zwischen Arsenal und Chanda, während der Roy endlich zur Einsicht kommt, was seine frühere Beziehung mit Cheshire angeht, enthält die Geschichte wirklich ein paar gute Handlungsstränge. Der größte Schwachpunkt ist, daß Devin K. Grayson diesmal einfach zu viel auf einmal erzählen will. So folgt mit jeder neuen Seite ein erneuter Szenenwechsel, und neben der eher dämlichen Nebenhandlung um Goth, die die ansonsten eher ernste Geschichte etwas auflockern soll, kommen die Nebenhandlung um Cyborg sowie die kurze Szene mit Nightwing und Barbara Gordon einfach viel zu kurz. Und dann wäre da auch noch die Handlung um Vandal Savages Tartarus-Gruppe und Deathstroke... Fazit: Weniger wäre in diesem Fall wirklich mehr gewesen. Und die Zeichnungen von Ale Garza sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Wertung: 3,25 Punkte Leserbetreuung: Drei Leserbriefseiten, zwei WHO is WHOs, viele Infos, dazu noch ein Rückblick auf die "größten Momente der JLA und der Titans"... Is' mehr als akzeptabel. Wertung: 4,25 Punkte Heftbewertung: Eine hervorragende Charakterstudie im ersten Teil, ein "Zuviel" an guten, aber auch schlechten Ideen im zweiten, dazu eine gelungene Leserbetreuung... Trotz allem ein gelungenes Heft. - 4,25 Punkte - |
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