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JLA: Freiheit und Gerechtigkeit -->
Autor:Paul Dini Maler: Alex Ross Preis: 14,95 € Original: JLA: Liberty & Justice Inhalt: Wieder einmal haben sich Paul Dini und Alex Ross der Superhelden angenommen und erzählen nach ihren fünf vorausgegangenen Werken eine Geschichte mit der Justice League of America. Hier sind die größten Helden des DC-Universums versammelt und treten ein für die Menschen gegen alle Gefahren der Welt und außerhalb dieser. Nachdem in Einzelbänden die für Superhelden so wichtige Entstehungsgeschichte schon früher für Batman und Superman (beide CARLSEN) und Wonder Woman “Wonder Woman: Spirit of Truth“ und Captain Marvel “Shazam! Power of Hope“ (beide PANINI) erzählt wurden, und in JLA: SECRET ORIGINS noch für viele andere Helden dieses Teams die Origin beleuchtet wurde, so wird nun eine Geschichte erzählt, in der alle ihren Platz haben. Die Helden von Dini und Ross sind die Helden von der Pre-Crisis, also Flash ist Barry Allen, Green Lantern ist noch Hal Jordan und nicht Kyle Rayner. Eine unbekannte Krankheit breitet sich rasend schnell in Afrika aus und sorgt selbst im entfernten Amerika für Sorge. Die Mitglieder der Justice League werden ins Pentagon(!) gerufen, um ihnen den aktuellen Stand der Erkenntnisse mitzuteilen. Das Team spaltet sich auf und kämpft und forscht an allen nötigen Fronten. Hier werden sie alle als echte Teamspieler dargestellt: Jeder weiß, was zu tun ist und alle ergänzen ihre verschiedenen Fähigkeiten zum Wohl aller. Neben den bekannten Größen des DC-Universums (Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern, Flash, Aquaman, Martian Manhunter) haben noch viele andere Helden ihre Auftritte (Plastic Man, Elongated Man, Hawkman, Hawkgirl, Red Tornado, Green Arrow, Black Canary, Zatanna, Atom, Shazam, Metamorpho) Das Gleichgewicht von Freiheit und Ordnung - dieses sehr fragile Gebilde - droht, je länger die außerirdische Gefahr besteht, immer mehr in Unordnung zu geraten. Das Mißtrauen gegen die Helden - viele von ihnen sind ja außerirdisch oder ihre Kräfte sind außerirdischer Natur - wächst von Stunde zu Stunde und so müssen schon mal Methoden angewandt werden, die nicht unbedingt demokratisch erscheinen. Und am Ende handeln alle sehr weise, indem die unbekannten Viren (nur die, die auf die Erde gefallen waren) alle im All vernichtet werden. Man hätte sie ja auch - wie es bei uns Menschen ja leider üblich ist (vergleiche dieselbe Thematik bei “Alien“) - für Forschungszwecke behalten können. Viele bösartige Erreger hätten auf der Welt schon für immer vernichtet werden können, wenn man sie nicht (aus rein wissenschafftlichem Interesse natürlich) in Labors behalten hätte. Und so wird immer die Angst bleiben, dass sie evtl. mal in falsche Hände gelangen könnten und für Unheil sorgen könnten. Die Helden werden im wahrsten Sinne heroisch dargestellt. Keiner weltlichen Moral unterstellt handeln sie so, wie es für uns Menschen am besten ist - da wir es selbst wohl nicht immer können. Besonders viel Augenmerk legt Dini auf den Martian Manhunter: Er hat sehr viel Ähnlichkeiten mit Superman, aber er ist ihm sogar in vielen Dingen wirklich überlegen (er verfügt über die gleichen Kräfte, aber darüber hinaus kann er noch Gedanken lesen, seine Form beliebig wandeln und sich unsichtbar machen). Er ist vielleicht das mächtigste Wesen im DC-Universum, wird aber bescheiden, zurückhaltend und vollkommen selbstlos dargestellt. Am Ende - nachdem die Helden die Katastrophe abgewandt haben - spricht er sogar vor der UNO. Zuerst in der Gestalt von Superman (er selbst konnte aus Zeitgründen es nicht tun), aber dann, als er erkennt, dass dies ein “Betrug“ ist, in seiner Gestalt. Wer auf grandiose Bilder, eine schlüssige Story mit nostalgischem Hauch steht, der kommt nicht daran vorbei, wenn sich die größten und bekanntesten Helden im DC-Universum zusammentun, um uns, die Mesnschen zu retten. Norbert Elbers |
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